
Wilhelm Reich, Physiker: 3. Der physikalische Laie Wilhelm Reich, c. Das schwer zu greifende Orgon
Es verfolgt mich, wo immer ich hingehe. Auf der Straße, in den Massenmedien, aus den Verlautbarungen der Volkszertreter werde ich vom Islam bedrängt und kaum betrete ich jene Sphäre, die von den Gebildeten und Kulturbeflissenen geformt wird, ob Wohnung, „Psychopraxis“ oder Veranstaltungscenter, bin ich mit absurd hoher Wahrscheinlichkeit mit Buddhastatuen, Thangkas, gar Altären konfrontiert.
Oberflächlich betrachtet kann man sich kaum zwei gegensätzlichere Religionen und Lebensanschauungen vorstellen: hier der ultra-aggressive und stets dümmlich daherkommende Monotheismus des Islam, dort der sanfte, leise, höchsten intellektuellen Ansprüchen genügende Buddhismus, dem die (!) Götter ziemlich gleichgültig sind.
Von der Warte der Emotionen aus betrachtet, sind sie aber fast identisch:
Diese drei Elemente verbinden Islam und Buddhismus und machen beide so überaus attraktiv für den westlichen Menschen. Man denke nur an die pseudointellektuellen Ergüsse der Strukturalisten, Poststrukturalisten, Dekonstruktivisten, blablabla, die immer auf das eine hinauslaufen: das Verschwinden des Individuums, des Ich, des Menschen.
Es ist, als wolle der Mensch die Falle verlassen, indem er schlichtweg leugnet, daß es ihn, den Menschen, und die Falle überhaupt gibt!
Der Hellenismus und das Christentum haben den Menschen und das Individuum in den Mittelpunkt gerückt. Jetzt, wo es darum geht ihn etwas näher unter die Lupe zu nehmen, tritt er in die Kulissen zurück und verweist auf die leerstehende Bühne, deren Mechanik und deren „Aura“.
Ein passenderes Bild: Reich betritt den Behandlungsraum – und der Patient läuft weg. Ich verweise zurück auf Warum wird die Orgonomie übergangen?: der heutige Mensch will nicht gesehen werden, nicht berührt werden. Deshalb sind Orgonomie und Islam/Buddhismus antagonistische Gegensätze.
Der Witz bei der ganzen Angelegenheit ist, daß sich ausgerechnet die Linke (in Gestalt der Grünen und ihrer Sympathisanten) auf die Seite des Antihumanismus geschlagen hat. Ich spreche von dem eingangs beschriebenen „buddhistischen“ Milieu. Es sind die Leute, die der systematischen Islamisierung das Wort reden. (Natürlich werden sie nach deren Erfolg am meisten zu leiden haben, ähnlich wie sie bei einem Sieg der Sowjetunion als erste an die Wand gestellt worden wären – trotzdem waren sie im Stalinistischen „Friedenslager“ aktiv.)
Die Gegenwahrheit ist natürlich, daß der Buddhismus und teilweise auch der Islam dafür stehen, daß der Abgrund, die schwarze Leere, das Nichts, ebenfalls ein Aspekt der kosmischen Orgonenergie sind. Das Christentum ist auf den Menschen und „das Licht“ zentriert; auf das, was in der indischen Philosophie „Atman“ heißt, während Buddhismus und Islam „Anatman“ sind: das Aufgehen von „Ich“ und „Licht“ in der „Leere“.