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Martin Walsers Unbehagen in der Erinnerungskultur

3. Oktober 2026

Bedenkenswert ist der Brief eines gewissen Jochen Weber an Martin Walser über dessen Rede am 11. Oktober 1998 in der Paulskirche. Im Verlauf der eigenen Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit sei ihm, Weber, aufgefallen,

wie im deutschen Fernsehen gewissenlos und gefühlskalt in zunehmendem Maße immer wieder Bildmaterial über die NS-Greuel eingesetzt wurde, um irgendein politisches Anliegen zu untermauern. Die Würde der präsentierten Toten hatte keinerlei Bedeutung. Gewisse Fernsehbeiträge ähnelten immer mehr, in Aufbau und Stil, der Goebbelschen Propaganda. Die vielen Leidenden und die massenhaften Toten wurden als Manövriermasse mißbraucht. Inzwischen entlarvt allein schon der Hinweis auf Auschwitz das unredliche Argument. (Frank Schirrmacher (Hrsg.): Die Walser-Bubis-Debatte, Frankfurt 1999, S. 171).

Die damalige Debatte ist wichtig, weil es um Schuld, Schuldgefühle, schlichtweg das „Über-Ich“ d.h. um PANZERUNG ging. Sie ist der eine Wendepunkt in der Auseinandersetzung Deutschlands mit seiner „historischen Schuld“, denn es war der erste „Befreiungsschlag“ gegen einen alles beherrschenden Alpdruck, d.h. der von Walser erwähnten „Moralkeule Auschwitz“. Einer Moralisierei, die sich prinzipiell der gleichen hysterischen, jede rationale Abwägung hintertreibenden Rhethorik befleißigte, wie es vorher Goebbels getan hatte. Linke behaupten charakteristischerweise, Walsers sei der „Dammbruch“ gewesen, der den Weg zum „Schlußstrich“ geöffnet hätte, also das Ende der emotionalen Erpressung des deutschen Volkes. Resultat: unsere Unterdrücker zogen die Schrauben der Folterbank weiter an.

In seiner Verteidigung griff Walser auf die durch Bernd A. Laska zugänglich gemachten Thesen LaMettries über die verheerende Rolle des Schuldgefühls bei der Unterdrückung des lebendigen Lebens zurück. 2004 wurde LaMettrie (und gewisserweise auch Laska) zum Helden von Walsers Roman Der Augenblick der Liebe. Schuldgefühle, die erwähnte „Moralkeule“, seien ein korosives Gift für Seele und Körper. Das aufoktroyierte schlechte Gewissen erzeuge innere Blockaden, Wut und Haß und entsprechend genau jene Gefühlskälte, die es doch bekämpfen soll. Was erwartet man eigentlich, wenn man Menschen Jahrzehnte in einer schuldbeladenen „Erinnerungskultur“ emotional erstickt? Was soll das Ergebnis dieser schwarzen (wohl eher roten) Pädagogik sein?

Es paßt ins Bild, daß Walsers Kritiker nicht etwa angesichts des durch Walser vermittelten aufklärerischen Impulses innehielten, sondern sie ganz im Gegenteil reflexhaft den Schuldkult weiterforcierten und „hysterisierten“. Niemals wurde so heftig gegen Hitler gekämpft wie in den letzten zwei Jahrzehnten, nie waren die Hetzreden schriller, nie wurde der erwähnte „Damm“ (!) höher aufgeschüttet!

Und das alles auf eine Art, die wirklich immer mehr an Goebbels erinnert. Man merkt, daß den wie Priester eines Kults auftretenden Propagandisten der „Erinnerungskultur“ die tatsächliche Erinnerung an die jüdischen Opfer der Emotionellen Pest egal ist – daß ihnen die Opfer gleichgültig sind. Sie sind vielmehr willkommenes Material, um auf pestilente Weise jede Regung von Gesundheit, Lebensfreude, „Identitätsfreude“ im deutschen Volkskörper zu ersticken, indem eine Art Dauerstreß unter der „Moralkeule“ erzeugt wird. Unter diesem Schirm und auf dem Rücken von sechs Millionen grausam ermordeter Juden machen die Blockparteien der Emotionellen Pest ihre Politik! Das Verrecken der Juden hatte einen Sinn: ihr Opfer verhindert die AfD – und erhält den Funktionären der Altparteien ihre gepanzerten Dienstlimousinen nebst Fahrern, fürstlichen Pensionen, Zugang zu… Sie mußten sogar für die ideologische Unterfütterung des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs der SPD und der Grünen auf Serbien herhalten. Wie moralisch verkommen und schlichtweg bösartig kann man eigentlich sein?

Das ist Sparta!!! oder: Warum die Umvolkung?

11. Januar 2024

Es fängt mit dem Zugabteil an: trittst du ein, empfangen dich unfreundliche Blicke, weil es enger wird; du begegnest einer geschlossenen Gemeinschaft. Das gleiche erlebst du aus umgedrehter Perspektive, wenn eine halbe Stunde später bei der nächsten Station ein neuer Passagier ins Abteil tritt und damit nunmehr „deine“ Gruppe in weitere Bedrängnis bringt. Immer wenn man als Außenstehender in geschlossene Gemeinschaften eintritt, Familienfeiern bei Freunden, fremde Arbeitsgruppen im Betrieb etc., ist man fremd und fühlt sich unwohl und je geschlossener und homogener diese Gruppe ist, desto schlimmer ist es.

Das ist einer der Gründe, warum beispielsweise in Schulen Lehrer alles tun, um „Cliquenbildungen“ zu verhindern, d.h. die Kinder immer mehr in die Vereinzelung zu treiben. Im Realsozialismus war „Fraktionsbildung“ der Hauptfeind, man wollte eine formlose „Masse“. Im Realkapitalismus ist das kaum anders: das Kapital will keine Völker, sondern atomisierte Siedlungsräume mit maximaler Mobilität der „Atome“. Die Propaganda ist dabei perfide: es gehe um Liebe, Verständnis. Austausch, Solidarität, Inklusion, „Gemeinschaft“. Die, die sich gegen das woke Kapital wenden, sind – Nazis!

Auf der anderen Seite und „von unten“: Minderheiten, früher die Juden, heute die Moslems, tun alles gegen die „Leitkultur“, weil sie die Assimilation fürchten. Kabbalistisch ausgedrückt: das Ersticken des Lichts im „abgeschotteten“ Volkskörper, der entsprechend „multikulturell“ aufgerissen, „lichtdurchlässig“ gemacht werden muß. In Amerika wurde dergestalt systematisch die WASP-Kultur (weiß, angelsächsisch, protestantisch) von der Erfindung des Begriffs „Melting Pot“ bis zum heutigen offenen anti-weißen Rassismus zerschlagen und in Europa erleben wir ähnliches. Desgleichen sogar in Australien und Neuseeland, ganz zu schweigen von Kanada.

Niemand kommt auf die Idee Japaner, Han-Chinesen, Somalier oder Zapoteken umzuvolken. Warum müssen ausschließlich Weiße durch immer mehr Multikultur vor „Inzucht“ bewahrt werden, wie Schäuble mal ganz offen schwadronierte? Was ist so gefährlich an einer homogenen irländischen Bevölkerung oder an der polnischen?

Der Mächtige fürchtet die Masse, die sich organisieren kann, weil sie in jeder Hinsicht die gleiche Sprache spricht, die gleiche Geschichte hat und eine funktionsfähige Einheit bildet. Der Ohnmächtige fürchtet die Ausgrenzung, die Sequestration, oder, genauso schlimm, die Assimilation. Die Macht nutzt die Ohnmacht rücksichtslos aus, um sich in den Schleier des selbstlosen Gutmenschentums zu hüllen, und die Ohnmacht dient sich hemmungslos der Macht an, um der bedrohlichen Mehrheit, den Nazis, eins auszuwischen.

Das deutsche Volk, das irische Volk und eines Tages auch das polnische Volk verschwinden und keiner wird sagen können, was eigentlich geschehen ist.

Aber warum werden nur die Weißen umgevolkt und nicht die Schwatten, Gelben und Braunen? Seit den Stadtstaaten des antiken Griechenlands ist Europa etwas Besonderes: die Vielfalt in der Einheit, d.h. die Fähigkeit zur Selbstorganisation. Die sich etwa darin zeigt, daß jedes Land unverkennbar und unaufhebbar europäisch ist, doch gleichzeitig jeweils etwas Eigenes und Unverwechselbares. Das hat Europa stark gemacht. In anderen „Reichen“ führten die Fehlentscheidungen der Zentrale zum baldigen Untergang, während Europa potentiell unsterblich ist, denn es fehlt eine Zentrale und wenn einzelne Regierungen Mist bauen, hat das für Europa nur marginale Folgen. Die als EU organisierte und schwerbewaffnete Emotionelle Pest versucht gerade mit allen Mitteln diese einzige Hoffnung des Lebendigen auf diesem Planeten zu zerstören.

Wach auf, UM GOTTES WILLEN WACH AUF!

Das ist Sparta!!!