Posts Tagged ‘Flirten’

Sexpol 2018: Buddhas Idioten

12. November 2018

Indische Heilige suchen die „unmittelbare spontane Erfahrung“, in der sie sich selbst verlieren. Alles, wirklich alles, ist auf diese Erfahrung ausgerichtet. Wer sich auch nur etwas in der Welt von Hinduismus, Buddhismus und Sufismus auskennt: es geht ausschließlich um Liebe und Sex bzw. um Ekstase und orgastische Befriedigung. Das ganze ist möglich, weil es in eine extrem sexualfeindliche Ideologie eingebettet ist. Da es ausschließlich arrangierte Ehen, meist innerhalb der Verwandtschaft, gibt, führt Flirten mit einiger Sicherheit in den Tod. Wer sich ausgerechnet als „Reichianer“ auf diese Welt einläßt, disqualifiziert sich selbst, erklärt sich selbst für unzurechnungsfähig.

Übrigens waren die Inder nicht solche kompletten Idioten, wie ihre europäischen Adepten, denn ähnlich den Schamanen bei den Naturvölkern, wurden praktisch ausschließlich psychisch Gestörte, „Intersexuelle“ und auf andere Weise Behinderte zu „heiligen Männern“. Man schaue sich doch Photos der bedauernswerten Gestalten an, die im 19. Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts den heutigen Hinduismus begründet haben. Der indische Mystizismus entsprach dem, was in Europa heute die Psychiatrie und die Fürsorge für Sorgenkinder ist. Auf diese Weise wurden die Unproduktiven produktiv gemacht, d.h. als Agenten der gesellschaftserhaltenden sexualfeindlichen Ideologie genutzt.

Ansonsten fällt mir nur der göttliche Frank Zappa ein:

TOD DER REAKTION!

ZUKUNFTSKINDER: 2. Die Vererbungsfrage, b. Der Orgonsack

2. Februar 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

ZUKUNFTSKINDER:

2. Die Vererbungsfrage, b. Der Orgonsack

nachrichtenbrief48

21. Juli 2017

Flirten, Beerdigen und Therapieren

22. November 2013

In traditionellen und autoritären Gesellschaften ist das soziale Leben durch Rituale geregelt. Früher wußte man, wie man eine Frau für sich gewinnen kann und wie man beispielsweise mit dem Tod umgeht.

Heute, in der antiautoritären Gesellschaft, vereinsamen die Menschen zusehends, da niemand mehr die Signale des anderen richtig deuten kann. Schon die harmlosesten Annäherungsversuche können dir als „sexuelle Belästigung“ ausgelegt werden.

Kein Mensch weiß mehr, wie er mit seiner Trauer umgehen soll, zumal es häufig eher ein Gefühl der Erleichterung ist oder der Schmerz ist derartig groß, daß er zum Selbstschutz von gegenteiligen Affekten überlagert wird. In traditionellen Gesellschaften wurde das durch festgelegte Trauerrituale aufgefangen. Heute müssen die Menschen „spontan“ reagieren und sind entsprechend von der Situation überfordert.

Insbesondere die 68er haben uns einen Terror der Spontanität, „Echtheit“ und „Eigentlichkeit“ eingebrockt, der die Menschen hilflos und todunglücklich macht.

Dort, wo Rituale ihren Platz haben, nämlich im Leben der Gesellschaft, wurden sie beseitigt und werden in ihren Restbeständen noch heute von den linken Zersetzern rigoros bekämpft. Auch die letzte Anstandsregel, auch der letzte Verhaltenscodex wird im Namen der „Authentizität“ infrage gestellt.

Bezeichnenderweise hält jedoch gleichzeitig in den Kernfunktionen Partnerschaft, Familie, Sexualität, Erziehung eine Regelwut Einzug, die alles spontan Lebendige erstickt. Die Menschen werden mit Ratgebern überflutet, wie man mit dem Partner und den eigenen Kindern umzugehen hat, sogar was genau man im Bett zu tun hat, um „Supersex“ zu haben. Hier obwaltet eine Ritualisierung, Standardisierung und Vergesellschaftung, die die bioenergetischen Kernfunktionen erstickt. Es ist Emotionelle Pest und nichts außerdem.

Ein typisches Beispiel sind „Reichianische Therapien“, wo wirklich alles vorgegeben wird: genaue Zeitabfolgen, Übungen, Körperstellungen, etc. Alles extrem mechanistisch und zwanghaft. Natürlich verwendet auch der genuine Orgontherapeut „Techniken“, aber diese nur in einem funktionellen Zusammenhang, d.h. schlicht und ergreifend er weiß, was er tut! Leute, die nach Schema F vorgehen, wissen dies offensichtlich nicht. Vielmehr werden Patienten in genau jene Rolle gedrängt, unter der sie schon als Babys und Kleinkinder litten: es wird ihnen eine bürokratische, stereotype, mechanische und gedankenlose Routine übergestülpt. Und das alles im Namen Wilhelm Reichs! Eine solche Form von „Therapie“ ist Emotionelle Pest und nichts außerdem: das diametrale Gegenteil von Orgontherapie.

flirtentodtherapie