Archive for November 2012

Roger Cormans HOUSE OF USHER

29. November 2012

Richard Matheson schrieb 1954 den Roman I am Legend, aus dem 1971 schließlich der Film The Omega Man wurde. Die Vorlage ist vollkommen uninteressant, während der Film voller orgonomischer Bedeutsamkeit ist. Ich habe das in Verfilmungen von Reichs Buch CHRISTUSMORD erläutert.

Bei Roger Cormans 1960 gedrehten Film House of Usher ist es ähnlich. Edgar Allan Poes gleichnamige Kurzgeschichte, die dem Film zugrundeliegt, ist vollständig ohne Interesse, während das von Matheson verfaßte Drehbuch zumindest an einer Stelle voller orgonomischer Bedeutsamkeit ist.

Es geht in dem Film um nur vier Personen: Philip Winthrop, der sich in Madeline Usher verliebt hat und sie überraschend besucht, um sie zu heiraten; deren Bruder Roderick und den Hausdiener, der die beiden kränklichen Geschwister im uralten, langsam zerfallenden Haus der Ushers betreut. Roderick Usher beschreibt seinem Gast das Haus der Ushers:

Letzte Nacht fragten Sie mich nach der einzigartigen Trockenheit des Landes, das dieses Haus umgibt. Einst war dieses Land fruchtbar und war voller Farmen. Die Erdkrume lieferte ihren Reichtum zur Erntezeit. Es gab Bäume und Pflanzen, Blumen, Kornfelder. Es gab große Schönheit hier. Damals war dieses Wasser klar und frisch. Schwäne glitten auf seine Kristalloberfläche. Tiere kamen zu seinem Ufer, vertrauensvoll, um zu trinken. Aber das war lange vor meiner Zeit. (…) Und dann kroch etwas über das Land und verdunkelte es. Die Bäume verloren ihre Blätter. Die Blumen welkten und starben. Sträucher wurden braun und welk. Die Getreidefelder gingen zugrunde. Und die Seen und Teiche wurden schwarz und still. Und das Land verdorrte wie im Angesicht einer Pest. (…) Eine Plage des Bösen. Anthony Usher: Dieb, Wucherer, Händler mit Menschenfleisch. Bernard Usher: Betrüger, Fälscher, Juwelendieb, Drogenabhängiger. Francis Usher: professioneller Attentäter. Vivian Usher: Erpresserin, Hure, Mörderin. Sie starb in einem Irrenhaus. Kapitän David Usher: Schmuggler, Sklavenhändler, Massenmörder. (…) Dieses Haus ist Jahrhunderte alt. (…) Und alles Böse ist in seinen Steinen verwurzelt. (…) Das Böse ist nicht nur ein Wort. Es ist Realität. Es kann erschaffen werden wie ein Lebewesen und es wurde von diesen Menschen geschaffen. (…) Seit Hunderten von Jahren wurden gemeine Gedanken und üble Taten in seinen Mauern ausgeheckt. Das Haus selbst ist jetzt böse.

Reich hatte das in seinem Aufsatz „DOR-Beseitigung und Wetterbeeinflussung“ 1952 wie folgt beschrieben:

Stille und Öde breiten sich über die Landschaft, wobei das betroffene Gebiet von der nicht in Mitleidenschaft gezogenen Umgebung deutlich abgegrenzt ist. Die Stille drückt sich darin aus, daß alles Leben in der Atmosphäre zu sterben scheint. Die Vögel hören auf zu singen, die Frösche hören auf zu quaken. Man hört kein Geräusch des Lebens. Vögel fliegen tief und verstecken sich in den Bäumen. Die Tiere kriechen viel langsamer als sonst am Boden hin, und die Blätter und die grünen Nadeln der Bäume sehen sehr „traurig“ aus; sie hängen herab und verlieren ihre innere Spannung und die Fähigkeit, sich wieder aufzurichten. Alles Leuchten und aller Glanz verschwindet von den Seen und aus der Luft. Die Bäume sehen schwarz aus, als ob sie abstürben. Man hat tatsächlich den Eindruck von Schwärze oder besser von Öde. (Ausgewählte Schriften, S. 451)

Die grüne Farbe der Bäume und Wiesen verschwindet von den Bergen. Alles sieht schwarz und matt aus. Der fehlende Glanz läßt sich durch eine Verminderung der orgonotischen Pulsation und des Orgon-Metabolismus in Pflanzen und Tieren erklären. Dies scheint dadurch bestätigt, daß an der Oberfläche von Seen die orgonotische Pulsation ebenfalls aufhört. Das Wasser wird ruhig und regungslos. (ebd.)

Über die Einheit von äußerer und innerer Wüste, die beide von abgestandener, abgestorbener, giftiger Orgonenergie (DOR) geprägt sind, schreibt Reich in „Die emotionale Wüste“ (1955):

Die ständige Gegenwart des Todes (der DOR-Atmosphäre) und das allgegenwärtige dumpfe Gefühl des unvermeidlichen Endes kennzeichnen das Leben in der Wüste wie das Lebensgefühl des gepanzerten Menschen. Die Erstarrung des Gefühlslebens, Dehydration der Gewebe, die mit aufgedunsenen Schwellungen und schlaffen, verfetteten Muskeln oder einer Neigung zu Ödemen oder Ödeme verursachenden Erkrankungen alterniert, der Alkoholismus, der das, was noch von einem ursprünglichen Lebensgefühl übriggeblieben ist, stimulieren soll, Verbrechen und Psychosen und die letzten Zuckungen eines sinnlosen, frustrierten, malträtierten Lebens sind nur einige Folgen der emotionalen Wüste. (ebd., S. 478)

Es ist eine Beschreibung der Ushers und ihres Verhaltens bis zum tragischen Ende.

Die „Schwärzung von Gesteins“, d.h. den „kanzerösen Zerfall“ von ganzen Gebäuden, die Reich erstmals auf Orgonon beobachtete, habe ich an anderer Stelle beschrieben.

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Ist die Orgonomie ein Kult?

21. November 2012

Daß man es bei „Reichianern“ mit der Emotionellen Pest zu tun hat, zeigt sich daran, daß immer, wenn man Reichs Einsichten klar und deutlich formulierte, sofort hämisch konstatiert wurde, die Darstellung sei viel zu „holzschnittartig“, würde diesen oder jenen Aspekt außer acht lassen, würde der und der Einsicht Reichs widersprechen, stimme nicht mit neueren Erkenntnissen überein, „Nachfolger Reichs“ hätten Ansätze formuliert, die man berücksichtigen müsse, etc. pp. Oder mit anderen Worten: als Student der Orgonomie stand man immer als engstirniger Idiot da, über den man wissend lächeln konnte.

Einer der ersten, der diese Taktik angewendet hat, war Anfang der 1960er Jahre Charles Kelley: jeder Student der Orgonomie, der klar denken konnte, wurde als Anhänger eines orgonomischen „Kults“ abgetan. Das hatte bei unterschiedlichen Leuten unterschiedliche Aspekte. Die einen bestanden darauf, daß doch „therapeutischen Neuerungen“, wie denen Alexander Lowens, Raum gegeben werden sollten, die anderen kamen mit irgendwelchen theoretischen Neuerungen (etwa der erwähnte Kelley mit seiner „Radix-Theorie“) und schließlich sind da natürlich die Pseudomarxisten, deren Arroganz genauso groß war wie ihre Ignoranz.

Und das, obwohl die „Reichianischen“ Therapien nachweislich nur Schaden anrichten und die theoretischen Ergüsse nichts anderes als wirres Zeugs sind, nach dem schon bald kein Hahn mehr kräht. Da wird uns die Wiedereinführung mechanistischer und gar mystischer Konzepte als Weiterentwicklung des Reichschen Funktionalismus verkauft. Das Beharren auf einer funktionellen Ordnung wird hingegen als „Dogmatismus“ denunziert und der Mahner als gefährlicher Sektierer gebrandmarkt.

Unter dem Deckmantel von Aufklärung, Offenheit und Objektivität versuchen sie schlichtweg Reichs Lebenswerk ungeschehen zu machen. Jeder, der konsequent orgonomisch arbeitet, wird von diesen „Reichianern“ als „Fundamentalist“, „Faschist“ und ähnliches gebrandmarkt.

Wie stets ist in solchen Anwürfen immer auch ein rationales Moment zu finden. Man will nicht in ein sektiererisches Denken hineingezogen werden. Wie etwa bei den Stalinisten, Nationalsozialisten, Islamisten oder Scientologen, die unsere gewöhnliche Begrifflichkeit vollkommen auf den Kopf gestellt haben: „Barmherzigkeit“ etwa steht da für unmoralische „Schwäche gegenüber dem Feind“. Genauso könnte die Orgonomie, bzw. das, von dem Leute wie ich behaupten, es sei „die Orgonomie“, langsam aber sicher alle Begriffe umdeuten und so die Leute „umdrehen“.

Meines Erachtens gibt es aber zwischen der Orgonomie auf der einen Seite und, nur als Beispiel, der Anthroposophie auf der anderen Seite einen gewaltigen Unterschied: die Anthroposophie arbeitet, etwa in der Eurhythmie, explizit gegen die „Ausdruckssprache des Lebendigen“, während die Orgonomie dem Lebendigen keinerlei Gewalt antut. Und da die Sprache, jedenfalls die einfache Volkssprache, eine direkte Fortführung der „Ausdruckssprache des Lebendigen“ ist, tut sie auch der Sprache keine Gewalt an. Und – wie Reich es ausdrückt – :

Meine Schüler verstehen (…) mich. Ich bringe das in Worten zum Ausdruck, was sie immer schon gedacht haben. (American Odyssey, S. 41)

Ein Freund von mir, der in den 1970ern „politisch aktiv war“, sagte einmal resigniert, als sich erneut eine Therapeutengruppe von einer der großen orgonomischen Organisationen abgespalten hatte: „Das ist exakt genauso wie in den sektiererischen Fraktionskämpfen damals zur Hochzeit der linken Bewegung in der BRD!“ Zeugen derartige Abspaltungen nicht davon, daß die Orgonomie auch nur ein Kult ist? Wissenschaftlich drapierte Ideologie?

Reich hat von sich behauptet, er habe die Psychologie Freuds „auf ein solides biologisches Fundament gestellt“.

Diese Leistung fand gerade in jenem Jahrzehnt statt, in dem die Psychoanalyse, eben wegen des Fehlens eines solchen Fundaments, in verschiedene Fraktionen zersplitterte. („Biophysical Functionalism and Mechanistic Natural Science“,International Journal of Sex-economy and Orgone Research, Vol. 1(2), July 1942, S. 97-107)

„Fraktionsbildung“ kann tatsächlich nur auftreten, wenn die Wissenschaft in den Hintergrund tritt.

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Wo sind all die Kommunisten hin?

20. November 2012

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia wird kritisiert, weil er die Orgonomie „politisiere“. Tatsächlich geht es ihm aber nicht um eine Parteinahme in der politischen Auseinandersetzung zwischen Sozialliberalen und Konservativen, sondern um den kompromißlosen Kampf gegen die organisierte Emotionelle Pest in Gestalt des Roten Faschismus. Jene, die sich diesem Kampf verweigern, tun dies aus politischen, d.h. irrationalen Gründen:

Wo sind all die Kommunisten hin?

Lebenshilfe im NACHRICHTENBRIEF (Teil 4)

19. November 2012

Eine der Grundfragen der Orgonomie ist, warum bereits ungepanzerte Babys (!), dann Kinder, Jugendliche und schließlich reife und intellektuell integere Erwachsene lieber auf das orgastische Glück verzichten als den schmerzhaften Kampf für das eigene Lebensglück aufzunehmen. Reich hat dazu gesagt:

Kinder schrecken, sosehr sie ihre vegetative Lebendigkeit und Freiheit ersehnen, selbst davor zurück und begeben sich freiwillig ins Joch der Unterdrückung ihrer Regungen, wenn sie eine entsprechende Umgebung finden, in der sie ihre frische Lebendigkeit relativ konfliktlos ausleben können. Es ist einer der großen Geheimnisse der Massenpsychologie, daß der Durchschnittsmensch, das Durchschnittskind, der durchschnittliche Jugendliche weit lieber die Resignation auf Glück auf sich nehmen, wenn der Kampf um Lebensfreude allzuviel Schmerzen verursacht. Eine Propaganda des Glücks ohne Verständnis und Herstellung der psychischen und sozialen Voraussetzungen eines lebendigen Lebens bliebe somit ödes Gerede. (Die Funktion des Orgasmus, Fischer TB, S. 271)

Es ist die Angst vor dem kurzen heftigen Schmerz, der uns in ein Leben voller kleinerer Schmerzen treibt. Wir leiden beispielsweise an der Einsamkeit, die uns eine Ewigkeit kleiner Schmerzen bereitet aus katastrophisierender Angst vor einer bedeutungslosen Zurückweisung, die in unserer Phantasie über alle Maßen schmerzen wird. Diese Angst hält uns in unserem Panzer gefangen. Es ist, ganz banal, die durchaus natürliche und rationale Angst vor Schmerz.

Was tun? Gegen Angst (Kontraktion) hilft nur Lust (Expansion)! Ganz banal muß man die (ohnehin meist vollkommen unbegründete!) Angst vor dem zukünftigen Schmerz vertreiben, indem man an die zukünftige Lust denkt.

Die Angst vor heftigen Schmerzen ist der Grund, warum die Menschen vor der Orgonomie fliehen und warum „Orgonomen“ nie die volle Dosis Orgonomie nehmen, sondern sich lieber verwässerten „Reichianismen“ zuwenden. Die diversen angeblich „esoterischen“ Schulen gründen auf das gleiche Zurückschrecken vor dem Schmerz, aber sie bewahren vor der Resignation und dem dauernden kleinen Schmerz, und geben so die Illusion, den Kampf wirklich aufgenommen und bestanden zu haben. Deshalb ist der Mystizismus die größte Gefährdung der Orgonomie, denn er verspricht Lebensglück ohne Anstrengung und ohne Schmerz, d.h. ohne Orgasmusangst, d.h. ohne die Angst von der eigenen Lebensenergie zersprengt zu werden, so wie das Küken die unnachgiebige Eierschale zersprengt.

Der berühmte Finanzexperte Marc Faber führt die gegenwärtige trotzlose Wirtschaftspolitik auf den gleichen Mechanismus zurück, mit dem sich die Orgontherapeuten tagtäglich bei ihren Patienten herumplagen müssen:

Die USA benötigten einige Schmerzen, sagt er, treffend vorexerziert durch die Sparmaßnahmen in der Eurozone, die mit gemischten Erfolg die klaffenden Haushaltsdefizite einzudämmen versuchen. „Das wird Schmerzen verursachen und es werden sehr erhebliche Schmerzen sein. Die Frage ist“, so Faber, „ob wir jetzt geringere Schmerzen durch Sparmaßnahmen auf uns nehmen oder stattdessen einen völligen Zusammenbruch der Gesellschaft in fünf bis zehn Jahren riskieren“, und er fügt hinzu, daß es einen Mangel an politischem Willen gäbe, um den US-Haushalt in den Griff zu bekommen. Faber weiter: „In einer Demokratie, werden sie den Schmerz nicht auf sich nehmen, sie werden die Probleme vor sich herschieben, so daß sie immer größer und größer werden.“ (…) „In der westlichen Welt, einschließlich Japan, ist das Problem“, so Faber, „daß wir zu viel Schulden haben und daß die Schulden jetzt irgendwo und irgendwie zurückgezahlt werden müssen oder es wird das Wirtschaftswachstum verlangsamen.“ „Ich denke, wir lebten von 1980 bis 2007 über unsere Verhältnisse und jetzt ist es Zeit die Rechnung zu begleichen.“

Die Menschen werden die notwendigen und unabwendbaren Austeritätsmaßnahmen (deren einzige Alternative der vollkommene Kollaps der Wirtschaft und damit sämtlicher sozialer Absicherungen ist!) nur auf sich nehmen, wenn es eine politische Führung gibt, die eine bessere Zukunft (Lust) glaubhaft macht. Dies wird durch die Emotionelle Pest hintertrieben, die aktuell immer neue „soziale Ungerechtigkeiten“ aufdeckt und gleichzeitig alle Zukunftshoffnungen in einem nicht enden wollenden Schwall aus Sarkasmus erstickt.

Kritik an Wilhelm Reichs Entdeckung des Orgons

9. November 2012

Die Zeitschrift für Sexualmedizin meinte 1988 in ihrer Januar-Ausgabe Digne Meller Marcovicz‘ Dokumentarfilm Wilhelm Reich: Viva Kleiner Mann (1987) sei „ein eindringliches Dokumentarvideo, hervorragend montiert (…) Das Museum of Modern Art, N.Y., will den Film (…) ins Programm aufnehmen.“ Ich fand den Film, wie die meiste moderne „Kunst“, nur dümmlich und „gewollt“. Es war ein Film mehr als „künstlerische“ Äußerung von Frau Meller Marcovicz, als ein Film über Reich.

Der Filmtitel, die brutale Art wie Meller Marcovicz mit dem Material umgegangen ist und gewisse Anklänge an Dusan Makavejevs Machwerk zeigen eine tiefsitzende Verachtung Meller Marcovicz‘ für Reich. Auch ist mir ein gewisser antiamerikanischer Unterton aufgefallen – und das Ende des Films in der UdSSR!

Es war gut Reichs Mitarbeiter zu sehen, auch wenn man z.B. von Jo Jenks kaum etwas mitbekam, was eine filmische Sauerei ist! Ansonsten fand ich alle Leute abtörnend: Peter Mills, die merkwürdigen „Vegetotherapeuten“, Reimund Reiche und als Höhepunkt aller Ekeligkeit: Volkmar Sigusch.

In Sexualmedizin wird Sigusch wie folgt zitiert:

Ein Experimentalphysiker von einem Max-Planck-Institut hat zusammen mit mir diese Orgonexperimente im Laboratorium wiederholt. Das Resultat war nach diesen genauen Messungen so beschaffen, daß von Wilhelm Reichs Behauptung, (…) nichts übrigblieb.

Dazu der Kommentar der Zeitschrift: „Also kein Orgon.“

Es ist ziemlich einfach und billig, Reich zu kritisieren. Reich schreibt dazu:

Die Erforschung neuer Gebiete erfordert geradezu, sagen wir es ruhig, einen gewissen Leichtsinn und eine gewisse Unbekümmertheit im Vorgehen. (Die Bionexperimente, Frankfurt 1995, S. 173)

Ich habe überhaupt kein Verständnis, wenn dann frischdiplomierte Möchtegernwissenschaftler jeden kleinen Fehler bei Reich hervorkramen und damit die Großen Entdeckungen Reichs niedermachen wollen. Schon zu Lebzeiten war Reich von den Einwänden und Kontrollexperimenten der Besserwisser genervt. Siehe etwa die entsprechenden Stellen in Jenseits der Psychologie. Reich schreibt dazu:

Einzig und allein die selbständige Entwicklung und Logik meiner Experimente hielt mich bei der Stange. Es ist interessant und nützlich, auf solche Unsicherheiten zurückzublicken, wenn einem die sonderbarsten Erscheinungen zu gewohntem Alltagswerk geworden sind. Das gibt den nötigen Mut, an solchen störenden und scheinbar verneinenden Kontrollergebnissen nicht hängen zu bleiben; neue Tatsachen nicht mit oberflächlicher Kontrolle zu erschlagen; negative Kontrollergebnisse selbst zu kontrollieren und schließlich nicht dem Bequemlichkeitsdrang nachzugeben, der einen so leicht sagen läßt: „Ach, es war nur eine Täuschung“. (Der Krebs, S. 111f)

Was Reichs physikalisches Halbwissen betrifft, haben diese Leute sicherlich teilweise recht, aber es war ja z.B. grade Reichs Nichtwissen auf dem Gebiet der Bakteriologie, das ihn zur Entdeckung der Bione geführt hat. Genauso hat ihn auch seine physikalische Naivität zum Orgon geführt. Es ist doch so, daß der Physiker, der alltäglich im Labor unzählige Messungen durchführt, ohne je über das Orgon zu stolpern, durch seine ganze Herangehensweise geradezu systematisch verhindert, daß sich das Orgon zeigt, genauso wie Bakteriologen noch Jahrtausende in ihren Labors arbeiten können, ohne je auf den Pleomorphismus zu stoßen. Entsprechende Proben werden als „kontaminiert“ entsorgt.

Außerdem läßt sich die Sache umkehren: Physiker, die sich beim Nachvollzug von Reichs Experimenten nicht genau an den Wortlaut, insbesondere an den Geist von dessen Vorgaben halten, sind – Laien. Es macht beispielsweise keinen Sinn bei regnerischem Wetter und in einem ORANUR-verseuchten Labor irgendwelche Effekte am Orgonenergie-Akkumulator nachweisen zu wollen.

Ich verweise in dieser Hinsicht auf die Arbeit des Max Planck-Wissenschaftlers H.-U. Demisch, mit dem Sigusch zusammengearbeitet hat. Dazu die sehr gute Besprechung in Stefan Müschenichs Der Reichsche Orgonakkumulator (Frankfurt 1987): Es gibt nicht den geringsten Hinweis, daß Demisch‘ überhaupt Reichs Prämissen verstanden hat. Bei Reich scheint ihm alles zu „subjektivistisch“ und „intuitiv“ zu sein. Demisch vermißt einfach mit elektronischen Temperaturfühlern Metall- und Styroporplatten, ohne jede Berücksichtigung von Umwelteinflüssen. Groteskerweise gelingt ihm nicht einmal das Nullexperiment, d.h. er ist ständig mit unkontrollierbaren Temperaturgradienten konfrontiert. Man rauft sich die Haare, wenn man seine Arbeit liest…

Reich hat selbst auf derartige Physiker geantwortet und zwar in einem Brief an Neill vom 22.12.1942:

Mich stört es nicht, wenn er sagt, ich verstünde nicht viel von Physik, denn die kosmische, biophysikalische Energie Orgon wurde von mir und nicht von ihm entdeckt; und ich überlasse das physikalische Wissen gern ihm und werde die Probleme des Orgons selbst lösen, auch „ohne Wissen“. Als Beispiel für sein völlig wirres Denken verweise ich auf eine Passage seines Briefes, in der er schreibt, daß „das Funkeln der Sterne von starken kalten Luftströmungen in den höheren Schichten der Atmosphäre verursacht wird“. Wenn Du 100 Physiker hast und ein Phänomen, dann kannst Du 100 verschiedene Interpretationen von ein und demselben Phänomen hören, verkündet mit der erhabensten Würde der reinen Wissenschaft. Ich bin froh, daß ich mich von dem Respekt vor solcherart Wissenschaft freigemacht habe. Um zu zeigen, daß ich damit recht habe: Vor etwa einer Woche habe ich mit meiner Frau das New Yorker Planetarium besucht. Sogar unser Physiker wird zugeben, daß es in einem solchen Planetarium keine Luftschichten in großer Höhe gibt, und dennoch haben die künstlichen Sterne gefunkelt. Sicher wird er eine andere Erklärung für dieses Phänomen im Planetarium parat haben. Ebenso hat er die experimentelle Reproduktion des Sternenfunkelns in jedem Orgon-Akkumulator übersehen, die man feststellen kann, wenn man einfach ein paar Löcher in die Wände bohrt und im Dunkeln hineinschaut, wobei innen ein gedämpftes, grünes Licht angebracht ist. Es ist jahrtausendelang die Aufgabe der Naturwissenschaft gewesen, Hunderttausende von verschiedenen Tatsachen auf ein einziges Prinzip zurückzuführen und nicht eine einzige Tatsache mit Hunderttausenden von Worten zu erklären, wie es die meisten der sogenannten Physiker tun. Kurzum, die Einstellung Deines Physikers ist extrem irrational und stimmt mit dem Irrationalismus der ganzen mechanistischen und metaphysischen Wissenschaft völlig überein. (Zeugnisse einer Freundschaft, S. 133)

Das Elend der Vorgehensweise der Kritiker liegt auch darin, daß sie die Reichsche Kette „Experiment → Theoriebildung → Experiment → Theoriebildung“ in Experiment hier und Theorie dort aufreißen – und dann braucht man wahrhaftig kein Genie zu sein, um Reich zu „widerlegen“ – mit dem man sich in Wirklichkeit nie wirklich auseinandergesetzt hat.

Lebenshilfe im NACHRICHTENBRIEF (Teil 3)

7. November 2012

Die verhängnisvollste Lüge stammt von „Aufklärern“ wie Adorno. Sie lautet, daß es „im Falschen kein Richtiges gibt“ oder wie Ernst Bloch es ausgedrückt hat:

Gesundheit ist ein sozialer Begriff, genau wie das organische Dasein der Menschen, als Menschen insgesamt. So ist sie überhaupt erst sinnvoll steigerbar, wenn das Leben, worin sie steht, nicht selber von Angst, Not und Tod überfüllt ist. (Bloch: Das Prinzip Hoffnung, Frankfurt/Main 1977, Bd. 2, S. 541)

Klingt gut, ist aber die denkbar radikalste Lebensverneinung. Selbst wenn es in Europa allen Menschen hervorragend ginge, kämen solche Leute mit dem Schicksal irgendwelcher Aborigines auf fernen Kontinenten an oder gleich mit dem Schicksal der Tiere, die an unserem „Spezieismus“ leiden, einer Form von Rassismus.

Es wird immer „Angst, Not und Tod“ geben. Es ist gut möglich, daß das jetzige Deutschland bereits den Höhepunkt des gesellschaftlichen Glücks verkörpert. Heißt das, daß Gesundheit, bzw. in Reichschen Begriffen „Genitalität“, ein ewiger uneinholbarer Wunschtraum bleiben muß?

Ja, solange es pestilente Freiheitskrämer wie Adorno und Bloch gibt, die den Einzelnen von jeder Verantwortung freisprechen, da ja „die Gesellschaft“ und „die Umstände“ Schuld an der Misere trügen. Es sind alles nur Ausreden! Der Intellekt wird als Abwehr benutzt. Die Massen folgen diesen Scharlatanen, weil diese jeden Einzelnen von seiner persönlichen Verantwortung exkulpieren. Es sind diese angeblichen „Aufklärer“, die die Falle verewigen.

Imgrunde ist diese angebliche Quintessenz der Aufklärung („kein Wahres im Falschen!“) ganz gewöhnlicher sadomasochistischer Mystizismus, denn es läuft darauf hinaus, daß die „Erlösung“ von außen kommt, statt aus der freien Initiative jedes Einzelnen.

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Der moderne Nationalsozialist

3. November 2012

Der Kampf gegen Neonazis ist gut und schön, aber letztendlich illusorisch, da der Nationalsozialismus nichts weiter als der brutale Kern des Christentums, d.h. jeder Religion, ist (vgl. Der verdrängte Christus). Solange es einen religiösen Erlösungsglauben gibt, solange wird der Faschismus immer wieder von neuem sein häßliches Haupt erheben. Die Menschen sind gepanzert, haben eine vage Vorstellung vom bioenergetischen Kern (dem „Jenseits“) und versuchen zur „Erlösung“ „durchzubrechen“: das ist der Kern des rechten Faschismus.

Ohne dieses Wissen ist der „Antifaschismus“ einfach nur verlogen, da er sich genau auf jene Strukturen stützt, die er doch angeblich bekämpfen will, oder weil er gar nicht begreift, womit er es zu tun hat. Entsprechend ist der „Antifaschist“ vollkommen hilflos, wenn er mit echten Faschisten („Nazis“) konfrontiert ist.

Man nehme etwa den Prozeß gegen die „Holocaust-Leugner“ Ernst Zündel von vor sechs Jahren. Zündel hatte das gleiche getan wie vor kurzem die russischen Fotzen („Pussy Riot“): das Heiligste des Heiligen beschmutzt. Um die lebendigen Juden in Israel kümmern wir uns zwar einen Dreck, aber die sechs Millionen grausam ermordeten Juden sind uns lieb und teuer geworden…

Als Zündels Anwältin, die über das Vegetariertum und den Tierschutz zum Neonationalsozialismus gekommen war, entsprechende Beweisanträge stellte, machte sie sich prompt des gleichen Vergehens wie Zündel schuldig. „Antifaschisten“ sind da unerbittlich! Einen Brief an das Oberlandesgericht Karlsruhe in nunmehr eigener Sache unterschrieb sie mit „Heil Hitler“ und verherrlichte Hitler als „Erlöser, der auferstehen wird – weltweit“.

Horst Mahler, mittlerweile ihr Lebensgefährte, argumentierte folgerichtig im Sinne der Religionsfreiheit: der Nationalsozialismus sei ein Glaubensbekenntnis wie das Christentum bzw. die germanisierte, d.h. vergeistige Form des Christentums… (Naja, manche behaupten ja sogar, der Islam sei eine Religion!)

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So sehr ich Zündel und dieses bizarre Nazi-Pärchen auch verabscheue; wie verabscheuungswürdig ist es religiös wahnhafte Menschen, ja auch Horst Mahler ist immer noch ein Mensch, wegen ihrer irrwitzigen Meinungen und symbolischen Taten (Zeigen des „Hitlergrußes“) über viele Jahre ins Gefängnis zu werfen. Im übrigen kann ich meine Verachtung für Politik und Medien in diesem Land gar nicht genug zum Ausdruck bringen, die verblödete Fotzen wie „Pussy Riot“ als Freiheitskämpferinnen hinstellen, – während sich keiner seiner ehemaligen Genossen (Schröder, Schily und Konsorten) um Mahler kümmert, der wegen bloßer Worte und Gesten als alter Mann im Gefängnis vermodert. Warum? Man kann es nicht oft genug sagen: Er hat, genau wie die russischen Fotzen, das Heiligste des Heiligen befleckt. Hexenverfolgung, Bannung böser Geister, der Selbstmord der Aufklärung.

Reich hat in Die Massenpsychologie des Faschismus alles Notwendige über den Nationalsozialismus gesagt. Es hat sich nichts geändert. Man nehme die von Mahler über allen Klee gelobte Programmschrift des „modernen Nationalsozialismus“: Komm heim ins Reich! von Michael Birthelm (2008). Fast 1000 Seiten Mein Kampf für Gebildete. Der moderne Nationalsozialist zieht übelst über Reich her: Zersetzung der germanischen Ehe- und Sexualmoral! Der „Jude“ Reich sei 1957 inhaftiert worden „wegen Drogenbesitz, Betrug und Sexualverbrechen an Minderjährigen“!

Wie gesagt, es ist gut und schön gegen „Neonazis“ vorzugehen (solange wir dabei nicht Wortlaut und vor allem Geist des Grundgesetzes mit Füßen treten!), doch sollten wir, die westliche demokratisch regierte Welt, auch dann die Nase nicht allzu hoch tragen: In Science setzte sich der Anthropologe Scott Atran nicht lange nach den Ereignissen mit dem Hintergrund des „11. September“ auseinander. Die Selbstmordattentäter wären weder verrückt, noch sei ihr Hintergrund durch mangelnde Bildung, materielle Not oder kaputte Familienstrukturen geprägt. Stattdessen wies Atran in einem Interview mit Reuters (6.3.2003) auf uns Vertrautes hin:

Ich glaube, daß diese Gruppen in der Lage sind angeborene Gefühle zu manipulieren (…) ähnlich dem, wie die Fast-Food- und Porno-Industrie angeborenes Verlangen manipuliert.

1942, also mitten im Krieg gegen Hitler und den Tenno, widersprach Reich dem rassistischen (antideutschen und antijapanischen) Zeitgeist, der im Faschismus eine Nationaleigenschaft der Deutschen oder Japaner sehen wollte. Vielmehr sei der Faschismus „eine internationale Erscheinung, die sämtliche Körperschaften der menschlichen Gesellschaft alle Nationen durchsetzt“ (Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 13).

Eine Gesellschaft, die menschenfeindliche Organisationen wie „Peta“ nicht nur toleriert, sondern hofiert; eine Gesellschaft, die sich mit geschmacklosen und vollkommen inhaltsleeren „Mahnmahlen“ selbst beweihräuchert, zum Überlebenskampf des jüdischen Staates aber nur „Kritik“ beitragen kann… Ich muß hier abbrechen, weil ich kotzen muß!

Da bin ich wieder: Ratet mal, warum die Leugnung des Völkermordes an den Armeniern in Deutschland nicht unter Strafe steht?! – Oh nein, buäahhhhhhhhhhhhhhh…

George W. Bush

1. November 2012

1.

Effektiv kann sich das Lebendige gegen die Emotionelle Pest nur wehren, wenn es aus dem Kern heraus operieren kann. Jede andere Quelle von Aggression (also die sekundäre Schicht oder die Fassade) führt dazu, daß die Pest durch diese (dann eben nicht mehr rationale) Aggression nicht etwa in die Schranken gewiesen wird, sondern vielmehr weitere Energie zugeführt bekommt. (Statt, daß ORgon das DOR sequestriert, fließt weiteres DOR zum bereits vorhandenen DOR!) Die Pest unterläuft die Möglichkeit, sie mit „Kern-Aggression“ zu bekämpfen, nicht nur durch das Anstacheln „faschistischer“ Gewalt (die, wie gesagt, dem existierenden DOR nur neues hinzufügt), sondern auch, indem sie sich hinter Frauen, Kindern und „Friedsamkeit“ versteckt. Der Teufel ist ein „armes Opfer“ und wird von lächelnden Gutmenschen, die glasig entrückte Augen haben, umhegt und gepflegt.

Nach Gandhi, der für eines der schlimmsten Massaker der Menschheitsgeschichte verantwortlich ist, den diversen „Bewegungen“ im Westen, die alles taten und tun, um den Roten und Islamo-Faschismus zum Sieg zu verhelfen, wenden auch die Palästinenser verstärkt die Methode an, den Gegner durch „passiven Widerstand“ und „menschliche Schutzschilde“ lahmzulegen. Man denke nur an die diversen „Friedensflottillen“!

Auf die gleiche Art und Weise wird Deutschland systematisch zerstört. Wer immer sich gegen die Überfremdung unseres Vaterlandes wehrt, steht als Faschist da, der sich die Ärmsten und Schwächsten als Opfer aussucht. Hier ein typischer, geradezu archetypischer Brief einer Mohammedanerin auf einen „Islamkritiker“. Man spürt unmittelbar die Doppelgesichtigkeit: einerseits eine destruktive Aggression, die ihrerseits destruktiv aggressiv macht, und andererseits das Auftreten als armes Opfer, was einen moralisch entwaffnet. Beides verhindert, daß rationale Aggression (OR) mobilisiert und damit der Islam (DOR) sequestriert werden kann.

Die Situation ähnelt der alten Masche, die Kleinsten und Schwächsten vorzuschicken, um zu provozieren und dann unvermittelt aus den Büschen zu springen, um denjenigen halbtot zu prügeln, der sich gegen die Unverschämtheiten des kleinen Provokateurs gewehrt hat.

Man male sich die Perfidie aus! Linke Demonstranten haben es zur großen Kunst entwickelt, sich als bemitleidenswerte Opfer von „Polizeibrutalität“ hinzustellen. Dabei gibt es nur ein Opfer: den unterbezahlten und durchnächtigten Bereitschaftspolizisten, der kaum ein Wochenende mit seiner Familie verbringen kann, weil er sich mit der extraordinären Freizeitgestaltung verzogener Rotzlöffel rumplagen muß!

Die „Kern-Aggression“ wird durch eine sozusagen künstlich hergestellte „Panzerung“ hintertrieben, so daß sie schließlich „frustriert“ durch diese Panzerung hindurchbrechen muß, d.h. die Eigenschaften eines sekundären Triebs annimmt. Kommt es dann beispielsweise tatsächlich zu „Polizeibrutalität“, hat die Polizei ihr angeblich „wahres Gesicht“ gezeigt: die Linke (DOR) triumphiert.

Nicht viel anders sieht es mit dem „Weltpolizisten“ Amerika aus.

2.

George W. Bush war ein Konservativer, der eine weitgehend liberale Außenpolitik betrieben hat, d.h. unter weitgehender Ignorierung der irrationalen Beweggründe der arabischen Massen alles auf Demokratie und den freien Markt gelegt hat. Kurzfristig mögen dann, so Bush, vielleicht die Moslembrüder an die Macht gelangen, doch langfristig setze sich Demokratie und Freiheit doch durch, da alle Menschen frei sein wollen. Niemand würde in freien Wahlen für eine Partei stimmen, die Krieg führen wolle. Deshalb werde Hamas bald abgewählt werden.

Er glaubt an „das Gute im Menschen“, insbesondere aber daran, daß alle Menschen und alle Religionen gleich sind. Und er hat gute Gründe so zu denken. Erinnert sei an die Demokratisierung Japans und Deutschlands! Die Fehlkalkulation ist nur, daß beide Länder nicht von religiösem Fanatismus und von Tribalismus geprägt waren, so wie es Arabien ist.

James DeMeo führte vor kurzem aus:

Hier noch ein weiterer dicker, fetter moslemischer Pädophiler, der rechtfertigt, warum das „neue Ägypten“ das Heiraten von Kindern, Vergewaltigung und sexuellen Mißbrauch, einschließlich das Schlagen von Frauen, erlauben sollte. http://www.theblaze.com/stories/why-are-islamists-blocking-child-sex-trafficking-laws-from-egypts-new-constitution/

Letztendlich waren die meisten Moslems gegen Mubarak (genauso wie gegen Sadat, der von den Moslembrüdern ermordet wurde) wegen dessen „Verwestlichung“, den wenigen widerwillig erlassenen Gesetzen zum Schutz von Frauen und Kindern vor sexueller Sklaverei, und natürlich auch wegen der Aufrechterhaltung von Frieden mit den verhaßten Juden in Israel. Das sexuelle Element scheint der größere Knackpunkt zu sein.

Die religiöse Sehnsucht der Massen ist (genauso wie die „sozialistische Sehnsucht“) selbstverständlich nur sexualökonomisch vollends auszulöschen. Aber bis dahin? Die Araber verstehen und akzeptieren nur ein „Gottesgericht“! Aus diesem Grund dürfen sich Israel und die USA niemals wieder aus den Zentralbereichen Saharasias zurückziehen. Schon einmal hat die Flucht der Kreuzritter fast zum Untergang des Westens geführt.

Bush wurde vom gesellschaftlichen Liberalismus und durch die eingangs beschriebene Vorspiegelung falscher Tatsachen buchstäblich kastriert und in eine liberale Ecke gedrängt, in die er gar nicht hineingehört. Diese Politik ging dann in die pseudoliberale (kommunistische) Politik Barack Obamas über, die offen die Emotionelle Pest unterstützt.

Ein Link ist der von der amerikanischen und europäischen Linken allseits gefeierte Richard A. Clarke, Berater von Clinton, Anfangs auch von Bush und Vorsitzender der „9/11-Kommission“. In seinem „Aktionsplan“ Gegen die Krieger des Dschihad forderte Clarke 2005 eine Neuorientierung der amerikanischen Politik gegenüber Arabien, die auf nichts anderem hinauslief, als (ähnlich wie einst im Iran) dem Westen freundlich gesinnte „repressive Herrscher“ durch islamistische Volkstribunen zu ersetzen; Israel, den einzigen Außenposten der Freiheit in dieser Region, diesen Stachel im Fleische Saharasias, zu opfern; und im Irak (ähnlich wie einst in Vietnam) den Terroristen den Sieg zu schenken, kurz bevor sie besiegt werden. Obama hat diesen Plan in die Tat umgesetzt. Bereits im Vorweg hat er den lächerlichen „Friedensnobelpreis“ dafür erhalten, daß er Clarkes Plan umsetzen wollte.

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