Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 4. Sexualökonomie, b. Die sexuelle Revolution und die antiautoritäre Gesellschaft

Peter Nasselstein: Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 4. Sexualökonomie, b. Die sexuelle Revolution und die antiautoritäre Gesellschaft

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13 Antworten to “Orgasmusfunktion und Arbeitsdemokratie: 4. Sexualökonomie, b. Die sexuelle Revolution und die antiautoritäre Gesellschaft”

  1. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    Wenn Raddatz sagt, „primär ist es das Wirtschaftskalkül, was dahintersteckt“ (2:10), dann bestätigt er doch die wirtschaftlichen Annahmen.
    Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

    • Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

      Daß Politik von volkswirtschaftlichem Kalkül bestimmt wird, ist doch eine Selbstverständlichkeit. Schlimm, wenn es anders ist. Nur leider werden die Politiker von … beraten. Das hört sich dann so an:

      Eigentlich sollte ein Vorstand der Bundesbank den Umgang mit Zahlen beherrschen und zumindest ein wenig Ahnung von Wirtschaft haben, bei Thilo Sarrazin ist beides offenkundig nicht der Fall. Er sieht in der höheren Fruchtbarkeit muslimischer Migranten eine „Bedrohung“ und behauptet, die deutsche Wirtschaft komme auch mit einer schrumpfenden Bevölkerung ohne jede Zuwanderung gut zurecht. Woher er seine Zahlen nimmt, ist dabei völlig schleierhaft. Denn nach neuesten Studien sind die Geburtenraten bei Migranten kaum höher als bei den Deutschen, weil die Anpassung an die Lebensverhältnisse in unserer Gesellschaft offenbar sehr schnell geschieht. Und zahlreiche Untersuchungen der EU, der UN, des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank belegen, dass die europäischen Staaten deutlich mehr Zuwanderung brauchen, damit in den Ländern genügend Menschen sind, die die Wirtschaft wettbewerbsfähig halten.

      http://blog.zdf.de/zdfdasblog/2010/08/thilos-welt.html

      Leider habe ich gestern zufällig heute gesehen. Auf die Frage, ob besonders lernschwache Kinder vor allem aus muslimischen Familien stammen, antwortet Prof. (sic!) Jürgen Zöllner (SPD), Berliner Senator für Bildung und Wissenschaft:

      Das ist sehr unterschiedlich verteilt. Es gibt Integrationsbereiche, die … ähhh, ähhh, ähhh … die in den schulischen Leistungen besser abschneiden als Deutsche und es gibt solche, die schlechter abschneiden.

      OK, die Frage hat er nur umformuliert. Wie ist es denn nun mit den muslimischen Schülern?

      Ich habe keinerlei Verständnis für die…

      Zwischenfrage des Moderators: „Integrationsbereich, was meinen sie damit?“

      Also z.B. wenn der Intergrationshintergrund aus Vietnam ist … ähhh, ähhh, ähhh … Mitbürger, die aus der Ukraine kommen oder aus Rußland – es ist sehr unterschiedlich. Pauschale Urteile helfen hier nicht weiter. Ich habe keinerlei Verständnis für diese Aussagen.

      Dann fährt dieser „Professor“ fort: die Problematik hätte einen Kern, der mit dem Integrationshintergrund nichts zu tun habe, sondern sozialer Natur sei.

      http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/228#/beitrag/video/1122548/ZDF-heute-journal-vom-25-August-2010

      Würde ich das kommentieren, würde ich sagen, was ich von diesem Herrn halte, stände ich in Gefahr eine Anzeige wegen Beleidigung zu kriegen.

      So ein wirres Zeug geben alle Politiker von sich. Es ist aus, vorbei – mit solchen Leuten kann man keinen Staat machen.

  2. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    Sarrazin gibt geradezu eine sexualökonomische Analyse des muslimischen unverheiraten Jugendlichen und Mannes:

    „Die zum großen Teil arbeitslosen männlichen Familienoberhäupter haben zwar zu Hause das Sagen, aber nach außen können sie gegenüber ihren Söhnen nicht mit dem Prestige des Ernährers aufwarten.
    Umso eifriger vermitteln sie dem männlichen Nachwuchs übersteigerte Vorstellungen von einer tapferen, um der „Ehre” willen jederzeit gewaltbereiten Männlichkeit. Diese Rolle nehmen die jungen Männer umso eher an, je mehr ihre Erfolge im Schulsystem zu wünschen übrig lassen – und ihre Leistungen sind noch schlechter als die der muslimischen Mädchen.
    Zum Schulfrust gesellt sich sexuelle Frustration, und beides trägt zum Aggressionsstau der jungen Männer bei, die in einer libertären, mit Sex und Porno allenthalben angereicherten Gesellschaft leben.
    Die muslimischen Mädchen sind aber aus religiösen Gründen vor der Heirat sexuell nicht verfügbar, ja selbst harmlose vorsexuelle Annäherungen sind vielfach nicht möglich. Und die „besseren“ deutschen Mädchen lassen sich nicht auf jemanden ein, den sie im Bildungssystem als „Loser“ wahrnehmen.
    Falsche Rollenvorbilder, mangelhafte Bildungserfolge und sexuelle Frustration können zu einer erhöhten Gewaltbereitschaft führen, die vornehmlich in Jugendgangs ausgelebt wird, der eigentlichen Heimat vieler junger muslimischer Migranten. Dort finden sie die Anerkennung, die sie suchen, wenn auch für das Falsche, nämlich Gesetzesbrüche, Diebstahle, Schlägereien.“
    http://www.bild.de/BILD/politik/2010/08/26/thilo-sarrazin/spd-politiker-schreibt-in-seinem-neuen-buch-ueber-den-islam.html

    Nochmals zu meiner Frage:
    Mit Wirtschaftskalkül wird doch gemeint sein, dass die herrschende Klasse und Wirtschaftselite sich finanzielle Vorteile von der Masseneinwanderung verspricht. Von billigen Arbeitsplätzen hauptsächlich.
    Dabei hat Udo Ulfkotte in seinem neuesten Buch „Kein Schwarz. Kein Rot. Kein Gold.“ behauptet, „über eine Billion (!) Euro haben Migranten allein in Deutschland in unseren Sozialsystemen bislang an Schäden verursacht.“ Bezahlen müssen das hauptsächlich die Lohnabhängigen, der Steuerzahler und der Mittelstand.
    http://www.kopp-verlag.de/Kein-Schwarz.-Kein-Rot.-Kein-Gold..htm?websale7=kopp-verlag&pi=919200&ci=000012

    Zu Ulfkotte:
    http://www.ulfkotte.de/17.html

  3. Avatar von Klaus Klaus Says:

    Mensch! Das sagt Sarrazin? War schon länger ein Fan von ihm (seine Raumtemperaturäußerung), jetzt erst recht!

  4. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    • Wussten Sie, dass schon mehr als vierzig Prozent der Sozialhilfebezieher in Deutschland Ausländer sind und die von ihnen verursachten Kosten für die Steuerzahler pro Jahr (!) höher sind als die Kosten der Finanzkrise?
    • Wussten Sie, dass Migranten laut Armutsberichten immer ärmer werden und zugleich von Jahr zu Jahr mehr Milliarden ins Ausland schaffen?
    • Wissen Sie, wie viele türkische Hartz-IV-Empfänger Schwarzgeldkonten in Liechtenstein haben?
    • Wussten Sie, dass deutsche Sozialgerichte Sozialhilfebetrug bei Migranten inzwischen als »kulturelle Besonderheit« akzeptieren und mit dieser Begründung auf Rückforderung der betrügerisch abkassierten Summen verzichten?
    • Wussten Sie, dass wir seit Jahrzehnten Türken und Mitglieder von Balkan-Großfamilien, die noch nie in Europa gewesen sind, kostenlos und ohne einen Cent Zuzahlung in der gesetzlichen deutschen Krankenversicherung mitfinanzieren? Davon können ethnische Deutsche, deren Krankenkassenbeiträge ständig erhöht werden, nur träumen. Wussten Sie, dass die Bundesregierung seit 2003 versprochen hat, diese Benachteiligung ethnischer Deutscher endlich zu beenden, es aber bis heute nicht getan hat?
    • Wussten Sie, dass wir Millionen von Menschen in der Migrationsindustrie dafür entlohnen, dass sie solche Zustände im Eigeninteresse zur Sicherung ihrer Arbeitsplätze immer weiter verschlimmern und unseren einstigen Wohlstand skrupellos vernichten?

    http://www.kopp-verlag.de/Kein-Schwarz.-Kein-Rot.-Kein-Gold..htm?websale7=kopp-verlag&pi=919200&ci=000132

  5. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    Wirtschaftskrise nährt Antisemitismus in den USA

    In den Vereinigten Staaten gibt es schon länger eine Diskussion darüber, ob die Wirtschaftskrise von jüdischen Wall-Street-Banker inszeniert wurde.

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/wirtschaft-und-finanzen/michael-grandt/wirtschaftskrise-naehrt-antisemitismus-in-den-usa.html

  6. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Gabriel, das beste Beispiel für den deutschen Politiker 2010 – ich kann unmöglich schreiben, was ich über ihn und Konsorten wirklich denke!

    http://www.pi-news.net/2010/08/gabriel-entsetzliches-menschenbild/

  7. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    Hier ein tolles Interview mit Sarrazin, dem von den bezahlten Wortverdrehern ständig Positionen unterstellt wird, die er gar nicht hat.
    Im letzten Abschnitt wird auch die sexuelle Frage aufgeworfen und hier zeigt sich die totale Unkenntnis der Berufslügner über den Sachverhalt.

    http://www.zeit.de/2010/35/Sarrazin

  8. Avatar von Robert (Berlin) Robert (Berlin) Says:

    Hier ein Interview mit Udo Ulfkotte:

    „Wir sind nicht das Weltsozialamt“
    Udo Ulfkotte gibt der Migrationskritik von Thilo Sarrazin Recht / Eigenes Buch zu Fehlern der Zuwanderungspolitik in Deutschland erscheint Anfang September

    http://nachrichten.lvz-online.de/f-Download-d-file.html?id=1076

  9. Avatar von Manuel Manuel Says:

    „Karriere kann man in der deutschen Politik aber nur machen, wenn man sich der „Linie der Partei“ anpaßt. Ein kreativer und kritischer Geist ist hier nur hinderlich. “
    Eben, und deshalb brauchen wir mehr DIREKTE DEMOKRATIE, d.h. Bürger- und Volksentscheide! Nur so ist die Lähmung (DOR) zu überwinden, die vom „Parteiensystem“ ausgeht. Politische Entscheidungen können auch ohne Politiker getroffen werden, nämlich von den Leuten, die es was angeht – vom Volk!
    Die „heute“ -Sendung habe ich auch gesehen. Zuerst habe ich gedacht :“was redet der denn für einen Scheiß?“ Dann habe ich gesehen, daß Herr Zöllner Professor ist und da hat mich nichts mehr gewundert. Der Ausleseprozess an der Uni unterscheidet sich nicht von dem in den Parteien. Voraussetzung für eine Karriere in beiden Systemen ist, das man ständig so eine gequirlte Kacke von sich geben kann. Wen dabei keine Selbstzweifel befallen, der wird von der Gesellschaft aufs üppigste belohnt ( mit Geld und Anerkennung).
    Professoren und Politiker als Träger der emotinalen Pest entfalten eine hektische Betriebsamkeit und Geschwätzigkeit (Oranur) und hinterlassen Gleichgültigkeit bis Verzweiflung (Dor).

  10. Avatar von Klaus Klaus Says:

    „Eben, und deshalb brauchen wir mehr DIREKTE DEMOKRATIE, d.h. Bürger- und Volksentscheide!“ Vor Volksentscheiden habe ich vor allem Angst. Je nachdem, wie aufwändig die Werbekampagnen jeweils betrieben werden, kann eine Mehrheit für alles Erdenkliche gefunden werden.

  11. Avatar von Manuel Manuel Says:

    @Klaus: Ich kann mich noch gut an einen Bürgerentscheid in Münster zum Thema „Verkauf der Stadtwerke“ erinnern, bei dem Herr Möllemann aufs Übelste „emotionalisierende“ Propaganda betrieben hat – als FDP-Mitglied natürlich FÜR den Stadtwerkeverkauf. Trotz des Riesenaufwands (die Stadt war wirklich „gepflastert“ mit Möllemann-Plakaten) hat sich das Volk so entschieden, wie es vorher zu erwarten war: gegen den Verkauf. Aus guten Gründen, die jeder vernünftige Mensch bei seiner privaten Haushaltsführung auch so anwendet. Nur Professoren und „Wirtschaftsexperten“ wissen es natürlich besser… 😉

  12. Avatar von Peter Nasselstein Peter Nasselstein Says:

    Sexpol 2015: Jugendsexualität 2015

    http://www.wissenschaft.de/kultur-gesellschaft/gesellschaft/-/journal_content/56/12054/8738462

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