Posts Tagged ‘Hysterie’

Zur Entstehungsgeschichte der Orgonomie

2. November 2020

Diese Arbeit von Klaus Heimann spiegelt die Orgonomie in Deutschland bzw. das orgonomische Wissen in Deutschland Mitte/Ende der 1970er Jahre wider. In diese Zeit reichen die Bemühungen zurück, die Orgonomie in Deutschland, nach der restlosen Zerstörung erster Anfänge auf deutschem Boden, die 1933 erfolgte, erneut zu etablieren. Das damalige orgonomische Wissen ist der Ausgangspunkt des NACHRICHTENBRIEFes und sollte deshalb von jedem, der neu zu unseren Netzseiten stößt, als Einführung gelesen werden, damit wir alle eine gemeinsame Grundlage haben. Klaus Heimanns Arbeit hat den Zauber des Anfangs an sich und möge in einer neuen Generation das Feuer von neuem entzünden:

ZUR ENTSTEHUNGSGESCHICHTE DER ORGONOMIE von Klaus Heimann

David Holbrook, M.D.: TEXT AN DIE MUTTER EINER 20JÄHRIGEN PATIENTIN / BORDERLINE-ZUSTÄNDE / ZU POSITIVITÄT UND NEGATIVITÄT / ÜBER SCHLAFLOSIGKEIT, EMDR UND KVT

20. August 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Text an die Mutter einer 20jährigen Patientin

 

Borderline-Zustände: Textaustausch mit der Mutter einer Borderline-Patientin

 

Zu Positivität und Negativität. Hysterie, Wut und die dunkle Seite: Brief an eine Hysterikerin

 

Über Schlaflosigkeit, EMDR und KVT (Brief an einen Patienten)

 

nachrichtenbrief163

26. Juli 2020

Der bioenergetische Dreisatz der Corona-Krise

5. April 2020

Die einen folgen der quasi regierungsamtlichen „somatischen“ Theorie, daß wir es mit einer echten Pandemie zu tun haben und alles getan werden muß, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen, bis ein geeigneter Impfstoff entwickelt worden ist. Die quasi „oppositionelle“ Theorie ist eine „psychologische“: es handle sich um eine reine Massenhysterie, gar Massenpsychose angesichts eines ganz gewöhnlichen Grippevirus. (Die Frage, ob diese Massenhysterie intentional gesteuert ist und spontan entstanden ist, lassen wir mal draußen vor!)

In diesem, sozusagen „psycho-somatischen“ Rahmen kann es keine orgonomische („bioenergetische“) Antwort geben. Der eine Orgonom kann zur „Virusseite“ tendieren, der anderen zur Seite der „Hysterie“ je nach Informationsstand. Schließlich streiten sich selbst Virologen und Epidemiologen untereinander. Was also wäre die spezifisch orgonomische Antwort auf die gegenwärtige Corona-Krise?

Beim funktionellen Denken geht es stets darum, was das Endresultat eines Vorgangs ist. Das ist wiederum funktionell identisch mit der bioenergetischen Auswirkung. Beispielsweise ist es letztendlich egal, worauf die gegenwärtige Einschränkung unseres Lebens beruht, d.h. ob die Bedrohung real ist oder alle gaga geworden sind. Was erfolgt ist, ist eine bioenergetische Kontraktion des gesellschaftlichen Organismus. Es ist wichtig, wie wir mit dieser umgehen und wie wir wieder aus ihr herauskommen.

Hier beginnt die Expertise der Orgonomie, denn nur sie hat den Blick dafür, was wirklich vor sich geht. Nur sie weiß, daß überhaupt eine Kontraktion vorliegt, hinter den Kontaktverboten und der generellen Einschränkung aller ökonomischen und Freizeitaktivitäten etwas Bioenergetisches vor sich geht – und was dabei „bioenergetisch“ eigentlich bedeutet.

Da wäre Beispielsweise die Emotion, die (neben der Emotion Trauer) mit Kontraktion assoziiert ist: die Angst. Dr. Peter Crist weist etwa darauf hin, daß in der gegenwärtigen Situation Politiker dazu neigen könnten, „etwas zu tun“ und dabei gar nicht sachlich motiviert sind, sondern tatsächlich schlichtweg ihre EIGENE Angst unter Kontrolle bringen wollen. (Man höre seine Ausführungen hier.)

Nicht zuletzt wird diese generelle bioenergetische Kontraktion gravierende Auswirkungen auf das Soma und die Psyche aller Menschen in diesem Land haben. Die Menschen werden krankheitsanfälliger werden und psychisch (d.h. emotional) deskompensieren, allein schon weil der Ersatzkontakt wegfällt, der für viele Menschen ihre vermeintliche „Arbeit“ und ihre obskuren Freizeitaktivitäten darstellen. Es ist selbstredend, daß damit auch eine große Chance gegeben ist, nämlich die, daß sich die einzelnen Menschen und vielleicht auch die gesamte Gesellschaft neu justiert in Richtung eines genuineren Kontakts.

Der pestilente Dreisatz der Corona-Krise

23. März 2020

Bei der Corona-Krise geht es mitnichten um einen Virus, der aus China eingeschleppt wurde, sondern um eine Krankheit, die seit etwa 6000 Jahren die Menschheit plagt: die Emotionelle Pest.

  1. Die Medien („Mildred Brady“) werden jeden Politiker kreuzigen, der die Geschäfte offen-, das Wirtschaftsleben in Gang hält.
  2. Die Politiker selbst brauchen einen Sündenbock, weil das Finanzsystem und damit die Wirtschaft sowieso zusammenbrechen wird. Jetzt können sie immer von sich weg auf Corona zeigen.
  3. Aber letztendlich sind es natürlich die Massen, die die Hysterie der Medien und das „freie Geld“ der Zentralbanken angestachelt, gefordert und genossen haben. Es geht um die Massenpsychologie des Faschismus!

Diese verlangt nach einem starken Führer, einen „handlungsfähigen Staat“, auch wenn dieser mit seinem sinnlosen „Heilaktionismus“ den Patienten, die Gesellschaft, abwürgt, tötet. Die Massen haben von jeher Wunder erwartet, ein sorgloses Leben ohne Gefahren, bei dem gebratene Truthähne in dein Maul fliegen und es Champagner regnet. Ihre „Führer“ haben es ihnen zu schenken versucht, es wurde folglich wie wild Geld gedruckt, bis es nur noch wertloses Papier war. Jetzt platzt die Blase, genauso wie zuvor die Träume des Hitlerismus und Stalinismus an der Realität zerplatzt sind.

David Holbrook, M.D.: ORGONOTISCHE FUNKTIONEN IN DER KLINISCHEN SITUATION. DIE BIOENERGETISCHE EINHEIT VON PSYCHE UND SOMA (Teil 11)

10. März 2020

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Orgonotische Funktionen in der klinischen Situation. Die bioenergetische Einheit von Psyche und Soma

 

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Paul Mathews: Der genitale Charakter und die genitale Welt

19. September 2019

 

Paul Mathews:
Der genitale Charakter und die genitale Welt

 

Bewusstseinserweiternde Drogen – Gefahr oder Zeitvertreib? (Teil 3)

28. März 2019

von Dr. med. Dr. phil. Barbara Goldenberg Koopman

 

Fallgeschichte (Fortsetzung)

Drogenvorgeschichte: Frau M. beschreibt den Marihuana-Konsum in ihren Kreisen als Lebensweise und Selbstverständlichkeit. Sie selbst rauchte zwei Jahre lang jeden zweiten Tag „einen halben Joint mit Haschisch“. Sie unternahm auch drei LSD-„Trips“, jeden mit einer geschätzten Dosierung von 500 mcgmc. Dies geschah während ihrer Scheidungen, als sie besonders einsam war, sich um ihr kleines Kind kümmerte, den ganzen Tag arbeitete und jeden Abend den Unterricht besuchte. Beim ersten Drogenrausch erlebte sie eine Intensivierung ihrer Einsamkeit und Sehnsucht nach ihrem Mann. Ihr zweiter Drogenrausch, der als „übel“ bezeichnet wird, war eine Erinnerung an ihr Leben im Ausland im Alter von fünfeinhalb Jahren. Bei ihrem dritten Rausch sah sie einen Mann und eine Frau, die sich gegenseitig verprügelten. Er war voller Bilder von Terror, Vergewaltigung und Mord.

Untersuchung: Frau M. präsentierte sich als zierliche, gesund aussehende, adrette und ansprechende junge Frau, die angemessen gekleidet war. Sie war artikuliert und vermittelte den Eindruck eines „netten kleinen Mädchens“. Abhängigkeit und Fügsamkeit stachen ebenfalls hervor. Der Affekt war mäßig ängstlich. Ihr Aussehen und ihre allgemeine Fassade, wie ihr beruflicher Werdegang, schienen der frühen, bösartigen Kindheitsgeschichte zu widersprechen. Es gab keine Bizarrheit. Sie erweckte den Eindruck von Naivität, die sich als Abwehr erwies, da sie im Laufe der Behandlung eine sehr hohe Intelligenz und eine raffinierte Scharfsinnigkeit zeigte.

Biophysisch stellte sich das Bild als Gegensatz zur angenehmen Fassade dar, mit starker Blockade im Augenbereich. Bei der Atmung waren die Brustbewegungen flach und von sehr „vorsichtiger“ Qualität. Bei manuellem Druck gab die Brust ziemlich leicht nach. Die paraspinalend Muskeln waren straff, mit relativ wenig Halten im übrigen Körper. Energetisch war sie weit nach innen gezogen und es fühlte sich für mich nicht so an, als wäre sie im Raum. Durch eine Lockerung der Brust konnten Beinklonismen hervorgerufen werden. Mein vorläufiger diagnostischer Eindruck war Hysterie mit einem Augenblock, obwohl Schizophrenie als eine wenig anzunehmende Möglichkeit blieb.

Therapieverlauf: Angesichts des Krankheitsbildes war es mein vorrangiges Ziel, mich auf das Kopfsegment und die Kontaktprobleme zu konzentrieren. Ich war auch auf eine starke latente negative Übertragung vorbereitet, die sich aus der tiefen Ambivalenz, den intensiven Abhängigkeitsbedürfnissen und der geheimen narzisstischen Erwartung (unbewusst) ergibt, dass ich mich um sie kümmern würde. Ich konnte nicht sicher sein, wie sehr das Krankheitsbild durch den Drogenkonsum verzerrt und wie viel durch andere lebensgeschichtliche Faktoren vorgegeben war. Dies ist bis heute ein Problem geblieben. Bisher habe ich die Patientin in insgesamt 25 Sitzungen behandelt.

Die ersten Interviews vor der Sommerpause umfassten die Anamnese, weitere Abklärung und das Auftreten sowohl eines Augen- als auch eines Ohrenblocks, der sich durch die Weigerung äußerte, auf der Couch zu sehen bzw. zu hören. Deutlicher Negativismus und Trotz lagen dicht unter der Oberfläche.

Die Sitzungen, die im Herbst nach der Scheidung der Patientin und dem Umzug an einen neuen Ort begannen, beschäftigten sich mit diesen unmittelbaren traumatischen Ereignissen ihrer Lebenssituation. In diesem Kontext ging ich mit verschiedenen Manövern dem Augensegment nach, einschließlich der Verwendung eines Flimmerlichts und der Mobilisierung der Augen durch rasches Verfolgen des Fingers. Zuerst bewegten sich die Augen ruckartig, als wären sie in ihren Höhlen eingerostet. Dies löste wiederum viel Wut gegen den Ehemann aus, den sie symbolisch auf der Couch verprügelte. Während jeder Sitzung ging die Patientin in den Kontakt und wieder hinaus und ich rief sie ständig zurück. Sie selbst hatte das Gefühl, dass sie zuvor die Drogen als Fluchtweg benutzt hatte und jetzt nur noch in den Augen weggehen konnte, ein Manöver, das ich ständig in Frage stellte.

 

Anmerkungen des Übersetzers

c 500 mcgm (Micrograms) = 0,0005 Gramm.

d Paraspinal bedeutet „entlang der Wirbelsäule“ bzw. „neben der Wirbelsäule“.

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 3 (1969), Nr. 2, S. 213-225.
Übersetzt von Robert (Berlin).

Der Ödipus-Komplex und die Reichianer (Ergänzung)

9. März 2019

„Ödipus-Komplex“ – und was ist mit den Frauen? Real 80% und effektiv (also gesellschaftlich wirksam) sind 100% aller Frauen hysterische Charaktere. Das bedeutet, daß sich die genitale Phase erreicht haben, diese aber mit Angst besetzt ist, da ihr Liebesobjekt inzestuös und deshalb im übertragenen Sinne „ödipal“ besetzt ist: sie wollen die Mutter verdrängen und den Vater für sich – und sterben gleichzeitig vor Angst wegen der Inzestschranke. Die konservativ strukturierte Frau, statistisch signifikant weitaus attraktiver als ihre linksliberale Schwester, geht damit offen um. Sie schmachtet nach dem Alpha-Mann, muß von diesem aber (Hysterie!) aufwendig „erobert“ werden. Entsprechend verhält sie sich bei aller neurotischen Spannung doch loyal zum Vater-Imago, d.h. der eigenen Nation und Bevölkerungsgruppe und deren Vertretern gegenüber. Ganz anders ist das bei ihrer gemeinhin geradezu abartig häßlichen linken Schwester. Dazu betrachte man folgendes Photo:

Man macht sich absichtlich häßlich und eklig, um vor dem gefürchteten Vater in Sicherheit zu sein. Gleichzeitig signalisiert man, daß man eine „schmutzige Schlampe“, also leicht zu haben ist. „Kein Sex mit Nazis“ (Vater-Imago!) als Titel eines mehr oder weniger pornographischen Photos! Hysterie! Aber halt linke Hysterie, d.h. voll von Abwertung und – Subversion.

Was nun den „Reichianismus“ betrifft, lassen sich, mangels Masse, zwar kaum Beispiele anführen, aber die „Frauenproteste“ in den USA, die heute der „Sexpol“ wohl noch am nahsten kommen, sind eine gute Entsprechung. Vollkommen hysterisch dreht sich hier alles um ein einziges Thema: Sex! Der MILLIARDÄR Trump, das heißbegehrte Alpha-Männchen schlechthin, hatte in einem privaten „Männergespräch“ aus eigener Erfahrung erzählt, daß ein Mann wie er, der ständig von aufreizenden Frauen bedrängt wird, jeder Frau an die Votze („Pussy“) greifen kann. Wer wollte das bestreiten! In einer verqueren Logik wurde das umgedreht: er, Trump, wolle jeder Frau an die Votze greifen. Daraufhin gab es landesweit Demonstrationen, bei denen Frauen mit stilisierten rosa Votzen auf den Köpfen rumliefen („Pussy Hats“)… Das ganze ist an surrealer Absurdität nicht zu toppen. Der Schlachtruf war: I am a nasty woman! (sinngemäß übersetzt: „Ich bin eine schmierige Votze!“ – ich verweise auf das Photo oben). Interessant ist, daß die Themen durchweg „Reichianisch“, d.h. sexualökonomisch waren: Pro Familia, reproductive rights, sexuelle Selbstbestimmung. Und das alles denkbar subversiv gegen das Establishment gerichtet, die Vater-Imago, den „reichen weißen Mann“ Donald J. Trump.

Die „Reichianer“ und Pseudo-Orgonomen in den USA haben sich diesen Protesten natürlich mit Verve angeschlossen. Die weiblichen mit einer derartigen Hysterie… Neurotischer Irrsinn in Megapotenz! Und diese Leute sind zum Gutteil „Reichianische“ „TherapeutINNen“!!!

Beam me up, Scotty!

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 4

10. Februar 2019

orgonometrieteil12

4. Zur orgonomischen bio-psychiatrischen Charakterdiagnostik