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Das Bertelsmännchen

17. Mai 2017

Seit Jahren lasse ich mir keine Nummer von change entgehen, dem „Magazin der Bertelsmann Stiftung“. Immerhin ist es kostenlos. Man kann sich wohl kaum etwas Kapitalistischeres vorstellen, aber gleichzeitig überkommt einem jedesmal das Gefühl die „Prawda“ der Globalisten zu lesen. Linksliberal bis zum Exzeß.

Es geht hier um einen der größten Medienkonzerne der Welt und diese Medienkonzerne sind in dieser Hinsicht durch die Bank wirklich konsequent. Wohin man schaut Zeitungen, Magazine, Bücher, Fernsehserien, Hollywoodfilme, etc. werden stumpf an den Massen vorbei produziert und fahren nur rote Zahlen ein, weil die linke Ideologie, etwa „Gender“ oder „Black Lives Matter“, wichtiger ist, als jeder Profit. Es sind wirklich Kommunisten! „Kommunisten“, weil sie nicht etwa die Bedürfnisse der Kunden befriedigen, sondern primär das Bewußtsein dieser Kunden verändern wollen.

change bietet mir immer wieder Einblicke in das, was die Elite wirklich mit uns vorhat. Es geht schlicht um die totale Globalisierung, die „offene Gesellschaft“. Es dreht sich alles darum, daß wir unsere „irrationalen Ängste“ gegenüber „der Öffnung“ überwinden sollten. Wie? Durch mehr Wissen!

Das ist natürlich hanebüchener Unsinn. Man denke nur an die Medizin: würden wir alles über das in uns brodelnde Ungemach und die wahrscheinlichen Todesagonien wissen, die uns in nicht allzu ferner Zukunft bevorstehen – wir würden vor Angst vergehen. Hast du mal einen Krebspatienten aus nächster Nähe KREPIEREN sehen?! Gesund ist nur der, der noch nicht gründlich untersucht wurde. Und so in allem: je mehr ich mich über die Weltwirtschaft, den Islam oder etwa die türkische Kultur informiere – desto mehr Angst bekomme ich.

Auf Angstüberwindung durch Wissen kann nur der liberale Charakter kommen, der vollkommen in seinem zerebralen System lebt und keinerlei Zugang zum Reich der Emotionen hat!

In diesem Zusammenhang blitzt in der neuen change für einen Augenblick die Realität jenseits der ideologischen Verblendung auf, als in einem Interview einem nach eigener Aussage „linksliberalen“ Sozialpsychologen, Prof. Dr. Soundso, folgende Frage gestellt wird:

„Offenheit wird begrenzt durch Angst, und Angst entsteht durch Unwissen – müßte nicht mehr für die Bildung getan werden, um die offene Gesellschaft zu stützen?“

Leute, noch mehr?! Seit Anfang der 1970er Jahre habe ich nie etwas anderes gehört als „mehr Bildung“!

Aber zur Antwort von Prof. Dr. Soundso:

Das ist keine Wissensfrage. Wenn sie ressentiment-geladenen Leuten mit Fakten kommen, behaupten die sowieso, die seien gefälscht. Was Menschen für ihre Wirklichkeit halten, ist immer emotional grundiert. Der Umgang mit der Welt ist nicht wissensbasiert. Der hängt ab von den sozialen Beziehungen, die man hat oder haben möchte; von den Wünschen, die man an sich selber hat, wie stark man sich orientieren möchte, welche Pfeiler man dafür braucht. Wissen wird total überbewertet.

Das weist wohl in die richtige Richtung, doch endet in inhaltsleerem Geschwafel. Solche überbezahlten Bertelsmännchen leben von meinem Steuergeld! Bitte das obige Zitat nochmal lesen: „Der Umgang mit der Welt (…) hängt ab von den sozialen Beziehungen, die man hat oder haben möchte; von den Wünschen, die man an sich selber hat, wie stark man sich orientieren möchte, welche Pfeiler man dafür braucht.“

Ohne Kenntnis des Reichschen Konzepts der Panzerung wird die Sozialpsychologie nie auf einen grünen Zweig kommen. Der Umgang mit der Welt hängt ab von der Charakterstruktur!

Die Machtquelle der Emotionellen Pest

19. Januar 2016

Die Gesellschaft wird von einem Gegensatz bestimmt, der alles durchdringt, seit es die Panzerung des Menschentiers gibt:

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Man braucht sich nur umschauen, um zu sehen, daß die Emotionelle Pest die bestimmende Macht ist, etwa in der Kindererziehung oder in den Medien. Was macht den Einfluß der Emotionellen Pest so überaus stark? Sie wird, so Reich, „viel schneller absorbiert als das rationale Verhalten“ (Reich: Children of the Future, S. 51). Sie fällt auf fruchtbaren Boden, während das Lebendige sozusagen abperlt. Reich führt das auf die zwei Faktoren zurück, die das Leben in der Falle beherrschen: das Sitzen (Mechanismus) und der Traum von einem besseren Leben (Mystizismus).

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Natürliche Lebensprozesse provozieren in einem solchen Ausmaß die tiefsten Sehnsüchte, daß diese unerträglich werden, weil sie nicht erfüllt werden können. Die Art und Weise der Pest bietet einen Ausweg aus diesem Dilemma. Sie bietet ein Ideal, auf das man sich ausrichten kann, ohne tatsächlich seine Lebensweise ändern zu müssen. Somit ist es möglich in der Misere sitzen zu bleiben, während sich die Seele im grellen Licht der hohen Ideale wärmt (…). (ebd., S. 73f)

Um populär zu bleiben ersetzen „demokratische“ Politiker konkretes Handeln, das die Menschen immer aus ihrer Bequemlichkeit herausreißen wird, durch nichtssagende Worthülsen, die ein gutes Gefühl erzeugen. Währenddessen fährt das Staatswesen wie eine monströse Dampfmaschine immer weiter in den Morast. Die Zustände werden schließlich so unhaltbar, daß es zu einer Polarisierung der Gesellschaft kommt; statt wirklich etwas zu verändern, folgt man den mystischen Träumereien linker oder rechter Ideologen, die nichts mit der Lebenswirklichkeit zu tun haben und nur weiteren Schaden anrichten. – Das ist der Ablauf des Geschehens im gegenwärtigen Deutschland.

Die Emotionelle Pest lebt von der Angst der Menschen vor wirklichen, organisch erfolgenden Veränderungen, bei der ein Schritt folgerichtig dem vorangegangenen folgt, bei der die Orgonenergie ins Fließen kommt. Stattdessen bleibt man unbeweglich sitzen oder gibt sich mystischen Träumen hin, die begleitet werden von mechanischen, „elektrischen“ Zuckungen: die religiöse Ekstase, die von „Einpeitschern“ hervorgerufen wird. Die Pest sagt dir, daß man „sowieso nichts machen kann“ oder daß mit einem Gewaltstreich alle Probleme gelöst werden können. Arbeit und die ihr inhärente organische Entwicklung ist entweder zu anstrengend oder zu langweilig für die Pest.

Man denke ans Tanzen: es ist einfach auf seinem Sitzfleisch zu verharren oder wild und ungelenk herum zu hüpfen, aber zu anstrengend und zu erregend, Gesellschaftstanz zu lernen, dieses Fest der Genitalität.

Wenn der Arbeitsprozeß expansiv weit in die Umwelt ausgreifen will, dann ist die Pest der „Bedenkenträger“ und drückt auf die Bremse. Umgekehrt, wenn der Arbeitsprozeß Konzentration, die Arbeit am Detail und Konsolidierung verlangt, fordert die Pest eine ausgreifenden Expansion. Beispielsweise sollen Produkte vermarktet werden, bevor sie ausgereift sind. Das tut sie, weil sie Angst vor Akkumulation, Kontraktion, Spannungsaufbau hat und den entsprechenden energetischen Prozessen. Das ganze gemahnt an die Panik, „die energetische Flucht nach vorne“, des an Ejaculatio praecox erkrankten oder der Hysterikerin.

Was die Pest will, und was sie derartig attraktiv macht, ist, daß alles beim Alten bleibt, daß man sitzen bleiben kann und sich allenfalls mit mystischen Träumereien die Zeit vertreibt. Wirkliche Bewegung, die Bewegung der Orgonenergie, das Risiko, das Ungewisse, DAS LEBEN, bleibt einem erspart – deshalb triumphiert die Pest.

Warum Reich Marx als obsolet betrachtete (Teil 3)

30. Juni 2014

Ich kann es einfach nicht lassen – hier schon wieder das Interview mit dem KGB-Offizier Yuri Bezmeno:

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Und hier ein Artikel, der Bezmenos Ausführungen denkbar kurz zusammenfaßt und auf die Gegenwart hin ausweitet: Droht den USA eine Invasion? Ziemlich abwegig, was dort prognostiziert wurde, aber eine logische Folge der Unterminierungsarbeit der sowjetischen Einflußagenten, die Bezmeno beschreibt. Er war einer von ihnen.

Was Deutschland betrifft verlohnt es sich Bettina Röhls Kolumnen zu lesen, etwa die über den Sarrazin-Skandal, der zeigt, daß wir in der Tat bereits im 4. Reich leben: freie Meinungsäußerung ist illegal, alles was nicht der rotgrünen Parteilinie folgt wird erbarmungslos niedergeknüppelt. Lauter widerliche kleine Freislers. Man lese Röhls Essay Thilo Sarrazin und die Heuchel-Gesellschaft.

Bettina Röhl ist die Tochter Ulrike Meinhofs. In ihrem Buch So macht Kommunismus Spaß beschreibt Röhl, eingebettet in ihre Familiengeschichte, wie die Sowjetunion den Westen systematisch ausgehöhlt hat.

Sie beschreibt die Geschichte der Zeitschrift konkret und deren Steuerung durch die verbotene KPD. Diese systematische Infiltration der „kritischen Öffentlichkeit“ durch die Kommunisten, die beispielsweise durch den obligatorischen antikommunistischen Artikel in jeder konkret-Nummer verschleiert wurde, hat „1968“ erst möglich gemacht.

Die Zersetzung wirkt bis heute fort, hat das soziale Gefüge zerstört und die gegenwärtige Islamisierung Europas ermöglicht. Der Erfolg macht ähnlich schwindelerregend wie die bevorstehende Eroberung der USA durch Rußland, China und Mexiko: man kann mit einiger Sicherheit davon ausgehen, daß Deutschland in wenigen Jahren von der SED regiert wird! Außerdem wird dieses „Deutschland“ kaum noch von indigenen Deutschen bewohnt sein. Wie Sarrazin sagt: Deutschland steht das Schicksal des ur-serbischen Kosovo bevor, der von den Albanern mittels ihrer hohen Geburtenrate erobert wurde.

Einer der „antiautoritären“ Führer von „68“, Daniel Cohn-Bendit, gab folgenden Kommentar zu Sarrazin ab: „verwirrt, dieser Mensch ist verwirrt“. Am Ende des Interviews argumentierte Cohn-Bendit, daß es erstens keine Parallelgesellschaft gäbe, zweitens die existierenden Parallelgesellschaften etwas Gutes seien und drittens, daß wir für die Existenz der (offenbar doch schlechten) Parallelgesellschaften selbst verantwortlich seien. So gehört im Deutschlandfunk am 07.10.09. Dieses hirnzersetzende „Denken“ ist das quasi offizielle Denken der EUdSSR! Wer nicht so „denkt“ ist „verwirrt“!

Anzufügen wäre, daß vor diesem Hintergrund auch die damalige Reich-Renaissance zu sehen ist: da man mit dem drögen Ökonomismus von Marx niemanden mobilisieren konnte, wurde Reich für die Verbreitung des Roten Faschismus instrumentalisiert.

Im ZDF-Nachtstudio („Die 68er – Sind sie an allem Schuld?“) vom 27.4.2004 erinnerte sich der Zeitzeuge und bekennende Marxist Bernd Lunkewitz:

Es hat damals sehr viele Ansätze aus allen möglichen Richtungen gegeben. Also, wenn man sagt, Wiederentdeckung von Literatur: wir haben in den 68gern ganz früh, ab 66 schon, also Wilhelm Reich gelesen. Massenpsychologie, Die Funktion des Orgasmus und alle solche Dinger. Also es gab diese hedonistische Seite. [Einwurf: Es wurde wichtiger als Marx – zum Teil.] Ne, das wurde es also mit Sicherheit nicht. [Allgemeine Erheiterung.] Also vielleicht für einige, aber – also alle imgrunde haben das gelesen, aber dann haben sich also viele wegentwickelt und tatsächlich zu Marx hin entwickelt.

Von jeher wird Reich als Wegbereiter sowohl für den Roten Faschismus (Marxismus) als auch für den Schwarzen Faschismus (angebliche „Spiritualität“) mißbraucht. Beides hat man beispielsweise anhand der „Wilhelm-Reich-Zeitschrift“ emotion verfolgen können:

Warum Reich Marx als obsolet betrachtete (Teil 2)

29. Juni 2014

In Obama Antichrist habe ich das Zeugnis des KGB-Einflußagenten Yuri Bezmeno präsentiert. Die Erfolge dessen, was Moskau bis 1989 in die Wege leitete, wirkt fort. Man denke nur daran, daß manche Lehrergewerkschaften und die Redaktionen auch formell „konservativer“ Medien kaum mehr sind als kommunistische Kaderorganisationen, die nach und nach eine „Erziehungsdiktatur“ errichten.

Wie sich dies auswirkt, zeigte beispielsweise 2009 der Rasmussen Report in den USA.

Demnach glaubten nur 53% der Amerikaner, daß der Kapitalismus besser als der Sozialismus ist. 20% hielten den Sozialismus für besser und 27% waren unentschieden. Bezeichnend sind die Unterschiede zwischen den Altersgruppen. Bei den unter 30jährigen, also jenen, die unter dem vollkommenen Meinungsmonopol der Linken aufgewachsen sind, bevorzugten nur 37% den Kapitalismus, 33% den Sozialismus. Leute in den 30ern bevorzugten zu 49% den Kapitalismus, zu 26% den Sozialismus. Bei den über 40jährigen waren es schließlich nur noch 13%, die den Sozialismus für besser hielten. Die Zahlen sehen zwar anders aus, wenn man statt „Kapitalismus“ nach „freier Marktwirtschaft“ fragt, aber der Trend ist eindeutig. Sollte er sich fortsetzen, und Hussein Obama tut alles dafür, dann wird die UdSSR dank der Arbeit ihrer Einflußagenten gesiegt haben, Jahrzehnte nachdem sie selbst untergegangen ist.

Wie kaum ein anderer hat Reich vor dieser kommunistischen Unterwanderung gewarnt. Insbesondere die Orgonomie wollte er schützen. Daß „kommunistische Unterwanderung“ keine bloße Floskel ist, sondern eine reale Bedrohung der Orgonomie, zeigte 2008 ein Fall, der mich schier fassungslos gemacht hat:

Am Samstag, den 12.4.2008 präsentierte „Das offene kommunistische Forum Süd“ im Bamberger Gasthaus „Zum Sternla“ die Veranstaltung „Politik mit Gefühl: Wilhelm Reich – eine neue marxistische Kritik?“

Reich habe die Psychoanalyse um „ein damals revolutionär-ganzheitliches Menschenbild“ bereichert.

Die Untersuchung des Sexuallebens, sowie die Feststellung von „Charakter“- und „Muskelpanzern“ bildeten die Ausgangsbasis für die Betrachtung der Lebensenergien des Menschen, später auch „Orgonenergie“ genannt. Blockaden des Flusses dieser Energien verursachen letzten Endes schwere Krankheiten, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Diese Betrachtung bildet heute die Grundlage moderner Krankheits- und Therapielehren, wie z.B. Homöopathie, Kinesiologie bis hin zur Geistheilung.

Reich sei aber auch in der KPD aktiv gewesen und habe sich als Marxist verstanden. Habe trotz seiner lebensenergetischen Forschungen nie vergessen „vor dem aufkommenden Faschismus zu warnen, auf seine Natur hinzuweisen, und Kommunisten, Sozialdemokraten und Linksliberale auf ihre grundsätzlichen Fehler hinzuweisen, die dem Faschismus letzten Endes die Steigbügel zur Machtergreifung hielten.“ Entsprechend sollte der Marxismus heute „seine nach wie vor geniale Methodik der Gesellschaftsanalyse unter einem ganzheitlichen Menschenbild mit der individuellen Analyse von Persönlichkeiten und Charakterstrukturen verbinden und Energieblockaden innerhalb der Menschen und zwischen den Menschen aufbrechen.“

Wie sieht denn diese „geniale Gesellschaftsanalyse“ konkret aus? Die Geschichte als Abfolge von Klassenkämpfen? Das hat Reich ausführlich zurückgewiesen. Etwa die verquaste Arbeitswerttheorie mit all dem esoterischen Humbug über „Warenfetischismus“? Siehe dazu Ökonomie und Sexualökonomie.

Was Reich zum Antikommunisten (später auch zum Antisozialisten und „Anti-Linksliberalen“) machte, waren jedoch nicht derartige theoretische Fragen, sondern die systematische Infantilisierung der Massen durch die Kommunisten (und durch Sozialisten im Westen): statt sie zu mehr Freiheitsfähigkeit zu erziehen, wurden ihre Abhängigkeitswünsche ausgenutzt, kultiviert und die nachwachsenden Generationen sogar explizit so erzogen.

Wohin der sozialistische Traum führte, sieht man beispielsweise an folgender Aussage einer stellvertretenden Chefärztin eines städtischen Krankenhauses in Tiflis. Vor einem Wahlauftritt des mittlerweile wiedergewählten georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili sagt sie zum Deutschlandfunk:

Jetzt haben sie erstmal den Lohn der Lehrer erhöht. Und wahrscheinlich kommt auch bald der Tag, an dem wir mehr Geld bekommen. Mein Sohn hat auch Arbeit. Deshalb kommen wir zurecht. Saakaschwilis Politik ist sehr richtig. Er ist sehr gescheit. Er ist ein echter und würdiger Präsident. Er hat in vier Jahren soviel getan wie kein anderer und er denkt viel an die Bevölkerung und die Republik. Er hat Straßen für uns gebaut. Nach Jahren ohne Gas haben wir endlich eine sichere Gasversorgung. Jetzt müssen wir selbst auch unseren Teil tun. Nicht alles hängt vom Präsidenten ab, sondern vieles auch von den Menschen.

Solche kindischen, ja kindlichen Aussagen sind weitaus vernichtender für die Bilanz des Kommunismus als alle grausigen Statistiken in „Schwarzbüchern“. Man denke auch an den Erfolg der faschistischen Sekte Falun Gong in China oder diverser Gurus und „Geistheiler“ in Rußland. In diesem Zusammenhang sind die „Falun Gong-artigen“ Ausführungen („Geistheilung“!) unseres pseudo-Marxistischen „Reichianers“ einfach nur gruselig!

Und was den „Faschismus“ betrifft: man bedenke, daß seit der „Befreiung vom Faschismus“ die Abhängigkeit der Massen vom Staat nicht etwa abgenommen, sondern dank der Sozialdemokraten zugenommen hat. Als Wüstengewächs kann Die Linke nur in dieser Emotionalen Wüste gedeihen.

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Demokratie kann ohne Grundkenntnisse der orgonomischen soziopolitischen Charakterologie nicht funktionieren

22. Dezember 2013

Der Islam-Aufklärer Nassim Ben Iman, einst selbst Mohammedaner, auf die Frage, ob er auch mit Politikern zu tun habe:

Ja, immer wieder, und bei den Politikern stelle ich fest, daß es zwei verschiedene Haltungen gibt. Es gibt Politiker, die können sich das alles nicht so dramatisch, bedrohlich, vorstellen, weil ihnen einfach die Informationen und Fakten fehlen. Und das ist etwas, was mich traurig macht und sogar verblüfft, daß jemand ein Land regiert oder in entsprechender Position sitzt, aber nicht ausreichend oder nur einseitig über den Islam informiert ist; oftmals informiert durch Muslime, die natürlich nicht die volle Wahrheit sagen. Auf der anderen Seite sehe ich ein taktisches Unwissen der Politiker, die mir dann sagen, im persönlichen Gespräch, Herr Ben Iman, Sie haben recht, wir sehen diese Dinge auch so, aber wir würden uns das nie erlauben, das in der Öffentlichkeit so zu nennen, weil, wenn wir es in der Öffentlichkeit so beim Namen nennen würden, wie Sie es tun, dann hätten wir die gesamte Presse gegen uns und unsere politische Karriere wäre damit beendet. Mit anderen Worten, da ist schon so viel Druck auf den Politikern, daß sie teilweise wider besseren Wissens einfach wegschauen müssen, weil sonst ihre Partei oder ihre eigene Zukunft gefährdet ist. Und das ist, was mich wiederum nachdenklich stimmt, denn wir sind doch in Deutschland, einem Land der Demokratie.

Wir wären in einer Demokratie (und ich spreche ausdrücklich nicht von einer Arbeitsdemokratie, deren Voraussetzungen weitreichender sind!), wenn es eine allgemeine Kenntnis der von Wilhelm Reich, Elsworth F. Baker und Charles Konia entwickelten soziopolitischen Charakterologie gäbe. Die würde es nämlich erlauben, etwas zu tun, was dem üblichen sozialpsychologischen, soziologischen und politologischen Denken unzugänglich ist: die Unterscheidung zwischen echten Liberalen und Pseudo-Liberalen zu treffen.

Presseorgane wie die Zeit oder die Süddeutsche gelten gemeinhin als „Sperrspitzen der Demokratie“ und als „freiheitlich und liberal“. Das mögen sie vor zwei oder drei Jahrzehnten ja noch gewesen sein, doch mittlerweile sind es kommunistische Propagandablätter. Natürlich wird oberflächlich noch so getan, als würde man auf der Grundlage des Grundgesetzes stehen, doch tatsächlich sind sie in ihrem Totalitarismus um keinen Deut besser als einst die Roten Fahne oder Neues Deutschland: man selbst vertritt die absolute Wahrheit, während Andersdenkende verachtenswertes Ungeziefer sind, das man nicht zu Wort kommen lassen darf.

Früher standen die liberalen Blätter prinzipiell auf der Seite Deutschlands und seines Souveräns, dem deutschen Volk, heute tun sie alles, wirklich alles, um Deutschland zu vernichten und den Souverän auszumerzen. Jeder Versuch, eine Politik zu betreiben, die im Sinne der Verfassung ist (etwa die Familie schützt und die Interessen des Volks vertritt), wird erbarmungslos (noch verbal, teilweise aber bereits körperlich!) niedergeknüppelt. An den Universitäten ist es bereits soweit, daß jede nichtlinke Meinungsäußerung physisch unmöglich gemacht wird, in der politischen Öffentlichkeit des Landes ist es noch „nur“ Meinungsterror. Niemand traut sich mehr vernünftig und nach seinem Gewissen, also aus seinem bio-energetischen Kern heraus, zu reden und zu handeln, weil er sofort moralisch fertiggemacht wird.

Die Henker der Meinungsfreiheit bezeichnen sich selbst als „Liberale“, die „Freiheit und Fortschritt“ verteidigen, tatsächlich sind es beinharte Kommunisten, die die Strategie des Roten Terrors durchsetzen. Gegen jede Vernunft, sogar gegen die wirtschaftlichen Interessen der Kapitalisten, die diese Presseorgane finanzieren, und vollkommen unabhängig von der tatsächlichen ideologischen Struktur der Gesellschaft, agieren sie ihren charakter-strukturellen Zwang aus, der nur auf eins abzielt: Mord und Todschlag. Der „Volksvertreter“ gehorcht ihren Vorgaben und nichts sonst.

Der alte Liberale war dadurch gekennzeichnet, daß die oberste Schicht, die „bürgerliche Fassade“, die sekundäre „faschistische“ Charakterschicht in Schach hielt. Dazu dienten die ständigen Appelle an Vernunft, Moral und Bürgersinn. Alles diente dem einen Zweck: dem Erhalt des gesellschaftlichen Organismus, der durch die sekundären Triebe, die in ihm schlummerten, in ständiger Gefahr war. „Liberale Blätter“ waren ein unverzichtbarer Teil des Überlebens der Demokratie. Man denke nur daran, was passierte, als infolge der Wirtschaftskrise Ende der 1920er Jahre die Abwehrfunktion der sozialen Fassade kollabierte und die sekundäre Schicht in Gestalt des Schwarzen Faschismus durchbrach.

Der moderne Liberale, der heute zu 90 Prozent die Medienlandschaft dominiert, ist das genaue Gegenteil des alten Liberalen – obwohl niemand das erkennt. Seine Fassade, der ständige Moralismus und realitätsferne Pseudo-Intellektualismus dient dazu, die sekundäre, „faschistische“ Charakterschicht nicht etwa in Schach zu halten, sondern AUSZUDRÜCKEN. Ziel des modernen Liberalen ist entsprechend nicht etwa der Erhalt, sondern die Vernichtung der Gesellschaft. Es ist von „Menschenliebe“ die Rede, tatsächlich geht es aber darum, die wirtschaftlichen und kulturellen Grundlagen des deutschen Volkes zu eliminieren.

Die Massen sind dem schutzlos ausgeliefert, weil niemand begreift, was sich tatsächlich ereignet. Man hört die süßen Worte und goutiert die moralischen Appelle dieser Leute, etwa was Solidarität und Religionsfreiheit betrifft, sieht aber nicht, daß das alles heute das Gegenteil bedeutet. Niemand durchschaut die Lüge hinter der Maske des Pseudoliberalen. Niemand erkennt, daß die einstige „kritische Öffentlichkeit“ zu ihren Gegenteil mutiert ist: dem blanken faschistischen Terror. Ein Terror, dem sich selbst Regierungschefs, Wirtschaftsmagnaten und nicht zuletzt die Verfassungsschützer beugen müssen. Die Demokratie in diesem Land ist schon seit geraumer Zeit Tod – und deshalb wird auch bald dieses Land Tod sein. Irreversibel geschädigt ist es bereits. Die Mörder sind die angeblichen „Verteidiger der Demokratie“!

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