Archive for September 2016
Taschenlampen-Phänomene in der Erdorgonenergie-Hülle
15. September 2016Verschwörungstheoretiker und Marxisten
14. September 2016Wie in Der politische Irrationalismus aus Sicht der Orgonomie ausgeführt, spaltet sich die Gesellschaft in Vertreter des „rechten“ Mystizismus (historisch repräsentiert durch die Kirche) und des „linken“ Mechanismus (historisch repräsentiert durch den Staat). Je weiter die Menschen rechts stehen, desto mehr führen sie die Probleme der Gesellschaft und das heißt letztendlich immer ihre eigenen Probleme auf irgendwelche intentionale Machinationen dunkler Mächte zurück. Auf der linken Seite geht es stets um „gesellschaftliche Strukturen“, die grundlegend verändert werden müßten, damit es den „Revolutionären“ endlich besser geht. Beide Seiten tun alles, nur niemals das eine: in sich selbst zu schauen und die eigenen „psychischen“ (bioemotionalen) Probleme zu lösen. Diese Unfähigkeit zu wirklicher Veränderung brandmarkt beide Seiten als pestilente Charaktere. Sie sind prinzipiell untherapierbar und tun auch alles, damit andere nicht therapiert werden. Stattdessen verbreiten und verteidigen sie ihre jeweilige Weltsicht mit einem fanatischen Eifer.
Sex & Drugs & Rock ’n‘ Roll
10. September 2016Auf YouTube bin ich auf das Stück „Marching Powder“ von Tommy Bolin gestoßen. Schade, daß ich es nicht schon 1975 gehört habe. Damals wäre ich schier ausgerastet: geil! Es ist eine Tragödie, daß Tommy, der zeitweise auch Gitarrist von Deep Purple war, wenig später an Heroin verreckt ist.
Damals konnte man so etwas im Radio hören! Schaltet man es heutzutage ein, kommt nur neuronen-zerfressende „Hippel-di-Hop“-Musik (so nennt sie meine Mutter) oder zwar technisch perfekt, aber ohne Gefühl gespielte klassische Musik aus den Lautsprechern. Musik, wie die von Tommy Bolin: das ist die klassische Musik des 20sten Jahrhunderts. Man denke nur an seine Zusammenarbeit mit Billy Cobham auf dessen Erstling Spectrum.
Gleichzeitig stimmt mich dieses Stück sehr traurig, den marching powder ist Slang für „Kokain“. Tommy Bolin verkörpert wie sonst kaum jemand die schicksalshafte Dichotomie, die den „Aufbruch“ der 1960er und 70er Jahre kennzeichnete: ein bisher unbekannter (und ungehörter) Schwung auf der einen Seite, gepaart mit einem unbedingten Willen zur Selbstvernichtung auf der anderen Seite (etwa durch Drogen). Im individuellen Bereich nennt sich das „Orgasmusangst“, im sozialen „Freiheitsangst“. Tatsächlich ist das, was wir gegenwärtig in der westlichen Welt beobachten, am ehesten mit einer „Adoleszentenkrise“ zu vergleichen: die panische Angst vor der ungewohnten Freiheit, die mit einem entsprechenden Verantwortungsdruck einhergeht, treibt uns geradezu in den kollektiven Selbstmord.
Now I know:
Wilson: The Quest for Wilhelm Reich (1981)
9. September 2016Schnack: Faschismus in uns (1998)
7. September 2016Warum schaut man sich Horrorfilme an?
5. September 2016Wenn man die Reaktionen der jungen Frau, die neben Mr. Bean sitzt, betrachtet, fällt unmittelbar die sexualökonomische Erklärung dafür ins Auge, warum Leute sich der Tortur von Horrorfilmen aussetzen! Es ist selbstevident, bedarf keiner weiteren Erklärung.
















