Wie ist die einseitig von links nach rechts gerichtete orgonometrische Gleichung mit einem kreisförmigen Metabolismus vereinbar? Es ist ein Kreislauf zwischen den Variationen auf einer Funktionsebene. Das naheliegenste Beispiel ist die Abfolge der Orgasmusformel: Spannung –> Ladung –> Entladung –> Entspannung. Die Entspannung geht dann irgendwann wieder in Spannung über und immer so weiter. Das gemeinsame Funktionsprinzip von Spannung und Ladung ist die genitale Überlagerung, das von Entladung und Entspannung ist die orgastische Zuckung. Das gemeinsame Funktionsprodukt von Überlagerung und Zuckung ist die orgastische Pulsation.
Das heißt nicht, daß sich der Orgasmus zu Überlagerung und Konvulsion entwickelt und die beiden dann als neue Funktionsprinzipien zu Spannung und Ladung bzw. Entladung und Entspannung. Vollkommen absurde Formulierungen! Es stimmt aber, daß Überlagerung in Zuckung übergeht, sowie daß Spannung in Ladung übergeht, Ladung in Entladung und Entladung in Entspannung. Aber diese zeitliche Abfolge steht jeweils senkrecht zur „Abfolge“ der orgonometrischen Gleichung von links nach rechts:

Ganz anders sieht das bei der Gleichung für die Teilung von Amöben aus, wobei die Teilung selbst durch die obige Orgasmus-Gleichung beschrieben wird (soweit man Überlagerung durch schlichtweg Expansion ersetzt):

Hier haben wir es von links nach rechts fraglos mit einer zeitlichen Entwicklung zu tun. Senkrecht darauf steht jeweils eine räumliche Achse von zunächst zwei Tochteramöben, dann 4, dann 8, dann 16 etc.















