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Schrödingers Katze zu Besuch

14. Januar 2014

Es gibt Konstrukte, etwa den „Weihnachtsmann“ oder „urban legends“, wie die gigantischen „Terrorvögel“ in den USA, über die die Übereinkunft besteht, daß sie nicht existieren, die aber trotzdem teilweise eine „Existenz“ annehmen, die der von „Schrödingers Katze“ ähnelt, auf die ich gleich zurückkomme. Tatsächlich existieren, man wende sich an Volkskundler, Ethnologen, Parapsychologen, Religionsforscher, „Kryptozoologen“, etc., ausreichend Belege dafür, daß derartige Chimären so etwas wie „Wirklichkeit“ werden können. Das sieht man allein schon an den sich gegenseitig ausschließenden Religionen: alle haben ihre „Erscheinungen“. Es ist durchaus möglich, daß ein Kind mit einem Beleg für die Existenz des Weihnachtsmanns aufwartet, etwa unerklärliche Fußspuren auf dem Dach. Die Welt ist voll der verrücktesten Geschichten. Nur ein persönlichkeitsgestörter Ignorant oder pseudowissenschaftlicher „Skeptiker“ kann seine Augen davor verschließen. Diese Phänomene bleiben stets in der Schwebe, d.h. man wird nie den „Weihnachtsmann“ oder „Bigfoot“ oder sonst ein Phänomen der Folklore dingfest machen, aber man kann ihnen nicht schlichtweg jedwede Wirklichkeit absprechen. Sie ähneln „Schrödingers Katze“, die für eine Stunde in einem mystischen Schwebezustand verharrt.

Man nehme einen beliebigen atomaren Zerfallsprozeß etwa einen zerfallenden Atomkern oder eine angeregte Atomhülle. Sagen wir, es besteht eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit, daß innerhalb der nächsten Stunde ein subatomares Teilchen imitiert wird. Diese experimentell an identischen Vorgängen etablierte Tatsache wird erschöpfend durch Schrödingers Quantenwellenfunktion beschrieben. Nun stellen wir uns vor, daß das freigesetzte Elektron oder Photon von einem Detektor aufgefangen wird, der wiederum einen Mechanismus auslöst, der Schrödingers Katze tötet. Das ganze ereignet sich in einer geschlossenen Kiste, die nach einer Stunde geöffnet wird. Bemerkenswerterweise wird der Zustand der Katze, solange die Kiste geschlossen bleibt, durch die besagte Wellenfunktion ebenfalls vollständig beschrieben. Entsprechend schwebt die Katze eine Stunde lang in einem „verschmierten“ Zustand zwischen Leben und Tod. Erst wenn die Kiste geöffnet wird, „kollabiert“ die Wellenfunktion zu einem eindeutigen Zustand: „tote Katze“ oder „lebendige Katze“.

Die Frage ist, wann genau Wellenfunktionen kollabieren. Würde sie in unserem Fall auch kollabieren, wenn kein Mensch, sondern ein zweiter Detektor in der Kiste den Tod der Katze registriert? Warum ist sie dann nicht durch den ersten Detektor kollabiert? Was ist, wenn dieser „zweite Detektor“ ein Mensch ist, der innerhalb der Kiste steckt? Es ist offensichtlich, daß es das menschliche Bewußtsein ist, daß die Wellenfunktion zum Kollabieren bringt, genauer gesagt das kollektive Bewußtsein: die übereinstimmende, d.h. „objektive“ Feststellung, daß die Katze tot ist bzw. lebt. Wenn man nun bedenkt, daß schlichtweg alles in diesem Universum auf Quantenphänomene zurückzuführen ist, könnte man den Schluß ziehen, die Wirklichkeit sei nichts anderes als eine „kollektive Übereinkunft“.

Was ist Bewußtsein? Bewußtsein hat zunächst einmal keinen Raum, d.h. es hat keine Teile. Es ist ähnlich „verschmiert“ wie „Schrödingers Katze“ (die Quantenwellenfunktion), die für eine Stunde sozusagen „nur Zeit“ ist und keine räumlichen Teile hat. Orgonometrisch wird das wie folgt ausgedrückt:

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Man kann das ausnutzen, um Distanzen zurückzulegen, die „räumlich“ betrachtet, nicht zu bewältigen sind. Zunächst benötigt man einen Anknüpfungspunkt, etwa die Telepathie, um danach diesen „Kanal“ auszubauen. Dafür muß man einen Preis zahlen. Erstens wird man nur zu Welten gelangen können, die der eigenen weitgehend ähneln und zweitens ist man zu einer Existenz verdammt, die der des „Weihnachtsmanns“ ähnelt. Telepathie ist nur mit Wesen möglich, die weitgehend mit einem selbst identisch sind, so daß es zu so etwas wie „Räsonanz“ kommen kann. Aus diesem Grund begegnen wir ausschließlich „Humanoiden“, die auf wundersame Weise unserem Ökosystem angepaßt sind. Gleichzeitig sind sie derartig chimärenhaft: sie ähneln mehr Gespenstern als jenen „außerirdischen Besuchern“, wie wir sie uns aus „Raumschiff Enterprise“ her vorstellen.

Sie haben eine räumliche Existenz auf einem anderen Planeten in einer prinzipiell nicht (oder sagen wir lieber nicht ökonomisch) überwindbaren Entfernung. Deshalb versetzen sie sich in einen Zustand, der dem von Schrödingers Katze entspricht und in dem räumliche Distanzen keine Rolle spielen. Ihre Manifestation auf diesem Planeten ist entsprechend von unserem kollektiven Bewußtsein abhängig. Ein Bewußtsein, das sie durch Telepathie geleitet hierher geführt hat.

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Ihr Ziel ist das Unmögliche, d.h. sich hier auf der Erde dauerhaft zu manifestieren. Ist die Invasion zu offensichtlich, kollabiert die Wellenfunktion sofort und der „Kanal“ ist geschlossen. Manifestieren sie sich überhaupt nicht, bleibt alles in der Schwebe und der „Kanal“ ist gar kein Kanal. Ihre einzige Möglichkeit ist ein Verhalten, wie wir es tatsächlich beobachten: ein langsames Einsickern buchstäblich vom verschwommenen Rande unserer Wahrnehmung her.

Siehe dazu auch John von Neumann und irdisch-außerirdische Hybride.

Ich kenne keine andere Erklärung für UFOs und Außerirdische, die auch nur annähernd so paßgenau ist. Sie erklärt nicht nur, warum die Außerirdischen uns so ähnlich sind und warum sie so gespensterhaft sind, sondern beispielsweise auch, warum diese Invasion sich über Äonen hinzieht. Sie erklärt den praktisch unvermeidlichen „spirituellen“ Aspekt des ganzen UFO-Phänomens, als auch seine Absurdität, die noch jeden UFO-Forscher in die Verzweiflung getrieben hat.

Zum Gedenken an Hans Hass (Teil 1)

6. Juli 2013

Dies ist eine Fortführung meines Aufsatzes Zum Tode von Hans Hass.

Hans Hass war ganz wie Reich Funktionalist und Energetiker:

Die Verwandtschaften, die von der Energontheorie her wichtig sind, lassen sich nicht in das Schema Homologie-Analogie pressen. Was hier bedeutsam wird, ist weder der phylogenetische Zusammenhang noch äußerlich ähnliches Aussehen. Ein Antikörper im Blut, ein Stachel und ein Rezept für Fluchtverhalten sind weder homolog noch anlog (und auch nicht „konvergent“) – und doch sind sie gemeinsam zu beurteilen. Sie dienen dem gleichen Funktionskomplex: der Abwehr von Räubern. Sie sind „funktionsverwandt“. In der Bilanz, die das Existenzrückgrat, „Erwerbs- und Konkurrenzfähigkeit“ aufzeigt, gehören sie in die gleiche Rubrik. (Hass: Naturphilosophische Schriften, München 1987, Bd. 3, S. 255)

Daß Hass so gut wie der einzige Weiterführer der Ostwaldschen Energetik ist, liegt an der ernsten Krise, in die die Energetik geriet, als Anfang dieses Jahrhunderts der Nachweis der bis dahin rein hypothetischen Moleküle und Atome gelang, die durch ihre „Wärmebewegung“ die thermodynamischen Gesetze im Rahmen mechanischer Modelle erklärbar machten. Wilhelm Ostwald warf vergebens ein, daß die neue Physik alle Größen, und hier insbesondere die Masse, als veränderlich erwiesen habe und nur der Energieerhaltungssatz sich als unumstößliche Grundlage der Physik bewährt habe. Auch Hans Hass hebt die Energie als die fundamentale Größe schlechthin hervor und beruft sich dabei auf die Quantenmechanik. Nicht die Energie sei eine Funktion materieller Partikel oder Stoffe, vielmehr seien sie umgekehrt eine Erscheinungsform von Energie.

Die energetische Weltsicht ermöglichte eine beträchtliche Vereinfachung des Denkens, da sich mit Blick auf die Energie und ihre Umwandlung sämtliche Strukturen der Lebenswelt in ein und dasselbe Begriffssystem einordnen ließen. So konnten sich Biologen, Wirtschafts- und Staatswissenschaftler austauschen und dabei Erkenntnisse in einem Gebiet zur Erklärung von Phänomenen in einem anderen heranziehen. Die Nähe zum orgonomischen Funktionalismus Reichs ist offensichtlich. In einer energetischen Betrachtung der materiellen Strukturen steht einzig ihr Funktionieren, ihr Energiehaushalt, bzw. ihre Funktion im Energiehaushalt, im Mittelpunkt. In dieser Beziehung haben z.B. eine Pflanze und ein Wirtschaftsunternehmen „auf den ersten Blick“ wirklich nichts miteinander zu tun, betrachtet man sie jedoch abstrakt vom Standpunkt ihrer Energiebilanz her, sind sie funktionell identisch.

Das Konzept, daß eine Erwerbsorganisation ein Organismus ist, ist auch der Orgonomie alles andere als fremd. Reich hat z.B. die organisierte Orgonomie als einen lebendigen Organismus betrachtet, dessen „Organe“ die einzelnen Funktionsträger der Orgonomie sind. Das jeweilige einzelne Organ müsse „langsam, behutsam und geduldig in eine kontinuierliche, wohlgeordnete und (…) ‚disziplinierte‘ Koordination und Kooperation mit der Gesamtfunktion hineinwachsen“ (Reich/Neill: Zeugnisse einer Freundschaft, Köln 1986, S. 576).

Auch läßt sich die Arbeit des „Organisations-Therapeuten“ Martin Goldberg nennen, wie er sie im Journal of Orgonomy dargelegt hat. Goldberg zufolge kann man die „arbeits-psychologische“ Entwicklung von Wirtschaftsunternehmen genauso fassen, wie es die Psychoanalyse und die Orgonomie mit der „sexual-psychologischen“ beim einzelnen Menschen getan haben. Störungen während der „libidinösen“ Entwicklung bestimmen den Charakter der Organisation entsprechend der Charakterentwicklung des Individuums. Entweder geht ein solches System zugrunde oder es entwickelt sich ein neues biopathisches Gleichgewicht, eben der neurotische Charakter des Menschen bzw. der Organisation. Diese neurotischen Charakterstrukturen können behandelt werden, indem man die Panzerungen auflöst.

Den sieben Panzersegmenten im Individuum entsprechen die drei funktionellen Grundstrukturen einer Organisation: der „Kopf“, der der Arbeit Richtung verleiht; die mittlere Ebene, die alles für die Produktion bereitstellt und organisiert; und der arbeitende Kern, der die Arbeitsleistung vollführt. Dies entspricht dem leitenden Management, dem mittleren Management und der Arbeitsebene. Aufgabe des ersten Segments ist die grundlegende Ausrichtung der Arbeit, des zweiten die Organisierung des Arbeitsflusses und des dritten die Entladung der Arbeit durch Wechselwirkung mit der Umwelt. Ziel der Goldbergschen „Organisationstherapie“ ist die „Befähigung von chronisch blockierten Systemen ihre Arbeitsenergie wieder frei in einer produktiven, befriedigenden Art und Weise zu entladen“. Dies entspricht genau dem Ziel der individuellen Orgontherapie hinsichtlich der Sexualenergie.

Nach Reich bildet sowohl der Organismus als auch die „Arbeitsdemokratie“ in der Gesellschaft „ein natürliches Kooperativ gleichwertiger Organe verschiedener Funktion“. Mit Hilfe der Energontheorie läßt sich nun diese organismische Vorstellung der Arbeitsdemokratie konkretisieren: es kann Arbeitsdemokratie nur dort geben, wo die „organismischen“ Voraussetzungen gegeben sind, d.h. einzig und allein zwischen Menschen, die sich wechselseitig zu zusätzlichen Organen gemacht haben. Demnach stehen z.B. der Gerber und der Schuhmacher in einem arbeitsdemokratischen Verhältnis. Der Friseur wird zu einem „Pflegeorgan“ seines Kunden, während der Kunde zu einem „Leistungsorgan“ des Friseurs wird (er schafft Geld und weitere Kunden herbei). In der Sklaverei wäre dieses Verhältnis einseitig.

Für jede Kooperation gilt, daß die entstehende Gemeinschaft als neues größeres Energon anzusehen ist, sofern der Nutzen bei getrennter Tätigkeit insgesamt geringer als bei vereinter Tätigkeit ausfällt. Bei Symbiosen, in denen jeder Partner für den anderen bloß eine von diesem benötigte Leistung erbringt, liegt ein aus geringfügig integrierten Teilen bestehendes Energon vor. Je vielseitiger die funktionelle Verflechtung zwischen den Kooperationspartnern wird, desto mehr steigert sich die Integration des von ihnen gebildeten Energons. (Hass und H. Lange-Prollius: Die Schöpfung geht weiter, Stuttgart 1978, S. 145)

Diese engere arbeitsdemokratische Integration beinhaltet aber gleichzeitig die Gefährdung eben dieser Arbeitsdemokratie. Das kann man sich am Übergang von den unabhängigen Einzellern zum festen Verband des Vielzellers vergegenwärtigen. Einerseits konnte, ganz entsprechend dem Reichschen Konzept der Arbeitsdemokratie, der Einzeller den gesamten Organismus als sein Organ betrachten, doch andererseits wurde der Einzeller auch zu einem austauschbaren Rädchen in einem zum Selbstzweck gewordenen Gesamtgefüge. Beim Übergang von voneinander unabhängigen, „freiberuflichen“ Berufskörpern zum festen Verband einer Erwerbsorganisation ergeben sich entsprechende Vor- und Nachteile, doch hier fallen die letzteren mehr ins Gewicht, da der Erfolg der Erwerbsorganisation mit der Überwindung des „föderativen Aufbaus“ verbunden ist. So ist die Arbeitsdemokratie gerade auf dem Höhepunkt ihrer Naturgeschichte am stärksten gefährdet.

Wie sich wirtschaftliche Probleme aus energontheoretischer Sicht darstellen, wird exemplarisch an folgendem Zitat deutlich:

In der gesamten Lebensentfaltung spielte der Konkurrenzkampf stets eine überaus wichtige Rolle. Er sorgte dafür, daß weniger Geeignetes auf der Strecke blieb und besser Geeignetes sich durchsetzte. Auch Partnerschaft und Synergie unterliegen dieser Auslese. Nur wenn solche Verbindungen zur Ausbildung von Strukturen höherer Leistungskraft führen, also zu stärkerer Konkurrenzfähigkeit, können sie bestehen. In der Wirtschaft führt Abdrosselung des Konkurrenzkampfes – wie etwa bei Monopolstellungen oder in den zentralverwaltungswirtschaftlichen Ländern kommunistischer Prägung – unweigerlich zum Stagnieren des Fortschrittes in wesentlichen Bereichen. Besteht nicht die Möglichkeit, daß Bessergeeignetes sich durchsetzt, dann lohnt es nicht der Mühe, solches zu erzeugen. Andererseits ist allzu harter Konkurrenzkampf (…) ganz ebenso für den Fortschritt nicht förderlich. Die Konkurrenten reiben sich dann in einigen Sektoren untereinander auf, was dem „Verbraucher“ vielleicht in Gestalt von Preisunterbietungen zugute kommt (…) aber insgesamt weder ihm noch der Volkswirtschaft dient. Gibt es in einer Stadt 30 Buchhandlungen, die alle die gerade am meisten gefragten Titel anbieten, dann wirkt jeder gegen den anderen so gut er kann. Richten sich dagegen einzelne auf „Teilzielgruppen“ aus – profilieren sie sich auf verschiedene Nachfragerwünsche – der eine auf Belletristik, der zweite auf wissenschaftliche Literatur, weitere auf Kinder- und Jugendbücher, auf Antiquariat, auf Gartenpflege, auf Taschenbücher etc., dann wird das verfügbare Angebot und die individuelle Betreuung der Kunden in dieser Stadt wesentlich verbessert und der Konkurrenzkampf entschärft. Die Marktwirtschaft ermöglicht ein immer stärker differenziertes Angebot, was zu immer neuen Spezialisierungen führt. Bei der Evolution der Tiere und Pflanzen zeigte bereits die so ungeheuer vielfältige Artenbildung den gleichen Trend, das gleiche sich nun in der Wirtschaft fortsetzende Lebensgesetz. (Hass: Der Hai im Management, München 1988, S 163f)

Hans_Hass

John von Neumann und irdisch-außerirdische Hybride

19. April 2013

Vor kurzem (hier und hier) haben wir den Gedanken ernstgenommen, Reich könne das Produkt einer Begegnung von Außerirdischen und Menschen sein. Man kann das weitertreiben und die neusten Forschungen über Chimären diskutieren.

Aber vorher hier noch ein kleiner Nachtrag: ein Film über einen UFO-Absturz in Aurora, Texas im Jahr von Reichs Geburt 1897:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=vHpzp9HBE0M%5D

Hybride Tiere werden erschaffen, wenn Keimzellen verschiedener Arten zueinanderfinden, um einen einzigen Embryo zu bilden. Ein Maultier ist beispielsweise Nachkomme eines weiblichen Pferdes und eines männlichen Esels. Chimären, benannt nach Kreaturen aus der griechischen Mythologie, sind künstlich geschaffen durch das Kombinieren von genetischem Material von verschiedenen Arten zu einem einzigen Embryo.

Über die ersten erfolgreichen Mensch-Tier-Chimären wurde im Jahr 2003 berichtet. Chinesische Forscher an der Shanghai Second Medical University verschmolzen menschliche Zellen erfolgreich mit Kaninchen-Eiern. Den Wissenschaftlern wurde erlaubt, die Eier sich für mehrere Tage in einer Petrischale entwickeln zu lassen. Ihre Hoffnung war, daß dieser Prozeß eines Tages verwendet werden könne, um Zellen oder Gewebe für Transplantationen wachsen zu lassen.

Auch ließe sich erwähnen, daß Europäer offensichtlich Hybridwesen sind: Mischlinge zwischen Homo sapiens und einer anderen Tierart, Homo neanderthalensis.

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=XDTVMiNqqoo%5D

Um meine Einschätzung der Problematik irdisch-außerirdischer Hybride verständlich machen zu können, muß ich weit ausholen:

Ich glaube, die Sache mit den Außerirdischen und ihrer Beziehung zu Homo sapiens ist weniger aus einer Perspektive a la „Raumschiff Enterprise“ und mehr aus einer a la „Poltergeist“ verständlich. Man nehme den italienischen „Urzi-Fall”:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=W_09AQClOIQ%5D

Es ist alles objektiv, vor der Kamera, mit allen Arten von Zeugen, gleichgelagerten Parallelfällen, usw. Aber auf der anderen Seite ist der Fall völlig absurd: die himmlischen Phänomene sind eindeutig eine Show für eine einzelne Person, Herrn Urzi. Andere Leute wie ich beobachten nie UFOs, aber dieser Kerl sieht einfach nach dem Zufallsprinzip aus seinem Fenster und – hier sind sie. Auch die fliegenden Objekte, die er filmt, sind völlig absurd: Scheiben, Adamski-UFOs, Orbs und sogar scheinbar lebendige „Raum-Schlangen“. Dies macht aus einer „Raumschiff-Enterprise-Perspektive“ keinerlei Sinn. Im 19. Jahrhundert sah man, wie beschrieben, „Luftschiffe“!

Noch schlimmer sind Begegnungen mit Außerirdischen und Entführungsfälle: „Spacemen“ aller Arten und „Rassen“, sogar „nordische Außerirdische“, einschließlich „Nordische“ mit sehr großen mandelförmigen schwarzen Augen.

Nein, ich glaube nicht an „psychische Projektionen“ a la C.G. Jung oder „kulturelle“ Erklärungen, die einige Skeptiker vorbringen, vielmehr gehe ich davon aus, daß das Phänomen etwas mit einem „von Neumann quantenphysikalischen Effekt“ zu tun hat: eine enge Verbindung zwischen dem subjektiven Beobachter mit seinen „Intentionen“ einerseits und objektiven Phänomenen andererseits, die sich allerdings auf seltsame Weise entziehen, ungreifbar sind.

Dieser „Mechanismus“ könnte möglicherweise das „Fenster“ sein, das es den Außerirdischen ermöglicht zu uns zu kommen. Aber es könnte Jahrtausende dauern, sich hier in einer stabilen materiellen Form zu manifestieren. Diese „Materialisierung“ wird vielleicht durch irgendeine Art der Hybridisierung beschleunigt: „sie“ werden zu uns. Es ist vielleicht ihre einzige Möglichkeit sich hier niederzulassen.

Alles hat mit Bewußtsein zu tun (dem quantenphysikalischen Beobachtereffekt) und energetischem Parasitismus. Christliche Ufologen, die glauben, daß sich das UFO-Phänomen um Dämonen dreht, kommen möglicherweise der Wahrheit am nächsten. Obwohl er, soweit ich weiß, diesen Begriff nicht verwendet hat, betrachtete Reich die „Spacemen“ als „DOR-Men“, d.h. Energie-Diebe.

Wir könnten uns tatsächlich in einem kosmischen Kampf befinden, der konzeptionell kaum zu erfassen ist, obwohl wir uns auf dem Weg zum sicheren Untergang befinden.

Wilde Spekulation? Nach mehr als 30 Jahren in diesem Bereich kann ich nur sagen, daß sämtliche Daten widersprüchlich sind, verwirren und nur einen Sinn ergeben, wenn Hypothesen gebildet werden. Wenn man dann erkennen muß, daß diese Hypothesen ebenfalls keinen Sinn machen, kann man versuchen, nach Antworten in anderen Bereichen zu suchen. Der beste Ansatz ist meiner Einschätzung nach, was die parapsychologische Forschung aus der Quantenphysik gelernt hat. Nur dies ermöglicht Experimente in diesem schwer faßbaren Feld. Zum Beispiel kommt man nur auf diese Weise auf die auf den ersten Blick widersinnige Idee, Kameras bewußt zu defokussieren.

In dieser Hinsicht war eines der inspirierendsten Bücher, das ich je gelesen habe. Psi-Phänomene (Frankfurt 1997) des Psychologen und Physikers Walter von Lucadou. Dabei geht es um die „schwache Quantentheorie“.

Hier ihr Kern (man ersetze „transpersonal” mit „UFOlogisch“):

Die mangelnde Integration der Transpersonalen Psychologie in den Hauptstrom der Wissenschaft scheint damit zusammenzuhängen, daß es keine gute Theorie gibt, wie transpersonale Phänomene im Rahmen der wissenschaftlich gültigen Vorstellungen theoretisch verstanden werden können. Hierzu wird in diesem Beitrag ein Vorschlag gemacht. Nach einigen wissenschaftshistorischen und -theoretischen Erläuterungen wird als theoretischer Anknüpfungspunkt die Erkenntnis der Quantenmechanik (QM) vorgestellt, daß die Materie auf einer grundlegenden Ebene verschränkt ist. Eine von uns entwickelte verallgemeinerte oder schwache Version der QM sagt nun solche Verschränkungen auch als generalisierten Fall in anderen als quantenmechanischen Systemen im engeren Sinne voraus. Dazu müssen eine lokale und eine globale Observable, die das System kennzeichnen, zueinander komplementär sein. Auf diese Art und Weise können manche Phänomene, die im Rahmen der Transpersonalen Psychologie von Bedeutung sind, als Verschränkungen innerhalb eines Systems rekonstruiert werden.

Das ganze ist einfacher als es klingt: Wir können einer mechano-mystischen Weltsicht folgen, in der A B bestimmt und B C. Oder wir können mit von Lucadou einer „systemischen“ Weltsicht folgen, in der ABC ein System bilden, das sich nicht auf Kausalitäten reduzieren läßt. In der Quantenphysik kann man den Beobachter nicht vom Beobachteten trennen. In der UFOlogischen Forschung scheint das gleiche zu gelten: nach der schwachen Quantentheorie geht es nicht um Objekte, die man in beliebiger Schärfe photographieren oder gar „dingfest“ machen kann.

Kommen wir schließlich zu dem bereits angeschnittenen John von Neumann (nicht zu verwechseln mit den von-Neumann-Sonden, die einer anderen UFO-Theorie zugehören!):

Dem UFO-Forscher Whitley Strieber wurde von General Arthur Exon (einst Kommandant der Luftwaffenbasis Wright-Patterson) gesagt, daß von Neumann zu den Wissenschaftlern gehört habe, die die amerikanische Regierung hinsichtlich der UFO-Frage beriet. Der Physiker habe basierend auf seinem Verständnis der Quantenphysik die Amerikaner davor gewarnt, die Existenz von Außerirdischen der Öffentlichkeit gegenüber einzugestehen. Eine offizielle Anerkennung könnte das Tor zu einer unbekannten Welt öffnen, das wir nie wieder schließen können.

Man kann quantentheoretisch die Frage stellen, ob etwas vorhanden wäre, wenn es niemanden gäbe, der es betrachtet. Entsprechend wäre unsere allgemeine Ungläubigkeit an Außerirdische, sorgfältig kultiviert von unserer Regierung, eine Mauer, die, so Strieber weiter, die Außerirdischen nur mit Aufwendung enormer Energieressourcen überwinden können. (Oder anders ausgedrückt: Wir bilden kein System, wie das System „Herr Urzi/die UFOs“, so daß die Außerirdischen in der „kausalen Welt“ mit ihrer Logik, den unüberwindbaren Distanzen zwischen den Sternen, etc. gefangen bleiben.)

Strieber weiter:

Wenn von Neumann Recht hatte und unsere Weigerung, die Außerirdischen (…) als real anzuerkennen, das ist, was sie zurückhält, dann erklärte sich das ganze UFO- und Entführungs-Phänomen als eine Art von Militäroperation [der Außerirdischen], die darauf ausgerichtet ist, die offizielle Verleugnung zu umgehen, indem so viele Zeugen erster Hand geschaffen werden, daß diese selbst schließlich zum Auslösemechanismus werden und sich das Tor trotz der regierungsamtlichen Verleugnung öffnet.

Mein Argument ist, daß einer der Wege der Außerirdischen, das von-Neumann-Dilemma zu umgehen, darin besteht, sich langsam aber sicher durch Hybridisierung in unseren Genen festzusetzen.

Das Geheimnis der Entropie

29. Juli 2012

Der Zustand der maximalen Entropie ist die ultimative Verkörperung dessen, was in der Orgonomie als „mechanisch“ bezeichnet wird. Es gibt keine Ordnung, keine Strukturen. Ein derartiger Zustand ist gar nicht so einfach herzustellen. Beispielsweise muß man Laboratorien für Unsummen ins Weltall schießen, um dem Ordnungsfaktor Gravitation zu entgehen.

Wirklich interessant wird es, wenn man einen anderen Störfaktor ausschaltet: die Wärmebewegung. Nähert sich die Temperatur dem absoluten Nullpunkt treten Phänomene auf, die allem zu widersprechen scheinen, was wir mit einem „entropischen Zustand“ verbinden. Ich habe das in Orgonenergie-Kontinuum und atomare Struktur beschrieben.

Man kann sogar diskutieren, ob die Annäherung an das thermodynamische Gleichgewicht von genau jenen quantenmechanischen Mechanismen abhängig ist, deren Nähe zu orgonphysikalischen Phänomen ich im verlinkten Aufsatz aufgezeigt habe. Oder mit anderen Worten: das Zweite Thermodynamische Gesetz bedarf der spontanen Orgonenergie bzw. ihren quantenmechanichen Äquivalenten. (Siehe dazu David Z. Albert: „The Foundations of Quantum Mechanics and the Approach to Thermodynamic Equilibrium“, The British Journal for the Philosophy of Science, 45, S. 669-677, 1994.) Man muß einen Satz von Spielfiguren oder Spielkarten sozusagen „erst durchschütteln“, bevor man mit dem Spiel anfangen kann, das darin besteht, aus maximaler Unordnung maximale Ordnung zu machen. Am Anfang steht also das „Druchschütteln“ – ein anentropischer Akt, an dessen Ende maximale Entropie steht, die dann nach und nach abgebaut wird.

Ein Äquivalent zu quantenmechanischen Prozessen am Rande des absoluten Nullpunkts sind gleichförmige Nanoteilchen: In der Studie „Predictive Self-Assembly of Polyhedra into Complex Structures“ von Sharon Glotzer (University of Michigan) et al. konnten, jedenfalls in der Computer-Simulation, Ansammlungen von verschieden geformten Nanoteilchen dazu gebracht werden sich spontan zu verschiedenen makrokosmischen Strukturen zusammenzufinden.

Sich selbst überlassen finden schwebende Teilchen zu Zusammenstellungen mit der höchsten Entropie zueinander. Diese Zusammenstellung entspricht dann der Vorstellung, daß Entropie mit Unordnung gleichzusetzen ist, wenn die Teilchen ausreichend Raum zur Verfügung haben: sie zerstreuen sich und weisen in zufällige Richtungen. Aber dicht zusammengepackt fingen [in der Simulation] die Teilchen an, sich zu Kristallstrukturen zusammenzufinden, so wie es Atome tun – auch wenn die Nanoteilchen keine chemischen Bindungen eingehen konnten. Diese geordneten Kristalle mußten ebenfalls hochentropische Zusammenstellungen sein.

Glotzer erklärt, daß das nicht wirklich „Unordnung ist, die aus sich heraus Ordnung erschafft“, vielmehr benötige das Image der Entropie ein Update. Sie beschreibt sie als ein Maß für Möglichkeiten. Wenn man die Schwerkraft abdrehen könnte und einen Beutel mit Würfeln in ein Glas entleerte, würden die einzelnen schwebenden Würfel in jede mögliche Richtung zeigen. Wenn man jedoch damit fortfahre Würfel hinzuzufügen, werde der freie Raum schließlich so begrenzt, daß die Würfel mehr Optionen hätten, wenn sie sich gegeneinander ausrichten. Dasselbe passiert mit den Nanoteilchen, die so klein sind, daß sie die Einwirkung der Entropie stärker erfahren als die der Gravitation.

„Es dreht sich alles um Möglichkeiten“, sagt Glotzer. „In diesem Fall erzeugen geordnete Zusammenstellungen die meisten Möglichkeiten, die größten Freiräume. Das ist natürlich kontraintuitiv.“

70 Prozent der in den Computerdurchläufen getesteten Formen für Nanoteilchen ergaben unter dem Einfluß der Entropie Kristalle. Wobei die Forscher geradezu geschockt waren, wie kompliziert einige dieser Kristallstrukturen waren. Mittlerweile ist es sogar möglich, aus der Form der einzelnen Nanoteilchen die Art der Kristalle vorauszusagen, die sich aus den Nanoteilchen bilden. Warum 30 Prozent der Nanoteilchen, die sich in ihrer Form kaum von den anderen Nanoteilchen unterschieden, keine kristallinen Strukturen ergaben, bleibe jedoch ein Rätsel.

Wie an anderer Stelle dargelegt, ist aus schulphysikalischer Sicht der Orgonenergie-Akkumulator die perfekte Einrichtung, um einen Raum von Umgebungseinflüssen physikalisch zu isolieren: ein Faradayscher Käfig mit zusätzlicher Wärmedämmung. Mit Hilfe dieser „Abschirmung“ konnte Reich unerwartete Strukturen bzw. unerwartete Ordnung ausmachen, d.h. Energie akkumulieren. Entsprechende Phänomene beobachtet man, wenn man den Umwelteinfluß „Wärmebewegung“ gegen Null fährt oder, jedenfalls in der Computer-Simulation, die Freiheitsgrade von Nanoteilchen drastisch einschränkt, indem sie alle beispielsweise nur kleine Diskusse in einem beschränkten Raum sind. Statt einen amorphen „entropischen Brei“ zu bilden, zwingt die Entropie diese sozusagen „eingeschränkten“ Nanoteilchen zur Bildung von teilweise komplizierten Strukturen.

Sollten sich diese Erkenntnisse vom Computer in die Wirklichkeit übertragen, d.h. technologisch umsetzen lassen, hätten wir Materialien zur Verfügung, von denen kein Science-Fiction-Autor bisher auch nur träumen konnte!

Im übrigen erinnert mich das ganze fatal an die Atomtheorie der alten Griechen in Platons Fassung:

Im Timaios hat Platon um 350 v.Chr. die Ansicht vertreten, daß die vier „Elemente“, aus denen die Welt aufgebaut ist – Feuer, Wasser, Luft und Erde – alle aus winzigen Teilchen zusammengesetzt sind. Und da die Welt nur aus perfekten Bausteinen gemacht sein kann, so schloß er weiter, müssen diese Bausteine die Formen der regulären Körper haben. Zum leichtesten der Elemente, dem Feuer, muß das Tetraeder gehören. Als stabilstes aller Elemente muß die Erde aus Würfeln aufgebaut sein. Das Wasser ist flüssig und beweglich, also muß es aus Ikosaedern bestehen, dem regulären Körper, der am leichtesten rollt. Und in Bezug auf die Luft schreibt Plato: „…Luft verhält sich zu Wasser wie Wasser zu Erde“, so schließt er etwas mysteriös, „also muß Luft aus Oktaedern aufgebaut sein“.