Posts Tagged ‘Uterus’

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 43

16. Dezember 2019

orgonometrieteil12

43. Die mathematische Signatur der Orgonenergie

ZUKUNFTSKINDER: 4. Geburtshilfe, d. Das blutige Grauen der Geburt

20. Februar 2018

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4. Geburtshilfe, d. Das blutige Grauen der Geburt

ZUKUNFTSKINDER: 4. Geburtshilfe, c. Die Vaginalflora

18. Februar 2018

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4. Geburtshilfe, c. Die Vaginalflora

ZUKUNFTSKINDER: 4. Geburtshilfe, a. Das soziale Umfeld des Fötus

14. Februar 2018

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4. Geburtshilfe, a. Das soziale Umfeld des Fötus

ZUKUNFTSKINDER: 2. Die Vererbungsfrage, a. Genetik und Epigenetik

31. Januar 2018

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2. Die Vererbungsfrage, a. Genetik und Epigenetik

Emotionen sind für den Therapieerfolg wichtiger als Einsicht und Deutung

22. Februar 2017

So der Titel eines Tagungsberichts von dem Psychiater und Psychotherapeuten Andreas Meißner im NeuroTransmitter (Feb. 2017), dem offizielles Organ der Nervenärzte, Neurologen und Psychiater. Im Gegensatz zur ursprünglichen Psychoanalyse sei heute die Therapie dieses Traditionsstranges intersubjektiv statt hierarchisch, partnerschaftlich statt autoritär. Die therapeutische Beziehung ist der entscheidende Wirkfaktor, nicht mehr Deutung und Einsicht. Früheste nonverbale Beziehungserfahrungen werden jenseits der Sprache im prozeduralen Gedächtnis („Beziehungsgedächtnis“) abgelegt und können deshalb nicht „gedeutet“ werden, sondern es kann in der therapeutischen Beziehung allenfalls zur Nachreifung kommen. Die Gesprächsatmosphäre wird wichtiger als die kognitive Verarbeitung, denn sie schafft einen „Entwicklungsraum“. Entsprechend kommt es ganz entscheidend auf die Wahrnehmungsfähigkeit, die Lebendigkeit und das Verständnis des Therapeuten an.

Liest man die entsprechenden Ausführungen, muß man spontan an Reichs Konzept von gegenseitiger orgonotischer Erstrahlung und Anziehung denken. Etwa wenn es bei Meißner heißt:

Es handelt sich [bei Therapeut und Patient] um ein analytisches Paar, das etwas neues Drittes erschafft, eine neue Wirklichkeit, eine neue gemeinsame Erfahrung, aus der nun beide Beteiligten verändert hervorgehen, verändert in verschiedener Weise und in unterschiedlichem Ausmaß.

In dieser Art von Therapie hört der Patient auf, sich als bloßes Opfer längst vergangener Interaktionen zu betrachten, sondern (ganz wie in Reichs Charakteranalyse) tritt das Hier und Jetzt in den Vordergrund.

Soweit referiert Meißner Ausführungen des emeritierten Professors für Psychosomatik und Psychotherapie, Michael Erdmann. Im Anschluß daran beschreibt Meißner ergänzende Ausführungen des Professors für Verhaltensphysiologie und Neurobiologie, Gerhard Roth:

Pränataler und früh postnataler milderer Streß der Mutter führt beim Kind zu einem erhöhten Kortisolspiegel, der einhergeht mit Überängstlichkeit, Melancholie oder Angststörungen. Bei stärkerem, chronischem und nicht bewältigbarem Streß führt der entsprechende Hyperkortisolismus zu atypischer Depression, Empfänglichkeit für posttraumatische Belastungsstörungen und zu emotionaler Unempfindlichkeit bis hin zur Psychopathie (wie man sie etwa beim „gefühllosen Berufskiller“ findet). Der Hyperkortisolismus geht fast immer mit einer verminderten Serotoninproduktion einher, was zu Störungen der Regulation von Nahrungsaufnahme, Schlaf, Temperaturregulation, der Fähigkeit der Verhaltensregulation, Beruhigung und Wohlbefinden, etc. führt. Reich sprach hier von „Sympathikotonie“, der chronischen energetischen Kontraktion des Organismus, die bereits im Uterus anfange, spätestens aber während und unmittelbar nach der Geburt.

Dem könne, so Roth, ein Oxytocinanstieg im Rahmen einer liebevollen Interaktion entgegenwirken. Die Kortisolproduktion werde verhindert, der Serotoninspiegel steige. Damit sei die Möglichkeit einer Kompensation früher psychischer (gemeint ist wohl eher emotionaler) Defizite gegeben.

Aus diesem Grund seien auch rein kognitive Therapiestrategien kaum erfolgreich. Die neurobiologische Forschung zeige, daß die Wirkung etwa der kognitiven Verhaltenstherapie auf emotional wirkenden Faktoren beruhen müsse, wie die Bindung zum Therapeuten und das konkrete verhaltenstherapeutische Training und Einüben im Hier und Jetzt. Ähnliches ließe sich über die „einsichtsvermittelnde und bewußtmachende“ Psychoanalyse sagen. „Eine rein sprachlich aufklärende Mitteilung wirke nicht auf die subkortikalen limbischen Zentren, erläuterte Roth. Wirksam wird die Behandlung, wenn emotionale Dinge eine Rolle spielen.“ Ähnliches sagte Reich in der damaligen Begrifflichkeit seit Anfang der 1930er Jahre. Die psychoanalytischen Sektierer haben ihn dafür mit einem gnadenlosen Haß und abgrundtiefer Verachtung gestraft.

Auf die Orgontherapie verweist folgende Stelle in Meißners Aufsatz: Durch die therapeutische Allianz komme es zu den erläuterten neurobiologischen Veränderungen hinsichtlich Kortisol, Serotonin, Oxytocin, etc. Doch „Roth wies darauf hin, daß die eigentlichen strukturellfunktionellen Defizite dabei aber offenbar nicht behoben werden, was die hohe Rückfallquote von 80% erklären könnte“. Deshalb spiele „das Aufspüren von Ressourcen und das Einüben alternativer Schemata im Fühlen, Denken und Handeln“ in einer zweiten Therapiephase eine große Rolle. Die neurobiologische Umstrukturierung brauche halt Zeit. Schön und gut, aber tatsächlich scheitern diese Therapien letztendlich, weil die PANZERUNG nicht angegangen wird!

Schizophrenie: Dynamik und Behandlung (Teil 1)

28. November 2014

DIE ZEITSCHRIFT FÜR ORGONOMIE

Elsworth F. Baker: Schizophrenie: Dynamik und Behandlung (Teil 1)

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Orgontherapie: Die Anwendung des funktionellen Denkens in der medizinischen Praxis (Teil XVI: Kinder und Jugendliche) (Teil 2)

17. Juni 2014

DIE ZEITSCHRIFT FÜR ORGONOMIE

Charles Konia: Orgontherapie: Die Anwendung des funktionellen Denkens in der medizinischen Praxis (Teil XVI: Kinder und Jugendliche) (Teil 2)

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The Journal of Orgonomy (Vol. 15, No. 1, May 1981)

11. Januar 2012

Hinsichtlich Charles Konias Aufsatz „The Schizophrenic Biopathy“ (S. 108-126) möchte ich zwei Problembereiche diskutieren: die Schizophrenie als „Vererbungskrankheit“ und als „internistische Krankheit“.

Was die Diskussion über Umwelt und Vererbung betrifft verweist Konia auf das naheliegende Gemeinsame Funktionsprinzip: die pulsatorische Störung. Wie Reich und Elsworth F. Baker ausgeführt haben, ist Schizophrenie auf eine sehr frühe okulare Panzerung zurückzuführen („okularer Charakter“). Wie sind aber Erbfaktoren konkret mit der spezifischen pulsatorischen Störung in der Schizophrenie verknüpft? Beruht es auf einer Panzerung im mütterlichen Organismus (Einschränkung der orgonotischen Pulsation), Anorgonie (eine bedenkliche Senkung des Energiepegels) oder eine bisher unbekannte energetische Funktion?

Was das letztere betrifft hat Barbara G. Koopman im Editorial des Journal of Orgonomy vom Nov. 1990 (Vol. 24, No. 2) erwähnt, daß die organismische Orgonenergie in der Lage zu sein scheint, auf irgendeine Weise zu speichern, was dem Organismus widerfährt. Beispielsweise erwähnt sie, daß bei der Auflösung der somatischen Panzerung Erinnerungen aus frühesten Kindertagen auftauchen, als das Gehirn noch nicht weit entwickelt war. Und sie erwähnt in diesem Zusammenhang Reichs Überlegungen aus Die kosmische Überlagerung, daß die Orgonenergie selbst „wahrnehmungsfähig“ ist.

In Der Krebs hat sich Reich ausführlich mit der Vererbung bei der Krebsschrumpfungs-Biopathie befaßt. Er führt aus, daß sich der Hang zur Anorgonie, der der Krebsbiopathie zugrundeliegt, sehr weit in die Kindheit zurückverfolgen läßt. Reich weiter:

Der Ursprung der Anorgonie kann nicht früh genug angesetzt werden. Es ist wahrscheinlich, daß die Funktionen des Körperorgons im Verlauf der Keimentwicklung ihre Eigenart erwerben. (S. 382)

Konkret übertrage sich die „Ladungsfähigkeit des mütterlichen Gewebes (…) auf die des Embryos, der ja nur einen Funktionsteil der Uterusschleimhaut bildet“ (ebd., S. 396).

Da die Schizophrenie ebenfalls eine Schrumpfungsbiopathie ist, lassen sich diese Überlegungen sicherlich auch auf sie übertragen. In der Schizophrenie zerfällt die Welt des Schizophrenen und schließlich sogar sein eigener Körper in zusammenhanglose Einzelteile. In der „Kunst“ von Schizophrenen kann man das unmittelbar ablesen. Die Köperteile (Ohren, Beine, etc.) werden typischerweise so dargestellt, als gehörten sie gar nicht zum Körper, und die äußeren Gegenstände so, als gäbe es keinerlei Beziehungen zwischen ihnen. Es ist, als wenn von Anfang an es der organismischen Orgonenergie an innerem Zusammenhalt gemangelt hätte.

Was die Anorgonie des „Keims“ betrifft, differenziert Reich weiter in eine ursprüngliche Anorgonie des Keims und eine, die dieser sich sekundär infolge der Anorgonomie im Uterus zugezogen hat (ebd., S. 397). In diesem Zusammenhang muß man natürlich an die immer weiter um sich greifende In-vitro-Vertilisation denken, die einen medizinischen Großversuch am Menschen darstellt. Welche Auswirkung die so künstlich hervorgerufene primäre Anorgonie der Keime auf zukünftige Generationen hat, wird sich eines Tages an der Medizinstatistik ablesen lassen.

Konia unterstreicht, daß die medizinische Forschung angesichts zahlloser Befunde, die bei Schizophrenen auf einen tiefgehenden somatischen Verfall hinweisen, verwirrt ist, denn diese Befunde deuten nicht auf eine greifbare zugrundeliegende Pathologie wie bei anderen Krankheiten. Das ist so, weil der mechanistischen Medizin die spezifische orgonotische Pulsationsstörung, die der Schizophrenie zugrundeliegt, nicht zugänglich ist.

Daran hat sich in den letzten 30 Jahren nichts geändert. In der Studie METEOR wurden die Untersuchungs- und Befragungsdaten von 2270 erwachsenen, klinisch stabilen Schizophrenen ausgewertet. Gleichgültig ob die Patienten mit Antipsychotika der ersten oder zweiten Generation („Typika“ oder „Atypika“) behandelt wurden: in beiden Gruppen zeigten sich im Vergleich zur übrigen Bevölkerung hohe, nahezu identische Raten metabolischer Störungen. 28,4% hatten erhöhte Blutzuckerwerte und fast 70% einen gestörten Fettstoffwechsel. Nahezu 30% waren stark übergewichtig (BMI über 30) (Neuro-Depesche, 3/2011).

Man führt das auf „krankheitsbedingten“ Bewegungsmangel und Fehlernährung zurück. Man führt die Krankheit auf die Krankheit zurück! Der energetische Hintergrund all der Symptome, die mit der Schizophrenie einhergehen, ist der modernen Medizin grundsätzlich unzugänglich.