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ZUKUNFTSKINDER: 7. Das Drogenproblem, a. Giftstoffe, ORANUR und DOR

16. April 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

ZUKUNFTSKINDER:

7. Das Drogenproblem, a. Giftstoffe, ORANUR und DOR

Oh Shrek, „offensichtlicher Unsinn“!

6. Januar 2014

In der mehr oder weniger „offiziellen“ Reich-Biographie von Myron Sharaf, Fury on Earth (New York, 1983, S. 347), hat der amerikanische Cartoonist William Steig die Rolle des fanatischen Idioten zu spielen, der Reich allzu wörtlich nimmt und ihn damit diskreditiert.

Steig wurde dem breiten Publikum durch den Disney-Streifen Shrek – Der tollkühne Held bekannt, dessen Hauptfigur eines von Steigs Kinderbüchern entnommen wurde. In den letzten Jahren vor Reichs Tod gehörte er zu Reichs engerem Umfeld. Er hatte die Karikaturen zum Büchlein Rede an den Kleinen Mann beigetragen. (Eine von ihnen ziert diesen Beitrag.) Auch hatte er einige kurze Übersichtsartikel in Reichs Zeitschrift über dessen neuste Theorien verfaßt und er organisierte die Herausgabe von Contact with Space unmittelbar vor Reichs Tod.

Sharaf zitiert das Tagebuch des Schriftstellers Isaac Rosenfeld:

Die Art und Weise, in der die Orgontheorie verbreitet wird, ist oft sehr komisch. Beispielsweise sagte mir Bill Steig im Gespräch: „Ein neues [Orgone Energy] Bulletin ist gerade herausgekommen. Sehr aufregend. Reich sagt, das Licht komme nicht von der Sonne.“ Es stellte sich heraus, daß es hier lediglich um die atmosphärische Zerstreuung des Lichts geht, indem das Orgon durch die Sonnenenergie erregt wird. Aber die Form, in der diese Neuigkeit daherkommt – „Haltet die Druckmaschinen an. Das Licht kommt nicht von der Sonne!“ – ist unbestreitbar komisch.

amiutterlyworthless

Es gibt ernstzunehmende Leute, die heute, mehr als ein halbes Jahrhundert später, weitaus „absurdere“ Theorien verbreiten. Ich verweise auf meinen alten Blogeintrag über John Lear. Lear will aus „zuverlässigen Quellen“ erfahren haben, daß der Mond, die restlichen Planeten des Sonnensystems und vielleicht sogar die Sonne selbst von menschenähnlichen Lebewesen bevölkert werden. Diese Vorstellung sei nur absurd, wenn man der (im übrigen durch so gut wie keine Beobachtung gerechtfertigte!) Theorie folgt, die Sonne sei ein Fusionsreaktor, der wie eine Glühbirne elektromagnetische Strahlung (Licht und Wärme) ins All strahlt, so daß man auf dem Merkur gekocht wird, während man auf den äußeren Planeten erfriert. Einige Wissenschaftler vertreten jedoch die Theorie, daß die Sonne in Wirklichkeit eine „elektrostatisch aufgeladene Kugel ist“, die mit ihrer Umgebung wechselwirkt. Die Sonneneinstrahlung und die Temperatur auf den Planeten wird, wie Lear erfahren haben will, durch diese Wechselwirkung der Sonne mit den jeweiligen planetaren „elektrischen Atmosphären“ so geregelt, daß zwischen Merkur und Pluto überall Leben möglich sei.

Was die Gravitation anbelangt, die auf den Kleinplaneten und Monden angeblich zu klein sei, um eine Atmosphäre zu halten, und auf den angeblichen „Gasriesen“ angeblich so groß, daß wir dort wie ein Pfannkuchen plattgedrückt werden würden, verweist Lear auf die Buch Gravitational Force of the Sun von Pari Spolter. Sie vertritt die Theorie, daß im Sonnensystem die Gravitation proportional zur Beschleunigung sei und nicht zur Masse – die man eh nicht messen kann, denn schließlich kann niemand die Erde, den Mond, die Sonne, etc. „wiegen“. Entsprechend herrschen beispielsweise auf der Mondoberfläche nicht 1/6, sondern 2/3 der Erdschwere.

Wir „wissen“ natürlich alles besser, weil wir – glauben, was uns erzählt wird.