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Masseneinwanderung und charakterliche Fassade

3. Dezember 2017

WARUM?! Schon seit Jahrzehnten lese ich keine Zeitung mehr. Warum? Warum nur muß ich heute die Welt in die Hand nehmen? Ganz große Überschrift „HASS“ und im Feuilleton dann ein Interview mit einem Sozialpsychologen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Hirnzellen in meinem Kopf bei der Lektüre aus purer Verzweiflung Harakiri verübt haben! Ich zitiere:

Die Zahl der erfaßten Fälle von Vergewaltigung und sexueller Nötigung ist 2016 um fast 12,8 Prozent gestiegen, die Zahl rechtsextremistischer Straftaten um 14,2 Prozent, die von häuslicher Gewalt um 4,4, Prozent. Zum kleinen Teil waren die Täter Zugewanderte, doch der Effekt ist gering, wie kriminologische Studien zeigen.

Die „rechtsextremistischer Straftaten“ kann man gleich vergessen, denn hierzu zählen auch reine Propaganda-„Taten“. Und die Verteidigung des Eigenen wird in diesem linksversifften Staatsgebilde eh systematisch kriminalisiert. Und das mit dem Anstieg der Sexualdelikte… Siehe hier.

Und warum werden nach Auffassung unseres Sozialpsychologen deutsche Männer zu Nazis und fallen über Frauen her? Weil ihre soziale Identität bröckelt. Der Job wird unsicherer. „Aber wenn Menschen nichts anderes mehr haben, dann haben sie immer noch eines: ihre Nationalität.“ Und so weiter mit dieser hochwissenschaftlichen Küchenpsychologie. Aber unser Sozialpsychologe tut auch was!

Wir überlegen mit der Polizei, der Stadt und Vereinen wie auch Menschenrechtsorganisationen, wie jede Form des Racial Profiling, also der Verdächtigung von Personen aufgrund ihres Aussehens, verhindert werden kann (…).

Oder anders ausgedrückt: es wird der Polizei beigebracht blind zu sein und in der Zeitung ist dann von „Männern“ die Rede, die dies und das getan haben! Ich erinnere nur an die Statistik der Sexualstraftaten! Ein „wissenschaftlich“ betreutes Irrenhaus! Wie gesagt, Harakiri…

So und jetzt als Kontrast orgonomische Sozialpsychologie:

Wir alle kennen das: nur in der Familie und unter langjährigen Freunden sind wir wirklich wir selbst, wir lassen uns gehen und tragen keine Maske. Das ändert sich „draußen“. Und je fremder und bedrohlicher die Umgebung ist, desto maskenhafter werden wir – und desto abgetrennter werden wir von unserem bioenergetischen Kern. Wer mit offenem Herzen durch die Gegend geht, wird in den letzten Jahren, wenn nicht Jahrzenten, gespürt haben, wie die „emotionale Temperatur“ im öffentlichen Raum abgenommen hat. Das fängt schon damit an, daß sich Nachbarn kaum noch grüßen und Zugezogene Fremde bleiben. Die Menschen leben immer mehr in ihrer Fassade, werden „unpersönlicher“, d.h. „verschließen ihr Herz“.

Der liberale (linke) Charakter, wie etwa unser Sozialpsychologe, der heute den öffentlichen Diskurs durchgehend bestimmt, gestaltet seine Umwelt nach seiner eigenen Charakterstruktur. Da er nur in der oberflächlichen Schicht seiner Charakterstruktur lebt, seiner sozialen Fassade, und vollkommen abgeschnitten ist von seinem bioenergetischen Kern, versucht er diese biopsychologische Struktur zur biosozialen Norm zu machen. Das gelingt ihm auf unterschiedlichste Weise. Er bestimmt beispielsweise zu fast 100% die Massenmedien und die Erziehungsinstitutionen von der Krippe bis zur Universität. Man denke nur an die Seuche der Political Correctness, die uns alle dazu zwingt AUSSCHLIESSLICH in unserer sozialen Fassade zu leben. Das Hauptinstrument des liberalen Charakters ist jedoch die Umvolkung. Wir sollen existentiell verunsichert werden, angespannt sein, verunsichert und uns fremd im eigenen Land fühlen. Wir werden GEZWUNGEN nur noch eine Maske zu tragen.

James DeMeos Saharasia-Theorie (Teil 4)

5. September 2014

Die Überschrift könnte auch lauten: Deshalb ist die „multikulturelle“ Linke der Todfeind der Orgonomie!

Es ist immer das gleiche mit den durch und durch rassistischen Linken: sie träumen von einer besseren Welt und schaffen dabei die Hölle auf Erden. Einer der neuen Helden der Linken ist der Indio Evo Morales, Präsident von Bolivien. Er will aus seinem Land eine „multikulturelle Gesellschaft“ machen!

Ich referiere eine Sendung des Deutschlandfunks von 2009 über „Kommunitäre Justiz in Bolivien“.

In der streng patriachalischen Kultur der Indios Boliviens, die einst zum Inka-Reich gehörten, sind „Ehrenmorde“ an der Tagesordnung. Wie in der islamischen Rechtsprechung gibt es öffentliche Auspeitschungen; Ehebruch der Frau und Homosexualität bei Männern wird mit Steinigung geahndet. Auch die „Befehlsverweigerung“ gegenüber den Eltern und den Dorfältesten ist ein todeswürdiges Verbrechen.

Im indianischen Erbrecht können nur die Söhne Land erben. Frauen sind auf das Land des Ehemanns angewiesen.

Auch wenn die Frau oft die gesamte Familie ernährt, muß sie sich dem Mann unterordnen. Häusliche Gewalt ist an der Tagesordnung (…). Die Frau darf sich über Dinge, die in ihrer Ehe passieren, nicht beklagen. Noch mehr tabuisiert wird der sexuelle Mißbrauch von Mädchen durch Mitglieder der eigenen Familie. Das kommt häufig vor (…), aber nur die wenigsten Fälle werden angezeigt. Die kommunitäre Justiz betrachtet Vergewaltigung nicht als Verbrechen. Sie kann mit der Schenkung einer Kuh oder eines Schafes bereinigt werden. Oder man zwingt das Mädchen, ihren Vergewaltiger zu heiraten.

Im Rahmen seiner „emanzipatorischen“ Anstrengungen hat Evo Morales diese scharia-artige indigene Justiz der aus Europa importierten Rechtsprechung gleichgesetzt. Seit Anfang des 2009 hat sie Verfassungsrang. Sie ist das Instrument, mit dem politische Gegner „basisdemokratisch“ eingeschüchtert und sogar ermordet werden.

Es ist nur natürlich, daß sich lateinamerikanische „Volksbefreier“ wie Evo Morales und sein venezolanischer Spießgeselle, der verstorbene Hugo Chavez mit der islamischen Welt, insbesondere dem Iran, im Kampf gegen den „US-Imperialismus“ solidarisieren und dabei auch vor offenem Antisemitismus nicht zurückschrecken.

Wie die folgende Karte von James DeMeo zu seiner Saharasia-Theorie zeigt, war das Inka-Reich, das am Ende einer ganzen Kette patriarchalischer Großreiche im Gebiet des heutigen Bolivien und Peru lag, letztendlich eine „Agentur“ Saharasias. Vor Jahrtausenden hatte jenes Gebiet, das heute mit der (bis auf Israel) in sich geschlossenen Kernregion des Islam identisch ist, Peru und Bolivien unauslöschlich seinen Stempel aufgeprägt.

Grundelemente einer orgonomischen Soziologie (Teil 7)

5. März 2013

Ein zentrales Element des orgonomischen Funktionalismus ist die Integration des Subjektiven in die wissenschaftliche Analyse, weshalb der orgonomische Funktionalismus sich so hervorragend für die Soziologie eignet. Als Beispiel können wir Gewaltverhalten und dessen Interpretation durch die Umwelt nehmen. Es gibt keine „Gewalt an sich“, wie es etwa Dinge gibt. Im sozialen Bereich kann ein und dieselbe Sache vom Opfer ganz verschieden aufgefaßt werden, selbst der Todschlag. Liebe, Gnade, Freundschaftdienst, Vergewaltigung, Bestrafung: alles eine Sache des perspektivischen Blicks. Gewalt ist durch und durch subjektiv. Subjektiv von beiden Seiten: der des Opfers und der des Täters. Wie nun die Gewalt, in der objektiven Struktur und subjektiven Interpretationsprozesse unentwirrbar zusammenwirken, erfassen?

Dazu hat Reich drei Gleichungen anzubieten:

funktionalismus27

Ich finde, daß im Bereich der Soziologie all dies sehr gut aufgehoben ist, wenn man Gewalt mit der Charakterstruktur der Menschen erklärt. Wie sonst Objektives und Subjektives verbinden?!

Die „verstehende Soziologie“ kommt dem annäherungsweise nahe, denn sie will in den Griff bekommen, daß die Soziologie nicht nur wie andere Wissenschaften über ihre Beobachtungsobjekte Konzepte aufstellt – sondern diese „Objekte“ selbst Konzepte voneinander haben.

Das Spezifische an Reichs Denken ist, daß es nicht mit Modellen arbeitet, sondern mit Funktionsschemata. Modelle kranken daran, daß sie praktisch unübertragbar sind. Mit dem Bauplan eines Fernsehers kann ein Autobauer kaum etwas anfangen, sehr wohl aber mit Funktionsschemata, die etwa die Wechselwirkungen der verschiedenen betrieblichen Teilbereiche (Produktion, Marketing, Versuchslabors, Prüftechnik, etc.) beschreiben, die bei der Produktion eines Fernsehers zusammenwirken. So etwas ist auch auf die Produktion von Feldhaubitzen, Kaugummis oder Wasserhähnen anwendbar. Hans Hass hat in seiner durch und durch funktionalistischen „Energontheorie“ gezeigt, daß derartige Funktionsschemata auch etwa auf die Biologie übertragbar sind. Entsprechend sind Funktionsschemata, die das Funktionieren des menschlichen Charakters beschreiben, auf die Gesellschaft als Ganzes anwendbar.

Der Funktionalismus ist der Soziologie geradezu wesenseigen, da sie sich nicht mit sicht- und greifbaren Fakten, sondern mit der Rolle, dem Verhalten und Handeln von Menschen und Institutionen, z.B. der Familie, in einem „unsichtbaren“ Wechselspiel und Bezugsrahmen beschäftigt. Ob sie wollen oder nicht, kommen Soziologen gar nicht an der Vorstellung der Gesellschaft als Organismus vorbei, wie es klassisch von Bronislaw Malinowski formuliert wurde, siehe sein Buch Eine wissenschaftliche Theorie der Kultur (suhrkamp 1975). Eindeutig hat Malinowski lange vor Reich funktionalistisch gedacht. Malinowski hat gezeigt, wie sich psychologische und soziale Bedürfnisse aus grundlegenden biologischen Bedürfnissen ableiten. Mittlerweile ist dieser Ansatz vollkommen durch den gehirnzentrierten Strukturalismus und Post-Strukturalismus verdrängt worden. (Es gab sogar „Bioenergetiker“, die den Reichschen „überholten“ Funktionalismus durch den Strukturalismus ersetzen wollten.)

Trotzdem bleibt es dabei, daß ein Organismus-Modell der Gesellschaft allein schon deshalb selbstverständlich ist, weil die Gesellschaft auf Organismen zurückgeht – und gerade in diesen, d.h. konkret in den Charakterstrukturen dieser Organismen, liegt das Problem des soziologischen Funktionalismus. Das ermöglicht es im übrigen der Orgonomie Reichs frühe Marxistische Kritik an den „bürgerlichen funktionalistischen“ Sozialwissenschaften ohne Probleme zu verdauen. Ich würde soweit gehen, daß erst nach den Arbeiten von Reich und Elsworth F. Baker zum Thema überhaupt eine wissenschaftliche Soziologie möglich geworden ist. Und angesichts der beiden „charakteranalytisch“ gesättigten Funktionsbegriffe in der Soziologie ist diese Aussage nicht so abwegig: bei Malinowski bedeutet Funktion „immer die Befriedigung eines Bedürfnisses“ und bei Alfred Radcliffe-Brown wird die „Funktion“ als eine die gesellschaftliche Struktur erhaltende Wirkung verstanden. Das ist beides untrennbar mit dem Charakter-Begriff verknüpft.

Das besondere an Reichs orgonomischem Funktionalismus im Vergleich mit dem, wenn man so will, „soziologischen Funktionalismus“ ist also das Konzept des (Charakter-) Panzers. Die irrationale, widernatürliche, dysfunktionale Charakterstruktur der Menschen überlagert das natürliche Funktionieren (die natürliche Arbeitsdemokratie) fast vollkommen. Will man die Gesellschaft „funktionell“ reorganisieren, muß man beachten, daß dies nur funktionieren kann, wenn man die Auswirkungen der Panzerung minimiert. Ohne diese Bewältigung muß jeder Versuch fehlgehen: jede Theorie im Nonsens und jede Praxis in der Katastrophe enden.

Man nehme etwa die soziologische Utopie des Kommunitarismus: Gemeinschaft gegen Gesellschaft: Der Kommunitarismus geht auf Ferdinand Tönnies’ Begriff der „Gemeinschaft“ (im Gegensatz zur „Gesellschaft“) zurück (1887). Die Idee der Gemeinschaft schöpfte Tönnies wiederum bereits 1873 aus Die Geburt der Tragödie des damals noch Wagnerisierenden Nietzsche. Man kann den Kommunitarismus also mit der geistesgeschichtlichen Genese des Nationalsozialismus gleichsetzen… Arbeitsdemokratie ist etwas grundsätzlich anderes: sie beruht nicht auf dem Gemeinschaftsgefühl, sondern auf den Anforderungen der Umwelt, d.h. auf der lebensnotwendigen Arbeit. Hierher gehört die „therapeutische“ Wirkung der Arbeitsdemokratie, von der Reich spricht, durch die „Transzendierung“ der Charakterstruktur und der durch sie bedingten Verhaltensmuster.

An die Stelle von Individuum und Gesellschaft, treten im Kommunitarismus Gemeinschaften und Staat, die zusammen die Unveränderlichkeit der Charakterstrukturen garantieren. Beispielsweise garantiert der Staat im Rahmen des „Multikulturalismus“, entgegen allen Anforderungen der Arbeitsdemokratie, unterschiedliche Rechtssysteme, etwa die Scharia für „islamische Gemeinschaften“. Das Individuum verliert seine Rechte und die Gesellschaft zerfällt. Man denke in diesem Zusammenhang an „Bürgerinitiativen“, die alle organischen arbeitsdemokratischen Zusammenhänge aushebeln, und den damit zusammenhängenden allgegenwärtigen Tugendterror etwa in Zusammenhang mit „Stuttgart 21“.