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NGC 4696 und J1649+2635

5. Dezember 2014

Wir sehen hier in einer Hubble-Aufnahme, in der ein Blau- mit einem Infrarotfilter kombiniert wurde, rechts im Bild eine abgestorbene Elliptische Galaxie, NGC 4696, die angeblich aussieht wie ein Fragezeichen.

Elliptische Galaxien stellen das Endstadium der Entwicklung von Galaxien dar. Das auffällige Filament, das NGC 4696 so außergewöhnlich macht, ist der letzte Rest, der von der spiralförmigen Kosmischen Überlagerung geblieben ist, aus der NGC 4696 ursprünglich hervorgegangen ist.

Für die Astronomie, die nicht von lebensenergetischen Überlegungen, sondern willkürlich von rein mechanistischen Modellen ausgeht, ist dieses Filament jedoch eine unerwartete Anomalie, die mit viel theoretischem Aufwand erklärt werden muß. (Mit dem gleichen Thema habe ich mich anläßlich einer Hubble-Aufnahme von NGC 7049 auseinandergesetzt.)

Bis vor einigen Jahren glaubte man, daß die Elliptischen Galaxien die ursprünglichen Galaxien sind, aus denen sich die Spiralgalaxien herausentwickeln. Mechanistisch, sozusagen mit „Knall und Bumm“, wie bei Feuerwerkskörpern. Heute geht man davon aus, daß sich Elliptische Galaxien durch die Kollision von Spiralgalaxien bilden. Durch den Zusammenstoß der Gase und Stäube käme es zur Zündung neuer Sonnen, das ganze würde schnell ausbrennen und zurück blieben die toten Elliptischen Galaxien. Wieder „Knall und Bumm“!

Man glaubt, bei dem besagten Zusammenstoß von Spiralgalaxien würden deren Gase derartig durcheinandergewirbelt, daß diese in das zentrale Schwarze Loch des sich bildenden neuen Galaxiekerns stürzen und dann das in Elemetarteilchen zerlegte Material als „Jets“ ausgestoßen wird. Problem sind seltene Galaxien wie die weit entfernte Spiralgalaxie J1649+2635, bei der von Minnie Mao (National Radio Astronomy Observatory) et al. unerwarteterweise Jets entdeckt wurden.

Jets, wie diejenigen, die man von J1649 + 2635 ausgehen sieht, werden von der Gravitationsenergie eines supermassiven Schwarzen Lochs im Kern der Galaxie angetrieben. Material, das vom Schwarzen Loch angezogen wird, formt eine schnell rotierende Scheibe und Partikel werden entlang den Polen der Scheibe nach außen beschleunigt. Der Zusammenstoß, der, so die Theorie, eine elliptische Galaxie bildet, wirbelt Gase in den verschmelzenden Galaxien durcheinander, die den „Treibstoff“ für die Scheibe und den Beschleunigungsmechanismus bilden. An sich sollte jedoch der gleiche Mechanismus jede spiralförmige Struktur zerstören, wenn die Galaxien miteinander verschmelzen.

J1649 + 2635 ist nicht nur wegen ihrer Jets ungewöhnlich, sondern auch, weil sie das erste Beispiel für eine „Grand Design-Spiralgalaxie“ ist, die von einem großen „Halo“ aus Emissionen sichtbaren Lichts umgeben ist. [PN: Grand Design-Spiralgalaxien zeigen zwei klar definierte und symmetrische Spiralarme, sind also perfekte Beispiele für kosmische Überlagerung. Der Halo entspricht einer orgonotischen Erstrahlung!]

„Diese Galaxie präsentiert sich uns mit vielen Geheimnissen. Wir wollen wissen, wie es zu einem derartig seltsamen Gebilde gekommen ist“, so Mao. „Hatte sie eine besondere Art von Fusion, die ihre spiralförmige Struktur bewahrte? War sie eine elliptische Galaxie, welche eine weitere Kollision hatte, die Spiralarme wieder wachsen ließ? Ist ihr einzigartiger Charakter Ergebnis einer Interaktion mit ihrer Umwelt?“

Ist es nicht vielmehr so, daß Jets nichts anderes sind als Orgonenergie, die von Galaxien ausgestoßen wird (Entladung), nachdem es einen langen Vorlauf der Ladung (Überlagerung) gab? Bei elliptischen Galaxien ist diese Überlagerung weitgehend abgeschlossen, während es bei der auffällig „erstrahlenden“ Spiralgalaxie J1649+2635 bereits vorher zur Entladung kommt?

Mit Hilfe mechanistischer Modelle, kann man zwar Maschinen bauen und die Natur dort erklären, wo sie „maschinenartig“ funktioniert, etwa bei der „Biomechanik“ unseres Bewegungsapparates, aber auf der Ebene der Galaxien muß diese Herangehensweise, d.h. die Extrapolation vom Legospielkasten auf die Weiten des Weltalls, ein heilloses Durcheinander hervorrufen.

Der Funktionalist schaut sich ganz einfach die Formen an, die auf die zugrundeliegenden Funktionen verweisen. Der mechanistische Wissenschaftler ist in dieser Hinsicht wie blind und muß deshalb mit einem gigantischen Aufwand, bei dem Milliarden von Steuergeldern verschwendet werden, die Prozesse rekonstruieren, ohne je zu einem zufriedenstellenden Gesamtbild zu kommen. (Genauso sah es in der Psychologie, Medizin und Biologie aus, mit denen sich Reich zuvor beschäftigt hatte.)

Eine Stippvisite im blau-grünen Galaxien-Zoo (Teil 1)

27. Juli 2014

Dem amerikanischen Astronomen Ivan Baldry von der Johns Hopkins University, Maryland zufolge ist die Farbe des Universums Türkis.

Gottesfarbe

Die Farbe des Universums sei ein wenig grüner als Türkis. Sie liege etwa zwischen zwei Farbtönen: ein helles Türkis und ein mittleres Aquamarin.

Zu diesem Ergebnis ist Baldry 2002 gekommen, als er die verschiedenen Lichtfrequenzen des Universums zu einer Farbe mischte.

Vor einigen Jahren haben Laienastronomen die sogenannten „Grünen Erbsen“ entdeckt. Sie waren aufgefordert worden, die 1 Million Galaxien zu klassifizieren, die im Galaxien-Zoo gespeichert sind. Dabei wurden 250 „Grüne Erbsen“ entdeckt. Die 1,5 bis 5 Milliarden Lichtjahre entfernten Green Pea Galaxies sind 10 mal kleiner und 100 mal masseärmer als unsere Galaxie, doch entwickeln sich dort 10 mal mehr neue Sterne.

Hier drei “Grüne Erbsen” im Vergleich mit einer normalen Galaxie:

erbsen

Meines Dafürhaltens wäre es nur logisch, wenn die „Grüne Erbsen“ genauso wie Quasare von großen aktiven Galaxien ausgestoßen werden, um dann den Kern neuer großer Galaxien zu bilden. In diesem Zusammenhang kann man die Sache mit ihrer angeblich so gewaltigen Entfernung vergessen.

Wegen der mechanischen Gleichsetzung von Rotverschiebung mit Entfernung müssen nach gängiger Lehrmeinung Quasare zu den entferntesten Objekten überhaupt gehören. Doch betrachten wir dazu die folgenden Forschungsergebnisse:

Mittels einer neuen Technik konnten 2007 Nicholas Bouche und sein Team am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching „unsichtbare“ Galaxien dingfest machen, die bisher von „in weiter Entfernung hinter ihnen stehenden“ Qusaren hoffnungslos überstrahlt worden sind. Dazu benutzten sie das mit dem Very Large Telescope (VLT) verbundene Infrarot-Spektrometer SINFONI am European Southern Observatory (ESO) in Chile. Sie suchten in der unmittelbaren Umgebung von Quasaren, deren Lichtspektrum Verzerrungen aufwiesen, nach den „vor ihnen stehenden“ Galaxien, die für diese Verzerrungen verantwortlich sein könnten. In 70% der Fälle wurden sie fündig, d.h. 14 bisher unbekannte Galaxien wurden entdeckt.

Die Forscher sind nicht nur überrascht über die große Häufigkeit, mit der sich eine Galaxie in unmittelbarer Nähe eines Quasars befindet, sondern auch über deren Art, denn es handelt sich durchweg nicht um normale Galaxien, sondern um aktive „Starburst-Galaxien“, in denen sich viele neue Sonnen bilden.

Diese Befunde bestätigen von neuem die in Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen skizzierte orgonomische Astronomie: aktive Galaxien entladen ihren Orgonenergie-Überschuß in Form von hochenergetischer, die gesamte Umgebung überstrahlender Protomaterie, die, da die Atome der jungen Materie und damit der Abstand zwischen den Elektronenbahnen noch groß sind, entsprechend eine enorm hohe Rotverschiebung aufweist. Diese hat nichts mit der Entfernung aber alles mit der Überlagerungsfunktion zu tun, d.h. der Schöpfung neuer Materie. Daß die Muttergalaxien im Spektrum ihrer Kinder, den Quasaren, Spuren hinterlassen, ist nur natürlich.

Diese kleinen Tochtergalaxien (Quasare und möglichweise auch „Grüne Erbsen“) bilden die Kondensationskeime für neue Spiralgalaxien aus denen sich dann die restlichen Galaxieformen entwickeln.

Daß die kosmische Überlagerung tatsächlich sämtliche Galaxien bestimmt, läßt sich an den Forschungsergebnissen einer Gruppe um die Astronomin Sandra Faber von der University of California, Santa Cruz ablesen.

Anhand von 544 unterschiedlichen (Spiral-, Ellipsen- und Irregulären) Galaxien machte das Team 2007 eine für die mechanistische Astronomie absolut verblüffende Beobachtung. Durchweg alle Galaxien werden von einem einfachen Gesetz bestimmt: je massereicher sie sind, desto schneller bewegen sich die Sterne und Gase in ihnen. Das war bisher nur als grobe Regel separat für Spiralgalaxien (Tully-Fisher-Relation) und für Elliptische Galaxien (Faber-Jackson-Relation) bekannt.

Diese Entdeckung verweist ganz natürlich auf die Überlagerung von Orgonenergie-Strömen, aus denen die Galaxien hervorgegangen sind. Reich hat dies vor dem Hintergrund des astronomischen Wissens Anfang der 1950er Jahre in Die kosmische Überlagerung beschrieben (vgl. Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen).

Das Hubble-Weltraumteleskop hat ein gestochen scharfes Bild von NGC 7049 zur Erde gesendet. Das Besondere an dieser Elliptischen Galaxie ist die ringförmigen Staubbänder, die ihr fast das Erscheinungsbild einer Spiralgalaxie verleiht. „Sie gilt als sogenannte Hybridgalaxie, deren Erscheinungsform Elemente von elliptischen sowie Spiralgalaxien enthält.“

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Die mechanistische Astronomie, die die Überlagerungsfunktion nicht kennt und alles auf „Gas, Staub und Gravitation“ zurückführt, steht vor einem Rätsel. Sie muß auf Modellvorstellungen wie „Galaxien-Kollisionen“ zurückgreifen, denen jede Fundierung in energetischen Prozessen abgeht.

Auch NGC 7049 könnte in der jüngeren Vergangenheit eine solche Kollision mit einer Nachbargalaxie erlebt haben. Die Kerne der beiden Sternsysteme verschmolzen, von der Spiralstruktur blieb nur noch wenig übrig. Weil auch hier der Staub aus der Scheibe gedrängt wurde, erscheint der Halo so durchscheinend, was der „Geistergalaxie“ ihren ästhetischen Reiz verleiht.

So kann es natürlich gewesen sein, doch ist dies ein hoffnungslos steriles Konzept, das nirgendwo hinführt. Man vergleiche das mit der funktionellen Astronomie! In Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen beschreibe ich, wie tote Elliptische Galaxien aus lebendigen Spiralgalaxien hervorgehen. Die Staubringe sind Überbleibsel dieser Entwicklung.

Besonders gut kann man das kosmische Farbenspiel und die Überlagerung an folgendem extrem detaillierten Hubble-Photo der Spiralgalaxie M 81 im Großen Bären sehen. Sogar einzelne Sterne der unserer eigenen Milchstraße gleichenden Galaxie kann man erkennen!

M81

Man sieht, wie frische blaue Orgonenergie in eine Galaxie spiralförmig hineinfließt (Überlagerung). In M 81 ist das Zentrum noch annäherend Blau, doch bei älteren Galaxien sind die Zentren Neonfarben bis schmutzig Orange. Dort sieht man, was mit der einströmenden primären Energie geschieht, wenn sie mit sekundärer Energie (d.h. der bereits vorher durch Überlagerung erzeugten Materie) in Berührung kommt. Es ist die gleiche schmutzige, ungesunde Farbe, wie sie auch für ORANUR in der Erdatmosphäre typisch ist.

Das Photo ist auch deshalb wichtig, weil es von neuem unterstreicht, daß in der Natur nicht „Friede, Freude, Eierkuchen“ herrscht, sondern das Böse in Gestalt abgestorbener, giftig gewordener Orgonenergie (DOR) ein allgegenwärtiger Faktor ist. Es gab kein Paradies und es wird niemals ein Paradies geben. Es ist ein ewiger kosmischer Kampf des Lebendigen gegen DOR. Sie dazu Jerome Edens Die kosmische Revolution.

Am Ende dieser Entwicklung stehen sphärische Elliptische Galaxien, die dem Kern (Bulge) von Spiralgalaxien entsprechen.

Dazu zunächst wie man gängigerweise Spiralgalaxien betrachtet:

Die bauchigen zentralen Gebiete (engl. Bulge) unterscheiden sich grundsätzlich von den Scheiben. In den Bulges haben die Sterne in der Regel ein höheres Alter und eine urtümlichere chemische Zusammensetzung mit weniger schweren Elementen. Die Bewegung der Sterne dort ist regellos (wie in kugelförmigen Sternhaufen) und nicht rotationsdominiert wie in der Scheibe. Vereinfacht lässt sich feststellen, daß die Kernregion (Bulge) eine Art eigenständige Elliptische Galaxie darstellt.

Die hervorgehobene Stelle stellt das Hauptproblem der in Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen dargelegten orgonomischen Theorie der Galaxien-Entstehung dar: leichte Elemente im Bulge, schwere Elemente in den Spiralen. Nach orgonomischer Theorie sollte es umgekehrt sein! Genauso verhält es sich bei den Elliptischen Galaxien (leichte Elemente) im Vergleich mit den Spiralgalaxien (schwere Elemente).

Kann es sein, daß in den Bulges und Elliptischen Galaxien unter dem Druck von ORANUR schwerere Elemente in leichtere zerfallen?