ZUKUNFTSKINDER: 1. „Rousseauismus“? a. Von der Schwarzen Pädagogik zum digitalen Zeitalter

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ZUKUNFTSKINDER:

1. „Rousseauismus“? a. Von der Schwarzen Pädagogik zum digitalen Zeitalter

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10 Antworten to “ZUKUNFTSKINDER: 1. „Rousseauismus“? a. Von der Schwarzen Pädagogik zum digitalen Zeitalter”

  1. O. Says:

    „Kinder der Zukunft“ gab einem Projekt einen Namen und den Reich-Schülern/ Studenten (wenn man es so nennen möchte) heute eine theoretische Orientierung, sich hiermit zu befassen.
    Jeder Theoretiker sollte großen Respekt vor den Fähigkeiten der Kinder haben und sich von ihnen auch (!) leiten lassen, was nicht bedeutet Kinder emotional allein zu lassen.
    Die Erziehung kann dann auf ein Minimum reduziert werden. Kinder verstehen und fühlen sehr genau, was um sie herum passiert und wissen auch wie gemein die Umgebung (Menschen) für sie sein können. Sie bekommen alles (jede Stimmung und jedes Wort) vom ersten Tag an mit und können sich sehr klar an Erlebnisse des Babyalters erinnern!

    Das wir Erwachsenen uns an ganze Episoden unserer Kindheit nicht mehr erinnern, sollte uns zu denken geben, wie grausig unsere Kindheit uns erschien – das wir sie nicht mehr erinnern wollten. (Ich spiele hier nicht auf sexuelen Mißbrauch oder physische Gewalt an)
    Kinder nehmen die Umgebung „unbewußt“ sehr genau auf und deren Bedrohung findet man in Alpträumen wieder. Und reale Konflikte mit anderen gewaltbereiten (misshandelten) Kindern gibt es zur Genüge in allen Schulen. Das Problem ist, dass die Erwachsenen (Lehrer, Eltern, Erzieher und das fehlende, eingesparte Peronal) teilweise physisch überpräsent sind, aber die wesentlichen Gewaltandrohungen und körperliche Übergriffe nicht mitbekommen. Ferner schaut man zu lange untätig (mangles Finanzen und personeller Ausstattung) zu, wie Fehlentwicklungen in Problemfamilien ihren Verlauf nehmen. Und das rächt sich dann für alle Kinder.

    Die Zukunft der Kinder ist heute und jeden Tag. Die soziale Misere begleitet sie auch jeden Tag. In der Theorie sollten wir unsere Modelle überdenken, in der Praxis sollten wir umsetzen können, was wir an Zielvorstellungen z. B. in Schulbildungsprogrammen wissen.

    Wie hier erwähnt, wenn optimale Erziehung und Bildung zu einer mechanistischen Ideologie der Perfektion („Qualitätsmanagement“ ohne notwendige Ressourcen) wird.

    Programme sollten aber nicht nur die Ziele für Kinder im Blick haben, sondern bei der Umsetzung genauso großzügig verfahren, statt die Erwachsenen immer mehr unter Leistungsdruck zusetzen und das letzte an Arbeitkraft aus ihnen herauszuquetschen, um sie dann in den „Müll“ zu schmeißen und durch jüngere unerfahrene Arbeitskräfte zu ersetzen.

  2. Manuel Says:

    „je früher die Schädigung eintritt, desto schlimmer für das Kind. „Man kann einen einmal krumm gewachsenen Baum nicht mehr geraderichten.““
    Das stimmt aber leider doch! Nur ist es kontraproduktiv, wenn man den Müttern ANGST macht. „Ein Herz kann man doch reparieren“ 😉 , aber es ist sehr langwierig und mühselig! Es ist schon besser, wenn ein Baum von vornherein gerade wächst! Leider sind die Selbstverständlichkeit und Selbstsicherheit im Umgang mit Kindern weitestgehend verloren gegangen, da können wir uns nur langsam und mit viel Optimismus wieder herantasten – und ohne den angsterzeugenden Anspruch „perfekt“ zu sein! Zum Glück kenne ich in meinem Umfeld einige Kinder, die emotional unbelastet und glücklich aufwachsen – die Eltern sind übrigens nicht „orgonomisch vorbelastet“. Sie machen instinktiv fast alles richtig. Es ist also noch lange nicht aller Tage Abend – ein Eindruck, den dieser Blog leider etwas zu oft vermittelt! Die „Kinder der Zukunft“ sind natürlich das wichtigste Projekt überhaupt!

    —–

    DAS macht mir Angst:

    …und die Kommentare: „wie süüüß!“. Wie krank, wie kaputt, wie grausam…

  3. Sebastian Says:

    Was ist mit „idealistischer Kinderfreund“ gemeint? Ich frage mich das schon seit Monaten. Ist damit seine Einstellung gegenüber Zoe, bzw. dem „gesunden Kind“ gemeint oder gegenüber sämtlichen Kindern?

    • Peter Nasselstein Says:

      Zunaächst einmal ein sehr interessantes Interview mit Zoe Readhead:

      http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36943

      Zunächst einmal hatten sowhl Reich als auch Neill auch ziemlih verkorkste Ideen. Reich etwa wollte partout nicht an Vererbung glauben, was Peter Reich schwer geschadet hat, weil ihm gegen seine erblich bedingte Kurzsihtigkeit nicht früh genug eine Brille verschrieben wurde. Und Neill? Ihm wird ja geeinhin entgegengehalten, daß er glaubte, Kinder könnten aus sich heraus eine in jedem Sinne des Begriffs „gute“ Gesellschaft aufbauen. Der „Leninist“ Reich glaubte dies dezidiert nicht. Und das nicht etwa, weil Kinder in irgendeiner Weise „böse“ sind, sondern weil Reich die Macht der Emotionellen Pest und die leichte Anfälligkeit auch und gerade von Kindern für die Emotionelle Pest besser einschätzen konnte.

      • David Says:

        Anfälligkeit für die Emotionelle Pest – da ist folgendes Zitat aus dem Interview interessant:

        Wie gehen Sie mit Mobbing um?

        Das ist bei uns zum Glück kein großes Thema, weil solche Vorfälle immer schnell ans Licht kommen. Besonders die älteren Schüler sind da wachsam. Aber wer tatsächlich jemand anderen mobbt, kommt auf die Mobbingliste: Er wird von allen Gemeinschaftsveranstaltungen ausgeschlossen und muss sich als Letzter in der Reihe beim Essen anstellen.

        Zitat Ende.

        Besonders die älteren Schüler sind da wachsam.

        Die sind – anderswo – oft die fleißigsten Mobber.

      • Tzindaro Says:

        The conventional medical belief that nearsightedness is due to heredity and the shape of the eyeball „just grows that way“ is disproved by the success of the Bates Eye Exercises in many thousands of cases documented by the Aircraft Owners And Pilots Association, which keeps records of pilots who failed the eye test, then passed it six months later after a course of the Bates Eye Exercises.

        According to modern medical theory, that is impossible, but there are a lot of pilots flying who say otherwise, and FAA records of accidents show no greater accident rate for the pilots who failed the eye test on a first attempt, then later passed after taking the Bates course.

        Reich’s student, Charles Kelley, developed a method of vision improvement based on a combination of Reich and Bates. There are at least two of his students offering that form of vision education in Germany.

        The idea that vision problems are due to heredity is a convenient one for the political Right, which deplores any suggestion that any problems are due to social factors that could be changed.

  4. Robert (Berlin) Says:

    mit dem Festhalten vieler infantiler Züge, kombiniert mit Ichbezogenheit, Rücksichtslosigkeit anderen gegenüber und Haß auf die Eltern.

    Genau zu diesem Ergebnis führt auch die „freie Liebe“. Die festen Konstanten sind hinweg und Unsicherheit und Verantwortungslosigkeit treten an dessen Stelle. Man denke nur an die Scheidungsraten oder Abtreibungszahlen. Wäre beides nicht mehr, bräuchte Deutschland keine Einwanderung aus Südland.

    —–

    Das Brutale an der Angelegenheit ist die Fremdbestimmung der Frau, besonders bei der Geburt. Darmschnitt, Kaiserschnitt, Wehenmedikamente etc.
    Ich beobachte inzwischen, dass man Tieren in Personennahverkehr mehr Toleranz und Zuneigung entgegenbringt als Kindern. Die Mütter erleben die Wut auf ihre Kinder, wennn diese sich wie Kinder verhalten.
    Zu Hinterfragen ist auch die agressive Berufsforderung bei Frauen, die Kinder wirtschaftlich als großen Nachteil sehen lässt.

    http://info.kopp-verlag.de/news/unfruchtbarkeit-europa-stirbt-und-es-findet-sich-damit-ab.html

    http://info.kopp-verlag.de/news/mohammed-ist-im-kommen-einfach-mehr-ffortpflanzen.html

    —–

    Schreibabys: Erste Hilfe bei Brüll-Attacken

    Wenn Neugeborene ständig schreien, treibt das ihre Eltern in die totale Erschöpfung. Wo liegen die Ursachen für das Gebrüll? Schrei-Ambulanzen unterstützen die Gestressten beim Umgang mit ihrem anstrengenden Nachwuchs.

    http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schreikinder-was-eltern-von-schreibabys-tun-koennen-a-920689.html

    —–

    Wer sagte das?

    „Was braucht ein Junge, der Musik üben will, Geometrie, Physik, Chemie? Was weiß er später davon? Nichts! Es ist widersinnig: Weil einer in einem Fach ,Ungenügend‘ hat, soll er dann nicht werden können, was er hat werden wollen? Wenn man sich das Lehrmaterial an den Schulen näher anschaut, muss man sagen, dass ein gewisser Prozentsatz davon irrsinnig war: Sie töteten die Kinderseele!“

    http://www.taz.de/!5065895/

  5. Renate Says:

    Leider kenne ich auch so eine kontaktlose Mutter, sie hat zwei Kinder (6 Jahre Bub, 4 1/2 Jahre Mädchen), die hält sich die Ohren zu wenn die Kinder laut sind!!!!!!! Arghhh! Und jammert, sie hält das nicht aus. Und das wichtigste ist natürlich das neueste Handy. Und alle anderen müssen für sie sorgen, etc. etc.
    Und dann kenne ich noch zwei „Mädels“, die beide nicht arbeiten wollen, die eine ließ sich sogar freiwillig in eine Psychiatrie einweisen, weil sie nicht arbeiten will, die haben aber gesagt, sie hat keine Krankheit und haben sie nach einer Weile wieder rausgeschmissen (aber Antidrepressiva verschrieben!!!!!!)
    Eine Katastrophe, und die andere ist mit 30 Jahren noch immer finanziell komplett vom Arbeitsamt und ihren Eltern abhängig, jedesmal wenn sie eine Arbeit beginnt, wird ihr nach ein paar Tagen so schlecht, dass sie arbeitsunfähig ist!!!! und wieder zum Psychologen rennt, der sie dann bemitleiden soll. Grauslich.

    Und wieder andere wollen sich nur Kinder machen lassen, damit sie zuhause bleiben können und nicht selber arbeiten müssen, da kann man sich dann gut vorstellen, wie sie sich um die Babies und Kinder kümmern, nämlich gar nicht.

    Also ich sehe das Problem in der grenzenlosen Bequemlichkeit und Faulheit. Die Frage ist, woher das in der Generation 16 Jahre bis 30 Jahre herkommt, also Jahrgänge 1999-1985 in etwa, davor gab es das sicher nicht.

  6. Peter Nasselstein Says:

    Klingt gut:

    http://www.t-online.de/leben/familie/baby/id_83175918/signale-deuten-was-will-mein-baby-mir-sagen-.html

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