Archive for November 2020

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Teuflisch geiler Sex

30. November 2020

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Teuflisch geiler Sex

nachrichtenbrief181

29. November 2020

Ein Rückblick auf die Wahl 2020

28. November 2020


Der Charakter der Politiker und der Charakter der Massen.

Ein Rückblick auf die Wahl 2020

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 12)

27. November 2020

Vermeintlich „rechten“ Orgonomen und Studenten der Orgonomie wird oft vorgehalten, sie würden Reich verraten, wenn sie wahllos Menschen als „rote Faschisten“ titulieren, nur weil diese Marxisten seien. Dazu ist zweierlei zu sagen.

Zunächst einmal hat Reich den Begriff „rote Faschisten“ nicht nur auf Stalinisten beschränkt, obwohl diese der unmittelbare Anlaß zu dieser Begriffsbildung waren. Schließlich war auch beispielsweise die englische Labour Party für Reich „rot-faschistisch“ (vgl. Zeugnisse einer Freundschaft).

Und zweitens: die heutigen Marxisten sind faktisch durchweg „Stalinisten“, die Marx und jedweden progressiven Ansatz verraten haben! Fällt denn niemandem auf, daß der gewöhnliche Marxist heutzutage in seinen alltäglichen Meinungen hundertprozentig auf Linie der Großkapitalisten bzw. von deren Sprachorganen ist: Bertelsmann-Stiftung, CNN, Hollywood, Sony etc. Wer finanziert denn beispielsweise „Black Lives Matter“?! Die herrschende Meinung ist die Meinung der Herrschenden! Beispielsweise hat Wall Street die Wahlkämpfe von Killary und Uncle Joe finanziert.

Auch geschichtlich: all die Sympathisanten der „Nationalen Befreiungsbewegungen“ (sic!), von „Che“, der RAF, all die Mao-Jünger und nicht zuletzt der SDS und all die Bloch-Jünger, später die K-Gruppen – all das Gesocks, das in die Grünen eingegangen ist: durchweg explizit Stalinisten. Die „Autonomen“ und vermeintlichen „Anarchos“ – identisch mit den chinesischen Roten Garden: man kann gar nicht Stalinistischer sein!

Ich bin alt genug, um mich noch lebhaft an die unfaßbare Hetze der Illustrierten Stern gegen Solschenizyn zu erinnern. Oder daran, daß das angedachte Bündnis der SPD mit der blutroten Die Linke ungebrochen zurückgeht auf die Zusammenarbeit der SPD mit der SED: „Gemeinsame Wertekommission“ (sic!).

Und schließlich auch ganz aktuell und praktisch: Gesinnungsjustiz, politische Korrektheit, Meinungsverbote, ständig wird ganz offen vom GULAG geträumt… Äh, HALLO!!

David Holbrook, M.D.: „POLITISCHE PSYCHE“, „POLITISCHE NEUROSE“ UND MORALISCHES URTEILSVERMÖGEN: „SIE SIND EIN LÜGNER“ VERSUS „WIR HABEN EINE UNTERSCHIEDLICHE WAHRNEHMUNG“

26. November 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

„Politische Psyche“, „politische Neurose“ und moralisches Urteilsvermögen: „Sie sind ein Lügner“ versus „Wir haben eine unterschiedliche Wahrnehmung“

 

David Holbrook, M.D.: DIE GEIST-KÖRPER-BEZIEHUNG UND DIE „GEGENWAHRHEIT“

25. November 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Die Geist-Körper-Beziehung und die „Gegenwahrheit“

 

David Holbrook, M.D.: WAHRHEIT UND GEGENWAHRHEIT IN DER KLINISCHEN SITUATION (Teil 2)

24. November 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Wahrheit und Gegenwahrheit in der klinischen Situation

 

David Holbrook, M.D.: WAHRHEIT UND GEGENWAHRHEIT IN DER KLINISCHEN SITUATION (Teil 1)

23. November 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Wahrheit und Gegenwahrheit in der klinischen Situation

 

nachrichtenbrief180

22. November 2020

Buchrezension: Wilhelm Reich, Life Force Explorer

21. November 2020

von Paul Mathews, M.A., Brooklyn, N.Y.

 

Wilhelm Reich, Life Force Explorer. Von James Wyckoff. Greenwich, Conn.: Fawcett Publications, Inc., 1973, 144 S., 95¢.

 

Der Autor dieses Buches ist ein Mann, der eine Vielzahl von Berufen ausgeübt hat, darunter „Cowboy, Landstreicher, Totengräber, Grubenarbeiter und Wanderarbeiter in den 30er Jahren“*. Nachdem er während des Zweiten Weltkriegs für eine psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses der US-Armee verantwortlich war, veröffentlichte er einen Roman über seine Erfahrungen mit dem Titel The Middle of Time (jetzt vergriffen), der Wilhelm Reich und einem anderen Orgonomen gewidmet war. Er hat auch ein Buch für Kinder, einige Western und einige Kurzgeschichten veröffentlicht. Gegenwärtig ist er Herausgeber einer bekannten Kinderzeitschrift und einiger Ratgeberbücher. Bei einem so interessanten und schriftstellerischen Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass es ihm gelungen ist, eine so lesenswerte Darstellung über Wilhelm Reich zu verfassen, wenn auch eher anspruchslos. Trotzdem ist es für seinen Umfang überraschend ausführlich.

In seinem Vorwort stellt Herr Wyckoff fest:

Dieses Buch ist keine abschließende Abhandlung über Wilhelm Reich. Es ist nicht einmal das, was man eine Standardbiographie nennt. Vielmehr habe ich niedergeschrieben, wie ich einige von Reichs Ideen verstehe, insbesondere derjenigen, die Energie, die Lebensenergie, betreffen. Das Buch ist eine Annäherung, eine Suche, eine Frage. Wer war Wilhelm Reich und worum ging es ihm?

Wie der Autor so ehrlich gesagt hat, handelt es sich also auch hier um eine Art „persönliche Biographie“a, die subjektiv ist und in einem erzählerischen, fast fiktionalen Stil geschrieben ist, nicht unähnlich den medizinischen und wissenschaftlichen Biographien von Paul de Kruifb (Microbe Hunters, Hunger Fighters etc.). Dieses Buch hat eine anheimelnde Weisheit an sich und bewegt sich manchmal am Rande mystischer Beweihräucherung. Aber innerhalb seines begrenzten Umfangs ist es gut dokumentiert, mit zahlreichen Hinweisen auf Einflüsse auf Reich als auch auf bestimmte periphere Verbindungen, sprich die Beziehung großer Denker, bestimmter Mystiker usw. zu Reichs funktionellen, wissenschaftlichen Erkenntnissen. Darüber hinaus versucht der Autor immer dann, wenn er eine Meinung oder Beobachtung äußert, diese durch direkte, kontextbezogene und unentstellte Zitate von Reich rational zu untermauern.

Ich fand das Buch sehr lesenswert und interessant. Es war auch eine Erleichterung und ein Vergnügen, etwas über Reich zu lesen, das seine geistige Gesundheit letztendlich nicht in Frage stellt. Dies ist also die erste anständige, popularisierte Version von Reich – ein Geheimtipp!

 

Anmerkungen

* Aus einer persönlichen Mitteilung des Autors.

 

Anmerkungen des Übersetzers

a Anspielung auf Ilse Ollendorffs „personal biography of Reich“ [PN]

b Paul Henry De Kruif (1890 – 1971) war ein US-amerikanischer Mikrobiologe und Autor mehrerer populärer Werke.
 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 7 (1973), Nr. 2, S. 271-272.
Übersetzt von Robert (Berlin)