Posts Tagged ‘Zeit’

Der metaphysische Hintergrund des Wuhan-Virus

2. März 2020

Eine der zentralen orgonometrischen Gleichungen lautet:

Diese von Charles Konia stammende Gleichung beschreibt das Sein und wie es funktioniert. Das Sein ist einfach da, es ist eine Erstrahlung. So wie morgens unser Bewußtsein aus dem vermeintlichen Nichts erwacht und plötzlich die Welt da ist. „Alles ist Bewegung“, „alles ist Energie“ – schön und gut, aber es gibt mehr, nämlich das etwas IST.

Beispiele für die Funktion „Erstrahlung“ sind beispielsweise die Gene oder das Gedächtnis. Orgonometrisch werden sie folgt beschrieben:

Bewegung (Zeit) schlägt sich in Struktur (Dimension Länge) nieder. Entsprechend kann man das gesamte materielle Universum als „Gedächtnis“ betrachten. Wenn ich mich an die Schwarze Brücke über die Bille erinnere oder wenn meine Zelle die DNA ablesen. Wer findet und liest das in meinem Kopf und in meinen Genen und wie? Ist da irgendwo ein „Register“, das die Orte angibt, wo was zu finden ist?

Damit das Sein überhaupt funktioniert braucht es die komplementäre Funktion:

Die beispielsweise in der Gravitation zum Ausdruck kommt, das Hauptbeispiel für „Anziehung“. Die räumlichen Distanzen („die Länge“) werden aufgehoben und dementsprechend wird alles unmittelbar zugänglich. Eben das ist das Wesen der Funktion „koexistierende Wirkung“ (Gl. 1): daß es „Dinge“ gibt, die jenseits von Zeit und Bewegung funktionieren (Gl. 2, Zeitlosigkeit), und es so etwas wie „Raumlosigkeit“ gibt (Gl. 3). (Nochmal: Gl. 2 beschreibt die Erzeugung der DNA und Gl. 3, wie sie „gelesen wird“.) Weder Zeit noch Raum schränken die koexistierende Wirkung ein!

Über die koexistierende Wirkung stolpern wir, wenn wir vermeinen in einer Art „Matrix“ zu erwachen, etwa wenn wir über das Barron Trump-Rätsel stolpern:

Im folgenden Video wird es verschwörungstheoretisch erklärt. Nun, ich bin noch verrückter: es stimmt etwas nicht mit der Realität selbst:

Genauso verschwörungstheoretisch wird nun auf das neue Coronavirus geblickt, wo Wuhan und ein „Dr. Li“ vor Jahrzehnten auftraten:

Und dann ist da noch Jack London und seine Erzählung „The Unparalleled Invasion“:

Die Welt funktioniert nicht so, wie man sich das naiverweise vorstellt, d.h. es ist nicht alles Bewegung („L/t“) und Widerstand gegen Bewegung („t/L“) auf einer Bühne (dem Raum) mit einem gradlinigen Ablauf (der Zeit). Unsere Vorstellungen von „Gott und der Welt“, unserer Seele und dem Leben nach dem Tod, all unsere Theorien, etc. sind nichts anderes als mechano-mytische Entstellungen eines Universums, das als GANZHEIT funktioniert. Es ist kein bloßes Kasperletheater!

Zu diesem Aufsatz siehe auch meinen Eintrag Das Lincoln-Kennedy-Rätsel, die NSU und Dr. Poch sowie Abschnitt „VI.18. UFOs und Magie“ in Orgonometrie Teil 2.

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 48

8. Januar 2020

orgonometrieteil12

48. Jenseits von Zeit und Raum

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 18

28. Mai 2019

orgonometrieteil12

18. Der Gordische Knoten der Orgonometrie

Das rotverschobene Kleinkind

26. Dezember 2017

Materie entsteht durch die kontraktile Überlagerung zweier massefreier Orgonenergie-Ströme. Im Kosmos erkennt man junge Materie, etwa in Quasaren, an den größeren Atomen, was sich in der Emission von langwelligeren Photonen ausdrückt („intrinsische Rotverschiebung“). Reift die Materie, wird die Strahlung immer kurzwelliger, weil sich der kontraktile Prozeß der Überlagerung fortsetzt.

Ähnliches beobachtet man beim Menschen. Zwar schrumpfen wir nicht physisch (zunächst wachsen wir sogar und die meisten nehmen in ihren besten Jahren an Körpergewicht und entsprechend an Körperumfang zu), jedoch bioenergetisch. Das zeigt sich vor allem in unserer Psyche: im Laufe der Zeit wird die Welt immer kleiner und die Zeit verfließt immer schneller. Man betrete nur mal den Schulhof der Kindheit: eine Landschaft voller Abenteuer schrumpft zu einer beklemmend kleinen Asphaltfläche. Man vergleiche wie die letzten Jahre vorbeigeflogen sind mit der unendlich großen Zeitdauer der frühen Kindheit!

Mechanistisch wird das damit erklärt, daß wir schlichtweg größer geworden sind und uns die Welt vertrauter geworden ist, weshalb auch die Zeit schneller zu fließen scheint. Wir lernen mit der Welt umzugehen, weswegen sie schrumpft, und außerdem gibt es nichts neues, weshalb die Zeit davoneilt. Doch das sind nur oberflächliche und wenig überzeugende Erklärungsversuche. Tatsächlich spiegelt die Psyche getreulich unser bioenergetisches System wider und das schrumpft in direkter Fortsetzung der kontraktilen Überlagerung, aus der wir ursprünglich hervorgegangen sind („genitale Überlagerung“).

Man könnte einwenden, daß die Welt uns größer erscheinen müßte, wenn wir (bioenergetisch!) schrumpfen, doch das ist mechanistisch gedacht, an anschaulichen Modellen orientiert. Es geht um das innere Erleben: mit uns schrumpft unser „Weltempfinden“.

Zwischen Kinderfickern

9. Oktober 2016

Wenn nicht aktiv, so haben die 68er jedenfalls Kinderfickerei geduldet, diente es doch der „Befreiung“. Man denke nur mal an die Kommune 1 und die Kommune 2 oder an den „Provokateur“ Daniel Cohn-Bendit. Dazu die katholische Tagespost 2008:

Dazu gab es ja eine umfangreiche theoretische Grundlegung. Der marxistische Sexualtheoretiker Wilhelm Reich, der Star der Bewegung, schrieb: „Die Unterdrückung des kindlichen und jugendlichen Liebeslebens hat sich als Kernmechanismus der Erzeugung von hörigen Untertanen und ökonomischen Sklaven erwiesen“.
Das ist in der Tat der Punkt, an dem eine bis dahin eher humane Vorstellung von Befreiung der Sexualität umschlug. Das ist paradox: Das Kind muß zur sexuellen Freiheit gezwungen werden, aber was diese Freiheit sei, das definieren die Erwachsenen. Wenn wir uns ansehen, was in den Kinderläden und Familien passiert, was dokumentiert und theoretisch legitimiert worden ist, dann war 68 bezogen auf die Kinder eine grenzverletzende, keineswegs eine lässige Bewegung. Das ist auch ein Erbe von 1968. Es wurde und wird außer Acht gelassen, daß freie oder befreite Sexualität auch die Freiheit beinhaltet, nein zu sagen, Grenzen zu setzen, sogar, gegebenenfalls, auf Sexualität zu verzichten, im Zölibat zu leben oder eine unspektakuläre Sexualität zu haben oder nicht dauernd und mit jedem über sein Intimleben quatschen zu müssen.

Damals erschien im Stern ein Artikel über die 68er mit dem gleichen Reich-Zitat. Und das wiederum entstammte offensichtlich einem Artikel aus der Zeit von 1991.

2007 erschien im Spiegel ein guter ausgewogener Artikel über Neills Summerhill, in dem auch Reich kurz Erwähnung fand (was in der Berichterstattung über Neill und Summerhill nicht selbstverständlich ist). Es wurde sogar hervorgehoben, daß Summerhill nichts mit „antiautoritärer Erziehung“ zu tun hat.

Der deutsche Buchtitel hängt bis heute wie ein Fluch über der Schule. Dabei hatte Neill den Begriff antiautoritär nie benutzt, sein Motto war „Freiheit, nicht Zügellosigkeit“. Seine Schule war kein experimenteller Kinderladen, seine Schüler kamen klar mit der Freiheit. (…) „Laßt mich bloß in Ruhe mit den deutschen 68ern“, soll Neill oft gewettert haben.

Eine Kritik, die von einer ehemaligen Schülerin angebracht wird, ist sicherlich berechtigt: das Problem in Summerhill sind Lehrer, die ihre eigene Kindheit auf Kosten der Kinder nachholen wollen.

Irgendwo schreibt Neill (leider finde ich das genaue Zitat nicht), daß, wenn er von der Sexualität von Kindern und Jugendlichen spricht, er natürlich davon ausgehe, daß seine Leser wirklich erwachsen sind – und deshalb nicht selbst Interesse an „kindlicher Sexualität“ haben.

Genau das, daß Erwachsene aufgrund einer eigenen unerfüllten Kindheit emotional zurückgeblieben sind, trifft den Nagel auf den Kopf. Die 68er, die nie erwachsen geworden sind, haben ihre neurotische infantile Rebellion ausgelebt. Der Schaden, den diese antiautoritären Wichser der Orgonomie in Deutschland zugefügt haben, ist schier unermeßlich!

Igitt: Sex, Schlamm und Ackerknecht

8. Oktober 2016

Bücherlogo

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

Igitt: Sex, Schlamm und Ackerknecht

 

 

Robert sagte 2010: Der Publizist William S. Schlamm,… rechtskonservativer Reich-Hasser
Es ist typisch für die vielen Konservativen, dass sie perverse Sexualität nicht von natürlicher Sexualität unterscheiden können und deswegen Reich missverstehen. Schlamm ist da beileibe nicht der Einzige. Der übelste Vorwurf ist, Reich hätte den sexuellen Kindesmissbrauch unterstützt.
Während die Konservativen Reich unterstellen, er fördere Perversionen, unterstellen ihm die Liberalen, er wolle eine genitale Diktatur errichten (und die Prä-Genitalität unterdrücken).

Klaus: Immer wenn ich anfing, was von Bloch zu lesen, war ich sehr gelangweilt, weil ich mich fragte, was er außer historischen Thesen zu bieten hat an allgemeinen Erkenntnissen. Und wenn da auch allgemeinere Erkenntnisse sind, kann man die kürzer und klarer zum Ausdruck bringen. Diese Standardautoren der Linken machten sich eben vierzig Jahre gut in Regalen – Suhrkamp hat ja gleich fürs Design gesorgt. Nun hatten die linken Studenten immerhin wenigstens Helden fürs Bücherregal – die gegenwärtigen haben u. a. wegen der standardisierten Veranstaltungen und Prüfungen meistens erheblich weniger Lektüreerfahrungen aus eigener Initiative. Nicht einmal mehr zum Protzen ist etwas im Regal aneinandergereiht.
Wie sehr z. B. Adorno bloß Kultstatus hatte (und z. T. noch hat) (wie mir scheint: ohne inhaltlich Umwerfendes mitzuteilen), merkte ich z. B. daran, dass in einem meiner spannendsten Seminare – über kleine Schriften Gottlob Freges – mein Nachbar einerseits heimlich, andererseits demonstrativ (Buch unterm Tisch, aber vor Seminarbeginn sichtbar) Adorno las.

Robert: Adorno hat allerdings mit die „Studien zum autoritären Charakter“ geliefert, womit er die Psychostruktur des faschistischen Charakters liefern wollte. Es hat allerdings mehr mit Sozialpsychologie statt Tiefenpsychologie zu tun. Ich bezweifele, ob er Reichs „Massenpsychologie“ gelesen hat – jedenfalls merkt man darin wenig (in der Suhrkamper Taschenbuchausgabe). Das Buch erschien 1950 als Sammelwerk in den USA.
http://de.wikipedia.org/wiki/Autorit%C3%A4rer_Charakter

Jonas Says:
@Robert:
Habe leider die Quelle nicht parat, erinnere mich aber gelesen zu haben, dass sich Adorno im „autoritären Charakter“ stark an Reich orientierte – auch wenn er seinen Namen nicht erwähnt. In privaten Briefen diskutiert er dies aber. Er gibt Reich den Vorzug gegenüber Erich Fromm, da letzterer den Fehler beginge, die psychoanalytische Methode direkt auf die Gesellschaft anzuwenden, während Reich psychoanalytische und soziologische Methodik nach ihren Zuständigkeitsbereichen getrennt halten will.
Das man davon zugegebenermaßen wenig merkt, ist natürlich eine andere Geschichte. Zum Verhältnis Adorno-Reich sind sicherlich Laskas Arbeiten im LSR-Projekt lesenswert (Stichwort Re-pulsions- und De-zeptionsgeschichte).

Klaus: Wie trivial es ist, was er zum irrationalen Kampf gegen jegliche Autorität zu sagen hat – eben so trivial, wie das, wogegen er argumentiert, lächerlich ist. Daher wundern mich immer die vielen Worte, die dafür gebraucht wurden.

David 2015: Der libertinistische Gegenpart zum asketisch verträumten Bloch spielte Herbert Marcuse, der Prophet des Anspruchsdenkens, der Leistungsverweigerung und der anti-genitalen polymorph-perversen Erotisierung der Gesellschaft. Alles was die Spießer von je her den fortschrittlichen Menschen fälschlich andichteten, propagierte dieses Schwein.
Und Habermas?
Der wird doch auch immer wieder erwähnt – im Zusammenhang mit der Kritischen Theorie:
Zitat Wikipedia:
Wegen der Vielfalt seiner philosophischen und sozialwissenschaftlichen Aktivitäten gilt Habermas als ein produktiver und engagierter öffentlicher Intellektueller.[2] Vom hegelianisch-marxistischen Ursprung der Frankfurter Schule hat er sich durch die Rezeption und Integration eines breiten Spektrums neuerer Theorien gelöst. Er verband den historischen Materialismus von Marx mit dem amerikanischen Pragmatismus, der Entwicklungstheorie von Piaget und Kohlberg
(ähnlich auch Loevinger – das sind doch die Stadien der moralisch-psychologischen Entwicklung des Kindes wenn ich mich nicht irre; Anmerkung von mir)
und der Psychoanalyse von Freud. Zudem beeinflusste er maßgeblich die deutschen Sozialwissenschaften, die Moral- und Sozialphilosophie. Meilensteine waren vor allem seine Theorie des kommunikativen Handelns
(kommunikatives Handeln klingt ziemlich modern, irgendwie facebook-like; nach Arbeitsdemokratie hört das sich aber gar nicht an, finde ich; Anmerkung von mir)
und, wiederholt inspiriert durch die diskurstheoretische Auseinandersetzung mit Karl-Otto Apel, seine Diskurstheorie der Moral und des Rechts.
Zitat Ende.
Irgendwie kommt mir das alles ziemlich „rechts“ vor und anfangen konnte ich mit Habermas noch nie was. Vielleicht konnte ich ihn noch nicht einmal verstehen.

Robert 2011: Zu Daniel Cohn-Bendit ein informativer Artikel von Bettina Röhl:
Vom Wutbürger zum Machtbürger
Daniel Cohn-Bendit ist eine Art Überpräsident der 68er Bewegung. Seine pädophilen Entgleisungen schaden ihm nicht. Jetzt schwingt er sich zum Oberrichter über Demokratie, Verfassung und die Schweiz auf. Von Bettina Röhl
http://fact-fiction.net/?p=5646#more-5646

Dazu Peter: Bei den lesenswerten Leserbriefen habe ich folgenden interessanten Link gefunden:
http://wireltern.eu/news/die-paedophilenpartei.html
Ich werde niemals soviel fressen können, wie ich kotzen möchte.

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger weist Forderungen aus der CSU nach höheren Mindeststrafen für sexuellen Kindesmissbrauch ab.
Im „Hamburger Abendblatt“ nannte die FDP-Politikerin die geforderte Strafverschärfung für jede Form von sexuellem Missbrauch „reine Symbolpolitik“.
http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Justizministerin-gegen-schaerfere-Strafen_aid_949153.html
Ja, es ist symbolisch, daß in diesem Land Diebstahl härter bestraft wird als die Zerstörung einer Kinderseele.

O.: So wie Dieter E. Zimmer im Zeit-Artikel WR interpretiert und dieses Verständnis als das der 68-er hinstellt, wird den Studenten unterstellt sie wollten oder konnte WR nicht verstehen. Aber auch in den 90-ern wurde Reich in Belzig und Berlin in Reich-nahen Kreisen noch als Freifahrtschein zum Ficken missverstanden. Die meisten Reich-Schüler waren aber noch zu verklemmt, um überhaupt mal Sex zu haben, so musste sie dann bei den etwas lockeren sozialisierten Ex-DDR-lern/-innen sich abschauen, wie man einfach mal sich mit jemandem zum Sex verabreden kann.
Also auch in Berlin wurde noch geglaubt, bei „Reich-Lese-Unkundigen“, die aber durch Vorträge glaubten etwas vom genitalen Charakter verstanden zu haben, man müsse nur ficken und frei fließen. Die Eingeweihten wussten natürlich, dass das nichts bringen würde und das man ohne Therapie ohnehin nicht vorankäme.
Das Problem war aber vielmehr eine taugliche Therapie zu finden, wo doch niemand weit und breit eine Ahnung davon hatte … und so beißt sich die „sexuelle Revolution“ noch in ihren eigenen „Schwanz“ – wenn sie einen hat.

Peter 2015: Erneute Hetze von Rechts gegen Reich – angestachelt durch das linke Gesindel…
https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/02/linksanarchistische-kinderladen-der-68er-revolutionare-befreiung-durch-kindersex/

Orgonometrie (Teil 2): Kapitel 6.j.

9. Mai 2016

orgonometrieteil12

1. Zusammenfassung

2. Die Hauptgleichung

3. Reichs „Freudo-Marxismus“

4. Reichs Beitrag zur Psychosomatik

5. Reichs Biophysik

6. Äther, Gott und Teufel

a. Der modern-liberale (pseudo-liberale) Charakter

b. Spiritualität und die sensationelle Pest

c. Die Biologie zwischen links und rechts

d. Der bioenergetische Hintergrund der Klassenstruktur

e. Die Illusion vom Paradies und die zwei Arten von „Magie“

f. Die gesellschaftlichen Tabus

g. Animismus, Polytheismus, Monotheismus

h. Dreifaltigkeit

i. „Ätherströme“, Überlagerung und gleichzeitige Wirkung

j. Die Schöpfungsfunktion

Die atmosphärische und die kosmische Orgonenergie

10. August 2015

Reich hat als Äquivalente für die Orgonenergie in der Schulphysik insbesondere die atmosphärische Elektrizität und den Äther ausgemacht. Was die zweite Entsprechung betrifft, war für ihn Einsteins Relativitätstheorie natürlich eine Herausforderung.

Reich schreibt Ende der 1940er Jahre in Äther, Gott und Teufel:

„Statische Elektrizität“ ist eine spezifische Funktion der atmosphärischen Orgonenergie. Paradoxerweise nimmt die Elektrizitätstheorie an, daß die Atmosphäre sowohl frei von elektrischer Ladung wie auch voll von statischer Ladung ist, wobei „statisch“ von elektrischer Natur ist. Flächenblitz und Gewitterblitz sind bisher unerklärt geblieben. Die Orgonomie weist die atmosphärische Ladung mittels spontaner elektroskopischer Entladung nach, dem sogenannten „natural leak“ der klassischen Physik. Diese Entladung geht in einer geringer konzentrierten orgonotischen Atmosphäre schneller und in einer höher konzentrierten langsamer vor sich. Darüberhinaus ist sie in der Mittagszeit langsamer als frühmorgens oder abends; dies widerspricht der Ionisationstheorie.

Nach zwei Jahrhunderten des Rätselns kann die mechanistische Physik erst jetzt erklären, wie die Elektrizität in die Atmosphäre kommt. Es gibt sogar schon Ansätze, wie man die „atmosphärische Elektrizität“ ins Stromnetz leiten könnte! Auch könne man die Gefahr durch Blitzschlag beseitigen, da man nun weiß, wie sich Elektrizität in der Atmosphäre bildet und ausbreitet.

Es geht um Forschungen an der University of Campinas, Brasilien unter Fernando Galembeck.

Ursprünglich hatte man angenommen, daß die Wassertröpfchen, die in der Atmosphäre schweben, elektrisch neutral sind und so bleiben, wenn sie mit den elektrischen Ladungen auf Staubteilchen in Kontakt kommen. Andererseits wußte man schon seit langem, daß es eine enge Beziehung zwischen Elektrizität und Wasser in der Atmosphäre gibt. Beispielsweise hatte man beobachtet, daß es zu elektrischen Entladungsfunken kommen kann, wenn Dampf aus Boilern entweicht. So ging man schließlich davon aus, daß sich Elektrizität bildet, wenn Wasserdampf an in der Atmosphäre schwebenden Staubteilchen kondensiert.

Galembeck und seine Kollegen konnten nun die Theorie bestätigen, daß Wasser in der Atmosphäre eine elektrische Ladung aufnehmen kann. Sie simulierten dazu unter Laborbedingungen die Wechselwirkung zwischen Wasser und Silizium- bzw. Aluminium-Teilchen, die beide natürlicherweise in der Atmosphäre auftreten. Silizium zeitigte unter hoher Luftfeuchtigkeit eine negative elektrische Ladung und Aluminiumphosphat eine positive.

Es seien bereits „hygroelektrische Kollektoren“ angedacht, ähnlich den „Sonnenkollektoren“, um Elektrizität zu produzieren. Indem man dergestalt der Atmosphäre die elektrische Spannung entzieht, könne man auch Blitze verhindern.

Reich zufolge kennt die mechanistische Wissenschaft die Orgonenergie nur als das vage Konzept einer „atmosphärischen Elektrizität“. Endlich nähert sie sich einer Nutzung, ohne zu erkennen, daß kontaktelektrische bzw. „elektrostatische“ Ladungen nur Epiphänomene orgonotischer Prozesse sind.

Diese Prozesse sind der mechanistischen Wissenschaft nicht zugänglich, weil sie langsam und unabhängig von der Materie ablaufen. Sie kennt nur die explosionsartigen, extrem konzentrierten Entladungen in Blitzen und die Aufladung von Materie („statische Elektrizität“). Daß man mit Hilfe des Orgonenergie-Akkumutors, des Cloudbusters und des Orgonmotors die „atmosphärische Energie“ direkt nutzbar machen kann, ist prinzipiell außerhalb ihres Horizonts.

So ist ihr auch nicht zugänglich, daß bei niedriger Luftfeuchtigkeit die „Spannung“ in der Atmosphäre höher ist als bei hoher Luftfeuchtigkeit, wenn sich die atmosphärische Energie hauptsächlich in ihrer immobilisierten, an Materie gebundenen Form zeigt, der „elektrostatischen Spannung“.

Hier die Orgonspannung an drei aufeinanderfolgenden Tagen:

In seinem Buch über die Relativitätstheorie frägt Ernst Schmutzer:

Woher stammte nun eigentlich die Äthervorstellung? (…) Da nun gemäß der Huygenschen Wellentheorie des Lichtes tatsächlich große Analogien zwischen Licht und Schall bestehen – wie gefährlich können doch, obwohl für die Forschung unumgänglich, Analogien sein! – ersann man als Medium für die Lichtfortpflanzung den Äther als ein Objekt mit merkwürdigen Eigenschaften: Durchdringlichkeit aller Körper, Unwägbarkeit usw. (…) Aus diesen Darlegungen geht klar hervor, daß die Mechanik der Kontinua der Äthervorstellung Pate gestanden hatte. Im Grunde genommen handelte es sich also um einen Mechanizismus. (…) Der an die mechanische Bewegungsform gewöhnte Geist dieser Zeit benötigte aus Gründen einer falsch verstandenen Anschaulichkeit – gemeint war eine mechanische Anschaulichkeit – den Weltäther. (Relativitätstheorie – aktuell. Ein Beitrag zur Einheit der Physik, Stuttgart 1996, S. 49f)

Ende des 19. Jahrhunderts zeigten Michelson und Morley, daß sich die Erde unmöglich durch ein „Äthermeer“ bewegen konnte, weil die Lichtstrahlen, die sich angeblich in diesem Meer wellenförmig bewegten nicht mitgerissen wurden. Astronomische Beobachtungen hatten bereits vorher verdeutlicht, daß dieses „Meer“ ähnlich in sich ruhen muß, wie der reale Ozean durch den ein schnelles Schiff (die Erde) gleitet. Um im Bild zu bleiben: Es konnte keine (oder allenfalls eine lächerlich geringe) Bewegung des Bootes relativ zum Meer festgestellt werden, da sich aber das Boot relativ zum Land sehr wohl bewegte, konnte daraus nur geschlossen werden – daß es das Meer nicht gibt…

Das Ergebnis des Michelson-Versuches zeigte, daß Denken und Erfahrung in Widerspruch gerieten. In solchen Fällen sind die Tatsachen ausschlaggebend; nach diesen hat sich das Denken zu richten. Die Natur läßt sich nicht vorschreiben, wie sie sein soll, damit man in altgewohnter Weise denken könne. Das Denken hat sich der Natur anzupassen. In solchen Fällen müssen oft Denkvoraussetzungen analysiert und – wenn erforderlich – revidiert werden. Darauf kann sich dann ein logisch einwandfreies Begriffssystem gründen (Horst Melcher: Relativitätstheorie in elementarer Darstellung, Köln 1978, S. 237).

Dieses Begriffssystem und die dazugehörigen Formeln hat Einstein entwickelt.

Das Problem besteht darin, daß diese Formeln physikalisch interpretiert werden müssen. Dazu ist es notwendig, bestimmte „Zuordnungsregeln“ zu finden, die einen Zusammenhang zwischen den mathematischen Formelzeichen und den physikalischen Meßgrößen herstellen. Hier liegen die eigentlichen Schwierigkeiten verborgen, denn diese Zuordnungsregeln können sehr komplex sein. Bei der Interpretation der mathematischen Formeln kann es zu Irrtümern und Meinungsverschiedenheiten kommen. (Roman U. Sexl, Herbert K. Schmidt: Raum, Zeit, Relativität, Braunschweig 1991, S. 48)

Zu Leopold Infeld sagte Einstein einmal,

es gäbe in der Physik eigentlich nur einige grundsätzliche Ideen, und die könne man in gewöhnlichen Worten ausdrücken. Er fügte hinzu: „Kein Wissenschaftler denkt in Formeln“. (Friedrich Herneck: Albert Einstein, Leipzig 1974, S. 48)

Trotzdem ließ Einstein immer unerklärt,

warum die Lichtgeschwindigkeit stets gleich c ist und warum man eine Lichtwelle nicht einholen kann. Vielmehr müssen diese Experimente per Definition negativ ausgehen und per Definition ist auch der Raum in jedem Inertialsystem homogen und isotrop für die Lichtausbreitung. (Arthur I. Miller in: Peter C. Aichelburg, Roman U. Sexl: Albert Einstein, Braunschweig 1979)

Mit anderen Worten: Die mechanistische, auf einer rigiden, gepanzerten Körperwahrnehmung beruhende, Auffassung der Natur zwang zunächst zum Postulat eines mechanisch verstandenen Äthers, dem immer exoterischere, d.h. „nicht-mechanische“ Eigenschaften zuerkannt werden mußten, um mit den Beobachtungen in Übereinstimmung zu bleiben. Bereits mehr als drei Jahrzehnte vor Einsteins Spezieller Relativitätstheorie konstatierte F.A. Lange, daß viele Naturforscher dazu neigen würden, den Äther ganz aufzugeben (Geschichte des Materialismus, Frankfurt 1974, S. 742).

Was blieb waren abstrakte Formeln und ebenso abstrakte, auf keinerlei Körperwahrnehmungen mehr beruhenden, Postulate, die entsprechend in keinen sinnvollen Funktionszusammenhang mit anderen Erscheinungen der Natur gebracht werden konnten. Tatsächlich hat sich die Relativitätstheorie als ausgesprochen steril erwiesen. Man könnte fragen, ob es nicht ihr zu schulden ist, daß wir im Jahre 2015 entgegen aller Voraussagen noch immer nicht in einem Science-Fiction-Szenario leben.

Reich schreibt zum Äther-Problem:

Der negative Ausgang des Michelson-Morley-Versuchs, der den Äther nachweisen wollte, muß verstanden werden. Die Prämissen, die zur Durchführung des Michelson-Morley-Experiments führten, beruhten auf falschen Annahmen. Die Orgonphysik geht von vollkommen neuen Beobachtungen und neuen theoretischen Annahmen aus. Von einem prinzipiellen orgonomischen Standpunkt her muß das Denken selbst als eine Funktion der Natur im allgemeinen begriffen werden. Dementsprechend müssen die Ergebnisse bloßen Denkens als sekundär gegenüber den beobachtbaren Naturfunktionen angesehen werden. Als Funktionalisten sind wir in erster Linie an beobachtbaren Naturfunktionen interessiert; von da aus gelangen wir zu den Funktionen des menschlichen Denkens mittels der emotionalen (bioenergetischen) Funktionen im beobachtenden Menschen. Solange die beobachtbare Natur nicht den Ausgangspunkt für menschliches Denken bildet, und mehr noch, solange die Funktion des Denkens selbst nicht logisch und konsistent aus den beobachtbaren Naturfunktionen im Beobachter selbst abgeleitet wird, solange stellen sich gegenüber allen Resultaten bloßen Denkens, das nicht durch Beobachtung gestützt ist, grundlegende methodologische und faktische Fragen. Das zeigt deutlich die Schlußfolgerung, die aufgrund bloßen Denkens aus dem negativen Ausgang des Michelson-Experiments gezogen wurde. (Äther, Gott und Teufel, Frankfurt/M 1983, S. 150f)

Die strahlende Kraft des Lebendigen

ist überall vorhanden und erfüllt den ganzen Weltraum, der durch die leeren Menschen leer gemacht wurde. (Christusmord, Freiburg im Breisgau 1978, S. 268)

Das Ende der Urknalltheorie

31. Juli 2015

Die beiden Astronomen John D. Barrow und Joseph Silk stellten in den 1980er Jahren fest:

Die Entdeckung der Expansion des Kosmos war die wohl einschneidendste in der Geschichte der Naturwissenschaften überhaupt. (Die asymmetrische Schöpfung, München 1986)

Die Expansion wird darauf zurückgeführt, daß die Welt einen Anfang hat, d.h. bei einem „Urknall“ aus dem Nichts hervorgegangen ist und noch heute wie ein Hefeteig im Backofen aufgeht!

Es läßt sich aufzeigen, daß der „Urknall“ durch die vorgelegten wissenschaftlichen „Beweise“ nicht belegt wird und daß sich die angeblich „einschneidenste wissenschaftliche Entdeckung“ nicht auf die „Expansion des Kosmos“ bezieht, sondern auf das kosmische Orgonenergie-Kontinuum.

Nicht von ungefähr stand an der Wiege des szientistischen Dogmas vom „Urknall ex nihilo“ ein katholischer Priester. 1927 erfuhr der belgische Mathematiker Abbé Georges Lemaître, den man später „Vater des Urknalls“ nannte, in einem Seminar des Astronomen Edwin Hubble, daß in den Spektren der Galaxien eine Rotverschiebung auftritt, die um so größer wird, je lichtschwächer, also je weiter entfernt die Galaxien sind.

Lemaître interpretierte die Erscheinung sofort als „Doppler-Effekt“. Rast an uns ein Rennauto vorbei, wird die Tonfrequenz immer länger, der Ton tiefer. Genauso wird das Licht der Galaxien mit zunehmender Entfernung, röter, – da sie sich vom Beobachter entfernen. Das ist genauso wie in einem aufgehenden Rosinenkuchen, wo sich auch alle Rosinen, egal welche Rosine man als Beobachtungspunkt wählt, voneinander fort bewegen.

Auf diese Weise schloß Lemaître von der Rotverschiebung auf die Expansion des Kosmos, die er wiederum auf einen „Urknall“ zurückführte, wobei er an eine Interpretation der Allgemeinen Relativitätstheorie durch den russischen Mathematiker Alexander Friedmann von 1922 anknüpfte.

Lemaìtre machte den Big Bang zu einem festen Bestandteil des wissenschaftlichen Sprachgebrauchs. (Nigel Calder: Einsteins Universum, Frankfurt 1980)

Die Urknalltheorie verliert zusehends an Boden. So meinte der inzwischen verstorbene Carl Friedrich von Weizsäcker in einem ZDF-Interview anläßlich seines 75ten Geburtstages, daß der

Urknall wahrscheinlich schon wieder ein Mythos [ist]. Und zwar ein Mythos der ausdrückt, daß sich die Menschen des 20sten Jahrhunderts die Wirklichkeit nicht anders als explosiv vorstellen können. Das ist eine Aussage über den Menschen. Und zwar über den Menschen einer ganz bestimmten Zeit, die ihre absurde Hoffnung auf die Explosion setzt. Das ist eine Aussage über uns.

Der Urknall hat so weniger mit den Sternen als mit unserer sadistischen (mechano-mystischen) Charakterstruktur zu tun.

Wann ereignete sich der Urknall? Den Urknalltheoretikern bieten sich drei Methoden zur Beantwortung dieser Frage an:

  1. die nukleare Chronologie, bei der von den Halbwertzeiten der radioaktiven Isotope ausgegangen wird, die beim „Urknall“ entstanden sein müssen;
  2. wird das Alter der ältesten Objekte im Universum bestimmt; und
  3. wird die Expansion bis zum „Urknall“ zurückgerechnet.

Die Werte, die man dergestalt erhalten hat, schwanken zwischen 8 und 20 Milliarden Jahren, so daß alles gegen eine gemeinsame Ursache (den „Urknall“) spricht.

Wie sehr die Urknalltheorie faktenlos in der Luft hängt und so mehr ins Gebiet der Religion gehört, sieht man z.B. am folgenden Problem: Nach dem Urknall und vor den ersten Supernovae sollte sich eine Generation von Sternen der „Population III“ gebildet haben, die ausschließlich aus den Elementen Wasserstoff, Deuterium, Helium und Lithium besteht. Diese Sterne der ersten Generation, die sich aus dem primordialen kosmischen Gas allein gebildet haben sollten, sind aber nicht aufzufinden.

Stimmt die Urknalltheorie, müßten wir am Rande des Universums die Welt so sehen, wie sie genau nach dem „Urknall“ war. Vorausgesetzt die bisherige Interpretation ihrer Rotverschiebung ist richtig, findet man dort draußen die „Quasare“, die aus jenem Material bestehen sollten, das direkt aus dem Urknall hervorgegangen ist. Dann stellt sich aber die Frage, woher die schweren Elemente wie Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff kommen, die man in den Spektren der Quasare fand. Im Urknall selbst können sie nicht entstanden sein.

Danilo Marchesini von der Tufts University in Massachusetts und Forscher anderer Universitäten haben herausgefunden, daß einige der größten Galaxien (fünf bis zehnmal so groß wie unsere Milchstraße) möglicherweise Milliarden von Jahren früher entstanden sind, als das Urknallmodell vorausgesagt hat, d.h. bereits eineinhalb Milliarden Jahre nach dem angeblichen „Urknall“.

Die Galaxien sind so weit entfernt, daß sie vor allem im infraroten Bereich leuchten.

Mehr als 80 Prozent dieser Galaxien leuchten sehr stark, was darauf hinweist, daß sie extrem aktiv sind und sich in einer Wachstumsphase befinden, ganz im Gegensatz zu den großen Galaxien in unserer Umgebung, die ruhig sind und in denen sich kaum neue Sterne bilden.

Dieser Befund unterstützt natürlich wieder die Urknalltheorie und deutet ansonsten „nur“ darauf hin, daß an der gängigen Theorie der Galaxienbildung etwas nicht stimmen kann, derzufolge solche großen Galaxien so kurz nach dem Urknall unmöglich sind.

Das ganze könnte aber auch auf etwas zurückzuführen sein, auf das ich in Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemem hingewiesen habe: daß Galaxien, in denen sich Materie bildet, nicht wegen einer großen Distanz eine hohe Rotverschiebung aufweisen, sondern weil sich die Materie in ihnen erst bildet, deshalb die Elektronenbahnen um die Atomkerne größer sind und entsprechend das emittierte Licht „röter“ ist. (Was man wiederum nicht mit dem „ORANUR-Rot“ alter Materie verwechseln darf!)

Der Urknalltheorie zufolge müßte das Universum denkbar einfach strukturiert sein: in unserer Umgebung die ältesten Galaxien und je weiter wir ins Universum blicken (d.h. „zurückblicken“) desto jünger und primitiver sollten die Galaxien sein, die wir sehen. Ein Blick ins Universum sollte zeigen, wie sich die Galaxien entwickelt haben. Das ist eindeutig nicht der Fall, schon gar nicht sollte man die eingangs erwähnten gigantischen Galaxien nur eineinhalb Milliarden Jahre nach dem Urknall beobachten können!

Bereits 1951 war der Astronomin Vera C. Rubin aufgefallen, daß die gerade mal hundert Galaxien, die damals bekannt waren, nicht einfach „der Expansionsbewegung des Universums“ folgten, sondern zusätzlich „merkwürdige Bewegungen im Weltraum“ vollführten. Heute weiß man, daß Ströme von 10 000 bis 20 000 Galaxien das Weltall durchfließen. Seit dem „Urknall“ ist einfach noch nicht genug Zeit verstrichen, als daß sich derartig großräumige Bewegungen hätten ausbilden können.

Ein weiteres Indiz gegen den „Urknall“ ist der hohe Grad an Strukturierung, den das Universum aufweist. Die Galaxien ordnen sich wie in einem Schweizer Käse um Löcher freien Raumes an, in denen normalerweise tausende von Galaxien vorhanden sein sollten. Außerdem hätten sich die großen kosmischen Strukturen aus anfänglichen Dichteschwankungen im „Urknall“ entwickeln müssen. Dies wiederspricht aber der gemessenen Gleichförmigkeit der kosmischen Hintergrundstrahlung, die bislang als definitiver Beweis für den „Urknall“ galt. Wären nach dem Urknall Dichteschwankungen des notwendigen Ausmaßes aufgetreten, müßten sich diese in entsprechenden Dichteschwankungen der Hintergrundstrahlung widerspiegeln.

Die Hintergrundstrahlung wurde vollkommen zufällig 1965 entdeckt und als Restwärme des „Urknalls“ interpretiert, den man sich als „expandierenden Feuerball“ vorstellen kann. Die Isotropie der Hintergrundstrahlung widerspricht dieser Interpretation, auch läßt sich das Spektrum dieser Strahlung beispielsweise mit der „Eisennadel-Theorie“ von Fred Hoyle und Chandra Wickramasinghe erklären.

Nach deren Theorie ist die Hintergrundstrahlung auf das Licht der Sterne zurückzuführen, das durch winzige Staubteilchen und schließlich durch „Eisennadeln“ in längerwellige Mikrowellenstrahlung umgewandelt wird. Diese Eisennadeln mit einem Durchmesser von etwa zehn Mikrometer und einer Länge von etwa einem Millimeter sollen in Folge von Supernovas entstehen.

Alle Aspekte des beobachteten Mikrowellen-Hintergrundes wie seine Temperatur von 2,7 K, seine Isotropie (Richtungsunabhängigkeit) und seine Gleichförmigkeit lassen sich also mit einem Modell erklären, das sich überhaupt nicht auf den Ursprung des Universums bezieht. Sind alle diese Überlegungen richtig, so bringen sie die Hauptstütze der Urknalltheorie ins Wanken – wenn nicht gar zu Fall.

Der Orgonom Charles Konia hat vor 35 Jahren im Journal of Orgonomy die Hintergrundstrahlung als Äußerungsform der kosmischen Orgonenergie interpretiert und dabei auf Reichs Werk Äther, Gott und Teufel zurückgegriffen, welches 30 Jahre vorher veröffentlicht worden war. Während Hoyles und Wickramasinghes Hypothese von den Sternen ausgeht, deren freigesetzte Energie zuerst von den winzigen Staubteilchen in den Galaxien in Infrarotstrahlung und später von den Eisennadeln in Wärmestrahlung größerer Wellenlänge umgewandelt wird, interpretiert Konia die Hintergrundstrahlung schlicht als – Wärmestrahlung.

Die Hintergrundstrahlung ist demnach ein Phänomen, das man im Labor nachvollziehen kann. Innerhalb eines Orgonenergie-Akkumulators (ORAC) ist es wärmer als außerhalb, weil in ihm die Orgonenergie in einer höheren Konzentration vorliegt. Genauso ist, Konia zufolge, die kosmische Hintergrundstrahlung

einfach eine Messung von überschüssiger Wärme. Obwohl die Beziehung zwischen dieser Messung überschüssiger Wärme im Weltraum zur Temperaturdifferenz beim ORAC noch nicht ganz verstanden ist, gibt es anscheinend keinerlei tieferen Gründe, die Annahme in Frage zu stellen, daß das Phänomen eine unmittelbare Äußerungsform der kosmischen Orgonenergie im Weltraum ist, genauso wie die Temperaturdifferenz beim ORAC eine direkte Messung dieser Energie auf der Erde darstellt.

Unterstützt wird diese Interpretation durch einen Effekt, den vor 45 Jahren die beiden Physiker Rashid Sunyaev und Yakov Zel’dovich vorausgesagt hatten. Beim „Sunyaev-Zel’dovich-Effekt” oder „Schattenphänomen” handelt es sich darum, daß die „heißen Gase“ in Galaxienhaufen die Hintergrundstrahlung ein wenig energiereicher machen.

Zunächst wurden diese „Schatten“ bei bereits bekannten Galaxie-Clustern entdeckt. Nun sucht man nach solchen „Schatten“, um bisher unbekannte, d.h. im sichtbaren Licht nur sehr schwer beobachtbare Cluster ausfindig zu machen.

Galaxiehaufen sind nichts anderes als Orgonenergie-Konzentrationen, aus denen heraus sich Materie (die Galaxien) kondensiert hat. Die höhere Energiekonzentration äußert sich in der höheren Temperatur der Hintergrundstrahlung. (In der Abbildung unten steht blau ausnahmsweise für wärmer = energiereicher = „blauere“ Strahlung.)

Als letzte Stütze der Urknalltheorie bleibt die Interpretation der Rotverschiebung als Doppler-Effekt, die auch von Fred Hoyle und Chandra Wickramasinghe nicht in Frage gestellt wurde. Dieser Interpretation ist Courtney F. Baker 1970 im Journal of Orgonomy (unter dem Pseudonym Frederick Rosenblum) entgegengetreten.

Schon 1929 hatte Fritz Zwicky seine „Müdes-Licht-Hypothese“ vorgebracht, wonach das Licht auf seinem langen Weg durch das Universum an Energie verliert, „ermüdet“, und deshalb röter wird. Gegen Zwickys Theorie führt Edward R. Harrison (Kosmologie, Darmstadt 1983) jedoch folgende vier Einwände an:

  1. Es gibt in der bisherigen Wissenschaft keine erfolgreiche Erklärung dafür, warum das Licht ermüden sollte. Wäre z.B. die Wechselwirkung mit intergalaktischem Gas die Ursache, würde das Licht gestreut und punktförmige Lichtquellen verwischt werden. Und hypothetische Mechanismen, die man hier erfinden könnte, „sind selten ein attraktiver Ersatz für ein bekanntes Gesetz“.
  2. Für Harrison ist es merkwürdigerweise eine „seltsame Vorstellung“, daß das Universum nicht expandiert“ „Es ist unwahrscheinlich, daß dies stimmt, denn sie muß erklären, warum das Universum statisch ist und warum die Rotverschiebung (…) dieselbe für einen weiten Bereich von Wellenlängen ist.“
  3. Eine alternative Hypothese müßte genauso wie die Urknalltheorie auch die kosmische Hintergrundstrahlung erklären können.
  4. „In einem statischen Universum, in dem Strahlung ermüdet und mit wachsendem Alter röter wird, nimmt die Entropie ab, und noch niemandem ist es bisher gelungen zu sagen, wohin sie geht.“

Wie steht es nun um Bakers Theorie angesichts dieser Einwände? Durch den Komplex von Reichs ORANUR-Experimenten wissen wir, daß die Orgonenergie mit elektromagnetischer Strahlung wechselwirkt. Wir haben es also nicht nötig, irgendwelche Mechanismen zu erfinden! Und auch „die moderne theoretische Physik füllt in der Tat das Vakuum gern mit merkwürdigen Partikeln wie dem Higgs-Boson, so daß es nachgrade erstaunlich ist, daß man in einer klaren Nacht die Sterne sehen kann“ (Spektrum der Wissenschaft, Jan. 1987).

Darüberhinaus fallen aber auch Harrisons Einwände weg, daß Licht der Sterne würde durch ein hypothetisches Medium verwischt und daß ferner eine unterschiedliche Wirkung auf verschiedene Wellenlängen vorliegen müßte, denn die Orgonenergie besteht ja eben nicht aus Partikeln, die das Licht bei unterschiedlichen Wellenlängen brächen, sondern es ist ein ununterbrochenes Kontinuum.

Nicht die „Müdes-Licht-Hypothese“ ist wissenschaftlich inkonsistent, sondern die herkömmliche Erklärung der Rotverschiebung: das expandierende Universum, das durch die Rotverschiebung „entdeckt“ wurde, „erklärt“ die Rotverschiebung!

Das vierte Gegenargument entpuppt sich als größte Stütze der Bakerschen Erklärung: Die Rotverschiebung ist jener Prozeß, bei dem sich die sekundäre Energie in primordiale Energie zurückverwandelt! Dabei nimmt die Entropie ab und kehrt in den kosmischen Orgonenergie-Ozean zurück, aus dem sie im Verlauf des kosmischen Orgonenergie-Metabolismus hervorgegangen ist. Die Sterne nehmen das kosmische Orgon auf, wandeln es in sekundäre Energie um, die in Form von Licht abgestrahlt wird. Und während sich diese elektromagnetische Strahlung durch das Orgonenergie-Medium ausbreitet, fließt langsam die dem kosmischen Orgonenergie-Ozean entnommene Energie in diesen zurück. Dies äußert sich als Rotverschiebung.

Formell läßt sich das mit folgender Gleichung von Baker ausdrücken:

Dabei steht E für die Energie des auf der Erde registrierten Photons, E0, für die ursprüngliche Energie, die es bei der Ausstrahlung noch hatte, a für die Entfernung des abstrahlenden Objekts und K für die Konstante, die die Energieabsorption durch das kosmische Orgon ausdrückt.

Die Rotverschiebung z selbst kann man dann wie folgt ausdrücken:

Hier steht λ0 für die Wellenlänge, bzw. die Spektrallinie eines Elements im Laboratorium und λ im Licht der betreffenden Galaxie.

Aus Gleichung 1 und 2 ist ersichtlich, daß die Energieabsorption, und damit die Rotverschiebung, unabhängig von der Wellenlänge, bzw. der Frequenz des Lichts ist. Es ist jedoch die Frage, ob es sich bei K wirklich durchgehend um eine feststehende Konstante handelt.

Die Quasare haben sehr große Werte für die Rotverschiebung, die sogar über z = 1 und z = 2 liegen. Was deshalb so erstaunlich ist, weil ein Objekt mit z = 1 sich eigentlich mit Lichtgeschwindigkeit von uns fortbewegen müßte, was natürlich unmöglich ist. Die Physiker haben ihre Tricks, die unmöglichen Werte nachträglich zu normieren, aber das bedeutet immer noch, daß die Quasare extrem weit von uns entfernt liegen. Und das macht die Sache noch irrealer, als die z-Werte ohnehin schon sind. Denn diese angeblich so bannig weit entfernten Objekte sind einerseits sehr klein, was aus ihren extrem kurzen Perioden bei Strahlungsschwankungen ersichtlich ist, haben aber eine sehr große Strahlungsintensität: tausendfach stärker als tausendmal größere Galaxien! Es ist kein physikalischer Prozeß bekannt, der auf so kleinem Raum derartig alle Grenzen sprengende Energiemengen erzeugen könnte. Man kann sich kaum etwas bizarreres vorstellen als Quasare!

Aber bedeuten die sehr großen z-Werte unbedingt, daß die Quasare auch sehr weit entfernt liegen? K gibt an, wie stark die Energie des Lichts absorbiert wird, folglich müssen Objekte, die von einer sehr starken Orgonenergie-Konzentration umgeben sind, nach Gleichung 2 weiter entfernt erscheinen, als sie es in Wirklichkeit sind. Das könnte die Lösung des Quasar-Rätsels sein. Oder natürlich der oben angeschnittene Mechanismus, der aufgrund der Überlagerungsfunktion junge Materie intrinsisch rotverschoben macht.

Hier eine Darstellung, in der eine optische Hubble-Aufnahme eines Quasars mit der Radioaufnahme seines Jets zusammengefügt wurde:

Für die Urknalltheoretiker sehen wir hier, wenn man so sagen kann, den „Todesschrei“ von Materie, die in ein Schwarzes Loch im Zentrum des Quasars hineinstrudelt und dabei „zerstrahlt“. Der Student der Orgonomie sieht ganz im Gegenteil die Schöpfung von Materie, die ins Weltall hinausgeschleudert wird. Sozusagen den wahren „Urknall“!

Sehen wir vom Spezialfall der Quasare ab, kann man K natürlich einen bestimmten Wert geben. Bei Bakers Konstante K handelt es sich einfach um den Kehrwert der Hubble-Länge L, die sich wie folgt errechnet:

Dabei steht c für die Lichtgeschwindigkeit und H für die „Hubble-Konstante“, die die Beziehung zwischen der Entfernung a und der angeblichen Fluchtgeschwindigkeit v angibt:

Aus der Gleichung 3 und 4 ist zu ersehen, daß es sich bei der Hubble-Länge L, nach klassischer Vorstellung, um den „Radius des Universums“ handelt. Für uns ist es eine grundlegende Eigenschaft des kosmischen Orgonenergie-Ozeans.

Drückt man Hubble-Länge L in der natürlichen Längeneinheit Fermi (10-13 cm) aus, erhält man einen Wert von etwa 1040. An dieser „kosmischen Zahl“ N wäre nichts außergewöhnliches, würde sie nicht in 20 Gleichungen auftreten, die zusammengenommen den Aufbau des Universums bestimmen.

N entspricht nicht nur beispielsweise dem Verhältnis der Hubble-Länge zum klassischen Elektronenradius, sondern findet sich beispielsweise auch in dem Verhältnis des klassischen Elektronenradius zum Gravitationsradius eines Nukleons oder dem des Gravitationsradius eines Sterns zur Planck-Länge.

Zusammen mit dem Wert der Hintergrundstrahlung (2.7 K) und den Gleichungen 1 bis 4 drückt die kosmischen Zahl N grundlegende Eigenschaften der kosmischen Orgonenergie aus.

Interessant ist, was der österreichische Wissenschaftsredakteur Robert Czepel zum Urknall schreibt:

Daß es einen definitiven Anfang der Welt gegeben hat, entspricht unseren Intuitionen eher als die Vorstellung von einem ewig existierenden Universum. Unendlichkeiten sind nicht faßbar, ein Punkt Alpha als Beginn aller Dinge schon eher. Und drittens scheint sich dieses Szenario auch besser mit christlichen Schöpfungslehren zu vertragen. Sofern man den Urknall für jenen Punkt hält, wo die Physik in die Metaphysik übergeht, kann man sich auch auf einen unbewegten Beweger berufen, ohne territoriale Streitigkeiten mit den Kosmologen zu riskieren.

Der amerikanische Physiker Eric Lerner, einer der vielen Kritiker der Urknall-Theorie, halte den Urknall sogar „für nichts anderes als einen ‚altertümlichen Kataklysmus‘ – eine biblische Sintflut im wissenschaftlichen Gewand also“.

Als Beispiel für einen kosmologischen Ansatz ohne Urknall referiert Czepel die Studie „Cosmological Models with No Big Bang“ des Astrophysikers Wun-Yi Shu von der Tsing Hua Nationaluniversität in Taiwan.

In seinem sozusagen „asiatischen“ Weltmodell hätten wir ein ewiges Universum vor uns, in dem sich Perioden von Expansion (in einer solchen befinden wir uns gerade) mit Perioden der Kontraktion ständig abwechselten.

In diesem Universum wären Raum, Zeit und Masse miteinander verschränkt, d.h. Zeit und Raum sowie Länge und Masse könnten ineinander umgewandelt werden. Shu zufolge hingen diese beiden Prozesse von der Lichtgeschwindigkeit und der Gravitationskonstante ab, die keine „kosmischen Konstanten“ seien, sondern Variablen.

Als Beweis für seine Theorie führt Shu die Rotverschiebung bestimmter Supernovae an, die zur Postulierung der „dunklen Energie“ führte – und in seinem Modell überflüssig wird. Ich habe mich in Unbeantwortete Fragen der mechanistischen Wissenschaft bereits damit befaßt. Dort habe ich auch zum Ausdruck gebracht, was ich von derartigen Weltmodellen halte.

Was Shus Theorie für uns interessant macht, ist zunächst sein „pulsierendes Universum“.

Der Orgonom Charles Konia bot 1989, neben der Einwirkung der Orgonenergie auf das Licht, als zweite Erklärungsmöglichkeit für die Rotverschiebung der Galaxien einen Doppler-Effekt aufgrund eines als ganzem pulsierenden und sich gegenwärtig in einer Expansionsphase befindlichen kosmischen Orgonenergie-Ozeans an („The Creation of Matter in Galaxies: Part 2“, Journal of Orgonomy, May 1989). In einer kurzen Einführung in die Orgonomie gab zuvor Elsworth F. Baker die Theorie eines pulsierenden Universums sogar als den Beitrag der Orgonomie zur Kosmologie an (Was ist Orgonomie?).

Noch interessanter ist die von Shu postulierte Umwandlung von physikalischen Größen ineinander.

Reich hat die entsprechenden orgonometrischen Transformationen für Länge und Masse formuliert. Siehe dazu Das ORANUR-Experiment II.

In den letzten Jahren haben die beiden Orgonomen Robert Harman und Charles Konia das entsprechende für Zeit und Raum geleistet. Siehe dazu im IV. Kapitel von Orgonometrie: Teil 1: „Das Wesen von Raum und Zeit“ den Abschnitt „Jenseits der Bewegung“.

Orgonometrie (Teil 1): Kapitel VII.1-3.

23. Juli 2015

orgonometrieteil12

VII. Die Lebensenergie (Orgon) in der Schulphysik

1. Die mathematischen Grundlagen der Schulphysik

a. Algebra

b. Differenzieren

c. Integrieren

d. Vektoren

2. Körper in Bewegung

a. Masse

b. Jenseits der Masse

c. Himmelsmechanik

d. Die Kreiselwelle

e. Kosmische Überlagerung

3. Der Orgonenergie-Akkumulator

a. Die Kreiselwelle (Schwingungen und Wellen)

b. Wellen im Orgonenergie-Medium

c. Von der Thermodynamik zum Orgonenergie-Akkumulator

d. Von der Elektrostatik zum Orgonenergie-Akkumulator

e. Elektrotechnik

f. Orgontechnik