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Das bioenergetische Geheimnis des Terrors

15. Oktober 2019

Die Frage „wem nutzt der Terror“ ist rationalistisch, d.h. nur oberflächlich und führt nirgends hin. Man nehme etwa den „11. September“ oder den „Breitscheit-Platz“ – wie schnell verliert man sich da im stacheligen Gestrüpp immer waghalsigerer Verschwörungstheorien. Statt zerebral abzudriften, bleiben wir doch einfach bei der Sache – und bei unserem Bauchgefühl! Das Warum findet sich doch ganz einfach im Wie: Leute werden zerrissen, durchbohrt, zerquetsch, zerfetzt, teilweise geradezu „auseinandergeprengt“ und meist (!) sprengen sich die Attentäter dabei gleich selbst mit in die Luft!

Erinnert das nicht fatal an Reichs Analyse des Masochismus und der pestilenten Reaktion, die in der Charakteranalyse nicht zufällig nebeneinander abgedruckt wurden? Es geht dabei um die Provokation von Aggression, um so von außen „zum Platzen“ gebracht zu werden, ohne selbst Schuld zu tragen für diesen herbeigeführten „Orgasmus“, d.h. die Lösung der inneren Spannung. Umgekehrt bei der Emotionellen Pest: die Provokation des Lebendigen, des „befriedigten Lebens“, ist für bestimmte orgastisch Impotente dermaßen unerträglich, daß sie die Quelle der Provokation beseitigen müssen, wobei die Tat zu einer Ersatzbefriedigung wird.

Das, das Provozieren eines Gegenschlags und das Beenden der unerträglichen Provokation, ist das Geheimnis des islamischen Terrors. Es ist sinnlos, nach einem rationalen Motiv dieses Terrors zu suchen. Wie bei der Pest üblich, ist das vorgeschobene Motiv eh nie identisch mit dem wahren Motiv. Sein wirkliches Geheimnis findet sich im Provozieren, im provoziert Sein und im dramatischen Blutvergießen selbst. Und das ist noch nicht mal bloße (sexualökonomische) Theorie, sondern unsere praktische Erfahrung im Alltag: ständig wird man durch das denkbar kulturinsensible Verhalten der kulturfremden Orks provoziert, ständig provozieren sie uns und ständig hängt die Androhung lebensbedrohlicher Gewalt im Raum. Selbst auf dem Bahnsteig hat man ein mulmiges Gefühl…