Blogeinträge Juli/August 2015

Charles Konia über den roten Faschismus:

Juli/August 2015

  • Griechenlands Finanzkrise
  • Die Rolle der Musikindustrie bei der anti-autoritären Transformation
  • Das Identifizieren von moslemischen Terroristen durch Erstellen eines Charakterprofils
  • Umweltschutz: Die mystische Übereinkunft zwischen der Linken und der Rechten
  • Die Umkehr der Geschlechtsrollen in der anti-autoritären Gesellschaft
  • Was ist die anti-autoritäre Gesellschaft?

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55 Antworten to “Blogeinträge Juli/August 2015”

  1. David Says:

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/07/15/totales-versagen-in-griechenland-es-droht-der-rasche-crash

    • David Says:

      Zitat:

      Angesichts des drakonischen Austeritätsprogramms ist diese [Grexit ist die bessere Lösung, Anmerkung von mir] Einschätzung [der Amerikaner, Anmerkung von mir]sogar zutreffend: Wenn die griechische Regierung wirklich tut, wie ihr von den Euro-Rettern befohlen wurde, kollabiert das Land.

      Schulden-Experten aus Großbritannien haben ermittelt, dass die Leidenszeit für Griechenland mit einem solchen Programm 20 Jahre oder länger dauern könnte. Ähnlich Erfahrungen hat man etwa in der Sub-Sahara gemacht. Welch ein Vergleich für das einst stolze Europa.

      Zitat Ende, Hervorhebung hinzugefügt.

      Quelle hierfür:

      http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/07/15/usa-greifen-ein-letzter-versuch-den-euro-zu-retten

      • Peter Nasselstein Says:

        All diese Analysen sind Schall und Rauch, da sie die bioenergetischen Zusammenhänge ignorieren. Griechenland befindet sich in einer ständigen infantilen, antiautoritären Rebellion gegen sich selbst und will „genährt“ werden, von den Institutionen, die es haßt. Daß geht auf den Bürgerkrieg und weiter auf die osmanische Herrschaft zurück, in der der Staat tatsächlich der Feind war.

        Imgrunde geht es um zwei Haltungen: die „Gesellianische“ und die orgonomische. Die Gesellianer, die heute die Welt mit Geld überschwemmen und am liebsten Strafzinsen für jene erheben wollen, die nicht genug konsumieren (nach Abschaffung des Bargeldes ist das möglich!), wollen „die Energie fließen“ lassen – frei nach Bernd Senf. Die funktionell denkenden Menschen, die noch immer etwa im IWF zu finden sind, wollen STRUKTURELLE Veränderungen, d.h. letztendlich CHARAKTEROLOGISCHE Veränderungen.

  2. David Says:

    PN hat gesagt:

    wollen “die Energie fließen” lassen – frei nach Bernd Senf. Die funktionell denkenden Menschen, die noch immer etwa im IWF zu finden sind, wollen STRUKTURELLE Veränderungen, d.h. letztendlich CHARAKTEROLOGISCHE Veränderungen.

    Charakterologische Veränderungen.

    Man ist in der infantilen Rebellion gegen das was man hasst.

    OffTopic: Zum Beispiel Frau Merkel.

    Wenn man heute in Deutschland durch die Läden geht, sieht man sie als Titelbild auf dem „Stern“.

    Titel: Die Eiskönigin. Ein Gesicht, das neben Ekel und Verachtung auch etwas Hass zeigt.

    Also so wird sie wohl von den meisten Linken – und von sehr vielen Leuten in Griechenland wahrgenommen.

    OffTopic Anmerkung Ende.

    Charakterologische Veränderung wie?

    Durch den Zusammenbruch hindurch, in welchen man das Land treibt, zur Heilung?

    Zunächst wird die infantile Rebellion sich bis zum Äußersten steigern. Gleichzeitig werden Militär und Polizei – weil ja auch sie vom Zudrehen des Geldhahns betroffen sind, nicht mehr arbeiten, oder nur sehr eingeschränkt.

    Dann – Aufbau eines Staates, der ein echter Volksstaat, Bürger-Staat ist?

  3. walter Says:

    Was Konia wohl zu einem Marshallplan für Griechenland, also Schuldenschnitt, wie er auch vom IWF befürwortet wird, und wachstumsfördernde Kredite, sagen würde?

  4. Sebastian Says:

    Griechenland ist dem ökonomischen Untergang geweiht – mit Schamfrist oder ohne. Die Kredite werden niemals zurückgezahlt werden können.

    • Peter Nasselstein Says:

      Die Linke hat dem Land den Todesstoß versetzt, das vorher vielleicht noch eine vage Chance hatte. Das ist Frucht des antikapitalistischen Kampfes: schlechter ist besser – für die Revolution. Die kleinen Leute werden auf jeden Fall die Zeche zahlen. Deren Hilflosigkeit und daß sie immer den (roten oder schwarzen) Faschisten nachlaufen, ist das eigentlche Problem.

      http://www.t-online.de/wirtschaft/id_74773018/tsipras-und-varoufakis-kosteten-griechenland-milliarden.html

    • Sebastian Says:

      Nein, ausnahmsweise mal nicht. Das Land war auch schon vorher nicht mehr zu retten. Seit Jahren sinkt das BIP unaufhaltsam. Die demographische Entwicklung führt zu einer hoffnungslosen Überalterung, die qualifizierten Talente wandern aus. Es gibt kaum Patentanmeldungen (628 GRE gegenüber 46.620 DEU in 2012). Die „Hilfskredite“ stellen lediglich die Kreditfähigkeit, nicht jedoch die Kreditwürdigkeit wieder her – ein meilenweiter Unterschied. Neben einem funktionierenden Privat- und Steuerrecht fehlen dem Land also ganz entscheidend junge, innovative, kreditwürdige Unternehmer.

  5. David Says:

    Wünschenswert ist – nach massiver Privatisierung – ein Wirtschaftssystem, wo Menschen wie Du und ich ihren Lebensunterhalt selber verdienen und ihre Verhältnisse selber gestalten können.

    Diesem Artikel zufolge

    http://www.heise.de/tp/artikel/45/45433/1.html

    steht aber für Griechenland das Gegenteil bevor. Durch massive Renten-Kürzungen und Mehrwertsteuer-Erhöhungen wird die Mittelschicht zerstört inclusive von zehntausenden Kleinbetrieben wie Tavernen und Cafés, wird durch Zweigstellen von multinationalen Großkonzernen ersetzt.

    Und ein Treuhandfonds – wie die ostdeutsche Treuhand aber möglicherweise viel extremer – wird den Ausverkauf des Landes durchführen.

    Es geht nicht in Richtung Kapitalismus, sondern Korporatismus, wie Janich sagen würde.

    Nur eins könnte nach oben gehen: die Arbeitslosenrate. Auf vielleicht mehr als 50%.

    Ein Land in diesem Zustand kann – wie ich glaube – nur durch Militärregierung regiert werden.

    • David Says:

      Bekanntermaßen ist Griechenland extrem import-abhängig, was sich jetzt durch den bevorstehenden Zusammenbruch noch steigern wird.

      Rein theoretisch könnte ein Land in der Situation Griechenlands den Anteil der Selbstversorgung erhöhen. Bekanntermaßen gibt es in Griechenland traditionelle familiäre, bäuerliche Strukturen.

      Aber werden die internationalen Restaurant-, Café-, Ladenketten, Konzerne usw. das wollen?

      Sie werden das nicht wollen.

      Und sie werden es – wie ich glaube – in Zusammenarbeit mit den politischen Institutionen – IWF, EU etc. – zu verhindern wissen.

  6. David Says:

    An anderer Stelle hatte ich mich über die Aussagen von Gunnar Heinsohn geäußert betreffend die in Nordamerika / Europa vorherrschende Eigentumsgesellschaft.

    Diese funktioniert auf Grundlage der Kreditierung, Verpfändung, und bei ausbleibender Rückzahlung erfolgende Vollstreckung in das Eigentum.

    Genau die funktioniert aber, neueren Berichten zufolge, in Griechenland gar nicht.

    Noch vor der großen Importabhängigkeit des Landes vielleicht Hauptursache der jetzigen Situation.

  7. David Says:

    Aber warum schweigen die deutschen Medien dazu?

    • marko Says:

      ganz einfache antwort: die medien sind in der hand der krisenverursacher und werden zur massenverblödung benutzt.
      erkennt man hier an de kommentaren. jeder spricht nur von den symptomen aber keiner von der ursache und schon gar nicht ein möchtegern orgonom wie konia der ja angeblich funktionel denken könne.

      ursache ist das fiat (fed) geldsystem und die damit unvermeidliche geldverteilung von Fleißig auf Reich!

      • Peter Nasselstein Says:

        Naja, ob die Griechen die „Fließigen“ sind…

        • marko Says:

          das video angesehen? verstehen sie überhaupt die bedeutung der zinsversklavung und wohin dieses unendliche wachstum uns alle führen wird? ohne euro würden die griechen (die übrigens weniger verschuldet sind wie die usa oder japan, u.a.) einfach bankrott gehen, sowie argentinien und keinen würds interressieren und alles wäre grün, aber nein wir brauchen ja den € um uns weiter berauben („private“ auf latain) zu lassen.
          das volk auseinander dividieren, hat schon immer funktioniert. keiner denkt nur ansatzweise an die ursache dieser symptome. wie krank ist das den?!! bis jetzt habe ich im jedem reichs bücher eine stelle gefunden wo er erwähnt, das das system sehr froh über die umstände, die durch die sexualmiserie, sprich patriarchat verursacht werden, ist.

          teile und herrsche funktioniert hier perfekt, am schlimsten sind die akademiker, die sich am längsten den systemrelevanten schwachsinn haben eintrichtern lassen.

          (es sollte wertverteilung und nicht geldverteilung heisen, geld hat ja gar kein wert.)

          • Peter Nasselstein Says:

            Nun gut, das mag ja alles stimmen – oder auch nicht und Herr Popp ist ein Agent der Finanzmächtigen, um die Autorität der deutschen Politiker zu untergraben. So kann man es immer weiter ausspinnen, ohne jemals zu einem Ende zu kommen. Konias Anliegen ist ein ganz anderes: der Blick nach innen, um nach den charakterstrukturellen, d.h. bioenergetischen Ursachen der Misere nachzugehen, was sonst niemand tut.

            • marko Says:

              entweder sind sie nicht fähig die zusammenhänge zu verstehen, oder sie sind ein agent der hier unsinn (weiter-)verbreitet. ihre aussage über popp spiegelt nur ihre intelligenz wider. dass sie das ganze nicht aus einem 15 minütigen video überreissen werden, sollte ihnen schon klar sein. popps aussagen bassieren auf fakten und nicht wie bei konia auf wunschtraumdenken.

              orgonomie ist mit Reich von uns gegangen.

              konia nimmt ein zeitungsbericht, ergänzt diesen mit bioenergetischen fachwörtern und fertig ist die analyse.
              ob dieser bericht den tatsachen entspricht oder nicht interressiert keinen, so funktiniert die heutige wissenschaft. man muss seine beobachtungen den vorgegebenem ergebnis anpassen und nicht umgekehrt. (hat auch O. letztendlich leztesmal bei demeo bestätigt).
              es werden wunschvorstellungen vertretten, die sich nicht mit den tatsächlichen ursachen beschäftigen.

              die charaktersruktur ist die folge des patriarchats sowie die angebliche „finanzkrise“ die folge des zinssystems, welches nicht ohne schulden existieren kann, ist. das können sie als verschwörungstheorie bezeichnen, sowie man es vo ihnen gewohnt ist.

              problem bei uns kleinen männern ist, dass wir nicht fähig sind unsere fehler zuzugeben. typisches pestverhalten.

              • Peter Nasselstein Says:

                Zinskritiker, „Verschuldungskritiker“, etc. mögen ja hier und das durchaus Recht haben, genauso wie Marxisten hier und da Recht haben, aber ihr Fanatismus und der Anspruch die „Erlösung“ für die Welt zu bringen, deuten doch auf etwas anderes: Sie können die bioenergetische Spannung nicht ertragen, die mit „Schulden“, der gegenseitigen Verpflichtung der Wirtschaftssubjekte, einhergehen.

                • marko Says:

                  ihre T.I.N.A. (thereisnoalternativity) impfung wirkt noch wie man sieht. sie sind von dem schwachsin den sie hier vebreiten tatsächlich felsenfest überzeugt und werden sich keinesfalls mit den alternativen ausseindersetzen und schaffen es auch noch die tatsachen zu vedrehen. wie liebevoll sie diese krankheit doch als „gegenseitige verpflichtung der wirtschaftsubjekte“ bezeichnen, es ist aber nichts anderes als wucher. denken sie mal bitte an das beispiel mit den bäumen in „ether, god and devil“ vielleicht geht ihnen ein lichtlein auf.
                  ich bezweifle dass sie nur annähernd verstehen wie unser geldsystem überhaupt funktioniert. die erfundenen werte der banken müssen real geschaffen werden.

                  dass mit der „bioenergetischen spannung“ sollten sie mal dem planeten erklären. man kann kein unendliches wirtschaftswachstum betreiben, irgendwann wird es die erde nicht mehr hergeben können, weil alle rohstoffe ausgeraubt und die natur zerstört und verseucht ist. nicht nur die menschen leiden unter diesen wahnsinn. haben sie keine kinder? heissen sie diese umweltvernichtung etwa alternativlos, sowie sie es von den massenveblödungspropaganda und dem merkel serviert bekommen ?!!

                  das ist keine arbeitsdemokratie, konias „orgonomie“ ist in einen fanatischen orgonfetischismus mutiert.

                  • Sebastian Says:

                    Wie wär’s mal mit Groß- und Kleinschreibung, nicht so vielen Rechtschreibfehlern und ein wenig Respekt oder wenigstens Höflichkeit?

  8. David Says:

    http://blog.campact.de/2015/07/griechenland-krise-warum-die-einfachen-wahrheiten-nicht-stimmen

    Zitat:

    Ohne Frage, viel zu lange haben sich griechische Eliten – oft in Komplizenschaft mit internationalen Banken und Konzernen – den Staat zur Beute gemacht.

    Zitat Ende.

    Eigentlich nicht viel anders als im Kongo!

  9. walter Says:

    so pralle scheint Griechenland doch nicht dran zu sein: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/griechenland-bahn-privatisierung-bringt-laut-oebb-nichts-a-1045484.html

    anderen dafür die Schuld zu geben, ist aber Quatsch: Das ist selbstverschuldet!

  10. Robert (Berlin) Says:

    Hier eine Analyse von Stratfor, die einige psychologische Aspekte beleuchtet:

    Zitat:
    Was hätte Deutschland sonst tun können? Was hätte Griechenland sonst tun können? Die Tragödie der geopolitischen Wirklichkeit ist, dass das, was geschieht, wenig mit dem zu tun hat, was die Staatsmänner zu Anbeginn wollten.

    http://vineyardsaker.de/analyse/ein-imperium-schlaegt-zurueck-deutschland-und-die-griechische-krise/

  11. Robert (Berlin) Says:

    Dirk Müller
    Hintergründe der Griechenlandkrise!

  12. Peter Nasselstein Says:

    Wenn ich mir Herrn Popp so anhöre, wird mir ganz gruselig zumute:

    Das hört sich alles ziemlich freiheitskrämerisch an und wird den Griechen (und anderen Betroffenen) nur schaden, denn sie werden in ihrer Position als hilflose und unschuldige Opfer bestärkt und wieder wird die Chance vertan, die die Katastrophe „Euro“ für Griechenland bedeutet hat: durch radikale Reformen endlich Anschluß an den Westen zu finden. Die baltischen Staaten haben es ja schließlich auch geschafft:

    Estland

    (…) Präsident Toomas Hendrick Ilves unterstrich, dass es für sein Land eine schwere Belastung wäre, wenn es für immer neue Griechenland-Kredite bürgen müsse. Regierungschef Taavi Roivas sagt, Reformen seien „unvermeidbar“. Für Estland ist es – wie für die baltischen Nachbarn aus Lettland und Litauen – unverständlich, dass Griechenland den Beamtenapparat noch immer nicht zurückgefahren hat und rigide die Steuern bei Wohlhabenden eintreibt. (…)

    Lettland

    Nicht nur Estland, auch Lettland und Litauen lehnen neue Zugeständnisse für Griechenland ab. Die baltischen Länder haben besonders unter der Finanzkrise gelitten. Sie mussten ihren Bürgern harte Einschnitte zumuten, um die Haushalte in den Griff zu bekommen. Ähnliches fordern sie nun auch von Griechenland. „Die Letten verstehen die Griechen nicht“, so Finanzminister Janis Reirs. Die lettische Wirtschaft sei ab 2008 um 20 Prozent eingebrochen; Lettland steuerte um und reduzierte den Staatsapparat um rund die Hälfte. Griechenland solle sich ein Beispiel nehmen – oder aus dem Euro austreten, finden die Letten.

    Litauen

    „Wir sehen ein Land, das schlemmen möchte und sich von anderen das Geld für die Feier geben lassen möchte.“ Die litauische Staatschefin Dalia Grybauskaite hat wie viele ihrer Landsleute ebenfalls genug von griechischen Sonderwünschen. Schließlich sei der Mindestlohn in Griechenland noch immer höher als in ihrem Land. (…)

    http://www.wiwo.de/politik/europa/griechenland-krise-estland-lettland-litauen-niederlande-und-finnland/12033570-4.html

    Meinetwegen hat Popp in vielem Recht, etwa was die Zentralbanken und den Euro betrifft, aber die wirklichen Probleme umgeht er konsequent, was ihn ja so beliebt macht. Tolles Geschäftsmodell!

    Und dann noch diese Saublöde Rhetorik! Wer spielt denn hier mit Worten?! Wäre ja schön, wenn wir die Kreditgeber wären, tatsächlich sind wir aber die Geldgeber Griechenlands.

    • marko Says:

      es stimmt schon, dass herr popp wirklich in diesen kurzen beiträgen sehr eigenartig klingt, sollte aber kein grund sein sofort auch den inhalt seiner aussagen in frage zu stellen. die vorträge bei den er frei spricht, klingen sehr natürlich und sind sehr empfehlenswert, weil er sehr einfach „komplizierte“ zusammenhänge erklären kann.
      auserdem glaube ich nicht, dass er jemals vom reich oder orgon etwas gehört hat, oder vielleiccht doch vom herrn senf.

      „Hurra, wir sind Exportweltmeister!“ Eine Jubelmeldung? Nein, natürlich nicht, wenn man das System ein wenig durchschaut. Da werden wir durch die gleichgeschaltete Medienlandschaft informiert, dass wir vom Euro profitieren. Ist das denn wirklich so? Wer sind eigentlich „wir“?

      Fakt ist doch eines: Wenn BMW, Siemens, Adidas usw. viele Gewinne im Ausland machen, müssen diese Unternehmen die fremden Währungen wieder „loswerden“. Das funktioniert am besten, wenn man die Produktionsstätten gleich mit ins Ausland verlegt, denn die dortigen Angestellten können ja mit diesen Überschüssen bezahlt werden. Exportgewinne führen also zuerst einmal zu Arbeitslosigkeit bei uns. Viele deutsche Produkte werden heute in USA, China oder Indien hergestellt.

      Nun kommt der Einwand: „Aber in Europa haben wir doch eine gemeinsame Währung. Da können diese Aussagen doch nicht stimmen?“

      Doch, dort stimmt es umso mehr, denn durch die absurde „Gleichschaltung“ völlig heterogener Wirtschaftsregionen durch den Euro haben die Konzerne nicht einmal das Risiko der Abwertung ihrer „Investitionen“ im Ausland. Das tragen nun die Steuerzahler der effizienteren Länder, indem sie durch Einzahlungen ins EU-System bluten müssen. Deutschland ist das Opfer Nummer Eins in dieser Währungs-Wucherung Euro. http://www.wissensmanufaktur.net/die-export-narren

      die freie marktwirtschaft kann in einem totalitärem system nicht funktionieren.

    • Sebastian Says:

      Wer spielt denn hier mit Worten?

      Exakt. Andreas Popp kritisiert die faktischen Zusammenhänge vernebelnde, metaphorische Ausdrucksweise in der Presse, um in demselben Atemzug damit fortzufahren. „Finanzterror“, „Kettenreaktion“, „Schuldenfalle“, „Finanzhaie“, „Lügenpresse“ sind alles Metaphern, die entweder die realen Vorgänge mit Absicht verschleiern oder – und das nehme ich eher an – das Unverständnis gegenüber dem ökonomischen System verbergen sollen. Es ist das Spiel mit den irrationalen Gefühlen der Masse, vor allem ihres Zornes, was dann in einer freiheitskrämerischen Metapher der „globalen Befreiung“ mündet. Der globale Orgasmus – die „Weltentschuldung“.

      Was ist die Alternative? Ein Mix aus Reformvorschlägen rechter und linker Sozialisten: Vermögenssteuer, Verstaatlichung der Banken unter einer Monetativen, Umlaufsicherung, eine neue Bodenrechtsordnung und das bedingungslose Grundeinkommen. Diese Vorschläge gehen zurück auf Gottfried Feder, Silvio Gesell und Götz Werner. Allen gemeinsam ist, dass sie nicht verstanden haben, was Geld ist und was nicht. Alle Vorschläge wurden im Massenmaßstab getestet und sind kläglich gescheitert.

      http://www.wissensmanufaktur.net/media/pdf/plan-b.pdf

  13. David Says:

    marko hat gesagt:

    die charaktersruktur ist die folge des patriarchats sowie die angebliche “finanzkrise” die folge des zinssystems, welches nicht ohne schulden existieren kann, ist. das können sie als verschwörungstheorie bezeichnen, sowie man es vo ihnen gewohnt ist.

    Die Charakterstruktur des Individuums ergibt sich aus der neurotischen Entwicklung.

    Die neurotische Entwicklung ergibt sich aus dem Patriarchat.

    Zunehmend kompliziertere neurotische Entwicklungen werden immer häufiger, je mehr das Patriarchat, welches von Großfamilien bestimmt war, zerfällt in ein Patriarchat, in welchem die Kleinfamilie vorherrschend ist.

    Daraus folgt nun nicht, dass eine Rückkehr zum Patriarchat, wie wir es aus der Zeit der Früh-Neuzeit – oder auch noch der Adenauer-Zeit – kennen, wünschenswert ist, oder gar alternativlos ist.

    Die „angebliche“ Finanzkrise ist theoretisch ganz natürlich, weil Schwankungen zwischen hoher und niedriger Konjunktur natürlich sind. Die sind natürlich, weil die Wirtschaft etwas Lebendiges ist.

    Nicht natürlich ist, dass die Schwankungen extrem sind; es ist vergleichbar mit Wetter und Klima, wo bekanntermaßen – wie in der Orgonomie generell und auch hier im Blog bekannt – auch die Schwankungen mit der Zeit extremer werden (Dürre – Starkregen – Wüstenentwicklung).

    Das Zinssystem ist – wie ich glaube – ebenfalls eine Folge des Patriarchats.

    Der Zins – und der Zinseszins – ist zu zahlen ganz unabhängig davon, ob der Kredit konsumptiv verwendet wurde, oder investiv, und wenn investiv, ob die damit begonnene Unternehmung gelingt oder misslingt.

    Konsumptive Ausgaben können – soweit das Einkommen nicht ausreicht – nur durch Geldgeschenke, oder durch Kredit gegen Zins finanziert werden.

    Bei Investitionen – d.h. geschäftlichen Aufwendungen von Kapital bzw. Geld – ist jedoch das System der Kredite, Zinsen, und Schulden nicht alternativlos.

    https://www.seedmatch.de/fuer-gruender

    Mir fällt es im Moment noch sehr schwer, dieses Modell – es handelt sich um Crowdfunding – richtig zu verstehen. Hat der Gründer, wenn seine Unternehmung misslingt, nachher Schulden, also Tilgung und Zinsen zu zahlen?

    Ich verstehe es so, dass der Gründer keine Schulden hat. Er muss nichts zurückzahlen.

    Er muss nur dann zurückzahlen, bzw. dem Risikokapital-Geber dessen Anteil geben, wenn die Unternehmung gelingt …

  14. marko Says:

    kurzfassung :

    das geld ist nicht anderes als ein ersatztauschmittel. solange es noch den goldstandard gab konnte man die banknoten auch in tatsächliches gold umtauschen und es konnte nur soviel geld gedrückt werden, wieviel gold vorhanden war. jetzt haben wir geldscheine auf den nicht mal mehr „gesetzliches zahlungsmittel“ steht, in einer menge, in der es gold auf der gesamten erde nicht geben wird.

    alles unterliegt dem gesetz der pulsation. das geld ist nicht lebendig, kann sich nicht vermehren, kinder bekommen, sich zweiteilen und auch nicht wachsen. die geldmenge ist die gütermenge und schuldenmenge zugleich, wobei diese immer gleich hoch sein müssen damit die billanz gleich null ist.
    durch den zinseszins wird die geldmenge in ständige expansion geführt, somit wird auch die wirtschaft in ein ständigen wachstum gezwungen, ist auch in den maastrichtverägen als zwingend vorgesehen, damit die güttermenge der geldmenge angepasst wird.

    nun ist jedes land nicht gleich, hat andere mentalität, nicht die gleichen resourcen usw, und somit besitzt auch jedes land ein unterschiedlichen wirtschaftwachstum, welches sich in der eigenen währung und den wechselkurs widerspiegelt.

    nach der einführung des € wurde der wechselkurs aber eingefroren und es gibt keine möglichkeit mehr die billanz eines €landes auszugleichen.

    da aber ein wirtschaftswachstum von 5% notwendig (maastrichtvertrag) ist um den zinseszins und die nach belieben ständig expandierende (schein)geldmenge wieder auszugleichen, werden länder ohne wrtschaftwachstum „hilfspakete“ aufgezwungen um ein künstlichen wirtschaftwachstum zu simulieren, somit in eine schuldenfalle getrieben. der teufelskreis ist unaufhaltssam.

    es sind nicht die „faulen griechen“ sondern die gierigen milliardäre die eine krankhafte sucht nach immer mehr besitzen.
    natürlich ist zins eine erfindung der pest, nicht unbedingt des patriarchats – in der bibel wird wucher ja ausdrücklichst als nogo beschrieben.

    damit diese gier nach immer mehr befriedigt wird, muss eben sehr viel leistung um sehr wenig geld erbracht werden damit menschen die keine leistung bringen sehr sehr viel geld erhalten können!
    die geldmenge kann theoretisch unendlich expandieren die wirtschaft aber nicht, weil die resourcen auf dieser erde begrenzt sind.

    um diesem system gerecht zu werden, werden die güter so produziert, dass sie baldmöglichtst durch neue ersetzt werden müssen um wieder auf dem müllhaufen zu landen usw. usf.

    daher kommt auch konias angst vor dem „kommunismus“. die produkte des ostblocks müssten mindestens 25 jahre durchhalten. anscheinend hatten wir mehr respekt vor der natur.

    anstatt sich mit der rhetorik zu beschäftigen sollte man wieder anfangen radikal zu denken wie es einst schon reich foderte!

    es wird mich nicht wundern wenn es die panzerung nicht erlaubt auch nur annähernd zu verstehen, was hier schon seit jahrzehnten vor sich geht und es als weitere verschwörungstheorie abgestempelt wird, und dabei habe ich noch gar nicht die offshore konte oder kursmanipulationen erwähnt oder die entmachtung der fed durch jfk.

    die massenmedien gehören der finazlobby, also wird man vergeblich auf eine bestättigung des oben geschriebenen warten.

    • Sebastian Says:

      das geld ist nicht anderes als ein ersatztauschmittel.

      Das war vorhersehbar. Muschel-„Geld“, aus dem sich anschließend evolutionär über mehrere Zwischenstufen hinweg das „Ersatztauschmittel“ Muschel zu Gold, Münzen und schließlich hin zu Scheinen entwickelt haben soll? Tatsächlich?

      Da bist du ganz auf der Schiene von Peter und zeigt mir, dass Du die Grundlage und das Wesen der Ökonomie noch nicht begriffen hast.

      Die Tauschmitteltheorie, auf der sämtliche klassischen, neoklassischen, österreichischen und marxistischen Ansätze beruhen, geht von einer dinglichen/materiellen/stofflichen/physischen Vorstellung von Geld (und Ökonomie im Allgemeinen) aus. Sie können nicht zwischen der stofflichen Ebene der materiellen Reproduktion (Produktion, Konsumtion, Distribution und ggf. Akkumulation) und der völlig unstofflichen Ebene der Ökonomie (Kreditverträge, Kaufverträge, Lohnarbeitsverträge etc.) unterscheiden.

      Diese Tauschmitteltheorie ist seit Jahrzehnten von Anthropologen empirisch widerlegt. In keiner Gesellschaft ohne Geld konnten auch nur Hinweise für die Korrektheit dieser These gefunden werden. Praktisch ist es unmöglich, dass sich das Geld so entwickelt, wie es Tauschmitteltheoretiker herbeitheoretisieren.

      Geld ist etwas Immaterielles (genau wie sämtliche ökonomischen Operationen), was erst mit der rechtlichen Kodifizierung von Eigentum (was ebenso etwas Immaterielles ist, was man weder sehen, hören, fühlen noch riechen kann) und seinen Potenzen in die Welt kommt. Genau das kann man auch historisch sowohl für die Antike als auch für die Neuzeit belegen.

      Die Reformvorschläge richten sich alle darauf die unverstandenen Grundlagen der Ökonomie zu vernichten, so dass es keine Ökonomie mehr gibt, sondern nur noch materielle Reproduktion mit Güterrechtsscheinen. Wohin das führt, hat man bereits historisch erfahren.

      Grundsätzlich werden Lösungen angeboten, ohne die Grundlagen zu verstehen. Viel interessanter ist daher die Frage, warum du von solchen Marktschreiern so überzeugt bist?

  15. Peter Nasselstein Says:

    Hans-Werner Sinn erklärt die Griechenlandkrise:

    Die Gegenposition ist, daß Griechenland von der globalen Finanzelite die Scheinblüte aufgezwungen wurde Die gleichen Kritiker behaupten aber auch, die globale Finanzelite würde ihren Opfern Austerität aufzwingen.

    • Peter Nasselstein Says:

      Und dann noch dieser ganze Unsinn mit dem Zins. Hier http://geschichte-wissen.de/forum/viewtopic.php?t=3591&p=20824#p20818 habe ich eine Erklärung gefunden, die mir sehr gefällt:

      Zinsen sind ein unverzichtbarer Bestandteil der Geldwirtschaft. Nur in Naturalwirtschaften könnte man darauf verzichten. Aber selbst dort kann es gelegentlich passieren, dass bei Schuldenaufnahme Zinsen fällig werden. (Ein Bauer leiht sich 3 Säcke Weizen beim Nachbarn und muss später 3 ½ zurückgeben).

      Zinsen sind eine Beteiligung des Gläubigers an den zukünftigen Einnahmen des Schuldners. Schuldner sind überwiegend Unternehmen, Staaten und zu einem kleineren Teil auch Privatkonsumenten. Zinsen sind nur dann verwerflich, wenn sie dessen zukünftige Einnahmen praktisch auffressen und den Schuldner in eine Art Schuldknechtschaft treiben. Das ist aber längst nicht immer der Fall. Zinsen sind unvermeidlich, weil ohne Kredite die Wirtschaft radikal schrumpfen würde. Ohne die Zurverfügungstellung von Geld würden aber bei dem Schuldner meistens überhaupt keine Einnahmen entstehen, wäre seine Situation also häufig noch schlechter.

      Beispiel: Investitionskredit: Fast alle Projekte werden auf Kredit Basis finanziert. Ohne sie würde die Wirtschaft nicht funktionieren. Einkaufszentren, Fabriken, nahezu alles wird vorfinanziert. Ohne Kredite würde all dies nicht gebaut werden, würden somit aber auch keine Einnahmen entstehen.

      In einer Marktwirtschaft bilden sich fortwährend an einer Stelle Überschüsse von Geldkapital, an anderen Stellen Defizite. Um diese Geldmengen zu mobilisieren und Nachfrage und Angebot auszugleichen, gibt es die Banken. Besitzer von Geldüberschüssen würden ihr Geld ohne Zinsen aber nicht zur Verfügung stellen, sondern lieber verstecken. Damit wären diese Gelder für die Wirtschaft verloren und die Ökonomie würde auf ein primitives Stadium zurückfallen. Die Menge des verfügbaren Geldangebotes und die Nachfrage dafür verändern sich ständig, deshalb gibt ja auch variierende Zinssätze und einen Geldmarkt.

      Zinsen sind keine Erfindung böser Männer und Frauen, sondern ergeben sich zwangsläufig aus der Geldwirtschaft. Sie sind kein theoretisches Konstrukt, sondern umgekehrt, zuerst war das System da, dann hat man später darüber Theorien angestellt. Solange wir die Geldwirtschaft haben, können wir Zinsen auch nicht abschaffen. Selbst Adolf Hitler, der seinerzeit ganz begeistert war von dem Buch von Gottfried Feder, Die Brechung der Zinsknechtschaft, hat dies nicht erreicht. Auch in der NS-Zeit haben die Banken Zinsen genommen. In den sozialistischen Staaten wurde versucht, Geld nur noch als Recheneinheit und Zirkulationsmittel zu verwenden. Das klappte aber nicht. Der Staat hat nachher auch wieder den Zins als kalkulatorisches Mittel eingesetzt, um zu überprüfen, ob ein Betrieb zugewiesene Geldmittel auch rentabel einsetzte. In einer Planwirtschaft konnte allerdings der Zins nicht als wirkliche kalkulatorische Größe benutzt werden und deshalb funktionierte dies nicht richtig.

      Fazit: Ohne Kredite und Zinsen kann unsere Wirtschaft nicht funktionieren. Zinsen sind nur schädlich, wenn sie alle entstehenden Überschüsse aufsaugen und die Schuldner ruinieren, somit aber die Entstehung neuer Einnahmen unmöglich machen. Langfristig wäre dies aber auch für den Gläubiger selbst keine befriedigende Situation, denn ein insolventer Schuldner ist nutzlos. Es muss also eine gewisse Balance zwischen Schuldsumme, Tilgung und Zinslast hergestellt werden.

      Karlheinz

      • marko Says:

        zitat arisoteles https://de.wikipedia.org/wiki/Zins#Historisches :

        „Daher wird mit allergrößter Berechtigung eine dritte Form der Erwerbstätigkeit, der Geldverleih gegen Zinsen, gehasst; denn dabei stammt der Gewinn aus dem Münzgeld selber, nicht aus der Verwendung, für die es geschaffen wurde, denn es entstand zur Erleichterung des Tauschhandels. …Zins aber ist Geld gezeugt von Geld. Daher ist auch diese Form von Erwerb am meisten wider die Natur.“

        lutherbibel moses 22.24:

        Wenn du Geld verleihst an einen aus meinem Volk, an einen Armen neben dir, so sollst du an ihm nicht wie ein Wucherer handeln; du sollst keinerlei Zinsen von ihm nehmen.

        moses 25 37:

        Denn du sollst ihm dein Geld nicht auf Zinsen leihen noch deine Speise auf Wucher austun.

        in dem bösen islam geht es auch ohne zinsen https://de.wikipedia.org/wiki/Islamisches_Bankwesen

        Regeln, die das islamische Bankwesen umzusetzen versucht, sind das
        allgemeine Zinsverbot (Riba)
        Verbot der Spekulation (Gharar) und das
        Verbot des Glücksspiels (Maysir, Qimār)

        Der Ägypter Ahmad an-Naggār, der als einer der Gründerväter des Islamischen Bankenwesens gilt, fasste 1977 in seinem Buch „Der Weg des islamischen Erwachens. Banken ohne Zinsen“ (Manhaǧ aṣ-ṣahwa al-Islāmīya. Bunūk bilā fawāʾid) den Unterschied zwischen islamischen und gewöhnlichen Banken in drei Punkten zusammen: 1.) die islamische Bank akzeptiert auch geringe Einlagen, während sich die gewöhnliche Bank für kleine Anlagen nicht interessiert; 2.) die islamische Bank bemüht sich bewusst darum, die Menschen zu stärken, „ihre Interessen auf dem Weg zu Gott zu verwirklichen“ (taḥqīq maṣāliḥihim ilā ṭarīq Allāh), während eine gewöhnliche Bank nur nach Gewinn strebt; 3.) die islamische Bank betrachtet sich als Teil einer allgemeinen islamischen Organisation, deren Aufgabe der Dienst an der islamischen Gesellschaft ist, während die gewöhnliche Bank keine Beziehung zwischen sich und der umgebenden Gesellschaft sieht.[1]

        Weiterhin sind soziale und ethische Ausschlusskriterien (Harām-Verbote) zu beachten. Hierzu zählen insbesondere das Verbot der Investition in
        Alkoholherstellung und -vertrieb,
        Prostitution,
        Pornografie sowie
        die Verarbeitung von Schweinefleisch und den Handel damit.
        Waffen und Kriegsgüter

        . . .

        • Peter Nasselstein Says:

          Ist alles ziemlich widersprüchlich, soll doch die alternative Wirtschaftsorganisation zu einem freieren Fuß des Geldes führen – und dann das:

          Auch der Wirtschaftsexperte Markus Loewe vom Deutschen Institut für Entwicklungspolitik bezeichnete das islamische Zinsverbot als unzureichende Alternative zum westlichen Kreditwesen. Zudem bestehe es nur in der Theorie, weil die Kreditgeber zum Beispiel durch Gewinnbeteiligung an den finanzierten Projekten lediglich andere Zinsformen praktizierten. Im Falle eines Scheiterns trügen beide Seiten den Schaden. Dieses Risiko wirkt sich aus Sicht Loewes hemmend auf Wachstum und Kapitalfluss aus.

          http://www.rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/islamisches-bankwesen-hemmt-wachstum-aid-1.2324544

          • marko Says:

            Die zweite Gruppe meint, dass das Resultat dieses Geschäfts mit einem verzinsten Kredit nicht vergleichbar sei, denn der wesentliche Unterschied zwischen dem islamischen Geschäftsmodell und dem Zinsgeschäft liege darin, dass der Kaufbetrag sich im Vergleich zum Zinsgeschäft nicht vermehrt und konstant bleibt. Die Bank nehme hier lediglich die gleichen Rechte wie Händler wahr, zu kaufen und wieder zu verkaufen. Die Differenz stelle hier bloß die Gewinnmarge dar. Da Handel im Islam ausdrücklich erlaubt und erwünscht, Zins jedoch verboten ist, sei die Transaktion legitim.
            https://de.wikipedia.org/wiki/Islamisches_Bankwesen

            sie können weiterhin das pestilente verhalten unseres bankensystems, zusammen mit ihrer habgier, glücklicksspiel und spekulationen ausblenden und als „alternativlos“ halten.

    • marko Says:

      wenn man erst einmal verstanden hat, welche kiminelle bzw. pestilente energie in und hinter dem finanzsystem steht, bekommt man einem völlig anderen blick für die perversion auf dieser welt.

      warum sollte man es einfach hinnehmen, dass 10% der bevölkerung allein nur durch den zinseszins und nichtstun in einer woche mehr verdienen wie andere nicht mal in ihrem ganzen leben durch hartes schuften verdienen werden. das geld kann nicht arbeiten und leistung erbringen! zins/wucher, das horten vom geld sind die typischen dor symptome und mit krebs gleichzusetzen.

      Der Krieg gegen den Euro

      Diese Krise soll den Euro treffen, denn der wird dem Euro-Dollar-Markt – der Währung, mit der die City of London unbegrenzte Kredite vergibt – bereits gefährlich: 40 Prozent der weltweiten Transaktionen werden in Dollar abgewickelt und 20 Prozent in Euro. Als der Irak auf Euro umsteigen wollte, ist er bombardiert worden. Als Libyen auf Euro umsteigen wollte, ist es bombardiert worden. Großbritannien war jedes Mal an vorderster Front dabei.

      In Griechenland geht es auch ohne Bomben – die Methoden sind verfeinert worden. Die öffentliche Pro-Kopf-Verschuldung eines Griechen ist 30.000 Dollar, die eines Amerikaners 200.000 Dollar. Und die Gesamtverschuldung pro Kopf der Bevölkerung ist in Großbritannien die höchste der Welt.

      Griechenland ist aber möglicherweise ähnlich ölreich wie Libyen und wird seit dem 11.11.11 von Lucas Papademos regiert. Sein Vorgänger George Papandreou wollte noch das Volk fragen, ob er dem Diktat der „Internationalen Gemeinschaft“ zustimmen soll. Aufgrund dieser Idee hat ihn die „Internationale Gemeinschaft“ innerhalb weniger Tage zum Rücktritt gezwungen. Er hätte den Finanzsektor fragen müssen.

      Die neuen Kolonialherren in den Finanzzentren zwingen Griechenland gerade zu umfassenden Privatisierungen. Die Akropolis zum Schleuderpreis? In jedem Fall die Infrastruktur des Landes, Häfen, Telekommunikationsnetze, Verkehrsysteme, viele Inseln und – die Ölgründe im Mittelmeer. Sie werden bald in den Händen angelsächsischer Konzerne sein.

      Als Premier Mohammad Mossadegh die Ölreichtümer des Iran für sein Volk haben wollte, ist er gestürzt worden. Der Schah von Persien hat das Tauschgeschäft mit den britisch-amerikanischen Ölkonzernen und ihren Geheimdiensten gemacht: den Thron einer Diktatur gegen Öl. Mit solch einem Tauschgeschäft würden Saddam Hussein und Muammar al-Gaddafi noch leben und ihre Länder regieren. Sehr ähnlich war das Tauschgeschäft der sieben Herren von Jekyll Island mit Woodrow Wilson: Das Präsidentenamt gegen eine private Zentralbank.

      ESM – Ermächtigungsgesetz für einen Staatsstreich der Mafia

      „There are two ways to conquer and enslave a nation,” hat Adam Smith vor 250 Jahren gesagt: „One is by sword, the other is by debt” (Es gibt zwei Wege eine Nation zu erobern und zu versklaven. Der eine ist durch das Schwert, der andere durch Verschuldung). Bei Griechenland ist der zweite Weg gewählt worden.

      Aber es geht nicht um Griechenland: Es geht um die Dollarkredite, welche die City of London vergibt, und die sie nur so lange vergeben kann, wie der Dollar Weltleitwährung ist. Die Verbindungen zwischen der City of London und der Wall Street sind eng. Auch die Wall Street lebt von der Weltleitwährung Dollar. Der Ärmelkanal zwischen dem Pfund Sterling und dem Euro ist breiter als der Atlantik zwischen dem Dollar und dem Pfund Sterling. Die Europäische Zentralbank würde einen Euro-Kreditmarkt der City of London verhindern wollen und zu verhindern wissen. Deshalb muss der Euro zerschossen werden.

      Damit nicht nur die Griechen, sondern auch andere Europäer nicht mehr befragt werden können, soll der Europäische Stabilitäts-Mechanismus ESM mit einem Grundkapital von 700 Milliarden Euro die Rettung bringen. Er muss schnell reagieren können. Die Finanzmärkte sind ungeduldig, Demokratie irritiert die Märkte. Deshalb müssen die ESM-Mitglieder jedem Kapitalabruf unwiderruflich und bedingungslos innerhalb von sieben Tagen nachkommen.[28]

      Die Herrschaft des Finanzsektors über die Dollarwelt wird auf diesem Wege auf die Eurozone ausgedehnt: Der ESM soll gerichtliche Immunität genießen, seine Räumlichkeiten, Finanzwerte und Vermögensmittel sind unverletzlich, sein Personal kann vor keinem Gericht belangt werden. Er soll die „City of London der Eurozone“ werden. Aber es ist ein Verein, aus dem seine Mitglieder nicht mehr austreten können, dem also die Staaten und ihre Regierungen unterworfen sind. Wer einmal bei der Mafia ist, kann – wenn ihm sein Leben lieb ist – auch nicht mehr austreten.

      So erfüllt sich Adam Smith’s Vorhersage. Die City of London vollendet das, was der königlichen Marine nicht gelingen konnte: Die Unterwerfung der Welt durch Verschuldung.

      http://www.wissensmanufaktur.net/city-of-london

  16. marko Says:

    leider unterstützen diese FAKTEN die naivblau gepanzerte hetze konias nicht. zitat:

    „Derivatblase- Angst der USA vor Grexit. Meine Damen und Herren, fürchten sich die USA vor einem Ausstieg Griechenlands aus dem Euroraum und warum? Bereits im Februar 2015 lehnte die Europäische Zentralbank
    (EZB) jeden Schuldenschnitt Griechenlands kategorisch ab, weil dieser die gigantische Derivatblase platzen ließe, die auf den griechischen Schulden aufgebaut wurde. Die Derivatblase ist eine riesige Pyramide von Kreditausfallversicherungen (CDS). Das ist auch der Grund, weshalb neuerdings die USA vor einem Grexit warnen. Denn mit den CDS haben die US-Hedgefonds quasi gegen Griechenland auf Pleite „gewettet“. Wenn der IWF Griechenland offiziell für bankrott erklärt, werden diese Kreditausfallversicherungen fällig. Als Folge davon gehen die fünf größten Banken der USA samt der Deutschen Bank „in die Luft“. Diese Derivatblase umfasst nämlich heute etwa das 20-fache des weltweiten Bruttoinlandsprodukts. So ist klar, dass dieses System dem Untergang geweiht ist, ganz gleich, ob der Auslöser in Griechenland oder anderswo liegt. Vincent C. Vickers, früherer Gouverneur der Bank von England, sagte einmal:
    „Je größer die Verschuldung des Volkes, umso größer ist der Profit der Geldverleiher.“
    An dieser Stelle möchte ich Sie noch einmal weiterführend auf unsere Sendungen vom 02 und 06 Juli 2015 hinweisen. Jürgen Elsässer und Michael Vogt erläutern die näheren Zusammenhänge deutlich und anschaulich.
    Bleiben Sie dran, unser nächstes Thema wird das Machtgeplänkel der Troika in Griechenland sein, die unter dem demokratischen Deckmantel ganz eigene Ziele verfolgt.“

    http://www.bueso.de/node/7897

  17. David Says:

    Und das folgende kommt aus der Schweiz:

    http://selbstbestimmung.ch/politik/unsere-stellungnahme-zum-bedingungslosen-grundeinkommen-bge

    Problem Arbeitsmarkt

    Nun haben wir auf der anderen Seite einen von Rationalisierung und Digitalisierung geprägten Arbeitsmarkt, in dem sich nur halten kann, wer auf Leistung getrimmt ist und nicht viel kostet. Viele Arbeitnehmer über 50 bekommen diese Entwicklung bereits heute deutlich zu spüren. Einige Forscher meinen gar, dass durch die Fortschritte im Bereich künstliche Intelligenz bis 2045 jeder zweite Mensch arbeitslos sein wird.

    Zitat Ende, Hervorhebung hinzugefügt.

    Deutschland: fast alle, die zwischen 50 und 70 sind, in HartzIV.

    Das verkraftet das System nicht mehr. Dann kommt der Zusammenbruch.

  18. David Says:

    … gehen die fünf größten Banken der USA plus die Deutsche Bank in die Luft.

    Hilfe!

    oder:

    Juhuu!

  19. claus Says:

    Dass Konia so sehr auf Popmusik hinweist, ist nicht eine Attitüde eines ‚Opas‘, dem ‚das neumodische Zeugs‘ zu laut ist – wie es junge Leute typischerweise gesehen hätten in den früheren Zeiten, in denen nicht schon die Großeltern ihr Leben lang eingefleischte Popmusikhörer waren, wie es heute normalerweise der Fall ist. Man muss sich mal klarmachen, welch eine – gemessen an der eigentlichen Relevanz – abstrus große Rolle Popmusik im Leben so gut wie aller spielt, v.a. bei Teenagern und Twens. In ÜXXX-Partys repräsentiert man sich dann als einer von denen, die das-und-das gehört haben. Irgendwie ist das eine Fortsetzung der Haltung, mit der man Bravo-Plakate an die Kinderzimmerwand hängte.

    Oder nur großer Nachholbedarf?

    Jedenfalls kostet es pro Kopf und Monat mehr als tausend Euro, eine/n Behinderte/n zu beschäftigen …

  20. Peter Nasselstein Says:

    Der linksgrüne Zeitgeist – wir leben in einem Schlachthaus/Irrenhaus! Im letzten Jahrhundert haben sie 100 000 000 Menschen grausamst ermordet: verhungern lassen, wie reudige Hunde erschlagen, zu Tode gearbeitet, etc. – und sie machen ungerührt weiter! SIE!!!!! DÄMONEN AUS DEN TIEFSTEN ABGRÜNDEN DER HÖLLE!

    http://www.pi-news.net/2018/12/nicolaus-fest-zu-jusos-und-kindermord/

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