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nachrichtenbrief180

22. November 2020

Faszinosum Islam

9. August 2018

Hier soll es um den wahren, will sagen tieferen Grund für die Anziehungskraft des Islam und für die von der Linken forcierte Islamisierung Europas gehen. Meine These ist, daß der Islam ein Faszinosum ist, weil er sich gegen das Gesetz stellt. Um dem Einwand vorzugreifen, der Islam sei doch eine Gesetzesreligion, sei zunächst auf die Dialektik verwiesen: Gegensätze gehen ineinander über, wie ich anhand von Mohammed und seinem Allah beschreiben werde. Chaos führt zu absoluter Herrschaft, absolute Herrschaft ist aber notwendig identisch mit Chaos (– man schaue sich nur die Entstehung, Entwicklung und den Untergang des „Dritten Reichs“ an). Weiterführend ist natürlich die funktionalistische Sichtweise: Gegensätze gehen aus gemeinsamen Funktionsprinzipien hervor, so daß man die Dinge von verschiedenen Funktionsebenen her betrachten muß. Hierher gehört insbesondere die Betrachtung sozialer und religiöse Vorgänge von den drei Schichten der Charakterstruktur her. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob das in der sekundären Schicht verankerte Recht die sekundären Triebe in Schach hält und letztlich den biologischen Kern schützt oder ob es ganz im Gegenteil, wie im Sozialismus und im Islam, die sekundären Triebe zum Ausdruck bringt. Beispielsweise ging das jüdische Recht aus der Abwehr genau jener orientalischen Grausamkeiten hervor, die im Koran und der Scharia ihren letztgültigen Ausdruck gefunden haben. Beispielsweise soll das jüdische „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ die übermäßige Rache einschränken (etwa das Handabhacken bei Diebstahl), die Trennung von Milchigem und Fleischigem soll daran gemahnen nicht „das Kalb im Milch der Mutter zu kochen“, d.h. von lebensverachtender (und damit letztendlich Gott negierender) „satanistischer“ Grausamkeit Abstand zu nehmen, etc.

Allah hat mit dem Gott der Juden und Christen rein gar nichts zu tun! Ausgehend von der Schöpfung der Welt, die er zu bewahren gelobt, über seinen Vertrag mit Israel, bis hin zur Erlösungs-Garantie durch Gottes einzigem eingeborenem Sohn. Juden und Christen leben mit Gott in einer Vertragsbeziehung. Das geht soweit, daß Rabbis in den Vernichtungslagern sogar Gerichtsprozesse (sic!) gegen Gott (sic!) abgehalten haben, weil der sie offensichtlich ohne jeden ersichtlichen Grund verraten, d.h. den geschlossenen Vertrag nicht eingehalten hatte.

Vollkommen anders mit Allah und seinem letzten und letztgültigen Propheten Mohammed. Allah tut und läßt, was er will. Er ist der ultimative absolutistische Souverän, der sich durch nichts und niemanden, nicht mal durch sein eigenes Wort binden läßt. Genauso sein Prophet. Nicht nur, daß Mohammed ständig neue Suren diktierte, die ältere Suren („das letztgültige Wort Gottes“!) ungültig machten – er selbst hielt sich an keinerlei überkommene Gebote, etwa was eine (im arabischen Verständnis) humane Kriegsführung oder Heiratsgesetze betraf, die Inzucht verhindern sollten. Mohammed und sein Allah haben schlichtweg getan, wie ihnen beliebte.

Wegen seiner sekundären Triebe benötigt der gepanzerte Mensch Gesetze, die ihn in Schach halten und so ein einigermaßen reibungsloses Leben ermöglichen. Der Mohammedanismus ist eine vollständig andere Kultur: man identifiziert sich mit der Willkür und würde willkürlich und selbstsüchtig handeln, wenn nicht die Willkür der Nachfolger Mohammeds einen mit brutaler Gewalt Einhalt gebieten würden. Fällt das weg, dann hat man – das heutige Berlin vor sich.

Hier ist auch der tiefere Grund zu suchen, warum sich so viele Menschen, insbesondere aber „emanzipatorische Linke“ so sehr vom Islam angezogen fühlen und diesen geradezu fanatisch verteidigen. In ihrer Kontaktlosigkeit glauben sie untergründig, daß hier das authentische, herrschaftsfreie Leben, das UNGEPANZERTE Leben sein Haupt erhebt. Übrigens fließt das mit einer älteren Faszination in eins: die für die „Gesetzlosen“. Man denke an die Besessenheit mit der ausgerechnet Linke sich für Gangsterfilme a la Der Pate interessieren, wo aus mörderischen feigen Ratten Helden gemacht werden. Das unsere Gefängnisse von Moslems bevölkert sind, rundet das Bild ab.

Die Migrationspolitik ist eine weitere mißlungene biologische Revolution = mißgeleiteter Versuch die Panzerung zu beseitigen.

Wilhelm Reich und das Judentum (Teil 2)

27. März 2016

Daß die Welt nicht schon längst am Patriarchat zugrunde gegangen ist und wir nicht in einer primitiven Barbarei vegetieren, ist allein dem Einfluß des Judentums zu verdanken. Das Arbeitsethos der Christen („bete und arbeite“), das die stinkend arbeitsscheue Antike ablöste, ist ureigenstes jüdisches Erbe. Außer dem christlichen Europa sind alle anderen Reiche in Fäulnis übergegangen. Ohne die Juden gäbe es keine Menschheit, sondern nur noch die kläglichen Reste maroder Sklavenhalterstaaten. Man denke nur daran, was mit dem arbeitsscheuen Spanien nach der Vertreibung der Juden passiert ist und was im Gegensatz dazu in Nordeuropa die protestantische Besinnung auf die Bibel hervorgerufen hat. Rußland wird vollends untergehen, wenn der letzte Jude, d.h. die kreative Intelligenz vergrault ist.

Nietzscheanisch kann man sogar sagen, daß die Juden die Menschheit vor der Vertierung gerettet haben, indem sie mit der Thora, wie Nietzsche schreibt, „den großen Stil in der Moral, die Majestät unendlicher Forderung“ an die Menschheit herangetragen haben: den gepanzerten, „sitzenden“ Menschen in Bewegung hielten, nach etwas streben, d.h. Mensch bleiben ließen. Man schaue sich im Vergleich die moslemische Welt an!

Der Mohammedanismus lastet wie ein furchtbarer Fluch auf seinen Verehrern! Nebst dem fanatischen Wahnsinn, der in einem Menschen so gefährlich ist, wie Wasserscheue in einem Hund, diese beängstigende fatalistische Gleichgültigkeit. Die Auswirkungen sind in vielen Ländern offensichtlich: leichtsinnige und sorglose Angewohnheiten, schlampige Ackerbaumethoden, schwerfälliges Wirtschaften und Unsicherheit des Eigentums herrschen überall da, wo die Nachfolger des Propheten regieren oder leben. Eine erniedrigende Sinnlichkeit beraubt das Leben seiner Würde und Größe, nebst seiner Ehre und Unantastbarkeit. Die Tatsache, daß nach mohammedanischem Gesetz jede Frau einem Mann als dessen absoluter Besitz eigen sein muß, sei es als Kind, als Ehefrau oder als Geliebte, schiebt die endgültige Ausrottung der Sklaverei zwingend solange hinaus bis der islamische Glaube aufgehört hat, bei den Menschen eine bestimmende Macht zu sein. Einzelne Moslems mögen großartige Qualitäten aufweisen, aber der Einfluß der Religion lähmt die gesellschaftliche Entwicklung derer, die ihr nachfolgen. Es gibt keine rückschrittlichere Kraft in der Welt. (Winston Churchill: The River War, 1899)

Nach der Zerstörung des Tempels war die Elite in der Judenheit nie eine der Geburt und des Geldes, sondern des Wissens. Von hier geht alles soziale Denken aus, wenn der jüdische Gott spricht, er werde Klage erheben „gegen alle, die ihren Arbeitern den Lohn kürzen, Witwen und Waisen übervorteilen und den Fremden, die bei euch leben, ihr Recht verweigern“ (Mal 3,5). Um in das soziale Denken der Bibel eingeführt zu werden, lese man den Psalm 24: „Die Mächtigen fragen nicht nach Gottes Willen, aber Gott wird sie vernichten.“ Sozusagen das allererste Kommunistische Manifest: „Befreit die Entrechteten und Schwachen, reißt sie aus den Klauen ihrer Unterdrücker!“ (Ps 82,4). Ein Manifest gegen die Emotionelle Wüste: „Recht und Gerechtigkeit sollen das Land erfüllen wie ein Strom, der nie austrocknet“ (Am 5,24).

Das Judentum bewahrte die Welt vor dem Zerfall in blutiges Chaos. Mitten im mörderischen Saharasia verkörpert Israel die Sehnsucht nach Frieden. Der Psalmist beklagt, daß er unter Heiden und Barbaren leben muß, „die den Frieden hassen“ (Ps 120,5-7), während der Gott Israels dem Krieg ein Ende macht, zum Frieden aufruft (Ps 46,10f).

Vielleicht war das Bezeichnendste an der jüdischen kulturellen Tradition – ein Charakteristikum, das sie in der antiken Welt einmalig machte –, daß sie keine Verherrlichung des Krieges enthielt. Die Römer (wie die Nazis) dachten, der Krieg sei die Nährmutter aller Tugenden. Die Juden kämpften bei vielen Gelegenheiten tapfer für ihre Freiheit, aber sie betrachteten den Krieg als ein Erzübel. Ihre Helden waren Gesetzgeber und Propheten, keine Krieger. Die Ausnahme war König David, aber ihm war es nicht gestattet, den Tempel zu bauen, da er Blut vergossen hatte. (Hyam Maccoby: König Jesus, Tübingen 1982, S. 56)

Ein demokratisches Element, das in der antiken Welt (einschließlich dem Christentum) einmalig ist, ist die Trennung von Priester und Lehrer, in einer Art „demokratischer Gewaltenteilung“ zwischen Kult und Verkündigung. Das Judentum kennt keine verstandestötenden Dogmen und Glaubenssätze, sondern nur die Befolgung der Leitfäden, um ihrer selbst willen. Doch kann man z.B. die Speisevorschriften nicht gerade als überflüssig bezeichnen. Früher gingen Kenner der Verhältnisse in Osteuropa und im Orient, wo es mit der Sauberkeit nicht weit her war, zur Sicherheit nur in koschere Restaurants.

Es heißt bei den Rabbinern, daß alle Speisegesetze nur gegeben wurden, damit man sich erinnert, daß dieses Fleisch einmal ein lebendiges Wesen war, weshalb es auch ohne Blut gegessen werde müsse, denn das Blut repräsentiert die Seele und die Seele gehöre zu Gott. Das erinnert an alte matriarchale Vorstellungen, nach denen man das Blut in die Erde versickern ließ, da es der Mutter Erde gehört. (Ansonsten ist das Schächten ziemlicher Unsinn, da normales Fleisch weniger Blut enthält als geschächtetes.)

Antisemiten behaupten, die Juden wären durch ihr Verhalten selbst schuld am Antisemitismus. Ein neutraler Beobachter wie Reich sagt: die Juden sind für den Antisemitismus verantwortlich, weil sie nichts gegen den Antisemitismus bzw. die Antisemiten getan haben. Das war Reichs persönliches Problem mit den Juden: ihre über Jahrhunderte anerzogene Leisetreterei und Passivität.

Es ist durchaus kein Widerspruch, wenn er ihnen auch vorwarf, daß sie sich, im Gegensatz zu ihm, zu „Juden“ haben machen lassen. In seinem Interview Reich Speaks of Freud sagt er über Sigmund und Anna Freud: „Sie hatten nichts jüdisches an sich, weder charakterologisch, noch religiös, noch national“ (Penguin Books, S. 65). Eine Seite weiter sagt er zwar, daß Freud „im Judentum befangen“ war – aber dieses „Judaismus“ sei größtenteils Protest gewesen. Reich hat diesen Leuten, den Wiener Psychoanalytikern, durchweg Juden, übelgenommen, daß sie sich von ihrer antisemitischen Umwelt haben dermaßen beeinflussen lassen, daß sie zu „Juden“ wurden, die sie imgrunde gar nicht mehr waren.

Freud in einem Interview von 1926:

Meine Sprache ist deutsch. Meine Kultur, meine Bildung sind deutsch. Ich betrachtete mich geistig als Deutschen, bis mir das Anwachsen antisemitischer Vorurteile in Deutschland und Deutsch-Österreich auffiel. Seit jener Zeit ziehe ich es vor, mich einen Juden zu nennen. (z.n. Peter Gay: „Ein gottloser Jude“, Fischer 1988, S. 145f)

Freud war sozusagen „aus Trotz“ Jude. Beide, Freud und Reich, hatten ansonsten kaum Kontakt zur Essenz des Judentums. In seinem Interview sagt Reich (sinngemäß), daß den Juden das „kosmische Bewußtsein“ abgehe. Das gleiche sagte auch Freud hinsichtlich Abraham: daß den Juden das mystische Element fehle (Gay, S. 138). Reich: „Warum war die Erlösung notwendig, wie in der christlichen Religion, oder die strenge Bestrafung, wie in der jüdischen?“ (Äther, Gott und Teufel, S. 129). Warum assoziiert Reich das Christentum, mit Erlösung und ausgerechnet das Judentum mit Bestrafung?

Was das „alttestamentliche Auge um Auge, Zahn um Zahn“ betrifft: Gleiches mit Gleichem zu vergelten, sollte der unbeschränkten Blutrache Einhalt gebieten und die Strafe auf das Ausmaß der eigenen Schuld begrenzen; das, was Reich als „Bumerang-Justiz“ gefordert hat: so wie Haman am Galgen endet, den er für Mordechai vorbestimmt hatte (Est 7,10). Man vergleiche das mit Jesu rachsüchtigen, alles Maß sprengenden Höllenphantasien!

Dem nun als Kontrast das christliche „Böses mit Gutem Vergelten“ entgegenzuhalten, geht nicht an, da auch dies jüdisch ist. Ez 47,22f ruft dazu auf, die Fremden aufzunehmen und sie den Israeliten gleichzustellen. Für das Alte Testament ist Feindesliebe selbstverständlich (Ijob 31,29f). Das Buch der Sprüche gebietet ganz „christlich“:

Wenn dein Feind hungrig ist, dann gib ihm zu essen, und wenn er Durst hat, gib ihm zu trinken. Damit bringst du ihn dazu, sich zu ändern, und Gott wird dich dafür belohnen. (Spr 25,21f)

Aber das Judentum ist sogar noch „christlicher“ als die Religion des Ressentiments, das Christentum. Denn im Gegensatz zum Christentum ist ihm die Rache im Jenseits fremd. Es kennt keinen Teufel und in judenchristlichen (ebionitischen) Kreisen glaubte man, daß die Verdammnis nicht ewig sei, sondern Gott dem Teufel verzeihen werde.

Überhaupt: Jesus und die Juden…: