Posts Tagged ‘Erben’

Deutschland und die Emotionelle Pest (Teil 37)

4. April 2026

Die ganze Infantilität der westlichen Politik zeigt sich bei der Frage der „Gerechtigkeit“.

Ist es nicht ungerecht, daß wir im Wohlstand leben, die südlichen Länder im Elend? Länder, bei denen aus rein genetischen Gründen, der durchschnittliche IQ bei 90, 80, gar 70 und darunter (sic!) liegt, können durch keine Entwicklungshilfe der Welt jemals prosperieren oder gar eine Demokratie entwickeln. Das ist so und wird sich niemals ändern lassen. Die natürliche Auswahl, „die Evolution“, ist ungerecht.

Ist das Erben nicht ungerecht? Wir arbeiten, um zu überleben und um das Erwirtschaftete an unsere Nachfahren weiterzugeben. Sehe ich in den Spiegel, erblicke ich mit zunehmendem Alter immer deutlicher meinen Vater, meine Mutter, meine vier Großeltern. Für „mich“ bleibt kaum Platz! In uns leben unsere Ahnen fort, wir sind sie, und alles, was sie geschaffen haben, gehört uns und sonst niemandem! Nur Kinder glauben, sie wären aus dem Nichts auf die Welt gefallen und seien „Individuen“. Ist es etwa „ungerecht“, daß meine Vorfahren mir ihr gutes Aussehen und überragende Intelligenz vermacht haben?

Die infantilen Halunken von links wollen uns alle Ent-Eignen, durch die Steuergesetzgebung von den Früchten unserer eigenen Arbeit und den Früchten der Arbeit unserer Ahnen trennen, während die einzige rationale Funktion des Staates sein sollte, die Bürger vor derartigem Diebstahl zu schützen. Diese Gangster sind wie blind dafür, daß wir mit den Steuerbehörden bereits in einem Orwellschen, ja Stalinistischen Alptraum leben. Muß ich dir wirklich erklären, warum „Steuergerechtigkeit“ eine Absurdität ist?

Kinder an der Macht!

In Mel Gibsons Film Wir waren Helden, dem vielleicht einzigen glaubhaften Antikriegsfilm, wird die Frage, warum es Kriege gibt, nicht mit irgendwelchen metaphysischen, psychologischen oder soziologischen Analysen beantwortet, sondern mit der naheliegenden Antwort, daß Soldaten immer dann durch die Hölle auf Erden gehen müssen, wenn die Politiker versagt haben. Pat Buchanan hat das für den Krieg gegen Hitler deutlich gemacht. Ja, Hitler war ein absolutes Monster, aber er wollte weder England noch Frankreich angreifen oder gar die USA, wollte nicht mal alle deutschen (inklusive deutsch-österreichischen) Gebiete im Norden, Westen und Süden zurück, sondern nur im Osten Danzig, einen Korridor nach Ostpreußen und Osteuropa als seine Einflußsphäre, zumal England und Frankreich (und auch Holland und Belgien!) sich den gesamten übrigen Planeten untereinander aufgeteilt hatten. Der Westen hat durch eine idiotische Politik wegen Abessinien (sic!) Mussolini, der für den barbarischen Politclown Hitler nur Verachtung empfand, von sich gestoßen, während die Alliierten das weitaus schlimmere faschistische Regime in Polen Carte blanche gaben. Infolge wurde schließlich der Westen sogar Verbündeter von Stalin, so daß am Ende Polen hinter dem Eisernen Vorhang verschwand, zu dessen Schutz doch der ganze Krieg überhaupt geführt wurde.

Die vollständige Idiotie der westlichen Politiker war atemberaubend, aber es hat sich nichts geändert, sie haben nichts gelernt. Heute riskieren wir den Dritten Weltkrieg wegen der Ukraine und dem Iran! Niemand scheint sich zu fragen: „Warum sollte auch nur ein einziger englischer Soldat wegen dem kleinen Danzig, sterben?!!“ Warum wegen eines Rattenlochs wie Ahwas? Hat sich irgendjemand drum geschert, als das faschistische Regime Rußlands 1999 Grosny dem Erdboden gleichgemacht hatte?! Irgendwelche Menschenrechtsverletzungen in fernen Regionen haben einen Politiker nicht zu interessieren, denn bei einem sinnlosen Krieg, den er und nur er zu verantworten hätte, würden vielleicht hunderte Millionen umkommen! Hat dieses Politikerpack etwa das Leiden der Deutschen im faschistischen Polen der 1920er und 1930er Jahre interessiert oder später die Opfer des Feuersturms in Hamburg? Der Feuersturm in Hamburg ereignete sich nicht, weil der Mensch irgendwelche atavistischen Triebe nicht bewältigt (Freud) oder weil er „gepanzert“ (Reich) ist, sondern weil die nüchterne Staatskunst versagt hat.

Überhaupt die abgrundtiefe Verlogenheit des Westens: da mahnen wir Menschenrechte und Meinungsfreiheit in China an, während hier in Deutschland ein Horst Mahler für eine MEINUNGSÄUSSERUNG für über ein Jahrzehnt im Gefängnis landete. Es wäre schön, wenn Politiker sich nicht zu Erlösern der Welt aufspielen würden, sondern schlichtweg ihre Arbeit machten! Was tun die Merz dieser Welt stattdessen? Statt rationaler Politik, betreiben sie irrationale, da grundsätzlich zum Scheitern verurteilte Gesellschaftspolitik. (Hier kommt „Panzerung“ ins Spiel!) Diese muß IMMER scheitern, weil der Mensch ein Tier ist und weil er gepanzert ist. Siehe Reichs Massenpsychologie des Faschismus. Ein Buch, aus dem kindsköpfige „Reichianer“ stets das Gegenteil schließen: daß Politik (Staatskunst) grundsätzlich ein Übel sei, während Gesellschaftspolitik („Emanzipationsbewegung“, „Zivilgesellschaft“) den Weg in die Erlösung weise.

Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen

1. September 2021

Beim Linken dreht sich alles um Gerechtigkeit und wenn der Rechte darauf verweist, daß einem die Güter und Privilegien schließlich nicht zugewiesen werden, sondern daß man sie erarbeiten müsse, d.h. Leistung belohnt wird, verweist der Linke triumphierend auf die Erben, die ihre Stellung und ihren Reichtum sich eben nicht erarbeitet haben.

Dagegen ist natürlich kaum etwas einzuwenden, aber im Grunde ist das ein moralisches Argument. Was sagt die Bioenergetik dazu?

Zunächst einmal: in Der Mensch in der Falle führt Elsworth F. Baker aus, daß der Linke auf subversive Weise gegen den Vater rebelliert, während der Rechte in offener Konkurrenz mit ihm steht. Dabei müsse es, so Baker, natürlich nicht in jedem Fall um den wirklichen Vater gehen, sondern ganz allgemein um das Vaterimago bzw. „das von den Vätern überkommene“.

Wegen seiner Rebellion sagt sich der Linke von der Generationenfolge los: vom Vater und seinem eigenen Vatersein, d.h. von „den Vätern“. Das ist seine Art zu sagen: „Ich bin kein Tier“! (Der Rechte bringt dieses Diktum des gepanzerten Menschen weitaus direkter mit seiner tiefsitzenden Sexualverneinung, die sich in den diversen überkommenen Religionen und „philosophischen Lebensanschauungen“ organisiert hat, zum Ausdruck.) Wenn der Linke also gegen das Erben wettert, geht es in Wirklichkeit gar nicht um Gerechtigkeit (ist ein Lottogewinn gerecht?), sondern im obigen Sinne um seine grundsätzliche Verneinung des „Vätererbes“. Der Rechte sieht sich als Teil einer Generationenfolge, die seinem Leben auf der einen Seite Sicherheit (Vergangenheit) und auf der anderen Seite Sinn (Zukunft) verleiht. Der Linke hingegen ist der geborene „Existentialist“, unglücklich, verbiestert, voller Ressentiment und durch und durch nihilistisch.

Bevor wir über die soziale Frage des Erbens überhaupt diskutieren können, haben wir uns mit der charakterlichen Frage auseinanderzusetzen! Im übrigen sollten wir alle von tiefster Dankbarkeit durchdrungen sein, denn wirklich ALLES haben wir leistungslos ererbt: uns selbst, unsere Sprache, unsere Umwelt und unsere Werkzeuge.

Heil Dir Heiliges Deutschland!