DER ROTE FADEN: Der Weg in den Kommunismus

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DER ROTE FADEN:

1. Aktion und Reaktion:

a. Der Weg in den Kommunismus

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4 Antworten to “DER ROTE FADEN: Der Weg in den Kommunismus”

  1. sinnsucht Says:

    Sollte man nicht vielleicht darüber nachdenken, ob der 1. Weltkrieg eine Folge einer Entwicklung war, die – übrigens bis zur heutigen Zeit – die beobachtbare stürmische Entwicklung in allen Bereichen bewirkte? Und ob diese nur gerade durch einen einzigen Aspekt, den Freud allzu gern als wissenschaftlich etabliert hätte (was er ehrlicherweise nicht ist), erklärt wird?

  2. Robert (Berlin) Says:

    „nämlich als vollendeten Ausdruck unserer „Zivilisation“, in der der Mensch nur Teil einer genauso gigantischen wie sinnleeren Maschinerie ist, von der er schließlich vollkommen willkürlich zerschreddert wird.“

    Aber das ist doch erst eine spätere Interpretation, die der 3 Auflage der Massenpsychologie.

    • Peter Nasselstein Says:

      Reich beschreibt den Krieg in LEIDENSCHAFT DER JUGEND in dem Abschnitt „Der Große Krieg“, den er 1937 schrieb. Ich gehe einfach davon aus, daß er 1927 und 1917 die Sache nicht groß anders sah.

      Der Punkt ist auch, daß Leute wie Freud, der überhaupt nie im Krieg war, und andere Psychoanalytiker, die allenfalls irgendwo Stabsärzte in der Etappe über Todestrieb, Aggressionstrieb, die Bestie im Menschen, etc. gegenüber Reich philosophierten, während Reich, der angeblich die rosarote Brille aufgehabt hat, jahrlang mitten im Fleischwolf war und persönlich als Leutnant im Schützengraben zahllose Soldaten in den sicheren Tod geschickt hat.

  3. David Says:

    Was bleibt beispielsweise von einem Gehirn übrig, das tagtäglich der Süddeutschen Zeitung ausgesetzt wird?

    Ist die nicht eher konservativ?

    Hätte es nicht Leute wie Pinochet und Reagan gegeben, wäre der Planet heute rot.

    Warum verherrlichst du hier Pinochet, lieber Peter?

    Wie hier im Blog schon einmal andiskutiert, ließ Pinochet die Wirtschaft seines Landes nach den Prinzipien der „Chicago Boys“ (Chicagoer Schule) radikal umgestalten, woraufhin, so heißt es, Inflation und Arbeitslosigkeit gewaltig angestiegen seien.

    Und dass die – noch beschäftigten – Arbeiter sich den Bus nicht mehr leisten konnten und stundenlange Fußwege hatten war da wohl nur ein Nebenproblem …

    Reagan ist allerdings großartig. Wie in seinen Filmrollen sehe ich ihn auch in der Wirklichkeit als den „guten“ Cowboy, den mit dem weißen Hut.

    Er sprach mit den Kommunisten in der Sprache, die sie verstehen, nämlich habe er dazu auch gesagt:

    warum sollen wir mit ihnen in Reykjavik (damals unter Gorbatschow) reden, wenn wir sie schlagen können! Er machte dies zusammen mit Helmut Schmidt durch verschärftes Wettrüsten und gleichzeitiges Manipulieren des Ölpreises (Sowjetunion war Erdöl-exportierend) nach unten.

    Frei übersetzt: Reden ist Silber, Schlagen ist Gold!

    Oberflächlich sieht es so aus:

    die unter Gorbatschow durchgeführte Politik von Glasnost und Perestroika führte zum Zusammenburch des Sowjetimperiums.

    Reagans Handlungsweise gegenüber der Sowjetunion wiederum führte dazu, dass die Sowjetunion sich gezwungen sah, Glasnost und Perestroika zu einzuführen.

    Aber: Manchmal denke ich auch, dass die Deutschen den Fall der Mauer und den Zusammenbruch des Sozialismus vor allem der Volksrepublik China verdanken.

    Warum?

    Ich glaube nämlich, dass die Perestroika vor allem deshalb gemacht wurde, um nicht hinter China zurückzufallen!

    Dies würde allerdings dafür sprechen, dass vor allem im Fernen Osten und überhaupt am Pazifik zurzeit die Musik spielt, und dass alles was in Berlin, London, oder noch weiter westlich geschieht, bei weitem nicht mehr so wichtig wäre wie bisher.

    Für viele Experten ein Rätsel: warum macht China einerseits seit Deng Xiaoping die Wirtschaftsreformpolitik – und ist andererseits politisch, und betreffend die Religion (und sexualökonomisch) immer noch so autoritär?

    Aber auch letzteres beginnt sich – neuesten Berichten zufolge – ganz, ganz langsam zu ändern.

    Angeblich wird etwa Küssen in der Öffentlichkeit nicht mehr ganz so strikt verfolgt, wie noch vor fünf Jahren.

    Söhne und Töchter reicher Chinesen, die zum Schüleraustausch bzw. Au-Pair für ein Jahr in die USA wollen, haben in der Regel kein Problem, die Reise-Erlaubnis zu bekommen.

    Und während der Buddhismus – insbesondere in Tibet – von der Obrigkeit noch weitgehend unterdrückt wird, zeigen angeblich kleine chinesische Männer und Frauen, die etwa als Touristen nach Tibet reisen, großes Interesse und auch ein gewisses Maß an Respekt gegenüber der Religion.

    Man darf gespannt sein, was in der nächsten Zeit geschieht.

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