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Orgonkapitalismus

9. Oktober 2026

Ich mähe eine Stunde lang deinen Rasen. Wie willst du diese Schuld mir gegenüber begleichen? Eine Stunde für mich arbeiten? Oder mir irgendeinen Gegenstand als Gegenwert geben? Was ist, wenn ich weder deine Arbeitskraft noch den Gegenstand benötige? Deshalb begleichst du deine Schuldverpflichtung mir gegenüber mit einem bestimmten Geldbetrag. Ich, der Gläubiger, verzichte daraufhin auf meine Forderung, wenn du mir an sich wertlose Papier- und Metallstücke aushändigst, mit denen ich meine ursprüngliche Forderung an dich in eine fungiblere (d.h. „übertragbarere“) Forderung gegenüber beliebigen Dritten umwandeln kann. Aus einer privaten „Zweierbeziehung“ zwischen Schuldner und Gläubiger, die an sich ein Nullsummenspiel sein sollte („ich mähe deinen Rasen, die tust etwas exakt entsprechendes“), wird unversehens ein unübersehbares gesellschaftliches Geflecht, das immer mehr auffächert und dabei eine ungemeine Dynamik entwickelt, d.h. weitere wirtschaftliche Tätigkeiten generiert – mehr Energie! Was wir hier vor uns haben, ist Ausdruck der primordialen Schöpfungsfunktion, die den Kapitalismus zu einer wahrhaftigen negentropischen Orgonmaschine macht:

Sozialisten, d.h. die organisierte Emotionelle Pest, tun alles, um das zu unterbinden. Sie hassen Arbeit und Liebe und Wissen. Deshalb geht auch der gegenwärtige Antikapitalismus stets mit der LGBTQAI+ Kackscheiße einher. Es ist der Todestrieb in der Geschichte, reines DOR!