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Die Reaktion von Ola Raknes auf David Boadellas Arbeit über orgonotische Erstrahlungseffekte

3. August 2018

In einem Brief an die Herausgeber von Orgonomic Functionalism vom 27. Mai 1958 hat der norwegische Orgonom Ola Raknes anläßlich von David Boadellas Arbeit über „Einige orgonotische Erstrahlungseffekte“ von seinen eigenen Forschungen berichtet. Raknes:

Ich möchte einige Beobachtungen erwähnen, die ich in den letzten acht oder zehn Jahren wiederholt gemacht habe.

Von einer norwegischen Firma beschaffte ich mir ein paar zylindrische Vakuumröhren aus Glas, Länge ca. 20 cm, Durchmesser ca. 1,5 cm. Der Innendruck der Röhren wurde von den Herstellern zwischen 10-4 C und 10-5 Atmosphären garantiert. In einem dunklen Raum strich ich mit einer Styroporstange von etwa 2 cm Durchmesser über die Röhren, wobei ich manchmal das Glas mit der Stange berührte und sie manchmal entlang der Röhre führte, ohne diese zu berühren. Meistens hatte ich zuerst mit dem Stab durch meine Haare gestrichen. Wenn die entsprechenden Bewegungen nicht zu langsam waren, begann das Innere der Röhre nach einigen Durchgängen zu leuchten. Die Farbe der Erstrahlung war blaugrün, sie war in ständiger Bewegung und erinnerte an die Bewegungen und die Farbe von nicht zu starken „northern streamers“ [die Lichtstreifen des Nordlichts]. Die Erstrahlung fiel stärker aus, wenn ich zuerst durch meine Haare gestrichen hatte und sie war definitiv stärker, wenn die Röhren vorher für einige Zeit in einem Orgon-„Shooter“ plaziert worden waren. Ich erhielt auch Erstrahlungseffekte, wenn auch schwächer, wenn ich statt der Vakuumröhren alte, ausgebrannte elektrische Glühbirnen benutzte. Ich erhielt auch Erstrahlung, als ich, statt den Stab über die Röhren zu führen, die Röhren mit meiner Hand rieb. Dieses letztere Experiment führte ich nur mit Röhren durch, die zuvor für einige Zeit in einem Shooter gelegen hatten.

Ich habe diese Experimente mehreren Leuten gezeigt und festgestellt, daß Menschen, die meines Erachtens stark gepanzert sind, viel länger brauchen, um die Erstrahlung zu sehen – oder zumindest zuzugeben, daß sie sie sehen – als Menschen, die weniger stark gepanzert sind.

Unter denen, die die Experimente sahen, waren auch ein paar Physiker. Sie boten weder eine Erklärung an, noch hielten sie die Phänomene für wichtig genug, um weitere Untersuchungen anzustellen.