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Die „Charakteranalyse“ des Ukraine-Konflikts

28. September 2022

In der Ostsee wurden mit ein paar Sprengladungen durch einen staatlichen Akteur, niemand sonst besitzt die dafür notwendige Technik und Expertise, Deutschlands Zukunft in die Luft gejagt und zwar irreparabel. Wie das einordnen?

Man muß immer berücksichtigen, was wirklich vor sich geht, jenseits der Berichterstattung durch die Schreiberlinge der Staatsmedien und Public-Relations-Abteilungen der Großkonzerne, die sogenannte „freie Presse“. Was nötig tut ist eine Art „Charakteranalyse“, die die Schalen der vermeintlichen Realität nacheinander von außen nach innen abschält wie bei einer Zwiebel. Vordergründig haben wir gegenwärtig einfach einen Krieg zwischen der Ukraine und Rußland. Auf einer tieferen Ebene ist die NATO beteiligt, die man sowohl historisch als auch militärisch auf die USA und Deutschland beschränken kann – siehe unten. Aber letztendlich ist es eine US-Operation, um sowohl Rußland als auch, was noch wichtiger ist, Deutschland zu zerstören. Wie das Wall Street Journal vor einigen Monaten in einem merkwürdig wenig in Deutschland beachteten Artikel titelte: „Is Germany a Reliable American Ally? Nein“ Amerika und Deutschland haben einfach nicht die gleichen Interessen. Dies ist der tiefste Kern des vermeintlichen „Ukraine-Konflikts“ – ganz ähnlich wie bereits im Zweiten Weltkrieg. Alles andere ist nur Zeitungsgeschwätz für die Massen.

Kein Mensch kauft freiwillig irgendein amerikanisches Produkt, etwa eine Waschmaschine oder ein Auto! Amerika erhält seine Wirtschaft ausschließlich mit Hilfe seines Militärapparats am Leben. Das hat zwei Aspekte:

  1. Es ist ganz ähnlich wie der sowjetische „Kriegskommunismus“, den Trotzki eingeführt und Stalin fortgeführt hat. Der militärisch-industrielle Komplex ist nicht nur der treibende Faktor, sondern das Vorbild der Wirtschaft. Man denke nur an all die „Kriege“, etwa gegen den Krebs, den Nixon initiiert hat, oder jetzt das Infrastruktur-Programm, das Stalin vor Neid hätte erblassen lassen. „Amerikas beschämender Mangel an Einhaltung der Gebote der Verfassung hat den kapitalistischen Kriegsstaat entstehen lassen.“ (https://ctmirror.org/2021/07/01/the-u-s-has-become-a-war-capitalist-state/) und
  2. Der US-Dollar wird vom US-Militär gestützt, und jedes Land, das versucht, dieses System zu verlassen, indem es den Petro-Dollar ablöst oder zu einer goldgedeckten Währung übergeht, wird unter irgendeinem Vorwand (etwa „Menschenrechte“) militärisch zerschlagen.

Die Ukraine ist nur eine weitere Operation, um den amerikanischen Kapitalismus zu retten und Deutschland als Konkurrenten ein für alle Mal zu zerstören, indem

  1. jede Verbindung zwischen Deutschland und Rußland gekappt wird und
  2. unsere heilige Heimat weiter destabilisiert und in wirklich jeder Hinsicht entkernt wird.

Das alles wurde 2014 vom CIA in Gang gesetzt, als die rechtmäßige aber rußlandfreundliche Regierung der Ukraine im Namen von „Demokratie und Rechtstaatlichkeit“ gestürzt wurde und uns durch die schleimigen Medienhuren in rührseligen Bildern irgendwelche vermeintlichen „orangen Revolutionäre“ präsentiert wurden:

Es war nichts weniger als ein Staatsstreich, angeführt von den Vereinigten Staaten mit Unterstützung der Europäischen Union und durchgeführt ohne jegliche Rechtsgrundlage, gegen eine Regierung, deren Wahl von der OSZE als „transparent und ehrlich“ qualifiziert worden war und die „eine beeindruckende Demonstration der Demokratie geboten hatte“. Im Dezember 2014 sagte George Friedman, Präsident der amerikanischen geopolitischen Geheimdienstplattform STRATFOR, in einem Interview: „Rußland bezeichnet das Ereignis, das zu Beginn dieses Jahres [im Februar 2014] stattfand, als einen von den USA organisierten Staatsstreich. Und in der Tat war es der krasseste [Putsch] in der Geschichte.“ (https://www.transcend.org/tms/2022/08/the-hidden-truth-about-the-war-in-ukraine/)

Es ist auch bemerkenswert, was Friedman (sozusagen „der amerikanische Alexander Dugin“) 2015 über Deutschland sagte:

Laut dem STRATFOR-Vorsitzenden George Friedman, der die US-amerikanische Sicherheits- und Geheimdienstgemeinschaft berät, sehen die USA zwar Rußland als Bedrohung, aber auch Deutschland als potentielle Bedrohung. In seiner Februar-Rede vor dem Chicago Council on Global Affairs erklärte Friedman, das vorrangige Interesse der USA bestehe darin, eine Koalition zwischen Deutschland und Rußland zu verhindern, da nur die Kombination von deutschem Kapital und deutscher Technologie mit russischen natürlichen Ressourcen und Arbeitskräften der amerikanischen Dominanz entgegenwirken könne. Da es das Ziel der NATO ist, „die Russen draußen, die USA drinnen und die Deutschen unten zu halten“, verstärken die USA jetzt die NATO und konzentrieren sich auf die Errichtung eines „Cordon sanitaire“ oder einer Pufferzone (…) in Mittel- und Osteuropa vom Baltikum bis zum Schwarzen Meer, um Deutschland von Rußland zu trennen. (https://www.ispsw.com/wp-content/uploads/2016/08/440_Lin.pdf)

Aber zurück zum Artikel im Wall Street Journal. Ich zitiere, wie gesagt von Anfang dieses Jahres (23. Januar 2022), also unmittelbar vor dem Krieg:

Angesichts des drohenden Einmarsches von Wladimir Putin in die Ukraine versuchen die meisten westlichen Verbündeten, Kiew zu unterstützen und die schwachen Mitglieder der Nordatlantikvertragsorganisation zu beruhigen. Deutschland verfolgt einen anderen Ansatz und stellt russische Interessen über die des Westens.

Berlin offenbart eine ernste Realität: Angesichts der beiden größten Sicherheitsbedrohungen für Amerika und für die demokratische Weltordnung nach dem Zweiten Weltkrieg – China und Rußland – ist Deutschland kein glaubwürdiger Verbündeter mehr. Für Deutschland scheinen billiges Gas, Autoexporte nach China und die Beruhigung von Herrn Putin wichtiger zu sein als die demokratische Solidarität der Verbündeten. Das Schicksal der Ukraine wird Deutschland eine schwere Last der Verantwortung aufbürden.

Das übliche Drücken auf die Tränendrüse, die übliche einfach nur widerliche Sentimentalität, die sofort aufhört, wenn es um die EIGENEN Interessen geht… Gut, nicht zuletzt wegen den Grünen mental herausgeforderten Deutschlandfeinden in der Regierung („feministische Außenpolitik“) kann sich das Sprachrohr des amerikanischen Großkapitals mittlerweile wieder beruhigen, Deutschland bleibt auf transatlantischer Linie, aber der Wall Street Journal-Artikel zeigt perfekt, worum es im Untergrund, in den „charakteranalytischen“ Tiefenschichten wirklich geht, was die Akteure wirklich motiviert.

Dies ist ein Krieg der USA gegen Deutschland. Jetzt wurden Nord Stream 1 und 2 zerstört.

Daß die USA ein großes Interesse daran haben, russische Rohstofflieferungen nach Deutschland auch langfristig zu verhindern, steht außer Frage. Die USA sind kurz davor, Europas größter LNG(Flüssiggas)-Lieferant zu werden. Die Milliarden Euro, die bis zum letzten Jahr für Energielieferungen nach Rußland gingen, gehen jetzt zu einem großen Teil in die USA. Da LNG deutlich teurer als leitungsgebundenes Erdgas ist, hat dies natürlich Auswirkungen auf die europäischen Energiepreise. Europa ist nicht mehr konkurrenzfähig. Sowohl Gas als auch Strom sind in den USA ungefähr um den Faktor zehn preiswerter als in Deutschland und die USA nutzen diese Preisvorteile bereits massiv, um deutsche Unternehmen zur Verlagerung ihrer Produktionskapazitäten über den Atlantik zu bewegen. (https://www.nachdenkseiten.de/?p=88560)

Die Intoleranz gegenüber der Freiheit ist ein Symptom für den gepanzerten Zustand der Menschen

4. September 2022

Die Intoleranz gegenüber der Freiheit ist ein Symptom für den gepanzerten Zustand der Menschen

Formale Demokratie vs. wahre Demokratie / Die Politik ist tot, oder doch nicht?

27. August 2022

Zum folgenden siehe meine Ausführungen über Jefferson.

Formale Demokratie vs. wahre Demokratie

Die Politik ist tot, oder doch nicht?

Schwarze Legenden

20. August 2022

Das Folgende als kleiner Ausgleich zu DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: 10. Der Christusmord nach Lukas / Thyl Ulenspiegel und meiner zunehmenden Kritik an Amerika in Zusammenhang mit der Ukraine-Krise:

Ein Gutteil dessen, was heute gegen die Katholische Kirche gesagt wird, ist „schwarze Legende“: ein Produkt des Kampfes Englands gegen Spanien, der Französischen Revolution gegen das Ancien Regime, etc. – und hat wenig bis nichts mit der historischen Realität zu tun. Es entstammt dem Kampf der damaligen Linken (den Vertretern der mechanistischen Staatsidee) gegen die damalige Rechte (den Vertretern der überkommenen Kirche).

Als Kaiser Karl V. und sein Sohn Phillip II. der damaligen „Supermacht“ Spanien vorstanden, wehrten sich die militärisch hoffnungslos unterlegenen protestantischen Mächte mit Hilfe der Druckerpresse gegen die damalige Supermacht Spanien. Das „Gehirn“ gegen die „Muskulatur“ – Links gegen Rechts. So entstand die Schwarze Legende, die sich hauptsächlich um die sprichwörtliche „Spanische Inquisition“ dreht. Dieser Propagandamythos beruht auf zweierlei: erstens wird der historische Kontext außer acht gelassen und zweitens werden alle zweifellos vorhandenen Missetaten tendenziös auf groteske Weise überzeichnet. Noch heute arbeitet die fast durchweg linke Presse mit dieser Methode!

Spanien wurde seit Jahrhunderten vom Islam bedroht. Über Jahrhunderte war fast das gesamte Land besetzt. Erst 1492 fiel der letzte islamische Brückenkopf in Granada. Der Islam war eine reale Bedrohung und es ist nur natürlich, daß sich das spanische Königreich gegen „ideologische Subversion“ zur Wehr setzte. So erklärt sich im übrigen auch das brutale Vorgehen der Spanier in Südamerika: im Kampf gegen die Mauren waren die Sitten hoffnungslos verroht. Um so erstaunlicher ist es, wie differenziert und für damalige Verhältnisse human die Inquisition vorgegangen ist. Die Folter war auf wenige Gefangene beschränkt, in ihrem Umfang stark begrenzt und wurde von Ärzten überwacht. Den durchweg hochgebildeten Inquisitoren ging es um Hinweise, die zu weiteren Aufdeckungen führen konnten, nicht um wertlose Geständnisse. Die Haftbedingungen waren für die Opfer der Spanischen Inquisition besser als für alle anderen Gefangenen weltweit. Den Inquisitoren ging es schließlich um das „Seelenheil“ ihrer Mitkatholiken (bekennende Moslems und Juden waren von vornherein keine Objekte der Inquisition!), nicht um austauschbare seelenlose Untertanen, wie sie den Vertretern der mechanistischen Staatsidee vorschwebten. Man kann die damaligen Zustände in den „Kerkern der Spanischen Inquisition“ durchaus mit dem in Grund und Boden verteufelten Club Mediterran Guantanamo vergleichen.

Während im übrigen Europa Hexen und Ketzer zu Abertausenden bei grausamen Folterungen umkamen, wurden in Spanien in den 350 Jahren der Inquisition von dieser gerademal drei- bis höchsten fünftausend Menschen hingerichtet! Wer die Spanische Inquisition mit dem nationalsozialistischen Deutschland oder dem stalinistischen Rußland vergleicht, weiß nicht wovon er redet! Selbst ein Vergleich mit der Stasi ist fehl am Platze, denn die Spanische Inquisition war personell hoffnungslos schlecht ausgestattet. Von einer landesweiten alles erdrückenden Terrorherrschaft zu sprechen, ist schlichtweg lächerlich. Das einfache Landvolk hatte zumeist nie von dieser Institution gehört!

Warum ich das ausführe? Weil heute die öffentliche Meinung von einer neuen in jeder Hinsicht praktisch identischen Schwarzen Legende beherrscht wird: das teuflische Amerika als Grund aller Übel dieser Welt. Ähnlich wie damals die Protestanten haben in dieser Hinsicht die Sowjets den Kalten Krieg gewonnen, denn die Legende wirkt fort und wird sogar immer wirkmächtiger.

Es beginnt mit der Besiedlung Nordamerikas. Die war alles andere als ein immerwährendes Massaker an den Ureinwohnern. Zunächst einmal war es der Bevölkerungsdruck in Europa, der die Menschen nach Amerika trieb. (Dafür sollten doch die Linken heute noch am ehesten Verständnis haben, die wie selbstverständlich der Einwanderung der arabischen und afrikanischen Massen nach Europa das Wort reden!) Die Indianer der Ostküste wichen immer weiter nach Westen aus, was zu entsprechenden Umschichtungen im Mittleren Westen führte. Insbesondere den Pawnees wurde übel mitgespielt und sie mußten sich wehren. Entsprechend sind die Pawnees immer die „bösen Indianer“, Verräter an der „indianischen Sache“ in den Western, die ansonsten praktisch durchweg „pro-indianisch“ waren und sind – noch heute verehren viele Indianer John Wayne! Man zeige mir auch nur einen „rassistischen“ Western!

Im großen und ganzen war die Besiedelung Amerikas ein tragisches Geschehen. Die überwiegende Mehrzahl der Indianer sind nicht den Kugeln der Weißen zum Opfer gefallen, sondern ihrer mangelnden Immunabwehr erlegen, lange bevor sie überhaupt irgendeinen Weißen zu Gesicht bekommen hatten. Es hat schlicht und ergreifend keinen Völkermord in Nordamerika gegeben!

Nachdem man Amerika in ein Land des organisierten Genozids umgelogen hatte, wurde ihm, ausgerechnet Amerika, Kolonialismus und Imperialismus angedichtet. Nach dem Spanisch-Amerikanischen Krieg 1898 war Amerika bloßer Erbe Spaniens auf Kuba, Puerto Rico, Guam und den Philippinen – wurde also noch später als Deutschland zur Kolonialmacht. Und Imperialismus… Ich weigere mich schlichtweg mit antiamerikanischen Kindsköpfen zu „argumentieren“. Hier nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Wahnsinn der Linken (www.frontpagemag.com entnommen, leider existiert der Link nicht mehr):

In Verbindung mit dieser Pseudogelehrsamkeit präsentiert Chomsky oft etwas als Geschichtstatsache, was tatsächlich Propaganda oder bloße Dichtung ist. (…) Über die Befreiung Grenadas durch Ronald Reagan, zum Beispiel, hat Chomsky geschrieben: „Als Grenada eine gemäßigte soziale Revolution in Angriff nahm, setze Washington schnell alle Hebel in Bewegung, um diese Bedrohung zu beseitigen.“ In Wirklichkeit hatten natürlich Marxistische Ideologen in einem Staatsstreich die Macht in Grenada ergriffen, der von den Sowjets angespornt wurde, die, selbst ermutigt durch die „amerikanische Malaise“ der Carter-Jahre, überall kommunistische Revolutionen in Lateinamerika aggressiv förderten. Dann begannen die Kubaner auf der Insel einen Flughafen zu bauen, der für sowjetische atombestückte Langstreckenbomber geeignet war. Schließlich installierte ein weiterer gewaltsamer Staatsstreich noch einen weiteren Marxistischen Diktator, der, nach der Ermordung seiner Rivalen, die ganze Insel einschließlich amerikanischer Staatsbürger unter Hausarrest stellte. Erst jetzt intervenierten die Vereinigten Staaten, die von vier karibischen Nationen darum gebeten worden waren. Danach freuten sich 85 Prozent der Bewohner Grenadas darüber, daß die Vereinigten Staaten gehandelt hatten und dieser Art einer sogenannten „gemäßigten sozialen Revolution“, die überall sonst Gulags und Unterdrückung mit sich gebracht hat, Einhalt geboten hatten.

Und so in allem, was das „antiimperialistische” linke Gesindel so von sich gibt!

Und dann das ewige Aufdecken von angeblichen „Widersprüchen“ bei 9/11. Mir bleibt da immer schlichtweg die Spucke weg angesichts des schieren Ausmaßes an Irrationalismus. Deshalb zitiere ich aus einem Leserbrief aus einem anderen Blog:

Woher kommt bloß immer dieser Unsinn, da wäre mirakulöserweise was verschwunden? Da war alles, was zu einem Flugzeug-Crash gehört: Leichenteile, Trümmer plus Flugdatenschreiber und Cockpit Voice Recorder.

Geht auch mal weg von den eingestürzten Gebäuden und fragt Euch endlich mal: Wo ist das Flugzeug geblieben, was angeblich in den Pentagon geflogen ist? Jetzt kommt mir nicht damit, alles verglüht einschließlich Menschen und Gepäck.

Flug AA 77: Die verbrannten , zerfetzten Reste der Passagiere lagen samt Flugzeugtrümmern überall herum. Die Ersthelfer mußten durch Leichenteile waten. 184 von 189 der im Pentagon getöteten Menschen konnten per DNA-Analyse identifiziert werden. Die Datenschreiber wurden gefunden, waren aber so zerstört, daß sie keine brauchbaren Informationen lieferten.
http://en.wikipedia.org/wiki/American_Airlines_Flight_77#Rescue_and_recovery
Hier bitte unter „Remains“ zu lesen beginnen.

Wo ist das weitere Flugzeug geblieben, was angeblich auf einem Acker abgestürzt sein soll? Es war immer nur ein großes Loch in der Erde zu sehen und man wollte und will uns klarmachen, das gesamte Flugzeug ist im Erdboden verschwunden. Klar doch.

Vollkommener Unfug. Flug UA 93: Aufschlag mit 903 Km/h, 40 Grad-Winkel, Krater 3 Meter tief und 12 Meter breit. Massenhaft Trümmer gefunden (Bilder vom Ausgraben und Bergen alle frei im Internet zu besichtigen), dazu die Reste der Passagiere (1.500 Einzelfetzen, insgesamt 272 kg schwer. Das größte gefundene Leichenteil war ein Teil einer Wirbelsäule, bestehend aus 5 Wirbeln.) Alle Passagiere durch DNA-Tests identifiziert; Flugdatenschreiber und Cockpit Voice Recorder gefunden und ausgewertet. Auf ihnen basiert u.a. der Film United 93.
Zum Einlesen: http://en.wikipedia.org/wiki/United_Airlines_Flight_93, hier Punkt 3 „Aftermath“ angucken.

Wieso wurde nie gezeigt, zumindest ist mir kein Bericht bekannt, wo die Trümmerteile des WTC und der anderen Gebäude hingebracht wurden?

Es wurde laufend darüber berichtet. Ein riesiges Areal in NY (der Fresh Kills Landfill auf Staten Island) diente einzig und allein zum Lagern und durchsieben der der WTC-Trümmer. Hier landeten auch die Flugzeugreste und die zerstörten Autos, von denen es reichlich gab. 4.257 menschliche Überreste (z.T. lediglich Fleischfasern) wurden hier gefunden (ja, die werden so akribisch registriert und gelistet), 300 von ihnen konnten per DNA-Analyse zugeordnet werden.
Über die Arbeit auf dem Fresh Kills Landfill gibt es seit 2003 eine Dauerausstellung in NY.
Trümmer, Überreste und die Arbeit der Helfer können Sie alles angucken: Einfach bei der Google-Bildersuche vier Worte eingeben: fresh kills landfill WTC.
Ein Teil des WTC-Stahls wurde beim Bau der USS New York (24 Tonnen) verwendet. Es ist der Bug des Schiffes. Und ja, diese Symbolik wurde bewußt gewählt.

Und klar, bei dem ganzen Chaos wurde der Paß eines der Flugzeugentführer einige Häuser vom WTC entfernt gefunden.

Da wurde noch viel mehr gefunden. Über 54.000 persönliche Gegenstände, darunter Brieftaschen, Portemonnaies, Ausweise, Ringe und Uhren.

Die sozialen Zustände in Amerika: Es ist unsinnig Amerika mit Deutschland zu vergleichen. Passend wäre einzig ein Vergleich mit dem gesamten europäischen Kontinent, einschließlich der Slums von Neapel und Palermo! Deren Einwohner ausnahmslos von Amerika träumen…

Das Tragikomische an der ganzen Sache ist, daß stets jene, die sich für ganz besonders schlau, kritisch und aufgeklärt halten, die beiden Schwarzen Legenden mit ganz besonderem Gusto weiterverbreiten. Über die Jahrhunderte ist die Linke nie reale Probleme angegangen, sondern hat mythologische Chimären bekämpft. Zeitweise hat sie sich sogar mit dem Islam verbündet, um gegen das „absolut Böse“, das die beiden Schwarzen Legenden verkörpern, anzukämpfen. Bis vor kurzem war es dann der Rote Faschismus. Heute ist es erneut der Islam. Für die Linke ist jeder massenmörderische Despot Amerika vorzuziehen.

Sowohl die „Diskurse“ nach der Reformation, als auch die heutigen „Diskurse“ sind das Papier nicht wert, auf denen sie endlos lange ausgetragen wurden und werden. Es ging nie um die Realität und eine wirklichkeitsgerechte Einschätzung der Vorgänge, sondern immer nur um neurotischen Irrationalismus, dummes Gequatsche, Massenverblödung. Fackelt die geistes-„wissenschaftlichen“ Fakultäten ab, werft die Zeitungen weg und schmeißt Bauziegel in die Bildschirme, auf denen die linken Hackfressen ihren eitrigen Hirnschleim in Form von Verschwörungstheorien absondern!

Dieser charakterologische Gegensatz prägt das Weltgeschehen, nicht das, was Marxisten und ähnliche grenzdebile Faschisten verbreiten!

Hamilton gegen Jefferson

18. August 2022

Bei der Amerikanischen Revolution, die schließlich allen europäischen Revolutionen vorangegangen ist, welche unser heutiges politisches Umfeld prägen, stoßen wir auf den zentralen Gegensatz zwischen dem pseudoliberalen „modern liberal“ Thomas Jefferson (1743 bis 1826) und dem konservativen Alexander Hamilton (1755 bis 1804). Der erstere hat damals genau jene Forderungen vertreten, die heute sowohl linke als auch rechte Blogger im Internet verbreiten: Einschränkung der Zentralregierung, Bürgerrechte, die permanente Rebellion, „Zivilgesellschaft“. Tatsächlich war sein Einfluß direkt für die Abspaltung der Südstaaten und den Bürgerkrieg verantwortlich. (Davis war die Wiedergeburt Jeffersons, Lincoln die Hamiltons.) Hamilton war für eine starke Zentralregierung und einen geordneten Staat nach englischem Muster, eine Zentralbank, eine vernünftige Armee und Marine, etc. Er verkörperte all das, was Linke und Rechte heute dermaßen an den USA hassen.

Mit seiner charakterstrukturellen Subversion hat Jefferson von Anfang an die Saat der Uneinigkeit und des Zerfalls gestreut. Zugegeben klingt alles gut, was er geschrieben hat über Unabhängigkeit, Freiheit, das Streben nach Glück, etc., befaßt man sich aber mit seinem Leben, sieht man, daß er ausschließlich in seinem Kopf gelebt hat, ein lebensfremder „Idealist“ und im Herzen ein pestilenter Charakter war.

Das ganze erinnert etwas an die Ursprünge des jetzigen Ukrainekonflikts. Dazu folgender Bericht von 2016, bei dem man Lenin mit Jefferson und Stalin, ja, mit Hamilton „gleichsetzen“ könnte. Es geht hier nicht um Moral, „Gut“ und „Böse“, sondern um gesellschaftliche Funktionen:

Der russische Präsident Wladimir Putin hat das Regime des Sowjetgründers Wladimir Lenin kritisiert und die brutalen Repressionen der bolschewistischen Regierung scharf verurteilt. (…) Putin prangerte an, daß Lenin und seine Regierung den letzten Zaren Russlands mitsamt seiner Familie und seinen Bediensteten brutal hingerichtet und Tausende von Priestern und Mitgliedern der Bourgeoisie umgebracht hatte. (…) Putin meinte, Lenins Ideologie sei wie eine „Atombombe“, die schließlich zum Untergang der Sowjetunion geführt habe. Er sagte, Lenin habe sich in seinem Streit mit Josef Stalin geirrt, der für ein Einheitsstaatsmodell eintrat, während Lenin den Republiken das Recht gab, die UdSSR zu verlassen. „Dieses Recht [auf Sezession] war die Mine mit Zeitzünder, die unter unserer Staatlichkeit plaziert wurde. Das war die Ursache für den endgültigen Zusammenbruch des Landes“, sagte Putin.

Hamilton ging es um den Erhalt und die Sicherung des einmal erkämpften. Der Utopist Jefferson wollte eine agrarisch organisierte, praktisch „basisdemokratische“ Nation, war geradezu ein „Grüner“. Hamilton wollte einen starken Staat, der einen freien Handel auf dem Kontinent ermöglicht und (nicht zuletzt durch angemessenen Protektionismus) auf eine entwickelte Industrienation zusteuert. Er war für eine bestimmende Elite, eine Art neue Aristokratie aufgrund von Leistung. Tatsächlich war er selbst ein illegitimes Kind und früh Waise. Er war auf einer fernen Insel in der Karibik geboren und aufgewachsen und mußte bereits mit 14 als kaufmännischer Angestellter für seinen Lebensunterhalt arbeiten. Nach wenigen Wochen leitete er die Firma für seinen erkrankten und sechs Monate ans Bett gefesselten Boß. Jefferson hingegen war in die herrschende Klasse der Kolonien hineingeboren. Der Unterschied zeigte sich auch darin, daß Hamilton für seine Zeit auf fast einmalige Art und Weise frei von Rassismus war, was Neger, Indianer und Juden betraf. Er selbst wurde wegen seiner Herkunft immer wieder als „Mulatte“ denunziert. (Heute dichten „Antizionisten“ ihm gerne jüdische Vorfahren an.)

Als Hamilton unter Washington der erste Finanzminister der USA wurde, war das Land bankrott und es wäre nur natürlich gewesen, wenn eine „revolutionäre Regierung“ diese, ihre Schulden (a la Griechenland heute) schlichtweg negiert hätte. Nicht so Hamilton: er sah in den horrenden Schulden einen Glücksfall, eine Möglichkeit Vertrauen in die neue Regierung zu schaffen, so daß diese in Zukunft kreditwürdig werden würde. Am Ende seiner Amtszeit war das bankrotte Land, dem niemand bei klarem Verstand Geld geliehen hätte, zum kreditwürdigsten Land der Welt geworden. Dabei war Hamilton sogar so weit gegangen, daß er freiwillig die angehäuften Schulden der 13 Teilstaaten übernommen hatte. Sein Kalkül war u.a., daß die reichen Gläubiger alles dafür tun würden, die Zentralregierung prosperieren zu lassen. Schulden würden sich, so Hamilton, dergestalt von einer Bürde in eine Stärke verwandeln; von etwas, was die Einheit der Nation gefährdet, in etwas, was die Einheit der Nation zementiert. Schulden sind das, was eine Nation zusammenhält, weil sie eine wechselseitige Abhängigkeit, eine bioenergetische Spannung, erzeugen. Der Orgonom Robert Harman hat das in seiner Artikelserie über „Functional Economics“ (The Journal of Orgonomy) im Detail ausgeführt.

In Hamiltons Augen war Jefferson ein Politiker im schlimmsten Sinne des Wortes, ein Populist: jemand, der den Massen nach dem Munde redet, um an die Macht zu kommen und an der Macht zu bleiben – zur Hölle mit der Wahrheit. Hamilton selbst war ein lausiger Politiker, weil er es nicht übers Herz brachte, anderes zu sagen als die Wahrheit, egal wie unbequem sie auch sei. Er sprach nicht von „Freiheit“ und „Volksherrschaft“, sondern er schuf die Institutionen (die Zentralregierung, die Armee und den „Finanzkapitalismus“), die Amerika groß gemacht haben.

Während Jefferson die blutige Französische Revolution feierte, war Hamilton schockiert und angewidert. „Andererseits“ besaß der Großgrundbesitzer Jefferson 200 Sklaven, während der stets für seinen vergleichsweise mageren Lebensunterhalt hart arbeitende Hamilton einer der ersten und der prominenteste Gegner der Sklaverei war. Schließlich wurde Hamilton von Jefferson und seinen Leuten zu Fall gebracht, indem sie eine außereheliche Eskapade ausschlachteten, mit der Hamilton von seiner Geliebten und deren Ehemann erpreßt wurde. Der gutherzige und naive Hamilton tat für die damalige Zeit etwas, was aus jedem Rahmen des puritanischen Amerika fiel: um Vorwürfe der Korruption zu entkräften, veröffentlichte er eine Broschüre, in der er alle Einzelheiten seiner außerehelichen Affäre beschrieb und sogar die Briefe seiner kriminellen Geliebten veröffentlichte. Während Washington ihn weiter unterstützte und seiner Loyalität versicherte, konnte der pestilente Charakter Jefferson sein Glück kaum fassen: nun konnte Hamilton unter keinen Umständen mehr Präsident werden.

Später war es Hamilton, der durch seinen Einfluß Jefferson zum Präsidenten machte, um einen skrupellosen Glücksritter, Aaron Burr, davon abzuhalten als Präsident das moralische Rückgrat des Landes zu brechen. Burr sollte schließlich Hamilton in einem Duell erschießen.

Der linksliberale Charakter Jefferson setzte alles auf den „kleinen Mann“ von der Straße, von dem er, der Großbürger, nicht den geringsten Schimmer hatte. Für den konservativen Charakter Hamilton hatte er bis über dessen Tod hinaus nur Verachtung und Haß, denn der sei „Monarchist“ gewesen, also genau das, wogegen man in der Revolution aufgestanden war. Hamilton hingegen betrachtete sie nie als „Revolution“, sondern als bloßen Kampf für die Unabhängigkeit. Die Demokratie war ihm ein Greuel, die Krankheit des neuen Landes, weil er im Gegensatz zu Jefferson eine realistische Sicht der menschlichen Natur hatte. Es war sein Einfluß, der für das spezifische amerikanische Regierungssystem aus „checks and ballances“ sorgte, so daß Leute wie Jefferson keinen allzu großen Schaden anrichten konnten.

Hamilton betrachtete die Demokratie als große Gefahr. Wohin sie führt, zeigt sich heute, wo die Parasiten des Staates ihre Agenda auf Kosten der Zukunft durchsetzen. Hamiltons Vision für die Massen, aus denen er schließlich stammte, war nicht die illusionäre „Partizipation“ an der Politik, sondern: durch die praktische Teilnahme am Arbeitsprozeß sollten sie – teilhaben und sich ihren Einfluß erarbeiten. Wählen sollten nur jene dürfen, die sich eine entsprechende wirtschaftliche Position erarbeitet haben.

All diese Gegensätze sind vom charakterologischen Gegensatz zwischen Linken und Konservativen geprägt: die Identifikation mit den Massen, die Rebellion gegen den Vater, der kontaktlose „Idealismus“ auf der einen Seite, der Wettstreit mit dem Vater und Realismus, insbesondere was die menschliche Natur und die praktischen Notwendigkeiten des Lebens betrifft, auf der anderen Seite.

Was für ein Mann Hamilton war, zeigt sich an zwei Episoden: Als Student, gerade mal 20, stellte er sich todesmutig dem „revolutionären Mob“ entgegen und rettete so dem royalistischen Direktor seiner Universität das Leben. Dabei war er, Hamilton, es gewesen, der in Pamphleten, die weite Verbreitung und große Aufmerksamkeit erlangten, für die Unabhängigkeit der Kolonisten von England geworben hatte. Es war Hamilton, der bei Yorktown maßgeblich die letzte und entscheidende Schlacht gegen die Engländer anführte – buchstäblich: todesmutig Schritt er voran in den Kugelhagel hinein. Nichts dergleichen läßt sich auch nur annähernd über Jefferson berichten. Er gab sich lieber sadistischen Phantasien hin und schwafelte davon, daß der Baum der Freiheit immer wieder durch das Blut der Tyrannen und Patrioten bewässert werden müsse.

Hamilton hatte sich alles selbst erarbeitet. Ein „Bastard“ und mittelloser „Migrant“, der zur rechten Hand General Washingtons wurde (tatsächlich war er „Washingtons Gehirn“), ein Kriegsheld, der eine Einheit zusammenstellte, die heute die älteste Einheit der US-Armee ist; der nach dem Krieg innerhalb weniger Monate autodidaktisch zum Anwalt wurde, den ersten Verein zur Abschaffung der Sklaverei ins Leben rief, eine Bank gründete und der schließlich als Präsident Washingtons Finanzminister de facto zu dessen „Ministerpräsidenten“ wurde und damit zum eigentlichen Herrscher Amerikas, dem er bis heute seinen Charakter aufgedrückt hat. Ohne ihn würde Nordamerika heute vielleicht aussehen wie Südamerika! Jefferson hingegen war als einer der reichsten Männer der Kolonien geboren worden, nur um mit horrenden Schulden zu sterben. Ein Nichtsnutz, dem bis heute universell Bewunderung gezeugt wird…

Hamiltons Vermächtnis ist Amerika selbst, eine prosperierende, dynamische Gesellschaft, die zum „Weltpolizisten“ aufgestiegen ist, der auf allen Kontinenten die Emotionelle Pest in Schach hält. Über Friedrich List steht Hamilton am Urgrund der erfolgreichen Wirtschaftsmodelle in Asien, angefangen bei Japan und kulminierend im modernen China. Ohne seinen indirekten Einfluß hätten möglicherweise Hunderte von Millionen Menschen verhungern müssen. Nicht zuletzt ist naürlich an Deutschlands wirtschaftlichen Aufstieg bis 1914 zu denken! Jeffersons Vermächtnis sind „Visionäre“, „Idealisten“, Schwätzer, Verschwörungstheoretiker, gemeingefährliche Demagogen, „Piraten“, Truther, Weltverbesserer. Nichtsnutze, die keinen blassen Schimmer von den wirtschaftlichen und arbeitsdemokratischen Zusammenhängen haben. Etwa Bert Brecht: „Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?“ Leeres Gewäsch von Leuten, die in ihrem Leben nie etwas Praktisches geleistet haben!

Zum folgenden Video lese man auch die Kommentare: der abgrundtiefe Haß gegen Hamilton…

https://www.youtube.com/watch?v=notJuFGXQ9w

Und hier der Grund für diesen Haß auf Hamilton. Hamilton im Gespräch mit Washingtons Nachfolger, Präsident John Adams:

https://www.youtube.com/watch?v=KaWBs46USqE

Israel und Sexualökonomie

13. August 2022

Kriminelle Psychopathen fühlen sich immer im Recht. Wenn sie dein Fahrrad klauen, bis du selbst schuld – weil du es schließlich nicht richtig abgeschlossen hast! Warum gehst du abends allein durch die Stadt? Selbst schuld, wenn du zusammengeschlagen und ausgeraubt wirst! Du gehörst nicht auf die Straße, sondern hinter die Gitter, mit denen du die Fenster deines Wohnhauses verbarrikadieren mußt. Tust du es nicht, fühlt sich jeder Dieb im Recht, bei dir einzubrechen. Für solche Nachlässigkeit muß Strafe sein! Tust du es, mißhandeln sie dich bis aufs äußerste, wenn sie doch einbrechen konnten, weil du ihnen das Leben so schwergemacht hast. Strafe muß schließlich sein!

Und wenn du dich wehren willst? Nehme dich zuerst einmal vor schrecklichen Juristen in acht, die aus jedem blauen Fleck deines Peinigers einen „Notwehrexzeß“ deinerseits konstruieren. Aber wie will man sich sonst gegen Ratten wehren, die sich in der Nacht von hinten heranschleichen? Von vorne und bei Tageslicht kommen sie nur, wenn sie in Überzahl sind. Deine einzige Chance, als freier Mann zu leben, ist die „Unverhältnismäßigkeit der Mittel“.

Angesichts der von den „Progressiven“ inszenierten Invasion des christlichen Abendlandes durch Barbaren, denen unser Ehrbegriff vollkommen fremd ist, insbesondere daß Mann gegen Mann kämpft und nicht Gruppen gegen Einzelne, befindet sich heute jeder indigene Europäer in der gleichen Situation wie das klitzekleine Land Israel (so groß wie Hessen!) im Nahen Osten.

Wie konnte es mitten im moslemischen Ghetto überleben? Erst einmal waren die Israelis stets darauf bedacht, in gutem Einvernehmen mit ihren unmittelbaren Nachbarn zu leben, etwa den Beduinen und den anderen israelischen Arabern. Man behandelt jene Menschen gut, und das ohne Ansehen der Person, mit denen man in einer arbeitsdemokratischen Beziehung steht. Man muß miteinander zurechtkommen. Und zweitens haben sich die Israelis den Respekt ihrer Umgebung durch eine komplementäre Vorgehensweise verdient: kompromißlose Härte dort, wo es unumgänglich ist.

Israelfunktionell

Das wird der liberale Geist nie begreifen: er wird nie verstehen, daß er mit seiner aus jedem arbeitsdemokratischen Zusammenhang losgelösten ständigen Nachgiebigkeit nur eins erreicht, nämlich daß er verachtet wird. Mehr, der archaische Mensch fühlt sich durch dieses ständige vollkommen grundlose „Wohlwollen“ zutiefst in seiner Ehre verletzt und das durchaus zurecht, denn so behandelt man gemeinhin Schwachsinnige! Auf diese Weise zieht sich der Liberale nicht nur Verachtung, sondern schließlich auch einen abgrundtiefen Haß zu. Noch wenn er wimmernd am Boden liegt und man seinen Kopf wie einen Fußball behandelt, wird er sich wimmernd fragen, womit er, der den „Mitbürgern“ doch alles gegeben hat, das verdient.

Der funktionelle (und weitgehend auch der konservative Mensch) verhält sich hingegen schlicht und ergreifend – normal. Im Alltag ist er freundlich und zuvorkommend, läßt sich aber nichts gefallen. Es ist ihm gleichgültig, daß er gegebenenfalls gehaßt wird, solange ihm Respekt entgegengebracht wird: der Respekt für den Feind, den man fürchtet. Das ist auch die einzige Grundlage für einen dauerhaften Frieden.

Die Liberalen in Israel sorgen mit ihrer Politik der „ersten Schritte“ nur dafür, daß der nächste Krieg noch unausweichlicher und vor allem noch verlustreicher für beide Seiten sein wird. Genauso sorgen hierzulande die Sozialdemokraten in den diversen Parteien mit ihrem sozialpädagogischen Ansatz in der Gesellschaftspolitik nur dafür, daß uns unsere „Mitbürger“ eines Tages tatsächlich als Gegner in einem Bürgerkrieg gegenüber stehen werden.

Was tun? Das Leben ist einfach! Im Alltag zusammenleben und das Gesetz durchsetzen – jeweils ohne Ansehen der Person.

Irgendwo hat Henryk M. Broder mal geschrieben, daß so mancher Israel-begeisterte Philosemit ziemlich entsetzt wäre, bekäme er den Alltag in Israel mit, denn Israelis wären letztendlich auch nur Orientalen.

Ein weiterer Schock für den unbedarften Philosemiten werden sicherlich die ultraorthodoxen Juden sein, die sich kaum von den schlimmsten Islamisten unterscheiden. Ruhige, unauffällige Leute, die unter sich bleiben, aber wehe sie gewinnen ob ihrer abenteuerlich hohen Geburtenrate im Viertel die Oberhand: dann beginnt der Terror, insbesondere zu Sabbat. Frauen haben sich züchtig zu kleiden, Geschlechtertrennung, etc.

Unter nationalreligiösen Fanatikern (nicht zu verwechseln mit den genannten durch und durch pazifistischen Orthodoxen!), wird er Leute finden, die sich in nichts von fremdenfeindlichen Faschisten irgendwo sonst auf der Welt unterscheiden.

Unser Philosemit wird eine unglaubliche Kleingeistigkeit finden, etwa im Umgang mit „Judenchristen“, etc. Kurz, er wird finden, „daß die Israelis nichts aus dem Holocaust gelernt haben“ und in einem ganz normalen Land voller unmöglicher Zustände leben.

Warum unterstütze ich also Israel? Die „Religion“ (tatsächlich ist es ein Rechtssystem!) finde ich idiotisch, den ganzen sich um die Bibel rankenden Obskurantismus zum Kotzen, die obligatorische Genitalverstümmelung verbrecherisch, das kokettieren mit der eigenen „Jüdischheit“ von Leuten, die nicht koscher essen, nicht in die Synagoge gehen und nicht den Sabbat einhalten, einfach lächerlich. Reich hat sich auf dieses saublöde Getue nicht eingelassen. Er war kein „jüdischer Intellektueller“!

Warum Israel? Weil die ganze Welt vollkommen meschugge ist! Wie gesagt, Israel ist so groß wie Hessen. Der „Nahostkonflikt“ ist ein lächerlicher, abseitiger, provinzieller, wirklich denkbar unwichtiger, vollkommen abwegiger Regionalkonflikt! Es haben sich nicht mehr oder weniger (im Zweifelsfall eher weniger!) Ungerechtigkeiten zugetragen als bei jeder anderen Staatenbildung im 20sten Jahrhundert. Warum wirft man beispielsweise Israel vor arabisches Land zu besetzen, aber nicht der Türkei? Daß vielleicht 99 Prozent der Leser jetzt gar nicht wissen, wovon ich rede, genau das ist der Skandal!

Dieser allgegenwärtige Doppelstandard: genau das ist, was einst zu Auschwitz geführt hat; diese weltweite Psychose, die einst „die Juden“ und die heute „die Zionisten“ für alles und jedes verantwortlich macht.

Der Antisemit ist der ultimative Kleingeist, der sich gerne an Schwächeren vergreift, an „Minderheiten“, und ausrastet, wenn diese Schwächeren nicht nur angesichts der Bedrängnisse nicht verschwinden, sondern sogar florieren. Das war einst mit den Juden so und ist heute mit Israel der Fall. Die Juden und Israel sind wie ein Damm, an dem sich die Flut der Emotionellen Pest bricht. Bis hier und nicht weiter. Punkt.

Sollte Israel fallen, ist alles verloren und das schmutzige Höllenpack aus Nazis, dem linken Gesindel und den Islamisten hat gewonnen. Aber ich bin zuversichtlich, daß die Emotionelle Pest an den Mauern Israels verbluten wird. Die Juden haben seit Moses darin Übung, der Tyrannei und dem Terror nicht nachzugeben.

Wirklich nachhaltend kann sich das Lebendige gegen die Emotionelle Pest nur wehren, wenn es aus dem Kern heraus operieren kann. Jede andere Quelle von Aggression (also die sekundäre Schicht oder die Fassade) führt dazu, daß die Pest durch diese (dann eben nicht mehr rationale) Aggression nicht etwa in die Schranken gewiesen wird, sondern vielmehr weitere Energie zugeführt bekommt. (Statt, daß ORgon das DOR sequestriert, fließt weiteres DOR zum bereits vorhandenen DOR!) Die Pest unterläuft die Möglichkeit, sie mit „Kern-Aggression“ zu bekämpfen, nicht nur durch das Anstacheln „faschistischer“ Gewalt (die, wie gesagt, dem existierenden DOR nur neues hinzufügt), sondern auch, indem sie sich hinter Frauen, Kindern und „Friedsamkeit“ versteckt. Der Teufel ist ein „armes Opfer“ und wird von lächelnden Gutmenschen, die glasig entrückte Augen haben, umhegt und gepflegt.

Nach den diversen „Bewegungen“ im Westen, die alles taten und tun, um den Roten und Islamo-Faschismus zum Sieg zu verhelfen, wenden auch die Palästinenser verstärkt die Methode an, den Gegner durch „passiven Widerstand“ und „menschliche Schutzschilde“ lahmzulegen. Auf die gleiche Art und Weise wird Deutschland systematisch zerstört. Wer immer sich gegen die Überfremdung unseres Vaterlandes wehrt oder neuerdings gegen den Great Rest, steht als Faschist da, der sich die Ärmsten und Schwächsten als Opfer aussucht.

Man spürt unmittelbar die Doppelgesichtigkeit der diversen „Aktivisten“: einerseits eine destruktive Aggression, die ihrerseits destruktiv aggressiv macht, und andererseits das Auftreten als armes Opfer, was einen moralisch entwaffnet. Beides verhindert, daß rationale Aggression (OR) mobilisiert und damit Kommunismus und Islam (DOR) sequestriert werden kann.

Die Situation ähnelt der alten Masche, die Kleinsten und Schwächsten vorzuschicken, um zu provozieren und dann unvermittelt aus den Büschen zu springen, um denjenigen halbtot zu prügeln, der sich gegen die Unverschämtheiten des kleinen Provokateurs gewehrt hat.

Man male sich die Perfidie aus! Linke Demonstranten haben es zur großen Kunst entwickelt, sich als bemitleidenswerte Opfer von „Polizeibrutalität“ hinzustellen. Dabei gibt es nur ein Opfer: den unterbezahlten und durchnächtigten Bereitschaftspolizisten, der kaum ein Wochenende mit seiner Familie verbringen kann, weil er sich mit der extraordinären Freizeitgestaltung verzogener Rotzlöffel rumplagen muß!

Die „Kern-Aggression“ wird durch eine sozusagen künstlich hergestellte „Panzerung“ hintertrieben, so daß sie schließlich „frustriert“ durch diese Panzerung hindurchbrechen muß, d.h. die Eigenschaften eines sekundären Triebs annimmt. Kommt es dann beispielsweise tatsächlich zu „Polizeibrutalität“, hat die Polizei ihr angeblich „wahres Gesicht“ gezeigt: die Linke (DOR) triumphiert. Ähnlich werden ständig Israel und die USA „demaskiert“.

Das bringt mich zu George W. Bush, den Robert neulich in einem Kommentar angegriffen hat. Bush Jr. war ein Konservativer, der eine überwiegend liberale Außenpolitik betrieben hat, d.h. unter weitgehender Ignorierung der irrationalen Beweggründe der arabischen Massen alles auf Demokratie und den freien Markt gesetzt hat. Kurzfristig mögen dann, so Bush, vielleicht die Moslembrüder an die Macht gelangen, doch langfristig setze sich Demokratie und Freiheit doch durch, da alle Menschen frei sein wollen. Niemand würde in freien Wahlen für eine Partei stimmen, die Krieg führen wolle. Deshalb werde Hamas bald abgewählt werden.

Er glaubt an „das Gute im Menschen“, insbesondere aber daran, daß alle Menschen und alle Religionen gleich sind. Und er hat gute Gründe so zu denken. Erinnert sei an die Demokratisierung Japans und Deutschlands! Die Fehlkalkulation ist nur, daß beide Länder nicht von religiösem Fanatismus und von Tribalismus geprägt waren, so wie es Arabien ist.

Letztendlich waren die meisten Moslems gegen Mubarak (genauso wie gegen Sadat, der von den Moslembrüdern ermordet wurde) wegen dessen „Verwestlichung“, den wenigen widerwillig erlassenen Gesetzen zum Schutz von Frauen und Kindern vor sexueller Sklaverei, und natürlich auch wegen der Aufrechterhaltung von Frieden mit den verhaßten Juden in Israel. Dabei scheinen die sexuellen und anti-israelischen Elemente ähnlich miteinander verschränkt zu sein, wie sie es im Nationalsozialismus waren (siehe Reichs Massenpsychologie des Faschismus). Die religiöse Sehnsucht der Massen ist (genauso wie die „sozialistische Sehnsucht“) selbstverständlich nur sexualökonomisch vollends auszulöschen. Das wird schließlich auch, wie es Reichs Hoffnung war, der jüdischen Sonderstellung, der Jüdischheit ein Ende setzen.

Daß „der Konflikt um Palästina“ zentral sexualökonomischer Natur ist, zeigt Daphne Burdman, die die Wurzeln des palästinensischen Terrors auf extreme und praktisch universelle Kindesmißhandlung zurückführt. Schwere und schwerste körperliche Bestrafungen sind an der Tagesordnung. 50 Prozent der Jungen und 31 Prozent der Mädchen sind Opfer sexuellen Kindesmißbrauchs. Jungen werden zwei oder drei Jahre gestillt, um dann abrupt abgestillt zu werden, was mit einem extremen Trauma der Zurückweisung einhergeht. Die Beschneidung der Jungen ist sehr schmerzhaft und ebenfalls extrem traumatisch. Hinzu kommt die weitverbreitete Genitalverstümmelung der Mädchen. Im Westen würden diese Opfer schließlich gegen die Familie und die Gesellschaft rebellieren, doch bei den kollektivistischen, autoritären und patriarchalischen Arabern muß sich dieser mörderische Haß auf ein Ersatzobjekt richten: die Juden.

Berichte über das bizarre Sexualleben der Taliban zeigen, daß heute die Grundthesen von Reichs Massenpsychologie des Faschismus treffender und aktueller sind als zu Zeiten des National- und Realsozialismus. Es geht um die weitverbreitete unterdrückte Homosexualität in der arabischen und islamischen Welt. Sex mit Jungen und weiblich wirkenden Männern zu haben, ist in Ländern wie Afghanistan gesellschaftliche Norm! Ein Mann, in den nicht eingedrungen wird, wird nicht als homosexuell betrachtet und ein Junge wird nicht als Mann betrachtet: es liegt also kein homosexueller Akt vor – der sofort mit dem Tode bestraft werden würde. Ohnehin wird in diesen Gesellschaften der Geschlechtsakt nicht als ein wechselseitiges Geben und Nehmen betrachtet, sondern es geht einzig um das Erlangen von männlicher Lust, die Männer ausschließlich durch gewalttätige Dominanz erreichen.

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