Posts Tagged ‘Subversion’

Die soziopolitische Diathese (Teil 3)

4. November 2018

von Paul Mathews, M.A., M.A.C.O.

Kommen wir nun zu den spezifischeren Punkten der Unterscheidung zwischen liberaler und konservativer Charakterologie.

 

Das liberale Syndrom

Der Liberale funktioniert hauptsächlich in der oberflächlichen Fassade der dreischichtigen Struktur des Menschen; dergestalt ist er im Wesentlichen kontaktlos, seine Energie ist nach oben zu seinem Kopf und Gehirn, das parasitär geworden ist, gezogen.2

Er leidet auch an chronischen, nagenden Schuldgefühlen, bedingt durch:

  1. Subversive Rebellion gegen die Eltern.
  2. Identifikation mit dem Außenseiter, wobei er gleichzeitig wohlhabender ist als der Außenseiter (zwanghafte „sozial bewusste“ Aktivitäten).
  3. Fehlende Zuflucht zu religiösem Trost (sein mechanistischer Atheismus, Humanismus, Hingabe an Ethik oder universalistische „Religion“).
  4. Unfähigkeit gefühlsmäßig zu wissen, ob er Recht oder Unrecht hat (kontaktlos); also sein chronisches bewusstes oder unbewusstes Gefühl im Unrecht zu sein.
  5. Chronische Gefühle der Unaufrichtigkeit (seine Subversion und Kontaktlosigkeit). Seine Rechtschaffenheit ist am engsten mit diesem Faktor verbunden; sie dient der Verhüllung oder der Kompensation.

Diese Eigenschaften stehen im Einklang mit der Umtriebigkeit des Liberalen, der „Intellektualität“ (ein hoch entwickeltes System von Begründungen für seine Fehler und wahren Motive) und seinem Zentralismus (das Gehirn als zentrales Hauptorgan des Körpers), der seine Fähigkeit zum Orgonempfinden und Fühlen reduziert. Paradoxerweise fordert sein „Intellektualismus“ (Gehirn) Freiheit, ist aber gleichzeitig seiner parasitären Funktion als Zentralorgan des Körpers verpflichtet. Dies manifestiert sich im zentralistischen politischen Denken – „Die Regierung muss tun, was für das Volk notwendig ist“ – ein perfektes Beispiel für die Sehnsucht nach und die gleichzeitige Unfähigkeit zur Freiheit, von der der Liberale der Archetyp ist. Die Lösung dieses Dilemmas für den Liberalen geschieht mit seiner ultimativen Identifikation mit jenen zentralistischen (totalitären) Gruppen, die Freiheit und Gerechtigkeit missionieren, aber das Gegenteil verkörpern, nämlich die rot-faschistische emotionale Pest. Ihre Ablehnung des Totalitarismus des Schwarzen Faschismus kommt daher, daß die Schwarzen Faschisten ihre destruktiven Ziele missionieren, ohne sie mit humanitären Ideologien zu tarnen; da es keine Vorspiegelungen hinsichtlich ihrer zerstörerischen Ziele gibt, bieten sie keine Modelle an, um sich mit ihnen identifizieren zu können.

Die Liberalen sind daher extrem anfällig für wahllose „Volksfront“-Ausrichtungen mit der Linken, einschließlich des Roten Faschismus, sowie für die Rationalisierung ihrer Pest-Aktivitäten. Schuldgefühle werden mittels frommer Empörung über konservative Verstöße und unablässigem Abscheu vor den schwarz-faschistischen Extremen gesühnt.

Ein weiterer triftiger Grund für die verborgene Identifikation des Liberalen mit den Roten Faschisten ist der Druck, stellvertretend und subversiv den grausamen Hass zu entladen, der in seiner sekundären Schicht eingebettet ist. Die Abwehr gegen diese Schicht ist die charakteristische Kontaktlosigkeit. Das löst natürlich nicht das Problem der Entladung dieser explosiven Hassenergie; welchen besseren Weg gibt es dann, als die Menschheit durch Sozialprogramme und als „menschlich“ getarnte Handlungen in die Knie zu zwingen? Die Identifikation mit Modju3 entspricht genau diesem spezifischen Mechanismus der Vortäuschung4d. Der Liberale sieht die Vortäuschung im Modju nicht und kann sie auch nicht sehen, weil er sie nicht in sich selbst sehen kann. Darüber hinaus steht dem Modju seine zerstörerische physische Aggression zur Verfügung, während der Liberale diese Aggression vermeiden muss, weil sie einen Zusammenbruch seiner Abwehr auslösen könnte, was für ihn völlig katastrophal wäre.

 

Fußnoten

2 Reich erklärte, dass das Gehirn unter bestimmten Umständen zu einem parasitären Organismus wird, der Energie aus den unteren Körpersegmenten buchstäblich absaugt.

3 Ein von Reich geprägter Begriff, der den ultimativen, tödlichen, emotionalen Pestcharakter symbolisiert, insbesondere des rotfaschistischen Typs.

4 Vgl.: Man in the Trap, Kapitel 13, von E. F. Baker.

 

Anmerkungen des Übersetzers

d Der Mensch in der Falle. Kapitel 13: Die soziopolitischen Charaktertypen.

 

Literatur

1. Baker, E.F.: Man in the Trap. New York: Macmillan Company, 1967
2. Mathews, P.: „A Functional Understanding oft the Modern Liberal Character“, Journal of Orgonomy, 1:138-48, 1967
3. Mathews, P.: „The Biological Miscalculation and Contemporary Problems of Man“, Journal of Orgonomy, 4:111-25, 1970
4. Mathews, P.: „On Armor, War and Peace“, Journal of Orgonomy, 5:165-74, 1971
5. Reich, W.: The Mass Psychology of Fascism. New York: Farrar, Straus & Giroux (Noonday), 1970
6. Reich, W.: Character Analysis. New York: Farrar, Straus & Giroux (Noonday), 1971
7. Reich, W.: The Murder of Christ. New York: Farrar, Straus & Giroux (Noonday), 1972
8. Higgins, M. und Raphael, C., Hrsg.: Reich Speaks of Freud. New York: Farrar, Straus & Giroux (Noonday), 1967

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Charles Konia.
Journal of Orgonomy, Jahrgang 8 (1974), Nr. 2, S. 204-215.
Übersetzt von Robert (Berlin)

Blogeinträge August 2012

6. April 2018

Im NACHRICHTENBRIEF wird gegenwärtig Paul Mathews‘ Artikel „Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters“ aus dem Jahre 1967 veröffentlicht. Hier wie sich die orgonomische Soziologie ein halbes Jahrhundert später darstellt:

Blogeinträge August 2012

  • Die Emotionelle Pest gedeiht im Sozialismus
  • Das System der gegenseitigen Kontrolle in der amerikanischen Regierung ist gescheitert
  • Die Gefahren im Kapitalismus
  • Wie Linke und Rechte die Amerikaner betrachten
  • In der Politik ist die Linke im Vorteil
  • Der freie Markt ist nicht das Problem
  • Kennzeichen eines linken Ideologen

Eine funktionelle Auffassung des modernen liberalen Charakters (Teil 5)*

5. April 2018

von Paul Mathews

Durch dieses Verhalten zeigt der moderne Liberale, dass er nicht wirklich „liberal“ ist, sondern tatsächlich ein pestkranker Charakter mit einer langen Geschichte der Unterstützung für die subversivsten zerstörerischen Kräfte in der Gesellschaft – und alles im Namen der Humanität!

Der ehemalige polnische kommunistische Funktionär Wladyslaw Tykocinskin deckte bei der Diskussion der Strategie der kommunistischen Geheimdienste im Westen auf:9

Ihr sucht im Inland immer nach Kommunisten. Aber sie – die echten Kommunisten des Geheimdienstes – wollen keine Kommunisten. Sie wollen Bürger mit Geld und Einfluss. . . . Sie umschmeicheln die Intellektuellen und die nicht-kommunistischen Linken und lassen sie die Arbeit machen. Sie wollen sie nicht als Mitglieder der Kommunistischen Partei, sondern als Strohmänner, die Zugang zur Gesellschaft haben. . . . Um der Welt zu beweisen, dass du die Welt rettest und dass du die Welle der Zukunft bist, brauchst du respektable Menschen – keine Arbeiter, sondern Studenten, Lehrer, Kirchenmänner, Professoren und Ärzte.

Wenn wir die Liberalen dafür verurteilen, dass sie sich Modju zur Verfügung gestellt haben – berufen wir uns bloß auf das Prinzip „schuldig, weil gedanklich eine Verbindung hergestellt werden kann“? Nicht ganz, denn funktionell gesehen, ist die Wahl derer, zu denen du dich gesellst, Produkt deiner Charakterstruktur und eine Projektion deiner Identifikationen. Der wichtigste Punkt ist, dass der moderne Liberale ein Pestcharakter ist, der Modju genausoviel benutzt, wie Modju ihn benutzt – wie ein Paar in einer sado-masochistischen Beziehung. Er braucht Modju, um seine neurotische Abwehr intakt zu halten; er kann unverfälschte Aggression, er kann das Leben nicht ertragen. So versteckt er sich hinter Modju, der ihn benutzt, und plädiert, wenn nötig, auf unschuldig: „Du siehst, ich bin nicht des Verrats schuldig. Ich wurde von Modju reingelegt.“ (Fassade, oberflächliche Schicht.)

Modju dagegen funktioniert im Wesentlichen von der sekundären Schicht aus, mit einem Lippenbekenntnis, andere gegen diese Schicht zu verteidigen.10 Paradoxerweise ist er sowohl offener, bzw. direkter, als auch subversiver als der Liberale. Der Liberale ist in seinen Übertretungen weniger offensichtlich und macht sich sogar selbst vor, dass er ein „herzensguter“ und „fairer“ Kerl sei, ohne zu wissen, dass es „Herzensgüte“ und „Fairness“ im Dienste von Niedertracht und Ungerechtigkeit ist, um Reich zu paraphrasieren (5).

 

9 New York Times, 8. März 1967.

10 Siehe das Schema der sozio-politischen Charaktertypen (1, S. 126).

 

Anmerkungen der Übersetzer:

n Leiter der polnischen Militärmission in West-Berlin (1957-1965), lief am 16. Mai 1965 zu den Amerikanern über.

 

1. Baker, E.F.: Man in the Trap. New York: Macmillan Co., 1967

5. Reich, W.: „Truth Versus Modju“, Orgone Energy Bulletin, 4, Nr. 3

Mildred Brady nach Reich

27. Dezember 2017

Reich hatte die Einsicht, daß er scheitern mußte und es gut war, daß er gescheitert ist, weil sein Triumph den endgültigen Untergang der gepanzerten Gesellschaft eingeleitet hätte. Siehe Christusmord.

Tatsächlich hat kurz nach seinem Tode, spätestens 1960, der „Weltuntergang“ seinen Anfang genommen. Charles Konia beschreibt das lang und breit auf seinem Blog. Es geht um die Transformation einer durch und durch gepanzerten autoritären Gesellschaft in eine deutlich weniger gepanzerte anti-autoritäre Gesellschaft, bei der sich die Blockierung immer mehr auf das okulare Segment verlagert. Resultat ist eine zunehmende Instabilität und Kontaktlosigkeit, die früher oder später zum kompletten Kollaps der Zivilisation führen wird.

Geschmackloserweise feiern „Reichianer“ in ihren Büchern und Filmen Reich als Propheten all dessen, was in den 60 Jahren nach seinem Tod kommen sollte. Damit spielen sie den konservativen Feinden der Orgonomie unmittelbar in die Hand. Funktionell betrachtet sind diese „Reichianer“ durchweg „Mildred Bradys“. Mögen sie zur Hölle fahren!

Blogeinträge Juli 2012

8. Dezember 2017

Charles Konias bio-soziologische Ausführungen beziehen sich hier zwar auf Obama, doch lassen sich Dr. Konias Ausführungen umstandslos auf die Zustände im heutigen Deutschland übertragen:

Blogeinträge Mai/Juni 2012

  • Warum wollen manche einfach nicht wahrhaben, daß Barack Obama eine Bedrohung für Amerika darstellt?
  • Ist Obama wirklich ein Sozialist?
  • Der Ursprung der gepanzerten Moral
  • Warum Liberals 2012 für Obama stimmen müssen
  • Das Massaker in Colorado hätte verhindert werden können, wenn…
  • Was haben die Unterstützer Obamas gemeinsam?

 

Kommentar zu „Warum wollen manche einfach nicht wahrhaben, daß Barack Obama eine Bedrohung für Amerika darstellt?“

Robert (Berlin) schrieb 2014:
Obama erklärt, künftig per Dekret regieren zu wollen
US-Präsident Barack Obama hat im Rahmen einer Kabinettssitzung am Dienstag offiziell seine Absicht bekundet, die Verfassung mit Füßen zu treten und eine sozialistisch-korporativistische Diktatur weiter zu festigen, die weitgehend dem Einfluss des Kongresses oder des amerikanischen Volkes entzogen wäre.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/kurt-nimmo/obama-erklaert-kuenftig-per-dekret-regieren-zu-wollen.html

Robert:
Obama: Marihuana nicht gefährlicher als Alkohol
Als Jugendlicher hat er selbst „Pot“ geraucht. Nun gibt Barack Obama zu, dass er Marihuana für nicht gefährlicher als Alkohol hält.
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/amerika-obama-marihuana-nicht-gefaehrlicher-als-alkohol-12759855.html

Robert:
USA: Vertrauen in Politik kollabiert
Als Kandidat konnte er schier auf Wasser gehen. Jetzt versinkt er immer mehr in einem Meer von Kritik, Ablehnung und Spott. Barack Obama hat nur noch das Vertrauen von 29 Prozent der 315 Millionen Amerikaner.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/markus-gaertner/usa-vertrauen-in-politik-kollabiert.html

Robert:
Warum fördert Obama die illegale Einwanderung, wenn Millionen Bürger keine ausreichende Hilfe erhalten?
Dass die Regierung Obama ein Freund illegaler Einwanderung ist, hat sie ja nun in den vergangenen Jahren mehr als deutlich gemacht. Der Grenzschutz ist ein Witz, die Bundesregierung geht nicht gegen »Sanctuary Cities« vor, obwohl diese Schutzgebiete für Immigranten gegen Bundesgesetz verstoßen. Es gibt eine Website, auf der Illegale lernen, wie sie Sozialprogramme in Anspruch nehmen können, sobald sie im Land sind, außerdem hat die Regierung Flugblätter verteilt, auf denen den illegalen Einwanderern erklärt wird, man werde ihren Status nicht prüfen, wenn sie Lebensmittelmarken beantragen. Und Obama hat die Behörden angewiesen, bei Deportationsfällen von Nicht-Kriminellen »nach eigenem Gutdünken« zu verfahren. Kurzum: Obama hat für die illegalen Einwanderer ein großes »Hereinspaziert«-Schild aufgehängt, was natürlich dazu geführt hat, dass unsere Grenzen überrannt werden.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/michael-snyder/warum-foerdert-obama-die-illegale-einwanderung-wenn-bei-uns-millionen-buerger-keine-ausreichende-hi.html

Robert:
Illegale Einwanderung und Banden – Eines Tages werden amerikanische Städte brennen
Hätten Sie es gewusst? Jede Woche kommen mehr illegale Einwanderer nach Texas als dort Babys geboren werden! Die Mainstream-Medien machen sehr viel Aufhebens um all die Jugendlichen, die über die Grenze strömen, und das hat seinen Grund: Sie versuchen, die emotionale Karte zu spielen. Aber die Geschichte hat noch einen anderen Aspekt, von dem man nicht viel hört: Weil er sich weigert, unsere Grenzen zu schützen, hat es Barack Obama zugelassen, dass Hunderttausende Gangmitglieder illegal in die Vereinigten Staaten gekommen sind und sich in unseren Großstädten niedergelassen haben. In vielen Gemeinden ist die Gang-Aktivität inzwischen völlig außer Kontrolle geraten und wenn eines Tages unsere Städte brennen, haben wir das der Dummheit der Bundesregierung zu verdanken.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/michael-snyder/illegale-einwanderung-und-banden-eines-tages-werden-amerikanische-staedte-brennen.html

Robert 2015:
Ein Mann überquert die US-Grenze als IS-Terrorist verkleidet, dazu eine Enthauptung simulierend

Kommentar zu „Ist Obama wirklich ein Sozialist?“

Peter schreibt 2014:
Interessant, wer alles Dr. Konias neues Buch empfiehlt:
http://charleskonia.com/books/
::::
http://de.wikipedia.org/wiki/John_Ashcroft
http://de.wikipedia.org/wiki/David_Zucker
http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Davi
http://de.wikipedia.org/wiki/Kelsey_Grammer
http://de.wikipedia.org/wiki/Dennis_Miller_(Autor)
http://de.wikipedia.org/wiki/Zell_Miller
http://de.wikipedia.org/wiki/Patricia_Heaton
http://de.wikipedia.org/wiki/Jon_Voight
http://en.wikipedia.org/wiki/Mark_Fuhrman
http://de.wikipedia.org/wiki/Stephen_Baldwin
http://de.wikipedia.org/wiki/Pat_Boone
http://de.wikipedia.org/wiki/Angie_Harmon
und so weiter

Ein Kommentar zu „Der Ursprung der gepanzerten Moral“

Robert:
Am Beispiel der grünen Bewegung kann gut auch sehen, dass es hier um Ideologie geht und deren Maßnahmen größtenteils irrsinnig sind. Die Windräder produzieren unregelmäßig Strom und Überkapazitäten, die dann für die Abnahme an die Nachbarländer bezahlt werden müssen. Ja, wir bezahlen unsere Nachbarn, damit sie unseren überschüssigen Strom abnehmen!
Das ist grüne Ideologie, der es darum geht, sich gut zu fühlen. Oder der Massenimport von Verbrechern und Vergewaltigern, damit sich diese intellektuellen Eierköpfe moralisch überlegen fühlen können.

Zwei Kommentare zu „Warum Liberals 2012 für Obama stimmen müssen“

Robert schrieb 2012:
Konia schreibt nur, wie der Rote Faschist Hussein Obama das us-amerikanische Volk betrügt. Aber wie der Schwarze Faschist Walker Bush das Volk betrogen hat, dazu schweigt er. Diese politische Einseitigkeit ist schwer nachzuvollziehen.

Robert:
US-Wissenschaftler: Amerika wird zu einem autoritär regierten Staat
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/11/30/us-wissenschaftler-amerika-wird-zu-einem-autoritaer-regierten-staat/

Sieben Kommentare zu „Das Massake von Colorado hätte verhindert werden können, wenn…“

Robert:
Die Verbindung zwischen Gewaltakte und Psychopharmaka
„War ja zu erwarten. Die Medien sind sofort im gleichen Atemzug auf das Thema Waffen gesprungen, als sie über die tragische Schiesserei an der Schule berichtet haben. Ja die Schusswaffen sind schuld und man muss sie den Bürgern wegnehmen. Was sie nie berichten, immer und immer wieder zeigt jeder Fall auf, die Täter standen unter dem Einfluss von Psychopharmaka. Der Schütze von Connecticut hatte eine lange Geschichte an mentaler Störung. Warum erzählen die Medien uns das nicht?“
http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/12/die-verbindung-zwischen-gewaltakte-und.html

Robert:
Massaker in Newtown: Anti-Waffenkampagne geht in die heiße Phase
300 Millionen Schusswaffen soll es in den USA in privater Hand geben – bei der Errichtung einer Diktatur ein enormes Hindernis. Deshalb werden spätestens seit 1999 so genannte »Amokläufe« an Schulen veranstaltet, um den Tod von Kindern als emotionalen Treibsatz für eine globale Anti-Waffenkampagne zu nutzen. Für die Täterschaft der Beschuldigten gibt es in der Regel keine Beweise. Jüngstes Beispiel: Der Amoklauf eines 22-Jährigen an der Grundschule von Newtown, Connecticut, mit 28 Toten.
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/zeitgeschichte/gerhard-wisnewski/massaker-in-newton-anti-waffenkampagne-geht-in-die-heisse-phase.html

Peter:
Das sind genau solche Sachen, warum ich den Kopp-Verlag so hasse. Das einzige vernünftige hat Morgan Freeman zu dem Fall gesagt:
http://www.livelifehappy.com/morgan-freeman-on-shooting/

Robert:
Was Freeman sagt, ist nur ein moralischer Appell. Was Wisnewski schreibt, mag quatsch sein, nur macht er auf Widersprüche aufmerksam, die sonst unbeachtet bleiben. Jedenfalls um längen besser als den Quatsch von Konia mit den zeitungsverhängten Fenstern. Er spielt den oberschlauen Psychiater, der glaubt, an solchen Indizien den Psychotiker zu erkennen. Könnte genauso gut eine längere Renovierung sein. Man kann nicht alle Phänomene in eine generelle Theorie quetschen, damit wird die orgonomische Psychiatrie wertlos.

Peter:
Was für eine kranke Welt, in der Wisnewski Publikum für seinen Verschwörungsmist findet. Der weiß schon alles, bevor die Tinte der Presseticker getrocknet ist. Popkultur der allerübelsten Sorte! Unterirdisch! Zum KOTZEN!

O.:
An die Schlussfolgerung des Kopp-Verlages habe ich nicht gedacht. Wozu die Maske und die Schutzweste, wenn ich mich danach suizidieren würde, warum nicht dem oft zitierten Vorbild eines Counterstrikers entsprechen und soviel „Antiterroristen“ mitnehmen wie möglich?
Ferner gleich die von emotional unbeteiligten Journalisten inszenierte Waffendiskussion lässt es nach einem Drehbuch aussehen.

Peter 2013:
Siehe dazu auch Die Ideologien der Einzeltäter von Aron Sperber.

Fünf Kommentare zu „Was haben die Unterstützer Obamas gemeinsam?“

Robert schrieb 2014:
„Die zweite Gruppe sympathisiert mit den Unterdrückten aus unbewußten Schuldgefühlen und aus Mitleid. Zu dieser Gruppe gehören die meisten gutmeinenden, gutbetuchten, weißen liberalen Intellektuellen.“
„Die Unterstützung Obamas durch die zweite Gruppe stammt aus Schuldgefühlen und Mitleid für Menschen, von denen sie sich vorstellen, daß sie weniger Glück hatten. Diese Gefühle werden aus ihrem persönlichen Leben auf den sozialen und politischen Schauplatz verlagert. Ihre Schuldgefühle und guten Absichten verbergen ihre auf Emotionen beruhende Intoleranz gegenüber Menschen, die sie als die Herrschenden betrachten, die autoritären Magnaten unserer Gesellschaft, die sie subversiv zum Sturz bringen.“
Das sind genau jene Massen in Deutschland (und Westeuropa), die für die Masseneinwanderung, der mörderischen Toleranz gegenüber der Asylantenflut und ausländischen Gewalttätern ist.

O.:
So sehen seine Unterstützer aus, die das Opium fürs Volk verteilen.

O.:
And other antiauthorian obama promoters:

Peter 2015:
Broder meint, der Zentralrat der Juden würde für die Moslems eintreten aus Angst vor den Moslems: präventive Unterwerfung. Das ist zu kurz gegriffen und rationalistisch. Diese Leute IDENTIFIZIEREN sich mit den vermeintlich „Unterdrückten“. Es ist also ein emotionales Problem. Aus dem gleichen Grund unterstützen die („die“) Juden in den USA den Israel-Hasser Obama.
Broder glaubt, der ZdJ würde auf eine verquere Weise rational handeln, nein er handelt durch und durch irrational.

Robert:
Roseanne Barr: MK-Ultra regiert in Hollywood!

Blogeinträge Februar 2012

13. Oktober 2017

Im Zusammenhang mit den Erläuterungen des sozialen Orgonomen Paul Mathews hier weitere Ausführungen über die soziale Orgonomie von Charles Konia:

Blogeinträge Februar 2012

  • Das Porträt eines politischen Halbgotts
  • Was ist falsch an der Denkweise der Teenager?
  • Warum es notwendig ist, die Emotionelle Pest als medizinische Krankheit in den Griff zu bekommen
  • Eine arbeitsdemokratische Organisation
  • Zwei Möglichkeiten die Wissenschaft der Orgonomie zu zerstören
  • Amerika und Rußland im 21. Jahrhundert
  • Zwischen Sozialisten und Kommunisten besteht kein Unterschied mehr

 
 

Zu „Das Porträt eines politischen Halbgotts“ schrieb Peter 2012:

Oscar-winning actor Jamie Foxx recently called Barack Obama “our lord and savior.”

http://www.wnd.com/2012/11/jamie-foxx-our-lord-and-savior-obama/

Zu „Was ist falsch an der Denkweise der Teenager?“ schrieb Robert (Berlin) 2013:

„In der Tat ist die psychiatrische Praxis von heute zum Zustand von vor 100 Jahren regrediert, als die subjektive Funktionsweise des Geistes eins zu eins mit der objektiven Funktionsweise von bestimmten Hirnarealen gleichgesetzt wurde.“

Das habe ich auch immer in diesem Blog geschrieben. Die Psychiatrie ist auf den Erkenntnisstand vor FREUD zurückgefallen.

FREUD hat übrigens mit dieser Gehirnmythologie vor der Psychologie gearbeitet, bis er merkte, dass es größtenteils unrichtige Spekulationen waren. Sein Lehrer war THEODOR MEYNERT.

Zu „Zwei Möglichkeiten die Wissenschaft der Orgonomie zu zerstören“ schrieb Robert (Berlin):

„In Bezug auf psychiatrische Therapien ist jede denkbare Art von Behandlung zulässig und gleichberechtigt, unabhängig von ihrer Wirksamkeit“

Dazu passt auch die Beliebigkeit der Parteien, die nicht mehr in ihren Werten unterscheidbar sind:
„Jede Partei schleift die Fundamente, auf denen sie gegründet wurde: Die christliche CDU will nichts mehr von der christlichen Ehe wissen, die liberale FDP macht den Kotau vor der diktatorischen EU-Kommission, die sozialdemokratische SPD drückt die Löhne ihrer Arbeiterwähler durch importierte Billiglöhner, die einst gewaltfreien Grünen sind für jeden Krieg zu haben.“

https://www.compact-magazin.com/compact-neu-mut-zur-wahrheit/

O.: Reichs Wissenschaft zu zerstören, gibt es mehrere Methoden: blanker Terror, physische und psychische Vernichtung, Unterwanderung und Übernahme, die Orgonomie „einzukaufen“, sie inhaltlich zu verflachen und mit anderen Inhalten füllen, Verwirrung zu stiften, üble Nachrede, dümmliche Darstellungen, egomainische Selbstdarstellungen, Anerkennungssucht mit Reich ausleben oder schlicht Reich in den Himmel zu loben, ihn „anzuerkennen“, ihn für die Körperpsychotherapie als maßgeblich zu stilisieren.

Eine offene Gegenerschaft ist sicherlich nicht einfach zuertragen, pestiger ist eine geheime Gegnerschaft, doch die schlimmste Gemeinheit bleibt die vermeintliche Anerkennung!

Zu „Amerika und Rußland im 21. Jahrhundert“ schrieb Robert (Berlin):

Es ist offiziell: Obama verzeichnete vier Jahre hintereinander ein Billionen-Defizit

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/j-d-heyes/es-ist-offiziell-obama-verzeichnete-vier-jahre-hintereinander-ein-billionen-defizit.html

Peter: Rußland ist heute freier als die EUdSSR:

http://www.pi-news.net/2013/08/klonovsky-ist-eudssr-freier-als-russland/

Darauf Robert: Eine russische Bekannte von mir besuchte 2012 ihre Heimatstadt Moskau und zeigte mir Fotos von Buchläden, die mehrere Regale Anti-Putin Literatur hatten. Buchläden im Zentrum und am Hauptbahnhof. Titel wie ‚Satan Putin‘ und ‚Putin unser Untergang‘ und massenhaft ähnliches. Die Cover sprachen Bände. In Deutschland undenkbar, wenn es so etwas über Merkel gäbe.

Zeitgenosse: Salut.

@Robert Leider hat Obama ein schweres Erbe angetreten; den geringen Haushaltsüberschuss der Clinton Administration hat Bush jr. komplett verpulvert und hat die Verschuldung massiv angehoben. Und diese Erblasten haben die Obama Regierung von Anfang an schwer belastet – dazu kommen die gewaltigen Konjunkturprogramme die während der Wirtschaftskrise angeworfen werden mussten. Aber das ist ja ein generelles Problem der OECD-Staaten.

Aber ich muss Henryk M. Broder recht geben: Obama war und ist eine Mogelpackung; an die Macht gepusht durch die Medienkampagnen und den kleinen Bonus eines Friedensnobelpreises (erhalten für was eigentlich…?). Aber keine Sorge: es ist vollkommen unerheblich, wie hoch die Schulden der USA sind. So lange der US-Dollar Weltleitwährung bleibt, ist es irrelevant. Dazu empfehle ich die Erläuterungen von Dirk Müller.

Darauf Robert: Ich habe vor kurzen eine interessante Grafik gesehen. Die über Staatsschulden. Und die hat fast nur der Westen und US-Protektorate. Womöglich deshalb der aggressive Nato-Kurs.

http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsschulden

Zeitgenosse antwortet: Möglicherweise. Staatsschulden haben ja andere auch. Das Grundproblem des ganzen ist ohnehin nur das Zins- und unser aller Schuldgeldystem. Auch deshalb dreht sich die Schuldenspirale immer schneller. Klar. Alle Zins- und schuldgeldsysteme kollabieren nach ca. 80 Jahre. Ist keine ideologisch gefärbte Meinung sondern Erfahrungen aus der Wirtschaftsgeschichte und reine Mathematik.

Aber es ist etwas interessantes geschehen: Die EZB hat die Banken ihres wichtigsten Geschäftsbereiches beraubt – die Verleihung von Geld (die mittels Bilanzverlängerung aus dem Nichts geschöpft werden ohne Risiko) gegen Zinsen an Staaten. Und das ohne gewaltige Zinsen. DIe Banken jammern natürlich jetzt klarerweise. 🙂

O.: Wenn ich als Amerikaner (der ich nicht bin) behaupte, dass mein Land (USA) zum stalinistischen Kommunismus mutiert ist, gilt das noch als konservatives politisches Stilmittel oder als „Kommunismus-Wahn“?
Kommunisten durfte es in Amerika eigentlich nicht geben, diese sind dort doch schnell klein gehalten worden und die soziale Kontrolle gegen Kommunisten ist sehr groß. Wer unter dem Kommunsimusverdacht steht, wird sozial geächtet, schlimmer als es in Deutschland üblich war bis in die Achtziger.
Entweder diffarmiert Konia sein Land als kommunistisch oder er hetzt ganz massiv gegen eine kaum existente „Bedrohung“ und folgt somit der Obama-Politik, die eine konsequente Fortstzung der früheren Regierungen war. Soll dies die allgemeine Haltung der ACO widerspiegeln? Schließlich ist er in exponierter Stellung Präsident derselben. DeMeo, der sich für meinen Geschmack immer aus allem raushält (wenn er gerade mal sich nicht angegriffen fühlt) übernimmt Konias Haltung?? – Wie Verhalten sich die anderen Kollegen des ACO? Gibt es hier hierzu eine sichtbare Haltung?

Darauf Peter: http://orgonomie.wordpress.com/wo-sind-all-die-kommunisten-hin/

Und Zeitgenosse: @O Was du angesprochen hast, offenbart ein noch tieferes Problem der organisierten Orgonomie: Politische Richtungen einzuschlagen ist ein gefährlicher Weg. Es gibt „linke“ Orgonomen und „rechte“ Orgonomen. Liberale und Ultrakonservative Ansichten. So kann man es natürlich halten, aber es entsteht dabei ein Grundproblem (besonders für Neueinsteiger und Interessenten von außen): Wenn Orgonomen „ihre“ Orgonomie unterschiedlich interpretieren, dann kann sie nicht den Anspruch einer exakten Wissenschaft erheben. Aber das sollte sie!! Und sie muss es auch, falls sie nicht endgültig zu einem reinen „Nischenprodukt“ verkommen will, die sich mit Lichtschiffkontaklern, Wünschelrutengänger usw. ein Ghetto teilen muss.

Denn dafür ist die Orgonomie viel zu wertvoll! Welche Politik Reich vertreten hat bis kurz vor seinem Tod, weiß niemand. Denn er hat sich dazu nicht wirklich EINDEUTIG geäußert. Es gibt nur eine Menge unterschiedlicher Interpretationen. Meine ist zB, das er bis zum Ende ein Marxist geblieben ist :-). Vielleicht ist meine Interpretation ja auch falsch; so wie die Interpretation eines Bakers, Sharafs, Konias,usw. Man weiß es nicht. Leider enthält die Orgonomie eine nicht unwesentliche soziale Komponente, was die ganze Sache noch mühsamer macht.

Lösung für diese Angelegenheit? Habe ich keine. Vielleicht haben andere eine für.

PS.: Die universale Orgonenergie steht ja auch nicht politisch in irgendeiner Richtung – genau so wenig wie die Relativitätstheorie zB. 🙂

Zeitgenosse weiter: Moment. Eine Lösung hätte ich sogar: Zuerst die Orgonomie so zu fördern und aufbauen, dass sie sich als Wissenschaft etablieren kann (die dann auch auf Unis endlich gelehrt wird). Dafür Sorge tragen das Kinder möglichst ungepanzert aufwachsen können. Bis dahin eine Konsenspolitik der Mitte fahren (wo Konservative und Liberale mit leben können). Die bestehenden Charakterpanzerungen der Menschen weitestgehend und sukzessive auflösen.

Beginnt man damit heute werden die Menschen, so schätze ich, in ca. 400 Jahren geistig und seelisch reif genug sein, um auch eine Arbeitsdemokratie nach Reich`schen Muster aufbauen und leben zu können.

Dann stellt man der gesamten Menschheit die Frage: Wie wollt ihr nun zusammenleben?
Und die Antwort(en) darauf werden in diesem Entwicklungsstand dann so sein: Wozu brauchen wir überhaupt noch so etwas wie Politik. 🙂

Lieber wäre mir so ein Zustand allerdings morgen schon – aber das ist und bleibt Illusion. 😦

O. antwortet: Meine Sicht: Die Orgonomie beginnt und endet mit Reich. Danach gab es einige interessante Leute und Ansätze, die hier weitergearbeitet haben, die ich mir gerne ansehe, aber jeder von ihnen war ein Individualist (letztlich wie Reich einer war).
Organisationen scheinen schwierig zu sein, weil es immer (bei gepanzerten Untherapierten) um Macht und Sektentum geht, einer wird zum Guru. – Diese Strukturen gehören nicht in die Orgonomie. Leute, die mystischen Esokram mit Reichs Worten vermischen, zerstören Reichs Wissen absichtlich. Sind sie Reichianer? Gewiss nicht.

Besser ist es neu zu beginnen, ohne die falschen Typen einzuladen und zu hofieren. Wenn Individualisten sich treffen und ihre eigene Meinung und Erfahrung austauschen, gefällt mir das besser, auch wenn mal um die verschiedenen Richtungen gerungen wird und wir nicht gleicher Meinung sind. Und immer muss man in der „Orgonomie“ auf der Hut sein, vor pestigem oder zu neurotischem Verhalten.
Gegenseitige Anerkennung ist der Schlüssel zur Orgonomie, aber ich dulde nicht die Zerstörung von Wissen durch Esos usw. Wer der Anerkennung Willen sich hier aufhält, geht garantiert nicht den richtigen Weg.

Die soziale Komponente ist die Ursache von allem und daher ganz zentral. Sie läßt sich für mich nicht im Links-rechts-Schemata lösen. Wenn wir etwas ändern wollen, müssen wir diese Ebene verlassen. Machiavelli hat gesagt: Teile und herrsche. Das bedeutet, wenn zwei Parteien sich streiten, kannst du über sie herrschen … so oder ähnlich.

Es sei hier auch an Max Stirner erinnert in „Der Einzige und sein Eigentum.“ (1845)

Dazu Zeitgenosse: Ein Neubeginn ist ein spannender Gedanke – aber so völlig ohne irgendeine Form von, sagen wir, Dachorganisation? Hmm. Weiß nicht.

Richtig. Um persönliche Anerkennung sollte es wirklich nicht gehen; allenfalls um die Anerkennung der Orgonomie prinzipiell. Divide et impera hat auch schon das Römische Imperium zusammenbrechen lassen.

Aber das Hick hack macht es Interessenten schwer einen guten Zugang zu diesem Thema zu finden – leider landet man eben zu oft bei der Suche bei den „Esos“.

Mein allererster Kontakt beispielsweise zu dem Thema Orgontherapie fand, nach Lesen des Buches „Der Krebs“, zur Lassek?schen Methode statt (In Österreich von einer Ärztin propagiert aus WIen; Name ist unerheblich). Aber ich sagte den Termin kurz bevor ab, weil ich ein kaum Übereinstimmung zum ursprünglichen Therapiekonzept sah. Im Nachhinein zum Glück.

Aber was meinst du mit dem Hinweis die politische Ebene zu verlassen? Irgendwie muss ja das Zusammenleben der Menschen organisiert werden und eine Arbeitsdemokratie würde bei gepanzerten Menschen (zu denen ich auch gehöre zB) nicht funktionieren. Also bleibt leider derzeit nur die Politik (ohne eine politische Seite zu favorisieren). Aber das habe ich ja in meinem Nachtrag zur Antwort ohnehin beklagt.

Aber PN ermöglicht ja solche Treffen zB nächsten Monat in Hamburg – also Erfahrungsaustausch findet sehr gut statt. Die Idee eines Stammtisches finde ich toll.

Robert (Berlin) 2015: Doku Kalter Krieg 2015 – TÄUSCHUNG DIE METHODE REAGAN

Mit Reagans Machtantritt ändert sich die Strategie der USA im Kalten Krieg grundlegend: Angriff statt Verteidigung. Sein geheimes „Komitee für Täuschungsoperationen“, dessen Existenz in dieser Dokumentation zum ersten Mal von Zeitzeugen bestätigt wird, plante brillante und perfide Geheimdienst-Operationen – gegen die Sowjets, aber auch gegen die Entspannungspolitik.

nachrichtenbrief76

10. Oktober 2017

Was soll am Konservativsein gesund sein?

2. Februar 2015

Anlaß dieses Artikels sind die Facebook-Seiten einiger amerikanischer Reichianer aus dem Umfeld des Wilhelm Reich Museums, die ich neulich überflogen habe: Haß und Verachtung für Sarah Palin (sic!), ein militanter Atheismus, Angriffe gegen den Papst, weil der behauptete, Marx sei überholt, Angriffe gegen die Republikaner, Parteinahme für die Sozialdemokratisierung Amerikas durch Obama, etc. Ich war sowas von wütend, weil es dermaßen dem Zeitgeist entspricht, der Welt der New York Times. Und vor allem: mal wieder ist mir aufgegangen, daß die Orgonomie ohne Elsworth F. Baker, Charles Konia und das American College of Orgonomy schon längst verloren wäre – jedenfalls für mich. In der Welt des Liberalismus, der Gutmenschen und der Political Correctness kann ich nicht atmen.

Reichs negative Aussagen über den Konservatismus sind Legion. Er war für ihn vor allem eins: Ausdruck von Beharrung, Erstarrung und Rückschritt – mit einem Wort: Panzerung!

Was sollte also am Konservatismus gesund sein? Nun, man lese doch einfach den folgenden Artikel aus pi-news.net über den hessischen CDU-Politiker Hans-Jürgen Irmer und wie er von der organisierten Emotionellen Pest verfolgt wird. Zu Reichs Zeiten wurden so Linke verfolgt und systematisch fertiggemacht, weil sie es wagten auf die Realität hinzuweisen, etwa die Sexualnot der Jugend und die Doppelmoral der autoritären Gesellschaft, insbesondere was die Homosexualität betraf. Heute, in der antiautoritären Gesellschaft, findet dasselbe unter umgekehrten Vorzeichen statt.

Konservativ, gesund? Das fängt damit an, daß beim genuinen Konservativen die Ergebnisse nicht die Mittel rechtfertigen. „Fair Play“ steht über allem. Dies ist der Grund warum der Konservative, wie Reich sich ausdrückt, seine Seele nicht an den Teufel verkauft (Christusmord).

Ich beschäftige mich gerade mit der George Smiley-Saga des konservativen Schriftstellers John le Carré. Smiley ist der typische sexuell verklemmte und unsichere Konservative, der in einer Welt lebt, in der sich alle hinter einer Fassade verstecken und „die alten Werte“ nichts gelten. Er versteht einfach nicht was vorgeht, glaubt beispielsweise, daß es um „Liebe“ ginge, wenn seine Frau Anne ihn ständig mit immer neuen Liebhabern hintergeht. Aber trotzdem ist er der einzige, der effektiv gegen die organisierte Emotionelle Pest, verkörpert durch seinen Gegenspieler Karla, vorgehen kann, weil er zumindest teilweise aus seinem bioenergetischen Kern heraus lebt.

[youtube:http://www.youtube.com/watch?v=Br_J_z9bEKA%5D

Reich war zu seiner Zeit besonders verbittert, weil seine Gegner, die Psychoanalytiker, die Kommunisten und die FDA durchweg mit verdeckten Karten spielten, während er stets offen agiert hat. Für ihn sollte das sich Verstecken um des Versteckens willen, die Mimikry und das Vorspiegeln falscher Tatsachen zum Kennzeichen der kommunistischen Subversion werden, dem der „gradlinige“ Konservative schutzlos ausgeliefert ist. Heute ist der Konservative der Political Correctness ausgeliefert und wird von „Progressiven“ am Nasenring durch die politische Arena geführt.

Ein weiterer naheliegender Grund für die „Gesundheit“ des Konservativen ist seine Orientierung an der Praxis und der „Praktikabilität“. Das Leben wird nicht der Ideologie geopfert. Man nehme die großen Projekte der Linken: Umweltschutz wird vorgegeben, doch “Biosprit” ist die größte Gefährdung der Urwälder; Flüchtlingsschutz – doch die Heime sind mit wohlgenährten Afrikanern überfüllt, die nur ihr Glück machen wollen; nationale Sicherheit – doch der Terrorismus wird im Inneren nicht ernst genommen, gar geschützt (Minderheitenschutz), und im Äußeren nicht effektiv angegangen.

Der Konservative denkt von der Tendenz her funktionell, weil er immer die Frage vor Augen hat, was nach menschlichem Ermessen am Ende dabei herauskommen wird. Linke hingegen sehen sich nicht in einer Linie von Vor- und Nachfahren, denen sie jeweils verpflichtet sind, sondern sie leben „emanzipiert“ im Hier und Jetzt blind für die Zusammenhänge (trotz aller pseudointellektuellen „Analysen“). Es sind pestilente Parasiten, die rücksichtslos die Lebensgrundlagen ihrer Kinder und das zerstören, was die Generationen vor ihnen erarbeitet haben. Man denke nur an die gegenwärtige Ausmerzung Deutschlands durch „Migration“ und den obszönen A-Sozialstaat (Fachkräfte gehen und „Fachkräfte“ kommen). Eine Generation von ekelerregenden, eitrigen Pestratten wie dem Grünen Gesocks…

Ein Konservativer geht davon aus, daß das, was ist, zunächst einmal gut ist, einfach weil es „ist“. Es hat seine Überlebensfähigkeit durch seine bloße Existenz bewiesen. Jedwede Veränderung hingegen birgt in sich die Gefahr, daß alles schlechter wird, vielleicht alles zusammenbricht. Unendlich viele Einflußgrößen haben über einen unendlich langen Zeitraum auf das Gegebene eingewirkt, das Teil eines unendlich großen Netzwerkes ist. Dem Linken geht dieser Respekt vor der Komplexität vollkommen ab. Er hat dafür keinerlei Sinn. Beispielsweise wird die Monarchie abgeschafft – und nicht etwa die Demokratie ist das Resultat, sondern es entwickelt sich fast immer die eine oder andere Art von Faschismus.

Diese Respektlosigkeit gegenüber dem Überkommenen und die Rücksichtslosigkeit gegenüber den zukünftigen Generationen im Namen der „Freiheit“. Diese alles zersetzende Verantwortungslosigkeit und Blindheit im Namen der „Aufklärung“. Diese elende Lügnerei der Linken, dieses Spielen mit verdeckten Karten, dieses Reden und dann das Gegenteil tun, was Arbeit, Liebe und Wissen betrifft. Ein echter Konservativer läßt das nicht zu: er läßt nicht zu, daß die Fassade in den Dienst der sekundären Schicht tritt. Ansonsten, d.h. wenn bestimmte Essentials gewährleistet sind, sollen die Linken doch treiben, was sie wollen!

Ein konkretes Beispiel: Dient die Inklusion wirklich den Behinderten – oder sollen nicht vielmehr die Gesunden „behindert“ werden? Das Essential, um das es hier geht, ist schlichtweg ein funktionierender Schulalltag. Wenn der funktioniert: sollen doch die Progressiven mit der Inklusion fortfahren! Es ist der Konservative, der in solchen Fällen für Vernunft eintritt. Wird das abgedrängt, deskreditiert, als „Nazi“ denunziert, bricht der (linke) Wahnsinn aus und die Gesellschaft ist unrettbar dem Untergang geweiht. Am Ende steht dann nicht etwa ein „Neuanfang“, sondern die Barbarei, die potentiell ewig andauern kann. Der Konservative hat ein Gespür für die drohende Hölle, währen der kontaktlose Linke blindlings auf sie zusteuert.

Beispielsweise war der linke Reich anfangs von Aussagen wie denen Engels fasziniert:

Was wir also heutzutage vermuten können über die Ordnung der Geschlechterverhältnisse nach der bevorstehenden Wegwerfung der kapitalistischen Produktion ist vorwiegend negativer Art, beschränkt sich meist auf das, was wegfällt. Was aber wird hinzukommen? Das wird sich entscheiden, wenn ein neues Geschlecht herangewachsen sein wird: ein Geschlecht von Männern, die nie im Leben in den Fall gekommen sind, für Geld und andere sozialen Machtmittel die Preisgebung einer Frau zu erkaufen, und von Frauen, die nie in den Fall gekommen sind, weder aus irgendwelchen Rücksichten als wirklicher Liebe sich einem Mann hinzugeben noch dem Geliebten die Hingabe zu verweigern aus Furcht vor ökonomischen Folgen. Wenn diese Leute da sind, werden sie sich den Teufel darum scheren, was man heute glaubt, daß sie tun sollen; sie werden sich ihre eigene Praxis und ihre danach abgemessene öffentliche Meinung über die Praxis jedes einzelnen selbst machen – Punktum. (Engels: Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates, Berlin 1983, S. 98)

Ein echter Konservativer würde sich nie und nimmer auf einen derartigen Blindflug einlassen. Es stimmt zwar, daß er sich stets gegen notwendige Sexualreformen ausgesprochen hat, aber hätte man mehr auf seine Skepsis gehört, wäre uns viel von der heutigen Promiskuität und Pornographie erspart geblieben, die sexualökonomisch betrachtet nicht nur vollständig sinnlos sind, sondern auch in hohem Maße kontraproduktiv. In Christusmord schreibt Reich, es gäbe keine größere Katastrophe für die Menschheit als „eine Religion der permissiven, pornographischen Sexualität“ (Freiburg 1978, S. 183).

Ich erinnere nur daran, wie Mitte der 1970er Jahre die Pornographie durch die „Progressiven“ freigegeben wurde. Die Linke wollte nur eins: „Freiheit“, ohne Respekt vor der Weisheit von unzähligen Generationen. Exakt die gleichen Leute piesaken uns heute mit einer „sexuellen Korrektheit“, die das Spiel zwischen den Geschlechtern zunehmend zu einem Feld voller juristischer Mienen macht.

Ich erinnere mich noch gut an die Jungfernrede der ekelig pomadigen Grünen Waltraud Schoppe im Bundestag: es gäbe Sexualpraktiken, die sehr befriedigend seien und die Möglichkeit einer Schwangerschaft völlig ausschlössen. Helmut Kohl solle „hier stehen und die Menschen darauf hinweisen, daß es Formen des Liebesspiels gibt, die lustvoll sind und bei denen man nicht schwanger wird“. Aber man könne natürlich „nur über das reden, wovon man wenigstens ein bißchen was versteht“. Dazu noch diese verdruckste Stimme… Daß es Leute gab und gibt, die so etwas mit Reich verbinden… Als Folge wird dann Reich zu dem Haßobjekt der Konservativen, was wieder die linken Reichianer anspornt und so weiter und so fort.