Posts Tagged ‘Dialektik’

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 54

12. Februar 2020

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54. Der Dialektische Materialismus

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 49

22. Januar 2020

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49. Hegels Funktionalismus

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 40

5. Dezember 2019

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40. Dialektisches Denken und funktionelles Denken

Frivole Wasserspiele in den Alpen!

3. Dezember 2018

Auf Amazon findet sich ein interessanter Verriß von Charles Konias Buch The Emotional Plague. Wie könne Konias Behauptung stimmen, daß der Panzer die sekundären Triebe erzeugt und gleichzeitig vor ihnen schützt?! Dieser Einwand mag auf den ersten Blick logisch klingen, tatsächlich ist es aber eine Pseudologik, ein pseudointellektuelles Spielen mit Worten, das von der Realität vollkommen losgelöst ist.

Man nehme einen kleinen Gebirgsbach. Man kann sich in ihn hineinstellen, „herumplantschen“, etc. Er ist vollkommen harmlos. Wenn ich ihn aber aufstaue, steigt der Druck gefährlich an, so daß ich den Damm immer weiter festigen muß, bis ich schließlich eine gigantische Staumauer errichtet habe, die den verheerenden Wasserdruck erst erzeugt hat und ständig aufrechterhält, gleichzeitig aber auch vor ihm schützt,

Mit dem gleichen Bild kann man einen weiteren typischen Einwand gegen die Orgonomie widerlegen: Wie kann die regelmäßige Abfuhr von Energie im Orgasmus dafür sorgen, daß der Körper ein hohes Energieniveau aufrechterhält? Es gibt tatsächlich einen „Reichianischen“ Therapeuten, der das vertritt: Coitus reservatus, weil er die nichtabbgeführte Energie für seine (vor allem auch spirituelle) „Arbeit“ benötige! Wieder diese Pseudologik, die der Abwehr dient. Ist dafür gesorgt, daß bei einem Staudamm (der nun nicht mehr für die Panzerung, sondern einfach für den Organismus steht) überschüssiges Wasser problemlos abgelassen werden kann, brauche ich mir über den Zufluß des Wassers aus dem Gebirge keine Sorgen machen und kann dementsprechend den Wasserspiegel im Staubecken optimal hochhalten. Ohne dieses Ventil, muß ich die Wasserzufuhr tendenziell bremsen, um einen Dammbruch zu verhindern. Entsprechend sorgt die regelmäßige Energieabfuhr im Orgasmus dafür, daß der Organismus sozusagen ohne Sorge „voll aufdrehen“ kann.

Auf der einen Seite haben wir es mit dem mechano-mystischen Denken zu tun, einem abstrakten Denken, das durch rigide sich ausschließende Gegensätze geprägt ist. Dieses Denken dient stets der Abwehr: „hier ich, dort der Feind, dazwischen eine Schutzmauer (der Panzer)“. Auf der anderen Seite haben wir es mit dem dialektischen bzw. funktionellen (ungepanzerten) Denken zu tun, bei der Gegensätze in einem dritten Faktor aufgehoben werden:

symbol

Faszinosum Islam

9. August 2018

Hier soll es um den wahren, will sagen tieferen Grund für die Anziehungskraft des Islam und für die von der Linken forcierte Islamisierung Europas gehen. Meine These ist, daß der Islam ein Faszinosum ist, weil er sich gegen das Gesetz stellt. Um dem Einwand vorzugreifen, der Islam sei doch eine Gesetzesreligion, sei zunächst auf die Dialektik verwiesen: Gegensätze gehen ineinander über, wie ich anhand von Mohammed und seinem Allah beschreiben werde. Chaos führt zu absoluter Herrschaft, absolute Herrschaft ist aber notwendig identisch mit Chaos (– man schaue sich nur die Entstehung, Entwicklung und den Untergang des „Dritten Reichs“ an). Weiterführend ist natürlich die funktionalistische Sichtweise: Gegensätze gehen aus gemeinsamen Funktionsprinzipien hervor, so daß man die Dinge von verschiedenen Funktionsebenen her betrachten muß. Hierher gehört insbesondere die Betrachtung sozialer und religiöse Vorgänge von den drei Schichten der Charakterstruktur her. Es ist ein gewaltiger Unterschied, ob das in der sekundären Schicht verankerte Recht die sekundären Triebe in Schach hält und letztlich den biologischen Kern schützt oder ob es ganz im Gegenteil, wie im Sozialismus und im Islam, die sekundären Triebe zum Ausdruck bringt. Beispielsweise ging das jüdische Recht aus der Abwehr genau jener orientalischen Grausamkeiten hervor, die im Koran und der Scharia ihren letztgültigen Ausdruck gefunden haben. Beispielsweise soll das jüdische „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ die übermäßige Rache einschränken (etwa das Handabhacken bei Diebstahl), die Trennung von Milchigem und Fleischigem soll daran gemahnen nicht „das Kalb im Milch der Mutter zu kochen“, d.h. von lebensverachtender (und damit letztendlich Gott negierender) „satanistischer“ Grausamkeit Abstand zu nehmen, etc.

Allah hat mit dem Gott der Juden und Christen rein gar nichts zu tun! Ausgehend von der Schöpfung der Welt, die er zu bewahren gelobt, über seinen Vertrag mit Israel, bis hin zur Erlösungs-Garantie durch Gottes einzigem eingeborenem Sohn. Juden und Christen leben mit Gott in einer Vertragsbeziehung. Das geht soweit, daß Rabbis in den Vernichtungslagern sogar Gerichtsprozesse (sic!) gegen Gott (sic!) abgehalten haben, weil der sie offensichtlich ohne jeden ersichtlichen Grund verraten, d.h. den geschlossenen Vertrag nicht eingehalten hatte.

Vollkommen anders mit Allah und seinem letzten und letztgültigen Propheten Mohammed. Allah tut und läßt, was er will. Er ist der ultimative absolutistische Souverän, der sich durch nichts und niemanden, nicht mal durch sein eigenes Wort binden läßt. Genauso sein Prophet. Nicht nur, daß Mohammed ständig neue Suren diktierte, die ältere Suren („das letztgültige Wort Gottes“!) ungültig machten – er selbst hielt sich an keinerlei überkommene Gebote, etwa was eine (im arabischen Verständnis) humane Kriegsführung oder Heiratsgesetze betraf, die Inzucht verhindern sollten. Mohammed und sein Allah haben schlichtweg getan, wie ihnen beliebte.

Wegen seiner sekundären Triebe benötigt der gepanzerte Mensch Gesetze, die ihn in Schach halten und so ein einigermaßen reibungsloses Leben ermöglichen. Der Mohammedanismus ist eine vollständig andere Kultur: man identifiziert sich mit der Willkür und würde willkürlich und selbstsüchtig handeln, wenn nicht die Willkür der Nachfolger Mohammeds einen mit brutaler Gewalt Einhalt gebieten würden. Fällt das weg, dann hat man – das heutige Berlin vor sich.

Hier ist auch der tiefere Grund zu suchen, warum sich so viele Menschen, insbesondere aber „emanzipatorische Linke“ so sehr vom Islam angezogen fühlen und diesen geradezu fanatisch verteidigen. In ihrer Kontaktlosigkeit glauben sie untergründig, daß hier das authentische, herrschaftsfreie Leben, das UNGEPANZERTE Leben sein Haupt erhebt. Übrigens fließt das mit einer älteren Faszination in eins: die für die „Gesetzlosen“. Man denke an die Besessenheit mit der ausgerechnet Linke sich für Gangsterfilme a la Der Pate interessieren, wo aus mörderischen feigen Ratten Helden gemacht werden. Das unsere Gefängnisse von Moslems bevölkert sind, rundet das Bild ab.

Die Migrationspolitik ist eine weitere mißlungene biologische Revolution = mißgeleiteter Versuch die Panzerung zu beseitigen.

Der verdrängte Christus: 17. Jesu Funktionalismus

24. Juli 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

17. Jesu Funktionalismus

Der Kern des orgonomischen Funktionalismus, die Orgonometrie

27. Oktober 2017

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Teil 5

Teil 6

Teil 7

nachrichtenbrief69

13. September 2017

nachrichtenbrief44

10. Juli 2017

Die Geschichte der Orgonometrie

2. April 2017

Funktionalismus liegt vor, wenn man das Teil vom Ganzen her betrachtet. „Welche Funktion hat das Herz?“ Energetischer Funktionalismus liegt vor, wenn die jeweilige Funktion insbesondere vom Energiehaushalt her betrachtet wird. „Die Funktion des Orgasmus.“ Der orgonomische Funktionalismus entstand mit der Entdeckung der Orgonenergie, deren Grundcharakteristik ein autonomes spontanes Funktionieren ist, das beispielsweise im orgonomischen Potential und in der kosmischen Überlagerung zum Ausdruck kommt. „Die kosmische Lebensenergie.“

„Dialektik“ ist ein schillernder Begriff, der am ehesten mit dem Diktum umrissen werden kann, daß Wahrheit nicht behauptet werden, sondern nur im Widerstreit offengelegt werden kann. Alles hat jeweils zwei Aspekte, die, obwohl es Gegensätze sind, auf etwas Drittes verweisen, das sie zwar umfaßt, aber gleichzeitig auch übersteigt; sie, um mit Hegel zu sprechen, in jeder Bedeutung des Wortes „aufhebt“. Hegel, Marx, Engels und Lenin haben gezeigt, daß nicht nur das Reden über die Wirklichkeit dergestalt dyadisch bzw. triadisch strukturiert ist, sondern diese Wirklichkeit selbst, denn ansonsten wäre jede Erkenntnis unmöglich. Im Verlauf der Entdeckung des Orgons, das Geist und Materie zugrundeliegt, hat Reich Hegels Dialektik („Geist“) bzw. den Dialektischen Materialismus („Materie“) entsprechend zum orgonomischen Funktionalismus umgeformt und schließlich in Gestalt der Orgonometrie in seine endgültige Form gebracht.

Ich verweise auf meine beiden Bücher über Orgonometrie hier und hier, denen bald ein dritter Band folgen wird.