
DER VERDRÄNGTE CHRISTUS / Band 2: Das orgonomische Testament / 12. Die Kinder der Finsternis / Satan
Im Rahmen der Aufarbeitung von Reichs Gesamtwerk, und nicht zuletzt infolge der Öffnung des Reich-Archivs im Jahre 2007, sind Bestrebungen imgange Reichs Konzept „Arbeitsdemokratie“ mit den linken Konzepten einer „sozialem Demokratie“ zu verknüpfen, wie sie seit Anfang des 19. Jahrhunderts von Sozialdemokraten, Kommunisten und Anarchisten entworfen wurden. Reich war schließlich in der „sozialen Demokratie“ des „Austromarxismus“, der kommunistischen Massenparteien (jedenfalls war die KPD eine und vieles war wie ein Probelauf der späteren „DDR“) und der linkssozialistischen Splittergruppen im Skandinavischen Exil politisch sozialisiert worden. Sie alle sahen sich als die einzig konsequenten „Sozial-Demokraten“, im Gegensatz zur rein formalen Demokratie bürgerlicher Provenienz.
Leider ist die Vorstellung, daß die Arbeitsdemokratie in irgendeiner Weise eine Fortführung der sozialen Demokratie sei, irreführend. In der sozialen Demokratie geht es nämlich
Man muß diese drei Punkte nur kurz überfliegen, um sofort zu sehen, daß sie das genaue Gegenteil der Arbeitsdemokratie darstellen, nämlich ein Agierfeld der Emotionellen Pest. Das fängt damit an, daß der Schriftsetzer mitbestimmen will, was der Redakteur in der Zeitung abdruckt. Eine krassere Negierung der Arbeitsdemokratie kann man sich kaum vorstellen! Quer zu allen Arbeitsbeziehungen werden die Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Vorlieben, etc. gegeneinander in Position gebracht und damit die Arbeitsdemokratie ebenfalls im Kern angegriffen. Ähnlich ist es damit bestellt, wenn sich die Politik in jeden Bereich der Gesellschaft einmischt. Beispielsweise werden Frauen gedrängt, ihre Kinder so früh wie nur irgendmöglich Kinderkrippen zu überantworten, um wieder für den Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Mit immer neuen Vorgaben, wird es den Ärzten praktisch unmöglich gemacht, ihren Beruf vernünftig (d.h. arbeitsdemokratisch) nachzugehen – und so in praktisch allen Berufen.
Ethische Dilemmata sind eines der Mittel, mit denen wir in der Schule gequält wurden. Darf man die Wenigen schädigen, gar töten, um die Vielen zu retten? Man kann sich beliebig perverse Szenarien ausdenken. Darf ich den Kindergarten in die Luft jagen, um so das ganze Land zu retten? Und was ist, wenn meine Kinder dort sind!
Derartige Dilemmata sind unlösbar, weil man auf der rein intellektuellen (zerebralen) und oberflächlichen (d.h. der sozialen Fassade entsprechenden) moralistischen Ebene verharrt, statt ins Bioenergetische zu gehen. „Bioenergetisch“ bedeutet hier schlicht die Ebene des Handelns. Beispielsweise kann ein Arzt bei einem Zugunglück nicht lange überlegen, wen er mittels einer Notversorgung leben läßt und wen er aufgrund der aktuell knappen Ressourcen sterben lassen muß. Er muß spontan, „aus dem Bauch heraus“ handeln, genauso wie jeder Militär oder jeder Feuerwehrmann im Einsatz.
Selbst wo vergleichsweise alle Zeit der Welt ist, etwa bei der Trennung von Siamesischen Zwillingen, wobei einer der beiden die Operation mit Sicherheit nicht überleben wird, wird letztendlich nur die medizinische Zweckmäßigkeit entscheiden. Kaum anders geht die Umwelt mit uns um, mystisch ausgedrückt „die Evolution“. Alles andere ist neurotische Zwangsgrübelei.
Kindische, d.h. von der arbeitsdemokratischen und natürlichen Umwelt abgeschnittene, „Ethikkommissionen“ sind nur in einer immer neurotischer werdenden Welt möglich. Ob sie aber selbst in einer solchen notwendig sind, ist mehr als fraglich.
Ich habe mir den Film Er ist wieder da angeschaut – und mich geärgert. Erstens wird Hitler als eine viel zu drahtige und dynamische Persönlichkeit gezeichnet. Und zweitens wird er instrumentalisiert, um jeden nationalen Widerstand in die Nazi-Ecke zu stellen: Pegida, Wilders, LePen. Wir seien verführbar mit „einfachen Lösungen“, die Demokratie sei nur ein Firnis über dem animalisch Bösen und die Umerziehung des Deutschen Volkes sei noch nicht abgeschlossen, da es immer noch nach Führung lechze. Ich kann gar nicht sagen, wie sehr ich diese Art von „Antifaschismus“ verachte.
Er ist wieder da ist Emotionelle Pest, denn der Film zeichnet einen geschönten, ansprechenden Hitler, den es nie gegeben hat. Ein Wiedergänger von Hans Albers spielt Hitler! Hitler war ein linkischer Mensch und alles anderes als souverän im Auftreten. In einer „Fernseh-Demokratie“ wäre er nie an die Macht gekommen, aber genau das Gegenteil ist das Thema des Films: Hitler als souverän agierender Medienstar, der in Interviews brilliert, gar Humor (d.h. Selbstdistanz) hat. Hitler, Humor!! In dem Film ist es Hitler, ausgerechnet Hitler, der der zweiten Hauptfigur Ratschläge darüber gibt, wie man eine Frau erobert und prompt setzt der Protagonist dies erfolgreich in die Tat um. Ausgerechnet Hitler, der sich nur an Kindfrauen herantraute, der alles andere als drahtig war, dessen Körperhaltung schlaff war, dessen Uniform nie paßte, dessen Hut immer zu groß war! Man fragt sich wirklich, inwieweit die Filmemacher Hitleristen sind, denn sie inszenieren diesen entscheidungsschwachen Bohémien zu einem übermenschlichen Helden, so wie es Goebbels und Riefenstahl vor ihnen taten. Im Jahre 2016 wird der Hitler-Mythos zelebriert! Hitler als Macher!
Um der pestilenten Sauerei dann auch noch die Krone aufzusetzen, werden die heutigen Kämpfer gegen die moderne Form des Faschismus, nämlich gegen Salafismus und wertezersetzenden Globalismus, als Wiedergänger Hitlers gebrandmarkt, indem ihre Gesichter an strategischen Punkten des Films immer wieder eingeblendet werden. Ihre Anhänger werden als Dummbratzen gezeichnet. Es gibt in diesem Land nur eine einzige sinnvolle Parallele zum Großdeutschen Reich und seinem Untergang: eine wahnsinnig gewordene Merkel, ein auf Kadavergehorsam getrimmtes Pseudoparlament und eine gleichgeschaltete Lügenpresse. Dieses filmische Machwerk reiht sich da perfekt ein.
Kurz, dieser Film ist das Produkt des in wirklich jeder Hinsicht gescheiterten, vollständig verpeilten faschistischen „Antifaschismus“ der Nachkriegszeit. Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte!
In dem Interview unten wird exakt gezeigt, wie wir in eine neue pestilente Diktatur abgleiten:
Das war 2012, mittlerweile ist es um Potenzen schlimmer!
Wäre nicht viel zu tun? Lauter „orgonomische“ Gesetze könnten eingebracht und „orgonomische“ Prinzipien angewendet werden! Tatsächlich würde ein „orgonomischer Kanzler“, der diesen Namen verdient, rein gar nichts bzw. weniger als gar nichts tun, d.h. er würde die gesamte Gesetzgebung seit etwa 1973 rückgängig machen, als die „Gesellschaftspolitik“ begann, die normale Politik zu überwuchern.
Die Menschen sollen selbst die Verantwortung für ihr Leben übernehmen und alles, was man tun kann, ist ihnen dabei sowenig Steine in den Weg zu legen wie irgend möglich. Nur ein Beispiel: Es gibt derartig viele Gutmenschen, deren gesamtes Fühlen und Denken dem Wohlergehen der „Unterprivilegierten“ gilt. Gut, schaffen wir den Sozialstaat ab, dann können sie sich frei entfalten und das Elend weitaus effektiver bekämpfen als ineffiziente Bürokratien. Auch die ach so moralischen Christen könnten sich endlich entfalten und „den Armen dienen“!
Alles, was ein genuin orgonomischer Kanzler zu tun hätte, wäre die Bekämpfung der Emotionellen Pest, insbesondere solcher Linker, die gar nicht selbst den „Armen und Entrechteten“ praktisch helfen wollen, sondern das Thema der „sozialen Gerechtigkeit“ nur benutzen, um selbst an die Macht zu kommen.
Gesetze und das gesamte Rechtssystem sind nur ein Ausdruck der gesellschaftlichen Panzerung (individuelle Fälle werden in das Prokrustesbett allgemeiner „Gesetze“ gezwängt!). Sie sollten auf ein notwendiges (!) Mindestmaß zusammengestrichen und die freiwerdenden Kapazitäten einer einzigen Aufgabe gewidmet werden: der Ausmerzung der aktuellen Emotionellen Pest und der Prävention neuer Ausbrüche dieser schlimmsten aller Epidemien.
Hier ein ehemaliger Berater von Bill Clinton, der die Seiten gewechselt hat:
Trump mag, wie im „phallischen“ New York üblich, ein Arschloch sein, ein ultraharter Geschäftsmann, aber er ist nicht gemein, d.h. außerhalb und nach dem Geschäft will er dir nicht übel, ganz im Gegenteil. Hillary ist hingegen, „ganz Washington, DC“, hinterhältig und gemein („anal“), sticht dir in den Rücken, kaum hast du dich umgedreht. Sie ist schwach und könnte in der direkten Auseinandersetzung nicht überleben.
Dazu ist dreierlei zu sagen:
Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:
Ein zorniger Brief über „Reichianische“ Therapeuten (Satire)