Posts Tagged ‘Gotteslästerung’

Der verdrängte Christus: 17. Jesu Funktionalismus

24. Juli 2018

Ein neuer Artikel auf http://www.orgonomie.net:

DER VERDRÄNGTE CHRISTUS:

17. Jesu Funktionalismus

Das „Schmähvideo“ über Mohammed

25. September 2012

Warum so grenzenlos empfindlich? Den Streit um die angeblichen Verunglimpfungen Mohammeds kann man nur verstehen, wenn man einen ganz anderen Streit berücksichtigt: den zwischen westlichen Islamwissenschaftlern, ob es Mohammed überhaupt gegeben hat!

Die erste Gelehrtenfraktion verweist darauf, daß in den Berichten der ersten Opfer der arabischen Expansion nie von Mohammed, dem Koran und einer neuen Religion die Rede ist. Vielmehr scheinen die Eroberer heterodoxe (d.h. antitrinitarische) Christen gewesen zu sein, die das Kreuz als ihr Symbol hatten und den Titel „Mohammed“ („der Gepriesene“) ähnlich für Jesus benutzten, wie wir von „Christus“ („der Gesalbte“) sprechen. Der „Prophet Mohammed“ und sein Koran sei, so diese Gelehrten, eine spätere Schöpfung.

Die zweite Fraktion der Islamwissenschaftler hat ein schlagendes Gegenargument: Es muß einen „historischen Mohammed“ gegeben haben, da ansonsten unerklärlich sei, warum die Araber über ihren Propheten derartig viele nicht gerade schmeichelhafte Dinge tradiert haben: „satanische Verse“, ein Selbstmordversuch, Opfer schwarzer Magie, ein kleines Mädchen ehelichen, Feinde solange foltern, bis sie ihre Geldverstecke preisgeben, Mord an Kritikern und Spöttern, sich nicht an die eigenen Offenbarungen halten (beispielsweise mehr als vier Ehefrauen haben), unedle und unritterliche Kriegsführung, etc. Die Liste ist wirklich endlos. Es ist deshalb praktisch unmöglich kein „Schmähvideo“ über Mohammed zu drehen!

Nochmal: das Argument lautet, daß es schlichtweg undenkbar ist, daß die Araber diese Horror-Figur erfunden hätten. Und das ist ja noch nicht alles! Beispielsweise wird berichtet, daß ganze Suren des Koran verlorengegangen sind, etwa weil das einzige Manuskript von einer Ziege gefressen wurde. Wer würde so etwas erfinden?!

Wir stehen vor der Situation, daß es Belege, wenn nicht schlichtweg Beweise dafür gibt, daß Mohammed nie gelebt hat (Münzen, Inschriften, die Berichte der Eroberten) und wir haben auf der anderen Seite das wirklich schlagende Gegenargument.

Zwar gibt es im Islam diese Debatte nicht, aber dieser grundsätzliche Riß, dieser Riß im Fundament, durchwirkt doch das islamische Selbstverständnis: Man kann über Mohammed, den Koran und die Frühgeschichte des Islam, d.h. die drei Grundpfeiler dieser Religion, schlichtweg nicht sprechen, ohne Gotteslästerung zu begehen!

Was ist denn nun der Islam? Ganz offensichtlich waren die ursprünglichen arabischen Eroberer heterodoxe Christen, für die Jesus nur sozusagen „das Siegel der Propheten“ und der erste Diener Gottes war. Ihr Glaube ruhte auf abenteuerlich schlechten Übersetzungen christlicher und jüdischer Schriften, aus denen schließlich der „Koran“ zusammengestückelt wurde. Bei ihren Raubzügen wurden sie zunehmend korrumpiert und um den denkbar „unchristlichen“ Lebenswandel der „Kalifen“ zu rechtfertigen, wurde aus „Mohammed“ (ein Titel, der ursprünglich für Jesus stand, sich dann jedoch verselbständigte) ein Prophet und Staatsmann, der den besagten Lebenswandel vorgelebt hatte und so rechtfertigte.

Das ist wirklich die einzige Version des Geschehens, die einigermaßen Sinn macht!

Man kann es drehen und wenden wie man will, der Islam ist eine Lüge. Eine islamische Theologie, die mehr sein will als Scharia-Kunde, ist schlichtweg nicht vorstellbar. Was man etwa den Kindern im Islamunterricht beibringen will außer abergläubischen Tabus, zwangsneurotischen Reinigungsvorschriften und geschönten Lügenmärchen über Mohammeds Leben, die nichts mit den islamischen Quellen zu tun haben, wissen nur die total verpeilten Bildungspolitiker der Grünen und der SPD. Wie mit Kindern über das islamische Paradies und die islamische Hölle sprechen? Wie mit Kindern über einen Gott reden, der nur die Guten liebt – d.h. keine Vergebung und Liebe kennt? Wie über einen Gott, der identisch ist mit dem, was Christen als den Teufel bezeichnen?

Warum so empfindlich? Weil es den Islam gar nicht gibt! Er ist eine Chimäre, die mit blutiger Gewalt aufrechterhalten wird! Man kann nicht ernsthaft über Mohammed reden, nicht ernsthaft über den Koran, nicht mal ernsthaft über die islamische Theologie. Man kann sich nur willenlos unterwerfen und sein Denken einstellen – oder sich als „Gotteslästerer“ abschlachten lassen, sobald man überhaupt irgendetwas sagt. Was die wenigsten begriffen haben, ist, daß das inkriminierte, ach so abstoßende „Schmähvideo“ nichts anderes tut, als die islamischen Quellen vollkommen korrekt in Bildform widerzugeben – und daß die Moslems gerade deshalb ausrasten.

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