Posts Tagged ‘kosmischer Staub’

Orgonometrie (Teil 3): Kapitel 23

9. Juli 2019

orgonometrieteil12

23. Was ist Wissenschaft?

Zu wenig Dunkelmaterie und zu viel kosmischer Staub in den ältesten Galaxien

20. März 2017

Wenn kosmische Objekte eine Rotverschiebung zeigen, kann das vier Ursachen haben: 1. die Expansion des vierdimensionalen Universums (der Raum selbst expandiert, d.h. es gibt keinen Mittelpunkt, von dem die Expansion ausgegangen ist); 2. das bekannte Universum beschränkt sich auf unsere lokale Galaxiengruppe, einer oder mehreren „Urgalaxien“ sind weitere Galaxien entsprungen, die sich entsprechend von uns wegbewegen; 3. der kosmische Orgonenergie-Ozean entzieht dem Licht der Galaxien Energie, wodurch es röter wird; oder 4. die Rotverschiebung ist intrinsisch, d.h. die Atome in diesen Objekten sind jünger und damit größer als die auf der Erde.

Schließen wir die erste Alternative als mechano-mystisch (statisch-unlebendig, d.h. trotz „Expansion“ ohne Dynamik) aus, bleibt als orgonomische Erklärung nur, daß extrem rotverschobene Galaxien von der lokalen Galaxiengruppe weggeschleudert werden, weit entfernt und ziemlich jung sind.

Dazu kam neulich eine Meldung, die mich einigermaßen irritiert hat: die (im Urknall-Modell) mit 10 Milliarden Jahren ältesten Galaxien zeigten keinen Hinweis auf Dunkelmaterie, d.h. auf Orgonenergie! Bei Galaxien zeigt sich die Orgonenergie daran, daß die äußeren Bereiche des Diskus schneller um den Galaxiekern kreisen, als sie es nach der Massenverteilung tun sollten, d.h. von außen strömt frische Orgonenergie ein. Bei den erwähnten (im Urknall-Modell) uralten Galaxien ist das anders: sie drehen sich gemäß der sichtbaren Massenverteilung, so als seien ihre Randbereiche frei von „Dunkelmaterie“.

Ein möglicher, wenn auch recht unbefriedigender Erklärungsansatz wäre, daß es sich um Galaxien handelt, die sich aus weggeschleuderten „Galaxienkernen“ (Quasaren) gebildet haben und die kosmische Energie erst anfängt, gemäß dem orgonomischen Potential, in diese Objekte spiralförmig hineinzufließen.

Oder ist das nicht alles an den Haaren herbeigezogen und die konventionelle einfach gestrickte „Urknall-Kosmologie“ kommt doch der Wahrheit näher als dieses verdächtig komplizierte „orgonomische“ Konstrukt? Nun, dem widerspricht eine andere aktuelle Meldung:

Hinter der Bezeichnung A2744_YD4 verbergen sich gleich zwei Superlative: Denn A2744_YD4 ist die am weitesten entfernte und gleichzeitig jüngste Galaxie, die je beobachtet wurde (…). Astronomen von der Europäischen Südsternwarte entdeckten sie mit dem Radioteleskop Alma in Chile. Die Galaxie liegt mehr als 13,5 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt. Durch die große Distanz brauchte das Licht extrem lange, bis es zur Erde gelangte. Die Forscher blickten daher quasi auf die Galaxie zu einem Zeitpunkt, als das Universum gerade einmal 600 Millionen Jahre alt war. In dieser Phase haben sich im Universum die ersten Sterne und Galaxien gebildet. Die Wissenschaftler waren zudem überrascht, daß sich große Mengen interstellarer Staub in der jungen Galaxie befinden. „Die Entdeckung so großer Mengen Staub ist ein Hinweis darauf, daß bereits sehr früh Supernovae stattgefunden haben“, erklärt Nicolas Laporte vom University College London. Und dieser Staub ist aus Sternen entstanden, die zuvor schon vergangen waren.

Man hat hier eine Galaxie so gut wie unmittelbar nach dem angeblichen Urknall vor sich und sie birst vor „kosmischem Staub“, d.h. der angeblichen Hinterlassenschaft alternder und dann explodierter Sterne! Dieser „kosmische Staub“ ist nichts anderes als Orgonenergie. Siehe, was ich dazu vor einigen Tagen gesagt habe.

Das Mammut im Boß und Protomaterie voller Elan

8. März 2017

Reich zufolge, haftet die gängige Wissenschaft am Statischen. Die atmosphärische Orgonenergie seien für die Wissenschaftler nur „Hitzewellen“, die kosmische Orgonenergie nur „kosmischer Staub“. Für die Entwicklung und Dynamik in der Natur seien sie wie blind (siehe Äther, Gott und Teufel).

Zheng Cai (University of California, Santa Cruz) et al. haben den dritten „enormous Lyman-alpha nebula“ (ELAN) entdeckt. Der Nebel MAMMOTH-1 (Mapping the Most Massive Overdensities Through Hydrogen) sei 10 Milliarden Lichtjahre ebtfernt. Ein „Nebel“ ist eine interstellare Gas- bzw. Staubwolke. MAMMOTH-1 liegt ungefähr im Zentrum des etwa 50 Millionen Lichtjahre großen „Protoclusters“ BOSS1441. Protocluster sollen die Vorgänger der heutigen Galaxie-Cluster sein.

Die Astronomen stehen vor einem Rätsel, denn niemand kann sagen, was den Nebel MAMMOTH-1 zum Leuchten bringt. Vielleicht ein aktiver Galaxienkern, ähnlich einem Quasar, der unserer Sicht verborgen bleibt, weil er von kosmischem Staub verdeckt wird? Ein ELAN wie MAMMOTH-1 ist ein Nebel, der Lyman-Alpha-Strahlung aussendet, d.h. ultraviolettes Licht, das entsteht, wenn im Wasserstoffatom das Elektron auf die niedrigste Bahn fällt. Die beiden vorher entdeckten ELANs, der Slug-Nebel und der Jackpot-Nebel, enthalten Quasare (der letztere sogar unglaubliche vier Stück!), die das Gas und den Staub erleuchten. Doch bei MAMMOTH-1 gibt es vielleicht eine schwache, verschmiert erscheinende Galaxie, aber keinen Hinweis auf einen Quasar.

ELANs sind schwer zu erkennen, weil sie so diffus sind (…). Die direkte Beobachtung von einem bietet die Möglichkeit, zu untersuchen, wie Gase zu Galaxien verschmelzen, was meist nur mit Computersimulationen möglich ist.

Kann es nicht sein, daß MAMMOTH-1 ultraviolett leuchtet (wenn man die Rotverschiebung wegrechnet), weil nicht irgendwelche Gase, sondern die Orgonenergie erstrahlt? Ist dieser Nebel aus „kosmischem Staub“ vielleicht nichts anderes als kosmische Orgonenergie, wie Reich es in Die kosmische Überlagerung generell für den „kosmischen Staub“ behauptet? Und verweist die schwache, verschmiert erscheinende Galaxie nicht einfach auf die Anfänge einer kosmischen Überlagerung? Und überhaupt, ist MAMMOTH-1 vielleicht gar keine 10 Milliarden Lichtjahre entfernt? Die Rotverschiebung der Quasare in den beiden anderen ELANs könnte, wie bei allen Quasaren, nämlich ebenfalls ein Effekt der kosmischen Überlagerung sein. Es handelt sich um Protomaterie, junge Materie, in der die Elektronenbahnen in einer größeren Entfernung um den Atomkern verlaufen, so daß die Atome weitaus längerwelliges Licht abgeben („Rotverschiebung“). Und es ist schon auffällig, daß es von den eher seltenen Quasaren im Jackpot-Nebel unglaublicherweise gleich vier Stück gibt – daher auch der Name! Siehe dazu meine Ausführungen in Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen.

Blaue Orgonenergie und gelbe Matrix im Carinanebel

13. Dezember 2016

In seinem Buch Die kosmische Überlagerung beschreibt Reich, wie kosmische Strukturen (Galaxien) und Mikroorganismen (Bione und Zellen) durch Überlagerung bzw. Kontraktion entstehen. Die kosmische Überlagerung ist die Überlagerung blauer kosmischer Orgonenergie-Ströme, was zur Erzeugung „gelber“ Materie führt (kosmischer Staub und Sterne). Was gemeinhin unterschiedslos als „kosmischer Staub“ bezeichnet wird, ist tatsächlich die blaue massefreie Orgonenergie und der gelber Materiestaub. Man betrachte dazu nur den Carinanebel:

carinanebel

Hier findet sich eine detaillierte Photoserie. Auf die gelbe Lebensmatrix, die durch Kontraktion aus der kosmischen Lebensenergie hervorgeht, ist Reich in Experiment XX gestoßen:

Bionwasser hat eine gelbe Farbe von unterschiedlicher Intensität, die bis ins Braun hineinreichen kann. Man denkt in diesem Zusammenhang unwillkürlich an die Produktion des gelblichenHarzes der Bäume, des gelbem Honigs der Bienen, an die gelbe Farbe des Blutserums der Tiere, an das Gelb der Urins und so weiter. (Die kosmische Überlagerung, S. 41)

Weltall und Krebs

4. März 2015

Reich hatte die Tendenz, Gegebenheiten nicht auf die mythische Vergangenheit zurückzuführen, sondern mit dem Geschehen im Hier und Jetzt zu erklären. Beispielsweise führte er die chemischen Elemente der Atmosphäre auf Überlagerungsvorgänge zurück, die sich heute abspielen und nicht nur während der Formierung der Sonne und ihrer Planeten aus der Urwolke oder gar auf den Urknall zurückgehen. Ähnliches läßt sich über die Entstehung von Mikroorganismen sagen.

Mechanistische Wissenschaft erkennt man daran, daß keine Funktionsgesetze angegeben werden, auf deren Grundlage sich die Phänomene organisch entwickelt haben. Vielmehr wird alles auf mechanische Zufallsereignisse zurückgeführt.

Beispielsweise würden sich Sterne aus kosmischem Staub entwickeln, wenn dieser zufällig durch die Schockwellen von Supernovae zusammengepreßt wird. Die Planeten hätten sich dann aus den um die Sonne kreisenden Resten des kosmischen Staubes aufgrund von Gravitation „zusammengeklumpt“. Die Entwicklung auf der Erde bis heute wäre ähnlich mechanisch verlaufen.

Reich hatte ein grundsätzlich anderes Bild vom Kosmos, bei dem die Überlagerung eine zentrale Rolle spielt. Die Galaxien sind aus der Überlagerung freier kosmischer Orgonenergie entstanden. Die Sterne und ihre Planeten wären das Resultat der Überlagerung auf nächst kleinerer Ebene. Die Elemente der Atmosphäre und des Wassers (insbesondere Wasserstoff und Sauerstoff) bildeten sich durch Mikroüberlagerung in der dichten Orgonenergie-Hülle der Erde und bilden sich noch heute kontinuierlich.

In der Schule, den Universitäten und der populärwissenschaftlichen Literatur lernt man, daß die Atmo- und Aquasphäre in der Frühzeit der Erde durch Vulkanismus sozusagen „ausgedünstet“ wurde. Das wird uns als unumstößliche, kaum hinterfragbare Wahrheit verkauft. Reichs Theorie wirkt da hoffnungslos antiquiert.

Francis Albarède vom Laboratoire des Sciences de la Terre der Claude Bernard Universität in Lyon wendet gegen die herrschende Lehrmeinung ein, daß der Erdmantel, aus dem die Lava der Vulkane emporsteigt, sehr wenig Wasser enthält. Während der Frühphase des Sonnensystems wäre die Temperatur bis etwa zur Jupiter-Bahn viel zu hoch gewesen, als daß Wasser zusammen mit dem anderen Material des Planeten hätte kondensieren können. Erst viel später hätte die Anziehungskraft der großen äußeren Planeten wasserbedeckte Asteroiden aus den kalten Randbereichen des Sonnensystems in Richtung Erde geschleudert.

In der Biologie wird alles auf Urzellen zurückgeführt, die sich vielleicht schon vor 3,5 Milliarden Jahren über zufällige chemische Reaktionen auf der sich langsam erkaltenden Erde gebildet hätten. Manche verlagern die Anfänge des Lebens sogar in die unerforschlichen Weiten des Weltraums: „Panspermie“.

Als möglicher Beleg für die Panspermie gilt beispielsweise der Meteorit ALH84001. 2002 lieferte eine Studie von NASA-Forschern des Johnson Space Center in Houston die bis dahin stärksten Beweise, daß die in dem vom Mars stammenden Meteoriten gefundenen Magnetit-Körnchen von Bakterien produziert worden sind. 25 Prozent des Materials, so zeigte ein Test, müssen organischen Ursprungs sein. Noch heute wird ALH84001 kontrovers diskutiert.

Natürlich hätte auch die Orgonomie ein wirkliches Problem, sollte im Sonnensystem es außerhalb der Erde kein mikrobiotisches Leben geben, entstehen doch Bione überall dort, wo Materie in Wasser quillt.

Das mit den Bionen und dem beständigen Entstehen von neuem Leben ist keine bloß akademische Frage, sondern eine von Leben und Tod, die uns alle ganz konkret betrifft:

Vor einigen Jahren hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete und Mediziner Wolfgang Wodarg vor möglichen Gesundheitsrisiken von Massenimpfungen, damals gegen die Schweinegrippe, gewarnt.

Der Nährboden des Impfstoffs von Novartis bestehe aus Krebszellen tierischer Herkunft. Man wisse nicht, ob es dabei ein Allergierisiko gebe. „Und viel wichtiger: Einige befürchten, daß bei geringen Verunreinigungen aus diesen hochpotenten Krebszellen ein Krebsrisiko für die Geimpften besteht“, so der Mediziner weiter. „Das kann man aber erst nach vielen Jahren und vielen Testpersonen auswerten. Das ist also ein Massenversuch.“

Verunreinigungen aus Krebszellen!

In Der Krebs führt Reich aus, daß „T-Bazillen“ aus Gewebsdegeneration hervorgehen. Das Gewebe verfault buchstäblich und zerfällt in winzige toxische Mikroorganismen, die man unter extremer Vergrößerung gerade noch im Lichtmikroskop erkennen kann, die besagten T-Bazillen. Sie regen zur Tumorbildung an und die Tumoren zerfallen wiederum in T-Bazillen.

Reich zeigte diese Zusammenhänge, indem er Versuchsmäusen verhältnismäßig gigantischn Dosen von T-Bazillen injizierte. Es ist kein Vergleich zu dem, was bei einer Impfung in den menschlichen Organismus gelangen könnte, trotzdem verlohnt es sich, Reichs Beschreibung mit Wodargs Befürchtungen zu vergleichen. Reich:

Die Überschwemmung des Organismus mit T-Bazillen führt zu allmählicher Kontraktion und Schrumpfung der Gewebe sowohl wie der einzelnen Zellen. Infolge davon treten auf: Abmagerung, Atrophie und Degeneration der Zellen, die schließlich in putriden Zerfall, einfach in Fäulnis übergehen. Es ist genau derselbe Prozeß, der sich beim krebskranken Menschen abspielt. Bei den T-Versuchs-Mäusen ist dieser Prozeß der Schrumpfung durch die Injektion von vornherein allgemein hervorgerufen. Bei den krebskranken Menschen geht die biophysikalische Schrumpfung infolge charakterologischer Resignation der T-Bazillen-Bildung voran. Die nun immer mehr zur Ausbildung gelangenden T-Bazillen beschleunigen den allgemeinen Schrumpfungsprozeß und regen zu lokalen Abwehrversuchen, d.h. Tumorbildung an. (Der Krebs, Fischer TB, S. 268).

Reich (S. 295f) erklärt einen Teil der Vererbung von Krankheiten damit, daß über die Blutbahn T-Bazillen von der Mutter auf das ungeborene Kind übergehen können.

Aus orgonomischer Sicht ist es schon etwas gruselig, wenn bei Impfungen „inaktivierte“ Viren oder Bruchstücke von Viren in die Blutbahn Gesunder injiziert werden, um so deren Immunsystem zu aktivieren. Ungewollt könnte hier das gleiche Geschehen wie im Mutterleib: die Weitergabe einer „Krankheitsanlage“ von einem Organismus zum anderen.

Hinzu kommt ein anderer Aspekt, den die Reichsche Bion-Forschung nahelegt: die Möglichkeit von „Pleomorphismus“, d.h. Viren können sich in Bakterien, Pilze und andere Mikroorganismen verwandeln und so das ganze schlichtweg unkontrollierbar werden. Pleomorphismus muß der im wahrsten Sinne des Wortes „sterilen“ mechanistischen Biologie durch die Lappen gehen, weil bei seinem Auftreten die entsprechenden Proben als „kontaminiert“ verworfen werden.

Siehe dazu meine Besprechung von Alan Cantwells The Cancer Microbe.

Betrachtet man Bione, etwa „rote“ Blutkörperchen, aus näherer Distanz, d.h. unter dem Mikroskop, erweisen sie sich als kleine blaue Orgonenergie-Sphären. Entsprechendes findet sich auch auf einer ganz anderen Größenebene. Man betrachte nur einmal die Orgonenergie-Hülle der Erde.

Das gleiche gilt für unseren Mond. Jeder kann den von Reich als Orgonenergie-Hülle interpretierten blauen Saum des Mondes sehen. In den Worten von Jerome Eden:

Eigene, persönlich gemachte Beobachtungen des Mondes mit einem 16x-Fernrohr weisen auf eine tiefblaue Orgonenergie-Hülle hin, die den Erdtrabanten umgibt. Besonders bei Vollmond kann man beobachten, wie diese bläuliche Energiehülle um die Ränder des Mondes schimmert und pulsiert.

1942 hat Reich bei einer Mondfinsternis beobachtet, daß der dunkle Halbkreis des Mondes viel kleiner ist als der helle und interpretiert dies als eine Erstrahlung der Orgonenergie-Hülle des Mondes.

Die NASA berichtet, daß bei Vollmond, wenn der Erdtrabant vom Schweif unserer Magnetosphäre getroffen wird, Staubstürme und elektrostatische Entladungen auf dem Mond auftreten. Dieser Effekt sei zum ersten Mal 1968 beobachtet worden, als Surveyor 7 nach Sonnenuntergang ein seltsames Leuchten am Mondhorizont photographierte.

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Zu dieser Zeit konnte niemand dieses Phänomen erklären. Doch heute glaubt die NASA, es sei Sonnenlicht gewesen, das vom elektrisch aufgeladenen Mondstaub, der knapp über der Oberfläche schwebte, gebrochen wurde. Die mechanistische Theorie besagt, daß der Mond mit Elektronen beschossen wird, die vom Magnetfeld der Erde eingefangen wurden. Während die Photonen des Sonnenlichts diese Elektronen wieder aus der Mondoberfläche wegschlagen, könnten sie sich auf der sonnenabgewandten Seite ansammeln und so der Mondoberfläche eine starke negative Ladung geben. Der negativ geladene Mondstaub würde anfangen zu schweben und sich aufgrund der Ladungsunterschiede zwischen der Tag- und Nachtseite bewegen.

Die mechanistische Wissenschaft findet für alles eine meist recht komplizierte „Erklärung“. Sie verliert dabei aber den Überblick und geht an den Zusammenhängen vorbei. Etwa dem, daß „blaue Säume“ universell im Planetensystem zu finden sind. Beispielsweise entdeckte die Sonde Cassini sowohl beim Saturn als auch beim größten Saturnmond Titan blaue Orgonenergie-Hüllen.

Von der Erde aus gesehen erscheint der Saturn gelb, doch hat Cassini 2005, zur Überraschung der Wissenschaftler am Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena, über der Nordhalbkugel des Saturn einen Himmel photographiert, der in einem satten Orgonblau erstrahlt:

Saturn

Auch vom Vorbeiflug am Titan schickte uns Cassini Photos zu, auf denen eindeutig eine blaue Orgonenergie-Hülle zu sehen ist:

Titannackt

TitanSchichten

Auf einem Falschfarbenphoto (Ultraviolett und Infrarot) sieht das ganze noch spektakulärer aus:

Titanblau

Titan ist der erdähnlichste Himmelskörper im Sonnensystem. Was sein blaues Energiefeld betrifft, das dem der Erde ähnelt, ist vielleicht erwähnenswert, daß dieser Saturnmond ungefähr so von Methan bestimmt wird, wie die Erde von Wasser und daß auf der Erde Methan mit bionösem Zerfall assoziiert ist, der mit einem bläulichen Leuchten einhergeht. Außerdem setzen die Wissenschaftler die Methan-Atmosphäre mit der ursprünglichen Erdatmosphäre gleich – der Voraussetzung des Beginns bionösen Lebens.

Schließlich zwei Kleinstplaneten, die von Hubble aufgenommen wurden. Ceres:

Ceres

Vesta:

Vesta

Zum Abschluß: der Sonnenuntergang auf dem „roten Planeten“ Mars ist blau.

Das Rätsel des verschwundenen Staubs bei TYC 8241 2652 1

6. Juli 2012

Das mit dem kosmischen Staub ist so eine Sache. Reich hat ihn schlichtweg mit der kosmischen Orgonenergie bzw. Wolken von konzentrierter Orgonenergie gleichgesetzt. Siehe etwa Äther, Gott und Teufel. Sogar die Ringe des Saturns sollten eine orgonotische Erstrahlung sein. Mit den Saturnringen habe ich mich bereits an anderer Stelle auseinandergesetzt.

In Die kosmische Überlagerung hat Reich beschrieben, wie die Atome durch Überlagerung kleiner Orgonenergie-Ströme entstehen, doch dem „kritischen Leser“ war stets bewußt, daß „der Wissenschaft zufolge“ Atome (jenseits von Wasserstoff und Helium) natürlich in Sternen „erbrühtet“ und dann in Supernovas ins Weltall hinausgeschleudert werden. Leider stimmt diese mechanistische Theorie nicht mit den Beobachtungsdaten überein!

2006 haben Astronomen der University of California, Berkeley die Überreste der Supernova E0102 in der 200 000 Lichtjahre entfernten Kleinen Magellanschen Wolke untersucht und dabei nur 4 Prozent der vorausgesagten Menge an „kosmischem Staub“ gefunden. Bereits vorher war bei der Untersuchung von alten Supernovas innerhalb unserer Milchstraße weit weniger Staub entdeckt worden, als man erwartet hatte.

Zur Rettung ihrer Theorie verweisen die Astronomen auf eine Studie des Space Telescope Science Institute in Baltimore über die Supernova 2003gd in der Galaxie M74 (NGC 628), wo „mindestens“ 10 Prozent des theoretisch erwarteten Staubes gefunden wurden. Außerdem wird spekuliert, daß der Staub nicht gleichmäßig kugelförmig ausgestoßen wird, sondern sozusagen „in Klumpen“ – oder daß er weitaus schneller als erwartet erkaltet und so für die Infrarotdetektoren unsichtbar wird – oder daß sich die Staubpartikel bei der Ausbreitung der Wellenfront gegenseitig sozusagen „aufreiben“ und dergestalt zu klein werden, um von den Instrumenten registriert werden zu können – oder daß….

Nun haben Carl Melis (University of California, San Diego) et al. beim 450 Lichtjahre entfernten sonnenähnlichen Stern TYC 8241 2652 1 etwas absolut Erstaunliches beobachtet. Zwischen 1983 und 2009 zeigten Teleskopaufnahmen, daß der gerade mal zehn Millionen Jahre alte Stern TYC 8241 2652 1 von kosmischen Staub umgeben war und zwar genau in jenen Bereichen, wo sich bei der Sonne die Gesteinsplaneten Merkur, Venus, Erde und Mars befinden. In etwa 50 Millionen Jahren sollten sich bei TYC 8241 2652 1 aus dem Staub die entsprechenden Planeten „ausgeklumpt“ haben. Doch tatsächlich war zwei Jahre später der Staub (eine gigantische Menge an Staub!) einfach verschwunden! Die Astronomen stehen vor einem Rätsel.

Entweder hat TYC 8241 2652 1 den Staub einfach weggeblasen, doch wie das hätte geschehen sollen, kann niemand erklären. Oder es hat sich etwas weit Spektakuläres zugetragen, das der Co-Autor Inseok Song wie folgt beschreibt:

Wenn wir eine Art lawinenartiges Wachstum beobachtet haben, dann könnte die Entstehung von Planeten sehr schnell und effizient ablaufen. Das würde bedeuten, daß Planeten von einem Augenblick auf den anderen entstehen können, wenn die Bedingungen richtig sind.

Beide möglichen Szenarios, also daß sich das Material ganzer Sonnensysteme innerhalb von extrem kurzer Zeit in Nichts auflöst oder daß Planeten sich extrem schnell formieren, deutet auf orgonotische, d.h. masse-freie Prozesse, die der „Trägheit“ nicht unterworfen sind.

Der Infrarothintergrund und das Olbersche Paradoxon

15. Juni 2012

In Überlagerung und Teilung in galaktischen Systemen habe ich mich bereits mit der „kosmischen 2,7-Kelvin-Hintergrundstrahlung“ beschäftigt (kurz „kosmische Hintergrundstrahlung“). Wir interpretieren sie als orgonotische Wärmestrahlung („To-T“), die Reich Anfang der 1940er Jahre entdeckt hat. Weniger bekannt ist die infrarote Hintergrundstrahlung.

Anfang der 90er Jahre hatte der Cosmic Background Explorer (COBE) der NASA den ganzen Himmel wieder und wieder mit Teleskopen abgetastet, die für den fernen Infrarotbereich, eine Übergangszone zwischen Licht und Radiostrahlung, empfindlich waren. Was sie vornehmlich sichteten, war warmer Staub, den Sterne aufgeheizt haben, Sterne, die derselbe Staub dem Blick im sichtbaren Licht entzieht. Sofort sichtbar geworden war auf den Himmelskarten des DIRBE-Instruments Staub in unserem eigenen Sonnensystem und in der Milchstraße. Es dauerte sieben Jahre, um all diese Staubkomponenten zu verstehen – und sie sorgfältig abzuziehen. Anfang 1998 waren sich mehrere unabhängig voneinander arbeitende Astronomenteams sicher: Auch wenn man allen bekannten Staub abzieht, bleibt immer noch ein „Hintergrundleuchten“ übrig, nämlich bei Wellenlängen ab 140 Mikrometern (0,14 mm). Noch ist völlig unklar, wo im Weltraum der Staub sitzt, der dieses Infrarotleuchten verursacht. (Daniel Fischer, Hilmar Duerbeck: Das Hubble-Universum, Basel 1998, S. 54f)

Der Großteil der elektromagnetischen Strahlung der Sterne wird im sichtbaren Bereich abgestrahlt. Könnte es sein, daß das „infrarote Restleuchten“ ein „rotverschobenes Leuchten“ weit entfernter Sterne ist?

Die Urknall-Theoretiker sind mit dem Problem konfrontiert, daß alle bisher bekannten Sterne schwere Elemente wie Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff und Eisen enthalten, die nicht direkt im Urknall entstanden sein können, aus dessen Materie sich die Galaxien gebildet haben. Deshalb schaltet man vor die jetzige Sternengeneration (Population I- und II-Sterne) eine ältere mittlerweile ausgestorbene Generation sehr massereicher reiner Wasserstoff- und Helium-Sterne (Population III-Sterne), die sich nach dem Urknall in den frühsten Galaxien gebildet haben sollen. Diese Sterne hätten die schweren Elemente erbrütet und der extragalaktische Infrarothintergrund sei ihr mittlerweile ins Infrarote verschobenes Licht.

Aus Sicht der im eingangs verlinkten Artikel erläuterten Müdes-Licht-Theorie kann man natürlich auch daran denken, dieser Infrarothintergrund sei das Produkt von ganz normalem Sternenlicht, das uns aus den Weiten eines unendlichen Universums erreicht. Dann müßte sich dieser Hintergrund natürlich auch kontinuierlich im Mikro- und Radiowellenbereich fortsetzen. Das Problem ist nur, daß er dort vom 2,7-K-Mikrowellenhintergrund überlagert wird, dessen Spektralkurve bis weit in den Radiobereich hinabreicht. Da die Strahlungsenergie der 2,7-K-Hintergrundstrahlung die aller anderen Wellenlängen zusammengenommen bei weitem übertrifft und damit alle anderen Effekte hoffnungslos überstrahlt (in diesem Frequenzbereich ist das Universum in gleißendes „Tageslicht“ getaucht), läßt sich der „Müdes-Licht-Infrarothintergrund“ natürlich nicht weiter in den Mikrowellen- und Radiobereich verfolgen.

Ohnehin ist es wahrscheinlich, daß ab einer bestimmten zurückgelegten Wegstrecke im kosmischen Orgonenergie-Medium die sekundäre Energie des Sternenlichts diskontinuierlich, sozusagen etappenweise in die primäre Orgonenergie übergeht. In diesem Zusammenhang kann man auf Courtney F. Bakers „Schalentheorie der Energiefelder“ verweisen. Bei seiner Erforschung des „elektrostatischen“ Feldes ist er auf eine Schalenstruktur gestoßen, die der Schulphysik entgangen ist. Als weitere Beispiele gibt er die Struktur der Atomhülle, die gesetzmäßige Verteilung der Planeten im Sonnensystem (die Titius-Bodesche-Reihe), die menschliche Aura mit ihren diversen Schichten und die Struktur der Erdatmosphäre an (C. Frederick Rosenblum: „The Electroscope: Part 2“, The Journal of Orgonomy, May 1970).

Entsprechend müßte die Rotverschiebung „gequantelt“ sein. Tatsächlich hat William G. Tifft Mitte der 1970er Jahre festgestellt, daß die Rotverschiebung nicht kontinuierlich über die verschiedenen Objekte verteilt ist, sondern Sprünge in Abständen des Mehrfachen eines bestimmten Wertes auftreten. Gleichzeitig war Geoffrey Burbidge auf eine gröbere Struktur in der Verteilung der Rotverschiebung gestoßen. Bereits 1967 hatte er gezeigt, daß bei der Rotverschiebung 1.95 ein Gipfel in der Galaxienverteilung lag. Im folgenden Jahrzehnt fand er die „Gipfelreihe“ z = 0.061, 0.30, 0.60, 0.96, 1.41 und 1.96. (Jenseits von 1.96 scheint es keine weiteren Gipfel zu geben, obwohl die größte bisher gemessene Rotverschiebung bei 4.9 liegt.) Das deutet natürlich eher auf die Gesetzmäßigkeiten der intrinsischen Rotverschiebung, unterstützt aber die Vorstellung von einer diskontinuierlichen Natur orgonotischer Vorgänge. Vielleicht ist es wirklich so, daß ab einer bestimmten Wegstrecke das kosmische Orgonenergie-Medium beginnt, die Photonen endgültig zu verschlucken.

Damit wäre auch das Olbersche Paradoxon gelöst, nach dem in einem in Raum und Zeit unendlichen Universum der Nachthimmel mindestens so hell sein müßte, wie die Sonnenoberfläche, da in jeder denkbaren Blickrichtung eine Sonne läge. Kosmischer Staub als Barriere für das Licht wäre keine Lösung, da er sich im Laufe der Zeit so aufheizen würde, daß er ebenfalls sonnenhell strahlte. In der Urknalltheorie löste man das Olbersche Paradoxon anfangs mit dem Dopplereffekt, doch neuere Berechnungen haben gezeigt, daß er viel zu klein ist, um die Strahlung ausreichend abzuschwächen. Statt dessen spricht man heute davon, daß das Weltall noch zu jung sei, als daß sich der ganze Raum mit Licht hätte füllen können.

In den letzten Jahren wurde der Infrarothintergrund mit dem Spitzer-Raumteleskop der NASA mit bisher unbekannter Präzision vermessen. Astronomen um Alexander Kashlinsky vom Goddard Space Flight Center der NASA in Greenbelt, Maryland, nehmen an, es sei das Nachglühen der „ersten Objekte“, gigantische Sterne und unersättliche Schwarze Löcher, die zwar enorm hell leuchteten, aber zu weit entfernt lägen, um individuelle Galaxien ausmachen zu können. Immerhin habe Spitzer aber ein allgemeines Muster in dieser Hintergrundstrahlung sichtbar gemacht.

Oben ein Himmelsausschnitt im unbearbeiteten Infrarotbereich, darunter das gleiche Gebiet, nachdem man alle bekannten Quellen subtrahiert (graue Flecken) und den verbleibenden Rest hervorgehoben sowie den Kontrast verstärkt hat: der Infrarothintergrund mit seinem Muster wird sichtbar.