Posts Tagged ‘Elliptische Galaxien’

Die Galaxien aus orgonomischer Sicht (Teil 3)

5. März 2016

Von Sa zum sogenannten „Übergangstypus“ SO und schließlich zu den elliptischen Galaxien E nimmt die Rotation ab, die Arme verschwinden langsam und es kommt zur Bildung einer diskusförmigen und schließlich kugelförmigen Galaxie. In dieser Reihe nimmt der Anteil an Gas und Staub verglichen mit der Gesamtmasse einer Galaxie ständig ab, gleichzeitig ist ein stetiger Übergang von den blausten (Sc-und Irr-) zu den rötesten (E-) Galaxien zu verzeichnen.

Als Beispiel für die vierte Phase der von ihm postulierten fünfphasigen Galaxienentwicklung präsentiert Reich die beiden Galaxien NGC 4565 und NGC 891. Die letztere bildet er auch ab. Genau wie M 104 sehen wir auch diese Galaxien von der Kante. Aber etwa bei NGC 4565 handelt es sich um eine uns mit 4° zugeneigte Sb-Galaxie, also kaum um ein adäquates Beispiel für die besagte Phase!

Interessanterweise gruppieren sich S0- und E-Galaxien zu kugelförmigen Galaxienhaufen, in deren Zentralregion sich supergroße Ellipsen befinden, während sich die anderen (S-) Galaxien zu Galaxienhaufen vom irregulären Typ zusammenfinden (Edward R. Harrison: Kosmologie, Darmstadt 1983). So widerholt sich auf einer höheren Ebene die Entwicklung der Galaxien von Irr zu E!

Im Vergleich zu den S- sind die Sternpopulationen der E-Galaxien

älter und weit entwickelt, und es werden gegenwärtig keine neuen Sterne in großer Zahl gebildet. Altersschwäche charakterisiert die elliptischen Galaxien, wogegen es in den Spiralgalaxien eine kontinuierliche Bildung junger Sterne und einen Austausch zwischen stellarer und interstellarer Materie zu geben scheint. (Simon Mitton: Die Erforschung der Galaxien, Berlin 1978)

Mit E0 haben wir die fünfte Phase vor uns. Reich:

Bildung eines kugelförmigen Sternenhaufens aus einzelnen, bereits eindeutig abgegrenzten Sternen, die zum Zentrum des Sternenhaufens hin immer dichter beieinander liegen.

Perfekt wird das durch M 13 verkörpert, den Reich in seinem Buch als Beispiel abbildet:

Aber trotzdem dies Bild exakt die Erscheinung einer E0-Galaxie widergibt, handelt es sich bei M 13 nicht um eine Galaxie, sondern um einen Sternhaufen, der Teil unserer Milchstraße ist! M 13 gehört zu den ca. 125 Kugelhaufen, die als Halo die Milchstraße wie eine Aura umgeben, wobei M 13 nicht weiter als wir vom Galaxiekern entfernt ist.

Ähnlich wie E0-Systeme sind Kugelsternhaufen wie M 13 sehr alte, stabile, tote Systeme. Ihr Metallgehalt ist meistens hundertmal geringer als in den Sternen der Scheibenpopulation, was mit einem reduzierten Orgonenergie-Metabolismus zusammenhängen muß. Erinnert sei nur an das Eisenblech in den Orgonenergie-Akkumulatoren oder an die Rolle des Eisenatoms im Hämoglobinmolekül des Roten Blutkörperchens.

Nachdem Reich die fünf Phasen der Galaxienentwicklung angegeben hat, sagt er, daß „die Grundform der kosmischen, galaktischen Überlagerung identisch [ist] mit der Grundform der organismischen und mikro-orgonotischen Überlagerung“.

Wie es zur Formation der (anfangs genitalen) Charakterstruktur kommt, haben ich Reichs Die kosmische Überlagerung folgend unten darzustellen versucht. Dort sieht man auch, daß sowohl die Körperzuckung im Orgasmus, als auch der Drang sich einer Frau zu „überlagern“, auf die orgonotische Kreiselwellen-Bewegung zurückgehen:

So sind letztlich die Genitale Überlagerung und die Gestalt der Galaxien funktionell identisch mit der Grundform der Überlagerung überhaupt, die Reich wie folgt dargestellt hat:

Daß die Beziehung zwischen Frau und Mann funktionell genau dasselbe ist wie die zwischen zwei kosmischen Orgonenergie-Strömen, die Hunderte von Milliarden Sterne erzeugen, hat Robert A. Harman auf beeindruckende Art und Weise am Beispiel der Galaxie M 101 gezeigt:

Man sieht hier zwei „geschlossene Orgonomen“, die Harman auch bei anderen Galaxien gefunden hat. (Auf guten Fotos von M 101 erkennt man das rechte Orgonom sofort und ohne Zögern als solches.) Außerdem bringt Harman noch andere Beispiele (Wettersysteme) für geschlossene Orgonomen in der unbelebten Natur. (Siehe dazu „Recent Advances in Cosmic Superimposition“, Journal of Orgonomy, Nov. 1986.)

Doch, ist das, was wir sehen, wirklich ein geschlossenes Orgonom oder bloß Teil eines offenen Orgonoms? Die Möglichkeit eines geschlossenen Orgonoms wird durch die Beobachtung unterstützt, „daß in einigen Fällen es eine Konzentration und Erstrahlung in jenen Gebieten zu geben scheint, die dem Genitalbereich von lebendigen Organismen entsprechen“ (ebd.).

Aus der Zeichnung ist zu ersehen, daß bei den „Genitalien“ die extrem leuchtstarken Nebel NGC 5462 und NGC 5447 zu finden sind. Sie gehören zu den hellsten Gasnebeln im All überhaupt. Sie sind fünfmal leuchtkräftiger als der Tarantelnebel. Und ihre Spektren weisen darauf hin, daß sich in ihrem Inneren Objekte befinden, die R 136a ähneln.

Wie man sich die Überlagerung im Kosmos konkret vorstellen kann, zeigt die Formation einer Zyklone, die Harman nach einem Satellitenphoto gezeichnet hat. Hier sieht man eindeutig die von Reich postulierte Überlagerung des äquatorialen (oben) mit dem galaktischen Orgonenergie-Strom:

Das sich hier wirklich Orgonenergie-Ströme überlagern, hat das Cloudbusting praktisch erwiesen.

NGC 4696 und J1649+2635

5. Dezember 2014

Wir sehen hier in einer Hubble-Aufnahme, in der ein Blau- mit einem Infrarotfilter kombiniert wurde, rechts im Bild eine abgestorbene Elliptische Galaxie, NGC 4696, die angeblich aussieht wie ein Fragezeichen.

Elliptische Galaxien stellen das Endstadium der Entwicklung von Galaxien dar. Das auffällige Filament, das NGC 4696 so außergewöhnlich macht, ist der letzte Rest, der von der spiralförmigen Kosmischen Überlagerung geblieben ist, aus der NGC 4696 ursprünglich hervorgegangen ist.

Für die Astronomie, die nicht von lebensenergetischen Überlegungen, sondern willkürlich von rein mechanistischen Modellen ausgeht, ist dieses Filament jedoch eine unerwartete Anomalie, die mit viel theoretischem Aufwand erklärt werden muß. (Mit dem gleichen Thema habe ich mich anläßlich einer Hubble-Aufnahme von NGC 7049 auseinandergesetzt.)

Bis vor einigen Jahren glaubte man, daß die Elliptischen Galaxien die ursprünglichen Galaxien sind, aus denen sich die Spiralgalaxien herausentwickeln. Mechanistisch, sozusagen mit „Knall und Bumm“, wie bei Feuerwerkskörpern. Heute geht man davon aus, daß sich Elliptische Galaxien durch die Kollision von Spiralgalaxien bilden. Durch den Zusammenstoß der Gase und Stäube käme es zur Zündung neuer Sonnen, das ganze würde schnell ausbrennen und zurück blieben die toten Elliptischen Galaxien. Wieder „Knall und Bumm“!

Man glaubt, bei dem besagten Zusammenstoß von Spiralgalaxien würden deren Gase derartig durcheinandergewirbelt, daß diese in das zentrale Schwarze Loch des sich bildenden neuen Galaxiekerns stürzen und dann das in Elemetarteilchen zerlegte Material als „Jets“ ausgestoßen wird. Problem sind seltene Galaxien wie die weit entfernte Spiralgalaxie J1649+2635, bei der von Minnie Mao (National Radio Astronomy Observatory) et al. unerwarteterweise Jets entdeckt wurden.

Jets, wie diejenigen, die man von J1649 + 2635 ausgehen sieht, werden von der Gravitationsenergie eines supermassiven Schwarzen Lochs im Kern der Galaxie angetrieben. Material, das vom Schwarzen Loch angezogen wird, formt eine schnell rotierende Scheibe und Partikel werden entlang den Polen der Scheibe nach außen beschleunigt. Der Zusammenstoß, der, so die Theorie, eine elliptische Galaxie bildet, wirbelt Gase in den verschmelzenden Galaxien durcheinander, die den „Treibstoff“ für die Scheibe und den Beschleunigungsmechanismus bilden. An sich sollte jedoch der gleiche Mechanismus jede spiralförmige Struktur zerstören, wenn die Galaxien miteinander verschmelzen.

J1649 + 2635 ist nicht nur wegen ihrer Jets ungewöhnlich, sondern auch, weil sie das erste Beispiel für eine „Grand Design-Spiralgalaxie“ ist, die von einem großen „Halo“ aus Emissionen sichtbaren Lichts umgeben ist. [PN: Grand Design-Spiralgalaxien zeigen zwei klar definierte und symmetrische Spiralarme, sind also perfekte Beispiele für kosmische Überlagerung. Der Halo entspricht einer orgonotischen Erstrahlung!]

„Diese Galaxie präsentiert sich uns mit vielen Geheimnissen. Wir wollen wissen, wie es zu einem derartig seltsamen Gebilde gekommen ist“, so Mao. „Hatte sie eine besondere Art von Fusion, die ihre spiralförmige Struktur bewahrte? War sie eine elliptische Galaxie, welche eine weitere Kollision hatte, die Spiralarme wieder wachsen ließ? Ist ihr einzigartiger Charakter Ergebnis einer Interaktion mit ihrer Umwelt?“

Ist es nicht vielmehr so, daß Jets nichts anderes sind als Orgonenergie, die von Galaxien ausgestoßen wird (Entladung), nachdem es einen langen Vorlauf der Ladung (Überlagerung) gab? Bei elliptischen Galaxien ist diese Überlagerung weitgehend abgeschlossen, während es bei der auffällig „erstrahlenden“ Spiralgalaxie J1649+2635 bereits vorher zur Entladung kommt?

Mit Hilfe mechanistischer Modelle, kann man zwar Maschinen bauen und die Natur dort erklären, wo sie „maschinenartig“ funktioniert, etwa bei der „Biomechanik“ unseres Bewegungsapparates, aber auf der Ebene der Galaxien muß diese Herangehensweise, d.h. die Extrapolation vom Legospielkasten auf die Weiten des Weltalls, ein heilloses Durcheinander hervorrufen.

Der Funktionalist schaut sich ganz einfach die Formen an, die auf die zugrundeliegenden Funktionen verweisen. Der mechanistische Wissenschaftler ist in dieser Hinsicht wie blind und muß deshalb mit einem gigantischen Aufwand, bei dem Milliarden von Steuergeldern verschwendet werden, die Prozesse rekonstruieren, ohne je zu einem zufriedenstellenden Gesamtbild zu kommen. (Genauso sah es in der Psychologie, Medizin und Biologie aus, mit denen sich Reich zuvor beschäftigt hatte.)

Wie ein Sombrero zur Melone wird

27. April 2012

In Überlagerung und Teilung in Galaktischen Systemen habe ich, natürlich in Anlehnung an Reich, dargelegt, wie sich Spiralgalaxien zu Elliptischen Galaxien entwickeln, daß die bekannte Sombrero-Galaxie zu einer Klasse von Galaxien gehört, die den Übergang von Spiral- zu Elliptischen Galaxien markiert, und daß vermutlich alle Elliptischen Galaxien zumindest andeutungsweise eine Scheibe aus Sternen aufweisen, die am Ende der Galaxienentwicklung auf die Überlagerungsfunktion am Beginn der Galaxienentwicklung verweisen.

Nun haben Dimitri Gadotti (Europäische Südsternwarte ESO in Chile) et al. auf Grundlage von Infrarotaufnahmen der Sombrero-Galaxie, die vom Weltraumteleskop Spitzer stammen, diese Galaxie vollkommen neu interpretiert. Auf Aufnahmen im sichtbaren Bereich sah die Galaxie eher wie eine Scheibe aus, die eine verhältnismäßig kleine und massearme Kugel einfaßt. Aus den neuen Meßdaten wird jedoch geschlossen, daß die Sombrero-Galaxie sich tatsächlich aus zwei Galaxien zusammensetzt. Eine Elliptische Riesengalaxie und eine flache Staubscheibe. Hier die Fehlfarbenaufnahme (d.h. das Blau hat nichts mit einer blauen Orgonhalo zu tun!):

Die mechanistischen Astronomen glauben, daß sich vor Jahrmilliarden eine elliptische Galaxie eine riesige Gaswolke einverleibt habe. Die Schwerkraft der Galaxie habe das Gas wie ein riesiger Strudel eingesaugt, wobei die flache Scheibe entstanden sei, in der später jede Menge neuer Sterne geboren worden seien.

“Damit stellen sich allerdings eine ganze Reihe von Fragen“, so Teammitglied Rubén Sánchez-Janssen von der Europäischen Südsternwarte. „Wie konnte eine so große Scheibe entstehen und im Inneren einer massereichen elliptischen Galaxie überleben? Und wie selten ist so eine Entstehungsgeschichte?“

Es gibt, wie angedeutet, auch andere Riesenellipsen, die eine Scheibe besitzen. Beispielsweise Centaurus A, in dessen Scheibe sich jedoch kaum Sterne finden. Die Astronomen schließen daraus, daß es sich bei Centaurus A eventuell um eine Galaxie handelt, die sich in einer früheren Entwicklungsphase als die Sombrero-Galaxie befindet. Die von Reich eingeführte Sichtweise legt das genaue Gegenteil nahe: aus der Sombrero-Galaxie wird sich eines Tages eine Galaxie entwickeln, die Centaurus A ähnlich sehen wird.

Aktive Galaxien, gepanzerte Astronomie

15. Juli 2011

Ein Hauptbestandteil der heutigen Vorstellung von der Genese und Entwicklung von Galaxien ist die Kollision. Da die Astronomie heute einzig auf mechanistischen Vorstellungen beruht, können Veränderungen nur Aufgrund äußerer Einflüsse vorgestellt werden (die letztendlich auf ein mystisches Ereignis zurückgehen: den „Urknall“). Elliptische Galaxien entstehen demnach durch die Kollision von Spiralgalaxien. Das Schwarze Loch im Zentrum Aktiver Galaxien strahlt so heftig, weil eine andere Galaxie in diese Galaxie stürzte und ihr Schwarzes Loch mit zusätzlicher Materie fütterte.

Die Astronomen leben in einer primitiven Welt, die nach den Prinzipien des Poolbillards funktioniert. Daß diese Vorstellung sehr wenig mit der Wirklichkeit zu tun hat, hat nun wieder das Hubble-Weltraumteleskop gezeigt.

Viola Allevato (Max-Planck-Institut für Plasmaphysik, Garching) et al. haben herausgefunden, daß „Galaxien supermassereiche Schwarze Löcher selbst versorgen“.

In vielen Galaxien herrscht offenbar genug innere Unruhe, die Materie in den Schlund der zentralen Schwarzen Löcher treibt.

Wie diese „innere Unruhe“ entsteht, hat Reich vor 60 Jahren in Die kosmische Überlagerung beschrieben. Die äußere Gestalt der Galaxien zeigt, wie sich zwei Energieströme anziehen (Orgonomisches Potential), spiralförmig „überlagern“ und wie schließlich in ihrem Zentrum aus der Energie Materie hervorgeht:

In Übereinstimmung mit der Urknall-Theorie nahmen die Astronomen an, daß es kurz nach dem Urknall, als die Galaxien noch enger beieinanderlagen, weil das Universum noch weitaus kleiner war als heute, zu weit mehr Kollisionen zwischen den Galaxien gekommen wäre als heute.

Im vergangenen Jahr zeigte eine Untersuchung mit dem Weltraumteleskop Hubble jedoch bereits, daß es bei Galaxien bis zu einer Entfernung von acht Milliarden Lichtjahren keinen Zusammenhang zwischen Kollisionen und aktiven Galaxienkernen gibt. Das Team um Allevato untersuchte jetzt Galaxien bis zu einer Entfernung von elf Milliarden Lichtjahren. (…) Dennoch konnte das Team nicht feststellen, daß Galaxien-Zusammenstöße die Kerne aktivieren. „Unsere neuen Daten zeigen, daß die Schwarzen Löcher normalerweise durch Vorgänge innerhalb einer Galaxie gefüttert werden, zum Beispiel durch Instabilitäten der Scheibe oder durch die Geburt vieler neuer Sterne“, sagt Allevato. Vor allem schwere Galaxien, die besonders viel der rätselhaften Dunklen Materie enthielten, machten sich durch ein helles Zentralfeuer bemerkbar. Dieses Resultat überraschte die Forscher.

Die „Dunkelmaterie“ ist natürlich nichts anderes als kosmische Orgonenergie, die getreu dem Orgonomischen Potential die Galaxien immer weiter wachsen läßt, bis schließlich das „Zentralfeuer“ zündet und durch „Jets“ ungeheure Mengen an „Protomaterie“ und Energie ins Weltall geschleudert wird. Ich habe das in Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen detailliert ausgeführt.

Und was das angeblich hohe Alter der Aktiven Galaxien betrifft: wie bereits vor einigen Tagen in ULAS J1120+0641, die kosmische Überlagerung, Quantenmechanik und ORANUR erwähnt, ist die hohe Rotverschiebung wohl eher ein Resultat der Entstehung von Atomen aus der masselosen Orgonenergie und hat dementsprechend nichts mit dem angeblichen „Urknall“ zu tun.

In der mechanistischen Wissenschaft will wirklich nichts recht zusammenpassen und die Wissenschaftler taumeln von einer bösen Überraschung in die nächste. Bei diesem halbblinden Herumgestolpere wird ein Großteil der, wenn man so sagen kann, „wissenschaftlichen Energie“ verschwendet. Und genau das ist die eigentliche Funktion derartiger Wissenschaft: die Immobilisierung und Bindung von Energie. Es ist „neurotische“ (gepanzerte) Wissenschaft.