Der Rote Faden: Reich und Lenin

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion

a. Der Weg in den Kommunismus

b. Der Weg in den Faschismus (Wien)

c. Rassenhygiene

d. Der Weg in den Faschismus (Berlin und Kopenhagen)

e. Der Übermensch

f. Die Untermenschen

2. Der Weg in den Kalten Krieg

a. Das rote Berlin

b. Agenten des Roten Terrors

c. Der Friedenskämpfer Nr. 1

d. Der Kalte Krieger Nr. 1

e. Der Warmduscher

3. Mentalhygiene

a. Sexpol

b. Die sexuelle Revolution in der Sowjetunion

c. Psychoanalyse und Kommunismus

d. Otto Fenichel und seine „Rundbriefe“

e. Die Leninistische Organisation

4. Polithygiene

a. Reich in Norwegen

b. Reich und Marx

c. Reich und Lenin

 

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9 Antworten to “Der Rote Faden: Reich und Lenin”

  1. David Says:

    Im Maoismus der Kulturrevolution wurde sogar die Kommunistische Partei selbst zum Feind. Was blieb, war der greise Führer und seine ihm blind ergebenen jugendlichen Anhänger.

    Die Idee der Kulturrevolution sowie der „permanenten“ Revolution waren theoretisch vollkommen richtig überlegt. Aber die Beseitigung der Probleme, die man richtig gesehen hat, konnte, wie die Geschichte gezeigt hat, nicht gelingen.

    Immer wenn eine soziale Gruppierung oder Partei allein regiert, ohne dass sie in Konkurrenz zu anderen steht, wird es zu der – zu Recht kritisierten – Erscheinung kommen, dass die Funktionäre immer träger werden und sich ein bequemes Leben machen und das Volk ausbeuten, anstatt zum Wohl des Volkes zu regieren.

    Nur vom Kopf her, also ausgehend von Mao, konnte es nicht gelingen, das in Ordnung zu bringen, auch nicht mit Gewalt.

    Daraus folgt: Selbstregulierung der Regierungsangelegenheiten ist nur möglich in einem System, wo mehrere Parteien miteinander konkurrieren.

    Ob dabei ein System mit vier bis sechs Parteien wie bei uns, oder eher eins mit nur zwei wesentlichen Parteien, wie Großbritannien und USA, besser funktioniert, ist für mich im Moment nicht einzuschätzen.

    • Tzindaro Says:

      The United States does not have two parties. It has a single party with two false faces. Both these alleged parties are funded by the same donors and have the same basic policies with only slighly different styles of presenting them. The Republicans would be considered a far-right party in most of Europe, and the Democrats would be a slighly right of center party in Europe. There is no real oposition in American politics today. That is why the most intelligent people do not vote in the fake elections.

  2. Robert (Berlin) Says:

    Meines Erachtens waren die israelischen Kibbuzim noch am ehesten das Modell für eine kommunistische Gemeinschaft, d. h. freiwillig, basisdemokratisch und ohne intellektuelle Parteielite. Aber wie wir wissen, ist das Modell in Israel gescheitert, jetzt gibt es in den restlichen nur noch alte Menschen. Ich möchte vermuten, dass gerade die fehlende Sexualbefriedigung, wie sie B. Bettelheim in „Kinder der Zukunft“ feststellt, ein entscheidendes Moment war. Sexuell freie Gemeinschaften hätten auch für auswärtige und junge Menschen eine Attraktivität besessen. Dabei war Kommunismus in der Theorie bei Marx und Engels gegen sexuelles Muckertum und die Leninsche Sowjetunion hatte die fortschrittlichsten Sexualgesetze der Welt.

    http://www.amazon.de/Sexualforschung-Bestandsaufnahme-historischen-Bilddokumentation-Auswahlbibliographie/dp/3631408021/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1331370579&sr=8-1

    • Peter Nasselstein Says:

      Eine der Haupteinflüsse auf die Kibbuz-Idee war ausgerechnet der Erz-Antisemit Eugen Dühring, der übrigens auch Eduard Bernstein und damit die SPD und noch eine Partei beeinflußt hat – die NSDAP.

      • Pierre Says:

        Das zeigt doch, dass die Kibbuzjuden und der Jude Eduard Bernstein souverän genug waren, Ideen eines Antisemiten zu übernehmen — undenkbar heute, wo es zwar gar keine Antisemiten mehr gibt, aber dafür um so mehr wackere Leute, die dem Antisemitismus (und „Faschismus“) mit hochriskanter Zivilcourage entgegentreten, sogar in diesem Blog immer wieder mal.

        • Peter Nasselstein Says:

          Daß es keine Antisemiten mehr gibt, halte ich für ein Gerücht. Man denke nur an die „Israel-Kritik“. Ich habe noch nie von einer „Burma-Kritik“ oder „Indonesien-Kritik“ oder „Vietnam-Kritik“ oder „Sri Lanka-Kritik“ gehört.

    • Tzindaro Says:

      I once visited a Reichian kibutz in the north of Israel. They did therapy and had a cloudbuster there. Peter Reich had spent a vacation there, they told me. I do not know what has happened there since I visited. The kibutz was called Hasoelim or some such name. Do you know if it is still functioning?

  3. Peter Nasselstein Says:

    Neuer Artikel über Reich in der Sowjetunion:

    http://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/0803706X.2015.1125018

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