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Orgonomie und Metaphysik (Teil 9)

21. November 2021

Die „Fachleute für Religion“ gehen weltweit auf die Schamanen zurück. Schamanen waren typischerweise Männer, die nur schwer in die arbeitsteilige Stammesgesellschaft integriert werden konnten. Männer gingen Jagen und stählten sich für den Krieg, während die Frauen sammelten und sich um „Haus und Hof“ kümmerten. Hermaphroditen, Homosexuelle, Schizophrene, Autisten, Verstümmelte, etc. paßten nicht ins Schema und machten sich stattdessen damit nützlich, daß sie sich mit der „Anderswelt“ beschäftigten, in die sie durch Drogen, Exzesse jeder Art und Selbstkasteiung („Yoga“) eintraten. In früheren Zeiten wurden solche Leute in Europa Mönche und Priester – die sich tragischerweise um die Kindererziehung kümmerten. In Indien, wo das Priestertum erblich ist, bot die informelle Institution der „heiligen Männer“, wie etwa Ramakrishna, Vivikananda oder Ramana Maharishi, den ansonsten nutzlosen sexuellen Neutrums eine geachtete soziale Nische. Typischerweise haben diese heiligen Männer einen weiblichen Körperbau inklusive Titten. Man schaue sich beispielsweise dieses Video von Ramana Maharishi an:

Heutzutage wird diese sehr profitable Profession weitgehend von soziopathischen Kriminellen wie Baba Rampal, ein typischer Modju, beherrscht – die charakteristischerweise von sich behaupten ebenfalls Sexualkrüppel zu sein.

Im Unterschied zu den alles andere als unsympathischen Gurus der Vergangenheit sind es, was jedem, der zumindest etwas natürliches Lebensgefühl in sich bewahrt hat, sofort auffallen sollte, ekelerregende Arschgesichter!

Man denke nur an das von tiefer Weisheit durchwirkte Antlitz von Swami Paramahamsa Nithyananda, der eine beträchtliche Anhängerschaft in Indien, Malaysia und den USA hat. Er hätte vielleicht das Zeug zu einem neuen „Osho“ gehabt, wäre nicht das folgendes Video auf einem indischen Fernsehkanal gelaufen, das den offiziell zölibatär lebenden Gottesmann beim Drogenkonsum und Sex mit einer bekannten indischen Schauspielerin und einer weiteren Gespielin zeigt:

Was so skandalös an diesem Video ist? Ähnlich wie Sri Chinmoy, mit dem ich mich in Teil 8 beschäftigt habe, predigte Swami Nithyananda vollkommene Hingabe an den gottähnlichen, wenn nicht gottidentischen Meister (er selbst!), den zu hinterfragen eine schwere seelenzerstörende Sünde sei. Er predigte „sexuelle Reinheit“, verging sich aber selbst „auf unnatürliche Weise“ an seine ihm hörigen Anhängerinnen. Er verlangte Opfer von seinen Jüngern, um dann selbst im Luxus zu schwelgen. Er versprach Glück und Freiheit – und hat durch Manipulation, Machtmißbrauch, teilweise sogar körperliche Gewalt viele Ehen und Familien zerstört und Anhänger in den wirtschaftlichen Bankrott gestürzt, ganz zu schweigen von den seelischen Schäden (Depressionen, Selbstmordversuche).

Auch angesichts immer neuer abartiger Sexskandale in der Katholischen Kirche: Wann werden die Massen endlich begreifen, daß das, was ihnen als „Spiritualität“ verkauft wird, nichts anderes als sexuelle Perversion ist – und daß es keine „wahre Spiritualität“ gibt (irgendwo in exotischen Ländern), die in irgendeiner Weise anders wäre als das, was sie aus ihrer eigenen Kultur, vielleicht sogar aus eigener leidvollen Erfahrung, kennen!

Eure Priester, Lamas und Swamis sind Alkoholiker, Junkies und ihre erbärmliche Sexualität ist unauslöslich in ihren Arschgesichtern geschrieben. Frauen sind nicht besser: je „spiritueller“ sie sind, desto schmutziger sind ihre Seelen!

Wer sich weiter mit dem Thema auseinandersetzen will, insbesondere dem Gottmenschen und Kinderficker Sai Baba, verweise ich auf den Blog von Robert Priddy. Siehe auch die Videos hier.

Wie eine Sanyasin gesagt hat, gab es bei Osho Kindersex (d.h. Erwachsene haben mit Kindern geschlafen), damit, so Osho, die Kinder schon von Anfang an ihre Hemmungen, ihre Programmierungen verlieren. Ziel ist ein Wesen, dessen höheres Selbst nicht mehr von Emotionen vernebelt wird.

Der Yogi erstrebt vollkommene Stille im Schädel. Das ständige Geschnatter der Gedanken soll aufhören. Dies wird durch „Fokussierung“ erreicht. Etwa durch das ständige Wiederholen von „Mantras“ (ursprünglich Zaubersprüche wie unser „Abrakadabra“) oder durch das detaillierte Visualisieren irgendwelcher Götter oder die Konzentration auf das Ein- und Ausatmen, etc. Er tut auf systematische Weise genau das, was jeder Neurotiker spontan tut, wenn er mit Zwangsgrübeleien und irgendwelchen „Ritualen“ und vor allem Kontrolle der Atmung versucht, seinen Erregungs-, also Angstpegel zu senken, der durch die Energiestauung so hoch ist, die auf chronischer orgastischer Impotenz beruht.

Seine Heiligkeit Sri Sri Ravi Shankar (nicht zu verwechseln mit dem verstorbenen Sitar-Spieler!) will der Welt Frieden bringen mit Atemübungen. Er ist heute einer der größten „Gurus“, die uns Indien beschert. Was einst Maharishi oder Osho waren, ist heute Sri Sri:

Wer und was sind Leute wie seine Heiligkeit? Sie sind das reaktionäre Gegenteil der Orgonomie. Sie vertreten exakt das gleiche Gedankengut, das Beispielsweise Reichs Gegenspieler in der Psychoanalyse, Paul Federn (der später von Reich ausdrücklich als „Modju“ gebrandmarkt wurde), 1928 zum Durchsetzen einer konsequenten Enthaltsamkeit vorschlug. Es sei gut, so Federn,

wenn man gewürzte Kost und Alkohol völlig meidet, wenig Eier, Fleisch und Milch, namentlich abends, zu sich nimmt, viel Sport und körperliche Tätigkeit treibt und ein geregeltes, inhaltsvolles Leben führt. (…) Kühles, nicht zu hartes und nicht zu weiches Bett ist nützlich. Sexuelle Erregung kann durch kaltes Baden und Schwimmen herabgesetzt, wirkliche Reizzustände und Schlafstörungen können durch Arzneimittel bekämpft werden. Die spontane Erektion, die den Anlaß zur Onanie gibt und die das Einschlafen hindert, hört auf, wenn man solange als möglich den Atem anhält und das einige Male wiederholt. (z.n. Andreas Peglau: Unpolitische Wissenschaft? , Gießen 2013, S. 63f)

Yogis, wie Sri Sri, haben nie etwas anderes gepredigt: fleischlose Kost, Körperertüchtigung, kalte Duschen und – Atemanhalten, als alternativer Weg zu Glück und Seelenruhe, die ein befriedigendes Liebesleben schenkt. Wie das Federnsche Atmen konkret im Yoga aussieht, kann man beispielsweise hier nachlesen. Wer eine Orgontherapie möglichst effektiv konterkarieren will, sei dieses Einüben der orgastischen Impotenz wärmstens empfohlen!

Wie Reich in Die Massenpsychologie des Faschismus ausgeführt hat, geht diese Art von „Züchtigkeit“ immer mit „Züchtigung“ (= Faschismus) einher. Dazu ein Leserbrief eines ehemaligen Mitgliedes von Ravi Shankars Organisation Art of Living (AOL):

Ich war über zehn Jahre hinweg Trainer in der AOL und habe viel Zeit mit ihm [Sri Sri Ravi Shankar] verbracht. Jahre rang ich mit der Frage, ob das AOL ein Kult sei oder nicht. Schließlich tendierte ich dazu, das AOL als Kult zu betrachten. Einer der Hauptgründe, der mich zu diesem Schluß brachte, war die Unehrlichkeit, die den Organisationen zugrundeliegt.
Das AOL ist auf eine sehr grundlegende Art und Weise unredlich. Es stellt sich selbst öffentlich als eine wunderbar humanitäre, pädagogische Organisation dar, die spirituell orientiert ist, aber frei von den Dogmen und Regeln der Religionen. Sri Sri wird entsprechend als ein visionärer spiritueller und humanitärer Führer angesehen, der die Inspiration hinter den wunderbaren Hilfsprojekten ist, die das AOL auf der ganzen Welt durchführt. Sobald du jedoch in der AOL bist, wird eine ganz andere Lesart propagiert (aber es wird nie offen propagiert).
Diese Lesart läuft ungefähr darauf hinaus, daß Sri Sri eines der höchsten spirituellen Wesen auf Erden sei. Er sei in früheren Leben vermutlich Buddha, Jesus oder Krishna (oder alle drei) gewesen. Er sei ein vollkommen erleuchtetes Wesen, dem keine Fehler unterlaufen könnten. Wenn er einen Fehler zu machen scheint, ist es entweder eine Prüfung seiner Jünger oder es seien nur die geheimnisvollen Wege des Guru. Sri Sri weiß alles und seine Gnade kann alles erreichen. Alle Dinge sind möglich, wenn jemand nur an den Guru glaubt und voll und ganz seiner allgegenwärtigen Gnade offensteht. Er wird seine Jünger über das Meer der Täuschung zur Erleuchtung tragen. Ich erinnere mich, wie mir gesagt wurde, daß Buddha 50 von seinen Jüngern und Jesus nur 12 oder so erleuchtet habe, aber Sri Sri Hunderte erleuchten werde.
Unausgesprochenes Ziel des AOL ist es, den Menschen zu der Erkenntnis zu verhelfen, wie groß Sri Sri ist und den Glauben an ihn zu fördern. Es geht darum, sie in echte Jünger von Sri Sri zu verwandeln. Ich habe in meinen Jahren im AOL bemerkt, daß das Hauptziel der Hilfsprojekte darin besteht, Jünger, wahre Gläubige zu produzieren. Es reichte nicht, daß Sudarshan Kriya [d.h. Yoga-Atmung] oder Meditation erlernt wird oder daß irgendwie bei einem Hilfsprojekt geholfen wurde und daß es das war. Es gab immer eine sanfte (und wenn du DSN [ich komme darauf zurück, PN] machtest nicht so sanfte) Ermutigung dazu, daß die Leute echte Jünger wurden.
Ich dachte, daß diese Mythenbildung um Sri Sri nichts mit ihm zu tun hatte. Er selbst sagte nicht, daß er perfekt und ein Avatar Gottes sei. Es gehöre nur zu spirituellen Organisationen, ihre Gründer zu idealisieren. Ich glaube das nicht mehr. Wenn ich zurückblicke, sehe ich, daß Sri Sri reichlich Gelegenheit hatte, seine Vergöttlichung zu dämpfen, aber er tat es nie. Er kann einige bescheidene Aussagen tätigen wie: „Ich bin nicht anders als ihr. Ich bin genau wie ihr“, aber niemand hat ihm das wirklich abgekauft, weil die eigentliche Botschaft das genaue Gegenteil ist. Ich war mit ihm im gleichen Raum und sah, wie er Leute täuschte. Die Leute kamen zu ihm mit allen möglichen Problemen und Sri Sri schien auf magische Weise alles über ihre Probleme zu wissen. Derjenige war dann über Sri Sris Allwissenheit erstaunt. Sri Sri unterließ es dabei zu erwähnen, daß er über die Probleme dieser Person von jemand anderem unterrichtet worden war. Er ließ sie in dem Glauben, daß er allwissend sei.
Sri Sri ließ die Vergöttlichung zu und förderte sie auf subtile Weise. Er war darin sehr geschickt. Dieser Mythos vom Guru ist einer der Hauptgründe, warum ich glaube, daß das AOL eine Sekte und keine Religion ist. Religionen sind sehr offen hinsichtlich ihres Glaubenssystems. Das AOL hält sich sehr bedeckt. Das versteckte Glaubenssystem unterhalb der offiziellen Parteilinie ist nicht so offensichtlich und würde nie in ihren Marketing-Broschüren auftauchen. Du wirst nie in einem AOL-Grundkurs hören, daß Sri Sri der größte erleuchtete Meister aller Zeiten ist, daß der schnellste Weg zur Erleuchtung darin besteht, an ihn zu glauben, ihm zu dienen und ihm zu folgen, und daß du dich so glücklich schätzen kannst, auch nur von ihm gehört zu haben, geschweige denn von ihm zu lernen und ihm zu dienen. Wenn du diese Chance nicht nutzt und ihm nicht folgst, vertust du eine Möglichkeit, die sich dir nur selten in vielen, vielen Lebenszeiten bietet. Das ist, woran im inneren Kreis um ihn herum geglaubt wird.

Und so jemanden, der nach christlichem Verständnis nichts anderes als der Antichrist ist, präsentieren die scheiß Liberalen in der Evangelischen Kirche als eine Art Ersatz-Jesus! Der Abgesandte Satans thront in der Kirche des Herrn! Man schaue sich nur mal die seligen Gesichter der grenzdebilen Kirchentagbesucher an, wenn sie diese leere Witzfigur vergöttern!

„DSN“ steht für Divya Samaaj ka Nirmaan, ein Kurs zur Persönlichkeitsbildung, der alle Blockaden beseitigt. Das eigene Ego, der „Charakter“, wird zerstört und an seine Stelle das Ego von Sri Sri gesetzt!

Die bioenergetischen Grundlagen der indischen Mystik

23. Januar 2021

Die indische Mystik beruht auf den beiden Energiesystemen im Menschen: 1. das „energetische Orgonom“, wo die Energie vom Steißbein ausgehend den Rücken emporfließt und dergestalt das Zentrale Nervensystem mit Rückenmark und Gehirn nachzeichnet; und 2. das „orgonotische System“ (Pulsation), das sich im Vegetativen Nervensystem niederschlägt (Parasympathikus und Sympathikus), welches im Sonnengeflecht, also im Oberbauch, sein Zentrum hat.

Das erstere System kommt im Kriya-Yoga, wie ihn etwa Paramahansa Yogananda (der Pop-Guru der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts) vertreten hat, noch am besten zum Ausdruck. Durch Atemübungen und Konzentration auf das „Dritte Auge“ auf der Stirn soll die Lebensenergie mobilisiert werden, die ihren Hauptsitz im Zentralen Nervensystem habe. Die mobilisierte und „gereinigte“ (entsexualisierte) Energie soll das Rückenmark hochsteigen und sich im Gipfelpunkt des Schädels in einem „kosmischen Orgasmus“ mit Gott vereinigen.

Das zweite System kommt in der Transzendentalen Meditation von Maharishi Mahesh Yogi (der Pop-Guru der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts) zum Ausdruck. Man stellt sich die Gedanken (und damit letztendlich das gesamte Universum) als Luftblasen vor, die vom Seeboden aufsteigen. Mittels der Konzentration auf Mantras gilt es diese „Luftblasen“ auf ihren Ursprung zurückzuverfolgen und mit dem Seeboden (dem „Brahman“) eins zu werden, mit anderen Worten dem „Seelengrund“ – dem Solar plexus.

Schaut man sich unvoreingenommen den typischen indischen „Heiligen Mann“ an, fällt einem sofort ins Auge: „Den kenne ich doch!“ Das Gehabe, der Körperausdruck, das Lächeln, der Augenausdruck, die wohlfeilen „Weisheiten“ – im Westen sind genau so ein Gutteil der Obdachlosen, hirnorganisch Behinderte, insbesondere aber katatone Schizophrene (der den kundigen Briten in Indien stets als erstes ins Auge sprang!):

In ausnahmslos allen Gesellschaften dieser Welt wurden aus diesem unproduktiven Teil der Gesellschaft die Schamanen und Medizinmänner, die sich in Indien in „Yogis“ transformierten. Im Westen machte man sie zu Mönchen und teilweise zu katholischen Priestern.

Ich stelle in keinster Weise in Abrede, daß sie ein inniges Verhältnis zur kosmischen Orgonenergie haben (man lese nur Reichs Fallgeschichte einer Schizophrenen in Charakteranalyse!) und daß sie teilweise schier unfaßbare Fähigkeiten haben (etwa nackte Sadhus, die den Winter im Himalaya überleben), aber mir kann keiner erzählen, daß extreme Pathologie irgendwo hinführt als zu mehr Pathologie. Man schaue sich doch bitte Indien an: mehr Faschismus, mehr Rassismus, mehr Sexualpathologie geht gar nicht:

Der eine Aspekt, der wirklich alle mystischen Lehrer Indiens vereint, ist die Aussage, man solle Kontakt mit seinem „wahren Ich“, dem Selbst aufnehmen. Für uns bedeutet das, Kontakt mit dem bioenergetischen Kern jenseits der Panzerung aufzunehmen. Doch beim indischen „Weisheitslehrer“ bedeutet das etwas grundlegend anderes: die Wahrnehmungsfunktion löst sich von der Erregung, d.h. das Ich zerfällt, und all die Rituale, Atemübungen etc. dienen dazu eine neue Scheinidentität aufzurichten. Es ist ähnlich wie bei Transvestiten, die in ihrer Rolle, Kleidung und Aufmachung als Frau vor Ekstase und Seligkeit schier platzen, „ihr wahres Ich leben“, aber wenn das alles wegfällt, nur noch ein Häufchen Elend sind. Also: immer schön meditieren, die Mantras aufsagen, den Atem kontrollieren und nie das geistige Umfeld verlassen! Om Shanti!

Sexpol 2018: Buddhas Idioten

12. November 2018

Indische Heilige suchen die „unmittelbare spontane Erfahrung“, in der sie sich selbst verlieren. Alles, wirklich alles, ist auf diese Erfahrung ausgerichtet. Wer sich auch nur etwas in der Welt von Hinduismus, Buddhismus und Sufismus auskennt: es geht ausschließlich um Liebe und Sex bzw. um Ekstase und orgastische Befriedigung. Das ganze ist möglich, weil es in eine extrem sexualfeindliche Ideologie eingebettet ist. Da es ausschließlich arrangierte Ehen, meist innerhalb der Verwandtschaft, gibt, führt Flirten mit einiger Sicherheit in den Tod. Wer sich ausgerechnet als „Reichianer“ auf diese Welt einläßt, disqualifiziert sich selbst, erklärt sich selbst für unzurechnungsfähig.

Übrigens waren die Inder nicht solche kompletten Idioten, wie ihre europäischen Adepten, denn ähnlich den Schamanen bei den Naturvölkern, wurden praktisch ausschließlich psychisch Gestörte, „Intersexuelle“ und auf andere Weise Behinderte zu „heiligen Männern“. Man schaue sich doch Photos der bedauernswerten Gestalten an, die im 19. Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts den heutigen Hinduismus begründet haben. Der indische Mystizismus entsprach dem, was in Europa heute die Psychiatrie und die Fürsorge für Sorgenkinder ist. Auf diese Weise wurden die Unproduktiven produktiv gemacht, d.h. als Agenten der gesellschaftserhaltenden sexualfeindlichen Ideologie genutzt.

Ansonsten fällt mir nur der göttliche Frank Zappa ein:

TOD DER REAKTION!

Das Tor zur Hölle öffnet sich (Teil 2)

14. Juli 2018

John Dee und Edward Kelley, Aleister Crowley und Rudolf Steiner, der Schamanismus und der Lamaismus; das, was Goethes Faust beschreibt; der Umgang mit Engeln und Verstorbenen und das Heraufbeschwören von Dämonen; Channeling und Tarot; das, womit sich erstaunlich viele Pubertierende, angeregt durch die Musikindustrie und Hollywood, beschäftigen: das grenzt in etwa ein, worum es geht. Es bestimmt weite Teile unseres Lebens, ist aber kein Thema für die Orgonomie – weil es durch deren Begriffsraster fällt. „Geist“, frei vom Körper, ist Mystizismus; ist Ausdruck einer durch die Panzerung verzerrten Wahrnehmung. (Morgen zu diesem Punkt ein wichtiger Anhang!)

Es geht um das Herbeizitieren von nichtmenschlichen „geistigen“ Wesenheiten, die man sich zunutze machen will, wie man sich die materielle Welt zunutze macht. Im Lamaismus, beispielsweise, gibt es ein ganzes Pantheon von diesen Wesenheiten, insbesondere auch mächtige Dämonen, die von den großen buddhistisch-tantrischen Yogis bezwungen worden sind, um fortan dem Dharma zu dienen. Tatsächlich dreht sich der gesamte Lamaismus fast exklusiv um das magische Heraufbeschwören von Geistwesen. Wenn sich angehende Lamas drei Jahre zurückziehen, tun sie dabei kaum etwas anderes als eine vorgegeben „Gottheit“ in allen allerkleinsten Einzelheiten zu visualisieren, bis diese Verkörperung einer buddhistischen Tugend ganz und gar von ihnen Besitz ergriffen hat. Wird von diesen „besessenen“ Lamas unter allen möglichen seltsamen Zeremonien ein Sandmandala gelegt, bauen sie tatsächlich einen Tempel und die dazugehörigen Gottheiten nehmen Besitz von diesem Platz. Es ist eine Landnahme!

Diese „Landnahme“ ist wortwörtlich zu nehmen. Man muß entsprechende, „besetzte“ Lokalitäten betreten, um das am eigenen Leibe zu spüren. Neulich hat es mich in die Räumlichkeiten von Anhängern der lamaistischen Karmapa-Sekte verschlagen, wo ich eine halbe Stunde warten mußte. Es war ähnlich wie im Warteraum einer Strahlenpraxis. Ein bedrückendes Gefühl wie von ORANUR und DOR, ein Energieschwall, der meine Hände hat kribbeln lassen und das subtile Gefühl, seine eigene Identität bewahren zu müssen, weil etwas an einem zehrt, während gleichzeitig etwas in dich hineinwill und an deine Stelle treten will. Vor allem fühlte ich mich den Rest des Tages energetisch schmutzig, als wäre ich starkem DOR ausgesetzt gewesen.

Da ich mich in absurd jungen Jahren, Jahre bevor ich je von Reich gehört habe, mit dem Tantrismus beschäftigte und von daher ein Gefühl dafür habe, kann ich nur jedem raten, sich davon fernzuhalten, ähnlich wie man sich von ORANUR- und DOR-Quellen fernhält. Sie (was „sie“ auch immer sein mögen!) wollen deine Seele zerreißen und an deren Stelle treten. Die Filme von Kenneth Anger, Horrorfilme wie Shining, Tanz der Teufel, Poltergeist, Event Horizon oder Hellraiser

„Spiritualität“ und „Esoterik“ aller Art, jede „Religion“, Hollywood, die Eliten, sie alle versuchen diesen Planeten in so etwas zu verwandeln, was ich bei den Karmapa-Anhängern gespürt habe: Dämonen werden heraufbeschworen, um sie zu versklaven, ähnlich wie wir „das Atom“ versklaven wollten…

Christus kam, um die Dämonen auszutreiben.