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DER ROTE FADEN (Band 2): 31. Die Krebsmafia (II)
25. September 2023Die Zunahme an Biopathien
29. Dezember 2017Anfang der 1940er Jahre veröffentlichte Reich eine Statistik, die zeigen sollte, daß in den vorangegangenen Jahrzehnten die Biopathien im Vergleich zu etwa Infektionskrankheiten immer weiter zugenommen hatten (William F. Thorburn: „Mechanistic Medicine and the Biopathies“, International Journal of Sex-economy and Orgone Research, 1(3), November 1942, S. 257f). Das findet sich auch in Reichs Buch Der Krebs von 1948.
Die mechanistische Medizin hat dafür Erklärungen wie die „Zivilisationskrankheiten“ oder daß dieser Anstieg nur ein statistisches Artefakt sei. Diagnose und Erhebung hätten sich im Laufe der Zeit verbessert. Es wird auf zunehmende Umweltgifte verwiesen, etwa Pestizide und Herbizide. Heute führen Verschwörungstheoretiker sogar die genetische Manipulation der Nahrungsmittel oder gar „Chemtrails“ an. Es wird auf den zunehmenden Streß des modernen Lebens verwiesen. (Tatsächlich hat nie jemand zuvor bequemer gelebt als wir!)
Nie erwähnt wird der alles entscheidende Faktor, auf den Reich bereits im Zusammenhang mit der Präsentation der erwähnten Statistik verwiesen hat: der Zusammenbruch der Panzerung im Verlauf der 20. Jahrhunderts, die sexuelle Revolution. Die Panzerung kann die Energie nicht mehr binden und es kommt infolge zu „offenen“ Symptomen (somatischer Bereich). Hierher gehört auch die „moderne Nervosität“ (psychischer Bereich), von der bereits Freud sprach, und das anwachsen des politischen Irrationalismus (sozialer Bereich).
Annals of the Institute for Orgonomic Science (1984)
6. Februar 2017Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:
Die Ausdruckssprache des Lebendigen und die Linguistik
6. Dezember 2016In Charakteranalyse behauptet Reich, „daß das Lebendige über eine eigene Ausdruckssprache vor, jenseits und unabhängig von aller Wortsprache verfügt“ (KiWi, S. 476). Dabei stellt sich die Frage, ob es eine „Ursprache“ gegeben hat, in der diese orgonbiophysikalische Ebene beim noch ungepanzerten Menschen unmittelbar in die Lautsprache übergegangen war. Die Suche nach dieser Ursprache haben die Linguisten schon vor langem aufgegeben bzw. das Konzept einer „Ursprache“ überhaupt grundsätzlich verworfen. Nun sind aber Damián Blasi (Max-Planck-Institut für Mathematik in den Naturwissenschaften, Leipzig) et al. mit Hilfe der Statistik auf eine vollständig unerwartete und für sie unerklärliche weltumspannende Struktur in der Zuordnung von Laut und Bedeutung in den unterschiedlichsten Sprachen gestoßen.
Diese Zuordnung galt bisher als vollkommen zufällig mit einigen wenigen interessanten Ausnahmen. Allgemein bekannt ist etwa das weltweite Auftreten des Wortes „Mama“ für Mutter. Jedenfalls kommt in sehr vielen Sprachen im Wort für „Mutter“ ein „m“ vor. Außerdem werden bestimmte Klänge praktisch überall mit groß (a und o) und klein (e und i) assoziiert. Aber derartige Beziehungen galten bisher als sehr selten.
Nun wurden in 4000 Sprachen, d.h. bei zwei Drittel aller bekannten Sprachen und 85 Prozent der sprachlichen Verwandtschaftsgruppen, 40 grundlegende Begriffe untersucht. Man fand, daß die Zuordnung von Laut und Bedeutung doch nicht rein zufällig zu sein scheint.
Für bestimmte Begriffe und Konzepte werden in den meisten Sprachen einige Laute häufiger benutzt als andere – und diese Laute stimmen selbst bei vollkommen verschiedenen Sprachen auffällig oft überein. „Gerade in den Begriffen für Körperteile tauchen manche Laute in besonders vielen Sprachen auf, andere in besonders wenigen“, sagt Blasi. So ist die Nase in sehr vielen Sprachen mit einem „N“ oder „Neh“-Laut verknüpft oder mit einem „u“. Ein „a“ wie im Deutschen ist dagegen eher die Ausnahme. In Wörtern für das Knie kommen überproportional häufig die Buchstaben o, u, p, k und q vor. Der Ausdruck für die Zunge enthält dagegen in vielen Sprachen ein „l“. Ebenfalls auffällig: Der Begriff für „Sand“ enthält oft einen „s“-Laut und ein „a“, „Stein“ dagegen einen „t“-Laut. Bei insgesamt 30 der 40 untersuchten Begriffe fanden die Forscher solche sprachübergreifenden Ähnlichkeiten
„Unserer Analyse zufolge werden bestimmte Laute bei einem großen Teil aller Begriffe über Kontinente und Sprachfamilien hinweg bevorzugt oder vermieden““, resümiert Blasi. Und das gelte für Menschen, die kulturell, historisch und geographisch sehr verschieden seien. „Das Ergebnis ist gerade in Anbetracht der enormen Variationsmöglichkeiten in den weltweiten Sprachen erstaunlich und verändert unser Verständnis der Randbedingungen, unter denen Menschen kommunizieren.“ Warum Menschen weltweit bestimmte Laute für bestimmte Konzepte bevorzugen, ist bisher nicht klar. Die Ähnlichkeiten lassen sich nach Angaben der Forscher weder durch Verwandtschaften zwischen den Sprachen erklären, noch durch den Einfluß einer hypothetischen Ursprache, der sich möglicherweise noch in vielen heutigen Sprachen bemerkbar macht.
Die Sprache schwebt nicht frei in der Luft, sondern ist in den Tiefen unserer orgonbiophysikalischen Struktur verankert.
















