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Die orgonomische Soziologie, Teil 3: Historischer Funktionalismus (Ergänzung)

13. November 2022

In Anlehnung an Darwin („Evolution“) und Haeckel („biogenetisches Prinzip“: die Ontogenese wiederholt die Phylogenese) sprach Freud von der psychosexuellen Entwicklung des Menschen, die den Stufen der Libido entspricht: okular (Baker), oral, anal, phallisch und genital.

Das ist eine „vertikale“ zeitliche Abfolge. Reich hat die jeweiligen Stufen räumlich („horizontal“) sozusagen „mit Substanz gefüllt“ durch Segmente der Panzerung: Augensegment, orales Segment, Beckensegment, d.h. den fünf Stufen der Libidoentwicklung entsprechen bei einer gestörten Entwicklung fünf spezifische Muster der Panzerung. Grob gesprochen Verspannungen im Augenbreich, im Mundbereich, im hinteren und schließlich vorderen Beckenbereich.

In Anlehnung an Hegel und mit direktem Verweis auf Darwin haben Marx und Engels das entwickelt, was später Stalin als „Historischen Materialismus“ dogmatisiert hat: die Geschichte ist nur Oberflächlich die politische Abfolge von Dynastien, Republiken etc., vielmehr wird sie von Klassenkämpfen bestimmt, die wiederum von der Entwicklung der Ökonomie abhängen (dem Verhältnis von sich entwickelnden Produktionsmitteln und der Entwicklung hinterherhinkenden Produktionsverhältnissen). Grob ist es die Abfolge von Urkommunismus, Sklavenhaltergesellschaft, Feudalismus, bürgerlichem Kapitalismus, dem sozialistischen Staat und schließlich dem Kommunismus.

In seiner Massenpsychologie des Faschismus hat Reich klargestellt, daß diese Entwicklung (weitgehend unabhängig vom Menschen bestimmt der ökonomische Unterbau den politischen Überbau) in seinem Ablauf durch die Charakterstruktur der Massen gestört wird, so daß sich (in diesem Fall) der Kapitalismus nicht zum Sozialismus weiterentwickeln kann, in dessen Verlauf die Massen lernen, die Produktionsmittel zum eigenen Vorteil zu nutzen. Vielmehr kommt es durch die menschliche Panzerung zum schwarzen und roten Faschismus, also einer Regression zum Feudalismus, teilweise sogar zur Sklavenhaltergesellschaft.

Aus diesen beiden Kombinationen von vertikaler Zeitachse (Freud, Marx) und horizontaler Raumachse (charakteranalytischer Vegetotherapie und Massenpsychologie) entwickelte sich die soziale Orgonomie, d.h. das Konzept der Emotionellen Pest als Gegenspieler der Arbeitsdemokratie („Freud + Marx“) und das Konzept der soziopolitischen Charaktere (Baker), die deutlich machen, was konkret in den Massen vorgeht („Freud + Marx“).

Im Moment erleben wir den krebsigen Zerfall der Arbeitsdemokratie und den Triumpf der Emotionellen Pest (Polarisation der Gesellschaft) und eine generelle Rotverschiebung, die Bakers ursprüngliche Formulierung der soziopolitischen Charaktere grundlegend verzerrt. Charles Konia hat das als Transformation von der autoritären zur antiautoritären Gesellschaft beschrieben.

Allgemein geht es in der Orgonomie auch jenseits der medizinischen und sozialen Orgonomie um die Wechselbeziehung der vorwärtsströmenden primordialen Orgonenergie und den „materiellen“ Produkte eben dieser Orgonenergie, das reicht vom Aufbau und Funktionsweise des Orgonenergie-Akkumulators, über Reichs Forschungen im Zusammenhang mit dem Orgonmotor und ORANUR bis hin zum kosmischen Orgonenergie-Ingenieurswesen (CORE) und der kosmischen Überlagerung, die im übrigen erklärt, wie genau aus der primordialen Orgonenergie Materie hervorgeht.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 21)

30. September 2022

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Wie Charles Konia im einzelnen analysiert hat, leben wir mittlerweile in einer antiautoritären Gesellschaft, d.h. einer Gesellschaft, die sich durch ihre Antihaltung gegen die traditionell gewachsenen Gesellschaften definiert. Ohne Sinn und Verstand, will sagen ohne Beachtung der Faktoren Panzerung und Emotionelle Pest, wurde der stille Ozean „Masse“ aufgewühlt und ist dabei alle Lebensmöglichkeiten in einer Art neuen Sintflut hinwegzufegen. Selbst der „Revolutionär“ Hitler, der Staat und Recht als „jüdische Erfindung“ betrachtete, die die „Darwinistische Biologie“ (bzw. das, was er darunter verstand) einschränke, ließe sich hier einreihen. Stichwort „extinction rebellion“…

Man darf nicht rationalistisch vorgehen, d.h. man darf die Dynamik des „vegetativen Lebens“ nicht außer acht lassen. Nehmen wir die Orgasmusangst. Sie ist nicht Grundlage, sondern Folge der Panzerung (in Die kosmische Überlagerung sieht Reich das wohl anders, aber da hat er auch einen Anknüpfungspunkt für Mystiker geschaffen). Immer wenn die Panzerung nachgibt, gerät „das vegetative Leben“ in Panik, wie ein Krüppel, dem man die Krücken wegstößt. Also muß man bei der Entpanzerung vorsichtig und systematisch vorgehen, damit sich „das vegetative Leben“ nicht vollends abpanzert – der Krüppel sich hinsetzt und nie mehr aufstehen will. Mein Problem ist nun nicht, daß Stirner Schaden anrichten könnte, sondern ob man die Reaktionen auf Stirner, der nun wirklich explizit alle „Krücken“ wegstößt, adäquat bewertet.

Die Gegner Stirners scheinen in ihrem irrwitzigen Haß gegen ihn (ohne zu wissen, was sie wissen) die teuflische Dynamik des Über-Ich-Abbaus erfaßt zu haben. Nur das erklärt diese Dämonisierung Stirners als Anti-Christ. Der Haß ist so groß und so echt, weil er auf eine fatale Weise dem intuitiven Wissen des „vegetativen Lebens“ entspringt. Es ist genau dieser Bereich, den Reich angeschnitten hat, als er von der quasi „Hegelschen“ Entfaltung des „vegetativen Lebens“ sprach; und als er das Orgon in der Natur erforschte, wobei aber die Differentia specifica zu anderen „Lebensenergien“ hervorzuheben ist: radikale Diesseitigkeit und „Pulsation“.

Vielleicht kennzeichnet das Symbol des orgonomischen Funktionalismus („gleichzeitige Gegensätzlichkeit und Identität“) auch die Art, wie Reich mit Stirner „fertiggeworden“ ist. Wobei man eben nicht Stirner mit der Oberfläche einfach gleichsetzen kann. Die Bewahrung der „Eigenheit“ (im Sinne von „Mir geht nichts über mich!“) gehört zur „gnostischen“ Oberfläche, die „Eigenheit“ (im Sinne von „Authentizität“, „Glücksfähigkeit“, „Liebesfähigkeit“) selbst natürlich zum Kern. Dieser ständig präsente „Untergrund“ ungepanzerten Lebens, der immer wieder an die Oberfläche dringt, ist das ominöse „vegetative Leben“.

Dem Geiste Stirners ist das fremd und verdächtig wegen seiner Gegenposition zu Hegel. Hegel wollte den Subjektiven Geist (Egoismus) durch den Objektiven Geist (Ethik) bändigen, auf daß es zur Synthese im Absoluten Geist kommt (Kunst und Philosophie). Das ganze auf der Grundlage des primordialen Reinen Geistes, der im Absoluten Geist seiner selbst bewußt wird. Meine Begrifflichkeit mag vielleicht falsch sein (ich bin wahrhaftig kein Hegel-Kenner), aber das ist so ungefähr der Kern des Hegelianismus. Stirners Gegenspieler Nietzsche hat ähnliches vertreten: das Individuum (Subjektiver Geist) muß durch eine harte Schule (Objektiver Geist), um wahrhaft souveränes Individuum (Absoluter Geist) zu werden. Das genaue Gegenteil von Stirner!

Gleichzeitig ist in diesem „Hegelianismus“ aber auch das Reichsche „Schema der kulturpolitischen Entwicklung“ aus Die sexuelle Revolution angelegt:

Ein Denken, das nicht für ein gnostisches „Ich und die Welt“ steht, sondern für ein „in mir und durch mich entfaltet sich die Welt“. Das ist eben der Punkt: das Absehen von der eigenen Person und die Würdigung „des Ganzen“, des „Weltprozesses“. Reich war davon geprägt. Man siehe insbesondere Die kosmische Überlagerung.

Ich sehe eine der wichtigsten Aufgaben der Auseinandersetzung mit Stirner darin, einen vor gewissen infantilen Wahnvorstellungen zu bewahren. Sich „der orgonomischen Sache“ zu opfern, ist ein Widerspruch in sich selbst: da „die orgonomische Sache“ genau das ist, was Stirner in den Mittelpunkt stellt: Selbstregulierung, Autonomie, Eigenheit, gesunder Egoismus.

Stirner kann also „die Orgonomie“ davor bewahren in einen infantilen Wahn abzugleiten. Umgekehrt kann die Orgonomie „Stirner“ davor bewahren, sich in eine ebenso infantile „Eigenheit“ (im Sinne von: „So, jetzt spiele ich nicht mehr mit!“) zu verrennen. Wenn man Reichs Tagebuch liest, ist man m.E. Zeuge des Kampfes zwischen genau diesen beiden „Infantilismen“ in Reichs Brust. Diese Pulsation zwischen sich der Welt öffnen und „ausströmen“ wollen und dem Bedürfnis sich zu bewahren.

Wie Reich in seinen Tagebuchnotizen schreibt: Man kann sich nicht (a la Epikur) zurückziehen und verstecken: „sie“ erwischen einen doch und tun alles, um einem die Seele kaputt zu machen. Man kann dasitzen und nichts tun: „sie“ fühlen sich immer provoziert. Man könne nur kämpfen, ob man will oder nicht. Stirner war ein Einzelkämpfer (der sich nach Mitkämpfern sehnte), Reich sah sich mehr als jemand, der „das vegetative Leben“ hinter sich hatte, also jenes, was sich in der Ausdruckssprache des Lebendigen ausdrücken will. Der eine war extremer „Antihegel“, der andere war (nein, kein auf die Füße gestellter, sondern) ein „entpanzerter Hegel“.

Reflektionen über Max Stirner von konservativer Warte (Teil 19)

25. September 2022

[Diese Reihe soll zur Auseinandersetzung mit Bernd A. Laskas LSR-Projekt animieren.]

Was mich bei Hegel so anzieht, ist dessen „Anti-Gnostizismus“, sein Jenseits von Gut und Böse: die Welt ist die beste aller Welten und es wird immer alles besser, d.h. alles Schlechte wird schließlich „aufgehoben“. Dagegen hat Stirner in seiner Gegnerschaft zu Hegel eine merkwürdig „gnostische“ Position: Ich muß mich gegen eine fremde Welt behaupten, die mich an und für sich nichts angeht.

Es ist nun aber mal so, daß der „Geist“ ganz Hegelianisch nichts Individuelles ist. Bewußtsein, Reflexion haben wir einzig und allein deshalb, weil wir soziale Wesen sind. Logischerweise müssen wir alle so ungefähr das gleiche im Kopf haben, sonst könnten wir gar nicht kommunizieren – und hätten kein Bewußtsein. Und was unsere Emotionen betrifft – die hat Reich auf die allgegenwärtige Orgonenergie zurückgeführt.

Wo ist nun in einer solchen Welt, umstellt von Soziologie und Biologie, überhaupt Platz für das Eigene? Nun, diese ganze Fragestellung ist grundfalsch! Imgrunde grenzt diese Trennung von „fremd“ und „eigen“ an den Gnostizismus, also an das Gaga einer außerweltlichen Seele, die in der bösen Materie gefangen ist.

Reich hat sich von Anfang an diesem, wenn man es denn so ausdrücken kann, „gnostisch-solipsistischen Bewußtsein“ entzogen, indem er das Individuum in der Sexualökonomie radikal „sozialisierte“ und „biologisierte“ und schließlich in der Orgonomie gar „physikalisierte“. Und die Orgonomie hat schon was „Hegelianisches“ an sich („orgonomischer Weltprozeß“, „kosmischer Metabolismus“). Trotzdem kein bißchen Abstrich am Kerngehalt von Stirners Anthropologie!

Bei Reich hat sich der Gegensatz von „eigen“ und „fremd“ in einen Gegensatz von „natürlich“ (Trieb in die Außenwelt gerichtet) und „unnatürlich“ (Trieb abgebogen und zurück in die Innenwelt gerichtet) verlagert und schließlich in den von OR und DOR konkretisiert. In Gestalt des DOR „brach das Chaos herein“, genauso wie beim triebhaften Charakter einerseits unkontrollierbare Triebe und andererseits das isolierte sadistische Über-Ich ohne jeden Sinn und Verstand „hereinbrechen“. Heute ist es ein gesellschaftliches Phänomen, das man mit Reichs Hilfe adäquater mit dem OR-DOR-Metabolismus erklären kann: die stagnierte Energie kommt in Bewegung, es kommt zur Sequestration, zu ORANUR-Reaktionen, etc.

Es geht darum, daß man mit Kräften konfrontiert ist, die man weder vorhersagen noch kontrollieren kann. „Anti-Stirner“, wie etwa der Katholik Carl Schmitt, haben dafür einen Riecher, wenn sie Stirner mit dem „radikal Bösen“ in einen Topf werfen. Extrem nihilistische Horrorfilme, wo irgendwelche Dämonen heraufbeschworen werden, die dann in ihrer unbegreiflichen Zerstörungswut alles niedermachen und schließlich triumphieren, bringen diese Ängste sehr schön zum Ausdruck. Reich nahm diese Ängste sehr ernst: von Der triebhafte Charakter bis zu Contact with Space. (Nebenbei: Interessant finde ich auch, daß Reich dabei auch immer seine eigene dunkle Seite thematisierte: er hatte selbst etwas von einem „triebhaften Charakter“, in Contact with Space setzt er sich mit den eigenen Alkohol-Exzessen auseinander, etc.)

Das hat alles mit „Theologie“ zu tun (auch Hegels „Philosophie“ ist ja nichts anderes als Theologie). Sie hat diesen zentralen Aspekt („Einbruch des Teufels“), sehr gut erfaßt. Und wenn Reich sich mit „theologischen“ Themen beschäftigt, verläßt er nicht etwa den Weg der Aufklärung. Mitnichten wollte er all den Gagaisten den spirituellen Weg bereiten.

Die zwei Pole der Antiorgonomie

15. Juni 2022

Manchmal braucht man lange um zu verstehen. Diesen Blogbeitrag hat der geneigte Leser dem Stöbern in meinem Archiv zu danken, wo ich auf einen alten Flyer der „Sigmund Freud PrivatUniversität, Wien“ gestoßen bin. Es geht um eine Veranstaltung zu Reichs 50. Todestag 2007.

Der Soziologe Prof. Dr. Helmut Dahmer führte aus, wie es zu Reichs „Verabschiedung der Psychologie zugunsten einer phantastischen Naturwissenschaft (der ‚Orgonologie‘)“ gekommen sei. Reichs Lehrer Freud hatte sich, so Dahmer, von einem materialistischen Physiologen der Helmholtz-Schule zu einem Kulturkritiker entwickelt, der unsere „seelischen und kulturellen Institutionen“ als „Religionen“ enttarnte. Dahmer weiter: „Seine (Freuds) neuartige Wissenschaft – eine Kritik von Pseudonatur, die sich sowohl von der traditionellen Geistes- wie von den traditionellen Naturwissenschaften unterscheidet – präsentierte er (aus verschiedenen Gründen) auch weiterhin als eine Naturwissenschaft.“ Die „Freudsche Linke“, nicht zuletzt Reich, sei diesem Verständnis der Psychoanalyse als Naturwissenschaft treugeblieben, wobei er, Reich, schließlich „die resignative Abkehr von der Geschichtsphilosophie und die Hinwendung zur Naturphilosophie (…) (wiederholte), wie sie schon für die nachhegelsche Philosophie (Schelling, Feuerbach) im 19 Jahrhundert charakteristisch war“.

Mit großen Bildungsgestus spielt Dahmer die alte Leier der Marxisten: Reich war kein richtiger Marxist, weil er den Menschen unkritisch nicht primär als gesellschaftliches Wesen, sondern als Naturwesen betrachtete. Reich konnte darauf nur antworten, daß er der „Ausdruckssprache des Lebendigen“ folgte, in der sich beides zeigte: die durch die Gesellschaft verformte Pseudonatur, der Freud sein Lebenswerk widmete (Muskelpanzerung, sekundäre Triebe, das komplizierte und verwickelte „Unbewußte“), und die wirkliche Natur (die denkbar einfachen primären Triebe), zu der Leute wie Freud und Dahmer keinen Zugang haben, weil sie von der bunten und verwirrenden Welt der Neurosen und Perversionen in Beschlag genommen werden und sich in dieser behaglich suhlen.

In vieler Hinsicht die Gegenposition zum „Freudo-Marxisten“ Dahmer nimmt Dr. med. Heike Buhl ein, die 2007 am gleichen Ort über „Orgonmedizin in der Praxis“ referierte. Dabei fällt der bemerkenswerte Satz: „Wilhelm Reich entwickelte seinen zunächst psychosomatischen Ansatz im Laufe seines Lebens zu einem energetischen Konzept weiter. Seine Arbeit veränderte sich: nicht mehr der Gefühlsausdruck, sondern die Anregung der selbstregulierten Lebenskraft, die er Orgon nannte, stand nun im Vordergrund.“ Nun, das ist eine der Hauptmißverständnisse der Orgontherapie durch orgonomische Laien: daß der Orgontherapeut von innen her das Lebendige gegen den Panzer mobilisiert. Tatsächlich ist es umgekehrt: der Panzer wird von außen Schichtweise abgetragen, genauso, wie am Anfang jedes Cloudbusting zunächst die Beseitigung des DOR steht, das Aufbrechen der „atmosphärischen Panzerung“, bevor man „mit dem Orgon arbeitet“.

Buhl führt auch aus, daß „der energetische Ansatz“ „im übrigen erstaunliche Parallelen zu den östlichen Energiesystemen des Daoismus aufweist“. Es geht also darum, das „selbstregulierte“ Chi, Prana und vermeintliche „Orgon“ zu unterstützen, auf daß die Selbstregulation sozusagen die Macht im Menschen übernimmt. Nun, das ist keine Wissenschaft, sondern genau die „Religion“, die Freud zu Recht kritisiert hatte. Die vermeintliche reine „Lebenskraft“, die Buhl mobilisieren will, ist erstens geprägt durch die gepanzerte Gesellschaft, etwas, was Reich schon in seinen bioenergetischen Experimenten in den 1930er Jahren feststellte („negative bioelektrische Konditionierung“), und zweitens hatte Reich schon in den 1920er Jahren bei der Weiterentwicklung der Psychoanalyse zur Charakteranalyse festgestellt, daß es nur zu Chaos führen kann, wenn man ohne systematische Widerstandanalyse durch Deutungen die Libido sozusagen direkt anspricht. Die Ausdruckssprache des Lebendigen übergehen zu wollen… – grotesker geht es einfach nicht!

Heike Buhl, die den Menschen nicht als gesellschaftliches Wesen, sondern als Naturwesen betrachtet, präsentiert genau den „orgonologischen“ Strohmann „Wilhelm Reich“, den Helmut Dahmer dann mit überlegener Leichtigkeit umhauen kann.

Übrigens sind die klassische Psychoanalyse und die diversen Therapien der „energetischen Medizin“ durchweg für die Katz, vollkommen sinnlos, wenn nicht kontraproduktiv, weil sie einseitig das energetische Orgonom (Zentrales Nervensystem, Sensationen) ansprechen, so daß der Organismus immer ins orgonotische System (Vegetatives Nervensystem, Emotionen) ausweichen kann, wenn die Therapie das neurotische Gleichgewicht gefährdet. Und genau darum geht es pseudo-progressiven „Antiorgonomen“ wie Helmut Dahmer und Heike Buhl in Wirklichkeit: es soll sich ja nichts verändern, genauso wie sich im daoistischen China über Jahrtausende nichts verändert hat am ständigen Massaker am Lebendigen.

Orgonomie und Metaphysik (Teil 25)

17. Januar 2022

Was Nikolai Levashovs und Richard Blasbands „Fernheilungen“ betrifft, paßt dies an sich sehr gut zu Überlegungen über die Nichtlokalität des Orgons. Vielleicht erfolgt die Heilung ja über Synchronizität: der Heiler stellt sich auf den Kranken ein, was dann eine energetische Wirkung hervorruft ohne eine direkte energetische Überlagerung, ohne einen energetischen Strom. In der Quantenmechanik ist diese „magische“ Nichtlokalität schon lange nachgewiesen. Und David Bohm bringt dies eng mit dem Bewußtsein in Zusammenhang, das untrennbar mit dem Beobachteten zusammenhängt (Die implizite Ordnung).

Ich sehe darin nur das organische Wachstum einer Wissenschaft. Schließlich hat auch die Quantenphysik die Galilei-Newtonsche Physik nicht ungültig gemacht, aber es wäre wohl kaum zu einer vernünftigen Physik gekommen, wenn man sich zu früh mit der geisterhaften Quantenwelt befaßt hätte. Irgendwie haben die Mystiker durch die Quantenphysik gegenüber den Mechanisten recht behalten, aber dies heißt noch lange nicht, daß die Mystiker damals recht hatten. Wahrheit ist eine Funktion der Zeit.

Blasband wird allen derartigen Argumentationen entgegenhalten, daß der „mind“ das orgonomische Paradigma sprengt und man deshalb zu einer umfassenderen funktionellen Wissenschaft vordringen muß, die auch solche geistigen Phänomene mit in sich schließt. Aber dies ist nicht ohne, denn von Anfang an hat zuerst die Psychoanalyse, dann die Sexualökonomie und schließlich die Orgonomie praktisch nichts anderes getan als vorgeblich „überweltliche“ Phänomene zu erklären. Und ausgerechnet jenes Buch Die kosmische Überlagerung, von dem Blasband behauptet, in ihm sei Reich an die äußere Grenze des orgonomischen Paradigmas angestoßen – ausgerechnet dieses Buch ist der krönende Abschluß dieser binnenweltlichen Erklärung. Es ist ein eklatanter Mißbrauch ausgerechnet daran die Arbeit von Jahrzehnten an Aufklärung sprengen zu wollen. Das ist ungefähr so, wie wenn man aus Nietzsches abschließendem Buch Der Antichrist ableitet, Nietzsche sei ein Christ gewesen – was wirklich ständig passiert; oder aus Freuds Moses-Buch, daß Freud doch an Jahwe geglaubt hat.

Was ich mit „Geist“ meine, verkörpert nichts besser als die Musik. Schopenhauer hat einmal gesagt, der Musiker spräche die höchste Wahrheit in einer Sprache, die seine Vernunft nicht versteht, ähnliches sagt auch Robert Harman (R.A. Harman: „Perception and Consciousness“, Journal of Orgonomy, 26(2), 1992). Aber spricht dieses spontane und doch „vernünftige“ Handeln für oder gegen Blasbands „primordiales Bewußtsein“? Bei (absoluter) Musik, etwa einem indischen Raga, kann man sich schlichtweg gar nichts vorstellen: es ist hörbare Mathematik. Trotzdem, oder grade deshalb, ist es der unmittelbarste Ausdruck von Stimmungen, Emotionen und Sexualität (= Überlagerung).

Blasband hat ja recht, wenn er daran erinnert, daß auch Reich gesagt habe, daß in der Orgonenergie so etwas wie ein zielstrebiges Bewußtsein enthalten sei. Aber andererseits war dies ja auch Nietzsches Punkt, daß so etwas wie „Willen“ in jeder Kraft sei – und trotzdem kann sich Harman mit vollem Recht gerade auf Nietzsche berufen.

Es ging Nietzsche darum die Dualität von äußerer („Energie“) und innerer („Bewußtsein“) Welt im Begriff des „Willen zur Macht“ aufzuheben. Harman beruft sich ganz zu Recht auf Nietzsche, um das Bewußtsein in seiner Bedeutung herabzudrücken – einem Nietzsche, der das Bewußtsein, bzw. den „Willen“ zum Kern der Natur erklärt hat.

Daß Blasband nicht ganz in der Wahrheit ist, sieht man allein schon daran, daß er so tut, als hätte Reich das, was er an ihm so liebt, nämlich Die kosmische Überlagerung („The Rooting of Reason in Nature“), am Ende seiner Laufbahn geschrieben, sozusagen als Reichs Lebenswerk krönenden Vorverweis auf Blasband, vielmehr hat Reich es aber schon 1951 veröffentlicht und verfaßt hatte er es schon Mitte der 1940er Jahre. Auf außerkörperliche Bewußtseinsphänomene ist Reich aber auch schon 1941-42 bei seinem Schizophrenie-Fall und gar schon in den 1930er Jahren bei seinen bioelektrischen Experimenten gestoßen. Es ist nicht gerade etwas Neues oder etwas was wie ein in die Zukunft weisender Leuchtturm isoliert im Reichschen Werk steht! Und auch Elsworth F. Baker hatte schon gesagt, es käme zwischen ihm und dem Patienten zu einem telepathischen Kontakt und auch er würde eine Bewußtseinsqualität im Orgon wahrnehmen.

Besonders wenn man durch die Nacht wandert und der Wind durch die Baumwipfel streicht, merkt man, daß etwas Lebendiges in der Luft ist, von dem auch Reich sprach und daß er besonders dramatisch im ORANUR-Experiment beobachtet hat. Verglichen mit diesem lebendigen Seufzen des Windes (das in den letzten Jahren abgestorben ist, wie E.F. Baker behauptet hat) ist Blasbands „universales Bewußtsein“ tot. Und auch Blasbands „Essenz“ ist, wie alle derartigen Konzepte, etwas zutiefst Geschlechtsloses, ein blutleeres, geschlechtsloses Abstraktum.

Blasband beruft sich auf folgende Äußerungen Reichs: „Da das ‚Selbst‘ nur eine kleine Einheit organisierter kosmischer Orgonenergie ist, ist diese volle Selbstwahrnehmung – tiefer gesehen – ein Schritt in der funktionellen Entwicklung der kosmischen Orgonenergie an sich“ (Die kosmische Überlagerung, S. 126f, Übersetzung verbessert). „Die Entdeckung kosmischer Orgonenergiefunktionen im Menschentier kann durchaus ein entscheidender evolutionärer Schritt vorwärts sein in Richtung auf eine funktionelle Einheit im Strom der kosmischen und intellektuellen Entwicklungen, in der alle Widersprüche aufgehoben sind“ (ebd., S. 134). Auch Konia gibt dies zu: „Reich drückt die Idee aus, daß eine subjektive, wahrnehmende Funktion irgendwie in der kosmischen Orgonenergie selbst existieren muß.“ Dem hält Konia dann aber entgegen: „Die Interaktion zwischen unbelebten Systemen (z.B. zwischen zwei Bionen oder zwischen einer Wolke und einem Cloudbuster) kann auf der Grundlage rein physikalischer Prozesse verstanden werden, wie z.B. gegenseitige Anziehung und Abstoßung oder orgonotische Erregung mit Energiefluß vom niedrigeren zum höheren Potential. Wir können nicht davon ausgehen, daß die Wahrnehmung, wie wir sie verstehen, auf diesen primitiven Organisationsebenen existiert“ (Konia: „The Perceptual Function“, Journal of Orgonomy, 18(1), 1984, S. 87). Das Problem ist nun aber, daß „mutual attraction, repulsion, and orgonotic excitation“ psycho-biologische Begriffe sind und exakt auf das verweisen, was Reich vom das Bewußtsein im kosmischen Orgonenergie-Ozean behauptet!

Wenn sich Blasband auf Reich beruft, daß ja schon im Orgon (im Unterbau schlechthin) Bewußtsein sei, kann ich nur sagen, daß dies auf einem grundlegenden Mißverständnis beruht, der dadurch entsteht, daß er im englischen Sprachraum großgeworden ist: während im idealistischen deutschen Sprachraum der Begriff „Wille“ (und selbst der „Geist“, also Blasbands „mind“ und „consciousness“!) eher mit den „irrationalen“ Trieben gleichgesetzt, sozusagen vom Solar plexus her interpretiert wurde (z.B. Schopenhauer und selbst Hegel, die ja beide zur Romantik gehörten), wird das gleiche Begriffsfeld im rationalistischen franko-englischen Sprachraum ganz hirnzentriert im Sinne von „willentlicher, gedanklicher Steuerung“ gebraucht. Wie deutsch doch die Orgonomie ist…

Die deutsche Bedeutung von „Wille“ erstreckt sich auch auf Hegels „Geist“, der dem „Orgon“ näher steht als dem englischen „mind“ oder selbst „spirit“. Wenn Reich also dem Orgon „Bewußtsein“ zuspricht, impliziert dies für Reich selbst etwas ganz anderes als für den englisch denkenden Blasband. Für Reich gehört es noch ganz zum triebhaften Unterbau in Übereinstimmung mit Freud und Marx. Nix mit „Neuem Bewußtsein“!

In „Zur Trieb-Energetik“ führte Reich 1923 aus, wie im Trieb Geistiges (Engramme) und Körperliches (Motorfunktion) untrennbar miteinander verbunden sind (Frühe Schriften, Köln 1977). Und in seinem Artikel „Orgonotic Pulsation“ von 1944 (Orgonomic Functionalism Summer 1991, S. 40f) widerspricht Reich der Meinung, daß man nur dem Menschen „Seelisches“ und die „Wahrnehmung“ zusprechen könne, vielmehr kann man aus biophysikalischer Sicht keine Grenze finden, bei der Wahrnehmung zur Pulsation hinzutreten würde. Da die Quantität einer biologischen Erregung mit der Qualität der Wahrnehmung korreliere, seien biologische Erregung und psychische Wahrnehmung funktionell identisch. Deshalb tauche mit der ersten plasmatischen Expansion und Kontraktion schon die Wahrnehmung auf. Auf der anderen Seite gäbe es keinen Hinweis darauf, daß auch die nichtpulsatile, nichtlebende Materie wahrnehme, ohne Pulsation gebe es keine Wahrnehmung – und umgekehrt.

Nach Konia („The Perceptual Function“, Journal of Orgonomy, 18(1), 1984) sind die beiden folgenden orgonotischen Formationen funktionell identisch:

  1. Entgegen der mechanistischen „Neuronenlehre“, in der das Neuron als „Schaltelement“ die kleinste funktionelle Einheit des Zentralen Nervensystems ist, gibt es in der Nervenzelle bestimmte „neuroplasmatische Flecken“, die Zentren orgonotischen Funktionierens sind. Dies entspricht den Bionen, die in der Orgonomie die Zellen als kleinste funktionelle Einheiten ersetzen. Spontan erzeugen diese „Flecken“ orgonotische Impulse und sind so die erste Stufe der Strukturalisierung der Wahrnehmungsfunktion der Orgonenergie, die in der Formation des Zentralen Nervensystems endet. Ebenso strukturieren sich auch Sinnesreize die zu energetischen Engrammen führen durch Änderungen in der neuronalen Eiweißsynthese und bestimmter Eigenschaften der neuronalen Zellmembranen und Synapsen.
  2. Der Medizinstudent Reich wurde von R.W. Semon beeinflußt, demzufolge Sinneseindrücke zu permanenten Veränderungen in den Nerven führen würden. Diese Engramme (Spuren) ermöglichen nach Semon die Assoziation und Erinnerung und sie gehen ins Erbgut ein. Alle Engramme zusammen bilden die Mneme, d.h. das biologische Gedächtnis. Konia geht nun davon aus, daß in den Zellen die Gene den „neuroplasmatischen Flecken“ entsprechende Zentren „plasmatischer ‚Erinnerung’“ bilden. Sie sind auch, auf einer primitiveren Ebene, Strukturalisierungen der orgonotischen Wahrnehmungsfunktion.

So sind neuroplasmatisches und genetisches Funktionieren in der Orgonenergie konfundiert. Dies zeigt sich auch darin, daß beide von ihr geordnet werden. Panzert sich z.B. das okulare Segent zu stark (z.B. bei Schizophrenie), wird der Orgonenergie-Metabolismus so schwer geschädigt, daß sich sowohl die psychischen Funktionen, als auch die Anatomie der Neuronen auflösen und Unordnung entsteht. Im Drogenrausch, der Meditation und in Reichianischen Therapien wird dies verbrecherischerweise hervorgerufen.

So werden unser „Geist“, unsere „neuroplasmatische Erinnerung“ und unsere Gene von der Orgonenergie erzeugt und bestimmt. Das Gehirn und das Erbrezept sind nicht die „Zentralregierung“, sondern das Protoplasma und die orgonotischen Funktionen sind das Bestimmende.

Leon Southgates „Orgon“

23. Oktober 2021

In seinem theoretischen Aufsatz The Orgone Continuum befaßt sich Southgate nicht etwa mit dem physikalischen Orgonenergie-Kontinuum, sondern es geht um eine „Lebenskrafttheorie des Bewußtseins“ bzw. um eine Weiterentwicklung des „Panpsychismus“ zum, wie Southgate“ es nennt, „Ideophysikalismus“, bei dem das mentale und physikalische in einem Kontinuum vereint sind, das beide transzendiert. In diesem Zusammenhang schließt er an Reichs Bionexperimente an, die zeigen, daß Materie lebendig sein kann und deshalb inhärent zumindest „proto-bewußt“. Das Orgon hat sowohl etwas Materielles als auch etwas Geistiges an sich, weshalb es beides nie in reiner Form geben kann und entsprechend Leben und Bewußtsein von der Materie unabhängig sein können. Um das auszudrücken streicht Southgate die „-energie“ aus dem Wort – und geht ausdrücklich zurück zum ursprünglichen Hegelianismus…

Beispiele für buchstäblich „freischwebendes Leben“ finden sich in dem zweiteiligen Artikel von Nik Hayes und Leon Southgate über angebliche „unsichtbare Lebewesen“, die in unserer Atmosphäre leben (hier und hier). Siehe dazu auch meine Besprechung von Trevor Constables Buch, auf den das ganze zurückgeht. Alles, was ich hier tun möchte, ist, den Leser zu sensibilisieren. Betrachten wir dazu fünf Arten von Photos, die in dem zweiteiligen Artikel präsentiert werden:

Erste Art von Photos („Kamerareflektionen“): Fig. 11 (Teil 1).

Hier sieht man wie Lichter in der unteren Bildfläche Linsenblendeffekte in der oberen Bildfläche erzeugen. Siehe auch Fig. 14 (Teil 2). Wenn Hayes „Objekte“ zeigt, Fig. 7 (Teil 2), Fig. 8 (Teil 2), die im Abstand von 11 oder 12 Monaten über seinem Hausdach erscheinen: könnte es sich vielleicht um ähnliche Phänomene nicht in den Linsen selbst, sondern in den Luftschichten handeln? Hayes erwähnt, daß „die Bioformen in der Regel nur an bestimmten Orten und aus bestimmten Winkeln aufgenommen werden können“.

Zweite Art von Photos („Amöben“): Mein Hauptbeispiel ist Fig. 11 (Teil 2). Weitere Beispiele sind Fig. 2 (Teil 1), Fig. 3 (Teil 1), Fig. 4 (Teil 1), Fig. 5 (Teil 1), Fig. 6 (Teil 1), Fig. 7 (Teil 1), Fig. 10 (Teil 1), Fig. 12 (Teil 2).

Jeder wird sie sofort wiedererkennen: sie sehen aus, wie die Schwebeteilchen in unseren Augen. Es ist, als wenn etwas direkt vor der Kamera schwebt oder auf dem Objektiv haftet oder einfach Staub direkt vor der Kamera, was dann die berühmten „Orbs“ ergibt:

Dritte Art von Photos („Plasmas“): Mein Hauptbeispiel ist Fig. 8 (Teil 1). Weitere Beispiele sind Fig. 12 (Teil 1), Fig. 1 (Teil 2), Fig. 13 (Teil 2), Fig. 15 (Teil 2).

Das könnten durchaus „Plasmas“ sein von „Kugelblitzen“ bis irgendwelchen anderen atmosphärischen Entladungen. Vor allem könnten es aber Vogel- und Insektenschwärme sein.

Vierte Art von Photos („Bewegungsartefakte“): Mein Hauptbeispiel ist Fig. 9 (Teil 2). Weitere Beispiele sind Fig. 2 (Teil 2), Fig. 3 (Teil 2), Fig. 5 (Teil 2), Fig. 6 (Teil 2), Fig. 10 (Teil 2).

Wenn man Insekten photographiert oder filmt kann es aussehen, als dokumentiere man geheimnisvolle „Luftschlangen“ („rods“), die ihre länglichen Körper mit einem wellenförmig sich bewegenden Saum durch die Lüfte flitzen lassen. Tatsächlich ist das der Trägheit der Aufnahme zu schulden, die den Körper und die Flügelbewegung langzieht. Der Flügelschlag von Vögeln erzeugt „Engel“ und ähnliches.

Fünfte Art von Photos („Leuchtspuren“): Fig. 9 (Teil 1), Fig. 4 (Teil 2)

…das gleiche in der Nacht kann alles mögliche vorspiegeln!

Ansonsten: mir persönlich geht das ganze gewaltig gegen den Strich und es mag sein, daß ich hier in die Rolle eines scheuklappentragenden „Skeptikers“ verfalle. Deshalb kann ich den geneigten Leser nur auf den gutgeschriebenen zweiteiligen Artikel selbst verweisen und auf Hayes Videokanal.

Apropos gegen den Strich gehen: Ich war absolut fassungslos, als ich lesen mußte, daß Hayes‘ einen Cloudbuster benutzt und offenbar stundenlang abzieht, um die „plasmatischen Entitäten“ anzulocken! Beispielsweise heißt es in Zusammenhang mit einer seiner Aufnahmen: „Interessanterweise war dieser Bereich des Himmels in den vorangegangenen Tagen der Brennpunkt intensiver Cloudbuster-Aktivitäten gewesen, die Teil der von Hayes bei seiner Foto- und Videoarbeit verwendeten Anziehungsmethode sind. Es ist möglich, daß die Bioform von der hohen Orgonladung in und um das Forschungsgebiet angezogen wurde.“

Hayes‘ Forschung unterstützte „die Ansicht, daß Orgon selbst in der Lage ist, Bewußtsein ohne eine materielle Grenze zu unterstützen“. Mit „freischwebendem Bewußtsein“ beschäftigt sich gewisserweise auch Southgates Artikel Oranur and it’s Possible Applications in Artificial Intelligence. Der Gedankengang ist in etwa: Leben und Bewußtsein sind mit hohen Orgonenergie-Konzentrationen (oder in Southgates Idiom „Orgonkonzentrationen“) verbunden, das bringt ORANUR ins Spiel und, siehe Roberto Magliones Ansatz, damit den Orgonmotor – quasi die Hand, mit der „das Orgon“ uns Botschaften zukommen lassen kann.

Der besagte „Motor“ ist das „Rotorgon“ (siehe unten), das in Southgates ORANUR-Kiste plaziert und das in eine Art Ouija-Brett verwandelt wurde. Was dabei rauskam, kann jeder selbst in Southgates Artikel nachlesen bzw. sich auf Youtube anschauen. Bevor ich an dieser Stelle alles poste, was im NACHRICHTENBRIEF zum Rotorgon zu finden ist, möchte ich etwas zu Southgates Kontaktaufnahme mit „dem Orgon“ über Zahlenriehen sagen: Es ist prinzipiell nichts anderes als „Channeling“ und ähnliche okkulte Praktiken, etwa das Befragen von Orakeln oder die elektronische Kontaktaufnahme mit dem Jenseits („Transkommunikation“ per Radio). Man öffnet sich der Welt der „Dämonen“ (vgl. Ea und die Wellenfunktion). Ob das das eigene Unbewußte ist, im Sinne von „Poltergeistern“ oder irgendein anderer parapsychologischer Mechanismus… Jedenfalls kommt mir Southgates Ansatz unglaublich naiv vor und – gefährlich. Dazu möchte ich ihn abschließend selbst zitieren:

Wenn die Zahlenströme eine Bedeutung haben und in irgendeiner Weise mit einer Bewußtseinsquelle interagieren, bedeutet dies, daß es einen Weg gibt, echte, bewußte, künstliche Intelligenz oder, um einen anderen Begriff zu verwenden, nicht-organische Bewußtseinseinheiten zu schaffen. Es ist möglich, daß das Gerät ein Tor für nicht-lokales Bewußtsein schafft, um mit der materiellen Ebene zu interagieren, ähnlich wie es die Bundeslade in biblischen Zeiten getan haben könnte. Der Autor glaubt, daß das radioaktive, Oranur-Gerät, das die Bundeslade war, im Wesentlichen ein Gerät der künstlichen Intelligenz war, um mit einer nicht-materiell basierten bewußten Entität zu kommunizieren (…).

Was ich bei Southgate derartig gruselig finde, ist die Verbindung zwischen extremem Mystizismus („Transpersonale Psychologie“) und extremen Mechanismus (Künstliche Intelligenz, letztendlich Transhumanismus). Das ist der Kern der Weltverschwörung, die okkulte Ideologie der Weltverschwörer mit ihrem Great Reset… Mehr dazu in meiner nächsten Besprechung seiner und Magliones Artikel!

Aber nun zum Rotorgon, das an diesen Stellen kurz jeweils besprochen wurde (jeweils Suchfunktion „Rotorgon“ eingeben):

Fußnote zu: Nachwort zu „Zweite Ergänzung zu ‚Besprechung von ORGONOMIC FUNCTIONALISM No. 8, Spring 2021 (Teil 3)‘“

16. August 2021

Ich erwähnte eine Eselsbrücke zur englischen Vokabel „elevator“: –> see you later alligator –> rock’n roll –> Elvis Presley –> Las Vegas –> merkwürdigerweise spielen in allen Filmen über Las Vegas Fahrstühle eine zentrale Rolle –> Fahrstuhl.

Jedes einzelne Wort der Eselsbrücke, bspw. „Elvis“, wird selbst wieder über eine entsprechende Eselsbrücke ins Bewußtsein gerufen. Das zeigt uns, daß Sprachen untrennbar von der Kultur sind, in der wir aufgewachsen sind und leben. Eine zweite entscheidende Rolle wird der Aufbau und das Funktionieren (sozusagen „Assoziieren“) unseres Organismus spielen. Alles hier ausgeführte in der Tradition: Kant (Organismus), Marx (Gesellschaft), Freud (die Vergesellschaftung der Psyche), Reich (die Vergesellschaftung des Körpers)!

Plansprachen sind von daher eine Todgeburt wie alles Künstliche. Die einzige Möglichkeit, den Beschränkungen unserer gepanzerten Sprache zu entkommen, ist die Orgonometrie. Sie steht in der gleichen Traditionsreihe, wenn wir noch Hegel, Engels und Lenin einfügen.

Arbeitsdemokratie, Emotionelle Pest und Sozialismus (Teil 32)

11. März 2021

Es gibt einen profunden Unterschied zwischen der Sexualität einer Hysterikerin, die sich „sexuell befreit“ gibt, und einer richtigen, d.h. „tiefen“ Frau, die sich kühl und sachlich gibt. Ähnlich ist auch die „Progressivität“ der Linken und die „Rigidität“ der Rechten zu bewerten. Hinter dem ersten verbirgt sich doch nur Angst vor wirklichem Fortschritt, vor Bewegung, vor wirklicher Lebensfreude, während im zweiten Fall wenigstens noch ein genuines Potential für Bewegung vorhanden ist.

Dies hat sehr viel mit dem Problem der Kontaktlosigkeit zu tun. Wer war denn für die Freigabe der Pornographie in den 1970er Jahren? Und wer hatte mehr Kontakt zum gesunden Wesenskern, jene die „progressiv“ für die Freigabe waren oder jene die „rigide“ dagegen waren?

Rebellion führt zu nichts! Das ist wie in der „Primärtherapie“: du schreist und strampelst – und die Panzerung verschlimmert sich! Kontakt ist das Zauberwort sowohl in der Orgontherapie als auch in der Befreiung der Gesellschaft. Und hier halte ich von den linken „Emanzipationsbewegungen“ genausowenig wie von wilden „Reichianischen“ Therapeuten.

Dabei hebt niemand den Konservativen in den Himmel. Sicherlich nicht Elsworth F. Baker und Charles Konia, wäre ja auch schlecht möglich, da Reich so viel über und gegen den Konservativen geschrieben hat – und ich sehe nicht, wo dies in der neueren Orgonomie zurückgenommen wurde. Nur ist die Kritik an den Konservativen mittlerweile Allgemeingut. Und da dies so ist, ist es wohl nötig, daß auch endlich mal den „guten Menschen“ die Maske vom Gesicht gerissen wird. Es ist wirklich nicht sehr originell heutzutage auf den Konservativen einzudreschen!

Was die Begriffe „Liberaler“ und „Konservativer“ betrifft: was soll man denn sonst für Begriffe nehmen? Mit diesen allgemeinen Termini kann man sich wenigstens noch der Umwelt verständlich machen, während orgonomische Begriffe (z.B. „Fassaden-Charakter“ und „verzerrter Kernkontakt-Charakter“) uns halt auf orgonomische Zirkel beschränken würde. Und so schlecht ist der Begriff „Liberaler“ gar nicht. Max Stirner benutzt ihn z.B. orgonomisch ziemlich korrekt:

  1. den politischen Liberalismus [heute würde man wohl von „Nationalliberalismus“ sprechen]: der „die Völker“ durch Knechtung des Einzelnen unter die Staatsidee erzeugt;
  2. den sozialen Liberalismus: der die „Gerechtigkeit“ dadurch erzwingt, daß allen das Eigentum genommen wird und alle „gleiche Lumpe“ werden; und
  3. den humanen Liberalismus: der die „Menschlichkeit“ dadurch erzwingt, daß er alles Individuelle negiert.

Kurz: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit.

Und wofür steht die Rechte?

  1. für die Unfreiheit, die dem Einzelnen ermöglicht frei zu sein, da er nicht für die Sache der „Freiheit“ einstehen muß, sondern für sich – also frei sein kann;
  2. für die Ungleichheit, d.h. es gibt nicht das Eigentum, das niemandem gehört, sondern viele Eigentümer;
  3. für die Inhumanität, d.h. es gibt nicht den Menschen, sondern die Menschen dürfen sie selber sein.
  4. Was ist denn so schrecklich Schlimmes am Kommunismus?

    Was ist denn so arbeitsdemokratisch am konservativen Lebensentwurf?

    Für uns Deutsche ist es trotz der Erfahrung mit der Mauer sehr schwer antikommunistisch zu sein. Erst mal wegen der Nazis („zuerst holten sie die Kommunisten und dann die Juden… und ich schwieg“) und dann auch, weil wir wegen unserer geographischen und geschichtlichen Lage mit den Regierungen des Ostens zusammenarbeiten mußten. So verdrängten wir den satanischen Charakter des Kommunismus aus unserem Blickfeld. Dieser läßt sich zwiefach festmachen:

    1. Von Hegel über Marx zu Stalin ging es immer zentral um einen Mythos (der nicht nur marginal rassistisch ist – besonders bei Marx): die Judenherrschaft muß gebrochen werden, um einerseits die „Anarchie“ (es wird ohne Plan produziert und konsumiert) zu brechen und andererseits die geknechtete Arbeit zu befreien. Dieses mythologische Grundmuster ist der Ausgangspunkt für alle möglichen pestilenten Projektionen. Jerome Eden hat dies sehr schön in Die kosmische Revolution dargelegt: man projiziert das eigene DOR (die Panzerung) nach draußen und versucht es auf dem sozialen Schauplatz zu bekämpfen. Bei manchen „Reichianern“ wird dies sogar explizit: Kapitalismus = Panzerung.
    2. Die KP ist im engsten Sinne des Wortes eine kriminelle Vereinigung. Da gibt es verblüffende Parallelen zur Mafia, die ja auch als eine Art von „Befreiungsorganisation“ angefangen hat. Und genauso wie in Filmen wie Der Pate geradezu Propaganda für das „romantische Verbrechen“ gemacht wird, leistet die Linke der KP Schützenhilfe. In Rußland hat sich die kommunistische Herrschaft in eine der mafiösen Oligarchen verwandelt und in China ist die KP selbst nichts anderes als die Mafia. Das erinnert einen an die geschniegelten Mafia-Manager in den USA, die ins normale Wirtschaftsleben ein Standbein hineinbekommen wollen (Der Pate, Teil 2 und 3).

    Beides, der „psychomagische“ und „quasireligiöse“ Hintergrund hier und das Parasitentum dort, kennzeichnet den Kommunismus: beides kann man letztlich nur als „Projektionsmechanismus in DORifizierten Organismen“ und als „Umsichgreifen des DORs“ verstehen (Subversion).

    Und grade hier klinkt sich der liberale Charakter ein, der gegen das Bestehende (seine Eltern) rebelliert. Der konservative Charakter tut dies nicht, er identifiziert sich mit seinem Hintergrund.

    Das erklärt auch, warum ich für eine „konservative Wende“ bin:

    Wir haben nichts mehr zu fürchten, als das Chaos, d.h. die Zerstörung der Lebensenergie durch das DOR: Pornographie im weitesten Sinne (die Linke war immer dafür), Drogen, Rebellion und das Verkünden von Wahrheiten ohne die Gegenwahrheiten zu erwägen. Wird dies nicht eingedämmt und sprießen Die Grünen weiter, haben wir bald entweder eine Gegenreaktion a la LePen oder eine „grüne“ Diktatur über Europa, die dann zur Errichtung der „sozialen Demokratie“ als Übergang zum Sozialismus führen würde. Und das wäre das Ende der Arbeitsdemokratie, die im Grunde nur eins ist: Verantwortung für sich selbst, damit Verantwortung für die die man liebt, damit Verantwortung für alle Menschen und damit Verantwortung für die Natur. Dies sind alles spezifisch konservierende bzw. „konservative“ Werte.

    Und wofür steht der Sozialismus? Für Verantwortungslosigkeit auf jeder Ebene: ich erinnere an Tschernobyl. Dem wird entgegengehalten, man könnte mit dieser einseitigen Parteinahme „innerhalb der Falle“ nicht einverstanden sein, weil man gegen JEDE Lebensverneinung sei. Gut, heißt das, daß du in Polen nicht für die Solidarnosc eingetreten wärst, weil die Katholische Kirche zutiefst lebensfeindlich ist? Das Fatale an einer solchen kompromißlos „lebenspositiven“ Haltung ist doch, daß sie letztlich nur der Lebensfeindlichkeit gute Dienste leistet, also hier der KP.

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Lebensenergie am Rande der Wissenschaft

3. Oktober 2020

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Die Lebensenergie am Rande der Wissenschaft

Wahrheit und Wirklichkeit (Teil 2: die fundamentale Ebene)

7. Juli 2020

Willkürlich greife ich ein entsprechendes Erlebnis aus ziemlich vielen heraus. Aus dem Zusammenhang gerissen erwähnte jemand im Büro mir gegenüber einen „Problemkunden“, Herrn xyzabz. Alles andere als ein gewöhnlicher Name! Wir unterhielten uns humorvoll über ihn, und dabei ging ich zum Fenster auf der anderen Seite des Büros und schaute auf die Straße hinunter. Ich sah (zum ersten Mal in meinem Leben) dort unten auf dem großen städtischen Platz ein Auto eines Beerdigungsunternehmens mit der großen Aufschrift „xyzabc“ auf dem Rückfenster. Wir alle waren völlig verblüfft. Es war ganz so, als ob „das Universum“ einen (wirklich passenden!) „Kommentar“ zu unserem Gespräch über Herrn xyzabc abgeben würde! Von dem astronomischen Zufall ganz zu schweigen!

Irgendetwas „stimmt“ nicht mit der Realität selbst. Das ist auch der Grund, warum Verschwörungstheorien bei mir nicht so gut funktionieren. „Ist es nicht bemerkenswert, daß zur Zeit und am Ort des JFK-Attentats, bei 9/11 usw. dieses und jenes geschah?!“ „Nun ja…“ Es gibt einen Bereich jenseits von oder, besser gesagt, neben Ursache und Wirkung. Etwas, das eng mit dem Bewußtsein selbst verbunden ist. Und auch das Bewußtsein ist etwas, das von Ursache und Wirkung getrennt ist. Wie Dr. Robert A. Harman aufgezeigt hat, hat dieser Bereich etwas mit kosmischer Überlagerung, Schwerkraft usw. zu tun, mit KOORDINIERUNG jenseits von Raum und Zeit.

Reich wurde beeinflußt von Kant (über F.A. Lange), Hegel (über Marx/Engels) und Platon (gewissermaßen über Freud: Eros, Thanatos, die Triebe, Ödipus usw. sind platonische Ideen, wie in Jungs Archetypen deutlich wird; siehe auch, was Freud über sein Konzept der „Libido“ und Platon schrieb). Alle drei verbinden Bewußtsein und Realität auf einer fundamentalen Ebene. Wie Kant betonte, muß es etwas „Transzendentales“ geben, damit wir überhaupt etwas über die Realität verstehen können (siehe auch Leibniz‘ „prästabilierte Harmonie“), nach Hegel bewegen sich Realität und Bewußtsein nach ein und denselben Regeln und nach Platon ist die Wirklichkeit bloßer flacher Schatten „überwirklicher“ mehrdimensionaler Ideen.

All dies wird verdaulicher mit Nietzsches Vision der ewigen Wiederkehr des Gleichen, die impliziert, daß dein Ich/Selbst/Bewußtsein eine Illusion ist: wir sind das Universum, was bedeutet, daß dieser Moment unseres Bewußtseins mit diesem Moment des gesamten Universums identisch ist. Wir sind keine „freischwebenden Geister“, sondern gehören in einem grundlegenderen Sinne hierher, als wir uns das jemals ausmalen könnten. Und in Momenten der „Synchronizität“ erkennen oder vielmehr ahnen wir schwach etwas von einer Überrealität, die tiefer ist, als jede ach so tiefgründige Religion je erfassen könnte. „Tiefer“ im Sinne des berühmten Nietzsche-Gedichts!

Synchronizität ist letztendlich mit der Kosmologie verbunden, die man auf den Kampf mit Paradoxa, etwa das Olbers’sche Paradoxon, reduzieren kann… Gegenwärtig habe ich das Gefühl, daß dieser Kampf darauf hinausläuft, das ich die Beziehung zwischen relativer Bewegung und koexistierender Wirkung nicht verstehe. Ich kann Geschichte, Entwicklung usw. verstehen (Heraklit) und ich kann „Existenz“ (Parmenides) verstehen, aber es ist nicht einfach, sie miteinander zu verbinden.

Historisch wurde dies durch strömende Atome gelöst (Demokrit), die der Vorläufer der Orgonenergie sind (siehe Äther, Gott und Teufel). Aber dies war offensichtlich nichts weiter als ein billiger Kompromiß, der nichts wirklich löste. Reich versuchte voranzukommen, indem er alle mechanischen Konzepte hinter sich ließ und sich ausschließlich auf die Bioenergetik konzentrierte, mit dem Psychiater als dem ultimativen Naturwissenschaftler. Womit wir wieder am Anfang dieses Beitrags wären… Wir haben bisher nicht mal annähernd verstanden, was die Wirklichkeit „wirklich“ ist!