Posts Tagged ‘anthropisches Prinzip’

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: Einleitung (Teil 3)

4. Mai 2021
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ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: Einleitung (Teil 3)

ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: Einleitung (Teil 2)

29. April 2021
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ÜBERLAGERUNG UND TEILUNG IN GALAKTISCHEN SYSTEMEN: Einleitung (Teil 2)

Was bleibt von uns?

10. Dezember 2018

Das Leben ist sinnlos, da wir ohnehin sterben werden. Gleichermaßen wird alles vergehen, was wir lieben. Nach der gängigen Kosmologie steuert das Universum auf einen Endzustand einer lichtlose Schwärze zu, durch die vereinzelt absolut tote Eisenkugeln driften. Frei nach Samuel Beckett gebären uns unsere Mütter mit gespreizten Beinen über Särgen stehend: Sekundenbruchteile sehen wir Licht, um wieder ins ewige Nichts einzutauchen. Das beste ist, nie geboren worden zu sein, um nichts von diesem Elend mitzubekommen, das zweitbeste ist, diesem Elend so schnell wie möglich ein Ende zu machen! NICHTS wird bleiben, alles ist leer und vollständig ohne Sinn und Hoffnung!

Ich halte diese nihilistische Weltsicht für eine unreife Kinderei.

  1. Das Universum ist nicht leer, nicht tot, nicht „dunkel“, sondern es funkelt von der wohligen kosmischen Lebensenergie.
  2. Das Universum ist keine Anhäufung von Materie, die sich chaotisch bewegt mit vereinzelten Inseln von Ordnung, sondern es ist eine Erzählung, in der alles mit allem verbunden ist und nichts verlorengehen kann. Das ist kein poetischer Eskapismus, sondern etwas, auf das die auf wundersame Weise aufeinander abgestimmten Grundkonstanten der Physik (das „anthropische Prinzip“) und die „Verschränkung“ der Quantenmechanik verweisen.
  3. In all seinem Streben, insbesondere in seinem künstlerischen, versucht der Mensch die Funktionsgesetz zu reproduzieren, die der Schöpfung zugrundeliegen, sei es nun in der Musik von Bach und Mozart oder in den großen Werken der Architektur. Der Mensch hat damit Anteil an der Ewigkeit und Unsterblichkeit.

Du flüchtest dich in die Nebelbänke der Melancholie, weil dich das überbordende Glück der nackten unverstellten (ungepanzerten) Wirklichkeit zerreißen und seine unauslotbare Tiefe straucheln lassen würde:

Die Grundkonstanten der Physik

28. Dezember 2016

Der Heilige Gral der Physik sind nicht irgendwelche Elementarteilchen, sondern die Erklärung der diversen physikalischen Grundkonstanten. Man denke etwa an die „Feinstrukturkonstante“, die bestimmt, wie groß die Atome sind, oder die Gravitationskonstante, die die Größe der kosmischen Strukturen bestimmt. Ihre exakten Werte ergeben, daß es, von der Chemie her, Brot geben kann und daß es einen Planeten geben kann, der um einen Stern im richtigen Abstand kreist, damit Getreide wachsen kann.

Warum haben die physikalischen Grundkonstanten diese bestimmten Werte? Es gibt dazu eine mystische (Platonistisch) und eine mechanistische Antwort („es wird solange gewürfelt, bis die richtige Zahl erscheint“).

Die mystische Erklärung ist die „Weltformel“, mit deren Hilfe „Gott“ die Welt erbaut hat. Die Grundkonstanten berechnen zu können, ist der Traum jedes Physikers. Beispielsweise hat Burkhard Heim, den einige „Reichianer“ an die Stelle Reichs setzen wollten, entsprechende Gleichungen veröffentlicht. Bis Physikern der geschickt kaschierte Trick aufging: Heim war von den Grundkostanten ausgegangen und hatte dann seine Gleichungen solange manipuliert, bis nach undurchschaubaren Umwegen, oh Wunder, am Ende wieder die exakten Werte der Grundkonstanten herauskamen.

Der mechanistische Ansatz ist kaum weniger Münchenhausenesk: mit dem „anthropischen Prinzip“ wird die wunderbare Harmonie der Grundkonstanten, die Leben im Universum ermöglichen, damit erklärt, daß es zahllose Universen mit zahllosen Werten für die Grundkonstanten gibt und wir zufällig in jenem Universum leben, in dem Menschen sich entwickeln konnten, um diese „unerklärliche Harmonie“ zu entdecken.

Der funktionelle Ansatz: Die Grundkonstanten spiegeln schlichtweg die Eigenschaft der kosmischen Orgonenergie wider. Dabei ist der kosmische Orgonenergie-Ozean nicht einfach „der Äther“, wie ihn sich die Mechanisten des 19. Jahrhunderts vorgestellt haben, und wie ihn so mancher „Reichianer“ rehabilitieren will, sondern es handelt sich vielmehr um die Lebensenergie. Von daher haben die Grundkonstanten genau jene exakten Werte, die Leben im Universum möglich machen. Dieser Zusammenhang wird auch evident anhand des gängigen Maßsystems (Zentimeter, Sekunde, Gramm), das zur Verwunderung der Schulphysiker eine fundamentale Bedeutung hat. Siehe dazu meine „anthropischen“ Ausführungen in Orgonometrie (Teil 1): IV. Das Krx-System.