Archive for Oktober 2016

Sexualfeme im Sozialstaat

28. Oktober 2016

In seiner Rede an den Kleinen Mann und in anderen Werken hat Reich gegen die „Sexualfeme“ der Schnüffler und Verleumder, der Staatsanwälte, Beamten und „lieben Nachbarn“ angeschrieben. Zwar sind wir heute „liberaler“ geworden und die Institution der, wie Reich sie nannte, „Zwangsehe“ hat ihre Schrecken verloren, doch die Emotionelle Pest organisiert sich von neuem und ist widerlicher und gemeiner als je zuvor: sie hat die bewaffnete Staatsmacht hinter sich und arbeitet mit Erpressung und wirtschaftlichen Sanktionen.

Man denke etwa bei Sozialleistungen an die Veranlagung unverheirateter Paare, die als „eheähnliche Gemeinschaften“ gelten, so daß beispielsweise im Falle der Arbeitslosigkeit die beiden Partner füreinander aufkommen müssen. Wer wirklich nur mit einem Mitbewohner in einer Zweckwohngemeinschaft zusammenlebt, muß beweisen, daß keine „eheähnliche Gemeinschaft“ vorliegt. Was kann damit anderes gemeint sein, als „keine sexuelle Beziehung“? Und gilt das auch für Wohngemeinschaften von Männern? Muß ich jetzt nachweisen, daß ich nicht homosexuell bin? Fällt niemandem auf, wie grundsätzlich unakzeptabel es ist, daß sich der Staat in das Intimleben seiner Bürger einmischt?

Er ist in wirtschaftlicher Not, da das Jobcenter seinen Antrag auf Hartz IV noch nicht bewilligt hat. Von der Sachbearbeiterin, die seine Kontoauszüge durchblättert, bekommt er eine nicht spezifizierte Kontoeinzahlung vorgehalten. Ob nicht doch eine „Bedarfs- und Einkommensgemeinschaft“ mit Herrn Soundso vorliege? Worauf er beteuert, er sei bereits zweimal verheiratet gewesen und gewiß nicht schwul sei! Die Sachbearbeiterin antwortet darauf süffisant, daß sie schon häufiger Kunden hatte, die auf beiden Ufern spielen.

Wie lebensfremd, sexuell verkorkst, moralisch verrottet und niederträchtig muß jemand sein, der sich derartige Gesetze ausdenkt!

Welches Leid hat beispielsweise das Kindergeld geschaffen! Babys werden nicht aus Liebe, sondern aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus produziert. Und das fast ausschließlich von Leuten, die sich zum Wohle der Menschheit lieber nicht fortpflanzen sollten!

Und noch eine Frage: Darf ich eigentlich meinen besten Freund, der sehr vermögend ist, heiraten und damit beispielsweise Anrecht auf Witwenrente erlangen? Oder müssen wir beweisen, daß wir schwul sind? Und darf ich dabei weiter mit meiner Freundin zusammenleben? Die Homoehe ist ungerecht

Hier das Dokument, das beweist, daß sie dich nach deinem Sexualleben fragen, nach der Anzahl deiner Sexualpartner, deren Namen, etc.

Igitt: Bornemann

24. Oktober 2016

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Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

Igitt: Bornemann

Der Kampf gegen Vorurteile

23. Oktober 2016

Wenn man jung ist, kann man sich massiv über Vorurteile aufregen. Ich kann mich noch gut erinnern, wie mich auch nur der leiseste Hinweis auf „Rassismus“ maßlos entflammte. Doch je älter ich werde, d.h. mit wachsender Lebenserfahrung, stelle ich nicht ohne Unwohlsein fest, daß wirklich jedes, jedes, gängige Vorurteil einen wahren Kern hat, wenn nicht sogar schlichtweg der objektiven Wahrheit entspricht!

Es geht schlicht ums Überleben. Ständig müssen wir schnell, sehr schnell, Entscheidungen treffen, wenn wir überleben wollen. Wir können nicht jedesmal tiefschürfende Überlegungen anstellen, also zerebral funktionieren, sondern müssen aus dem Bauch heraus, d.h. emotional entscheiden. Heute wird uns jedoch andauernd eingebleut, daß wir keine Vorurteile haben sollen, tolerant sein und alle Menschen mit offenen Armen aufnehmen sollen.

Die linksliberalen Meinungsmacher engagieren sich in dieser Indoktrinationsarbeit nicht etwa, weil sie bessere Menschen sind und ein großes Herz haben, sondern weil es ihrer Charakterstruktur entspricht, die unreif ist, „zerebral“ und vollständig verantwortungslos. All die Kampagnen gegen „Rassismus“, etc. mit denen wir alltäglich von diesen Arschlöchern zugeschissen werden, sind tatsächlich das Gegenteil dessen, wonach sie oberflächlich aussehen: sie sind die ultimative Lebensfeindlichkeit. Täglich sterben Deutsche deswegen! Die Gutmenschen zerstören systematisch das deutsche Volk. Es sind Völkermörder!

Siehe dazu etwa Akifs neusten Schlag in die Fresse dieses linksliberalen Dreckspacks.

Zwei Verschwörungsschulen

21. Oktober 2016

Unten zwei Videos aus den USA, die zeigen, daß es dort zwei rechtskonservative „Verschwörungsschulen“ gibt, hier vertreten durch Alex Jones und Michael Savage. Beispielsweise spricht Jones seinen Gast Savage auf die „Schattenregierung“ der USA an und meint dabei die „Bilderberger“, „Skull and Bones“, etc., aber Savage, der in solchen Dingen agnostisch ist, antwortet in einem ganz anderen Sinne: die schwulen und feministischen Gender-Verrückten in der Regierung, die in ihrer Psychose einen Krieg mit Rußland riskieren, weil sie in Putin einen Schwulenfeind ausgemacht haben. Ähnlich im zweiten Video: Jones sieht im skandalösen Umgang des FBI mit der Email-Affäre Hillarys die Finger der ominösen Schattenregierung im Spiel, während es hier einfach nur darum geht, daß der Chef des FBI nicht in die Geschichte als derjenige eingehen will, der den ersten weiblichen Präsidenten verhindert hat.

Das sind zwei fundamental unterschiedliche Sichtweisen. Die von Jones ist eine klassische Verschwörungstheorie, wie sie seit der Zeit der Gegenreformation gang und gäbe ist. Am Anfang standen die Jesuiten im Mittelpunkt der Verschwörungstheorien, heute sind es die „Illuminati“. Die bekannteste Version ist die der „Weisen von Zion“, die vom zaristischen Geheimdienst erfunden wurde. Die von Savage („Kulturbolschewismus“) geht auf die Französische Revolution zurück, als Konservative überall „Gespenster“ sahen, die umgingen und die alte Ordnung unterminierten.

Ich will nicht bestreiten, daß vieles an beiden Sichtweisen stichhaltig ist. Nicht zuletzt die im Gefolge des Email-Skandals um Hillary veröffentlichten Wikileaks-Dokumente sollten Beweis genug sein. Wenn man sie aber in eine geschichtliche Perspektive setzt, d.h. mit entsprechenden Vorstellungen in der Vergangenheit vergleicht und dergestalt relativiert, wird deutlich, wie oberflächlich und imgrunde willkürlich sie sind.

Hier und da mögen sie im Einzelfall paßgenau stimmen, doch sie eignen sich nicht dazu, die Welt auf eine fundamentale Art zu verstehen. Beispielsweise haben wir alle in der Schule gelernt, daß Hitler an die Macht gekommen ist, weil erstens die Großindustrie ihn finanziert hat und zweitens der Staatsapparat von Menschen durchsetzt war, die die Demokratie haßten und das Kaiserreich zurückhaben wollten. Aber erklären diese „Verschwörungstheorien“, die zweifellos nicht von der Hand zu weisen sind, wirklich, was geschehen ist? Warum dann Reichs Die Massenpsychologie des Faschismus!

Was wirklich die Geschichte bestimmt, etwa die Machtübernahme von Hitler oder die von Hillary, ist die Charakterstruktur der Massen, die sich beim Einzelnen zwischen der Geburt und der Pubertät in den Familien ausprägt und dann fortwirkt unabhängig von den sich verändernden Zeitläufen.

 

 

Und hier ein aktuelles Beispiel für eine Verschwörungstheorie, die falsch sein kann, aber auch wahr. Im letzteren Fall war dies einer meiner letzten Blogeinträge und viele von uns werden sehr bald dank Obama Antichrist einen grausigen Tod finden…

Die Orgonomie und die moderne Physik

20. Oktober 2016

Wilhelm Reich, Physiker: 2. Orgonbiophysik, d. Kosmische Strahlung

„Denken“

17. Oktober 2016

Humana conditio ex orgonomico prospectu: Stichwort „Demokratie“ und folgende

Der Jude

16. Oktober 2016
  1. Ödipuskomplex (Freud): (a) Da unsere Kultur zu einem Gutteil auf dem Patriarchalismus des Alten Testaments ruht, wird der Jude unbewußt als „kastrierender Patriarch“ gesehen. (b) Als dem Außenseiter schlechthin, er war früher der einzige Nichtchrist, betrachtet man ihn gleichzeitig als Element, das die überkommene Ordnung, die Herrschaft des Vaters, untergräbt und sich „an der Mutter vergeht“.
  2. Sexualökonomie (Reich): Der gepanzerte Mensch empfindet die natürliche Sexualität als schmutzig und der Antisemitismus (genauso wie jede andere „Rassentheorie“) ist nichts anderes als sexuelle Abwehr.
  3. Arbeitsdemokratie (Reich): (a) Der Jude wird aus historischen Gründen mit der „Globalisierung“ verbunden, d.h. mit der Befreiung von den alten zünftlerischen Beschränkungen und der Entwicklung des verhaßten grenzüberschreitenden Kapitalismus. Die Arbeitsdemokratie ist inhärent „grenzenlos“ und internationalistisch. (b) Ebenfalls aus historischen Gründen ist der Jude mit dem Kredit- und Zinssystem verbunden („die Rothschilds“). Die Arbeitsdemokratie kommt ökonomisch vor allem durch die gegenseitige Verpflichtungen von Gläubiger und Schuldner zum Ausdruck.
  4. (a) Emotionelle Pest (Reich): Antisemitismus ist eine Hauptausdrucksform der Emotionellen Pest, bei der das vorgeschobene Motiv stets ein tiefer gelegenes wirkliches Motiv verbirgt (vgl. Punkt 2). (b) Gleichzeitig entspricht die Beschreibung des Juden durch den Antisemiten als verlogen und hinterhältig weitgehend Reichs Beschreibung der pestilenten Reaktion und des pestilenten Charakters.
  5. ORANUR (Reich): Die gegenseitige Sequestration von OR und DOR erklärt u.a. auch das Verhältnis zweier Gruppen von Menschen, die sich feindlich gegenüberstehen. Das sieht man in Nazideutschland (vgl. Punkt 4.b) und im heutigen Konflikt zwischen den Israelis und den sogenannten „Palästinensern“.
  6. Funktionalismus (Reich): Mit der Einführung des Monotheismus hat der Jude das CFP N (den kosmischen Orgonenergie-Ozean) auf die Agenda gebracht. Die Emotionelle Pest wird dies dem Juden niemals verzeihen.
  7. soziopolitische Charakterologie (Baker): Der Gegensatz zwischen den beiden soziopolitischen Lagern („zerebrale“ vs. Muskelpanzerung) erklärt auch den Judenhaß. Durch ihre angeborene Intelligenz und durch eine Entwicklung, die sie weitgehend von Handarbeit und Landbesitz ferngehalten hat, hatten Juden überdurchschnittlich eine liberale (linke) Charakterstruktur, die auffällig mit der konservativen bis extrem konservativen der Restbevölkerung kontrastierte.
  8. Saharasia (DeMeo): (a) Der Leser erwartet jetzt sicherlich einen Hinweis darauf, daß die Juden aus dem Zentralgebiet Saharasias nach Europa gekommen sind. (b) Doch weitaus wichtiger ist, daß die Juden stets ein Opfer Saharasias waren und stets die letzte Bastion des Lebendeigen gegenüber Saharasia waren. Das heutige Israel ist das beste Beispiel!

Ein Beispiel für einen pestilenten Charakter

15. Oktober 2016

Er ist kein Mensch, sondern ein Typ, der in fast keinem Wilhelm-Reich-Seminar fehlt.

Er sitzt da, die verkörperte Abwehr: verschränkte Arme und stets ein Anflug von Verachtung im Gesicht. Läuft bei der Präsentation mal etwas nicht rund, hört man im Hintergrund seine spitze Bemerkung: „Das ist aber schlecht organisiert!“ Und man spürt seinen abschätzigen Blick, als wolle er sagen: „Dieser unsichere Knilch soll also die Verkörperung von sexueller Gesundheit sein!“

Er wartet nur darauf, endlich die Aufklärung zu Wort kommen zu lassen: Reichs gesamte Theorie sei die Verarbeitung seiner, Reichs, eigenen Krankengeschichte. Er sei ein Sex-Maniak gewesen, der unfähig war Spannung zu ertragen und zu sublimieren.

Bei anderer Gelegenheit suggeriert er, Malinowski hätte wohl alle seine Ergebnisse über die Trobriander getürkt.

Oder beispielsweise: Von wegen Faschismusanalyse! Reich sei ja selbst Antisemit gewesen und dann zitiert die Pestbeule die „betreffende“ Stelle aus Reich Speaks of Freud.

Nachdem er sachlich aber scharf abgewiesen worden ist, sitzt die Pestbeule den Rest des Seminars mit sooooo einem Gesicht da. Zu weiteren Terminen erscheint er nicht. Am Seminar selbst war er ja eh nicht wirklich interessiert.

Sein Leben ist leer und ohne Hoffnung. Um es erträglich zu machen, untermauert er es mit einer „nüchternen Lebensanschauung“. Etwa, daß wir von Natur aus gewalttätige Schimpansen seien, die dem Prozeß der Zivilisation unterworfen werden müßten. Oder er ist Freudianer, der vom „Todestrieb“ ganz besonders fasziniert ist. Oder er glaubt mit Adorno, daß es eh kein Wahres im Falschen geben könne. Oder er feiert mit Foucault die sadomasochistische Nichtung des Ich.

Das sind alles nur Rationalisierungen seiner Resignation und seines tiefsitzenden Hasses gegen alles Lebendige.

Er ist kein Mensch, sondern nur ein Sack voll übelriechender Luft.

Der Herr der Fliegen

14. Oktober 2016

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 7. Der Christusmord nach Markus / Markusevangelium (6,1-11,19)

Arbeitsdemokratie und Funktionalismus wider Mystizismus

11. Oktober 2016

Würde man den besten Wissenschaftlern der Erde Ende des 19. Jahrhunderts das Notebook aushändigen, auf das ich diese Notiz schreibe, hätten sie nichts, rein gar nichts damit anfangen können. Wie ohne Quantenphysik den Bildschirm verstehen? Was hätten sie mit dem Mikrochip anfangen sollen? Konzeptionell hatten sie keinen Zugang zum Konzept eines Transistors und schon gar nicht zu einem miniaturisierten. Ohne Elektronenmikroskop ist ein Chip einfach ein – Chip. Ohne das Konzept „Computersprache“ macht ein Schaltelement ohnehin keinen Sinn. So ein Notebook ist das Produkt des Hirnschmalzes ganzer Generationen von Wissenschaftlern und vor allem von Ingenieuren, die erst mal zimmergroße Computer entwerfen mußten, die mit Lochkarten gefüttert werden. Eine selbständige neue Wissenschaft mußte aus dem Boden gestampft werden, die Informatik. Ganze Industrien mußten entstehen, die die Komponenten produzieren können, aus dem so ein Notebook zusammengebaut wird. Diese parallel sich entwickelnden Industrien hatten am Anfang meist nichts mit dem Notebook zu tun. Betriebssysteme mußten entwickelt und vor allem anwenderfreundlich gemacht werden, ansonsten könnten nämlich nur Informatiker etwas mit einem Notebook anfangen. Es hätte also von vornherein gar keinen Impetus zur Entwicklung der Massenware Notebook gegeben!

Ein Notebook ist nicht das Ergebnis einer einzigen „Intention“, es fällt nicht vom Himmel – und wenn es, wie im obigen Beispiel, doch vom Himmel fallen sollte, könnte niemand etwas damit anfangen, allein schon weil es weder Speichermedien, Drucker, noch das Internet gäbe. Ein Notebook macht nur als Teil einer umfassenden Infrastruktur Sinn! Wäre einmal der Akku leer, könnte kein Wissenschaftler oder Ingenieur des 19. Jahrhunderts irgendetwas aus dem Notebook entwickeln. Es wäre nur ein Haufen aus Metall und Plastik, mehr nicht! So ein Notebook ist das Produkt unzähliger Entwicklungen, an deren Anfang ganz andere Intentionen standen, wenn es nicht schlicht Zufallsentdeckungen oder bloße Beiprodukte waren, denen zunächst eine ganz andere Funktion zuviel, wenn überhaupt. Die Geschichte des Notebooks ist ein schier unendlich komplexes Netz (zu dem auch die Finanzierung all der Forschung und beispielsweise das Marketing der diversen Produkte gehört). Niemand hat dieses Netz entworfen und ohnehin hätte es niemand entwerfen können. Diese autonome Entwicklung mit ihren komplexen Wechselwirkungen ist das, was Reich als „Arbeitsdemokratie“ bezeichnet hat.

Das Beispiel des Notebooks zeigt auch, daß Zweck und Zielsetzung etwas Sekundäres sind, das erst ganz am Ende in Erscheinung tritt. Am Anfang steht immer die Funktion, die sich immer weiter auffächert. Beispielsweise muß erst der Bildschirm dasein, bevor jemand auf den Gedanken kommen kann Folien zu entwickeln, die verhindern, daß der Sitznachbar mitlesen kann. Wir brauchen ja nur unseren eigenen Körper zu betrachten! Die Hände sind nicht für den Werkzeuggebrauch, sondern für das Klettern auf Bäume entstanden. Es ist zu einer Funktionserweiterung bzw. zu einem Funktionswechsel gekommen. (Wie neue Funktionen entstehen, hat Reich in Die kosmische Überlagerung beschrieben.)

Arbeitsdemokratie und Funktionalismus kann man mit einem Satz umschreiben: Nichts fällt vom Himmel!