Archive for August 2019

David Holbrook, M.D.: ÜBER DIE GEGENWAHRHEIT

31. August 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Über die Gegenwahrheit

 

Warum wird die Emotionelle Pest nicht gesehen? Teil II

30. August 2019

Dr. Charles Konia zeigt die „Psychosomatik“ der Emotionellen Pest:

Warum wird die Emotionelle Pest nicht gesehen? Teil II

Orgonomform und Kreiselwelle (Teil 2)

29. August 2019

von Bernd Laska

 

Für diejenigen, die ein tieferes Interesse für derartige Untersuchungen haben, möchte ich noch einige weitere Hinweise geben:

1) Wenn man die Eiform aus dem Hyperbeltrichter zB nicht so ableitet, daß man den Winkel Α durch die Verbindung der Punkte 1 und 2 der Einheitshyperbel bildet (Oktave), sondern ein anderes Zahlenverhältnis wählt, erhält man eine andere Orgonomform, zB die des Roggenkorns bei größerem Α.

2) An dem dargestelIten HyperbeItrichter lassen sich eine Reihe mathematischer Beziehungen herstellen, die u.a. auch viele Gesetze der Harmonielehre geometrisch deuten (vgl. hierzu die Theorien von Kayser und Rudolf Haase).

3) Im Zusammenhang mit den mathematischen Harmoniegesetzen die an den genannten geometrischen Figuren darstellbar sind, ist zu überlegen, ob die Projektion der Kreiselwelle auf die Grundrißebene des Hyperbeltrichters tatsächlich die harmonikale Spirale sein muß, sondern nicht vielmehr eine Klotoide. Dies ist eine Kurve, die wie der Kreis durch nur einen Parameter A bestimmt ist. Ihr Bildungsgesetz lautet dann R × L = A (s.a. Skizze). Denn nach einer Meldung in der sowjetischen Zeitschrift Biofisika XIX/2, S. 364f (1974) ergab die exakte Vermessung der spiraligen Struktur des Innenohrs (wo die Sinneszellen liegen) des Menschen und einiger Säugetiere, daß diese allesamt die Form der Klotoide haben.

Obwohl ich im Moment nicht sehe, inwiefern die dargestellten und angedeuteten Zusammenhänge zum tieferen Verständnis der von Reich beschriebenen Naturfunktionen beitragen können, hielt ich sie doch für mitteilenswert und für die Leser der WRB interessant.

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors. Aus: Wilhelm Reich Blätter 6/76.

Orgonomform und Kreiselwelle (Teil 1)

28. August 2019

von Bernd Laska

 

In seinem Buch Cosmic Superimposition, von dem die hier interessierenden Teile jetzt auch in den gerade erschienenen Ausgewählten Schriften (AS) in deutscher Übersetzung vorliegen, versucht Reich, grundIegende geometrische Figuren, die in vielen Naturprozessen zu beobachten sind, zu beschreiben. Er geht dabei u.a. von zwei experimentellen Beobachtungen aus:

1) Im verdunkelten Orgonraum, d.i. ein alIseitig mit Stahlblech ausgeschlagener Raum von etwa Zimmergröße, kann man nach einiger Zeit der Eingewöhnung mit dem bloßen Auge leuchtende Orgonenergieeinheiten beobachten, die sich auf einer Schraubenlinie (Reich nannte sie Kreiselwelle KRW) durch den Raum bewegen. (Reich schließt daran einige hypothetische Überlegungen zur Entstehung träger Masse aus dem massefreien Orgonenergieozean an, die hier aber nicht weiter interessieren (AS: 322f).)

2) Aus Beobachtungen beim Experiment XX kommt Reich generalisierend zu dem Schluß, daß es eine Grundform des Lebendigen gibt, die sich mit keiner bekannten Form der klassischen Geometrie deckt (AS: 342), die Orgonomform, wie er sie nennt. In ihrer reinsten Ausprägung sei diese Form durch das Hühnerei repräsentiert (AS: 345). „Sämtliche Formen des Lebensbereiches lassen sich ohne Zwang auf die Eiform zurückführen.“ (AS: 344)

Ohne auf die verschiedenen geometrischen (Reich schreibt eigenartigerweise auch ‚trigonometrischen‘) Zusammenhänge zwischen der Eiform und der Kreiselwelle, die Reich in diesem Abschnitt seines Buches herzustellen versucht, im einzelnen einzugehen, möchte ich hier nur feststellen, daß sie mir großteils schwer bis überhaupt nicht nachvollziehbar erschienen.

Im Anschluß an diese Ausführungen über grundsätzliche Formen macht Reich noch mehr oder weniger hypothetische Aussagen über makroskopische Vorgänge wie zB die Entstehung von Wirbelstürmen und sogar die Bildung von galaktischen Strukturen. Deswegen erscheint es mir interessant, auf Querverbindungen zu den Theorien einer anderen Gruppe wissenschaftlicher Außenseiter hinzuweisen, die auf den Erkenntnissen des 1958 verstorbenen Viktor Schauberger aufbauen. In diesen Theorien nimmt die Funktion der einrollenden Spiralbewegung (Wirbel) eine zentrale Stellung ein. Obwohl zwischen der Theorie Schaubergers und der physikalischen Orgonomie noch eine Reihe gut miteinander verträglicher Aussagen bestehen, soll darauf an dieser Stelle nicht weiter eingegangen werden. Eine ausführliche Darstellung ist für eine spätere Ausgabe der WRB vorgesehen. Für unsere gegenwärtigen Betrachtungen interessant ist vor allem die in den Heften V/2 und VI/1-4 der Zeitschrift Kosmische Evolution der Schauberger-Gruppe veröffentlichte formelmäßige Erfassung der Eiform, die ich bisher noch in keinem Mathematikbuch fand, sowie deren geometrische Ableitung aus der Form des (Wirbel-) Trichters. Die von Reich so genannte Raumkurve der Kreiselwelle wiederum wird ebenfalls an diesem Trichter dargestellt, und zwar als Projektion der ebenen harmonikalen Spirale auf dessen Mantelfläche.

 

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors. Aus: Wilhelm Reich Blätter 6/76.

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 28

27. August 2019

orgonometrieteil12

28. Was bedeutet der Begriff „Funktion“?

Unsere gespaltene Nation

26. August 2019

Dr. Charles Konia beschreibt den Untergang des Abendlandes:

Unsere gespaltene Nation

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 27

25. August 2019

orgonometrieteil12

27. Der Naturforscher und der Flieger

Die psychische Dynamik ist auf individueller und sozialer Ebene identisch

24. August 2019

Dr. Charles Konia über die Tatsache, daß auf allen Funktionsebenen die gleichen orgonotischen Gesetzmäßigkeiten gelten.

Die psychische Dynamik ist auf individueller und sozialer Ebene identisch

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 26

23. August 2019

orgonometrieteil12

26. Gefühle und Mystizismus

Das Weltgeschehen, die Medien und Modju (letzter Teil)

22. August 2019

von Paul Mathews, M.A., M.A.C.O.

 

Die letzte Frage, mit der ich mich befassen möchte, ist die nach dem Ursprung und der Natur des Medienliberalismus und seinem geheimen Einverständnis mit Modju. Liberale haben Charakterstrukturen, die auf intellektueller Abwehr beruhen, während Konservative sich physisch (durch die Muskulatur) schützen. Der Liberale leidet unter Schuldgefühlen aufgrund des subversiven Hasses gegen den Vater und des Mangels an religiösem Trost. Seine Energie konzentriert sich im Kopf, um sich gegen seine sekundäre Schicht zu verteidigen. Er ist daher nicht nur außer Kontakt mit seinem Kern, sondern auch mit seiner brutalen sekundären Schicht, gegen die er sich mit immer stärker werdenden Beteuerungen seiner humanitären Gesinnung wehrt. Der rote Faschismus ist dabei insofern attraktiv, als er ihn bei seiner humanitären Abwehr durch die Vortäuschung guter Ziele unterstützt und ihm gleichzeitig ein Ersatzventil für seinen unterdrückten brutalen Hass und Aggression durch reale brutale Aggressionen, wie in Ungarn und Afghanistan, bietetr. Medienleute neigen dazu, „intellektuelle Typen“ zu sein, d.h. kopforientiert. Medienarbeit erfordert jedoch im Allgemeinen viel Energie, Aggression und Klugheit. In Anbetracht des gepanzerten Zustands der Menschheit sind die Medien ein natürlicher Magnet für viele Charaktere, der pestkranken Art, d.h. Charaktere mit hoher Energie, großer Klugheit (das „kurzgeschlossene Genie“), orgastischer Impotenz mit schwerer Beckenblockade usw. Es zieht auch Machtsuchende, Manipulatoren, Provokateure und einige gute und ehrliche Männer an. Es gibt jedoch eine ausreichend große Anzahl von emotionalen Pest- bzw. Modju-Typen, die Meister der Destruktivität auf der sozialen Bühne sind, die aufgrund ihres Mediums und ihrer bewussten oder unbewussten Ziele wirksam sind.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Angriffe auf Reich von den zahlreicheren und einflussreicheren liberalen und linken Medienquellen kamen und dass die freie Welt, insbesondere die Vereinigten Staaten, bei ihnen so schlecht wegkommt. Ein besseres Verständnis dieser Mechanismen wird hoffentlich dazu beitragen, die liberale Gehirnwäsche zu durchbrechen und den Politikgestaltern der Zukunft Orientierungshilfe zu bieten.

 

Anmerkungen des Übersetzers

rDer Ungarische Volksaufstand vom 1956. Der Freiheitskampf endete mit der Invasion durch den Einmarsch der übermächtigen Sowjetarmee, die am 4. November 1956 eine pro-sowjetische Regierung installierte. Hunderte Aufständische wurden durch die kommunistischen Machthaber hingerichtet, zehntausende wurden eingekerkert oder interniert. Hunderttausende Ungarn flüchteten vor der Diktatur in den Westen.
Die sowjetische Intervention in Afghanistan fand zwischen 1979 und 1989 statt. Die Folgen des Krieges waren für die afghanische Bevölkerung: 600 000 bis 2 000 000 Getötete, 5 Millionen Flüchtlinge außerhalb Afghanistans, 2 Millionen Binnenvertriebene, ca. 3 Millionen Bürger Afghanistans verwundet.

 

Literatur

  1. Reich, W.: Äther, Gott und Teufel. Frankfurt: Nexus, 1983
  2. Reich, W.: Bibliography on Orgonomy (1920-1952), „Prefatory Note“, Orgone Energy Bulletin 5:1, 1953
  3. Reich, W.: Christusmord. Olten, Freiburg im Breisgau: Walter, 1978
  4. Baker, E.F.: Der Mensch in der Falle, München: Kösel, 1980
  5. Reich, W.: Die Massenpsychologie des Faschismus. Köln: Kiwi 1986
  6. Reich, W.: „Truth Versus Modju“, Orgone Energy Bulletin 4: 162-170, 1952
  7. Reich, W.: Charakteranalyse. Köln: KiWi, 1989
  8. Pipes, D.: „Khomeini, the Soviet and U.S.“, New York Times, Op-Ed page, May 27, 1980
  9. Bernstein, L.: „Just Suppose We Disarmed“, New York Times, Op-Ed page, June 10, 1980
  10. Breastrup, P.: Big Story. Boulder, Co.: Westview Press, 1977 (One volume ed., Anchor Books, Doubleday, N.Y., 1978)
  11. Halberstam, D.: „Interview on `The Powers That Be´“, Book Digest, July, 1979
  12. Reich, W.: Menschen im Staat, Frankfurt: Stroemfeld/Nexus, 1995
  13. Weeks, A. L.: „The Long Shadow of Lenin’s `Worse Is Better´“, The Christian Science Monitor, April 23, 1980
  14. Reich, W.: „Modju at Work in Journalism“, Orgone Energy Bulletin 5:85-89, 1953

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 14 (1980), Nr. 2, S. 211-222.
Übersetzt von Robert (Berlin)