Archive for März 2015

Orgonometrie (Teil 1): Kapitel II.1.a.

31. März 2015

orgonometrieteil12

II. Der orgonomische Funktionalismus

1. Die orgonotische Strömung

a. Orgonotischer Kontakt

Orgonometrie (Teil 1): Kapitel I

28. März 2015

orgonometrieteil12

I. Einführung

1. Der Orgonomische Funktionalismus

a. Die Funktion
b. Funktion und Funktionsprinzip
c. Die Geschichte des Orgonomischen Funktionalismus

2. Funktionsgleichungen

a. Homogene Funktionen
b. Heterogene Funktionen
c. Die Rolle des CFP

3. Entwicklungsgleichungen

a. Entwicklung
b. Erkenntnis
c. CFP und Begriff

4. Schöpfungsgleichungen

a. Liebe, Arbeit und Wissen
b. Gedankengleichungen

5. Vollständige Gleichungen

a. Qualität und Quantität
b. Bewegungsenergie und Lageenergie
c. Die Rolle des CFP in vollständigen Gleichungen
d. Die vier Grundrechenarten

Die Gefahren von Körpertherapien: Drei Fallstudien (Teil 5)

26. März 2015

DIE ZEITSCHRIFT FÜR ORGONOMIE

Charles Konia: Die Gefahren von Körpertherapien: Drei Fallstudien (Teil 5)

acologo

Saharasia und die sozialistische Mentalität (Teil 2)

25. März 2015

Im Blog Politically Incorrect wurde folgender Zeitungsausschnitt aus der Lokalpresse Sachsens veröffentlicht. Niesky liegt weit im Osten des Bundeslandes nahe der polnischen Grenze.

Im Gewerbegebiet Niesky Nord kam es kürzlich zur gefährlichen Körperverletzung in drei Fällen, wobei Besucher einer Disko und einer Betriebsfeier auf dem Nachhauseweg durch eine Tätergruppe grundlos angegriffen, geschlagen und verletzt wurden. Dabei gab es fünf Geschädigte, die teilweise medizinisch behandelt werden mußten. Durch Bürger konnte ein Tatverdächtiger festgehalten und durch die eingesetzten Polizeibeamten zwei weitere Tatverdächtige ermittelt werden. Dabei handelt es sich um drei Männer im Alter von 28 und 29 Jahren tunesischer, algerischer und afghanischer Herkunft. Die drei wurden vorläufig festgenommen, die Identität festgestellt und später wieder entlassen.

Was daran so bemerkenswert ist? Fast die gleiche vollkommen absurde Geschichte hat sich in der norddeutschen Provinz zugetragen. Ich habe darüber berichtet. Man muß sich das mal plastisch vor Augen stellen: in seinem Gastland mitten in finsterer Nacht wahllos irgendwelche fremden Menschen zusammenzutreten, die von einer Feier kommen. Ich finde, das ist an Absurdität nicht mehr zu überbieten, zumal es ein weiterverbreitetes Verhaltensmuster unter den Neuankömmlingen aus dem geheimnisvollen „Südland“ zu sein scheint.

Was dahinter steckt? Sozialer Protest! Nach dem Motto: wir müssen uns hier in der Kälte der Nacht langweilen, während ihr es euch im Warmen habt gutgehen lassen. Wir hier draußen, ihr da drinnen. Wir hier unten, ihr da oben. Wir, die verdammten dieser Erde.

Eine somalische Flüchtlingsfrau, die in Mogadischu an der Universität gelehrt hatte, und nun in Italien als Hausangestellte auch den männlichen Teil der Familie durchbringen muß; sie schreibt über ihre nichtsnutzigen Brüder, für deren Lebensunterhalt sie sorgt und die sie bedienen darf:

Wenn ich sie mir anschaue, dann sehe ich Gesichter, die kein Bedauern kennen. Wenn ich mit ihnen spreche, höre ich kein Eingeständnis eines Versagens. Ihre Geschichte ist eine der Abhängigkeit, ein chronisches sich Verlassen auf ein mit dem Schweiß anderer erzieltes Einkommen. Faule Knochen sind sie, mit nichts anderem im Sinn als in ein anderes Land zu gehen, wo sie Flüchtlingshilfe beziehen werden. (Nuruddin Farah: Yesterday, Tomorrow – Stimmen aus der somalischen Diaspora, Suhrkamp Taschenbuch, 2003)

In Saharasia arbeiten die Frauen, während die Männer politisieren und ihren „Geschäften“ nachgehen. Diese Mentalität von Parasiten hat sich lückenlos in den sozialistischen Experimenten der „Dritten Welt“, in der ganze Volkswirtschaften zerstörenden „Welthungerhilfe“ und vor allem im Asylantenunwesen fortgesetzt. Saharasia metastasiert.

Die sozialistische Mär lautet, es hätten stets reiche „Kapitalisten“ arme aber glückliche Völker überfallen, um sie auszubeuten. (Was für sich schon eine merkwürdige Vorstellung ist – denn wer bricht schon als Reicher bei einem Armen ein?) In Wirklichkeit war es aber doch meist so, daß eher sozialrevolutionär gesinnte pauperisierte patriarchale Horden in reiche matriarchale Kulturen eingebrochen sind. Cortez und die sich ihm anschließenden von den Azteken unterdrückten Stämme gegen die Azteken. Die ausgehungerten, damals extrem linken puritanischen Pilgerväter (Revolution gegen das englische Königshaus und den Adel) gegen die wohlhabenden vollgefressenen Indianerstämme der Ostküste. Die nomadisierenden Semitenstämme gegen die steinreichen Stadtkulturen an der Mittelmeerküste. Entsprechend die Indoarier und Mongolen gegen die reichen Kulturen Indiens und Chinas.

Natürlich trifft das soeben gezeichnete Szenario nicht auf jede Situation zu, etwa wenn die arme Landbevölkerung wegen der Bodenschätze vertrieben wird, aber auf jeden Fall ist die Welt nicht so holzschnittartig „klassenkämpferisch“, wie uns die Linke weißmachen will

Ihre „Weltsicht“ hat fast nichts mit der Realität zu tun, sondern ist eine Funktion ihrer extremen okularen Panzerung, die sie wie blind für die soziale Wirklichkeit macht.

Zum Abschluß ein Bericht über Volksstämme von vor 10 000 Jahren in der Mitte der Sahara. Es gibt keinerlei Hinweise für Gewalt und kriegerische Auseinandersetzungen:

Saharasia und die sozialistische Mentalität (Teil 1)

24. März 2015

„Saharasia“? Saharasia zegt sich im Alltag wie in dieser Geschichte.

Seit Jahrtausenden wird der Planet von den Wüstenvölkern des Nahen Ostens tyrannisiert. Nur ein von unbeugsamen Völkern bewohntes Westeuropa hörte nie auf, dem mörderischen Imperialismus aus der Wüste Widerstand zu leisten. Als einziger Hort der Freiheit auf dem Globus konnte sich hier die Wissenschaft (und damit die Waffentechnik) entfalten, die es diesen freien Völkern schließlich ermöglichte, den Planeten aus den Fesseln der Sklaverei zu befreien.

Sie gewannen den Kalten Krieg gegen das neofeudalistische Sklavensystem des Realsozialismus. Zuvor hatten sie erbarmungslos das Sklavensystem des Nationalsozialismus ausradiert. In den Jahrhunderten zuvor hatten sie den arabischen Sklavenhandel im Mittelmeer (dem vor allem Europäer zum Opfer gefallen waren) und später auf dem gesamten afrikanischen Kontinent unterbunden.

In der Weltwoche ist zur „Weltgeschichte der Sklaverei“ ein sehr interessanter Artikel erschienen.

Seit dem Mittelalter wurden fünfzig Millionen Afrikaner versklavt. Hauptsächlich von islamischen Eroberern und Staaten. Erst die europäischen Siedler setzten dem brutalen Treiben ein Ende. Der deutsche Historiker Egon Flaig spricht von „humanitärem Kolonialismus“.

Ich möchte den geneigten Leser inständig bitten den kurzen Artikel in der Weltwoche zu lesen.

Gar so finster war Europas Mittelalter doch nicht: Vor tausend Jahren waren die Territorien nördlich und westlich der Alpen die einzige Region auf der Welt, in der es keine Sklaven gab.

Aus dieser Sichtweise war der Kolonialismus ein Befreiungskrieg gegen den Islam; Flaig zufolge, „das größte und langlebigste sklavistische System der Weltgeschichte“. Am schlimmsten traf es Afrika.

Nach und nach wurde der größere Teil des Kontinents zu einer einzigen riesigen Sklavenlieferzone für die islamische Welt. Millionen schwarzafrikanische Sklaven wurden über den Indischen Ozean von Ostafrika nach Indien und bis nach China geführt. Noch Ende des 19. Jahrhunderts zogen lange Sklavenkarawanen durch die Sahara. Im Sudan und bis tief nach Schwarzafrika hinein entstanden islamisierte Räuberstaaten, die nur eine Aufgabe hatten: Sklavenbeschaffung. Die subsaharischen Sklavenjagden, schreibt Flaig, „waren häufig Genozide im strengen Sinne, da von vielen Ethnien buchstäblich niemand mehr übrig blieb“.

Die Europäer gingen schon früh gegen die Sklaverei vor.

Erst als die Briten 1882 Ägypten besetzten, endete der Sklavenhandel auch im Nahen Osten. In Afrika gingen die Versklavungskriege weiter, erfaßten Zentralafrika und das Kongobecken. Arabische Sklavenjäger erreichten die Großen Seen. In Europa drängten darum die Abolitionisten – die Gegner der Sklaverei – darauf, die Sklavenjagden in Afrika gewaltsam zu beenden. Nichts anderes, meint Flaig, war der Ausgangspunkt der europäischen Kolonialherrschaft in Afrika.

Soweit Prof. Flaigs Thesen.

Ich betrachte die „antikoloniale Befreiung“ nach dem Zweiten Weltkrieg, die leider unausweichlich war, weil sich Westeuropa im Kampf gegen den nationalsozialistischen Sklavenhalterstaat vollkommen verausgabt hatte, als eine der größten Tragödien der Weltgeschichte. Die Linksliberalen und Sozialisten sahen in der „Befreiung“ der Asiaten und Afrikaner den Anbruch einer neuen geradezu paradiesischen Zeit. Tatsächlich kam die Hölle auf Erden: Mißwirtschaft, Militärdiktaturen, Hoffnungslosigkeit, Verfall.

Zu welchem dramatischen Umschwung es gekommen ist; daß ein erschöpftes Europa seinen aufklärerischen freiheitlichen Impuls verloren hat, zeigte sich 2003, als die Europäische Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit (EUMC) sich entschied, ihren Bericht über das Anwachsen des Antisemitismus in Europa unter Verschluß zu halten. Die Autoren der Studie hatten nämlich zum Ärger der Leiterin der EUMC, Dr. Beate Winkler, herausgefunden, daß ein Großteil der antisemitischen Vorfälle in Europa auf Moslems und Sympathisanten der „palästinensischen Sache“ (plus Linksextremisten und Globalisierungsgegner) zurückgeht. Es wurde befürchtet, eine Veröffentlichung könnte die Feindseligkeit gegenüber Moslems verstärken.

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=ZszOvKsya1g%5D

Nicht nur die Juden sind verloren, die gesamte Menschheit ist verloren, wenn diese repressive Toleranz gegenüber den Mohammedanern anhält! Saharasia und Islam sind augenfällig in der heutigen Welt identisch. Hier eine weitere Weltkarte, die zeigt, daß DeMeos Saharasia-Theorie schlicht und ergreifend stimmt. Oder hier: die gefährlichsten Länder der Welt.

Die Sozialisten mit ihren neofeudalen fixen Ideen wollen uns im Verein mit dem Islam zurück in die Sklaverei treiben. Dazu diese aktuelle Weltkarte der ökonomischen Freiheit. Sie zeigt die gleiche „saharasische“ Tendenz wie die Karte, die ich zuvor präsentiert habe: hier. Man vergleiche nur DeMeos Karte mit der Karte des Wassermangels in der Welt!

Zum Thema die wirklich paßgenaue Illustration auf Michael Mannheimers Blog. Wir stecken gerade mitten im Endkampf Saharasias – einer Bewegung, die vor 6000 Jahren begonnen hat. Heute hat sie sich mit dem Roten Faschismus verbündet und mit dem Kapitalismus. Zu letzterem ein interessantes Zitat aus einem Leserbrief in der TAZ:

(…) Bei demographisch bedingt schrumpfenden Umsätzen und leerstandsbedingten Wertminderungen der immobiliengestützten Eigenkapitalbasis der Banken bricht der Mechanismus der Geldschöpfung sprich der Kreditvergabe zusammen, weil die Zinsforderungen nicht mehr erbracht werden können. Diesen turnusmässigen Zusammenbruch und die üblicherweise damit einhergehenden Verwerfungen wie Kriege, Revolutionen, etc. möchten die Geldherren solange wie möglich hinauszögern um noch mehr Eigentumsrechte zu erlangen und somit ihre Position sprich Eigenkapitalbasis für die Zeit des Neustarts nach dem unvermeidlichen Zusammenbruch zu stärken. Das Mittel ihrer Wahl ist die Zuwanderung riesiger Menschenmassen, welche in dieser Anzahl nur aus Unqualifizierten und Ungebildeten (vorwiegend des islamischen Raums) rekrutiert werden können. Aussagen der deutschen Wirtschaftsverbände, wir bräuchten mindesten 500.000 Zuwanderer pro Jahr, meinen damit nicht Arbeitskräfte, sondern Konsumenten, Wohnungs- und Ladenmieter. Anders als die Eliten hat die noch wohlhabende Mitte der Gesellschaft keine Möglichkeit sich der gesteuerten Umverteilung ihres Vermögens an die neue dumpfe Konsumentenkaste zu widersetzen. Dort wird das Geld vollständig verkonsumiert und damit nach und nach durch Profitakkumulation in Vermögen der Wirtschaft und des Bankwesens gewandelt. (…)

Es klingt komisch – aber in einem ähnlichen Rahmen („Moskau und Rockefeller“) sah Reich am Ende seine Probleme in den USA.

Versteinerte Muskeln und gefrierendes Blut

23. März 2015

Anfang der 30er Jahre entdeckte Reich, daß der charakterliche Panzer (stereotype Verhaltensmuster, die selbst beibehalten werden, wenn sie denkbar unpassend sind), sein Korrelat in chronischen muskulären Verspannungen findet, die der Patient kaum willentlich beeinflussen kann. Man verkrampft sich, um seine Gefühle unter Kontrolle zu halten, bis sich dieser Mechanismus verselbständigt und man die betreffenden Gefühle gar nicht mehr zulassen kann, so sehr man sich auch anstrengt. „Man wird nicht mehr locker.“

Später, in Der Krebs (Fischer TB, S. 191), wies Reich auf den Zusammenhang zwischen den emotionell verursachten Muskelspasmen und den Orten hin, an dem Krebs-Metastasen auftreten. Tumoren entwickeln sich dort, wo der Körper sich am meisten gegen bioenergetische Erregung mit Muskelpanzerung wehrt (Der Krebs, S. 189), das Gewebe deshalb schlecht mit Sauerstoff versorgt wird und so am ehesten krebsartig zerfällt, also insbesondere an der sich besonders einfach abpanzernden Ringmuskulatur wie im Hals, im Magen und im Anus, aber auch an den Brüsten und am Genital (siehe auch Der Krebs, S. 172).

In neuro aktuell, dem „Informationsdienst für Neurologen und Psychiater“ wies Dezember 2010 der Neurologe Dr. med. Frank Erbel darauf hin, wie schwer es ist, Patienten davon zu überzeugen, daß Kopfschmerzen eine denkbar einfache Ursache haben können: Nackenverspannungen. Teil dieser Aufklärungsarbeit sei es auch, dem Patienten zu verdeutlichen, daß ein ständig angespannter Muskel nicht ausreichend durchblutet ist und seinen Stoffwechsel nur schwer aufrechterhalten kann. Beispielsweise wird der Patient seinen Arm nur wenige Minuten gestreckt halten können, weil der Stoffwechsel der Schultermuskeln zusammenbricht. Genauso ist es mit ständig angespannten Nackenmuskeln.

Eigene Experimente hätten gezeigt, daß jede Muskelanspannung zu einer Minderdurchblutung des betreffenden Muskelgewebes führt:

Dazu wird eine Kanüle mit einem winzigen Thermistor in den Muskel eingestochen. Der Thermistor ist ein elektrischer Widerstand, dessen Wert sich temperaturabhängig verändert. Das Gerät wir durch einen elektrischen Strom aufgeheizt und gibt Wärme an das umliegende Gewebe ab. Dadurch kühlt der Thermistor ab und ändert entsprechend seinen Widerstandswert. Je stärker die Durchblutung des Muskels, um so leichter kann das Blut die Wärme vom Thermistor abführen. Die gemessenen Effekte der Muskelkontraktion sind höchst beeindruckend. Kräftige Kontraktionen bringen die Durchblutung auf null, doch bei jeder Muskelerschlaffung schießt das Blut erneut in die Blutgefäße.

Für Reich war der Muskelpanzer nur ein Teilaspekt einer umfassenden energetischen Kontraktion des Organismus, der „Sympathikotonie“. Dies wird beispielsweise daran sichtbar, daß nicht nur die Blutzufuhr gedrosselt, sondern auch das „flüssige Organ“ Blut selbst betroffen ist. In der Sympathikotonie „gefriert“ das Blut buchstäblich in den Adern!

Ängstliche Menschen neigen zu einer erhöhten Blutgerinnung mit dem Risiko einer Thrombose. Entsprechend besteht ein bis zu viermal so großes Risiko, an einer Herzerkrankung zu sterben. Forscher der Universität Bonn (Franziska Geiser et al.) haben 2008 erstmals das Blut von Patienten, die unter Panikstörung oder sozialer Phobie leiden, mit Blut einer gesunden Kontrollgruppe verglichen.

Normalerweise halten sich im Gerinnungssystem zwei gegenläufige, lebensnotwendige Mechanismen in etwa die Waage: Bei der Koagulation verdickt das Blut, ein Blutpfropf entsteht, und der dichtet etwaige Verletzungen ab. Die so genannte Fibrinolyse dagegen macht das Blut flüssig und löst den Blutpfropf wieder auf. Bei den Angstpatienten beobachteten die Forscher bei genauerer Analyse aber eine Aktivierung der Koagulation bei gleichzeitiger Hemmung der Fibrinolyse. (…) So gerät das Gerinnungssystem in eine Schieflage, und die Gerinnungsneigung erhöht sich, möglicherweise mit gefährlichen Folgen, die im Extremfall bis zur Verstopfung einer Herzkranzarterie reichen können.

Eine Folgestudie liefere erste Hinweise darauf, daß sich die Blutgerinnung bei den Patienten nach einer erfolgreich verlaufenden Therapie verbessere.

Vor einiger Zeit berichtete ich, daß, einer klinischen Studie zufolge, eine feindselige Haltung gegen die Mitmenschen zu einem höheren Herzinfarktrisiko führt als Fettleibigkeit, Rauchen oder hohe Blutfettwerte. Die Rede von „verhärteten Herzen“ kann man wörtlich nehmen!

1995 haben Forscher der Columbia University das Glücksniveau von mehr als 1700 Kanadiern ermittelt, die zu der Zeit (noch) keine Herzprobleme hatten. Nach einem Jahrzehnt untersuchten sie 145 der Probanden, bei denen mittlerweile eine Herzerkrankung vorlag. Auf diese Weise fanden sie heraus, daß glücklichere Menschen mit geringerer Wahrscheinlichkeit kardiovaskulär erkranken.

Die Forscher verwendeten eine Fünf-Punkte-Skala, um das Glück zu messen. Für jeden Punkt auf der Glücksskala ergab sich eine um 22 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit später ein Herzproblem zu entwickeln.

Was die Ursache für diesen Zusammenhang betrifft, spekulieren die Forscher darüber, daß glücklichere Menschen mit größerer Wahrscheinlichkeit einem gesünderen Lebensstil frönen. Es könnte auch einen unbekannten genetischen Zusammenhang zwischen Glück und geringerer Anfälligkeit für Herzkrankheiten geben. Schließlich wird spekuliert, daß das Glück direkt auf das Herz wirkt, denn bei Streß und Depressionen werden Hormone ausgeschüttet, die den Herzmuskel angreifen und es kommt zu Ablagerung in den Arterien. Selbst wenn man von Natur aus kein glückliches Gemüt habe, solle man deshalb im Interesse seiner Gesundheit sozusagen Glück simulieren.

Aus orgonomischer Sicht geht es einfach darum, offen und „unverkrampft“ (vagoton) zu sein. Das betrifft insbesondere ein möglichst ungepanzertes Brustsegment. Glück bedeutet einfach seinem Herzen zu folgen. So erübrigt sich auch die absurde Frage, ob die Korrelation zwischen Glück und Herzgesundheit auf die gesündere Lebensweise von glücklichen Menschen oder auf eine direktere Verbindung zwischen Glück und Herzgesundheit zurückzuführen ist. Verhalten und Charakterstruktur sind nicht zu trennen.

Reich war seit den 40er Jahren schwer herzkrank, erlitt 1951 einen Herzinfarkt und erlag schließlich 1957 im Gefängnis seinem buchstäblich „gebrochenem Herzen“. Seinen Sohn ermahnte er kurz vor seinem Tod, Glück sei das wichtigste im Leben.

Psychoanalyse, Orgontherapie, Körpertherapie

21. März 2015

Man kann immer wieder beobachten, daß „Reichsche Therapie“ bei vielen einfach keine Wirkung zu zeitigen scheint. Sie bleiben irrational, werden teilweise sogar pestilent (Emotionelle Pest). Es fehlt ihnen an „Magnetismus“, vielmehr wirken sie „hohl“ und „leer“. Statt sich wohler und integrierter zu fühlen, werden sie entweder immer wehleidiger und „sensibler“. Oder sie verwandeln sich in narzißtische, blasierte Kotzbrocken, die sich einbilden „umstrukturiert“ zu sein.

Therapie macht nur Sinn, wenn man sich der Panzerung bewußt wird und sich entsprechend von innen her verändert. Solange die grundlegenden Verhaltensmuster, etwa eine alles erstickende Indifferenz, nicht bewußt gemacht werden, wird jedwede „bioenergetische“ Intervention verpuffen oder diesen Widerstand sogar noch weiter verstärken.

Heutzutage, wo der Charakterpanzer in der Struktur der Menschen immer wichtiger wird, auf die Charakteranalyse zu verzichten, d.h. es zu unterlassen, die okulare Panzerung aufzulösen, ist ein Kunstfehler. Was „Körpertherapeuten“, sogenannte „originale Reich-Therapeuten“, „Bioenergetiker“, etc. treiben, ist zutiefst reaktionär, weil sie die pathologische Tendenz der Gesellschaft zur Oberflächlichkeit nur noch weiter verstärken. „Nur nicht den Kern des Problems berühren!“

In der Orgontherapie muß Kontakt hergestellt werden und der Patient von seinen Ersatzkontakten entfremdet werden. Stattdessen bieten die „Neoreichianischen Körpertherapeuten“ Ersatzkontakt in Form von mechanischen Übungen und Massagen. Diese Therapien sind nur ein Spiegel dieser Gesellschaft: „action“ und „event“ bei Vermeidung von wirklichem bioenergetischen Kontakt.

Genauso wie der Sozialist alles von „der Gesellschaft“, d.h. dem Staat, erwartet und von der Eigenverantwortung entlastet werden will, soll der Therapeut den Patienten von außen her durch „Körperübungen“ und „Muskelmassage“ oder gar durch das „Bewegen der Lebensenergie“ heilen.

Das ist imgrunde eine mechanistische Einstellung, die sich kaum von der der „Schulmedizin“ unterscheidet. Wirkliche Veränderung kann nur Frucht von Eigenverantwortung sein. Aufgabe des Therapeuten ist es, die Selbststeuerung wieder in gang zu bringen, d.h. den Patienten mit Verantwortung zu belasten, statt ihn zu entlasten.

Und noch etwas: man verwechsele bitte die Charakteranalyse nicht mit der Psychoanalyse! In vieler Hinsicht sind es geradezu Gegensätze. Reich hat die „charakteranalytische Vegetotherapie“ aus der Psychoanalyse dadurch entwickelt, indem er die „Haltlosen“ in dieser Gesellschaft behandelte. Dieser „triebhafte Charakter“ zeigte reale körperliche Erscheinungen, im Gegensatz zu den üblichen „gutbürgerlichen“ Klienten der Psychoanalyse, wo es um Erinnerungen und den intellektuellen Austausch ging. Die Funktion des Orgasmus zeigte, daß es sich bei der Libido um eine reale Energie handelt, die sich beispielsweise zwischen dem Herzen (Angst) und dem Genital (Lust) hin und her bewegt.

Die Psychoanalytiker mieden diese beiden Bereiche, heftige psychosomatische Reaktionen und die Genitalität, in denen Freuds Libido wirklich greifbar wurde, wie der Teufel das Weihwasser und beschäftigten sich stattdessen mit „Psychologie“, d.h. das komplizierte Wechselspiel prägenitaler Strebungen, deren Verdrängung, Sublimierung, etc. In seiner Charakteranalyse ging es Reich hingegen darum, das Geflecht der prägenitalen Strebungen und Gegenstrebungen aufzulösen, um von der komplizierten Psychologie zum einfachen bioenergetischen Kern des Problems durchzudringen. Dieser erschloß sich ihm in den 1930er Jahren im Rahmen seiner sexualökonomischen Lebensforschung: es war die Sympathikotonie.

Es geht nicht um das Aufdecken hochkomplizierter psychologischer Zusammenhänge, sondern um denkbar einfache bioenergetische Prozesse. Patienten können beispielsweise a la Woody Allen jahrzehntelang zum Psychotherapeuten gehen, ohne ein einziges Mal auf jene Charakterhaltungen hingewiesen worden zu sein, mit deren Hilfe sie ihre organismische Orgonenergie drosseln, – d.h. mit deren Hilfe sie ihr eigenes Leben zerstören.

DOR-Wolken und DOR-Linien

20. März 2015

DOR-Wolken sind eine alltägliche Erscheinung. Sie sind typischerweise eckig und sehen aus wie Stahlwolle, die am Himmel hängt. Beobachtungen überzeugen schnell, daß ihre schwarz-graue Farbe weder etwas mit der dicke der Wolke zu tun haben kann noch mit dem Stand der Sonne.

Derartige Wolken „inmitten von Regenwolken zeigen das Vorhandensein von Ea an“ (Reich: Das ORANUR-Experiment II, S. 226). Siehe dazu auch Edens Die orgonomische UFO-Forschung – Ein Überblick.

Hier weitere Photos von DOR-Wolken, wie Reich und Eden sie beschrieben haben:

http://www.flickr.com/photos/94061424@N00/861224878/

http://www.flickr.com/photos/14580645@N05/2308197992

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Beleuchtete_Wolken_Dresden.jpg

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/forschak/1028745/bilder/image_main/

http://www.boisedailyphoto.com/2012/04/cloud-contrast.html

http://www.free-background-wallpaper.com/image/117/Deep-Bank-Cloud-Background&search=clouds

Zur Ergänzung möchte ich auf etwas verweisen, was mehr oder weniger auf meinem eigenen Mist gewachsen ist. In Ea und die Wellenfunktion habe ich dazu u.a. folgendes geschrieben:

Der amerikanische Arzt Max Bloom hat zweimal am morgendlichen Himmel seltsame linealgerade dunkle Streifen beobachtet, wobei einer zusammen mit einem welligen Kondensstreifen auftrat, der verwehte und sich auflöste, während die schnurgerade Linie bestand hatte. Durch diesen Bericht sensibilisiert habe auch ich Anfang 1985 in Schleswig-Holstein, erneut etwa ein Jahrzehnt später in Hamburg und dann wieder 2004 in Westfalen, jeweils am frühen oder späten Nachmittag solche subtilen aber nichtsdestoweniger unzweideutig mathematisch perfekten und zweifellos artifiziellen dunklen Streifen gesehen, die übrigblieben, als die verwirbelten Kondensstreifen langsam verwehten und sich auflösten.

Charakteristischerweise erwägt Bloom, der (genau wie ich) kein Flugzeug sah, nicht die Möglichkeit, daß UFOs für diese seltsame und offensichtlich sehr seltene Erscheinung verantwortlich sein könnten. Eine solche Spekulation wäre nur folgerichtig gewesen, denn einerseits wurden UFOs mit bestimmten „Kondensstreifen“ oder „gasförmigen Himmels-Bändern“ in Verbindung gebracht und andererseits glaubte Reich, daß DOR-Wolken (genauer gesagt die typischen „Trockenheitswolken“), welche „mechanisch kantig“ aussehen und eine „schmutzige, stahlgraue Farbe“ haben, von UFOs erzeugt werden. Ich kann mir jedenfalls keinen Mechanismus vorstellen, wie Flugzeuge die von Bloom beobachteten Linien zuwege bringen sollen, zumal sich normalerweise Kondensstreifen und DOR ausschließen.

Besonders interessant ist Blooms Beobachtung eines „nackten“ DOR-Streifens ohne begleitenden Kondensstreifen, der einen Schatten auf eine unter ihm befindliche Wolke warf. Die Dunkelheit des geworfenen Schattens wollte nicht recht zu der scheinbaren Dichte des DOR-Streifens passen. „Für etwas“, schreibt Bloom, „das so durchsichtig war, blockierte es viel des Sonnenlichts.“ Ähnliches habe auch ich beobachtet, obwohl ich nur den Schatten auf der weißen Cumuluswolke sah, nicht aber den schattenwerfenden DOR-Streifen selbst, der offenbar viel zu subtil war, um vom Boden aus gesichtet werden zu können.

Hier das Photo einer DOR-Linie: „Etwas fiel vom Himmel und hinterließ eine lange schwarze Wolke, die auf die Erde herabreichte. Die schwarze Wolke sah wie Satan aus, der auf die Erde fiel.“ Zur weiteren Illustration hier einige Videos aus YouTube, wobei ich mich jedoch ausdrücklich von all dem „Chemtrail“-Unsinn, der hier geboten wird, distanzieren möchte. Siehe dazu Die Wolken sterben (Teil 2).

Was die Verbindung von DOR-Linien und UFOs betrifft, möchte ich auf folgendes verweisen: dieses Photo zeigt eine DOR-Linie in Verbindung mit einem UFO. Allgemein zur Verbindung von DOR-Wolken und UFOs siehe den Blogeintrag Jerome Eden: Kann der Planet Erde gerettet werden? (Teil 1).

Im Anschluß an den Italiener Giobanni Schiaparelli hat der bedeutende amerikanische Astronomen Percival Lowell die berühmt-berüchtigten „Marskanäle“ entdeckt. Über 50 Jahre später mit Beginn der Raumfahrt war „natürlich“ Lowells Theorie widerlegt und für die amerikanischen Wissenschaftler Carl Sagan und Paul Fox war

die überwiegende Mehrzahl der Kanäle (…) weitgehend ein Phantasieprodukt (…) ein anschauliches Beispiel für die Unzuverlässigkeit des Systems von Augen, Hirn und Hand unter schwierigen Beobachtungsbedingungen. (A.C. Clarke: Geheimnisvolle Welten, München 1981)

So wurde wieder einmal eine potentiell sehr wichtige Entdeckung vom Strom des sich akkumulierenden menschlichen Wissens entfernt.

1971, im Jahre der kartographischen Erfassung des Mars durch Mariner 9, machte der amerikanische Astronomen Peter Boyce eine überraschende Entdeckung in Chile an einem der besten Teleskope der Welt. Er sah „plötzlich von der Spitze eines der trompetenförmigen Dunkelgebiete (Syrtis major) in der Äquatorzone des Planeten einen klassischen Lowellschen Kanal ausgehen.“ Dann „erschienen weitere Markierungen, darunter immer mehr Linien und ‘Oasen’.“ Durch ein weiteres Teleskop sah auch sein Kollege Jim Westfall, sie „plötzlich überall auftauchen“ (ebd.).

Was hatte Lowell wirklich gesehen? Über die Oberfläche ziehender Staub, wie Boyce glaubt? Oder waren es vielleicht eine Art von „DOR-Linien“? Was hat es mit den dunklen Linien („Brücken“) auf dem Mond auf sich, die ich in Ea und die Wellenfunktion beschreibe? DOR-Linien?

Auf dem Jupitermond Europa wurden rätselhafte Linien entdeckt – dunkel und gerade – sie werden als „Risse in einer dicken Eisschicht“ interpretiert. Man sprach aber auch von

Serien von eigenartigen, feinen, dunklen Linien, die bis zu Tausenden von Kilometern lang und über diese Distanz bemerkenswert gerade sind. Ihr Ursprung bleibt vorerst ein Rätsel. (Guest, J., et al.: Planeten Geologie, Freiburg 1981)

Am 19.10.03 machte der Astrophotograph Olivier Meeckers ein Photo des Jupiters, auf dem ein unerklärlicher schwarzer Fleck zu erkennen ist. Eine DOR-Wolke?

Nun, die Linien auf dem Jupitermond seien Bruchlinien und die schwarzen Flecken auf dem Jupiter selbst Folgen von Meteoriten-Einschlägen. Klingt vernünftig und stimmt mit großer Wahrscheinlichkeit auch. Trotzdem sollte man DOR-Linien und DOR-Wolken nicht ausschließen, die man schließlich auf der Erde direkt beobachten kann.

Was ist mit den Sonnenflecken? Ich verweise in diesem Zusammenhang auf die Theorie des berühmten britischen Astronomen Fred Hoyle und seines Schülers N. Chandra Wickramasinghe, denen zufolge Viren und Bakterien im kosmischen Staub vorhanden sind und vom Sonnenwind getrieben auf die Erde herunter prasseln.

Die beiden Forscher konnten für die Zeit seit 1761 alle 11 Jahre eine große Grippeepidemie nachweisen. Dabei ist nicht nur auffällig, daß dieser 11-Jahresrhythmus mit der Sonnenfleckenaktivität synchron läuft, sondern auch mit dem Rhythmus, in dem Dürrekatastrophen auftreten.

Vielleicht haben die Grippeepidemien nichts mit „Viren aus dem All“ zu tun, wie Hoyle und Wickramasinghe annehmen, sondern mit einem vermehrten DOR-Gehalt der Erdatmosphäre entsprechend dem periodischen DOR auf der Sonnenoberfläche.

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Julius Wagner-Jauregg und wir

18. März 2015

Wagner-Jauregg ist bis heute unvergessen, weil er als bisher einziger Psychiater 1927 den Nobelpreis erhielt. Damit wurde seine jahrzehntelange Arbeit zur Heilung von Psychosen durch künstlich hervorgerufenes Fieber und Infektionskrankheiten gewürdigt.

Er war Kollege und Freund von Sigmund Freud. In einem Verfahren wegen von Jaureggs Elektrotherapie bei Kriegsneurosen erstattete Freud ein Gutachten zu von Jaureggs Gunsten. Wagner von Jauregg verfaßte den Bericht für die Wiener Fakultät, aufgrund dessen Freud ordentlicher Professor wurde. (Schott/Tölle: Geschichte der Psychiatrie, München 2006, S. 524).

Reich hatte an der Universität Psychiatrie-Vorlesungen bei Wagner-Jauregg gehört, und im Anschluß an das Medizinstudium seine Facharztausbildung an der von Wagner-Jauregg geleiteten Universitätsklinik für Neurologie und Psychiatrie gemacht.

In den 1940er Jahren erinnerte sich Reich an seinen Lehrer. Nachdem Reich ausführt, daß das Sitzen im Orgonenergie-Akkumulator zu einer „Erstrahlung“ der organismischen Orgonenergie führt, fährt er fort:

Man könnte von einem Standpunkt aus die Orgontherapie auch als eine natürliche „Fiebertherapie“ bezeichnen, wenn man das Fieber korrekt als Anzeichen erhöhter bioenergetischer Tätigkeit des Organismus auffaßt. Von hier aus versteht man auch manche Heilungsmethoden in der Medizin, die bisher rein empirisch, ohne begriffen zu sein, angewendet werden. Die Malariatherapie, die mein klinischer Lehrer Wagner-Jauregg in Wien gegen die allgemeine Parese einführte, besteht in nichts anderem als in der künstlichen Anregung starker Zellerstrahlung durch Injektion von Malariaparasiten. Hierher gehört der heiße Tee mit Rum bei Erkältung ebenso wie der „warme Umschlag“ gegen Zahnschmerzen. Wir stehen vor der Aufgabe, die Wirkungen mancher chemischer Heilmittel von diesem Standpunkt aus zu begreifen. (Der Krebs, Fischer TB, S. 323)

Wagner-Jauregg lehnte es ab, psychische Erkrankungen als reine Erbkrankheiten zu betrachten, wie es damals en vogue war. Es gäbe zwar eine unterschiedliche Vulnerabilität doch Auslöser könnten beispielsweise Infektionserkrankungen sein.

Er konnte sich vorstellen, daß bei einer Erkrankung einzelner Organe das Gehirn mitbetroffen sei und abnorm funktioniere – etwa daß Psychosen Folgen gastrointestinaler Erkrankungen seien, bei denen Stoffwechselprodukte von Bakterien toxische Wirkungen auf das Nervensystem ausübten. Seine grundsätzlich psychosomatische oder besser somatopsychische Haltung sollte er später in dem schönen Satz, jede Körperzelle sei am depressiven Prozeß beteiligt, in radikaler Weise ausdrücken.

Für einen einführenden Überblick verweise ich auf den soeben zitierten kurzen Aufsatz von Theodor Meißel Wagner-Jauregg – ein Wegbereiter der modernen biologischen Psychiatrie.

Wagner-Jauregg war ein Deutschnationaler, wenn auch kein Rassist; seine erste Frau war Jüdin. Aus seiner großdeutschen Gesinnung heraus war seine Annäherung an die Nationalsozialisten im Verlauf der 1930er Jahre nur allzu natürlich. Meißel schließt daran jedoch grundsätzliche Überlegungen an:

Wagner-Jaureggs Wahlspruch: „Wer einen Charakter hat, braucht keine Prinzipien“ zeigt ihn als zutiefst problematischen Menschen, der sich selbst Charakter zuspricht und verbindlicher Prinzipien ledig sein zu können glaubt, die Gefahr übersehend, damit verbindliche menschliche Spielregeln zu entwerten, Grenzen überschreiten zu können und übergriffig zu werden. Die schöne poetische Übersetzung dieses Wahlspruchs von Paul Lorenz für die Wagner-Jauregg-Medaille (…) „eine durch und durch edle Natur bedarf keiner eigenen Gesetze“ – diese Übersetzung transzendiert Wagner-Jaureggs Problematik in einen menschlichen Grundkonflikt, den zwischen menschlicher Natur und menschlicher Kultur und Zivilisation. Wagner-Jaureggs Wahlspruch macht seine Affinität bzw. fehlende Abgrenzung zu einer Herrenmenschenideologie verständlich.

Die Frage ob Wagner-Jauregg ein „Nazi“ war, sei dergestalt auch heute noch von Bedeutung, „um Prinzipien menschlicher Kultur, menschlicher Gesittung zu erhalten, zu verteidigen und weiterzuentwickeln.“

Für den Studenten der Orgonomie ist das ganze von Bedeutung, weil Wagner-Jauregg seinen Wahlspruch sicherlich (wenn auch vielleicht nur indirekt) von Nietzsche abgeleitet hat und dieser wiederum mit einiger Sicherheit von Max Stirner.

Es ist bezeichnend, daß vermeintlich „kritische Geister“ wie Theodor Meißel das Heil in „ethischen Prinzipien“ suchen, der Konservative im „Charakter“. Hier wird auch unmittelbar deutlich, warum die Orgonomie so eine Affinität zum konservativen Spektrum hat.

Abschließend einige Zitate aus dem Nachlaß und den Schriften Nietzsches:

Ideale der Art sind die vorwegnehmenden Hoffnungen unserer Triebe, nichts weiter. So gewiß wir Triebe haben, verbreiten diese auch in unserer Phantasie eine Art Schema von uns selber, wie wir sein sollen, um unsere Triebe recht zu befriedigen – dies ist idealisieren. (Kritische Studienausgabe, Bd. 9, S. 336f)

Vertrauen wir den Trieben, sie werden schon wieder Ideale schaffen! wie es die Liebe immerfort thut. (Bd. 9, S. 353)

Und weiter bezeichnet Nietzsche die Triebe als „schaffende Künstler“ (Bd. 9, S. 354). „Das Ideal ist die Vorwegnahme der Hoffnungen unserer Triebe (der herrschenden Triebe)“. Ein anderes Ideal entsteht, wenn „ein anderer Trieb zur Herrschaft kommt“ (Bd. 9, S. 396). Das „Rechte und Naturgemässe“ ist, „ohne Grundsätze, aber mit Grundtrieben, ein beweglicher Geist im Dienste starker Grundtriebe, und eben deshalb ohne Grundsätze“ zu leben (Bd. 3, S. 149).

Was ist der Mensch? Ein Haufen von Leidenschaften, welche durch die Sinne und den Geist in die Welt hineingreifen. (Bd. 10, S. 207)

Islamophilie (Teil 2)

17. März 2015

Man steht der gegenwärtigen Islamisierung Deutschlands und ganz Europas fassungslos gegenüber und frägt sich, warum sie offenbar von allerhöchster Stelle gewollt ist. Nun, das Setzen auf die islamische Karte ist alles andere als ein neues Phänomen.

Man nehme etwa die Engländer und Franzosen, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts das geschwächte Osmanische Reich und die islamischen Völkerschaften am Südrand Westasiens bis nach Indien hinein instrumentalisiert haben, um das Vordringen des Russischen Reiches nach Süden zu verhindern. Ohne die Unterstützung der Osmanen von Seiten der Westmächte wäre Konstantinopel und ganz Kleinasien von der türkischen Besetzung befreit worden, mit Sicherheit auch das Heilige Land. Das Römische Reich wäre wiederhergestellt worden.

Als sich dann die Türken im Ersten Weltkrieg auf die Seite des Deutschen Reiches schlugen, wurde von den Engländern der arabische Nationalismus gegen die verachteten Türken mobilisiert. Das wird gerne als Beispiel dafür angeführt, daß der Nationalismus doch stärker sei als der Islam, wobei jedoch vergessen wird, daß der Islam eine genuin arabisch-nationalistische Ideologie ist – die Araber sind das auserwählte Volk Allahs. (Andererseits könnte der Nationalismus beispielsweise die stolzen Iraner von dieser arabischen Fremdkultur befreien, die wahrhaftig im Iran nichts zu suchen hat.)

Die Deutschen ließen ungerührt den Holocaust an ihren armenischen Mitchristen geschehen. Die Türken hatten Angst, die Christen im Lande könnten dem russischen Erzfeind als Fünfte Kolonne dienen.

Mussolini träumte von einem neuen Mare Nostrum, das er mit Hilfe der Araber gegen die Briten und Franzosen erstreiten wollte. Hitler setzte ebenfalls auf die arabische und ganz allgemein auf die islamische Karte. (Bis heute hüten sich Nationale Sozialisten vor jeder Islamkritik, da sie Deutschland nicht mit der Feindschaft von einer Milliarde Menschen belasten wollen. Menschen, die uns wegen der Shoah brüderlich lieben. Und tatsächlich waren die Herrscher Ägyptens, Syriens und Iraks durchweg Nazis.)

Man kann das beliebig ausweiten: die Amerikaner und die Saudis; die Briten und ihre pro-arabische Politik in Palästina; die Russen und die Ägypter; de Gaulle hat sogar Algerien, das keine Kolonie, sondern Teil des französischen Mutterlandes war, geopfert, um auf die arabische Karte zu setzen; die europäischen Eliten fördern heute ganz offen die moslemische Masseneinwanderung aus dem Maghreb, „um den Realitäten gerecht zu werden“.

Es ist immer dasselbe geostrategische Kalkül: um deine Macht zu erhalten und auszubauen, mußt du dich mit dem islamischen Block im Zentrum der afroeurasischen Landmasse gutstellen. Dinge wie „Verteidigung des Christentums“ oder der völkischen Identität sind hier vollkommen nebensächlich. Man hat zugeschaut, wie die Türken die störenden Armenier ermordeten und Hitler die störenden Juden, genauso wie man heute gleichgültig mit den Achseln zuckt, wenn die eigene Bevölkerung marginalisiert wird.

Leute, wie etwa der deutsche Generalstab im Ersten und Zweiten Weltkrieg, der zu gerne den Dschihad gegen den westlichen Kolonialmächte entfacht hätte, oder die heutigen Machthaber in der EUdSSR, leben in anderen Sphären: Kartentische und Verlaufskurven statt lebendige Realität. Sie, die sich als kalt kalkulierende „Realisten“ betrachten, leben in einer abstrakten Welt voller grandioser Geostrategien. Das die Sache immer (wirklich IMMER) in die Hose geht, steht auf einem anderen Blatt: Amerika steht vor dem Bankrott; das Russische Reich ist schon längst tot, der Leichnam verwest vor sich hin; Frankreich ist eine Karikatur seiner selbst; Englands grandioser Plan Frankreich, Deutschland und Rußland auf dem Kontinent kleinzuhalten mündete im Untergang des Empire; und „Europa“ ist eine groteske Todgeburt. In Brüssel traut sich die Nomenklatura der EUdSSR ob der moslemischen Gangs kaum noch auf die Straße. Wirklich alles ist gegen die Wand gefahren!

Ausgerechnet der Faktor, mit dem alle spielen wollten, ist dabei zu triumphieren: der Islam im allgemeinen und die arabische Welt im besonderen. Und je mächtiger dieser Faktor wird, desto mehr werden die Genies des Untergangs, die Europa und Amerika regieren, sich dem Islam andienen. Schließlich sind es ja Realisten 😉

Diesen selbstmörderischen Übermut kann man nur verstehen, wenn man noch weiter zurückblickt: mit dem raschen Vordringen der arabisch-islamischen Armeen nach Mohammeds Tod war Europa faktisch abgeschlossen und mußte sich bis ins 17. Jahrhundert hinein gegen immer neue Eroberungsversuche von Seiten des Islam erwehren. Das „Zeitalter der Entdeckungen“, das zufällig zur Entdeckung Amerikas führte, war nichts anderes als ein verzweifelter Versuch diese Blockade zu durchbrechen.

Wir Europäer waren die rückständigen, schwachen und eingeschüchterten! Unsere Leute wurden auf den Sklavenmärkten Nordafrikas gehandelt! Wir wurden als Hinterwäldler betrachtet!

Das wandelte sich schnell nach der Eroberung Amerikas und der beginnenden industriellen Revolution. Wir wurden zu den Herren der Erde, aber die Obsession mit dem Islam, der uns beinahe überrannt und Jahrhunderte zu eingeschüchterten Gefangenen gemacht hatte, blieb. Man denke nur daran, daß die US-Marine im Kampf gegen die islamistischen Terrorzentren am Südrand des Mittelmeers entstand. Beim Versuch endlich zum Indischen Ozean vorzudringen, ist schließlich die Sowjetunion, das Rote Zarenreich, untergegangen – zum Straucheln gebracht durch islamische Bergstämme. Der erste ernsthafte Angriff auf das amerikanische Festland seit 1812 kam von den gleichen Leuten. Deutschland und ganz Westeuropa ist ohne eine gigantische Rückführung der Moslem bald islamisch – ganz „demokratisch“. Heute terrorisieren die gleichen Leute, gegen die die US-Marine Anfang des 19. Jahrhunderts vorging (Marokkaner, Algerier, Tunesier), die europäischen Innenstädte.

Wie gesagt: man kann nur verstehen, was wirklich geschieht, wenn man die Welt genauso betrachtet wie die Moslems – mit einem Blick über die Jahrhunderte zurück.

Ich selbst habe natürlich das wichtigste vergessen: die Kreuzzüge und daß Israel eine Wiederauflage der Kreuzfahrerstaaten ist – die von Europa verraten wurden.

Was tun? Nach 9/11 hat die amerikanische rechtskonservative Kommentatorin Ann Coulter wahrscheinlich den besten Vorschlag gemacht: Tötet ihre Führer und bekehrt sie zum Christentum! Das bleibt solange gefährlicher Unsinn, bis man erkennt, warum etwa in Saudi Arabien bei der Einreise mitgeführte Bibeln öffentlich geschreddert werden. (Und wir Dödel rasten aus, wenn irgendwo in einer amerikanischen Kleinstaat ein Koran verbrannt werden soll!) Die Machthaber haben eine panische Angst vor der Ansteckungsgefahr. Sie ahnen, daß die arabischen Massen, angesichts des geistlosen, dämonischen Drecks, der ihnen tagtäglich aufgetischt wird, hungrig nach der Frohen Botschaft sind.

Von dem Anthropologne Iain Edgar von der Durham University stammt die erste umfassende Studie über Istikhara, die islamische „Traumdeutung“.

Es geht darum, daß, eingerahmt durch entsprechende Gebete, Moslems glauben, daß ihr Gott „Allah“ ihnen in ihren Träumen, die sie symbolisch deuten, Botschaften zukommen läßt, die sie unbedingt befolgen müssen. Es geht dabei um Familienangelegenheiten, Geschäftsabschlüsse und sogar politische Entscheidungen. Beispielsweise wurde der Anführer der Taliban durch Träume geleitet und angeblich besprach Osama bin Laden jeden Morgen seine Träume und die seiner Gefährten.

Edgar, der in den letzten 25 Jahren die Rolle des Traums in den unterschiedlichsten Kulturen untersucht hat:

Träume haben immer eine sehr wichtige Rolle im Islam gespielt – der Koran zeigt, daß der Prophet Mohammed ein großer Träumer war.

Die Traumauslegung im Islam ist eine spirituelle Weise die Zukunft zu prophezeien und sich dem persönlichen Unbewußten und dem Willen Allahs hinzugeben.

Klar! Dem „persönlichen Unbewußten“ und („und“!) Allah…

Moslems sind häufig zurückhaltend, was den Gebrauch von Istikhara betrifft, aber durch unsere Untersuchungen fanden wir Belege für seinen weit verbreiteten Gebrauch bei den unterschiedlichsten Moslems, die in verschiedenen Gebieten der Welt und unter unterschiedlichsten sozioökonomischen Bedingungen leben.

Politisch korrekt fährt Edgar fort:

In der westlichen Kultur sagt man: „Laßt uns darüber schlafen!“, wenn wir schwierige Entscheidungen zu treffen haben, und häufig scheinen sie dann am Morgen klarer zu sein. Istikhara ist eine spirituelle Version dieser Praxis.

Als Anthropologe sollte er wissen, daß diese „Toleranz“ der Sache der Moslems nicht dienlich ist, denn alle großen Kulturen sind an derartigen „spirituellen Praktiken“ zugrunde gegangen. Man denke nur an die Azteken und die Inka.

Sie fällten keine wohlüberlegten rationalen Entscheidungen, sondern folgten „dem Kaffeesatz“ und mußte schließlich den Preis dafür bezahlen. Das fatale ist, daß die „esoterischen“ Methoden, etwa die Astrologie, manchmal tatsächlich zu guten Entscheidungen führen, – so daß man im entscheidenden Augenblick voller Überzeugung genau das falsche tut. Für das Christentum war der Aberglaube stets ein Werkzeug des Teufels, um die Menschen ins Unheil zu stürzen. Ein Christ, der sich der „Esoterik“ hingibt, ist kein Christ. Es ist kein Zufall, daß sich die Naturwissenschaften im christlichen Europa entwickelt haben.

Die mohammedanische Kultur wird aber nicht nur deshalb an ihrem inhärenten Obskurantismus zugrundegehen, weil er kurzfristig zu idiotischen Entscheidungen führt und langfristig den zivilisatorischen Rückstand zementiert, sondern auch ganz unmittelbar.

Es geht darum, daß immer mehr Moslems Jesus im Traum erscheint… Im Moment wird der Nahe Osten von einem Damaskuserlebnis nach dem anderen heimgesucht. Rationalisten mögen über so etwas sarkastisch lächeln, aber genau hier, in den irrationalen Abgründen einer gepanzerten Menschheit, entscheidet sich die Zukunft der Welt. Abkommen, die in Camp David ausgehandelt werden, und die Trends des Rohölmarktes sind im Vergleich dazu vernachlässigbare Marginalien.

Die Welt wird von der Massenpsychologie bestimmt, nicht von den vulgärmarxistischen Konstrukten westlicher Intellektueller. Es ist definitiv am Kippen: der Islam kann ähnlich wie der Realsozialismus das Informationszeitalter nicht überleben. Er wird genauso kollabieren wie der Kommunismus.

Man kann die Emotionelle Pest (das DOR) nicht instrumentalisieren, man kann sie nur vernichten. Dieser Vernichtungsschlag kann nur gelingen, wenn man die Kräfte des Kerns, des „Guten im Menschen“ (das OR), mobilisiert. Wer DOR instrumentalisieren will, kommt im DOR um.

Unsere Kinder wissen, wovon ich rede. Wir haben sie auf den Altären unserer politischen Korrektheit geopfert und den Grauen Wölfen zum Fraß vorgeworfen. Die SPD und die Grünen (also die Roten Faschisten in diesem Land) wollten mittels Umvolkung ein Proletariat kreieren, das ihnen endlich folgt. Doch statt der Emanzipation wird das Mittelalter über uns kommen. Toller Plan!