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Das Gegenmittel gegen Peters Vergeßlichkeit und seine Idiotenkinder

7. Juni 2026

Ich war schon immer schrecklich vergeßlich. „Ach ja, stimmt, Tschuldigung!“ Um diesen ewigen Peinlichkeiten und dem sich selbst ein Bein Stellen zu entgehen, habe ich zu dem Trick gegriffen, den Satz, die Zahl, das Wort oder was auch immer aufzuschreiben, wobei es nicht etwa primär darum geht den Zettel aufzubewahren. Es reicht aus, es mit dem Finger in die Luft zu schreiben. Es ist nämlich ein Ammenmärchen, daß der losgelöste „Geist“ irgendetwas speichert. Vielmehr ist es der gesamte Organismus, der sich erinnert. Genau das rechtfertigte die Weiterentwicklung der Psychoanalyse zur „charakteranalytischen Vegetotherapie“!

Entsprechend gehen übrigens auch Erinnerungskünstler vor. Sie speichern nicht etwa willkürliche Zahlenfolgen ab, wie ein Computer es machen würde, sondern haben beispielsweise bestimmten Plätzen in ihrer Wohnung Zahlen zugewiesen und um sich an diese Zahlen zu erinnern, gehen sie in ihrer Vorstellung entsprechend die Wohnung ab. Aus einer willkürlichen wird eine sozusagen „organische“ Zahlenfolge! Auch wenn sie sich dabei nicht physisch bewegen, macht doch ihr Körper gewisserweise mit, ähnlich wie wir im Kinosessel ganz körperlich mit dem Helden leiden. Die Mnemotiker tun, wenn auch nur im Geiste, genau das, was der erinnerungsschwache Peter tut: sie bewegen ihren Körper. Zwar nur in der Imagination, aber, wie gesagt, der Körper geht automatisch mit.

Diese Zusammenhänge werden von der  norwegische Hirnforscherin Audrey van der Meer (Norwegische Universität für Wissenschaft und Technik, NTNU) in Trondheim erforscht. Sie konnte nachweisen, daß das Schreiben mit der Hand, also genau das, was gerade den Kindern an den Schulen offiziell ausgetrieben wird, das Gehirn ganz anders, nämlich weitaus besser aktiviert als das stupide unterschiedslose Tippen auf irgendwelchen Tastaturen. Die EEG-Untersuchungen der Forscherin zeigten dramatische Unterschiede der beiden Schreibmodi, was das Ausmaß der Gehirnaktivität betrifft. Beispielsweise wurden den Probanden Wörter gezeigt, die sie schreiben sollten. Wenn sie mit der Hand schrieben, leuchtete das Gehirn überall gleichzeitig auf. Alle möglichen Hirnregionen feuerten gemeinsam in einem koordinierten Muster, das sich über die gesamte Großhirnrinde ausbreitete. Beim bloßen tippen des gleichen Wortes, brach dieses Muster fast vollständig zusammen, so als wäre eine Lobotomie vorgenommen worden.

Das diffizile, fast künstlerische formen der einzelnen Buchstaben, das synchron verlaufende feine Zusammenspiel von Sensorik und Motorik, aktiviert alle möglichen Hirnareale, insbesondere auch die, die für das Hören zuständig sind, und hinterläßt entsprechend einen bleibenden Eindruck. Entgegen hat das Tippen nicht annähernd diesen Effekt, stumpft ab und die Information verpufft ohne Erinnerung. Das erste ist eine wunderbare Symphonie, das letztere mechanisches Klicken. Das eine kurbelt unsere kreative Denkfähigkeit an, das andere lobotomisiert unsere Kinder.

Wir benötigen einen physischen Widerstand, den Widerstand der Materie, um wirklich energetische Wesen sein zu können und nicht sozusagen ins Nichts zu verpuffen. Letztendlich steht die Materie mit ihrem elastischen Gegendruck für das Orgonenergie-Substrat selbst. Die Welt ist nicht leer, sondern antwortet gemäß Actio und Reactio. Kontakt! Letztendlich hat das etwas mit der orgonotischen Pulsation zu tun: Druck (Kontraktion) und Gegendruck (Expansion). Ich habe das in Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen (9.d. Der funktionelle Raum) ausgeführt. Der zweite Aspekt betrifft die Kreiselwelle: in der Schreibschrift werden wir eins mit ihr. Schreiben mit der Hand ist nicht nur etwas Körperliches, sondern in zweifacher Hinsicht etwas zutiefst Bio-Kosmisches. Versuch das mal einem dieser lobotomisierten, leeren Volldeppen nahezubringen!