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Die kosmische Überlagerung und die Weltformel

1. Juni 2026

In Die kosmische Überlagerung hat Reich versucht, die Formen der Natur über die Kreiselwelle zu beschreiben, die spezifische Bewegungsform der Orgonenergie (Reich 1953a). Mathematisch betrachtet ist sie eine „verlängerte Zykloide“. Mechanisch entspricht sie der Bahn eines Punktes außerhalb eines abrollenden Kreises.

Johan Gielis (Universität Nijmegen) hat eine mathematische Formel entwickelt, die der Beschreibung eines Kreises gleicht, modifiziert durch einen Parameter, mit dem sich das Seitenverhältnis des geometrischen Objekts steuern läßt, und einen zweiten, der die Symmetrie verändert. Gielis glaubt, daß diese Formel die Formen in der Natur erklären kann (Forscher: Formenvielfalt der Natur ist in einer „Superformel“ fassbar).

r: Abstand vom Mittelpunkt
Φ: Winkel zur x-Achse
m: Symmetrie
n1, n2, n3: Form
a, b: Ausdehnung (Halbachsen)

Nicht geklärt sei, welche Art von physikalischer Dynamik hinter der Formel steckt. Allerdings habe die mathematische Beschreibung einer biologischen Struktur schon oft Hinweise auf den zugrundeliegenden Mechanismus offenbart.

Zu Gielis „Superformel“ siehe den entsprechenden Wikipedia-Eintrag, wo diverse Abbildungen zeigen, daß wirklich alle Formen in der Natur von der Formel beschrieben werden: von Blüten, Insekten, Mikroorganismen, Spiralen, Kreiselwellen bis hin zu Rechtecken.

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