Posts Tagged ‘AfD’

Martin Walsers Unbehagen in der Erinnerungskultur

3. Oktober 2026

Bedenkenswert ist der Brief eines gewissen Jochen Weber an Martin Walser über dessen Rede am 11. Oktober 1998 in der Paulskirche. Im Verlauf der eigenen Auseinandersetzung mit der deutschen Vergangenheit sei ihm, Weber, aufgefallen,

wie im deutschen Fernsehen gewissenlos und gefühlskalt in zunehmendem Maße immer wieder Bildmaterial über die NS-Greuel eingesetzt wurde, um irgendein politisches Anliegen zu untermauern. Die Würde der präsentierten Toten hatte keinerlei Bedeutung. Gewisse Fernsehbeiträge ähnelten immer mehr, in Aufbau und Stil, der Goebbelschen Propaganda. Die vielen Leidenden und die massenhaften Toten wurden als Manövriermasse mißbraucht. Inzwischen entlarvt allein schon der Hinweis auf Auschwitz das unredliche Argument. (Frank Schirrmacher (Hrsg.): Die Walser-Bubis-Debatte, Frankfurt 1999, S. 171).

Die damalige Debatte ist wichtig, weil es um Schuld, Schuldgefühle, schlichtweg das „Über-Ich“ d.h. um PANZERUNG ging. Sie ist der eine Wendepunkt in der Auseinandersetzung Deutschlands mit seiner „historischen Schuld“, denn es war der erste „Befreiungsschlag“ gegen einen alles beherrschenden Alpdruck, d.h. der von Walser erwähnten „Moralkeule Auschwitz“. Einer Moralisierei, die sich prinzipiell der gleichen hysterischen, jede rationale Abwägung hintertreibenden Rhethorik befleißigte, wie es vorher Goebbels getan hatte. Linke behaupten charakteristischerweise, Walsers sei der „Dammbruch“ gewesen, der den Weg zum „Schlußstrich“ geöffnet hätte, also das Ende der emotionalen Erpressung des deutschen Volkes. Resultat: unsere Unterdrücker zogen die Schrauben der Folterbank weiter an.

In seiner Verteidigung griff Walser auf die durch Bernd A. Laska zugänglich gemachten Thesen LaMettries über die verheerende Rolle des Schuldgefühls bei der Unterdrückung des lebendigen Lebens zurück. 2004 wurde LaMettrie (und gewisserweise auch Laska) zum Helden von Walsers Roman Der Augenblick der Liebe. Schuldgefühle, die erwähnte „Moralkeule“, seien ein korosives Gift für Seele und Körper. Das aufoktroyierte schlechte Gewissen erzeuge innere Blockaden, Wut und Haß und entsprechend genau jene Gefühlskälte, die es doch bekämpfen soll. Was erwartet man eigentlich, wenn man Menschen Jahrzehnte in einer schuldbeladenen „Erinnerungskultur“ emotional erstickt? Was soll das Ergebnis dieser schwarzen (wohl eher roten) Pädagogik sein?

Es paßt ins Bild, daß Walsers Kritiker nicht etwa angesichts des durch Walser vermittelten aufklärerischen Impulses innehielten, sondern sie ganz im Gegenteil reflexhaft den Schuldkult weiterforcierten und „hysterisierten“. Niemals wurde so heftig gegen Hitler gekämpft wie in den letzten zwei Jahrzehnten, nie waren die Hetzreden schriller, nie wurde der erwähnte „Damm“ (!) höher aufgeschüttet!

Und das alles auf eine Art, die wirklich immer mehr an Goebbels erinnert. Man merkt, daß den wie Priester eines Kults auftretenden Propagandisten der „Erinnerungskultur“ die tatsächliche Erinnerung an die jüdischen Opfer der Emotionellen Pest egal ist – daß ihnen die Opfer gleichgültig sind. Sie sind vielmehr willkommenes Material, um auf pestilente Weise jede Regung von Gesundheit, Lebensfreude, „Identitätsfreude“ im deutschen Volkskörper zu ersticken, indem eine Art Dauerstreß unter der „Moralkeule“ erzeugt wird. Unter diesem Schirm und auf dem Rücken von sechs Millionen grausam ermordeter Juden machen die Blockparteien der Emotionellen Pest ihre Politik! Das Verrecken der Juden hatte einen Sinn: ihr Opfer verhindert die AfD – und erhält den Funktionären der Altparteien ihre gepanzerten Dienstlimousinen nebst Fahrern, fürstlichen Pensionen, Zugang zu… Sie mußten sogar für die ideologische Unterfütterung des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs der SPD und der Grünen auf Serbien herhalten. Wie moralisch verkommen und schlichtweg bösartig kann man eigentlich sein?

100 Jahre Orgonomie und Kommunismus

1. Oktober 2026

Die orgonomische Theorie, wie Reich sie 1933 formulierte, besagt, daß der Nationalsozialismus eine sekundäre Reaktion auf den Bolschewismus war: „das Aufbäumen einer sexuell ebenso wie wirtschaftlich todkranken Gesellschaft gegen die schmerzhaften, aber entschiedenen Tendenzen des Bolschewismus zur sexuellen, ebenso wie ökonomischen Freiheit“ (Massenpsychologie des Faschismus, 1933, S. 94). Das würde heute jeder Linke unterschreiben und im Kampf gegen die AfD entsprechend anpassen, was LGBTQAI+ betrifft und unsere sozialen Sicherungssysteme – für den Nahen Osten, Afrika und die Kokaine.

Später, nachdem Reich den wahren Charakter des Kommunismus durchschaut hatte, hat die Orgonomie dies um den Punkt ergänzt, daß der Nationalsozialismus ein ebenso verzweifelter wie pestilenter Versuch war, mit der zerstörerischen Rebellion der linken Freiheitskrämer fertigzuwerden (Charles Konia: „Cancer and Communism (Part II)“, The Journal of Orgonomy, Nov. 1996). Daß also primär die Linke schuldig geworden ist, weil sie unverantwortlich und kontaktlos, wie es ihrem Wesen entspricht, eine „Reaktion“ angestoßen hat (für deren Eigendynamik sie natürlich nicht mehr verantwortlich gemacht werden kann).

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Nutzen wir den etwas kurzgeratenen Blogeintrag für Kunst im Netz: Bild 22

Die Orgonomie jenseits von linkem Ökonomismus und rechtem Biologismus

24. Mai 2026

Anfang der 1930er Jahre geriet Reich sowohl in Konflikt mit den Kommunisten als auch gleichzeitig mit den Nationalsozialisten und zwar aus funktionell identischen Gründen. Diese grundsätzliche Gegenposition der Orgonomie zu den beiden äußeren Flügeln der Gesellschaft, die durch extreme Pestilenz und extreme okulare Panzerung gekennzeichnet sind, hält bis heute an.

Die Marxisten sahen ausschließlich „rationale“ ökonomische Beziehungen: die Kapitalistenklasse focht aus ihrer Sicht vollkommen rational für ihre Interessen, umgekehrt die Arbeiterklasse für die ihren. In seiner vermeintlich „Marxistischen“ Schrift Massenpsychologie des Faschismus deckte Reich hingegen die durch und durch irrationalen (neurotischen) Beweggründe zumindest der Masse der Arbeiter auf, die gegen ihre eigenen Interessen den Faschisten und Sozialdemokraten („Sozialfaschisten“) den Boden ebneten – heute sind es die Grünen und die Sozialdemoratten. Der ökonomische Bereich erwies sich auf eine grundlegende Art und Weise vom Irrationalismus bestimmt – und damit war der Marxismus hinfällig. Daß gleichzeitig die Kapitalisten auf die National-SOZIALISTEN hereinfielen, vervollständigt das Bild! – Heute haben wir das gleiche Bild: die einzige rationale Option, nämlich die AfD, wird von allen dämonisiert. Sie rennen allesamt lieber in den sicheren Untergang! Die Massenpsychologie des Merz-Faschismus!

Auf der Seite der rechtsextremen Pestilenz propagierten die Hitleristen und Freudisten ein biologistisches Weltbild, das von einem Pseudo-Darwinismus geprägt war. Alles, jede neurotische und perverse Abweichung, war von biologischen Trieben vorgegeben und der Mensch war nicht mehr als ein „sadomasochistisches Tier“, das es, je nachdem, zu zügeln galt oder das man gemäß dem alles bestimmenden Willen zur Macht zum Triumph bringen mußte. Alles war „unveränderliche Natur“ und damit „rational“. Für Reich hingegen war diese „innere Natur“, d.h. Freuds „Unbewußtes“ oder der „unerbittliche Kampf um Dominanz“ der Nazis, ganz und gar nicht „natürlich“, sondern Kunstprodukt einer repressiven Erziehung, die das Menschentier seit unzähligen Generationen hat grotesk entarten lassen. Man denke heute an den universell gelehrten „biologischen Zynismus“, den Triumph der mechano-mystischen Genetik, die nach wie vor in der Tradition Josef Mengeles steht! Inklusive Massenmord, wenn man an die C-Zeit denkt!

Die orgonomische Alternative zum naiven Ökonomismus der Linken ist die Gedankenwelt der Arbeitsdemokratie, die Reich am Ende von Massenpsychologie des Faschismus ausgebreitet hat. Die Antwort auf die rechten Sadomaso-Eugeniker ist die von Reich gegen Josef Mengele und Konsorten initiierte antifaschistische „sexualökonomische Lebensforschung“, aus der sich die Orgonbiophysik entwickelte.

Das orgonomisch-konservative Manifest (Teil 2)

1. Januar 2026

Orgontherapie ist nichts anderes als der Kampf gegen eine bestimmte Infektion, die sich im Patienten ausbreitet, die Emotionelle Pest. Es ist ein „Hör auf, meinem Kumpel wehzutun, du Mistkerl!“ Dazu muß eine „freundschaftliche Allianz“ zwischen Therapeut und Patient aufgebaut werden, ein Bündnis gegen die Infektion. Das ist so, als würde die freie Welt Freunde in der ganzen Welt suchen, um die Ausbreitung des Islamo- und Roten Faschismus zu stoppen. Aber das bedeutet nicht, daß „der Westen sich ausbreitet“, sondern nur, daß er die zerstörerische Ausbreitung des Faschismus aufhält. Das Prinzip der Ausbreitung selbst ist unser Gegner. Man nehme die Kreuzzüge: daß war keine Ausbreitung, sondern das Errichten einer Mauer gegen die Ausbreitung der Pest! Wenn ich mich gegen die Antifa stelle, ist das etwas grundlegend anderes als umgekehrt!

Es ist wie die Sache mit den Äpfeln. Faule Äpfel infizieren gesunde Äpfel. Die Fäulnis breitet sich aus. Aber gesunde Äpfel verbreiten ihre Gesundheit nicht. Das geht gar nicht! Alles, was man tun kann, ist, die Ausbreitung der Fäulnis zu stoppen, indem man ihr Hindernisse in den Weg stellt und dann darauf zu warten, daß sie förmlich „austrocknet“. Zur Enttäuschung aller wohlmeinenden Menschen ist Liebe und Gesundheit leider nicht ansteckend. Das Gute kann nur arbeitsdemokratisch nach Verbündeten Ausschau halten, um sich gemeinsam der Ausbreitung des Bösen entgegenzustämmen. Alles andere ist liberale Verblendung! Die Liberalen fangen immer erneut mit „Laßt uns die Botschaft der Liebe und des Verständnisses verbreiten!“ an, aber weil sie keine Ahnung von dem grundlegenden Unterschied zwischen Gut und Böse haben, werden sie letztlich selbst zu Roten Faschisten, d.h. dem schlimmsten vorstellbaren Übel. Der Liberale ist dem Untergang geweiht, gerade weil er so „liebevoll“ ist. Nur der Konservative hat eine Chance, seine Seele nicht an den Teufel zu verkaufen!

Das Leben ist durch drei Funktionsbereiche gekennzeichnet:

1. Sexualökonomie: Liebe gegen die Emotionelle Pest (beispielsweise Pornographie und LGBTQ+)

2. Wirtschaft: Arbeit gegen die Emotionelle Pest (beispielsweise Friedrich Merz und BlackRock)

3. Weisheit: Wissen gegen die Emotionelle Pest (beispielsweise Ursula von der Leyen und die Internetzensur)

Wenn diese drei Bereiche (Liebe, Arbeit und Wissen) relativ frei sind, funktionieren sie einfach und kümmern sich nicht um die Außenwelt. Werden sie von Perversen und Lobbyisten angegriffen setzen sie einfach ihre Aufklärungsarbeit fort und suchen verbündete in der Trump-Administration, wie es gegenwärtig unsere AfD tut. Wobei die AfD nach der Machtübernahme niemals so handeln wird wie die gegenwärtigen linken Pestratten, die roten Nazis: Debanking, aus öffentlichen Dienst entlassen, flächendeckende Linkspropaganda, Gleichschaltung der gesamten Akademie, antiweißer Rassismus, Christophobie, die Jugendorganisation blockiert die Parteitage anderer Parteien, der militärisch durchstrukturierte Antifa-Terror, etc. ES IST UNDENKBAR, DASS DAS LEBENDIGE LEBEN (die AfD) JEMALS SO PESTILENT HANDELN WÜRDE! Leipzigs Antifa zieht gegen die Bürger von Schwarzenberg. Der umgekehrte Fall ist jenseits allen Vorstellungsvermögens, so absolut grotesk wäre er. In nichts ähnelt unser Verhalten dem der Emotionellen Pest. Das „Wie“ ist das „Was“!

So arbeitsdemokratisch waren im Wesentlichen die USA in der Zeit zwischen General Washington und Teddy Roosevelt. Es war der pseudoliberale pestilente Charakter Woodrow Wilson, der die irrsinnige Idee der „Verbreitung der Demokratie“ auf der ganzen Welt einführte. Das ist nicht die Art und Weise, wie Liebe, Arbeit und Wissen mit dem Pest umgehen. Wahre Konservative wie Senator Robert A. Taft zur Zeit Reichs Anfang der 1950er Jahre haben immer versucht, den gesunden Menschenverstand und Rationalität nach Amerika zurückzubringen. Trump ist die jüngste Inkarnation dieser Vernunft. Kein einziger amerikanischer Steuerdollar, kein einziger amerikanischer Blutstropfen für die Ukraine und anderen destruktiven Blödsinn!

Stattdessen sollten sich die USA all dieser wahnsinnigen pseudoliberalen, neokonservativen, krypto-Trotzkistischen Pestbeulen entledigen, die ständig „Demokratie“ in der Welt verbreiten wollen. Das ist nicht die Art des lebendigen Lebens! Lebendiges Leben ist friedlich und wehrt sich nur gegen die Ausbreitung der Pest, indem es Barrieren aufrichtet. Es ist nie und nimmer mit der Freiheit hausieren gegangen. Pornographie und Perversion (LGBTQ) verbreiten sich, während die Genitalität sich nur vor Pornographie ekelt und nicht im geringsten an Perversion interessiert ist. Die Genitalität ignoriert diese Dinge einfach! In dieser Hinsicht ist Genitalität konservativ und „isolationistisch“. Die Liberalen wollen „die Welt verändern“, während die Konservativen einfach in Ruhe gelassen werden wollen!

Also würde die Genitalität immer durch die Pest dominiert werden? Keineswegs, denn „Ausbreitung“ ist der Modus Operandi der Pest. Wenn sie sich nicht ausbreiten kann, schrumpft sie einfach und stirbt. Das Gegenteil ist bei der Genitalität der Fall: Wenn sie sich ausbreitet, wird sie verwässert und von der Pest infiziert. Dies geschah mit Amerika nach Woodrow Wilson. Wie viele schreckliche Dinge wurden im „Namen der Demokratie“ verübt? Wie viele Menschen wurden völlig sinnlos getötet? LASST DIE WELT IN RUHE!! So wie Trump es tut: Verbündete in fremden Ländern finden, Deals machen, aber aufhören, „Demokratie zu verbreiten“. Mit potentiellen Freunden in Kontakt treten und andererseits „eine Mauer bauen“, aber nichts „verbreiten“. Reich operierte auf ähnliche Weise: „Keine Propaganda ist die beste Propaganda.“ Mache einfach deine Arbeit und das war’s.

Du sagst, daß es mir an Optimismus mangelt und daß ich irgendwie DOR erliege, weil ich sage, daß sich die Genitalität nicht ausbreitet, sondern einfach auf dem Boden bleibt. Was ich eigentlich ausdrücken will, ist doch offensichtlich. Die pestigen Comanchen terrorisierten die Prärie und verbreiteten sich wie ein Lauffeuer. Es ist absolut unvorstellbar, daß ein genitaler Stamm etwas ähnliches getan hätte. Die Pest breitet sich aus, während die Genitalität einfach ihr Leben lebt und sich verteidigt. Wenn sie den Comanchen nacheifern würde, würde es bald selbst zur Pest werden!

Ein schönes Beispiel ist der Zweite Weltkrieg. Ich habe mich hier schon breit genug über das atlantische Theater ausgelassen, nehmen wird deshalb das pazifische: Nachdem Japan 1905 den Krieg gegen Rußland gewonnen hatte, beschloß es, den westlichen Weg einzuschlagen und ebenso wie Großbritannien und andere Länder expansionistisch bzw. imperialistisch zu werden, anstatt einfach nur Handelspartner zu sein. Als Amerika mit lähmenden Sanktionen gegen Japan reagierte, war der japanisch-amerikanische Krieg unvermeidlich. Die Dynamik der Emotionellen Pest begann also schon lange vorher, z.B. mit Großbritanniens irrsinnig verbrecherischer Politik wie dem Opiumkrieg in China. Wie auch immer, Amerikas angebliche „Befreiung“ Ostasiens führte zur Ausbreitung des Roten Faschismus, was wiederum eine militärische Intervention der USA erforderlich machte. Nichts an dieser Kette von Ereignissen war in irgendeiner Form „genital“ oder „rational“. Trump, hätte es ihn damals gegeben, hätte einen Deal gemacht, so wie er jetzt die Situation in der Ukraine handhabt: auf eine rational konservative Weise, nicht mit dem halbirren liberalen Ansatz seiner „neokonservativen“ Gegenspieler.

Es ist der charakteranalytische Ansatz. Man geht nicht mit der Brechzange vor, sondern systematisch und angepaßt von außen nach innen, von der Oberfläche aus zum Kern und dämmt so langsam aber sicher die Pest ein. Was man nicht tut, ist, den Lebenskern zu einem Putsch gegen die Pest anzustacheln, sondern diese gemeinsam immer mehr einzugrenzen und zu „sequestrieren“. Das mechanistisch-mystische Denken stellt den Kampf zwischen Gut und Böse so dar, als sei es eine manichäische Auseinandersetzung zwischen irgendwie zwei gleichen Kräften. Nein, der Unterschied ist fundamental und zeigt sich vor allem im WIE der Auseinandersetzung auf der jeweiligen Seite.

Die Spaltung der Partei Die Linke in Ost und West (Teil 2)

23. Dezember 2025

Warum ist im Osten die AfD so stark, im Westen aber eher schwach?

Der Mensch ist keine Maschine. Menschen, die im Sozialismus der „DDR“ aufgewachsen sind, können „kapitalistischer“ sein, als jeder Wessi, wie ich persönlich immer wieder gesehen habe. Knallhart im Geschäftsleben und im Beruf, extrem geschäftstüchtig. Gleichzeitig findet man aber auch Leute, die brave Stammwähler der SED („Die Linke“) geblieben sind, der „DDR“ nostalgisch nachtrauern und die alten „sozialistischen Werte“ hochhalten. Es ist so ähnlich, wie in der individuellen Panzerstruktur: die einen wuchsen in einer asozialen Alkoholikerfamilie auf, wurden vernachlässigt und mißhandelt, und werden doch zu gesunden, praktisch ungepanzerten Erwachsenen, während die anderen unter denkbar besten Voraussetzungen rührend umhegt in einer intakten Familie aufgewachsen sind, vielleicht sogar in einer orgonomisch orientierten, und doch zu neurotischen Wracks werden. Da der Mensch keine Maschine ist, ist seine Entwicklung unvorhersehbar.

Der Mensch ist eine Maschine! Das kann man in Labors von psychologischen Instituten nachweisen, wo sich etwa messen läßt, daß Männer durch zwei richtig angeordnete Punkte und einen vertikalen kurzen Strich auf einem weißen Blatt Papier sexuell erregt werden. Wir reagieren auf primitivste Schlüsselreize genauso wie Insekten oder Amöben. Nichts anderes als Biomaschinen! Entsprechend sind wir fast beliebig manipulierbar. Beispielsweise wurden wir im Westen seit 60 Jahren im Sinne des pestilenten Charakters Herbert Marcuses flächendeckend beeinflußt und das seit den ersten Stunden unseres Lebens (Schule, Universität, Kultur, Werbung, „Wissenschaft“, Politik, Alltagsästhetik, Medien). Der Kult der Minderheiten und des Perversen und vor allem alles Außereuropäischen, die Gängelung der Sprache und eine generelle Umwertung aller Werte der autoritären Gesellschaft, Multikulti und Gendermainstreaming. In einem solchen Umfeld, d.h. unter Biorobotern, die derartig programmiert wurden, kann es passieren, daß Leute einen Weihnachtsamrkt besuchen, der zu einem Hochsicherheitstrakt wurde, und trotzdem nicht auf die Idee verfallen, die AfD zu wählen. Im Westen gehen der Selbsthaß, die Selbstverachtung und Selbstekel bis zur Selbstvernichtung:

Anders sah es in der „DDR“ aus. Hier haben die kommunistischen Verschwörer alles getan, damit der zersetzende Dreck eines Herbert Marcuse nicht über die Mauer schwappte. Es wurde alles getan, daß die Menschen sich mit dem Staat, der Nation, dem Volk identifizierten, die Sprache wurde (im Rahmen der kommunistischen Ideologie) funktionsfähig gehalten und generell der Dekadenz Paroli geboten. (Ähnliches läßt sich über Rußlanddeutsche sagen.) Dergestalt haben wir die paradoxe Situation, daß unter den Kommunisten mehr konservativ strukturierte Menschen aufgewachsen sind, während im freien Westen das rote Gesindel, zu einem Gutteil KINDERFICKER, die Freiheit hatte, jene Seelenkrüppel heranzuzüchten, Pack, die letzte Mischpoke, das heute Die Grünen und eine zwielichtige Organisation wie die SPD in die Parlamente wählt.

Eine Ironie der Geschichte, daß nun ausgerechnet die ehemaligen Bürger der „DDR“ die einzige Kraft sind, die unser Vaterland noch retten können!

Da der Mensch keine Maschine ist, kann man sein Verhalten unmöglich genau voraussagen, aber immerhin gelingt das mit den Verhaltenstendenzen der überwiegenden Mehrheit von größeren Gruppen. Das ist der Bereich der Charakterologie. Mit hoher Wahrscheinlichkeit zeitigen die und die Erziehungsarten die und die Charaktere, wie von Wilhelm Reich und Elsworth F. Baker beschrieben.

Hier die klassische Aufstellung des soziopolitischen Spektrums nach Elsworth F. Baker:

Während sich auf der rechten Seite des Spektrums seit Baker nichts geändert hat, sehen die Orgonomen die linke Seite heute etwas anders. Der Sozialist hat mit dem pseudoliberalen „modernen Liberalen“ sozusagen den Platz getauscht. Der Sozialist träumt von „wirklicher Gerechtigkeit“, d.h. das abstrakte Versprechen des Liberalismus nach „Freiheit“ soll auch gesellschaftlich durchgesetzt werden. Die wirtschaftlichen Ursachen der Ungleichheit sollen bekämpft und damit erst die materiellen Voraussetzungen für die Freiheit geschaffen werden. Das ist klassisches sozialdemokratisches Gedankengut. Der pseudoliberale „moderne Liberale“ ist hingegen alles andere als nur ein „konsequenter Liberaler“, sondern der Todfeind jeden Liberalismus. Er ist die Verkörperung der extrem illiberalen „political correctness“, sozusagen die bildungsbürgerliche Variante des mörderischen Kommunisten. Er geht über Leichen. Wenn es seinen Zielen entgegenkommt, sollen die Massen ruhig leiden, hungern und verrecken!

Gehen wir von der Mitte nach rechts:

Da haben wir zunächst den Konservativen, wie er uns beispielsweise im größten deutschen politischen Blog, Politically Incorrect, entgegentritt.

Extrem Konservatives findet sich auf nationalistisch-völkischen Seiten, etwa von Burschenschaften.

Reaktionäres findet sich etwa bei fundamentalistischen Katholiken, nichts als moralinsaurer Haß.

Wie es aussieht, wenn der pure Obskurantismus bei „deutschen Patrioten“ durchbricht zeigt sich bei Neoheiden und „Reichsdeutschen“.

Reich hat das alles in seiner Massenpsychologie des Faschismus eingehend analysiert.

Nun von der Mitte nach links:

Ein ehrlicher, konsequenter klassischer Liberalismus findet sich auf Die Achse des Guten.

Typisch für diese Denkungsart ist ein Faible für das urbane Leben, den „Kosmopolitismus“ und ein Hang zu einer mechanistischen Lebensanschauung („Skeptizismus“).

Den Weg weiter nach links brauchen wir hier nicht zu verfolgen, weil heutzutage praktisch alle Medien und alle Parteien eine sozialistische Gesinnung vertreten. Die Volksparteien sind durch und durch sozialistisch geprägt. Die sogenannten „Grünen“ und Die Linke sind nichts weiter als Emotionelle Pest links vom Sozialismus. Ich werde mich hüten, diesen apokalyptischen Abschaum hier auch noch zu verlinken!

Die von Baker eingeführte Betrachtungsweise wird zweifelhaft, weil sie offensichtlich nur für die einigermaßen stabile autoritäre Gesellschaft vor den 1960er Jahren gilt. (Baker formulierte seine sozio-politischen Gedanken Anfang der 1960er Jahre.) Mit dem Zerfall hin zu einer antiautoritären Gesellschaft kam es zu absurden Verwerfungen, die das Konzept eines „sozio-politischen Spektrums“ scheinbar ad absurdum führen. Man denke nur einmal an die Grünen, wo man anfangs nicht so recht wußte, ob nun Heinrich Himmler oder Stalin auferstehen würden.

Ich kann mich sehr gut an eine der ersten Sendungen mit „Ekel Alfred“ und seinem linken Schwiegersohn erinnern, wo der „Nazi“ Alfred erzreaktionäre ökologische Thesen vertrat und gegen die Kernkraft wetterte, während sein fortschrittsoptimistischer sozialdemokratischer Schwiegersohn souverän die moderne Lebensmittelindustrie, Atomkraftwerke, etc. als Garant des Fortschritts pries und gegen den reaktionären Wurzelsepp Alfred verteidigte. Das neo-Leninistische Konzept Herbert Marcuses hat es fertiggebracht, diese zwar gepanzerte, aber immerhin vorhersehbare Welt zu kippen. Da der technische Fortschritt nicht mehr gegen, sondern im Widerspruch zu Marx‘ Vorhersage für den Kapitalismus arbeite, müsse, frei nach Lenins Devise „Je schlechter, desto besser!“, das Wirtschaftsgetriebe mit „ökologischen“ Forderungen zerstört werden. Je mystischer, fortschrittsfeindlicher, von irrationalen Ängsten getriebener und „bekloppter“ die Massen werden, desto besser!

Das Wesen der psychiatrischen Orgontherapie (Teil 1)

7. August 2025

Für „Reichianer“ bedeutet Therapie nicht Durchsetzen des Eigenen, sondern Offenheit für das Fremde, für das Über-Ich, für das Kollektiv. Es handelt sich hier um den Konflikt zwischen Identität und Universalismus. Für den liberalen Geist ist die eigene Identität als Person und die Identität der eigenen Nation ein Hindernis für die freie Entfaltung universalistischer Ideen, die der Linksliberale durchsetzen will und weshalb er sich irrigerweise und vollkommen deplaziert zu Reich und der Orgontherapie hingezogen fühlt. Wegen deren Fokus auf das Eigene hassen Liberale Trump und die AfD aus tiefstem Herzen. Trump und der archetypische „AfDler“ sind eigenwillige Persönlichkeiten mit eigenem Kopf, d.h. sie ziehen „Grenzen“, sie sind keine Kollektivisten und „Idealisten“, sondern „ruchlos“, und sie bringen die realen Landesgrenzen sowie die immateriellen Grenzen von Recht und Ordnung zurück. Für den liberalen Geist ist das ein Greuel, denn für ihn ist das Grenzensetzen (in allen drei oben genannten Bedeutungen des Wortes), um es mit den Worten Reichs zu sagen, nichts als „Panzerung“.

Tatsächlich aber hat der Liberale nicht die geringste Vorstellung davon, was „Panzerung“ wirklich bedeutet, denn der Kern der Panzerung ist das, worauf der Liberalismus aufgebaut ist: Schuld (Unterwerfung des Eigenen unter das Über-Ich), Scham (Selbstausgrenzung des Eigenen) und ein tiefes Gefühl der Nicht-Verbundenheit mit dem Eigenen, der Vergangenheit, d.h. der Tradition, und mit der Tiefe, d.h. den angeborenen Instinkten. Patriarchalische Figuren wie Elsworth F. Baker und Charles Konia treiben sie in den absoluten Wahnsinn, zumal diese in gewisser Weise revolutionärere Figuren sind, als sie selbst es je sein könnten, da die „Reichianischen“ Liberalen nichts anderes sind als ohnmächtige, schuldbeladene Rebellen und geborene Verräter der Orgonomie.

Es gibt einen tieferen Sinn, warum Orgontherapie abwärts vom Kopf in Richtung Genital erfolgt, von der Fassade nach innen zum Kern und von der Gegenwart in die Vergangenheit. Ziel ist Verankerung, weg vom Kopf hin zum „Menschentier“, weg von Oberflächlichkeit hin zur Tiefe, zu Instinkt und Tradition. Also genau das, was Linke so gerne als „Biologismus“ und „Individualismus“ denunzieren.

In einer Orgontherapie lege arte werden eben nicht die „Grenzen im Süden“ geöffnet, sondern zunächst einmal das „Über-Ich im Norden“ angegangen, d.h. nicht etwa „sexualökonomisch“ das Becken entpanzert, sondern der Kopf. Es geht nicht darum, theatralisch den Kern zu mobilisieren, sondern zunächst einmal ganz nüchtern die angenommenen kollektivistischen Verhaltensstereotypen zu hinterfragen, statt sich im Sinne des zutiefst kollektivistischen Linksliberalismus „zu öffnen“. Es soll nicht durch „Aufarbeitung“ die Kindheit mit wohlfeilen, doch nur verkopften „Deutungen“ „aufgearbeitet“ werden, sondern das konkrete Verhalten und die Denkmuster im Hier und Jetzt sollen angegangen werden. Mit anderen Worten, soll Kontakt hergestellt werden.

Man könnte sagen, in der „Reichianischen“ Pseudo-Orgontherapie ist der Kopf, das Kollektiv, die Ideologie das Ziel. In der authentischen Orgontherapie, so wie sie einzig und allein vom American College of Orgonomy vertreten wird, geht es hingegen um die Herstellung von orgastischer Potenz („tugendhafter Lust“) und von Selbstregulation („Eigner seiner selbst sein“).

Die Unabhängigkeit der Gerichte wird kaputtgemacht

16. Juli 2025

Hier ein beliebiger linker Kommentar aus dem Netz:

Rechtsextreme und Populisten auf der ganzen Welt versuchen unabhängige Gerichte kaputtzumachen. Sie wollen nur Gerichte, die ihnen nach dem Mund reden. Die CDU hat heute – entgegen der Zusagen von Merz und Spahn – eine fähige und renommierte Professorin nicht zur Verfassungsrichterin gewählt. Weil AfD und andere Hetzer Streß gemacht haben. Und weil zu viele CDU-Abgeordnete sich in den letzten Monaten und Jahren selbst eingeredet haben: „Wer nicht denkt wie ich, ist ein linker Spinner und gehört weg.“ Wir können gerade live zusehen, wie rechte Kräfte inklusive CDU unser Land immer mehr zu den Trump-USA umbauen, wo es bei Verfassungsrichterinnen längst nicht mehr um Eignung geht, sondern um die rechte Gesinnung. Das führt zu Gerichten, die im Sinne der Mächtigen entscheiden und nicht im Sinne von Recht und Gesetz. Ich könnte hier noch mehr schreiben. Über den Schutz ungeborenen Lebens und viele Themen mehr. Aber das tue ich nicht. Denn erstens vertritt Frau Brosius-Gersdorf (die Kandidatin) sehr weit geteilte und juristisch nachvollziehbare Positionen und ist überhaupt keine „linke Spinnerin“. Zweitens geht es doch gerade nicht um ihre politischen Ansichten, sondern um ihre Eignung als Verfassungsrichterin. Und drittens will ich nicht dazu beitragen, daß weiter über eine hochverdiente Frau gestritten wird, deren Karriere dann darunter leidet. Das Problem ist nicht Frau Brosius-Gersdorf. Das Problem sind undemokratische Angriffe von rechts und daß die AfD gern den Eindruck erwecken will, unsere Gerichte seien nicht unabhängig. Das ist eine alte und weltweit verbreitete Strategie von Rechtsextremen, wirkungsvolle Gerichte aus dem Weg zu räumen. Daß die CDU dabei mitmacht, sei es auch mit anderer Absicht, macht es um so wichtiger, daß wir uns dagegen wehren. Unsere Gerichte müssen unabhängig bleiben. Immer und für alle.

Das richtet sich selbst. Es ist unter meiner Würde auf diesen kompletten Unsinn inhaltlich einzugehen. Das Problem ist, daß ein Großteil der Bevölkerung und fast 100% der „Intellektuellen“ diesen dümmlichen, faktenwidrigen und selbstwidersprüchlichen Rotz unterschreiben würden. Zuvor hatten die Grüne einen CDU-Kandidaten für das Verfassungsgericht abgelehnt, der sich kritisch zu Merkels offen verfassungswidriger Migrationspolitik (Art. 16a Abs. 2 GG) geäußert hatte, und verlangen jetzt ultimativ die Wahl einer Frau, die Ungeborenen die Menschenwürde abspricht, deren unbedingter Schutz DAS oberste Staatsziel sein muß, und die eindeutig für einen übergriffigen Staat eintritt (Beispiel Bratwurstpflicht und pseudoreligiöse „Klimaziele“), während DAS Grundgesetz eben das verhindern soll. Das ganze erinnert fatal an den Nationalsozialismus, – gegen den das Grundgesetz explizit geschrieben wurde!

Was, um alles in der Welt, geht also in linken Gehirnen vor, die sowas wie das obige Zitat sekretieren? Das, was Reich als „intellektuelle Abwehr“ und als „Emotionelle Pest“ bezeichnet hat. Das Gehirn dient Linken nicht mehr als Sinnesorgan, das Muster im Chaos der Erscheinungen ausmacht und entsprechend Handlungsanweisungen gibt, sondern ganz im Gegenteil der Blindheit. Beispielsweise ist der größte Feind des Linken die Statistik, insbesondere die Kriminalstatistik. Der eine, der wegen seiner kritischen Haltung zur Migrationspolitik „gesellschaftliche Kontroversen“ auslösen könnte, ist a priori unwählbar, die andere MUSS gewählt werden, eben weil sie gesellschaftliche Kontroversen auslöst, von denen man sich „als Demokrat“ auf keinen Fall beindrucken lassen dürfe! Auch nicht von, von der SPD offensichtlich frei erfundenen, Morddrohungen gegen Brosius-Gersdorf. Das eben ist die Emotionelle Pest, daß die Schlußfolgerung von vornherein feststeht. Gemeinhin spricht man von „Vorurteil“ und „Ideologie“.

Aus diesen beiden Gründen, weil das Gehirn und das Empfinden, nicht mehr rationalen Argumenten und normalen menschlichen Gefühlen zugänglich sind, ist es vollständig sinnlos mit Linken zu diskutieren oder auch nur Umgang mit ihnen zu haben. Was tun? Treibt man sie argumentativ in die Enge, fangen Linke an zu kreischen (wortwörtlich!), um danach noch fanatischer zu werden, und wenn man sie emotional „triggert“, werden sie gewalttätig und spielen sich danach noch als Opfer auf. Manchmal werfen sie sogar mit ihrem Kot um sich! Die „Gummizelle“ und die „Zwangsjacke“ hatte früher durchaus eine rationale Funktion, nämlich die gleiche, wie der „Eiserne Vorhang“ gegenüber dem Roten Faschismus: Bis hierher und nicht weiter! Der (okulare) Wahnsinn läuft sich irgendwann von selbst tot, wenn man ihn in seiner Echokammer beläßt, und der „emotionale Wahnsinn“ (die Emotionelle Pest) verwelkt, wenn er vom Lebendigen ausgeschlossen wird, so wie ein Parasit außerhalb des Organismus Siechtum und Tod geweiht ist.

Hat man sich mit Linken dummerweise eingelassen und haben sie deshalb die Macht erlangt, bleibt nur, wie einst in der Sowjetunion und jetzt in Argentinien, zu warten, bis der Sozialismus in zwei oder drei Generationen das Kapital aufgezehrt hat, das alle vorangegangenen Generationen erarbeitet hatten. Hier Sozialisten bei der „Arbeit“!

Zum Abschluß ein weiterer Fund aus dem Netz:

NIUS auf X: „Legalisierung der Leihmutterschaft, Abschaffung der Witwenrente, Kindergartenpflicht, Impfpflicht, Abschaffung Ehegattensplitting, Abschaffung der kostenlosen Krankenversicherung für Ehepartner, neues Erbrecht zur „gerechten“ Verteilung von privatem Vermögen auf die ganze Gesellschaft, also kalte Enteignung im Erbrecht. Frauke Brosius-Gersdorf ist noch viel schlimmer als bisher gedacht.“

Zitat: „So fordert Brosius-Gersdorf eine Reform des Erbrechtes „zum Zweck einer gerechten Verteilung von Vermögen auf alle Menschen“. Alle, das sind nicht Familienmitglieder, sondern der Staat. Was hinter dieser Formulierung verschleiert wird, ist die Forderung, daß Menschen nicht mehr frei entscheiden können, wie und an wen sie ihr gesamtes Vermögen vererben und läuft auf eine Umverteilung und Vergesellschaftung von vererbtem Geld hinaus. Erhöhung von Erbschaftssteuern oder gleich eine Enteignung wären die praktische Umsetzung solcher Gedanken.“

Rationalität und Irrationalität des Politischen

7. April 2025

Menschen können sich in dreifacher Hinsicht politisch falsch verorten:

1. Charles Konia unterscheidet zwischen Gesellschafts- und Staatspolitik. Er definiert “rationale Politik“ als „politisches Handeln, das vom biologischen Kern ausgeht und dem Schutz des menschlichen Lebens dient” (The Emotional Plague, S. 457). Sie sei von der „Gesellschaftspolitik“ zu unterscheiden: „Irrationales politisches Handeln, das sich aus der Verlagerung innerer, psychischer Konflikte auf die soziale und politische Bühne ergibt“ (ebd.). Wer also glaubt, darunter praktisch alle sogenannten „Reichianer“, daß ein „gesellschaftpolitisches Engagement“ bzw. dessen Unterstützung etwa durch die Wahl von Soziademoratten rational sei, das was traditionelle, konservative Politiker machen aber irrational – der verortet sich auf eine denkbar fundamentale Art und Weise falsch. Konia erläutert:

Reich betonte, daß es nicht richtig ist, emotionelle Pestaktivität einfach mit politischer Reaktion oder Politik im Allgemeinen gleichzusetzen. Denn er unterschied zwischen rationalem und angemessenem sozialem oder politischem Handeln und emotionellem Pestverhalten. Rationales politisches Verhalten hat unter anderem mit der Verwaltung des Staates zu tun. Es dient auch dazu, das zu bewahren und zu schützen, was an gesundem Leben in einer ansonsten gepanzerten Gesellschaft existiert, und nicht die neurotisch begründeten Sonderinteressen von Einzelpersonen, Gruppen oder Institutionen, die darauf abzielen, es zu zerstören. Emotionales Aggressionsverhalten in der Politik ist das Gegenteil von rationalem politischem Verhalten: Es ist der Versuch eines Individuums, einer Gruppe oder einer Institution, aus welchen Gründen auch immer, rationales Arbeiten und Regieren zu zerstören und das Leben anderer durch destruktive soziale Aktivitäten zu unterdrücken. (ebd., S. 25)

Glücklicherweise verfügen wir jetzt über das Wissen, um der Menschheit dabei zu helfen, aus ihrer Existenz in der Falle herauszufinden und sich von der Destruktivität der Gesellschaftspolitik zu lösen. Wir beginnen mit der Unterscheidung zwischen rationaler Politik, die sich auf den legitimen Bereich staatlicher Verantwortung stützt (z.B. zivile Regierungsführung, die Schutzfunktion von Polizei und Militär), und gesellschaftspolitischem Irrationalismus. (…) Dieser andere und funktionelle Ansatz zum Verständnis des menschlichen Verhaltens erfordert eine strikte Begrenzung des eigentlichen Aufgabenbereichs des Staates, damit das, was nicht in seinen legitimen Zuständigkeitsbereich fällt – d.h. alles Pathologische – in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt wird. Diejenigen, die versuchen, die Reichweite des Staates auf diese Weise einzuschränken, werden selbst auf rationale, bewußte politische Aktivitäten zurückgreifen müssen, wenn die Politik den gepanzerten Politikern entrissen werden soll. (ebd., S. 415)

Genau das unternehmen gerade Trump und Musk!

2. In Deutschland kommen Figuren wie Frauke Petry und Markus Krall dem ziemlich nahe. Trotzdem haben diese beiden und gleichgeartete Politiker aus dem Dunstkreis der AfD in der Politik nichts verloren. Einfach, weil sie die Politik zu ernst nehmen. Ich trete doch nicht aus der AfD aus, weil sie meine libertaristische Position nur zum Teil vertritt oder es da nationale Sozialisten, Nationalsoziale, Nationalsozialpatrioten, Ständestaatler, Monarchisten, etc. gibt! Die AfD ist keine Glaubensgemeinschaft mit einem Katechismus, sondern einfach nur eine Sammlungsbewegung von rechten Menschen. Einerseits darf man als Mitglied die AfD nicht zu ernst nehmen (wenn mir beispielsweise Höcke auf den Sack geht, dann hör ich einfach weg!), andererseits muß man die AfD als Mitglied sehr ernst nehmen (sie ist die only show in town, period!).

Ich bin immer wieder erstaunt, wie politisch dumm höchstintelligente Leute wie Petry und Krall sein können. Ideologisch überbewerten sie das Politische und praktisch unterbewerten sie es. Die Personen und Programme der AfD sind mir letztendlich vollkommen gleichgültig! Das einzige, was zählt, ist, daß sie die einzige Alternative zum verhängnisvollen Weg in die Vernichtung meines Vaterlandes ist. Punkt! Wir müssen diesen Krieg gewinnen, danach können wir uns dann über Einzelheiten die Köpfe einschlagen, aber das jetzt zu tun, ist jenseits von dumm.

Zu diesem Komplex gehören auch Phantasien über eine „Querfront“, die man vor allem auf rechter Seite findet, in viel geringerem Maße auch auf der linken. Das kurze Leben und schließliche Scheitern des BSW haben gezeigt, daß sich nach politischen Verwerfungen letztendlich doch stets die charakterologische Determinante des Politischen durchsetzt. Es „ist nun mal so“, daß die Menschen die Welt entweder konservativ oder liberal („links“) empfinden (muskuläre vs. intellektuelle Abwehr, Pulsation vs. Kreiselwelle)!

3. Überhaupt was politisches Lavieren oder gar die persönliche politische Neuverordnung betrifft: Anläßlich von Trump in den USA und der AfD in Deutschland ist zu beobachten, wie Konservative sich mit einigem Grausen den liberals (in europäischer Nomenklatur den Linken) zuwenden. Beispielsweise als Trump seinen Richter angriff, weil dieser mexikanischer Herkunft und deshalb voreingenommen sei. Diese Aussage Trumps sei, so damals einige Republikaner, zutiefst „unamerikanisch“ und sie könnten nicht länger in einer Partei bleiben, die einen derartigen Rassisten unterstützt. Das Problem ist nur, daß umgekehrt so etwas in Amerika Gang und Gäbe ist, will heißen: Schwarze und Hispanics stellen wie selbstverständlich (und ohne konkreten Anlaß, wie bei Trump!) die Objektivität ihrer Richter infrage, wenn diese weißer Hautfarbe sind. Weiße liberals pflichten dem dann zu und unterstützen den Kampf der „Farbigen“ gegen den vermeintlichen Rassismus – der Weißen… Angesichts dieser Doppelmoral, dieses verlogenen Irrsinns wechseln manche liberals angewidert zur anderen Seite und werden Republikaner.

Hinter diesem teilweise überraschenden Wechseln der Fronten steht die Bioenergetik: Menschen sind konservativ, weil bei ihnen die muskuläre Abwehr überwiegt. Entsprechend ist Aggression (Energie fließt in die Muskulatur) ein zentrales Thema (Egoismus, Grenzschutz, Militär und Polizei, Waffen, „Kapitalismus“, „freie Fahrt für freie Bürger“, Nationalismus, etc.). Die Angst vor bioenergetischer Erregung kann dazu führen, daß vormalige Konservative zum rettenden Ufer des Liberalismus schwimmen. Dieses Ufer, um im Bild zu bleiben, ist die okulare Panzerung, d.h. es geht um die Verlagerung von Energie von der Muskulatur ins Gehirn. Statt Aggression haben wir intellektuelle Beschwichtigung vor uns, Altruismus, den Sozialstaat, Drangsalierung durch Umweltschutz, soziale Kontrolle, Political Correctness, etc. Da dieses liberale Denken unsere Kultur beherrscht, folgen ihm auch viele Menschen, die imgrunde eine konservative Struktur haben – bis sie schließlich aufwachen.

Emotionelle Pest, Merz 2025

14. März 2025

Die gesamte Soziologie läßt sich auf den fundamentalen Gegensatz von Arbeit und Emotionelle Pest reduzieren; oder, anders ausgedrückt, den von Arbeitssphäre und Politiksphäre; oder, gar nicht mal verkürzt, auf den zwischen Arbeitern und Ausbeutern. Man denke nur daran, wie gegenwärtig Friedrich Merz alles tut, um den deutschen Arbeiter in alle Ewigkeit in die ultimative Schuldsklaverei in einem pauperisierten Land zu verdammen, nachdem Merkel vor zehn Jahren anfing den deutschen Arbeiter langfristig ohnehin durch eine neue und gefügsamere Unterschicht zu ersetzen, der es vor allem an einem mangelt, dem, was Reich als „Fachbewußtsein“ bezeichnet hat.

Um die besagten grundsätzliche Antithese zu illustrieren hier ein kleiner Blick auf die heute (bzw. bis vor ganz kurzem) führenden Grünen: sie waren nie in der Arbeitssphäre, sondern für die Partei, den Regierungsapparat und/oder sogenannte „Nichtregierungs“-Organisationen tätig:

Franziska Brandner: studierte Politikwissenschaften und hatte eine entsprechende Tätigkeiten als „wissenschaftliche Mitarbeiterin“.

Felix Banaszak: studierte Sozial- und Kulturanthropologie und Politikwissenschaft, danach Grüner Apparatschik.

Katharina Dröge: studierte Volkswirtschaft und war danach Referentin im NRW-Umweltministerium.

Britta Haßelmann: Sozialarbeiterin bei einem gemeinnützigen Verein.

Ricarda Lang, Annalena Baerbock und Rudolf Habeck erspare ich uns…

Ähnliches läßt sich über das gesamte linke politische Spektrum sagen – also praktisch alle bis auf die AfD.

Hinzu kommt: „Die Linke ist jetzt eine Anti-Arbeiter-Partei: Junge, Woke und Wohlhabende stecken hinter dem Überraschungssieg der Partei Die Linke bei der Bundestagswahl. Sie vertritt inzwischen elitäre Anliegen.“ Es wird nur noch ausschließlich Politik für die Ausbeuterklasse gemacht und die Arbeiter und ihre Vertretung (die einzige heute legitime Arbeiterpartei, die AfD) werden als „Nazis“ diffamiert. Die abgrundtiefe Bösartigkeit der „Anti“-Faschisten!

Mit Amerika ist es bergab gegangen, als die „wissenschaftlichen“ Experten der Eliteuniversitäten (Ivory League) immer mehr Einfluß auf die Politik nahmen. Vollidioten, wie der „Harvard-Verfassungsexperte“ Obama, der weniger vom Geist der Verfassung erfaßt hat als jeder ungebildete Durchschnittsamerikaner, hinterlassen nur Chaos und Asche.

Es begann 1961, als Kennedy in „Camelot“ die ersten „Obamas“ um sich scharte. Genies wie Robert McNamara, dem das Unmögliche gelang, nämlich den Vietnam-Krieg zu verlieren, – nachdem die US-Streitkräfte nicht auch nur eine einzige Schlacht verloren hatten. Ähnlichen Harvard-Geistesgrößen gelang es später den einfachen Regime-Wechsel im Irak zu einem blutigen Fiasko zu machen. Zuvor hatten sie die Großstädte Amerikas mit ihrer grandiosen Sozialpolitik in Bürgerkriegsgebiete verwandelt. Diesen Geistesgiganten haben wir die Ideologie von der multikulturellen Gesellschaft zu verdanken, die beim bevorstehenden weltweiten Wirtschaftskollaps ebenfalls in einem blutigen Fiasko enden wird. Das wird Folge einer Wirtschaftspolitik sein, sei sie nun durch Keynesianismus oder Monetarismus geprägt, die sich wirklich nur „Wissenschaftler“ haben ausdenken können. Wir klagen die Politiker an, doch die haben nur auf „die Stimme der Vernunft“, „die Wissenschaft“, gehört. Neuerdings auf die Modern Monetary Theory, der zufolge es ar keine Staatsschulden gibt…

Was wir dergestalt seit 1960 mit in den Hosentaschen geballten Fäusten beobachten, ist eine weitere Äußerungsform der antiautoritären Gesellschaft. In der autoritären Gesellschaft mußte die „Karriereleiter“ tatsächlich erklommen werden. Selbst Erben mußten erst eine Lehre und dann das Management auf allen Ebenen durchlaufen, bevor sie schließlich an der Spitze ankamen und das Erbe antreten konnten. Heute hingegen ist alles „verwissenschaftlicht“, d.h. Leute ohne Praxis, die von Lehrern ohne Praxis ausgebildet worden sind, spielen den Schlaumeier, dem sich alle anderen unterzuordnen haben. Man denke nur einmal daran, was die „Verwissenschaftlichung“ der Lehrerausbildung eingebracht hat: Abiturienten, die kaum Lesen und Schreiben, geschweige denn fremde Gedankengänge erfassen und eigene klar formulieren können. Produkte der „wissenschaftlichen“ Herangehensweise!

Politiker sind neuerdings „wissenschaftlich“ gebildet: Schule → Universität → Politik. Und diese Leute wollen dann unsereinem vorschreiben, wie wir zu leben und was wir zu denken haben. Man erinnere sich nur an den „Visionär“ Helmut Kohl, der uns den Euro eingebrockt hat, oder etwa den ehemaligen Lehrer Hans Eichel – und zahllose andere Witzfiguren. Was bilden sich diese dummen Fatzkes eigentlich ein!

Wir beobachten eine fast schon systematische Zerstörung der Arbeitsdemokratie (Praxis → Theorie) durch den Antiautoritarismus (Theorie → Praxis).

Am deutlichsten wurde dieses antiautoritäre „Theorie → Praxis“ durch wandelnde Intellektuellenkarikaturen wie Rudi Dutschke verkörpert. Man höre sich irgendeine seiner sinnlosen „Analysen der Weltlage“ an! Abgesehen von der linksextremistischen Rhetorik: alles, was uns heute „Wissenschaftler“ predigen, ist genauso gehaltvoll, d.h. sinnloser, verantwortungsloser, letztendlich massenmörderischer Nonsens. (Natürlich spreche ich hier ausdrücklich nicht von den wirklichen Wissenschaften wie etwa Physik, Chemie, Biologie, etc.!)

Lenin und Stalin haben dieses wirr vor sich hin stammelnde Gesindel, nachdem es nicht mehr nützlich war, einfach an die Wand gestellt! Oder wie ein „DDR“-Funktionär einmal sagte: soll Ernst Bloch im Westen nur die Geister verwirren, wir werden ihnen dann schon wieder das klassenmäßige Denken beibringen.

Reich sprach, wie erwähnt, vom arbeitsdemokratischen Fachbewußtsein, das man gegen diese irrlichternden Pseudointellektuellen, die von einem tiefsitzenden Ressentiment gegen jeden getrieben sind, der mit beiden Beinen in der Arbeitsdemokratie steht, verteidigen muß.

Die Ideologen der Kommunistischen Partei waren Intellektuelle, die, wie Reich selbst, aus dem Bürgertum stammten und ihre falsche Herkunft und die damit einhergehende sehr dubiose Motivation mit revolutionärer Verve zu kompensieren suchten. 1933 prangerte Reich in seiner Massenpsychologie des Faschismus diesen typischen intellektuellen Revoluzzer an, dessen „linkes“ Verhalten, im Gegensatz zu dem des Proletariers, nicht ökonomisch, sondern rein psychologisch aus der infantilen Revolte gegen den Vater zu erklären sei. „Wenn“, wie Reich damals schrieb,

soziologisch bornierte Psychoanalytiker die Revolution aus der infantilen Revolte gegen den Vater erklären, so haben sie den Revolutionär aus intellektuellen Kreisen im Auge, bei dem dieser Faktor in der Tat entscheidend ist. Das trifft aber nicht für die Arbeiterklasse zu. (Massenpsychologie des Faschismus, Sexpol, S. 101; Fischer TB, S. 77)

Einen Schritt über diese psychoanalytische Erklärung hinaus machte Reich ein Jahr später in seiner Abhandlung über Psychischen Kontakt und vegetative Strömung, in der er die „Denkarbeit“ der „Intellektuellen“ als Werkzeug entlarvt, um Einsichten auszuweichen, die ihr neurotisches Gleichgewicht gefährden könnten. Die charakteranalytische Arbeit habe ihm enthüllt, daß die intellektuelle Aktivität derart strukturiert und gerichtet sein kann, „daß sie wie eine äußerst raffiniert arbeitende Apparatur gerade zur Vermeidung der Erkenntnis, wie eine von der Wirklichkeit ablenkende Tätigkeit aussieht“ (Charakteranalyse, KiWi, S. 413).

Im gleichen Jahr, 1934, formuliert er in der Schrift Was ist Klassenbewußtsein? seine Kritik an der politischen Praxis dieser „intellektuellen Revolutionäre“. Man dürfe, so Reich, in der „Massenpolitik“ nicht von den abstrakten Kategorien der Intellektuellen, sondern müsse von den konkreten Bedürfnissen des Massenindividuums ausgehen (Menschen im Staat, Frankfurt 1995, S. 219). Es ginge nicht an, Klassenbewußtsein intellektuell von oben, sozusagen „vom Kopf herab“, „in die Massen zu tragen“, sondern es müsse sich aus dem Leben der Massen selbst entwickeln. Dann sei die revolutionäre Befreiung vom Joche des Kapitals (…) die zusammenfassende Tat, die aus dem vollentwickelten Klassenbewußtsein der Masse von selbst erwächst, wenn die revolutionäre Führung auf allen Lebensgebieten die Massen begriffen hat (Was ist Klassenbewußtsein?, S. 65).

Das wirkliche Leben der Massen gruppiere sich aber um ihr Streben nach sexuellem Glück. In dieser sexuellen Revolution stellen, Reichs Ausführungen in Die Sexualität im Kulturkampf von 1936 zufolge,

die allergrößte Schwierigkeit (…) die Pastoren im revolutionären Lager dar. Es sind meist sexuell verkrampfte Intellektuelle, Revolutionäre aus neurotischen Motiven, die, statt mit Wissen zu helfen, nur Verwirrung stiften. (Die sexuelle Revolution, Fischer-TB, S. 250)

Nie mehr darf eine siegreiche Arbeiterbewegung es dulden, daß pastorale Sozialisten, ethisierende Intellektuelle, zwangskranke Grübler und sexuell gestörte Frauen über die Neuordnung des sexuellen Lebens zu entscheiden haben. Man muß wissen, daß diese Schichten der Bevölkerung gerade in den Augenblicken, wo alles höchste Klarheit erfordert, gedrängt von unbewußten Gefühlen sich in die Debatte mischen. So wird gewöhnlich der ungeschulte Arbeiter zum Schweigen gebracht, wie er, was überhaupt nicht gerechtfertigt ist, aus Respekt vor dem Intellektuellen einräumt, daß dieser es besser wisse. (ebd., S. 262)

In seinem Aufsatz „Dialektisch-materialistische Facharbeiter contra geistige Irrlichter der sozialistischen Bewegung“ von 1937 beklagt Reich, die revolutionäre Führung habe die sexuelle Frage nicht nur übergangen, sondern sie würde auch jeden, der diese Alltagsprobleme der Arbeitermassen anspräche, zum Reaktionär erklären.

Sie konstruieren einen Gegensatz von Sexualproblem und sozialistischem Problem. (…) In Wirklichkeit sind solche „prinzipielle Marxisten“, die ich sehr genau kenne, schwere Sexualneurotiker, die sich nie die Mühe gemacht haben, hier einmal ganz einfach ins Leben unterzutauchen und sich erst mal dieses Leben ohne jede Theorie anzuschauen. Ihr sozialistischer Radikalismus ist ein Ausfluß einer krankhaften Rebellion gegen tiefe Bindungen an die bürgerliche Familiensituation und an bürgerliche Ideologie; sie sind von Neid und Minderwertigkeitsgefühlen vor dem bürgerlichen Fachmann gequält. Sie haben dies so stark in sich, daß sie sich immerfort beweisen müssen, wie „radikal“ sie sind und wie „sozialistisch“ und wie sehr „marxistisch“. Als Neurotiker sind sie nicht in der Lage, über das Problem der Sexualität ruhig und sachlich zu sprechen und zu denken. Das Motiv, von dem aus sie an die Fragen herangehen, ist reaktionärer Antisexualismus. (…) Diese Ultralinken im Geschwätz sind für die Arbeiterbewegung viel gefährlicher als offene klare Reaktionäre. Sie kranken an einem sozialistisch verhüllten trockenen Intellektualismus, an Prinzipienreiterei (…). (Zeitschrift für politische Psychologie und Sexualökonomie)

Ich lasse das hier so stehen. Der Leser möge selbst eine parallele zum heutigen frauen- und sexualfeindlichen Trans- und Genderwahnsinn, wie es das rot-grüne Milieu so überaus aggressiv propagiert, ziehen. Die AfD ist die einzige Kraft, die konsequent gegen diese organisierte und schwerbewaffnete „Anti-Genitalität“ zu Felde zieht. AfD ist heute die Orgonomie in der Politik, d.h. die Vertretung von Liebe, Arbeit und Wissen soweit das politisch überhaupt möglich ist.

Sie sind nicht dumm, sie haben nur ein Problem mit dem Denken!

6. Februar 2025

Denken kommt vom proto-indo-arischen „teng“, was sowohl „denken“ als auch „wahrnehmen“ bedeutet. Wahres Denken ist identisch mit dem Wahrnehmen von etwas. Das Denken ist ein Sinn, ein Sinnesorgan. Wenn ich in einen Wald schaue, sehe ich schließlich einen Baum. Wenn ich Bäume anschaue, sehe ich schließlich den Wald. Genauso ist es mit dem Denken. Die meisten Menschen sehen unscharf und denken unscharf. Alles ist stets wie in einem Nebel, ohne klare Konturen. Sie schließen weder auf die einzelne Tatsache („den Baum“) noch auf das umfassende Konzept („den Wald“), sondern bleiben in der Unschärfe stecken, da genaues Wahrnehmen zu Handlungen führt und sie Angst haben zielgerichtet zu handeln. Sie haben Angst vor Konsequenz und sogar Angst vor der Bewegung selbst.

Aus diesem Grund haben sie so viel Angst vor Weigel, Chrupalla und Höcke, weil diese das Problem erkennen und entsprechend handeln und überhaupt Bewegung in die gesellschaftliche Panzerung bringen, während bei Scholz, Baerbock und Habeck alles verschwommen bleibt: alles ist kompliziert, verwirrend, unklar und vor allem „komplex“. Nichts ergibt einen Sinn und bleibt nebulös. Man höre sich doch die pseudophilosophischen Ergüsse von Rudolf Habeck an, versuche aus dem kindlichen Gestammel von Annalena Baerbock einen Sinn zu extrahieren oder irgendeinen Inhalt in den Leerformeln der Zeichentrickfigur Mister Magoo auszumachen.

Das sind alles nichtarbeitende Politiker, die nicht nur stets außerhalb der Arbeitsdemokatie standen, sondern aktiv die Emotionelle Pest verbreiten. Die einzige „Arbeit“ dieser emotional verkorksten Pestträger besteht darin, Debatten zu dominieren und Diskurse zu lenken. Die Vertreter der AfD hingegen stammen durchweg aus der Arbeitssphäre und haben deshalb gelernt funktionell zu denken. Das Problem („der Baum im Wald“) wird ausgemacht und entsprechend angegangen, z.B. das praktisch überall die falschen Anreize gesetzt werden, und die korrekten Kategorien („Wald“) werden erkannt bzw. richtig zugeordnet, z.B. was „Fachkräfte“ betrifft, während die Emotionelle Pest von Kategorienfehlern lebt, um Verwirrung zu stiften und alles in einen dichten Nebel des Ungefähren und Ungreifbaren zu hüllen. „Die Probleme sind zu komplex für die einfachen Lösungen, die die Populisten anbieten.“