Posts Tagged ‘Charisma’

Arbeitsdemokratie und Wille zur Macht

29. September 2026

In Betrieben, Behörden, Kliniken etc. bestimmen nicht die Gesetze der angeblich „natürlichen Arbeitsdemokratie“, sondern die natürlichen Gesetze einer Primatenhorde, in der die nach vorne kommen, die sich am lautesten auf den Brustkorb trommeln und dem Chef am effektivsten in den Arsch kriechen. Wie Primatenforscher zeigen, sind das alles ganz natürliche Verhaltensweisen für die Tiergruppe, zu der auch wir gehören. Auf eine verwickelte Weise ist dieses „natürliche“ Verhalten jedoch ein denkbar unnatürliches, saharia-sisches Verhalten!

Die Bonobos leben eine Affengesellschaft vor, in der diese „natürlichen Anlagen“ energetisch einfach nicht besetzt sind, weil die Gesellschaft durch die ständige genitale Entladung bestimmt wird. Genauso vernünftig sollte auch die menschliche Gesellschaft funktionieren. Daß sie es nicht tut, ist dem saharasia-sischen Einfluß zu schulden.

Meines Erachtens gibt es zwischen Genitalität und Primaten-Machismo einen graduellen Übergang, je nach der Situation. Reich, der „weiche“ Ungepanzerte auf der einen und Reich, der „harte“ „Hecht im Karpfenteich“ und Frauentyp auf der anderen Seite ist dafür das beste Beispiel. Das ist eine Frage der variablen energetischen Ladung.

Was den Erfolg im Leben betrifft gibt es drei Gruppen von Menschen: die pestilenten Arschlöcher, die sich durchsetzen; die kleinen arbeitssamen Männer, die viel leisten, aber trotzdem übersehen werden; und schließlich jene anständigen Menschen, die ebenfalls arbeitssam und ehrlich sind, aber die auch von einem Charisma umgeben sind und entsprechend Erfolg haben. Die pestilenten Psychopathen haben ein ähnliches Charisma, weil sie innerlich tot sind und deshalb Angst, Scham und Schuld kaum kennen. Im Zweifelsfall folgen die Massen ihnen (den Barabassen) und nicht den genitalen Charakteren (Christussen).

Es ist deshalb nur natürlich, daß jene Männer und Frauen die „blenden“ auf deiner Arbeitsstätte und überhaupt in deinem Leben Erfolg haben bzw. hatten. Das ist ein orgonotisches Phänomen. Sie projizieren Lebensdynamik ohne Orgasmusangst zu provozieren; sie fallen auf, werden bevorzugt und haben Erfolg ohne die Panzerung zu gefährden. Kommt es zur Erstrahlung, werden vor allem die sekundären Triebe hervorgekitzelt. Man denke nur an das Dritte Reich oder an den deutschen „Reichianismus“ der letzten Jahrzehnte und dessen groteske Blüten!

Hinter den pestilenten Blendern steckt trotz ihren typischerweise kurzzeitigen Erfolg keinerlei Substanz. Alexander Lowen ist dafür ein gutes Beispiel: von Anfang an wollte er „erstrahlen“, wurde dabei sogar von Reich unterstützt („Ja, ich werde Sie berühmt machen!“) und Lowen hat es auch spektakulär geschafft, aber es steckt nichts, aber auch rein gar nichts dahinter. Ich denke auch an einen deutschen Pseudo-Orgontherapeuten, der mit einem Projekt nach dem anderen reüssierte, um sich dann schließlich zu Tode zu saufen.

Das bringt mich zum Willen zur Macht: Alles ist Willen zur Macht. Das fängt beim Schulhof-Macho an und hört beim therapeutischen Superstar Lowen und Adolf Hitler auf. Aber das ist alles nur Kinderkram, da sich wirkliche Macht an der Zeitdauer zeigt, in der sie wirksam ist. Nietzsche selbst ist dafür das allerbeste Beispiel. Zu Lebzeiten war er, was den Willen zur Macht betrifft, eine Witzblattfigur und eine peinliche Erscheinung. Aber langfristig war sein Einfluß einfach ungeheuerlich: das fängt mit der Psychoanalyse an und hört beim russischen Marxismus und indischen Islam, auf die er merkwürdiger Weise einen großen Einfluß hatte, auf. Woran liegt dieser Erfolg: einfach daran, daß er sich frech in den Vordergrund drängt. Leute, die an Gott glauben, kann man mit Nietzsches Hilfe abkanzeln, aber auch Atheisten: Alles und jedes wird von Nietzsche fertiggemacht und was bleibt ist Nietzsche selbst. Genauso bei Reich, der niemanden neben sich geduldet hat – und auch postmortem niemanden neben sich duldet. Schon gar nicht irgendwelche pestilenten Nullen!

Ein Mensch wie Lowen, oder z.B. Erich Fromm, hat Erfolg, weil er sich mangels Substanz und Eigenständigkeit bei allen einschleimt, aber dieser Erfolg verflüchtigt sich schnell und nichts bleibt. Menschen wie Nietzsche oder Reich haben vergleichsweise wenig Erfolg, aber sie bleiben über ihren Tod hinaus im Geschäft und wachsen schließlich sogar post mortem. Das ist wahrer Wille zur Macht, weil er im Einklang mit dem Lebendigen schlechthin steht.

Dazu kommt etwas, daß auf den ersten Blick geradezu das Gegenteil von „Wille zur Macht“ ist: die GERECHTIGKEIT. Es geht nicht darum irgendeine Phantasiewelt zusammenzubrüten und dann der Welt zu präsentieren. Wirklicher Wille zur Macht zeigt sich daran, der Wirklichkeit gerecht zu werden, wirklich mutig den Fakten zu folgen, wohin sie auch immer führen mögen. Zum Beispiel hat Reich sich immer durch die Klinik und Experimente leiten lassen, auch wenn sie seinen persönlichen Überzeugungen ins Gesicht schlugen. Das ORANUR-Experiment, das einen Großteil seiner vorhergehenden Theorien schlechtweg falsifizierte, ist dafür das beste Beispiel. Wirklicher Wille zur Macht ist also das Gegenteil von selbstherrlicher Willkür, die ein Zeichen von Schwäche ist, wie jeder Psychotiker, der den Napoleon spielt, beweist.

Ähnliches läßt sich zum zwischenmenschlichen Verhalten sagen: wirklicher Wille zur Macht zeigt sich nicht in der Kleinheit des miesen kleinen Dränglers, der überall nach seinem persönlichen Vorteil sucht und überall vordrängelt, sondern er zeigt sich in der Großzügigkeit des Mächtigen, der aus seiner Überfülle gibt. Das bedeutet aber noch lange nicht, daß der Mächtige ein Idiot ist, mit dem man alles machen kann und der sich alles gefallen läßt. Ganz im Gegenteil geht es ja darum, die Welt objektiv und unverzerrt zu betrachten: mit einem ungepanzerten okularen Segment – mit Perspektive, einer souveränen Perspektive.

Reich ist stets sicher seinen Weg gegangen, auch wenn am Anfang wenig objektives Material vorhanden war, auf das er zurückgreifen konnte. Ich denke z.B. daran, wie er bei den elektrodermalen Experimenten „souverän“ über Einwände der Fachleute von der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft hinweggegangen ist und stattdessen seiner Intuition vertraut hat. Reich war sich einfach seiner Gefühle und ihrer Objektivität sicher und hat entsprechend selbstbewußt und „rücksichtslos“ sein von Freud ihm unterstelltes „Steckenpferd“ geritten. Leider hat ihn dieses Selbstvertrauen auch manchmal hoffnungslos in die Irre geführt, z.B. was kontaktelektrische Erscheinungen oder geheime angebliche Unterstützer bzw. Feinde betraf.

Die Scholz-Regierung aus bio-kosmischer Sicht

31. Oktober 2024

Betrachtet man solche Analysen, ist immer mitzudenken, daß das äußere Leben und das Innenleben funktionell identisch sind, d.h. wirst du im Inneren von der sekundären Schicht, diesem Wirrwarr aus (vermeintlich) hochmoralischen Geboten und Verboten, die böse destruktive Antriebe mehr schlecht als recht in Schach halten, beherrscht, baust du dir eine Gesellschaft auf, die dem Alptraum entspricht, auf den sich Deutschland unaufhaltsam hin entwickelt. Und umgekehrt kann jeder sehen, was die bedrückenden gesellschaftlichen Umstände im Kind anrichten: sie werden Charakterstruktur (sekundäre Schicht) und reproduzieren sich so selbst. Die emotionale Wüste erzeugt reale Wüsten (in diesem Fall Industriebrachen und Slums), reale Wüsten erzeugen die emotionale Wüste in den Menschen und so fort. Das erleben wir gerade real beim Untergang der deutschen Nation mit! Man spreche mit einer beliebigen Grundschullehrerin!

Freud zufolge ist das Ich der Teil des Es, der durch den unmittelbaren Einfluß der Außenwelt verändert worden ist. Man kann die psychische Instanz „Ich“ also durchaus mit der oberflächlichen „sozialen“ Schicht der Reisch’schen Bioenergetik in Verbindung bringen. Ohne die Gesellschaft hätten wir schlichtweg kein Ich. Dennoch repräsentiert das Ich „uns“, d.h. unseren bioenergetischen Kern, oder besser gesagt, es sollte uns repräsentieren. Leider trennt die sekundäre Schicht (bioemotional) uns von uns selbst. Das, diese bioenergetische Atrophie des Ich, wiederum untergräbt die eigentliche Funktion des Ichs, nämlich das (biosoziale) Zusammenspiel mit anderen Ichs („dem Du“) und der Gesellschaft als Ganzes.

Dieses Bild kompliziert sich, weil die sekundäre Schicht letztlich selbst ein SOZIALES Phänomen ist: Die sekundäre Schicht ist verinnerlichte soziale „Moral“. Auf diese Weise hat, nochmal, das ICH keine Substanz, denn es ist vom bioenergetischen Kern durch die dazwischen liegende sekundäre Schicht abgetrennt, d.h. es ist schwach, deshalb wetterwendisch („vergesellschaftet“) und fällt sowohl der „(ver)inner(licht)en Gesellschaft“ (der sekundären Schicht) als auch der äußeren Gesellschaft leicht zum Opfer.

Ein perfektes Beispiel dafür ist der rotgrüne Gutmensch, dessen Ich sowohl von Schuldgefühlen gequält wird, die aus der sekundären Schicht ihm entgegen sickern („Du mußt woke sein!“), als auch leicht von den rotfaschistischen Parteigranden und ihrer Medienmaschine ausgespielt werden kann.

Der rotgrüne Gutmensch ist schwach, weil sein Ich keine Verbindung zu seinem bioenergetischen Kern hat und sein Ich im sozialen Umfeld dysfunktional ist. Das sieht man allein schon daran, daß es keine rotgrünen Meme gibt und die Rotgrünen verzweifelt den freien Austausch der Nicht-Rotgrünen in den sozialen Medien unterbinden müssen. Es sind soziale Krüppel, bioenergetische Zombys, die nur überleben können, indem sie auch die Gesunden verkrüppeln!

All dies wird von den rotgrünen Spitzenkandidaten selbst verkörpert! Man vergleiche sie mit den Repräsentanten der AfD, deren Ich sowohl mit ihrem bioenergetischen Kern verbunden ist (natürliches Charisma, das Ausstrahlen natürlicher Autorität) und gleichzeitig die Befähigung besitzt, in sozialen Situationen SPONTAN mit anderen zu interagieren. AfDler sind sowohl bioemotional als auch biosozial in Kontakt.

Das Ich des Konservativen ist authentisch und erfüllt gleichzeitig seine eigentliche Funktion im sozialen Umgang: kein Ich ohne ein DU! Letztendlich geht es um wechselseitige bioenergetische Erregung zur gemeinsamen lustvollen Expansion. Er verkörpert die Arbeitsdemokratie im eigenen Organismus und im Umgang mit anderen (vgl. Reichs Äther, Gott und Teufel). Hingegen ist das Ich des Linken isoliert und kann nur existieren, indem es sich an gesellschaftliche Vorgaben anpaßt. Er ist charakterstrukturell ein Mechanist, weil er keinerlei Zugang zu seinem bioenergetischen Kern hat, und ein Kollektivist, weil er ganz in den gesellschaftlichen Vorgaben aufgeht, ohne dabei wirklichen Kontakt zum konkreten, lebendigen „Du“ zu haben. Er ist verloren und dem Untergang geweiht. In seiner Verzweiflung versucht er alles mit in den Abgrund zu ziehen. Daß er Planwirtschaftler ist, ist kein Zufall. Das gleiche gilt für seine Existenz als „Visionär“, als „moralische Instanz“ und nicht zuletzt als vermeintliches „Opfer von Nazis“, d.h. von uns Konservativen: die bioenergetische Isolation des Ich macht wahn-sinnig, größenwahnsinnig und paranoid.

Nachbemerkungen zu Dr. Koopmans Artikel (Teil 4)

12. April 2019

Okulare Panzerung bedeutet, daß man nicht nur nicht sehen kann, sondern auch, daß man nicht gesehen wird. Drogenkonsumenten gehen sozusagen auf Tauchstation, ziehen eine Tarnkappe über den Kopf. Entsprechend wird das Drogenproblem nicht nur von den Drogenkonsumenten nicht gesehen, sondern fatalerweise auch von denen, die „straight“ sind. Dazu möchte ich einen Absatz aus einer Fallstudie des Orgonomen Welford Hamilton zitieren:

(…) zur Augenblockade gehört nicht nur die Fähigkeit des Patienten zu sehen, sondern auch die Fähigkeit gesehen zu werden. Wir wissen, daß die Augenblockade des Patienten den Therapeuten verwirren kann und sie es ihm daher schwierig macht, den Patienten zu sehen. [Der hier von Hamilton diskutierte Fall von „J“] zeigt das gleiche Phänomen in einer greifbaren physischen Form. Js Erscheinung entwickelte sich von flach zu dreidimensional, als sie in der Therapie Fortschritte machte. Ich glaube, daß sich das auf das Energiefeld des Betreffenden bezieht und daß ein Gutteil der Tiefenwahrnehmung von der direkten Interaktion von Energiefeldern herrührt. Der Leser kann beobachten, daß ein lebender Baum mehr Tiefe zu haben scheint als ein toter Baum, daß die Landschaft an einem klaren, funkelnden Tag mehr Tiefe zeigt und daß lebendige Menschen „da“ sind visuell. Einige bemerkenswerte Personen haben so viel „Präsenz“ und „stechen so sehr hervor“, daß sich alle Blicke auf sie richten, wenn sie einen Raum betreten. Andere sind so „flach“, daß sie sich in die Wände einfügen. (The Journal of Orgonomy 50(2), S. 56f)

Dieser Aspekt verbindet die Drogenkultur mit der linken Pathologie und Weltanschauung (die ebenfalls zu einem Gutteil auf okularer Panzerung beruht): Subversion, die Attacke aus dem Hinterhalt, die Mimikry. Man schaue sich nur Linke an: es sind Kollektivisten ohne Persönlichkeit („Aufgehen in der Masse“), ohne Charisma, hinterhältige Maulwürfe, Todfeinde der Selbstregulierung.

Um gesund zu werden, halte dich unter allen Umständen von jedweden Drogen (ob diese nun legal oder illegal sind) und jedweder Art von sozialistischer Ideologie fern. Das gleiche gilt übrigens auch für den Mystizismus. Wenn man sich aber den „Reichianismus“ anschaut, sind dort alle diese Elemente traut vereint. Antiorgonomie!