Posts Tagged ‘Psychose’

Die soziopolitische Diathese

19. Juli 2019

 

Paul Mathews:
Die soziopolitische Diathese

 

David Holbrook, M.D.: ERGEBNISSE DER ZEITGENÖSSISCHEN NEUROWISSENSCHAFT UND PSYCHOTHERAPIE, DIE PARALLELEN ZUR ORGONOMISCHEN PERSPEKTIVE AUFWEISEN

22. Mai 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Ergebnisse der zeitgenössischen Neurowissenschaft und Psychotherapie, die Parallelen zur orgonomischen Perspektive aufweisen

 

Über Spaltung

26. April 2019

von David Holbrook, M.D.

Mit „Spaltung“ meine ich im Grunde, daß jemand den Kontakt zu sich selbst verliert, auf eine sehr tiefgehende Art und Weise. Es gibt unterschiedliche Grade des Kontaktverlusts zu sich selbst. Mildere Versionen sind die Abwehrmechanismen der Verleugnung und Verdrängung, die jeder anwendet. „Spaltung“ bezieht sich auf die schwereren Formen des Kontaktverlusts mit sich selbst: im Grunde psychotische Mechanismen. Selbst Menschen, die im formalen Sinne nicht psychotisch sind, können Spaltungs-Mechanismen nutzen. Zum Beispiel sagt mir ein Patient im Teenageralter, seine Faust treffe sein Gesicht von selbst, ohne daß dies intentional oder auch nur bewußt sei; daß dies geschehen wird, selbst wenn er glücklich ist. Diese Art von Phänomen wird durch Spaltung ermöglicht. Dieses spezielle Beispiel wird wahrscheinlich von den meisten Psychiatern als dissoziatives Phänomen und nicht als psychotisches Phänomen bezeichnet. In der Realität sind Dissoziation und Psychose sehr eng miteinander verbunden. Ein ausgeprägteres psychotisches Beispiel als der Teenager, der sich ins Gesicht schlägt, wäre jemand, der auditive Halluzinationen einer Stimme hat, die mit ihm spricht, die aber nicht seine eigene ist. Bei beiden Beispielen handelt es sich also um das Phänomen „Ich bin es nicht, es ist die Stimme“ oder „Nicht ich bin es, es ist meine Faust“. Die Spaltungs-Mechanismen entstehen, wenn man der großen Gefahr gewärtig ist Sachen wahrzunehmen, die man einfach nicht ertragen kann. Dies geschieht, wenn die üblichen Abwehrmechanismen der Verdrängung oder Verleugnung versagen.

 

Dieser Text wurde mit Genehmigung von Dr. Holbrook seiner Facebook-Seite entnommen und übersetzt.

Ein schizophrener Charakter trennt sich von seiner Freundin: Textaustausch mit einem Patienten

13. April 2019

von David Holbrook, M.D.

 

Dies ist ein Textaustausch mit einem paranoiden und wahnhaften jungen erwachsenen Patienten von mir, dessen langjährige Freundin sich vor kurzem von ihm getrennt hat, was wahrscheinlich diese psychotische Episode ausgelöst hat. Die Freundin versucht immer wieder, mit ihm Kontakt aufzunehmen, und möchte, daß er ihr „Freund“ ist. Ich sagte ihm, daß er sie blocken muß.

P: Ich weiß nicht, wie ich einfach nicht mehr mit ihr reden soll, aber ich versuche es.

Ich bin auch wütend.

Wie auch immer, es spielt keine Rolle.

D: Seien Sie wütend! Es ist besser als depressiv zu sein! Sagen Sie nicht „Wie auch immer“! Sie waren verletzt und sind betrogen worden: Sie sollten wütend sein und Sie sollten auch einfach weitergehen und sie zurücklassen!

P: Danke schön.

Ich spüre eine ganze Reihe von Emotionen.

D: Gut! Emotion ist besser als Psychose!

Die Psychose ist nur eine Methode mit Emotionen umzugehen, die zu beängstigend sind, um sie zu fühlen.

P: Ich fühle mich so schlecht.

Ich möchte mit ihr Kontakt aufnehmen.

Ich denke, ich muß nur mit der Dunkelheit zurechtkommen.

D: Das ist keine Dunkelheit, das ist Schmerz. Sie müssen das Weinen zulassen. Haben Sie keine Angst zu weinen. Das saugt die negative Energie aus Ihrem Gehirn ab und leitet sie in Ihre Tränen ab. Atmen Sie sie mit Ihrem Schluchzen aus und ersetzen Sie die „negative Atemenergie“ durch neu eingeatmete frische Luft und Hoffnung.

P: Ich habe schon versucht zu weinen, aber ich kann nicht.

P: Ich fühle nur eine Leere in meinem Bauch.

D: Atmen Sie. Das Schluchzen wird dann irgendwann kommen.

P: Wie soll ich nie wieder mit ihr sprechen?

Es ist einfach so hart.

D: Ja, es ist eines der schwierigsten Dinge, die Sie jemals tun werden. Glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich spreche.

P: Vielleicht habe ich das verdient.

Vielleicht habe ich es verdient zu leiden.

D: Sie haben es nicht verdient zu leiden, niemand tut das. Wenn wir alle emotional gesünder wären, könnten wir besser einschätzen, wie wir uns selbst und andere zu behandeln haben.

Sie hat eindeutig ein begrenztes Verständnis für ihre Wirkung auf Sie. Ich denke, sie ist viel oberflächlicher als Sie. In gewisser Weise sind Sie tief. Sie versuchen sich wie alle anderen zu verhalten und die üblichen oberflächlichen Dinge zu tun, einschließlich der manchmal oberflächlichen Interaktion mit Frauen und Menschen im allgemeinen, aber das paßt nicht zu Ihnen. Sie haben keinen Kontakt zu sich selbst und Sie müssen sich und Ihre Gefühle besser verstehen und respektieren. Menschen, die auf schizoide Weise zusammenbrechen, sind tief. Wenn Sie sich selbst besser verstehen, können Sie Ihre Gefühle besser ertragen und müssen nicht auf psychotische Weise zusammenbrechen. Sie werden sich selbst besser sehen, und daher werden Sie in der Lage sein, Ihre Gefühle so wahrzunehmen, daß sie gesünder und stärker werden und Ihr Urteilsvermögen verbessern.

P: Das macht Sinn.

 

Dieser Text wurde mit Genehmigung von Dr. Holbrook seiner Facebook-Seite entnommen und übersetzt.

Bewusstseinserweiternde Drogen – Gefahr oder Zeitvertreib? (Teil 1)

25. März 2019

von Dr. med. Dr. phil. Barbara Goldenberg Koopman*

 

Da der Einsatz von bewusstseinserweiternden Drogen, insbesondere bei jungen Menschen, weiter an Dynamik gewinnt, können wir uns fragen, was die biophysikalischen Auswirkungen des chronischen Konsums sind. Ich stelle diese Frage vor allem in Bezug auf Marihuana, der Schwächsten der Psychedelika, die von ihren Apologeten am meisten verteidigt wird und am weitesten verbreitet ist.

Was LSD betrifft, haben Forscher den Verdacht, es könne für chromosomale Schäden verantwortlich sein und sie wissen, dass es bei dafür Empfänglichen eine Psychose auslösen kann. Marihuana kann letzteres ebenfalls tun und wurde kürzlich gleichfalls Gegenstand einer genetischen Untersuchung. Aber niemand kennt wirklich die langfristigen Auswirkungen des Rauchens von „Haschisch“. Der Trend in den Nachrichtenmedien geht dahin, die Bedenken der Menschen zu zerstreuen und eine moderate Nutzung als harmlosen Genuss hinzustellen, auf dem gleichen Level wie der Cocktail vor der Mahlzeit. Auch drängen sie auf Legalisierung.

Ich habe mit vielen Eltern von Teenagern gesprochen, in allen Bereichen des Lebens. Sie trösten sich mit dieser Sichtweise und führen zur Beruhigung an, dass es keine physiologische Abhängigkeit oder damit verbundene Entzugserscheinungen gibt. Dennoch erkennen sowohl Arzt als auch Laie an, dass der fortgesetzte Gebrauch die Passivität fördert, insbesondere bei jungen Menschen, die Motivation erstickt und eine „Null-Bock“-Einstellung gegenüber dem Leben hervorruft. Es gibt eine anonyme Broschüre, die im Rockland County (New York) zur Förderung der schwarzen revolutionären Sache zirkuliert. Ihre Stellung zu Marihuana („Gras“) ist sehr aufschlussreich:

Auch die Drogenfrage muss gelöst werden. Ich habe das Gefühl, dass wir unser Hasch für eine Weile opfern müssen, um erfolgreich zu sein. Nicht nur, dass es uns paranoid macht, es macht uns auch kaputt. Was nützt ein Revolutionär im Gefängnis?

Neben dem rechtlichen Aspekt, warum lässt der Manna die offene Nutzung von Drogen in Harlem, on the Hillb oder durch die Hippies zu? Weil er damit die Unterdrückten kontrollieren kann. Es macht uns selbstgefällig, apathisch und inaktiv . . . {Kursiv von mir – B.G.K.}

Es überrascht, dass allein schon dieser Aspekt, ohne weitere Hinweise auf negative Wirkungen, nicht ausreicht, um die Menschen innehalten zu lassen.

Klinisch fallen mir immer mehr Anwender von Psychedelika, insbesondere Marihuana, auf. Ein Muster zeichnet sich ab, das ich das „Haschisch-Syndrom“ nenne. Ein chronischer Konsument oder eine Person, die Marihuana innerhalb der letzten 48 Stunden geraucht hat, bietet bei der Betrachtung ein charakteristisches biophysikalisches Bild, das für den geübten Beobachter schnell ersichtlich ist. (Dies wird unter „Diskussion“ beschrieben.)

 

Anmerkungen

* Medizinische Orgonomin. Psychiatrie-Diplom der Amerikanische Gesellschaft für Psychiatrie und Neurologie. Mitglied des American College of Orgonomy.

 

Anmerkungen des Übersetzers

a Umgangssprachlich für das weiße Establishment oder die Polizei.

b The Hill = The Capitol Hill = der US-Kongress. Abwertende Anspielung auf den behaupteten Drogenkonsum unter Parlamentariern. (PN)

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 3 (1969), Nr. 2, S. 213-225.
Übersetzt von Robert (Berlin).

Paul Mathews: Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

22. März 2019

 

Paul Mathews:
Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters

 

Emotionen sprechen lauter als Worte (Teil 4)

3. Februar 2019

 

DAVID HOLBROOK, M.D.:

 

Emotionen sprechen lauter als Worte

 

Die soziopolitische Diathese (Teil 2)

31. Oktober 2018

Paul Mathews: Die soziopolitische Diathese

Blogeinträge März-November 2013

31. August 2018

Weiteres von Charles Konia über die Pest „Gesellschatfspolitik“:

Blogeinträge März-November 2013

  • Der Niedergang des Zweiparteiensystems in Amerika
  • Und was die weiblichen Autofahrer in Saudi-Arabien betrifft…
  • Warum wird das Pucken immer beliebter?
  • Das DSM-Diagnosesystem kann nicht funktionieren
  • Beschneidung: Ein Angriff auf das Neugeborene
  • Schizophrenie und Marihuana-Konsum
  • Obama ist kein Führer, er ist ein Politiker
  • Von der „Politikwissenschaft“ zu einer Wissenschaft der Politik
  • Obamas Liebesaffäre mit den iranischen Islamo-Faschisten

ZUKUNFTSKINDER: 7. Das Drogenproblem, f. Der Weg in die Verblödung

30. April 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

ZUKUNFTSKINDER:

7. Das Drogenproblem, f. Der Weg in die Verblödung