Posts Tagged ‘Soma’

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie

2. November 2020

Diese Arbeit von Klaus Heimann spiegelt die Orgonomie in Deutschland bzw. das orgonomische Wissen in Deutschland Mitte/Ende der 1970er Jahre wider. In diese Zeit reichen die Bemühungen zurück, die Orgonomie in Deutschland, nach der restlosen Zerstörung erster Anfänge auf deutschem Boden, die 1933 erfolgte, erneut zu etablieren. Das damalige orgonomische Wissen ist der Ausgangspunkt des NACHRICHTENBRIEFes und sollte deshalb von jedem, der neu zu unseren Netzseiten stößt, als Einführung gelesen werden, damit wir alle eine gemeinsame Grundlage haben. Klaus Heimanns Arbeit hat den Zauber des Anfangs an sich und möge in einer neuen Generation das Feuer von neuem entzünden:

ZUR ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DER ORGONOMIE von Klaus Heimann

Der bioenergetische Dreisatz der Corona-Krise

5. April 2020

Die einen folgen der quasi regierungsamtlichen „somatischen“ Theorie, daß wir es mit einer echten Pandemie zu tun haben und alles getan werden muß, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, bis ein geeigneter Impfstoff entwickelt worden ist. Die quasi „oppositionelle“ Theorie ist eine „psychologische“: es handle sich um eine reine Massenhysterie, gar Massenpsychose angesichts eines ganz gewöhnlichen Grippevirus. (Die Frage, ob diese Massenhysterie intentional gesteuert ist und spontan entstanden ist, lassen wir mal draußen vor!)

In diesem, sozusagen „psycho-somatischen“ Rahmen kann es keine orgonomische („bioenergetische“) Antwort geben. Der eine Orgonom kann zur „Virusseite“ tendieren, der anderen zur Seite der „Hysterie“ je nach Informationsstand. Schließlich streiten sich selbst Virologen und Epidemiologen untereinander. Was also wäre die spezifisch orgonomische Antwort auf die gegenwärtige Corona-Krise?

Beim funktionellen Denken geht es stets darum, was das Endresultat eines Vorgangs ist. Das ist wiederum funktionell identisch mit der bioenergetischen Auswirkung. Beispielsweise ist es letztendlich egal, worauf die gegenwärtige Einschränkung unseres Lebens beruht, d.h. ob die Bedrohung real ist oder alle gaga geworden sind. Was erfolgt ist, ist eine bioenergetische Kontraktion des gesellschaftlichen Organismus. Es ist wichtig, wie wir mit dieser umgehen und wie wir wieder aus ihr herauskommen.

Hier beginnt die Expertise der Orgonomie, denn nur sie hat den Blick dafür, was wirklich vor sich geht. Nur sie weiß, daß überhaupt eine Kontraktion vorliegt, hinter den Kontaktverboten und der generellen Einschränkung aller ökonomischen und Freizeitaktivitäten etwas Bioenergetisches vor sich geht – und was dabei „bioenergetisch“ eigentlich bedeutet.

Da wäre Beispielsweise die Emotion, die (neben der Emotion Trauer) mit Kontraktion assoziiert ist: die Angst. Dr. Peter Crist weist etwa darauf hin, daß in der gegenwärtigen Situation Politiker dazu neigen könnten, „etwas zu tun“ und dabei gar nicht sachlich motiviert sind, sondern tatsächlich schlichtweg ihre EIGENE Angst unter Kontrolle bringen wollen. (Man höre seine Ausführungen hier.)

Nicht zuletzt wird diese generelle bioenergetische Kontraktion gravierende Auswirkungen auf das Soma und die Psyche aller Menschen in diesem Land haben. Die Menschen werden krankheitsanfälliger werden und psychisch (d.h. emotional) deskompensieren, allein schon weil der Ersatzkontakt wegfällt, der für viele Menschen ihre vermeintliche „Arbeit“ und ihre obskuren Freizeitaktivitäten darstellen. Es ist selbstredend, daß damit auch eine große Chance gegeben ist, nämlich die, daß sich die einzelnen Menschen und vielleicht auch die gesamte Gesellschaft neu justiert in Richtung eines genuineren Kontakts.

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 55

26. Februar 2020

orgonometrieteil12

55. Funktionelle Medizin

David Holbrook, M.D.: ORGONOTISCHE FUNKTIONEN IN DER KLINISCHEN SITUATION. DIE BIOENERGETISCHE EINHEIT VON PSYCHE UND SOMA (Teil 6)

23. Februar 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Orgonotische Funktionen in der klinischen Situation. Die bioenergetische Einheit von Psyche und Soma

 

Reich als Überwinder der Distanz

27. November 2018

Wenn gesellschaftliche Vorgänge von der Wissenschaft beschrieben werden, psychologische Prozesse, körperliche Erkrankungen, etc., hat das, so impliziert die gängige „wissenschaftliche“ Sichtweise, jeweils nie wirklich etwas mit uns zu tun. Verursacher seien „objektive“ sozioökonomische Prozesse, „Komplexe“, „die Leber“, etc., also externe oder zumindest mechanisch ersetzbare Faktoren. Eine kaputte Leber kann man durch eine neue ersetzen, Komplexe kann man psychopharmakologisch und/oder mit verhaltenstherapeutischen Interventionen auflösen, etc. Ganz anders wird es, wenn die eigene vegetative (orgonotische) Strömung, schlichtweg DAS LEBEN, ins Spiel kommt. Dann wird „der Geschichtsverlauf“ zum Fleischwolf, durch den wir seit unserer Geburt (und sogar davor!) gedreht wurden und werden; unsere Psyche und unsere Soma werden zu bloßen Äußerungsformen der Störungen der besagten Strömung. Selbst „das Wetter“ und sogar ferne Galaxien entsprechen unmittelbar dem, was durch unsere Körper strömt. Und wir realisieren, daß das, was sich großspurig als „Wissenschaft“ präsentiert, nur Ausdruck der allgemeinen Neurose ist, dem Bedürfnis „Distanz zu wahren“, d.h. der Kontaktlosigkeit.

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie (Teil 13)

29. September 2018

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Funktionelle Betrachtungen zu Verbrennung und Erstrahlung

Zum gegenwärtigen Sexualchaos

10. September 2018

Oben haben wir die psychosomatische Gleichung: Bioenergie – Psyche – Soma. Die „Psyche“ ist das einheitliche Funktionieren des Organismus. Unter „Soma“ subsumiert man die unzähligen Teilfunktionen (Leber, Milz, Herz, Lunge, etc.).

Die vom „einheitlichen“ Mystizismus geprägte autoritäre Gesellschaft war von der Spaltung zwischen Liebe (Psyche) und Sex (Soma) geprägt. Die erstere war „platonisch“ und bestimmte das Leben, der letztere wurde heimlich im Bordell ausgelebt.

Heute in der zersplitterten antiautoritären Gesellschaft gibt es diese Spaltung natürlich immer noch, nur verlagerte sich hier der öffentliche Schwerpunkt ganz auf den Sex und damit auf nebensächliche Teilfunktionen, d.h. es kam zu einer allumfassenden Zersplitterung. Beispiele: Sexualratgeber, die um alle möglichen und unmöglichen prägenitalen Verlustierungen kreisen, und Pornographie, die ungefähr so anregend ist, wie beim Sezieren im Anatomiekurs zuschauen zu müssen.

Die linke Gesellschaft versucht mit einem bestimmten „linken“, d.h. verkopften Mystizismus die verlorene Einheit, die dieser mechanistischen Gesellschaftsformation doch so wesensfern ist, durch die Genderideologie und das Aufheben aller Spaltungen aufzuheben. Um was es geht, sieht man etwa anhand des Chemnitzer Konzerts zur Feier der Ermordung eines weiteren Deutschen: „ich fick dich grün und blau, trete dir in den Bauch und esse dann die Fehlgeburt“ wird auf der Bühne gesungen und unten schwenken begeisterte Party People Fahnen mit dem Friedenssymbol und Liebesparolen.

ZUKUNFTSKINDER: 2. Die Vererbungsfrage, a. Genetik und Epigenetik

31. Januar 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

ZUKUNFTSKINDER:

2. Die Vererbungsfrage, a. Genetik und Epigenetik

Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 1.

16. September 2015

orgonometrieteil12

1. Zusammenfassung

The Journal of Orgonomy (Vol. 37, No. 1, Spring/Summer 2003)

13. September 2012

In „An Overview of the Biopathic Diathesis: Update, Application and Analysis“ (S. 67-95) befaßt sich Peter A. Crist mit der Weiterentwicklung der orgonomischen Medizin seit Robert A. Dew seine Artikelserie über Innere Medizin im Journal of Orgonomy in den 1960er und 70er Jahren veröffentlich hatte.

  1. Jede Biopathie hat sowohl psychische als auch somatische Aspekte, wobei immer unklar blieb, was eigentlich mit „Psyche“ gemeint sei. „Psyche“ bezieht sich auf die Funktion des Gesamtorganismus („Ich fühle mich nicht!“), „Soma“ auf Teilfunktionen („Meine Galle tut weh!“). Ein Mensch kann nur eine einzige Charakter-Diagnose haben, aber zahllose Diagnosen, die sich auf „somatische Krankheiten“ beziehen.
  2. Orgonometrische Analysen haben gezeigt, daß, entgegen bisheriger mehr oder weniger stillschweigender Annahmen, Pulsation nicht so fundamental ist wie Erregung und Wahrnehmung:
  3. Das „plasmatische System“, das bei Reich eine zentrale Rolle spielt, umfaßt nicht nur das autonome Nervensystem und das vaskuläre System, sondern auch das Immunsystem und das endokrine System.
  4. Eine orgonometrische Analyse des Immunsystems und des endokrinen Systems hat gezeigt, daß orgonotischer Kontakt von der orgonotischen Strömung abhängt. Siehe dazu die Ausführungen in einem vorangegangenen Teil dieser Serie. Entsprechend müssen Störungen der Rezeptoren im Immunsystem und endokrinen System, d.h. Störungen des somatischen Kontakts auf tiefere Störungen in der orgonotischen Erregung, orgonotischen Wahrnehmung oder orgonotischen Strömung zurückgehen.
  5. Christ führt im Zusammenhang mit der Bedeutung der orgonotischen Erstrahlung aus:

    (…) einige Biopathien gehen auf eine Intoleranz für Expansion zurück (vom betreffenden wird gesagt, er „stecke in der Kontraktion fest“), während andere auf einer Intoleranz für Kontraktion beruhen (vom betreffenden wird gesagt, er „stecke in der Expansion fest“). Im ersteren Fall ist die Vermögen zur Spannung und Ladung gestört. Im letzteren Fall werden energetische Erregung und Ladung toleriert, aber es tritt charakteristischerweise eine Blockade auf, die die Entladung und Entspannung verhindert.

    Christ fährt fort:

    Das Einordnen der spezifischen Störung im Viertakt-Zyklus hat therapeutische Konsequenzen. Der Therapeut muß die besondere Blockade angehen, um die Pulsation wiederherzustellen. Beispielsweise befinden sich jene, die an einer entzündlichen Biopathie leiden, in einem Zustand der Überexpansion. Sie können energetische Erregung und Ladung tolerieren, haben aber typischerweise eine Blockade, was die Entladung und/oder die Entspannung betrifft. Deshalb ist die Entladung die Funktion, die angegangen werden muß. Jene, die an einer Schrumpfungsbiopathie leiden, können die Spannung nicht ertragen (das Gewebe zerfällt bei Quellung) oder nicht die Ladung (Intoleranz für die Ladung). In solchen Fällen müssen diese Funktionen, statt Entladung und Entspannung, angegangen werden.