ZUKUNFTSKINDER: 2. Die Vererbungsfrage, a. Genetik und Epigenetik

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ZUKUNFTSKINDER:

2. Die Vererbungsfrage, a. Genetik und Epigenetik

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7 Antworten to “ZUKUNFTSKINDER: 2. Die Vererbungsfrage, a. Genetik und Epigenetik”

  1. Klaus Says:

    „[…] Mütter, die gewöhnlich bei der Geburt ihres ersten Kindes sehr jung waren, ein niedriges Bildungsniveau hatten und oft mit psychologischen (= emotionalen) Problemen zu kämpfen hatten und unter Suchtproblemen litten. Die Probleme, die diese Mütter durchmachten, könnten die Genaktivität ihrer Söhne beeinfluß haben und so indirekt u.a. die Entwicklung von deren Gehirn und Immunsystem.“
    Na, da kommt einiges auf uns zu!

  2. Robert (Berlin) Says:

    Epigenetik: Mäuse vererben schlechte Erinnerungen

    Angst setzt sich nicht nur im Gedächtnis fest, sondern auch in den Genen. Experimente mit Mäusen zeigen, dass die schlechten Erfahrungen so über Generationen weiter vererbt werden. Die Angst-Gene verändern das Gehirn und sorgen für mulmige Gefühle.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/epigenetik-maeuse-vererben-schlechte-erinnerungen-a-936692.html

  3. Robert (Berlin) Says:

    „Dieser „zweite Code“ wird durch unsere Umwelt und durch unser Verhalten beeinflußt.“

    Ganz so einfach ist es auch wieder nicht. In der DNA ist unsere Epigenetik durchaus vorhanden, nämlich in der sogenannten Junk-DNA, das sind 90 % unserer DNA. Man war einfach zu voreilig und begreift jetzt erst, das womöglich 90% unserer DNA epigenetische DNA ist.

  4. Klaus Says:

    Wie Grundschule optimiert werden kann, ist mir ein Rätsel:
    Wir haben es in hohem Maße mit einer wirklich verblödeten Elternschaft zu tun (so pauschal das wieder klingt). Ich bezweifele, dass Kinder da gut aufgehoben sind. Nur ein Beispiel: Bei den (vor Ort alteingesessenen) Zigeunern unter mir gehört „faule Fotze“ zum normalen Umgangston. Deren Kinder, die ich aus der Schule kenne, stecken teils sehr viel Energie darein, Regeln zu umgehen, und sind teils irgendwie ziemlich ‚gestört‘. Andererseits wollen die Ganztagskinder oft zu Hause sein, teilweise auch die aus den Asi-Elternhäusern. Was ist nun besser, in den verwahrlosten Familien oder in staatlicher Obhut sein? Ich tendiere zu Ersterem, muss aber nochmals betonen, dass man die Zustände zu Haus wohl oft unterschätzt.

    Die Schwierigkeit weiter erläutert:
    Man hat es in der Schulbranche ständig mit Leuten zu tun, die keine richtigen Interessen haben. Das betrifft sowohl Schüler als auch Eltern. Der Job des in dieser Branche Tätigen ist, vormittags zu dressieren und zu verwalten (beides trifft es wirklich) und nachmittags Zeitvertreib zu organisieren.
    Ich glaube, dass echtes Interesse tatsächlich Ausdruck des Orgons ist. Orgon bewegt sich heraus -> die Welt erforschen. (Bloßer Sport ist in diesem Sinne oft keine Bewegung.) Schule+Ganztag hat damit nicht viel zu tun. Und das zu erleben, ist lähmend.

  5. O. Says:

    Untersuchungen sagen (für mich) immer mehr über die Forscher aus, als über ihre angegebenen Befunde.
    Die Operationalisierung gleiche Väter mit Zeugung im Alter zwischen 20 und 24 Jahren zu nehmen und mit Zeugungsergebnissen nach ca. 25 Jahren zu vergleichen ist schon mal gut gewählt. Vermutlich (und ich lese solche Studien nicht, weil sie keinen Erkenntnisgewinn bringen) wird hier nicht beachtet, dass die Mütter dieselben sind oder aber auch vergleichbar gealtert, nämlich im Schnitt 25 Jahre älter sind. Somit ist ein Rückschluss auf das Sperma des Mannes nicht zu führen.
    Dies ab 45 Jahre jungen Männer hätten also mit gleichfalls jüngeren Frauen nicht über 24 Kinder zeugen müssen! – Es mag hier natürlich einige Menschen geben, die sich daran stören würden …
    Die Schlussfolgerung von höherer Wahrscheinlichkeit einer z. B. 13x höheres Auftreten einer Diagnose wie „Aufmerksamkeitsstörung“ oder ähnliches hat deskriptiv überhaupt keine Aussage, wenn sie nicht auf Signifikanz getestet wurde) könnte ein Effekt der älteren Mutter sein, die auch „erzieherisch keinen Nerv“ mehr hat. Die Ursache für den Unterschied ist nicht geklärt!
    Innerhalb von 25 und mehr Jahren haben sich die sozialen Bedingungen (Arbeitsbedingungen, Schulbildung, Kriminalität an Schulen etc.) deutlich negativ verändert, so dass solche Schlussfolgerungen „Tendenziell hatten sie auch mehr mit der Schulbildung und mit Drogenmißbrauch zu kämpfen“ keine Erklärung liefern, die auf das „Sperma“ zurückzuführen werde.
    Vielmehr könnte die Studie ein Beleg dafür sein, dass die Forscher um 25 Jahre gealtert sind und dies eine Auswirkung auf ihre Studie hatte. In dieser Zeit haben sich die Methoden deutlich verbessert, was an den Forschern unberührt vorbeigerauscht sein könnte. Darüber hinaus ist auch ein Hirnleistungstraining zu empfehlen.

    Über weitere methodische Mängel einer solchen Studie ließe sich trefflich diskutieren, man findet nämlich bei jeder undifferenzierten Testung irgendwelche Zusammenhänge, die nicht ein Ergebnis darstellen, sondern einen zufälligen Fund. Die Frage ist, was ist los an den heutigen Universitäten, dass unseriöse Studien in großem Stil nicht nur geschrieben, sondern auch noch veröffentlicht werden. Die Anleiter der Studien haben keine Zeit mehr diese zu lesen und winken alles durch?

    Schaue ich mir die „Quelle“ an, so wird deutlich, dass keine experimentelle Studie stattgefunden hat, sondern „quasi experimentell“ gearbeitet wurde mit einem Datensatz von über 2,6 Millionen Schweden.
    Hier der abstract auf: http://archpsyc.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=1833092
    Wers genau wissen will, zahlt für den Artikel.
    Wer eine bessere Datenanalyse zu einem beliebigen Thema erstellen möchte, benutze den von Google an die NSA zur „Terrorbekämpfung“ weitergeleiteten Datensatz. Dies kann auch für Genetiker demnächst interessant werden, wenn die genetischen Fingerabdrücke auf dem Globus von Google durch die Mülltonenrecherge erfasst werden.

  6. Claus Says:

    Hautkontakt vs. Brutkasten – immerhin auch bei Frühchen nicht vergeblich:
    http://www.spiegel.de/gesundheit/schwangerschaft/fruehchen-kaenguru-methode-koennte-ein-leben-lang-nuetzen-a-1125467.html

    Das ist doch beeindruckend:
    „Frühgeborene, die mit der Känguru-Methode versorgt werden, haben eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit und sind weniger anfällig für schwere Krankheiten, darunter Krankenhausinfektionen und Atemwegserkrankungen.[2] Verbesserungen sind ebenfalls bei Körpertemperatur, Herzschlag und Atemfrequenz nachweisbar.[3][4]
    Weitere Studien deuten auf eine bessere geistige Entwicklung, geringeren Stress, weniger Empfinden sowie positive Auswirkungen auf Wachstum und motorische Entwicklung hin.[…] Darüber hinaus konnte der Anteil der Frühgeborenen, die ausschließlich durch Stillen gefüttert wird, gesteigert werden.[4] Die Methode kann sich positiv auf Mutter-Kind-Beziehung auswirken.[9] Sie wirkt sich positiv auf die Zufriedenheit und Zuversicht der Eltern aus.[4]“ https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%A4nguru-Methode
    Charpak, N., Ruiz, J., Zupan, J., Cattaneo, A., Figueroa, Z., Tessier, R., Cristo, M., Anderson, G., Ludington, S., Mendoza, S., Mokhachane, M., & Worku, B. (2005). Kangaroo mother care: 25 years after. In: Acta Paediatric, 94 (5), S. 514-522

  7. Peter Nasselstein Says:

    DOR emergency report Jan 2018:

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