Archive for Dezember 2015

Nachfrage nach Nachrichtenbrief?

31. Dezember 2015

Das Konzept des Nachrichtenbriefs beruht auf einem bioenergetischen Rechenfehler. Deshalb kann der Nachrichtenbrief nie und nimmer einen „meßbaren“ positiven Effekt haben. (Zum „nie und nimmer“ gleich mehr!) Der Nachrichtenbrief war als Angebot geplant bzw. schälte sich dies sehr schnell als seine Rechtfertigung heraus, nachdem er aus einer Laune heraus ins Netz gestellt worden war: ein Angebot, dem langsam aber sicher eine immer weiter ansteigende Nachfrage zuwachsen sollte.

Dieses Ansinnen ist nicht nur vollständig gescheitert, sondern ohnehin von Grund auf falsch, denn rationale, lebenspositive Produkte sind stets eine Funktion der Nachfrage. Nehmen wir als Beispiel illegale Drogen. Hier erzeugt das Angebot die Nachfrage. Je mehr Drogen, desto höher die Nachfrage, auch wenn die Gegner der Prohibition das Gegenteil behaupten. Das Gegenbeispiel sind lebenswichtige Medikamente (sozusagen „legale Drogen“): erst ist die drängende Nachfrage da, der über kurz oder lang ein entsprechendes Angebot entgegenwächst. Oder wie Reich sich bei der Definition der Arbeitsdemokratie ausdrückt: „Da alle Arbeitsprozesse voneinander abhängen und miteinander organisch verflochten sind; da ferner die Konsumption [die Nachfrage] die Produktion [das Angebot] bestimmt, ist eine natürlich gewachsene und organisch funktionierende Organisation in der gesellschaftlichen Basis gegeben“ (Die Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 279).

Es besteht schlicht und ergreifend keinerlei Nachfrage nach Wilhelm Reich und der Orgonomie. Oder mit anderen Worten: es fehlen dem Nachrichtenbrief sämtliche arbeitsdemokratischen Grundlagen. Jeder kann sich selbst bei Suchmaschinen ein Bild davon machen, daß das einzige, was „in Sachen Wilhelm Reich“ zumindest marginal nachgefragt wird, neurotischer oder gar pestilenter (destruktiver) Unsinn ist wie „Orgonit“ oder irgendwelche zusammengemurksten „Körpertherapien“.

Was tun? Die Frage sollte sein, ob es irgendeinen Aspekt der Orgonomie gibt, der einer bisher unerfüllten Nachfrage entspricht bzw. einer Nachfrage, die sich in Zukunft abzeichnet!

Blickt man zurück auf Reichs Karriere in Wien, Berlin, Kopenhagen, Oslo und New York gab es eine Zeit, in der Reichs „Botschaft“ begierig aufgesogen wurde, so daß die Emotionelle Pest alle Kräfte aufbringen mußte, um das Lebendige unter Kontrolle zu halten. Nach Reichs Tod, d.h. seit Anfang der 1960er Jahre ist diese Nachfrage nach und nach weggebrochen und heute bei Null angelangt.

Was geschehen ist? Es kam zu einem der größten Umbrüche in der Menschheitsgeschichte: die Umwandlung von der autoritären zur antiautoritären Gesellschaft. Mit einigem Schrecken und großem Widerwillen hat Reich noch die Beatniks und den Rock’n Roll miterlebt, die den Ausbruch der Hölle angekündigt hatten. „Reichs Themen“ sind mittlerweile vollkommen uninteressant geworden: aus der Sexualnot wurde – „Sex“, ein Konsumgut wie jedes andere auch; aus der Befreiung des Kindes wurden – Fans von Miley Cyrus; aus der Orgonenergie wurde – der Dalai Lama. Es ist vollkommen abwegig in einer derartigen gesellschaftlichen Atmosphäre den Leuten mit „Wilhelm Reich“ auf die Pelle rücken zu wollen.

Das ist aber auch gleichzeitig eine ungeheure Chance für die Orgonomie, denn das antiautoritäre System steht unmittelbar vor dem Kollaps und – die Letzten werden die Ersten sein! Das ist auch der tiefere Grund für meine kompromißlose Ablehnung des „Reichianismus“. Ich kann mir kaum etwas Destruktiveres für die Orgonomie vorstellen, als sich dieser untergehenden Gesellschaft anzupassen. Das „Reichianische“ Gesindel, das ich in diesem Blog bis zum Erbrechen behandelt habe, erinnert mich fatal an die Psychoanalytiker Anfang der 1930er Jahre, die sich allen Ernstes an das nationalsozialistische Regime anpassen wollten. Was für ein Gesindel!

widerstand

Bildung als Allheilmittel

30. Dezember 2015

In jeder Diskussion, insbesondere aber über das Mohammedanertum, wird gesagt, daß Bildung vor Gewalt schütze, vor Frauenunterdrückung, vor religiösem Fanatismus, vor Intoleranz und Terrorismus, etc. Das ist offensichtlicher Unsinn, denn in der SS mag es tatsächlich unfaßbar ungebildete und dumme Führungskräfte gegeben haben, aber ein Gutteil waren umfassend gebildete Akademiker. Naturwissenschaftliche oder „geisteswissenschaftliche“ Bildung machte da keinen Unterschied, bzw. waren die letzteren vielleicht eher noch verbohrter und brutaler. Man denke nur an einen umfassend gebildeten Mann wie „Dr. Goebbels“. Das gleiche gilt etwa für die Rote Armee Fraktion oder die Leute, die den 9/11 durchgeführt haben. Ein „Prof. Dr.“ kann unglaublich gewalttätig, ideologisch verrannt und hinterhältig sein. Man denke nur an die teilweise wirklich umfassend gebildeten Bolschewiki! Kaum besser waren die dünkelhaften Herrenreiter, die von Privatlehrern unterrichtet worden waren und die die teuersten Universitäten besucht hatten: sie betrachteten „das Volk“ als Viehzeugs und behandelten es entsprechend, wahren Antisemiten, Kriegstreiber, etc.

Trotzdem, gegen jede Erfahrung und Evidenz, reden uns Kulturkonservative, insbesondere aber Sozialdemokraten ständig ein, daß „mehr Bildung“ das Allheilmittel sei. Das hat zwei Gründe: einen „psychoanalytischen“ und einen „marxistischen“.

Erstens glauben diese Verkünder der Bildung frei nach Freud, daß durch intellektuelle Aktivitäten zerstörerische psychische Energien im Gehirn gebunden werden („Verurteilen von irrationalen Triebregungen“). Das überzeugt insbesondere Sozialdemokraten, deren Charakterstruktur dadurch gekennzeichnet ist, daß die besagten Energien nicht wie bei Konservativen durch muskuläre Panzerung gebunden werden, sondern fast ausschließlich durch okulare Panzerung („Verkopfung“). Ihre gesamte gutmenschliche Ideologie beruht darauf, entsprechend ist Bildung ihr Gott und Erlöser.

Zweitens ist da der Vulgärmarxismus, der unsere gesamte Kultur zersetzt. Bildung kann zwar dazu führen, daß man ein höheres Einkommen hat, aber das hat nichts mit der Anfälligkeit für unmenschliche Ideologien, Terrorismus, etc. zu tun bzw. nur in der bizarren Welt des Vulgärmarxisten, wo alle gesellschaftlichen Auseinandersetzungen auf materiellen Unterschieden beruhen. Die „Unterprivilegierten“ lebten in einer veritablen Hölle und deshalb sei Gewalt unausweichlich und könne nur durch „Umverteilung“, letztendlich aber durch gleiche Bildungschancen gemildert werden. Das stimmt sogar bis zu einem gewissen Grade, denn egalitäre Gesellschaften sind tendenziell tatsächlich friedlicher, doch staatliche Eingriffe führen fast immer zum Gegenteil des Erstrebten. Erinnert sei daran, was die Billiarden an Dollar, die Washington etwa in die „Black Community“ gepumpt hat, anrichtete, oder wie die gigantomanische Entwicklungshilfe Afrika verwüstete. Der Wille zur Bildung kann nur aus der Gesellschaft selbst erwachsen, niemals aufoktroyiert werden. Beispielsweise war die Bildung der Arbeiter zu Zeiten der „Arbeiterbildungsvereine“ mit Sicherheit höher als heute, wo jedem zumindest den Realabschluß hinterhergeworfen wird.

Die Bildung ist ein falscher Messias. Natürlich hat niemand etwas gegen „Bildung“, ganz im Gegenteil, doch der orgonomische Ansatz ist vollkommen anders als der „psychoanalytische“ und „marxistische“. In der Charakteranalyse geht es zwar auch, wie in der Psychoanalyse, um das „Bewußtmachen des Unbewußten“, doch dreht sich das nicht um ferne Ereignisse, also letztendlich um einen Glaubensakt, um Interpretation, sondern um das konkrete „unbewußte“ Verhalten im Hier und Jetzt, etwa ein fixes Grinsen, hochgezogene Schultern, beständiger Sarkasmus, etc. Die erstere Art von „Deutung“ führt im Zweifelsfall in die Kontaktlosigkeit und zu haltlosen Verdächtigungen gegenüber den Eltern; Reich sprach in seiner Freudianischen Periode in diesem Zusammenhang von einer „chaotischen Situation“. Ähnlich agierte er in seiner teilweise parallel verlaufenden Marxistischen Periode: statt die Massen mit abgehobener (und ohnehin wissenschaftlich extrem fragwürdiger) „Politökonomie“ und holzschnittartigem Agitprop zu malträtieren, diskutierte er ihr Alltagsleben und ihre Bedürfnisse im Hier und Jetzt.

Mit beiden Ansätzen gab Reich den Menschen Werkzeuge in die Hand den Opferstatus zu verlassen und ihr Leben selbst zu bewältigen. Und genau hier findet sich der Unterschied zwischen „Bildung“ und Bildung. Es ist die Frage, welche Schicht der Charakterstruktur angesprochen wird:

Psychopolioekonomie

Es ist die Frage, ob man den Intellekt dazu benutzt tiefere Einsichten abzuwehren, wie es mit den Versatzstücken der Psychoanalyse und des Marxismus gang und gäbe ist. Es sei nur an all den hanebüchenen Unsinn erinnert, mit dem sogenannte „Nahostexperten“ den islamischen Terrorismus erklären. Da ist dann davon die Rede, daß wir nicht „kultursensibel“ seien, für die Sünden des Kolonialismus büßten und für die Ungerechtigkeiten des kapitalistischen Systems. Auf einer tieferen Ebene zeigt sich hier eine unverhohlene Sympathie mit dem Terrorismus, der relativiert und als gerechte Strafe für unsere vermeintlichen Untaten hingestellt wird. Ganze Bibliotheken füllen sich mit diesen willkürlichen „Analysen“ und der kaum verbrämten Sympathie mit Mord. Man denke nur an das, was über 9/11 geschrieben wurde! Was nie erwähnt wird, ist das, worum es eigentlich geht: der seit Jahrhunderten anhaltende Zusammenbruch der Sexual- und Arbeitsfunktionen in der gesamten islamischen Welt, die zutiefst autoritär geprägt ist, und deren Konfrontation mit dem zunehmend antiautoritärer werden Westen, bei dem die Sexual- und Arbeitsfunktionen, wenn auch auf andere Weise, ebenfalls zusammenbrechen. Diskussionsrunden mit „Nahostexperten“ können Stunden, Tage, Wochen anhalten und nie würde erwähnt werden, daß praktisch niemand in diesen Ländern arbeitet, so wie man in Deutschland arbeitet (zumindest gearbeitet hat), und daß man wie selbstverständlich mit seiner Cousine verheiratet wird. Es würde auch nie die Frage gestellt werden, wie auf diese extrem patriarchale und hierarchische Gesellschaft der immer weiter ausufernde gesellschaftliche Zerfall der antiautoritären Gesellschaft des Westens wirken muß. Vollends unzugänglich ist, warum der antiautoritäre Westen gar nicht genug vom dysfunktionalen Islam haben kann.

Und so in allem: das, was als Bildung durchgeht, entspricht fast immer der oberflächlichen Fassade oder der mittleren (sekundären) Schicht der Charakterstruktur. (Rein mechanisches Wissen, etwa Mathematik, ist neutral.)

Große Kunst, etwa Goethes Faust kommt aus dem bioenergetischen Kern heraus und verbindet uns mit dem bioenergetischen Kern. Entsprechend schaue man sich an, was aus den großen Werken der Weltliteratur in den letzten Jahrzehnten auf bundesdeutschen Bühnen gemacht worden ist! Diese Werke wurden sozusagen von der dritten Schicht zur ersten und zweiten Schicht „herauftransformiert“. Von modernen Produkten der Kultur brauchen wir erst gar nicht reden.

Da man die Massen prinzipiell nur durch Worte (allgemeiner durch „Signale“) erreichen kann, ist „Bildung“ tatsächlich der Schlüssel zu allem. Die entscheidende Frage ist nur, welche Charakterschicht angesprochen wird. In Äther, Gott und Teufel weist Reich darauf hin, daß die Freudsche Tiefenpsychologie den Menschen von Schuldzuweisungen befreit hat, von den Zwängen der bürgerlichen Fassade. In Menschen im Staat streicht Reich hervor, daß Marx selbst, im Gegensatz zu den späteren „Marxisten“, nicht das Ressentiment gegen die Kapitalisten schüren, d.h. nicht an die sekundäre Schicht der Massen appellieren wollte, sondern nur bestrebt war die ökonomischen Zwänge freizulegen, denen auch sie unterworfen sind. Der einzige „Appell“, der irgendwo hinführt, ist der an den bioenergetischen Kern. Jede Bildung, die diesen Namen verdient, spricht den Kern an – kommt aus dem Kern. Bildung ist bisher fast stets gescheitert, weil sie nie klar zwischen den drei Schichten unterschieden hat und so auch der Irrationalität und dem Lebenshaß dienen konnte.

bildung

Warum der „Islamische Staat“ zur antiautoritären Gesellschaft gehört

29. Dezember 2015

In den meisten Ländern des Bogens von Nordafrika bis Südasien (etwa Algerien, Tunesien, Ägypten, Saudi-Arabien und Indien) haben wir einen eklatanten Mangel an wirtschaftlichen Aussichten, allein schon wegen einer fehlenden Infrastruktur, kombiniert mit einem ungeheuren Überhang von jungen Männern, die von der traditionellen Gesellschaft vollkommen entfremdet sind. Da sie von den Massenmedien, dem Internet und allgemein von der Globalisierung geprägt wurden und beispielsweise fast flächendeckend Handys besitzen, tut sich ein unüberbrückbarer Graben zu den vorangegangenen Generationen auf. Vor allem haben sie eine, jedenfalls für dortige Verhältnisse, „gute Ausbildung“, was bedeutet, daß sie vor allem für „Kopfarbeit“ vorbereitet worden sind. Für Handarbeit haben sie nur Verachtung übrig. Und das nur mit marginalen Aussichten entsprechende Berufe in Büros ergreifen zu können. Ihre Ausbildung entspricht in keinster Weise dem jetzigen und auch nicht den zukünftigen Verhältnissen auf dem Arbeitsmarkt dieser Länder. Entsprechend können sie keine Familien gründen, was zur wirtschaftlichen Ausweglosigkeit eine fast unerträgliche sexuelle Frustration hinzufügt.

Der Orgonom Robert Harman schreibt weiter in der neusten Ausgabe des Journal of Orgonomy:

Die sexuelle Frustration, die durch Mangel an Beschäftigung noch verschärft wird, drückt sich in impulsivem Handeln aus, das durch religiösen Glauben rationalisiert wird, auch wenn der Betreffende die Religion kaum praktiziert. Das zeigt, daß die Religion überall, auch in den moslemischen Ländern, sich zu einer anti-autoritären Institution entwickelt hat. Für alle gepanzerten Menschen wird sexuelle Befriedigung und Zufriedenheit in der Arbeitsfunktion als etwas wahrgenommen, das von außerhalb des Selbst kommt, unerreichbar, aber immer ersehnt. Der Dschihad ist ein Ersatz für sexuelle Befriedigung. Er wird zum Objekt der sexuellen Sehnsüchte und ein sexuelles Ventil, oft sadistischer Art. Egal, wie pervers es scheinen mag, hält der Dschihad, als Ersatz die Zufriedenheit in der Liebe und durch die Arbeit, die Hoffnung am Leben, daß das Unerreichbare (Gott) bald erreicht werden kann. Diese gefährliche Art des Lebens und Empfindens ist unabhängig von Inhalt oder Form des religiösen Glaubens. („Practical Functional Economics: Part V“, Vol. 48/2, Hervorhebungen von Harman)

Der Schlußaussage kann ich angesichts der Islamkritik zwar nicht ganz zustimmen, geschweige denn sie unterstreichen, aber dieser Ausführungen machen deutlicher, daß das, womit der Westen heute konfrontiert ist, tatsächlich ein Teil seiner selbst ist. Und dies in einem ganz anderen Sinne als es Linke gerne sehen, die den heutigen Terrorismus als Antwort auf den europäischen Kolonialismus und den „US-Imperialismus“ zeichnen. Das ist eine mechanistische Sichtweise, die eine mechanische Beziehung zwischen Auslöser (Unrecht) und Folge (gerechte Rache) sieht. Etwas, was natürlich mit einer gar nicht so klammheimlichen Freude verbunden ist. Nein, es ist der durchaus wohlmeinende, geradezu altruistische Drang des liberalen Westens das Heil über die Welt zu bringen, etwa durch „Bildung“ (die Verlagerung von Energie aus dem Körper ins Gehirn), die angeblich alle Probleme löst. Es ist die praktisch nicht zu vermeidende Zersetzung aller alten Traditionen durch die moderne Technik, nicht zuletzt die globalen Massenmedien. Es ist eine Wirtschaftsphilosophie die sich auf Wachstum, Expansion, Handel und Dienstleistung konzentriert und ganz vergißt, daß es eines industriellen Fundaments, einer Infrastruktur und einem Heer von gutausgebildeten Facharbeitern und Handwerkern bedarf, dem Kleinklein der industriellen Gesellschaften. Nicht zuletzt beruht die sich abzeichnende Katastrophe auf „Albert Schweitzer“: die Nahrungsmittelproduktion, die Hygiene, Impfprogramme, medizinische Versorgung, die der ach so böse Westen den farbigen Rassen geschenkt hat und die unmittelbar zu der Bevölkerungsexplosion geführt hat. Der mit unserer Hilfe produzierte Überschuß kommt nun zu uns.

Ich komme gerade von der Hafenstraße und las dort folgenden Spruch auf Englisch: „Flüchtlinge wir heißen Euch willkommen! Kämpft mit uns zusammen gegen dieses scheiß System!“ Was für eine Schizophrenie!!

Das antiautoritäre Faszinosum des Salafismus gilt selbst für deutsche Konvertiten. Beispielsweise werden deutsche „Märtyrer“ mit Malcom X verglichen:

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=DmKXmLzlwSQ%5D

Das Gesindel, das uns regiert, die „Flüchtlings“-Helfer und die Emotionelle Pest

27. Dezember 2015

Die organismische Orgonenergie pendelt zwischen produktiver Arbeit und orgastischer Befriedigung hin und her. Das eine kann ohne das andere nicht existieren.

Christoph Schlobies hat alles Notwendige gesagt über die merkwürdigen, sexuell gestörten, teilweise geradezu abartig häßlichen Gestalten (man schaue sich nur die Grünen an!), die uns regieren:

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=diGf2AEjw7U%5D

Was heutzutage an die Spitze gespült wird, sind fast durchweg pestilente Charaktere. Sie sind nur deshalb in die Politik gegangen, weil sie, strukturell arbeitsunfähig wie sie sind, im normalen Leben keinerlei Chancen gehabt hätten. Reich schreibt:

Der emotionell Pestkranke haßt die Arbeit, denn er empfindet sie als Last: er flüchtet daher vor jeder Verantwortung und besonders vor der geduldigen Kleinleistung (…), aber da er arbeitsunfähig ist, vermeidet er notwendige und schrittweise ablaufende organische Entwicklung, die jedem Arbeitsprozeß innewohnt; dies macht ihn geneigt, Ideologe, Mystiker oder Politiker zu werden, also Betätigungen zu pflegen, die keinerlei Geduld und organische Entwicklung fordern; er kann ebenso nichtarbeitender Vagabund wie Diktator auf diesem oder jenem Lebensgebiet werden; er hat ein Lebensbild aus neurotischen Phantasien fertig in sich aufgerichtet, und da er selbst nicht arbeiten kann, will er andere zur Arbeit an der Herstellung dieses kranken Lebensbildes zwingen (…). (Der genitale Charakter) arbeitet mehr als die anderen; der emotionell Pestkranke dagegen will immer weniger als die anderen arbeiten; je geringer seine Arbeitsfähigkeit (…) desto schärfer ist der Anspruch auf Arbeitsführung. (Charakteranalyse, KiWi, S. 345f)

Reich hat hier den typischen Politiker der Grünen beschrieben – bzw. heute sind fast alle Politiker so. Praktisch keiner kommt mehr aus der Sphäre der Arbeit. Da gibt es dann so groteske Gestalten wie eine SPD-Arbeitsministerin, die nie gearbeitet hat, eine SPD-Familienmisterin, deren Hauptaugenmerk auf die Zerstörung der Familie gerichtet ist, oder einen SPD-Justizminister, der mit der Meinungsfreiheit auf dem Kriegsfuß steht. Gesindel!

Dieses Gesindel wurde von einem Volk nach oben gespült, das Schlobies treffend beschreibt:

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=3j-c8_quphA%5D

Es ist ein Volk, das sich berauschen läßt, etwa von der „Flüchtlings“-Flut Ende des letzten Sommers, dem es aber nie in den Sinn kommt dem Nächsten zu helfen, im Alltag den Einsamen, Gebrochenen, Bedürftigen unter die Arme zu greifen und sei es nur mit einem freundlichen Gruß. „Der Staat“, konkret der oben beschriebene Politiker-Abschaum, soll sich kümmern. Man selbst „engagiert“ sich desto mehr, je ferner die Probleme sind oder je exotischer die Opfer seines „Bürgerengagements“ sind. Da verausgabt man sich sogar! Auf dem Weg zum Hauptbahnhof, wo man sich um „Flüchtlinge“ kümmert, würdigt man den deutschen Obdachlosen, fast durchweg hirnorganisch Kranke, keines einzigen Blickes.

Die pestilente Reaktion hinter solchen Ausbrüchen des gutmenschlichen Aktivismus, der tatsächlich nur destruktiv ist, hat Reich in Die Massenpsychologie des Faschismus freigelegt:

Jeder lebensnotwendigen und praktischen Arbeit ist eine rationale, organische Entwicklung eigen, die man mit keinerlei Mitteln überholen oder überspringen kann. Darin äußert sich ein wesentliches biologisches Grundgesetz, das wir die „organische Entwicklung“ nennen. Ein Baum muß ein Meter hoch geworden sein, ehe er zwei Meter hoch wird. Ein Kind muß lesen lernen, ehe es die gedruckte Meinungsäußerung anderer erfahren kann. Ein Arzt muß erst Anatomie lernen, ehe er Pathologie verstehen kann. In all diesen Fällen ist die Entwicklung durch den Gang des Wachstums eines Arbeitsprozesses gegeben. Der Arbeitende ist ein Funktionsorgan dieser Arbeit. (…) Dieses „Gesetz der organischen Entwicklung“ fehlt typischerweise in irrationalen Funktionen. Das Ziel steht als Idee fix und fertig da, lange bevor auch nur ein Finger praktisch gerührt wird. Die Tätigkeit folgt einer fertigen, vorgefaßten Meinung und muß daher ihrem Wesen nach irrational sein. Das zeigt sich ja klar und eindeutig darin, daß von den weltberühmten Irrationalisten buchstäblich nichts zurückbleibt, das Hand und Fuß hätte und von der Nachwelt irgendwie gebraucht werden könnte. (Fischer TB, S. 334)

Die Massen der verblödeten Gutmenschen kommen nur in Bewegung, wenn sich etwas ereignet, was von allen organischen Zusammenhängen losgelöst ist, im wahrsten Sinne des Wortes fremd ist und nur einen billigen Kick liefert (das Gefühl der moralischen Überlegenheit). Was bleiben wird, ist Katzenjammer und ein Berg von Problemen, der niemals abgetragen werden kann. Gesindel!

Diskussionsforum 2011: eine Nachlese (Teil 8)

26. Dezember 2015

Peter: James DeMeo hat ein neues Video ins Netz gestellt:
[youtube:https://youtu.be/-PVnS72IIY8%5D

Peter: Auch Flammen wären orgonblau gäbe es die Schwerkraft nicht:
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/314762.html

Peter: Ich komme gerade von einer kleinen Fahrradtour ins Umland Hamburgs zurück. Wirklich frappierend, wie nach dem ersten Herbststurm und dem ersten Regen seit Wochen die Luft plötzlich kristallklar geworden ist. Alles ist wieder dreidimensional und „frisch norddeutsch“. Für die mechanistische Meteorologie sind es einfach die Aerosole, die weggefegt wurden. Sie haben kein Gefühl dafür, daß mit dem Verschwinden des akkumulierten DORs die Atmosphäre wieder „orgonotisch erstrahlt“.

O.: Für mich ist es seit vielen Jahren eine Faszination wie heftig ein Castor-Transport über hunderte bis tausende Kilometer hinweg Oranur produziert. Seit Fukushima gibt es einen Oranur-Vergleich zu einem 3-4fache Super-Gau in ca. 8 bis 9.000 km Entfernung. Auch dies scheint der Castor in den Schatten zu stellen. Der Castor schießt Gamma-Strahlung über 25 Meter und Neutronenstrahlung über 300 Meter vom Zug weg. Der Inhalt von 11 Castoren (ich nehme an, es waren 11 Container) hat die 44 fache Menge von Fukushima an radioaktivem Material an Bord! Das ist nicht nur eine Menge, sondern exorbitant und beantwortet meine Frage, warum er so massiven Oranur-Effekt abstrahlt.
Der Castor oranurisiert über 1.000 – 1.500 Kilometer Luftlinie und darüber hinaus, solange er aufgeladen und bewegt wird. Und das, ohne daß auch nur ein Partikel durch die Luft geblasen wird, vermute ich mal. – Das Bundesamt für Strahlenschutz wird das natürlich anders sehen. So ein wenig Tritium könne doch gar nicht schaden …
Es ist überflüssig zu erwähnen, daß die Nutzung von einem ORAC zu dieser Zeit absolut gefährlich ist!

O. weiter: Wenn man erstmal den Müll angenommen hat, wieso soll er dann wieder zurück? Vermutlich war es ja ein gutes Geschäft. Jedes Atomkraftwerk kann sein eigenes Zwischenlager haben, damit werden die Probleme vor Ort schön sichtbar und wenn es keine sichere Lösung gibt (und die gibt es ja nicht), dann wird das AKW stillgelegt oder besser erstmal nicht gebaut.
Transporte (mit zweifelhafter Legalität) mit bis zu fast 100 km/h (wie 2010) durch die Gegend zu jagen, ist kriminell – aber offenbar nicht strafbar, auch wenn der Zug mal eine defekte Achse hat, war das ja auch egal (ebenso Nov. 2010).
Der Atommüll ist weder am WAA Frankreich, noch am ursprünglichen AKW (Abklingbecken) noch in der Blechhalle Gorleben oder in der Gammel-Asse (unterirdisch) sicher untergebracht und strahlungsfrei. Mit der Bewegung kommen vermehrt – und das weiß keiner warum – Oranurreaktionen vor, die mit der Geschwindigkeit offensichtlich noch zunehmen (letzteres ist meine Meinung). Nach unzureichender herkömmlicher „wissenschaftlicher” Meinung gibt es ja praktisch keine Strahlung und alles ist super sauber und verträglich.
Doch letztere Propaganda-Meinung können wir uns sparen.
Selbst in der Anti-AKW Bewegung wird langsam klar, daß die Strahlung deutlich unterschätzt wird.
Proteste der Anwohner haben bisher nicht Gorleben verhindern können. Je mehr daran teilnehmen und sich trotzallem zusammenschlagen – das ist nämlich kein Volksfest – und verstrahlen lassen, um so eher ist das Projekt nicht mehr durchführbar. Das einzig brauchbare Zwischenlager ist das Kanzleramt in Berlin. Da gibt es dann auch eine physikalisch kompetente Betreuung. – Um mir nicht sagen zu lassen, ich hätte keine Idee für ein evtl. sogar brauchbares „Endlager”. Der Betonkeller des Kanzleramtes ist hervorragend dafür geeignet, solange da kein Spreewasser eindringt.

Peter: ORANUR nach Fukushima: es geht munter weiter und die Vollidioten debattieren über „Treibhausgase”:
http://www.pi-news.net/2011/12/eu-will-40-neue-atomkraftwerke-bis-2030/

Peter: Hier der helle Wahnsinn, der in Amerika heutzutage mit dem „Orgon” verbunden ist:

[youtube:https://youtu.be/zMsQB5nrcmY%5D

Diese Irre kämpft gegen diese Irre:
http://orgoneblasters.com/
Psychopathen, paranoid Schizophrene und pestliente Charaktere wohin man sieht…
Wir sind vom Wahnsinn umzingelt!

Peter: Um erfassen zu können, unter welchem unfaßbaren Druck Reich zwischen 1953 und 1957 stand, was er für sich selbst angerichtet hat, als er offen über UFOs sprach und darüber veröffentlichte… Man schaue sich folgenden Vortrag an: das ist die Welt, in der Reich in seinen letzten Jahren lebte. Das ist die Welt, in der wir alle leben – nur 99% wissen nichts davon, bzw. wollen es nicht wahrhaben.

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=b3EVhZf7FtA%5D

Zur Ergänzung der Vortrag des orgonomischen UFO-Forschers Peter Robbins:

[youtube:https://youtu.be/ZOCBfdsggfE%5D

Science mit einer Generalkritik an Peter: Selten einen solch diffusen, wissenschaftlich unhaltbaren Unsinn gelesen.
Es ist zwar einerlei Behauptungen aufzustellen und diese als belegt zu betiteln, aber aus wissenschaftlicher Sicht erscheint mir dies doch arg dilettantisch.
Sollte diese „Energie“, von der die ganze Zeit die Rede ist, nachweisbar sein, mit welchen Methoden läßt sie sich dann messen, woraus besteht sie und welche Effekte auf den Menschen wurden bereits unter geeigneten Laborbedingungen nachgewiesen? Ich vermute mal die Antwort lautet in allen drei Fällen „nicht nachweisbar / durchführbar” und damit wären wir beim Grundproblem jeglichen Glaubens angekommen: Fehlen die Beweise handelt es sich lediglich um Glauben, nicht Wissen 😉

Dazu Sebastian: Oft einen solch unsachlichen, wissenschaftlich unhaltbaren Unsinn wie Ihren Kommentar gelesen, Mr. „Science”.
Wenn Sie Behauptungen lesen, die als belegt betitelt werden, dann ist es Ihre Aufgabe als Wissenschaftler diese zu überprüfen, ansonsten erscheint mir dies doch arg dilettantisch!
Ihre Fragen werden in Reichs Büchern ausführlich beantwortet, aber anscheinend interessieren Sie sich sowieso nicht für die Antwort, weil Sie sie schon vorwegnehmen. Voreingenommenheit ist das Grundproblem jeglicher Wissenschaft. Es liegt an Ihnen Ihre Vermutung zu überprüfen, damit Sie nicht glauben müssen.
Erst nachdem man sich ausführlich mit einem Gegenstand beschäftigt hat, kann man ihn beurteilen.
Viel Erfolg!

Und Jonas: „Sollte diese ‚Energie‘ von der die ganze Zeit die Rede ist, nachweisbar sein, mit welchen Methoden läßt sie sich dann messen, woraus besteht sie und welche Effekte auf den Menschen wurden bereits unter geeigneten Laborbedingungen nachgewiesen?“
Als Einstieg ist zu empfehlen:
Gebauer, Rainer und Stefan Müschenich:
Der Reichsche Orgonakkumulator. Naturwissenschaftliche Diskussion. Praktische Anwendung. Experimentelle Untersuchung, Frankfurt am Main 1987.
Enthält eine Zusammenfassung zu diesem Zeitpunkt (1987) bereits stattgefundener Untersuchungen; außerdem eine ausführliche Beschreibung eines an der Universität Marburg durchgeführten Doppelblindversuchs über die psychophysiologischen Wirkungen des Orgonakkumulators. Es handelt sich um eine koordinierte Diplomarbeit.
Das Buch gibt es z.B. in der Universitätsbibliothek in Frankfurt am Main, deutschlandweit auch über Fernleihe.
An neueren Veröffentlichungen unter Peer-Review-Bedingungen wäre etwa zu nennen:
http://www.waterjournal.org/volume-3/demeo
Vom gleichen Autor, zwar in einem möglicherweise nicht ganz reputablen Journal, aber trotzdem lesenswert:

Klicke, um auf DeMeoToTSubtleEnergies.pdf zuzugreifen

O an @ Science: Letztlich handelt es sich weniger um Glauben als um Meinungen. Wer jemanden kennt, der eine Meinung äußert, weiß diese einzuschätzen, besser ist es jedoch sich ein eigenes Bild zu machen und sich selber zu bemühen. Gegebenenfalls darf man auch selbst sich mal mit Experimenten versuchen, warum sollten dies andere für einen machen?
Ich lese dann auch gerne Ihre oder andere Experimente und würde auch einen Kommentar verfassen, falls ich einen Betrag zu leisten vermag, wovon ich zunächst ausgehe.

Jonas: Der Beschreibung nach mutet dieser neue Roboter schon fast orgonomisch an:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,800390,00.html
In dem Video wirkt die Bewegung allerdings noch sehr mechanisch. Nichtsdestotrotz zeigt sich, daß komplexe Aufgaben mit einfachen Mitteln zu lösen sind – wenn man sich ein Stückweit von der mechanistischen Denkweise löst und sich an die funktionelle Natur anlehnt.

Peter:
Noch so ein Kunstprojekt: hier geht es um den Orgasmus!
Chefin der Wiener Sex-Schule ist die Schwedin Ylva-Maria Thompson, eine Künstlerin, die in den 80ern und 90ern als Moderatorin einer erotischen TV-Show Bekanntheit erlangte. In dieser provozierte sie die Schweden, indem sie pornographische Filme zeigte und offen über Sex und Lust diskutierte. Auch ihre Kunstwerke sind polarisierend: Von eingerahmten Vagina-Skulpturen bis zu fliegenden, nackten Frauen ist alles mit dabei. „Sie ist eine seeeeehr erfahrene Lehrerin“, versichert uns Mitarbeiterin Melody Kirsch mit einem Lachen, als wir sie auf ihre Chefin ansprechen.
http://www.news.at/articles/1148/845/313157/erste-sexschule-wien-hauptfach-erotik

Jonas: Eine Kritik an der „Occupy”-Bewegung aus Sicht der linken „Jungle World”:
http://jungle-world.com/artikel/2011/48/44440.html
Prof. Bernd Senf wird auch erwähnt.

Dazu Peter: Alles schön und gut, aber Gesell als „Antisemiten” hinzustellen. Ich glaube, er hat irgendwo mal „jüdische Banker” oder so erwähnt, aber daraus gleich den „Antisemiten Gesell” zu machen… Hier http://de.wikipedia.org/wiki/Silvio_Gesell wird das eingehend diskutiert.
Wenn irgendwer Antisemit war, dann Marx (ihn, den Sohn christlicher Eltern, als „Juden” zu bezeichnen, ist selbst antisemitisch!) und natürlich Engels! Überhaupt jeder Vordenker der Linken!
Einfach nur ein Todschlag-„Argument“, um mißliebige Konkurrenz loszuwerden.
Aber das mit der Occupy-Bewegung stimmt so alles – jedenfalls von dem ausgehend, was ich über die US-Bewegung in Erfahrung gebracht habe.

O.: Paßt ja hierher, wie die „linke Jungle World” sich präsentiert – als Hetzblatt auf BILD Niveau. Aber auch dies sind nur Meinungen von Schreiberlingen, die selbst sich nur dafür entschuldigen wollen, warum sie ihren Allerwertesten nicht hochbekommen und etwas Konstruktives beitragen.

Peter: Ein Bericht aus Peters unmittelbarer Nachbarschaft:
Die Kleingärtner argumentierten, daß sich Migranten trotz vieler Versuche nicht in die Kolonie eingefügt hätten, keine Vorstandsarbeit übernähmen, gar nicht erst zu den Versammlungen kämen. „Wir haben alles versucht, um die Kleingärtner mit Migrationshintergrund zu integrieren, wurden jedoch immer wieder enttäuscht“, sagt Gerd Kühl, Vorsitzender der Kleingärtner am Kringelkrugweg. „Die wollen nichts mit uns zu tun haben”, so die Meinung der alteingesessenen Kleingärtner. „Wir haben Angst, daß uns die Integration nicht gelingt und unsere Gemeinschaft deshalb auseinanderbricht“, sagt Kühl.
http://www.pi-news.net/2011/12/norderstedt-kleingartner-losen-emporung-aus/
Die systematische Zerstörung Deutschlands (seiner Arbeitsdemokratie und Sexualökonomie) sozusagen unter dem Mikroskop! Alles, wirklich alles, macht das kommunistische Gesindel der CDU/FDP/SPD/Grüne/Linke kaputt – im Namen des Guten und Schönen und „Solidarischen”.

Peter: Und damit es nicht immer gegen die Mohammedaner geht – es geht auch anders:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/albanien/

Manuel: Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen als Kleingärtner (und auch sonst…) vermute ich mal, das es nicht generell die Kleingärtner mit „Migrationshintergrund” sind, die Probleme machen, sondern eine bestimmte Gruppe mit einem bestimmten Religionsbekenntnis, das ihnen vorschreibt keine Freunde unter den Christen und Juden zu haben…
Es ist also nicht fair das hier alle Kleingärtner mit Migrationshintergrund über einen Kamm geschoren werden. Wir sollten als Gesellschaft lernen, Probleme mit Moslems auch direkt als solche anzusprechen – das haben unsere holländischen, dänischen, italienischen, spanischen, japanischen, russischen, kamerunischen etc. Migranten verdient!
PS: Die bei PI gezeigte Schweinehaltung ist in deutschen Kleingärten unzulässig!
Erlaubt ist aber die Haltung von Meerschweinen 😉

Christopher: Ich empfinde Reichs Schilderung zur gemeinsamen orgastischen Entladung als Überforderung, zumindest bezogen auf meine jetzige Beziehung. Meine Partnerin ist schnell erregt, kommt auch zügig, und bevor ich komme. Es fühlt sich jedesmal wunderschön an. Dieses Gefühl des Kribbelns und Strömens, nachdem mein Körper gezuckt hat, empfinde ich jedes Mal, da wir oft, wenn es die Zeit erlaubt, über den Tag verteilt miteinander schlafen. Mitunter flüstern wir uns auch „Schweinerein“ ins Ohr. Wir liegen danach lange beinander und ich spüre Liebe und Dankbarkeit zu dieser Frau. Sie sagt mir immer, wie gern sie es mit mir macht, únd daß es sich wunderschön anfühlt.
Was ich sagen will, ist; nur weil es nicht 1:1 Reichs Erfahrung und Empfindung entspricht, kann ich nicht jeden, bei dem es anders ist, wie bei uns z.B., als orgastisch impotent bezeichnen. Vielleicht muß die Liebe noch wachsen, (sind beide in der Verliebtsein-Phase) damit wir beide gemeinsam kommen. Aber wie würde sie reagieren, wenn ich ihr versuchte, entgegen ihrer Empfindung, ihren Orgasmus, ihre „Explosion”, als gestaut, gebremst, unvollendet etc. vorzuhalten. Oder wenn ich mich in diesem Lichte betrachtete, so könnte ich mich niemals derart fallenlassen.
Btw: Was sagt die Orgonomie zu Verliebtheit? Von psychatrischer Seite sagt man ja, die Leute wären wie krank und auf Drogen.

Darauf verwies Peter auf https://nachrichtenbrief.wordpress.com/2015/02/13/die-orgonometrie-von-liebe-und-sex/

O.: Liebe ist das, worum sich alles dreht in der „Psyche“ …
Was die Psyche ist, bleibt ja auch in der Psychologie mehr oder weniger ein Rätsel. Und Reich hat dies auf die Funktion des Orgasmus zugespitzt – wovon man seiner Freundin wohl nichts erzählen sollte. 😉
Verliebtsein muß hiervon aber nochmals abgegrenzt werden, da dieser Zustand doch mehr „irrational” und emotional anmutet. Hier passieren alle emotionalen Aspekte, die eine charakterliche Panzerung wieder herausfordern werden, von daher sei (nach dem Verliebtsein) mal die Charakteranaylse empfohlen.
Für mich konnte und wollte Reich eine Verliebtheitsphase nicht beschreiben. Das kann man jetzt sehen, wie man will – evtl. bedauern oder nicht, wer es ohnehin nicht selbst erleben kann, dem nützt Reichs schriftliche Beschreibung ja auch nichts. Ebenso nützt eine Beschreibung der Orgastischen Potenz dem „normal-erkrankten” Neurotiker nichts.
Liebe ist etwas, was zum Scheitern verurteilt ist, weil zwei Menschen eben (charakter-) neurotisch sind. Mit dem Scheitern kann man sich danach noch lange genug befassen, meinetwegen dann auch mit dem Therapeuten.
Die „theoretische” Betrachtung und eigene kritische Reflexion über die eigene „orgastische Potenz” ist wohl mehr als störend beim Sex. Die orgastische Potenz kann durch Gedanken nicht verbessert sondern nur gestört werden.

Weihnachtliches über die inneren Hierarchien

25. Dezember 2015

Max Stirner sah sich als Vollender der Aufklärung. So wie einst die äußere Welt zu bloßem Material wurde, muß auch die innere Welt, die Welt der Gedanken und Ideen, sich ganz meiner Macht unterwerfen (Stirner: Der Einzige und sein Eigentum, Stuttgart 1981, S. 402).

„Hatten die ‚Ergebenen‘ eine unbezwungene Macht zu ihrer Herrin erhoben und angebetet, hatten sie Anbetung von Allen verlangt, so kam ein solcher Natursohn, der sich nicht ergeben wollte, und jagte die angebetete Macht aus ihrem unersteiglichen Olymp. Er rief der laufenden Sonne sein ‚Stehe‘ zu, und ließ die Erde kreisen: die Ergebenen mußten sich’s gefallen lassen; er legte an die heiligen Eichen seine Axt, und die ‚Ergebenen‘ staunten , daß kein himmlisches Feuer ihn verzehre; er warf den Papst vom Petersstuhle, und die ‚Ergebenen‘ wußten’s nicht zu hindern; er reißt die Gottesgnadenschaft nieder, und die ‚Ergebenen‘ krächzen, um endlich erfolglos zu verstummen“ (Der Einzige, S. 183).

„Das Denken wird so wenig als das Empfinden aufhören. Aber die Macht der Gedanken und Ideen, die Herrschaft der Theorien und Prinzipien, die Oberherrlichkeit des Geistes, kurz die – Hierarchie währt so lange, als die Pfaffen, d.h. Theologen, Philosophen, Staatsmänner, Philister, Liberale, Schulmeister, Bedienten, Eltern, Kinder, Eheleute, Proudhon, George Sand, Bluntschli usw., usw. das große Wort führen: die Hierarchie wird dauern, solange man an Prinzipien glaubt, denkt, oder auch sie kritisiert: denn selbst die unerbittlichste Kritik, die alle geltenden Prinzipien untergräbt, glaubt schließlich doch an das Prinzip“ (Der Einzige, S. 392f).

„Wem die Grundsätze der Moral gehörig eingeprägt wurden, der wird von moralischen Gedanken niemals wieder frei, und Raub, Meineid, Übervorteilung u.dgl. bleiben ihm fixe Ideen, gegen die ihn keine Gedankenfreiheit schützt. Er hat seine Gedanken ‚von oben‘ und bleibt dabei“ (Der Einzige, S. 383). „Wäre die Hierarchie nicht so ins Innere gedrungen, daß sie den Menschen allen Mut benahm, freie, d.h. Gott vielleicht mißfällige Gedanken zu verfolgen, so müßte man Gedankenfreiheit für ein ebenso leeres Wort ansehen, wie etwa eine Verdauungsfreiheit“ (Der Einzige, S. 385).

„Es ist dies das Wahrzeichen aller reaktionären Wünsche, daß sie etwas Allgemeines, Abstraktes, einen leeren, leblosen Begriff herstellen wollen, wogegen die Eigenen das stämmige lebenvolle Einzelne vom Wust der Allgemeinheiten zu entlasten trachten“ (Der Einzige, S. 254).

Was bei Reich die Panzerung ist, ist bei Stirner die Welt der Begriffe, die eine Art Eigenleben führen. Ähnlich wie Reich mit der Beseitigung des Panzers den authentischen Menschen unter der Charaktermaske freisetzt, befreit Stirner mit dem Ruf „Komm zu Dir!“ (Der Einzige, S. 180) das Individuum aus dem „Reich der absoluten Gedanken“ (Stirner: Parerga, Kritiken, Repliken, Nürnberg 1986, S. 151).

„Ich bin nur dadurch Ich, daß Ich Mich mache, d.h. daß nicht ein Anderer Mich macht, sondern Ich mein eigen Werk sein muß“ (Der Einzige, S. 256). Entweder ist man selbst bestimmt oder von „sittlichen Rücksichten“ (Der Einzige, S. 261).

„Denke nicht, daß ich scherze oder bildlich rede, wenn Ich die am höheren hängenden Menschen, und weil die ungeheuere Mehrzahl hierher gehört, fast die ganze Menschenwelt für veritable Narren, Narren im Tollhause ansehe“ (Der Einzige, S. 46).

Während ein Tier sich „realisiert“, „indem es sich auslebt, d.h. auflöst, vergeht“, versucht der Mensch Begriffe zu „realisieren“, z.B. indem er bestrebt ist „Mensch“ zu sein (Der Einzige, S. 372). Der Mensch hält an sich und vertut so sein Leben, das nichts anderes ist als „Auflösen“, „wie die Zeit alles auflöst“ (Der Einzige, S. 373; vgl. auch ebd., 366). Der Mensch entschließt sich in einer bestimmten Situation zu etwas, der Wille „erstarrt“ quasi – so daß, selbst wenn sich die Situation grundlegend geändert hat, dieser zurückliegende Willensäußerungen Tribut gezahlt wird. Der Mensch macht sich zum Deppen seiner selbst: „Die leidige Stabilität! Mein Geschöpf, nämlich ein bestimmter Willensausdruck, wäre mein Gebieter geworden. Ich aber in meinem Willen, Ich, der Schöpfer, wäre in meinem Flusse und meiner Auflösung gehemmt“ (Der Einzige, S. 215).

Imgrunde steckt hinter dem Gegensatz zwischen „Begriff“ und „Leben“ der Gegensatz zwischen Raum und Zeit. Wenn Stirner eine Philosophie hat, dann ist es diese quasi „Bergsonianische“ Dialektik von Denken („Raum“) und Leben („Zeit“). Die räumliche Vorstellungswelt hat natürlicherweise die Qualität des Statischen, während das Lebendige dadurch gekennzeichnet ist, daß es sich in einem ständigen Fluß befindet. Denken, das nichts anderes ist als die „rastlose Zurücknahme aller sich verfestigenden Gedanken“ (Der Einzige, S. 342), ist nur dadurch möglich, daß man jeden Augenblick gedanken- und sprachlos wird (Der Einzige, S. 389). Deshalb sind die vermeintlich „Denkenden“, d.h. jene die alles in Begriffssysteme pressen, in Wirklichkeit Dummköpfe. Entsprechend sieht die gegenwärtige Welt aus (Der Einzige, S. 371). Sie sind blind gegen die Unmittelbarkeit der Dinge und unfähig sie zu meistern. Deshalb erscheinen sie Stirners bereits erwähnten „kräftigen Natursohne“ als unbeholfene närrische Käuze (Der Einzige, S. 381), die kontaktlos in ihrer eigenen Traumwelt leben (Der Einzige, S. 30). Sie sind irrational, da sie sich nicht als Ganzheit wahrnehmen. Um rational zu sein, muß der Mensch sich ganz vernehmen, d.h. sowohl den Geist als auch das „Fleisch“, denn „nur, wenn er sich ganz vernimmt ist er vernehmend oder vernünftig“ (Der Einzige, S. 68)

Bei Stirner ist soviel Reich vorweggenommen: funktionalistisches Denken; die Erstarrung versus das Lebendige, sich Hingebende und Fließende; das Abstrakte und Kontaktlose versus das handelnde und sich entfaltende Leben; fast die ganze Menschheit irre.

Wohin könnte man blicken, ohne Opfern der Selbstverleugnung zu begegnen? Da sitzt Mir gegenüber ein Mädchen, das vielleicht schon seit zehn Jahren seiner Seele blutige Opfer bringt. Über der üppigen Gestalt neigt sich ein todmüdes Haupt, und bleiche Wangen verraten die langsame Verblutung ihrer Jugend. Armes Kind, wie oft mögen die Leidenschaften an Dein Herz geschlagen, und die reichen Jugendkräfte ihr Recht gefordert haben! Wenn Dein Haupt sich in die weichen Kissen wühlte, wie zuckte die erwachende Natur durch Deine Glieder, spannte das Blut Deine Adern, und gossen feurige Phantasien den Glanz der Wollust in Deine Augen. Da erschien das Gespenst der Seele und ihrer Seligkeit. Du erschrakst, Deine Hände falteten sich, Dein gequältes Auge richtete den Blick nach oben, Du – betetest. Die Stürme der Natur verstummten, Meeresstille glitt hin über den Ozean Deiner Begierden. Langsam senkten sich die matten Augenlider über das unter ihnen erloschene Leben, aus den strotzenden Gliedern schlich unvermerkt die Spannung, in dem Herzen versiegten die lärmenden Wogen, die gefalteten Hände selbst lasteten entkräftet auf dem widerstandslosen Busen, ein leises, letztes Ach stöhnte noch nach, und – die Seele war ruhig. Du entschliefst, um am Morgen zu neuem Kampfe zu erwachen und zu neuem – Gebete. Jetzt kühlt die Gewohnheit der Entsagung die Hitze Deines Verlangens und die Rosen Deiner Jugend erblassen in der – Bleichsucht Deiner Seligkeit. Die Seele ist gerettet, der Leib mag verderben! O Lais, o Ninon, wie tatet Ihr wohl, diese bleiche Tugend zu verschmähen. Eine freie Grisette gegen tausend in der Tugend grau gewordene Jungfern!“ (Der Einzige, S. 66f).

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Die diesjährige Weihnachtsbotschaft des NACHRICHTENBRIEFs

24. Dezember 2015

1945 schreibt Reich: „Die ‚göttliche Emotion‘, die gemeinhin als ‚Erleuchtung‘ bezeichnet wird, zu leugnen, ist damit gleichbedeutend, den eigenen Zugang zum kosmischen Orgon und damit zur Natur selbst abzuschneiden” (American Odyssey, S. 296). Wer sich gegen kosmisches Empfinden wehrt, es abblockt, kann keinen Zugang zur kosmischen Orgonenergie haben. Reich hat das in seinem Buch Die kosmische Überlagerung vorgezeichnet, desgleichen in Das ORANUR-Experiment. Aus dem letzteren folgende Zusammenstellung:

ORANUReligion

Dem durchschnittlichen „Reichianer“ ist das vollkommen unzugänglich. Stattdessen wendet er sich der „Spiritualität“ zu und spinnt sich irgendeinen degoutanten Scheißdreck über „St. Germain“ und ähnliche Kacke zusammen. Reich hat sich darüber ausgiebig in Christusmord ausgelassen:

„Die mystische Verklärung Christi entspringt dem ungeheuer starken Bedürfnis, die gewaltigen biophysikalischen Implikationen der irdischen Existenz Christi und seiner Lehren um jeden Preis zu vertuschen“ (Christusmord, S. 114). „In der Orgonomie gibt es keinen Widerspruch zu den Grundsätzen Christi, obwohl sehr viele Unvereinbarkeiten mit der christlichen Mythologie bestehen“ (ebd., S. 354). Beispielsweise: „Das Himmelreich ist das Reich der inneren Anmut und Güte und nicht das mystische ‚Jenseits‘ mit seinen Engeln und Teufeln, in das das Scheusal im Menschen das verlorene Paradies verwandelt hat“ (ebd., S. 43).

Die Engel hatten es Reich wirklich angetan: ständig zieht er über sie her als ultimativen Ausdruck menschlicher Perversität. Reichs Christus sagt: „Ich habe niemals von Engeln im Himmel gesprochen“ (ebd., S. 257). Reich sagt voll Verachtung: „Vergessen wir einmal die ‚Engel‘“ (ebd., S. 267). „Sie sind Produkt dessen, wie sich der Kleine Mann das Reich Gottes vorstellt, wenn er in sich selbst keinerlei inneres Strahlen mehr fühlt (…)“ (ebd., S. 269). Schöpferischer Gedanke: „Der Himmel auf Erden im Sinne Christi“ vs. das Gegenstück des Kleinen Mannes: „Die Engel im Himmel nach Paulus“ (ebd., S. 321).

Die Kloakenkübel an Spiritualität, die von innerlich schmutzigen Menschen über der Orgonomie ausgegossen werden, sind… – das ganze ist das Gegenteil dessen, als was es auftritt: das kosmische Empfinden soll erstickt werden mit „kosmischem“ Firlefanz.

Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 3.b.

23. Dezember 2015

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1. Zusammenfassung

2. Die Hauptgleichung

3. Reichs „Freudo-Marxismus“

a. Dialektischer Materialismus

b. Massenpsychologie

Die Orgonomie, ein Überblick

22. Dezember 2015

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Die Seite der ZEITSCHRIFT FÜR ORGONOMIE wurde um eine von dem italienischen Orgonomen Vittorio Nicola verfaßte notwendige allgemeine Einleitung ins Thema ergänzt: Die Orgonomie, ein Überblick.

Björn Höcke und die körperliche Arbeit

21. Dezember 2015

In den letzten Tagen sind mir zwei Dinge aufgestoßen bzw. aufgefallen. Erstens die folgende Passage aus dem neuen Journal of Orgonomy

Wegen der gesellschaftspolitischen Rotverschiebung wird in jedem Land der modernen Welt die Kopfarbeit gegenüber körperlicher Arbeit begünstigt. Kopfarbeiter werden daher im Vergleich zu denen, die mit ihren Händen arbeiten, überkompensiert. (Robert A. Harman: „Practical Functional Economics (Part V)“, The Journal of Orgonomy, 48,2,105)

Und zweitens: ich hatte mir auf Youtube mit einiger Begeisterung den Vortrag des AfD-Politikers Björn Höcke angeschaut, in der er, ähnlich wie mein Gott Akif Pirincci, biologische Kategorien in die Politik einbrachte. Der einhellige Kommentar, auch von angeblichen Konservativen: „Was soll man dazu sagen?“ (Eine ausgewogene, rationale Diskussion der Problematik aus Sicht der heutigen Biologie findet sich hier, wobei natürlich auch Biologen dem allgemeinen Linksdrall unterliegen können.)

[youtube:https://www.youtube.com/watch?v=FEdA–FlSDk%5D

Was diese beiden Dinge, der Arbeitsmarkt und die wohl tatsächlich nicht ganz unproblematische Rede eines rechten Politikers, miteinander verbindet? Sie sind schlagende Beispiele dafür, wie unglaublich tief die politische Rotverschiebung, von der Charles Konia gesprochen hat, unsere Gesellschaft durchdringt! Es geht hier nicht nur darum, daß sich die Politik nach links verlagert hat, so daß ganz normale konservative Ansichten heute rechtsextrem wirken und Linksextreme der „Mitte der Gesellschaft“ zugeordnet werden, sondern um eine tiefgreifende bioenergetische Veränderung.

Daß körperliche Arbeit generell schlechter bezahlt wird als Kopfarbeit, hat erst mal nichts mit linker Politik zu tun, eher mit dem Gegenteil, mit der Ausbeutung der Arbeiter. Tatsächlich tut sich die Schere zwischen „Körper und Kopf“ immer weiter auf, weil der erstere einen immer niedrigeren gesellschaftlichen Stellenwert hat und das ist wiederum so, weil sich die Panzerstruktur der Menschen ändert. Statt durch muskuläre (körperliche) Panzerung die bioenergetische Erregung zu regulieren, geschieht dies durch intellektuelle Abwehr. War früher der Bauch (das Autonome Nervensystem bzw. das orgonotische System, das im Solar plexus seinen Mittelpunkt hat) das bioenergetische Zentrum, ist es heute das Gehirn (das Zentrale Nervensystem, die materielle Entsprechung des energetischen Orgonoms). In einer solchen Gesellschaft, die in diesem Sinne zunehmend vom Zentralen Nervensystem beherrscht wird, muß körperliche Arbeit zwangsläufig an Wertschätzung verlieren. (Man denke auch an die allgemeine Faszination mit Information und Informationsverarbeitung oder all den Verschwörungsunsinn, der seit Beginn des Internets alles zuwuchert – der Kopf ist beschäftigt. Dieses gesellschaftliche Phänomen entspricht in der individuellen Neurose dem Zwangsgrübeln.)

Daß die politische Entwicklung nach links nur ein oberflächlicher Aspekt der Rotverschiebung ist, läßt sich auch an der zunehmenden Ablehnung von „Biologismen“ ablesen. Obwohl die Verhaltensforschung, die Genetik, etc. immer mehr Fortschritte machen und mit wachsender Eindringlichkeit zeigen, wie sehr der Mensch doch ein Tier ist bzw. wie „menschlich“ doch Tiere sind, existieren diese wissenschaftlichen Erkenntnisse in einer Art Paralleluniversum, jedenfalls was den gesellschaftlichen Diskurs betrifft. Das ist so, weil die intellektuelle Abwehr davon lebt, daß sie die Biologie verleugnet. Die Menschen leben nur noch im Bereich der Psychologie und Soziologie, während die Biologie draußen vor bleibt. (Siehe meine Ausführungen in Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 3.a.).

Jene, die die sich auftuende Schere zwischen körperlicher und Kopfarbeit quasi Marxistisch mit irgendwelchen ökonomischen Zwangläufigkeiten erklären (Soziologie) oder die Reaktion auf Höckes Rede (und ähnliche Vorkommnisse) psychologistisch mit irgendwelchen von langer Hand geplanten, bewußten Machinationen erklären, spielen dieses Spiel mit – sie sind selbst Teil der Rotverschiebung. Die Verschwörungstheorien, mit denen ich mich hier bis zum Erbrechen ständig herumschlagen muß, sind meist eine Mischung dieser beiden Ansätze und sie werden einzig und allein vorgebracht, weil ihre Vertreter eine panische Angst vor der Biologie, der bioenergetischen Erregung haben. Das zeigt sich auch an ihrem Anspruch die Orgonomie sozusagen „reformieren“ zu wollen, auf daß diese nicht mehr so einseitig auf Bioenergetisches fixiert sei. Die mit verräterischer Vehemenz vorgebrachten „Argumente“ sind Emotionelle Pest, d.h. die Quelle der Erregung soll ausgeschaltet werden. Charakteristischerweise geschieht das unter dem Vorwand „helfen zu wollen“, „die Sache voranbringen zu wollen“.