Posts Tagged ‘Linksextremismus’

Die drei heiligen Kühe, damals und heute

16. November 2020


Die tabulose Gesellschaft.

Die drei heiligen Kühe, damals und heute

Die Politisierung aller

12. März 2018

Der amerikanische Orgonom Dr. Charles Konia über den Unterschied zwischen irrationaler Gruppeninteressenpolitik und rationaler Staatspolitik:

Die Politisierung aller

Stalins Rückkehr

2. Juni 2015

Eine „gemäßigte Linke“ ist ein Widerspruch in sich selbst. Man kann das Lebendige nicht kontrollieren, ohne es zu töten. Man kann eine Gesellschaft, die auf Jahrhunderte gewachsene Traditionen ruht, nicht „transformieren“, ohne in der Tyrannei zu landen. Man kann nicht in das diffizil austarierte Ineinandergreifen der Wirtschaft „lenkend“ eingreifen, ohne Massenelend zu erzeugen. (Konkret stehen wir dank der krypto-marxistischen keynesianischen Wirtschaftpolitik heute weltweit vor der grandiosen Alternative: unvorstellbares Massenelend durch Hyperinflation a la Zimbabwe oder ein die Zukunft unserer Kinder negierender Schuldenberg.) Die Linke hat uns „das freie Wort“ versprochen und uns einen erbarmungslosen, rotfaschistischen Meinungsterror beschert. Eine „Bildungsreform“ nach der anderen hat uns nur eins gebracht: Massenverblödung.

Massenpsychologisch haben wir es damit zu tun, daß das, was Reich als liberale, „soziale Fassade“ bezeichnet hat, in den Dienst der „sekundären Schicht“ tritt: der lebensfeindlich entstellten, „faschistischen“ Triebe im Menschen. Siehe dazu Reichs Massenpsychologie des Faschismus.

Die organisierte pseudo-liberale Pest hat zum finalen Schlag gegen die „herrschende Klasse“ angesetzt. Wie in Lenins und Staliens Rußland, Maos China, auf Castros Cuba, etc. geht es um deren biologische Vernichtung. Während jedoch in diesen Ländern nur eine Gesellschaftsschicht mitsamt ihren Traditionen ausgemerzt werden sollte, ist es den westlichen Linken um einen Völkermord zu tun: „der weiße Mensch“ soll ausgerottet werden. Man denke nur mal an den Kult um „Tugce“, „um die ganz Deutschland weint“. Wäre sie blond und blauäugig gewesen, hätte ihr Unfalltod (bei Tugce ist natürlich stets von „Mord“ die Rede) niemanden hinter dem Ofen hervorgelockt. „Weiße“ sind für unsere „aufgeklärte Kulturelite“ nichts weiter als Dreck, den die Schwarzen und Braunen, d.h. die neuen Proletarier nach belieben FICKEN können.

Der Skandal um die muslimischen Vergewaltigungsbanden in Großbritannien wird immer schlimmer. Letzten August berichtete die BBC noch, daß „mindestens“ 1400 Kinder in Rotherham zwischen den Jahren 1997 und 2013 in abstoßendster Weise mißbraucht wurden. Kinder im Alter ab 11 Jahren wurden von verschiedenen Vergewaltigern mißbraucht und in andere Städte verkauft, geschlagen und eingeschüchtert. Fünf Monate später ist nur wenig geschehen, um diese Geißel zu bekämpfen, es ist im Gegenteil in exponentiellen Zahlen gewachsen. Hunderte neuer Fälle wurden entdeckt und eines der Opfer sagte, daß diejenigen, die sie mißbrauchten, „Unberührbar“ seien.

Das sind keine Einzelfälle, sondern es steckt dahinter System. Es geht, wie angedeutet, um ethnische Säuberungen. Hier ein Blick nach Schweden:

Im kulturell hochbereicherten Malmöer Viertel Rosengard mußte gestern ein Kindergarten nach zahlreichen Schikanen und Drohungen aus Sicherheitsgründen schließen. Eine Mitarbeiterin war bereits von einer aus einem Fenster geworfenen Flasche getroffen worden. Täter sind „südländische Jugendliche“, die schon länger die Umgebung bis zur kompletten Verwahrlosung hin (die Rede ist von Dreck und Kakerlaken) bereichern. Rund um den Kindergarten liegen überall Glasscherben, die Wand ziert ein Einschußloch unbekannten Ursprungs.

Zu der schwedischen Originalveröffentlichung wurde folgender Leserbrief geschrieben, der plastisch illustriert, welche Geisteshaltung diesen „menschlichen“ Abschaum in unsere Länder gespült hat und wie dieser „Liberalismus“ fest entschlossen ist, unsere Zivilisation endgültig zu zerstören:

Ich habe in einer Uni in Schweden drei Jahre lang „soziale Integrationsprozesse“ studiert, nur um zu erfahren, als ich nach London ging, daß „Integration“ ein geschichtliches Phänomen ist. In Schweden muß endlich die Assimilation beginnen. Hier [in London] sind die lokalen Behörden stolz!! auf die kulturelle Diversität und ihre Demographie. Von dir wird erwartet, je nach deiner Nachbarschaft, unterschiedlich auszusehen, zu sprechen und dich zu verhalten! Diese Gangs werden solange ihr Territorium verteidigen, bis ihnen die Möglichkeit gegeben wird, Teil von etwas größerem zu werden als nur Besitzer über ein paar Blocks von Rosengard. Gebe ihnen Respekt und Würde. Sie als Idioten zu bezeichnen, führt nicht nach vorne. Kannst du dir irgendeinen großen Politiker oder Weltführer vorstellen, der jene Menschen in seiner Gesellschaft, die am meisten verletzlich und am meisten ausgeschlossen sind, als Idioten bezeichnet??? Nein, nur schwedische Politiker können es sich leisten, so etwas zu tun. Schwedische Politiker sollten über die gelben und blauen Grenzen [Schwedens] hinausblicken, um nach Lösungen zu suchen, die sie in Schweden nicht finden können.

Das ist genau das, was die „südländischen Jugendlichen“ erreichen wollen, wenn sie unsere Gesellschaft vom Kern her zerstören. Wir haben uns anzupassen. Wir müssen unser ganzes Leben neu organisieren, um sie nicht mehr zu provozieren. Wir sollen sie mit Respekt behandeln! Schweden muß endlich liberaler und offener werden!

Linksliberale und Sozialisten, wie unser schwedischer Student, werden nicht eher ruhen, als bis sich der gesamte Planet in ein Rattenloch a la Londonistan verwandelt hat! Das Ende des sozialdemokratischen Projekts ist die Herrschaft der Kakerlake. Man muß blind sein, um nicht zu sehen, daß seit geraumer Zeit eine signifikante Islamisierung unseres Landes stattfindet und daß jeder gesellschaftlichen Selbstmord begeht, der das anspricht oder sich gar dagegen wendet!

Wie Anfang der 1930er Jahre versuchen die rotlackierten Nazis im Verbund mit Faschisten (Beispielsweise den türkischen Nationalsozialisten: die Grauen Wölfe) dieses Land zu zerstören. Der Vernichtungskrieg gegen die Freiheit hat schon längst begonnen:

03.05.2010
Bielefeld: Autonome und Graue Wölfe haben Tour-Konvoi eingekesselt und Pro-NRW-Bus teilweise entglast – Kreistagsabgeordneter Ulrich Manes wurde von mehreren Dutzend autonomen Linksextremisten angegriffen und konnte nur unter massiven Polizeischutz Bielefeld wieder verlassen.
Dramatische Szenen spielen sich derzeit in Bielefeld-Brackwede ab, wo die Brinkmann-Wahlkampftour zum dritten Mal am heutigen Tag Station gemacht hat. Nach einer erfolgreich verlaufenen Veranstaltung, an deren Rande bereits zahlreiche Linksextremisten und Vertreter der Grauen Wölfe ihren Unmut gegen die Demokratie äußerten, wurde der Tour-Konvoi auf dem Kirchplatz von Autonomen eingekesselt. Neben Eiern flogen auch bereits die ersten Steine und entglasten den Brinkmann-Tourbus teilweise. Die Polizei geht momentan leider noch nicht konsequent gegen die laut Augenzeugenberichten offenbar teilweise von der SPD in Wahlkampfbussen herangekarrten Autonomen vor, die mit einer Sitzblockade die Abfahrt des Konvois blockieren.

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Die Orgonverschwörung (Teil 2)

7. Februar 2014

Reich sprach ausgiebig von der kommunistischen Verschwörung gegen die Orgonomie. Der Kommunismus ist die finale Ausprägung der mechanistischen Weltanschauung, die die Welt als große Maschine betrachtet. In ihr ist das organisch gewachsene nichts weiter als ein Störfaktor. Zum Ausdruck kommt das beispielsweise im alles beherrschenden Vereinheitlichungswahn, angefangen bei gigantischen Schulfabriken („Gesamtschule“) bis hin zur EU. Neuerdings wird sogar der biologische Geschlechtsunterschied infrage gestellt! Die sich spontan bewegende Lebensenergie, die Grundlage der Selbststeuerung, hat hier keinen Platz. Geduldet werden können nur mechanische Energien (ORANUR und DOR).

Was Reichs Fokus weitgehend entging, ist die, wenn man so will, „mystische Seite“ dieser Verschwörung, die praktisch die gleichen Ziele hat: die Vereinheitlichung der Welt. Die „Maschine“ muß letztendlich von einem „Geist“ gesteuert werden. Es stehe eine weltweite „Bewußtseinsveränderung“ ins Haus, bei der der Menschen ihr Ego verlieren. Die energetische Schwingungsfrequenz und der energetische Druck würden sich erhöhen, so daß nur Menschen mit einem höheren Bewußtsein, einer entsprechenden bioenergetischen Struktur, überleben könnten.

Mechanistizismus

Das ist die „Verschwörung“, der Rest ist nur Firlefanz.

Der größte Fehler von Verschwörungstheoretikern ist es, sich in technischen Details zu verlieren. Man nehme nur „9/11“. Warum sich in Fragen der Baustatik verirren, wenn es doch für mögliche Verschwörer viel leichter gewesen wäre, das bekannte offizielle Szenario sich einfach entfalten zu lassen und dabei die enge Verzahnung der US-Regierung mit den Saudis auszunutzen. Es ist einfach eine Frage der Ökonomie: die Verschwörer gehen den einfachen geraden Weg, während sie die, die ihnen auf die Schliche kommen könnten, sich hoffnungslos verzetteln lassen. Man muß einfache Fragen stellen.

Reich wurde nicht fertiggemacht im Rahmen einer grandiosen Machination, sondern es wurden nur zweckdienliche Gerüchte gestreut. Der Rest ist dann automatisch abgelaufen, ohne großes Dazutun der Verschwörer.

Ähnliches spielt sich heute vor unser aller Augen ab. Warum will die Orgonomie einfach keinen Fuß fassen? Die Antwort ist einfach: Weil Hollywood, das durchgehend dem Kult des Teufels verfallen ist, nichts mit Reich zu tun haben will. Ohne die richtige kulturelle Atmosphäre kann sich die Orgonomie nicht entfalten. Es ist schlichtweg kein Platz für die Genitalität in einer Kultur, die von sexueller Perversion und der kompensatorischen Anbetung von Macht geprägt ist. Ich meine das nicht mystisch, sondern so, wie Reich es in Äther, Gott und Teufel beschrieben hat.

Man nehme die Teeny-Stars, etwa eine Britney Spears oder eine Lady Gaga. Sie kommen aus dem Nichts, werden uns vor die Nase gesetzt, um die Hölle in die Zimmer unserer Kinder zu tragen; sind offensichtlich seit frühster Kindheit sexuell mißbrauchte multiple Persönlichkeiten:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=DMpguv7st7s%5D

Was, zur Hölle, geht hier vor. Beispielsweise Justin Bieber:

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=h4YlIJhMiBI%5D

Also, ich würde eine Million Jahre für den Zauberwürfel brauchen… Ich habe immer die Augen verdreht, wenn mir Leute irgendwas von „MKULTRA“ und „Supersoldaten“ erzählt haben…

Eine andere Geschichte sind die Drogen. Wie, um alles in der Welt, sind die Hippies Mitte der 1960er Jahre an all das LSD gekommen und wie konnte die entsprechende Drogenkultur (Beatles, Jimmy Hendrix, Grateful Dead, etc.) derartig explodieren? Seit den 1970ern gibt es keinen Teeny-Film mehr aus Hollywood, der nicht eine offene Werbesendung für Cannabis ist! Es gibt schlichtweg keinen Hollywood-Streifen mehr, in dem man nicht in die Welt der Dämonen bzw. der „Dämonie“ eingeführt wird. Seit den 1960er Jahren ist die populäre Musik kaum etwas anderes als Dauerwerbung für die Crowleyanity.

Wollte man im Kalten Krieg die rebellische akademische Jugend der USA ruhigstellen? Verschwörungstheoretiker können einen mit entsprechenden Dokumenten über die CIA und das FBI erschlagen! Sind noch heute sinistere Kräfte am Werk, um die Jugend massenhaft in ein „anderes Bewußtsein“ zu initiieren?

Es geht hier um Verschwörungstheorien der Marke: Obama, ein Mann ohne Vergangenheit, wurde, genauso wie sein Vorgänger, von der Trilateral Commission, die von David Rockefeller und seinen Kumpanen von der Bilderberg Society gegründet wurde, an die Macht gebracht, um die Massen der Welt in ein globales faschistische System einzubinden. Derartige „Theorien“, man denke nur an „9/11“, werden sowohl von Links- als auch von Rechtsextremen verbreitet und überschwemmen das Internet ähnlich wie Pornographie. Der von der Orgonomie geprägte Schauspieler Orson Bean hat dazu etwas sehr Kluges und Kontaktvolles gesagt. Er schreibt über die links- und rechtextremen Verschwörungstheoretiker:

Sie würden erst dann befriedigt sein, wenn sie in den rauchenden Ruinen der Gesellschaft stehen… – egal welcher Gesellschaft. Sie fühlen sich nur im Chaos wohl. Sie peitschen die Ängste der Menschen auf und bieten ihnen dann etwas, an das die Ängste festgemacht werden können.
Das Internet (…) ist ein mächtiges Werkzeug zum Guten und zum Bösen. Dieses Zeugs ist böse. Es bleibt und wie alles Böse ist es auf eine verführerische Weise anziehend. Kein Konservativer kann jemals konservativ genug sein und kein Liberaler jemals liberal genug, um die Anhänger von Verschwörungstheorien zu befriedigen. Es sind politische Nyphomanen, süchtig aber unfähig Befriedigung zu finden, und das Zeugs, das sie verbreiten, ist wie Pornographie. Wenn du dich erst darauf eingelassen hast, brauchst du mehr und mehr.

Linke und rechte Obskurantisten, „Anti-Zionisten“, Antiamerikaner, „Reichsdeutsche“ und so weiter und so fort, sind wirklich nichts anderes als Verschwörungswichser! Früher ebneten Leute wie sie dem Nationalsozialismus und dem Realsozialismus die Bahn. Aktuell liefern sie uns systematisch dem Islam aus, unterminieren jede Abwehrstrategie und belegen jedes klare Denken mit einem Tabu. Ein vernünftiges Wort und du wirst mit den absurdesten Vorwürfen abgekanzelt.

Das Problem fängt damit an, daß die Leute, wie eingangs anhand von „9/11“ erläutert, viel zu kompliziert denken und sich entsprechend in einer Wahnwelt verfangen. Das wird etwa deutlich, wenn David Icke gegen die Verschwörung der Eliten predigt und dabei nichts anderes tut, als die Gedankenwelt von Madame Blavatsky, also die luziferische Ideologie der Eliten, zu verbreiten…

Um was es wirklich geht, sind einfache energetische Zusammenhänge. Ich kann nur jedem raten, das folgende 16teilige Video anzuschauen und dabei die wahnhaften Elemente, das christlich verbrämte New-Age- und Verschwörungsgeschwafel und die Ausfälle gegen den angeblichen „Schwarzmagier“ Wilhelm Reich und gegen James DeMeo schlicht zu überhören. Was die Autoren ab dem 6. Video beschreiben ist, wie ORANUR bzw. Dorgonit buchstäblich ein Loch ins Raumzeitgefüge reißt. Ich verweise dazu auf meine Erörterungen in Ea und die Wellenfunktion und in DORgonit .

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=f2U7Y-LSQaw%5D

Die Orgonomie bzw. eine Travestie der Orgonomie begann erst zu blühen, als sie sich in Gestalt von „Körpertherapeuten“, die massenhaft die okulare Panzerung verstärken (d.h. das organismische Orgonenergie-Feld zerstören), Esoterikern, die etwa von St. Germain faseln, und nicht zuletzt dem Dorgonit vom bioenergetischen Kern löste (Genitalität und ORgon) und dergestalt „Hollywood“ dienstbar wurde.

Charakter und Institution

13. Juni 2013

Seit 1968 geht es unaufhaltsam nach links. Zwar ist Helmut Kohl 1980 mit dem Anspruch einer „geistig-moralischen Wende“ angetreten, aber die wurde gnadenlos ins Lächerliche gezogen. Ähnlich ist es etwa der „deutschen Leitkultur“ 20 Jahre später ergangen. Zwar sind die persönlichen Angriffe der Linken nur als viehisch zu bezeichnen, ich erinnere nur daran, daß die meisten der berüchtigten Ausrutscher von Bundespräsident Heinrich Lübke in den 1960er Jahren in einer von der „DDR“ gesteuerten Kampagne schlichtweg frei erfunden waren, aber man täusche sich nicht: als gute „Materialisten“ ging es den Linken stets um die Deslegitimierung der Institutionen. Nicht, daß jemand auf den Gedanken komme, daß mit einem „idealistischeren“ Präsidenten etwa des Arbeitgeberverbandes alles im Lot sei!

Die Diskreditierung von Einzelpersönlichkeiten sollte die tumben Massen mobilisieren, denen man nicht mit drögen politökonomischen Analysen kommen kann. Ganz ähnlich wurde auch die Niederlage des Sozialismus Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre kaschiert: indem die „Neonazis“ an die Wand gemalt wurden. Wer ins Fernsehen kommen wollte, mußte sich damals nur entsprechend Kleiden und Unsinn von sich geben. Zeitweise machten die linken Medien den „Beruf Neonazi“ zu einem einträglichen Geschäft für die nützlichen Idioten der sozialistischen Propaganda. Man malte die „neonazistische Gefahr“ als „eigentliches Gesicht des Kapitalismus“ an die Wand, während gleichzeitig die kommunistischen Kader aus Ostdeutschland der rotfaschistischen Bewegung der alten Bundesrepublik frischen Wind einhauchten. Immerhin sitzen diese jetzt in Gestalt von Die Linke in den Parlamenten!

Wie das ganze ablief, läßt sich anhand einer Anzeige des einstigen FDJ-Organs junge Welt von Mitte der 1990er Jahre ablesen: „Die Deutschen erinnern sich an die Öffnung der Berliner Mauer. Die junge Welt berichtete an diesem Tage über das Verdrängungs- und Entschuldungsprogramm, das vor 5 Jahren seinen Anfang nahm. Die junge Welt: endlich eine linke Tageszeitung ohne Zonengrenze, aber mit antifaschistischem Schutzwall.“ Dergestalt ist die Linke mit ihrer Niederlage fertiggeworden und hat zum Gegenschlag ausgeholt. In der betreffenden Anzeige findet sich auch der Satz: „Wenn die Herrschenden den Faschismus wieder als Option der Politik entdecken, dann wird das in der jungen Welt beim Namen genannt.“

Das Appeasement der 68er und die Anbiederung an den Zeitgeist von Seiten der Konservativen (die den Einflüsterungen von „akademischen“ Beratern folgten) hat der Linken im Laufe der Jahre ein fast absolutes Meinungsmonopol verschafft, das mittlerweile die Meinungsfreiheit fast ganz zerstört hat. Die freiheitlich-demokratische Grundordnung wird von der EUdSSR aufgehoben, während der Linksextremismus langsam aber sicher zur Staatsdoktrin wird.

Diese Doktrin läßt sich in dem Satz zusammenfassen, daß nicht etwa die „Unmoral“ (also das, was Reich als „Emotionelle Pest“ bezeichnet hat) für Fehlentwicklungen und Fehlentscheidungen verantwortlich sei, sondern „das System“ selbst. Dieses gelte es radikal umzugestalten. Man nehme etwa das „Schulsystem“, an das fast alle, die vor 1960 geboren wurden, eine schlechte Erinnerung haben: autoritäre Lehrer, die ihren Lebenshaß an den Kindern ausließen. Doch statt die Emotionelle Pest im Lehrerstand zu bekämpfen, wurde eine mechanische „Schulreform“ nach der anderen durchgepeitscht. Heute stehen wir vor dem totalen Chaos. Die Schulen, und damit die Zukunft des Landes, sind irreparabel zerstört.

Und so in allem: Attac und andere derartige pestilente „Bewegungen“ werden dafür sorgen, daß das Finanzsystem, die Verwaltungen, die Wirtschaft, wirklich alle Institutionen systematisch zerstört werden, während das eigentliche Problem, die Emotionelle Pest, nicht nur weiterbesteht, sondern ausufert.

Die Emotionelle Pest macht sich z.B. in all den Tabus, den Diskussions- und sogar Denkverboten, den Geboten der Political Correctness bemerkbar, mit denen die links-intellektuellen Meinungsmacher diese Gesellschaft langsam aber sicher erdrosseln. Unter keinen Umständen darf Bewegung aufkommen, die aus dem bioenergetischen Kern stammt. Prinzipiell ist das kein Unterschied zur gesellschaftlichen Erstarrung im einstigen Realsozialismus.

Mit geradezu bewundernswerter Kunstfertigkeit spielen die Linksintellektuellen auf der Klaviatur der Emotionellen Pest. Der Trick besteht darin, daß, wenn sich das Opfer wehrt, es nur noch mehr Munition für seine Gegner liefert. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an die Kampagne gegen den Präsidentschaftskandidaten Steffen Heitmann 1993. Er verkörperte die letzte Chance, die Republik vor dem Abgleiten in den roten Faschismus zu bewahren. Stattdessen triumphierten Gestalten wie Rita Süßmuth, die der Bevölkerungsmehrheit, dem „Stammtisch“, nur abgrundtiefe Verachtung entgegenbrachten und einem imaginären „Zeitgeist“ folgten, um nicht genauso moralisch abgeschlachtet zu werden, wie Heitmann vom Stalinistischen Dreckspack in den Redaktionen abgeschlachtet wurde.

Die hier beschriebene Dynamik wird auch deutlich, wenn man George W. Bush und Barack Obama miteinander vergleicht. Der eine wurde dämonisiert und als Dummkopf dargestellt (obwohl er auf der Universität bessere Leistungen erbracht hatte als sein Gegenspieler John Kerry!), während der andere geradezu zu einer intellektuellen Heilsgestalt gemacht wurde, obwohl er offensichtlich ein stotternder Idiot ist, der von einem Fettnäpfchen ins andere stapft. Bush, der von den Linken in dem ihnen eigenen Haß, entmenscht und lächerlich gemacht wurde, brachte der Institution des US-Präsidentenamtes eine fast schon religiöse Verehrung entgegen. Nicht im Traum wäre es ihm jemals eingefallen das mittlerweile jahrhundertealte Protokoll zu brechen! Obama hingegen, der von den Medien unisono vergöttlicht wurde, zeigte von Anfang an nichts als Verachtung für diese Institution, wie beispielsweise dieser Bericht zeigt.

Die Linke haßt die überkommenen Institutionen einfach dafür, daß sie überkommen sind, d.h. aus der Arbeitsdemokratie hervorgegangen sind. Die Menschen, die diese Institutionen verkörpern, sind für Linke austauschbar und nichtig. Sie sind für Linke hassenswert, weil sie die Institutionen repräsentieren; – auf sie selbst als Individuen zu blicken wäre „Idealismus“.

Die Menschen im Kapitalismus haben nach Marx zwar spezifische Rollen und Funktionen, die durch die Gesellschaft bestimmt werden. Grundsätzlich aber müssen sie immer als Kapitalisten bzw. Proletarier agieren, alles andere (z.B. professionelle Ethik) – auch „persönliche“ Eigenschaften (z B. Großherzigkeit) – sind Masken, die fallen, wenn es ernst wird. (Charaktermaske)

Oder wie Ulrike Meinhof sagte: „Der Typ in Uniform ist ein Schwein, kein Mensch.“ Mit der „Zuspitzung des Klassenkampfes“ gibt es nur noch Proletarier (wie das Schickeria-Mädel Ulrike Meinhof) und Kapitalisten (wie der unterbezahlte Streifenpolizist).

Der Marxismus ist das perfekte Gedankengebäude, um die Wirklichkeit verschwinden zu lassen und das eigentliche Problem, die Emotionelle Pest, aus dem Diskurs restlos zu streichen. Wer es erwähnt, steht als „idealistischer“ Dorftrottel da.

MarxStalinReich

Der Unterschied zwischen Schwarzen Faschisten („Nazis“) und Roten Faschisten (Kommunisten)

30. Juni 2012

Den Unterschied zwischen Schwarzen und Roten Faschisten läßt sich am besten mit zwei funktionellen Darstellungen verdeutlichen: dem Dreischichtenmodell der menschlichen Struktur, das Reich Anfang der 1940er Jahre ausarbeitete und das bis heute die Grundlage der sozio-politischen Charakterologie bildet, sowie die „orgonometrische“ Ausformulierung des Verhältnisses von Psyche und Körper, die Reich Mitte der 1930er Jahre erstmals zu Papier brachte.

Beide, der Schwarze und der Rote Faschist, leben aus ihrer sekundären Schicht heraus, d.h. auf der Grundlage sekundärer Triebe. Produktive Arbeit und echte Liebe, d.h. die bioenergetischen Kernfunktionen, sind ihnen fremd. Man führe sich nur das Leben von Adolf Hitler, Josef Stalin oder Hussein Obama vor Augen.

Die Unterschiede zwischen Faschisten und Kommunisten wird anhand folgenden Schemas der menschlichen Charakterstruktur deutlich:

Der Faschist besitzt trotz seiner starken Panzerung (insbesondere okulare Panzerung) einen verzerrten Kernkontakt. Entsprechend sieht er sich als „Ritter“, der einer Mission „im Auftrag des Herrn“ folgt, dem Ozeane von Blut geopfert werden. Der norwegische Terrorist Breivik ist ein gutes Beispiel.

Der Kommunist, der ebenfalls sehr stark gepanzert ist (ebenfalls vor allem im Augensegment), hat jedweden Kontakt zum Kern verloren. Er ist in jeder Hinsicht „entwurzelt“. Die absolute Kontrolle über alle Lebensfunktionen ist deshalb seine einzige Möglichkeit, um mit dem inneren Terror (der Orgasmusangst) fertigzuwerden. Deshalb dreht sich wirklich alles um Macht um ihrer selbst willen (die berühmte „Machtfrage“).

Entsprechend auch das Verhältnis der Schwarzen und Roten Faschisten zu ihrem jeweiligen „politischen Partner“ im „bürgerlichen Lager“:

Die Schwarzen Faschisten bilden zeitweise eine Front mit Konservativen, weil ihnen der verzerrte Kernkontakt und der Hang zum Mystizismus gemeinsam ist. Es dreht sich alles um „Gott“, Moral, Ehre und nationale Identität („Reinheit“). Wie das von den Rechtsradikalen übernommen, zugespitzt und schließlich ad absurdum, d.h. ins Gegenteil geführt wird, kann man anhand der Geschichte Deutschlands zwischen 1918 und 1945 ablesen.

Ähnlich sieht es auf der anderen Seite aus, wo Linksliberale und Linksextremisten zeitweise eine politische Ehe eingehen. Gemeinsam ist ihnen der „aufklärerische“ Ansatz, der Ideen wie „Gott“, Moral, Ehre und nationale Identität als überholt und „fortschrittsfeindlich“ ablehnt. Ihre Weltsicht ist zutiefst mechanistisch, d.h. sie kennen keine allumfassenden „Prinzipien“. Themen, die bei Konservativen in ihrer Bedeutung alles andere überschatten, insbesondere Abtreibung und Sexualmoral, bedeuten der linken Seite gar nichts. Natürlicherweise sind die Linksliberalen die ersten Opfer der Kommunisten, ist erst mal die Macht erlangt, da ihre Freiheitsliebe dem Kontrollzwang der Kommunisten ein Dorn im Auge ist.

Die Rechten morden Millionen im Namen irgendeines mystischen Unsinns wie der „Rassereinheit“: verzerrter Kernkontakt kommt über die sekundäre Schicht zum Ausdruck. Die Linken morden Millionen immer im Namen von „Frieden, Freiheit und Fortschritt“: die vom Kern abgetrennte Fassade drückt die sekundäre Schicht aus. Sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite ist am Ende immer die sekundäre Schicht der Dreh- und Angelpunkt. Der Unterschied ist nur, daß die Faschisten ganz offen in ihrer menschenverachtenden Brutalität sind, während die Kommunisten stets im „Weltfriedenslager“ stehen – auch nach 100 000 000 Toten.

Faschisten und Kommunisten haben ein grundlegend unterschiedliches Verhältnis zum eigenen Körper, zur Gesellschaft und entsprechend unterschiedliche Staatsideen. Schauen wir uns dazu die orgonometrische Grundgleichung an:

„Psyche“ steht für die gesamtorganismischen, sogenannten „seelischen“, Funktionen. Dieses Konzept kommt etwa im Spruch „Ich fühle mich nicht!“ zum Ausdruck.

„Soma“ bezeichnet die einzelnen Funktionen im Körper. Das kommt sehr gut beim launigen Ärztespruch „Die Galle in Zimmer 14“ zum Ausdruck.

Mit der Psyche beschäftigt sich typischerweise der Psychologe, mit dem Soma typischerweise der Chirurg.

Schwarze Faschisten mit ihrem Hang zum Mystizismus tendieren zu einer „psychologischen“ Herangehensweise an den Staat, der als eine Art Organismus verstanden wird. Entsprechend war für Reich Ende der 1920er Jahre und in den 1930er Jahren eine Kritik an der „organismischen“ Vorstellung des Staates von zentraler Bedeutung. Reich:

Das Interesse an der autoritären Familie als „staatserhaltender“ Institution steht (…) an erster Stelle in allen Fragen der reaktionären Sexualpolitik. Es trifft zusammen mit dem gleichgerichteten Interesse aller Schichten des kleingewerbetreibenden Mittelstandes, für die die Familie die wirtschaftliche Einheit bildet, oder besser, seinerzeit gebildet hat. Von diesem Standpunkt sieht die faschistische Ideologie Staat und Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Von diesem durch die alte Wirtschaftsweise des Kleinbürgertums bestimmten Standpunkt ist auch die reaktionäre Sexualwissenschaft beherrscht, wenn sie an den Staat mit der Vorstellung, er sei ein „organisches Ganzes“ herantritt. Für die Werktätigen in der modernen Zivilisation fallen Familie und soziale Daseinsweise auseinander, ist die Familie nicht wirtschaftlich verwurzelt; sie sind daher in der Lage, das Wesen des „Staates“ als eine Zwangseinrichtung der Gesellschaft zu sehen; für ihre Sexualwissenschaft und ihre Sexualökonomie gilt nicht der „biologische“ Standpunkt, daß der Staat ein „organisches Ganzes“ sei. (Massenpsychologie des Faschismus, Fischer TB, S. 111)

Hier greift Reich die Staatsauffassung an, wie sie von der „Konservativen Revolution“ zur Zeit der Weimarer Republik propagiert und vom Nationalsozialismus übernommen wurde.

Im Gegensatz zu dem vielgeschmähten System der Weimarer Verfassung, das man als „Konstruktion“ der mißachteten Intellektuellen ablehnte, galt der nationalsozialistische Staat als ein „organisches Gefüge“, etwas Gewachsenes also, das nicht durch systematisches Denken logisch begriffen, sondern allein durch (das in der deutschen Sprache so seltsam-feierlich ahnungsvolle Wort) „Anschauen“ gedeutet werden konnte. (Hildegard von Kotze und Helmut Krausnick: „Es spricht der Führer“, Gütersloh 1966, S. 126)

Für den mechanistischen Intellektuellen ist der Staat etwas, was man nach Belieben konstruieren und „dekonstruieren“ kann. Es läßt sich alles planen, d.h. beliebig neu aus Einzelteilen zusammensetzen. Entgegen der oberflächlichen Ideologie beruht der kommunistische Staat auf der vollkommenen Vereinzelung und Isolierung der Gesellschaftsglieder. Nicht nur, daß es zu keiner „Fraktionsbildung“ kommen darf, vor allem dürfen sich keine „organischen“ Zusammenhänge bilden.

Der Todfeind des Schwarzen Faschisten ist der „Zersetzer“, der das (vermeintlich) „organische Gefüge“ des Staates gefährdet. Allein schon deshalb ist dem Schwarzen Faschismus der Antisemitismus inhärent, richtet der sich doch gegen eine Gruppe, die seit Jahrhunderten außerhalb der Gilden, der Bürgerschaften, der Gemeinden, etc. stand.

Der Todfeind des Roten Faschisten ist der „bürgerliche Ideologe“, der davon spricht, daß es etwas Umfassenderes gibt als den Klassengegensatz, daß der Mensch nicht beliebig formbar ist, daß man nicht straflos in gewachsene gesellschaftliche Strukturen eingreifen kann, etc. Genau aus diesem Grunde haben die Kommunisten Reich derartig gehaßt, obwohl er sich immer wieder auf Marx und insbesondere auf Lenin berief, der Idee der Sowjetunion die Treue hielt, etc. Wegen seiner funktionalistischen, „gesamtorganismischen“, „psychologistisch-biologistischen“ Grundanschauung wurde er als „Psychofaschist“ betrachtet, den es mit allen Mitteln zu vernichten gilt.

Siehe auch Waren die Nazis „Rechte“?