Posts Tagged ‘Entladung’

Verkürzte Orgonomie führt zu einem Hang zum Mystizismus

10. April 2026

Man kann ganze Bücher über die psychiatrische und physikalische Orgontherapie lesen, ohne je auf einen Hinweis auf die Kreiselwelle bzw. das Orgonom zu stoßen; alles wird auf Pulsation reduziert. Desgleichen kein Hinweis auf Erstrahlung und Anziehung, sondern immer nur Aufladung und Abziehen von Orgonenergie, was ebenfalls zum Funktionsbereich der Pulsation gehört. Die bleibende Lücke wird meist heimlich, manchmal aber auch offen durch Mystik und Spökenkiekerei gefüllt. Wer nur das Pulsieren kennt, dem fehlen die kosmische Funktionsgesetze. Wer nur Ladung und Entladung kennt, aber nicht Erstrahlung und Anziehung, der muß anfangen rumzuspinnen, um die vermeintliche Lücke in der Orgonomie aufzufüllen.

Betrachten wir dazu die folgende grundlegende orgonometrische Gleichung:

Die Pulsation rechts unten spaltet sich weiter in Expansion und Kontraktion auf. Expansion dann weiter in Spannung und Ladung, Kontraktion in Entspannung und Entladung. Reduzieren wir beispielsweise bei der Beschreibung der physikalischen Orgontherapie mit dem Orgonenergie-Akkumulator und dem Medical DOR-Buster alles auf den Ladungszustand des Organismus (Ladung und Entladung –> Expansion und Kontraktion –> Pulsation –> relative Bewegung) bleibt kein Raum für koexistierende Erregung und damit für Erstrahlung und Anziehung. Das ist aber der eigentliche Mechanismus, mit dem der Orgonenergie-Akkumulator funktioniert. Reich schreibt dazu in Der Krebs:

Geraten (…) zwei orgonotische Systeme in entsprechende Nähe zueinander, so bilden die beiden Orgonenergiefelder einen energetischen Kontakt. Die nächste Folge dieses orgonotischen Kontakts ist gegenseitige Erregung und Attraktion. Sie äußert sich darin, daß die beiden orgonotischen Systeme einander näherrücken. Die roten Blutkörperchen gruppieren sich um das schwerere und daher weniger bewegliche Erdbion. Sind die Blutkörperchen nahe genug gerückt, so bildet sich eine Orgonenergiebrücke mit starker Lichtbrechung aus. Jetzt beginnen die beiden biologischen Kerne der orgonotischen Systeme stärker zu strahlen. Wir nennen die Erscheinung die „orgonotische Erstrahlung“. (…) Sämtliche fundamentalen bioenergetischen Vorgänge wie Sexualerregung, Orgasmus, Zellverschmelzung und Zellteilung gehen mit (…) orgonotischer Erstrahlung einher. Es handelt sich um starke Energieentbindung in der lebenden Materie. Der „sexuelle Kontakt“ zwischen zwei Lebewesen, die zum Geschlechtsakt streben, ist, orgonphysikalisch gesehen, nichts anderes als Orgonbrückenbildung und orgonotische Erstrahlung in beiden Körpern („orgonotischen Systemen“). (…) Wir haben es (…) mit einem und demselben Phänomen bei zwei soweit auseinanderliegenden Beziehungen zu tun, wie der zwischen einem Blutkörperchen und einem Erdbion hier, und der zwischen dem Orgonakkumulator und dem Organismus dort. Während aber im ersten Falle sich eine Orgonerstrahlungsbrücke nur an den Kontaktflächen bildet, umhüllt im Falle des Akkumulators das Orgonenergiefeld des nichtlebenden orgonotischen Systems das Energiefeld des lebenden orgonotischen Systems vollkommen (…). (Der Krebs, Fischer TB, S. 318-320)

Nichts davon in den erwähnten Darstellungen jener, die Reichs Arbeit verbreiten wollen! Bei ihnen wird alles auf letztendlich mechanische „Bestrahlung“ im Orgonakkumulator reduziert. Die eigentlichen lebensenergetischen Vorgänge bleiben ausgespart und die Fehlstelle wird dann durch „energetische Medizin“ und anderer mystischer Unsinn gefüllt.

Das ständige verstrahlte Rumspinntisieren mit irgendwelchen überweltlichen Wirkstrukturen, die sich in der Materie niederschlügen und das Geschwafel um das „Geistige“ bzw. „Geisterhafte“, das in der Orgonomie angeblich vernachlässigt wird: all das ist nur möglich, weil das gemeinsame Funktionsprinzip von Erstrahlung und Anziehung ausgeblendet bleibt und deshalb alles auf Bewegung reduziert werden muß. Kurioserweise lassen diese vermeintlichen „orgonomischen Funktionalisten“ dergestalt das einheitliche Funktionieren, eben die „koexistierende Wirkung“, draußen vor. Diese und die Bewegungs- und Formgesetze, die Reich in Die kosmische Überlagerung beschrieben hat, erklären schlichtweg alles.

Von den Massen lernen, heißt siegen lernen

29. Juni 2023

Ich habe mich damit beschäftigt, wie der Dialog buchstäblich unsere menschliche (menschengemachte) Umwelt erschafft. Das wirkt weniger fremdartig, wenn man sich vergegenwärtigt, daß das gesamte Universum Produkt eines „Dialogs“, d.h. von Dialektik ist: alles, wirklich ausnahmslos alles, läßt sich mit orgonometrischen Gleichungen beschreiben, weil die Bifurkation und das Gemeinsame Funktionsprinzip das Wesen des Universums selbst ausmacht.

Letztendlich wird alles von orgonotischen Prozessen, der Orgonenergie selbst, bestimmt. Das gilt auch für Gesellschaft, Ökonomie und Politik. Wie Reich in Menschen im Staat ausgeführt hat, ist der Geschichtsprozeß nichts weiter als Bewegung der Orgonenergie. Warum war Reich zu seiner Zeit so erfolgreich und warum ist die gegenwärtige Orgonomie so erfolglos? Weil Reich auf bereits existierenden Wellen auf den Ozean der Massen ritt, während die gegenwärtige Orgonomie versucht Wellen zu erzeugen, was sowohl lächerlich als auch größenwahnsinnig ist. Verliere nie den Kontakt zu den Massen, sonst bist du verloren. Ich meine nicht opportunistischen Populismus, der eh nur kurzfristigen Erfolg bringt, sondern den Kontakt zu den „revolutionären“ Unterströmungen bzw. allgemein zum fortschreitenden gesellschaftlichen Prozeß, was mit einem dauerhaften Erfolg einhergeht.

Reich zufolge muß man wissen, wohin sich die Massen bewegen werden, bevor diese selbst es wissen, und somit ihr natürlicher Führer sein. Es geht um orgonotischen Kontakt, um das, was man gemeinhin „politisches Gespür“ nennt. Das gilt nicht nur für die Politik, sondern natürlich auch für die Wirtschaft. Zu wissen, was die Kunden wirklich wollen, bevor sie überhaupt wissen, daß sie es wollen! Das ist der Schlüssel zum Erfolg in der Wirtschaft wie auch in der Politik. Das ist es, was man „Menschen inspirieren“ nennt.

Natürlich kann es in der Politik nicht darum gehen, irgendwelchen läppischen „Trends“ zu folgen, sondern freiheitliche („revolutionäre“) Impulse zu registrieren und ihnen zum Bewußtsein ihrer selbst zu verhelfen. Die Gesellschaft ist krank und strebt danach die natürliche Selbstregulation wiederherzustellen. Was Not tut, kann man nicht aus Büchern lernen, man kann keine „Theorien umsetzen“, ohne sich lächerlich zu machen, sondern man kann nur das tun, was jeder Orgonom tut, wenn er beispielsweise den Reichschen Bluttest durchführt: die orgonotische Strömung selbst beobachten. Im gesellschaftlichen Bereich ist das „Labor“ die Straße, der Arbeitsplatz, die Familie, das gesellschaftliche Leben selbst. Der einzige Unterschied ist, daß man den „dialektischen“ (orgonomisch-funktionalistischen) Blick hat und ein möglichst unverzerrtes Gespür für orgonotische Prozesse, die im Gesellschaftsleben zum Ausdruck kommen (Erstrahlung, Anziehung, Expansion, Kontraktion, Puls, Welle, Ladung, Entladung, Assoziation, Dissoziation, Bifurkation, Fusion, Transformation, Homogenität, etc.).

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Funktionelle Betrachtungen zu Verbrennung und Erstrahlung (Teil 2)

4. November 2020

 

EIN QUERSCHNITT DURCH DAS SCHAFFEN JEROME EDENs: Funktionelle Betrachtungen zu Verbrennung und Erstrahlung

Der Kern des orgonomischen Funktionalismus, die Orgonometrie

27. Oktober 2017

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

Teil 7

nachrichtenbrief67

9. September 2017

nachrichtenbrief66

7. September 2017