
Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 2. Die Funktion des Orgasmus, j. Geschlechtsverkehr und Gesundheit
Schlagwörter: Adipositas, Andrologie, Arterienverkalkung, Über-Ich, Übergewicht, BILD, Brustkrebs, Cameron Diaz, Coitus reservatus, Dchungelcamp, Depressionen, Diät, Ejaculatio praecox, Ejakulation, Endorphine, Ernährung, Erotik, Esoterik, Fettsucht, Fortpflanzungsmedizin, Frigidität, Geschlechtsverkehr, Giulia Siegel, Glück, Glückshormone, Herz-Kreislauf-System, Herzerkrankungen, Ichideal, Immunabwehr, Impotenz, Infarkt, Intelligenz, Kinderwunsch, Kondome, Krebs, Leistungsfähigkeit, Liebe, Marc Bolen, Masturbation, Masturbieren, Onanie, Orgasmus, Osteoporose, Penis, Prominente, Promis, Prostatakrebs, Regenbogenpresse, Schlaganfall, Schmerzmittel, Schnupfen, Seinfeld, Sex, Sexologie, Sexratgeber, Sexsucht, Sexualmoral, sexuelle Enthaltsamkeit, Sozialpsychologie, Sperma, T. Rex, Tantra, Trash, Vagina, verfrühte Ejakulation, Wachstumshormone, Wechseljahre, Werner Habermehl
12. Februar 2010 um 10:27 |
Witziges Thema, aber doch interessante Befunde. Etwas irritiert hat mich die Schlussfolgerung der zweiten Studie. Frauen ohne Kondom leiden weniger unter Depressionen -> Sperma ist antidepressiv…
Könnte doch auch gerade umgekehrt sein: Manche Frauen nehmen das Leben leichter sind etwas sorgloser (=weniger Depressionen apriori) und haben deshalb auch vermehrt Sex ohne adäquaten Schutz.
12. August 2012 um 00:53 |
Wer energetisch denkt ist klar im Vorteil: Condome sind aus Gummi und dieses isoliert und hemmt eine energetische Entladung. Mit anderen Worten, wer ein Gummi nutzt, hätte es auch gleich sein lassen können, das schützt ebenso energetisch und vor Schwangerschaft.
29. September 2012 um 14:28 |
raskalnikows andere Erklärung für denselben Befund ist damit nicht ausgehebelt. Da hilft kein ‚energetisches Denken‘.
29. September 2012 um 14:58 |
Immerhin wurde herausgefunden, daß Frauen, die promiskuös leben, aber Kondome benutzen, ebenfalls depressiver sind als monogame, ähhh, Spermafrauen.
29. September 2012 um 15:12 |
Donnerwetter, ja. Das ist scheon eher ein Argument.
29. September 2012 um 18:00 |
Frauen, die ständig den Lover wechseln, sind nicht zufrieden mit denen, die sie hatten … sonst wären sie wohl bei einem geblieben. Frauen, die monogam leben (d.h. einen Partner bis zum nächsten haben, was meist etwas länger dauert als ein paar One-night-stands) lügen sich selbst oft was in die Tasche, wie schöööön es gerade ist. Es macht sie schließlich nicht (im Reichschen Sinne) „potenter“, sondern sie träumen ihren Prinzentraum, egal was für ein Typ er ist.
11. August 2012 um 22:29 |
Sperma gegen Übelkeit während der Schwangerschaft:
http://washington.cbslocal.com/2012/08/10/study-oral-sex-cures-morning-sickness/
12. August 2012 um 00:43 |
Das ist doch mal ein Thema für eine Dissertation, natürlich mit Kontrollgruppe, Crossoverdesign.und Doppelblind.
29. September 2012 um 11:45 |
Für alle, deren Kinderwunsch auch mit über 50 unerfüllt geblieben ist: http://www.bodyinn.de/Massagen/Fertility-Massage/fertility-massage.html
(Den Smiley lasse ich weg)
16. Juli 2014 um 22:07 |
So, mal ein paar grundsätzliche Überlegungen.
Dass der Mann beim Orgasmus Energie entlädt ist nachvollziehbar, aber was ist bei der Frau? Wenn sie schwanger wird, wird die Energie bis zur Geburt immer mehr, welche sich dann bei der Geburt entlädt, aber was wenn sie nicht schwanger wird? Wie und wohin entlädt sich bei ihr die Energie?
Wieso soll Enthaltsamkeit bei ihr „insbesondere unhygienisch“ sein??
Das mit dem angeblichen Zusammenhang Sperma – Depression – Schwangerschaftsübelkeit ist schon sehr weit hergeholt.
16. Juli 2014 um 22:48 |
Das mit dem Sperma und den Depressionen hat sich ja niemand ausgedacht, sondern es ist eine Korrelation die ENTDECKT wurde.
Die Frage der „Hygiene“ ist eine der Durchblutung und der Drüsensekretion infolge von Muskelzuckungen. Siehe dazu Reichs Ausführungen in DER KREBS.
Und was nun den Orgasmus der Frau betrifft, siehe, ähhhh, „meine Ausführungen“ in http://orgonomie.net/hdogenetik.htm
Eines der Hauptmißverständnisse bei der Orgasmustheorie ist, daß der Orgasmus der Entladung dient: das stimmt zwar, aber gerade dadurch, daß dieses „Sicherheitsventil“ funktionsfähig ist und regelmäßig genutzt wird, ist es dem Organismus möglich, seinen generellen Energieumsatz zu steigern, d.h. immer energetischer zu werden.
17. Juli 2014 um 07:08 |
Warum wird in diesem Zusammenhang der mechanistischen Wissenschaft geglaubt, ist das Wunschdenken?
Ich dachte gut gegen Depression sei, dass der Organismus ungepanzert und pulsierend lebt und GV hat, aber das das Sperma gesundheitlich so wichtig wäre?
Zur Frage der Durchblutung, wollte ich wissen, warum die bei der Frau „insesondere“ also sozusagen viiieel schlechter als beim Mann sein soll bei Enthaltsamkeit?
17. Juli 2014 um 09:29 |
„Insbesondere“ Frauen? Bei Männern ist schlichtweg weniger los im Becken. Siehe auch die lange Liste in Teil 2.
22. August 2014 um 09:23 |
Scheint ein sehr interessantes Buch zu sein:
22. August 2014 um 10:05 |
Originaltitel: The functions of the orgasms
Kommt mir irgendwie bekannt vor.
Zu den Rezensionen:
Dem Autor geht es in seinem Buch vor allem darum, Wilhelm Reichs bahnbrechende Arbeit aus den 40er Jahren („Die Funktion des Orgasmus“), die sich ausschließlich auf die genitale Sexualität richtete, in einen neuen wissenschaftlichen Kontext zu stellen und dessen Perspektive zu erweitern. Eine bewusst erlebte Geburt ohne störende Einflüsse sowie das Stillen sind für ihn gleichfalls Höhepunkte, in die viele Ebenen des Nerven- und Hormonsystems einbezogen sind, „und die die Möglichkeit bieten, in einen anderen Bewusstseinszustand zu wechseln sowie aus dem Raum-Zeit-Gefüge der Alltagsrealität zu flüchten und in transzendente emotionale Zustände einzutauchen.“ Kaiserschnitt, „Einmischung von Außen“ oder gar die Anwesenheit des Vaters während der Geburt verhindere den „Fötus-Ejektions-Reflex“ und das Ausschütten körpereigener Liebeshormone. Das wiederum habe einen entscheidenden Einfluss auf die zukünftige Liebesfähigkeit der Mutter. Der Mutterliebe als Prototyp aller anderen Facetten der Liebe, solle man ein besonderes Augenmerk in zukünftigen wissenschaftlichen Betrachtungen schenken, plädiert der Autor.
22. August 2014 um 16:48 |
Hahaha und wieder schreibt ein Mann über die Gefühle bei der Geburt, wie ja auch die männlichen Frauenärzte am Besten über Frauen bescheid wissen. Rofl
Fragt eigentlich mich jemals jemand, die ich ja eine natürliche Geburt hatte und über 8 Monate gestillt habe?
Nein, weil ich bin ja eine Frau und könnte es wissen, da rätselt man lieber weiter, …
23. August 2014 um 08:50 |
Ich hatte übrigens eine schöne Geburt, als mir meine Frauenärztin beim letzten Termin davor eine schöne Geburt wünschte, war ich darüber noch erstaunt, aber es war dann so und dafür bin ich sehr dankbar und glücklich.
22. August 2014 um 17:04 |
[…]und die die Möglichkeit bieten, in einen anderen Bewusstseinszustand zu wechseln sowie aus dem Raum-Zeit-Gefüge der Alltagsrealität zu flüchten und in transzendente emotionale Zustände einzutauchen.”
So schreibt man, wenn man es eben nicht weiß und gescheit daherreden will.
22. August 2014 um 17:41 |
So, ich überlege nun ernsthaft ein Buchprojekt mit dem Titel:
„Die transzendenten emotionalen Zustände während Erektion und Ejakulation bei Männern“ Untertitel: „Die neue und revolutionäre Möglichkeit in einen anderen Bewusstseinszustand zu wechseln sowie aus dem Raum-Zeit-Gefüge der Alltagsrealität zu flüchten“
22. August 2014 um 23:15 |
Poststrukturalistin Petra Gehring in der FAZ war „not amused“ über das Buch:
http://www.perlentaucher.de/buch/michel-odent/die-natur-des-orgasmus.html
28. Juli 2015 um 09:30 |
Sperma kontrolliert die Gene und das Verhalten der Frauen:
https://www.newscientist.com/article/mg22730313-500-semen-has-controlling-power-over-female-genes-and-behaviour/
27. Februar 2017 um 19:56 |
Orgasmus-Rezept für Frauen
Kommt gut
Hetero-, Homo- oder Bisexuelle – wer hat mehr Orgasmen beim Sex? Dieser Frage sind Forscher in einer Studie nachgegangen. Zentral war dabei die Suche nach dem besten Rezept für den weiblichen Orgasmus.
http://www.spiegel.de/gesundheit/sex/umfrage-orgasmus-rezept-fuer-frauen-a-1136115.html
Zitat:
Deutliche Unterschiede beim Orgasmus
Zunächst wollten die Forscher wissen: Wer hat wie oft einen Orgasmus? Dabei ergaben sich deutliche Unterschiede:
95 Prozent der heterosexuellen Männer gaben an, nahezu immer oder immer während des Sex mit der Partnerin zum Orgasmus zu kommen.
Bei den heterosexuellen Frauen waren das nur 65 Prozent.
Bei homosexuellen Männern machten 89 Prozent diese Angaben und bei den lesbischen Frauen 86 Prozent.
Auch die Angaben von Bisexuellen wurden ausgewertet: Hier behaupteten 88 Prozent der Männer, regelmäßig beim Sex zum Orgasmus zu kommen, bei den Frauen waren es 66 Prozent.
18. Juni 2017 um 21:07 |
Haben Frauen seltener einen Orgasmus als Männer?
http://www.bento.de/gefuehle/orgasmus-haben-frauen-seltener-einen-als-maenner-wie-koennen-frauen-besser-kommen-1418320/
12. August 2017 um 10:26 |
Die Meldung zum Blogeintrag:
http://www.mydoc.de/sexualitaet/mens-health/ejakulieren-haelt-prostata-fit-1953
27. Oktober 2017 um 00:20 |
Die Funktion des Orgasmus:
http://www.t-online.de/leben/liebe/id_81234396/so-veraendert-sich-ihr-koerper-wenn-sie-lange-keinen-sex-hatten.html